Metamorphose der Akademie für das Leben: Papst-Kritiker und Lebensrechtler raus – zweideutige Positionen rein

Vincenzo Paglia und Papst Franziskus Akademie für das Leben
Vincenzo Paglia und Papst Franziskus Akademie für das Leben

(Rom) Seit dem Hochfest Mariä Himmelfahrt liegt ein dunkler Schatten über der Päpstlichen Akademie für das Leben. Der Vatikanist Sandro Magister spricht von einer „Metamorphose“. Durch die gestern veröffentliche Liste der neuen Akademiemitglieder wird der von Papst Franziskus eingeleitete Paradigmenwechsel noch deutlicher und die Haltung der Kirche zum Lebensrecht noch verzerrter.

Die Pontificia Academia pro Vita (PAV) wurde am 11. Februar 1994 von Papst Johannes Paul II. gegründet. Er hatte das Wort von der „Kultur des Lebens“ geprägt, die er der Unkultur des Todes entgegenstellte. Die Idee zur Akademie war im Zusammenhang mit dem französischen Kinderarzt und Genetiker Jérôme Lejeune entstanden. Der bekannte Lebensschützer war in seinen letzten Lebensmonaten Gründungspräsident der Akademie.

Die Akademie sollte auf intellektuell und wissenschaftlich höchstem Niveau bei der Formulierung der kirchlichen Position zu bioethischen Fragen helfen, so die Idee von Johannes Paul II. In ihnen erkannte der polnische Papst die entscheidenden Herausforderungen der Zeit. Eine Haltung, die von seinem Nachfolger, Benedikt XVI., geteilt wurde, der sie mit der Formulierung der „nicht verhandelbaren Prinzipien“ mit Nachdruck bekräftigte.

Päpstliche Akademie für das Leben
Päpstliche Akademie für das Leben

Die „nicht verhandelbaren Prinzipien“ (meist mit „nicht verhandelbare Werte“ ins Deutsche übersetzt) ziehen eine Grenze, die nicht überschritten werden darf. Nicht weil sie der Mensch nicht überschreiten könnte, sondern weil er sie nicht überschreiten soll. Es ist die Grenze zum Unrecht, christlich formuliert: zur Sünde. Jede Grenzüberschreitung hat schwerwiegende, destruktive Auswirkungen für das Leben eines Menschen (Abtreibung tötet) und die ganze Menschheit.

In den vergangenen 25 Jahren war die katholische Kirche der einzige „Global Player“, der in den internationalen Institutionen konsequent für das Leben eintrat. Daraus entstand ein Dauerkonflikt mit den dominanten Kreisen, die eine massive Bevölkerungsreduzierung anstreben. Diese Position wurde vom Club of Rome formuliert, der 1968 eigens dafür gegründet wurde.

Dieser Konflikt verschärfte sich besonders während der Präsidentschaften von Bill Clinton und Barack Obama. Die durch Stichwörter wie „Ökologie“, „ökosoziales Gleichgewicht“, „Klimawandel“, „Nachhaltigkeit“ und „reproduktive Gesundheit“ abgesteckte, neomalthusianische Überzeugung ist transnational. Sie wird grenzüberschreitend, besonders durch die EU, von mehr oder weniger allen Ideologien und nicht-christlichen Weltanschauungen geteilt. Den Eliten der nicht-christlich geprägten Kulturkreise der Welt fehlen zudem entscheidende Impulse für das Verständnis von der Heiligkeit des menschlichen Lebens und ihrer Verteidigung.

Unter Benedikt XVI. wurden er und die katholische Kirche wiederholt zur Zielscheibe heftiger Medienkampagnen. Sie waren Ausdruck des Zorns der neomalthusianischen Eliten auf die Kirche, die sich der Verfügbarkeit des Lebens in den Weg stellte. Zweck der Angriffe war die Diskreditierung der Kirche und vor allem ihres Oberhaupts. Benedikt XVI. hatte in seiner Antrittsrede die Gläubigen aufgerufen, für ihn zu beten, damit er „nicht vor den Wölfen“ fliehe.

Er wußte, was auf ihn zukam.

Papst Franziskus und der Paradigmenwechsel: Bio statt Leben

Am Ende machte er den Weg frei für Papst Franziskus, der von Anfang zur Lebensrechtsfrage auffällig schwieg. Vor ihm hatten schon zahlreiche Bischöfe, Priester und Laien geschwiegen, vor allem in Europa. Die Unruhe darüber wurde in der Kirche so groß, daß Franziskus im September 2013 in seinem ersten Interview mit Pater Antonio Spadaro, für die römische Jesuitenzeitschrift Civiltà Cattolica, dazu Stellung nahm. Nicht etwa, um nachzuholen, was er im ersten Halbjahr seines Pontifikats unterlassen hatte, sondern um diese Unterlassung zum Regierungsprogramm zu erheben. Man könne „nicht ständig“ über Themen wie die Abtreibung sprechen. Ein salopp hingeworfener Satz, ohne jede Begründung oder Rechtfertigung, in einem Interview.

Der Dammbruch war vollzogen.

Die neomalthusianischen Eliten hatten das Schweigen aufmerksam registriert und dem neuen Papst ungeahnte Vorschußlorbeeren gestreut. Wußten sie bereits mehr als die Öffentlichkeit? Mit dem Interview vom 19. September 2013 wußte auch die Öffentlichkeit Bescheid. Franziskus erklärte in Sachen Lebensrecht den Dauerkonflikt mit den tonangebenden weltlichen Mächten für beendet. Einseitig und ohne nähere Angaben. Einfach so. Ein Paradigmenwechsel.

Im Zuge der Veröffentlichung der Öko-Enzyklika von Papst Franziskus – man beachte den Zusammenhang – wurden erstmals Neomalthusianer in den Vatikan eingeladen, einige als Referenten, andere wurden sogar zu Mitgliedern päpstlicher Akademien ernannt. Zuerst einer, Jeffrey Sachs, dann weitere: Joachim Schellnhuber, Paul R. Ehrlich, John Bongaarts, Mathis Wackernagel. Sichtbar gemacht wurde diese „Aussöhnung“, „Kapitulation“ der Kirche, „Anpassung“, „Angleichung“ durch UNO-Generalsekretär Ban Ki-moon, der Ende April 2015 die Eröffnungsrede zur Klima-Konferenz im Vatikan hielt.

Die Säuberung der Akademie für das Leben

Einrichtungen des Heiligen Stuhls, wie die Päpstliche Akademie für das Leben, mußten diese neugewonnene Eintracht stören. Am 15. August 2016 ersetzte Papst Franziskus den Vorsitzenden der Akademie. Mit Kurienerzbischof Vincenzo Paglia ernannte er einen bereitwilligen Vertrauten, um die Akademie auf (den neuen) Kurs zu bringen. Zum 1. Januar 2017 wurde die Akademie faktisch annulliert. Sämtliche Mitgliedschaften wurden aufgekündigt. Von „Säuberungen“ war die Rede. Es gehe nicht nur darum, einen „Neustart“ zu signalisieren, sondern unliebsame Mitglieder loszuwerden. So die Meinung kritischer Beobachter und auch von entlassenen Akademiemitgliedern. Anfang Juni erfolgten die ersten Neuernennungen. Sie haben einige Explosionskraft und bestätigen kritischen Stimmen.

Gestern wurde die Liste der neuen Akademiemitglieder offiziell veröffentlicht. Die Ernennungen erfolgen ausnahmslos durch den Papst. Noch nicht ernannt wurde vom Papst der Akademierat, der dem Präsidenten Paglia in der Leitung der Akademie zur Seite stehen soll. Die Ernennung korrespondierender Mitglieder steht hingegen dem Akademiepräsidenten zu, der bisher noch nicht Gebrauch davon machte.

Bis zum 31. Dezember 2016 zählte die Akademie insgesamt 132 Mitglieder. Nun sind es 45 plus fünf Ehrenmitglieder.

33 der Ernannten waren bereits Akademiemitglieder, 17 sind neu.

Die Liste der Ernannten.

Spaemann, Seifert, Waldstein … raus

Die Zahl der „Gesäuberten“ ist demnach sehr lang, darunter renommierte Wissenschaftler und namhafte Lebensrechtler. Gesäubert wurde die Akademie vor allem von Mitgliedern, die es in der Vergangenheit gewagt hatten, den päpstlichen Paradigmenwechsel in Sachen Moral und Lebensrecht zu kritisieren, so der berühmte Philosoph Robert Spaemann, der Brite Luke Gormally, die Österreicher Josef Seifert und Wolfgang Waldstein. Herausragende Gestalten der Ära von Johannes Paul II. und Benedikt XVI., die Garanten sind, werden stillschweigend abserviert.

Nicht bestätigt wurden auch bekannte Vertreter der Lebensrechtsbewegung wie die Guatemaltekin Maria Mercedes Arzú de Wilson und die Venezolanerin Christine De Marcellus Vollmer. Sie gehörten zu den ersten Mitgliedern, die Papst Johannes Paul II. an die Akademie berufen hatte.

Der Vatikanist Sandro Magister macht zudem aufmerksam, daß auch bekannte Namen aus dem östlichen Mitteleuropa verschwunden sind: der Pole Andrzej Szostek und der Ukrainer Mieczyslaw Grzegock. Sie sind in der Schule der „Kultur des Lebens“ von Johannes Paul II. aufgewachsen und dieser auch unter Franziskus treu geblieben. Eine Haltung, die vom derzeitigen Inhaber der Cathedra Petri nicht honoriert wird.

Ersetzt wurde auch Etienne Kabore durch einen anderen Vertreter aus Burkina Faso. Kabore vertritt zu Ehe, Familie, Sexualität vorbehaltlos die Haltung der Kirche Afrikas, die sich bei der Doppelsynode über die Familie energisch den päpstlichen Plänen in den Weg stellte.

Die Liste der Entfernten ließe sich lange fortsetzen. Genannt sei nur noch der US-Gynäkologe Thomas William Hilgers, ein treuer Verteidiger der Enzykliken Humanae vitae und Donum vitae.

„Wahrscheinlich wurde er deshalb entfernt mit Blick auf eine Revision der kirchlichen Positionen zu diesen Themen, über die im Vatikan immer lauter gemunkelt wird“, so Magister.

„Kultur des Lebens“ auf den Ehrenplatz verbannt

Die Ehrenmitglieder sind ein „Tribut an die Vergangenheit“, so der Vatikanist, aber eben nur ein Ehrenplatz. Das gilt für Kardinal Caffarra, einen der Unterzeichner der Dubia (Zweifel) zum umstrittenen nachsynodalen Schreiben Amoris laetitia, die ehemaligen Akademiepräsidenten und die Ehefrau von Gründungspräsident Jérôme Lejeune.

Unter den Bestätigten sind Kardinal Eijk von Utrecht und Erzbischof Fisher von Sydney. Beide „konservativ“, aber fachlich so qualifiziert, daß ihr Ausschluß – da hochrangige Kirchenvertreter – geradezu unmöglich gewesen wäre. Doch die Grundtendenz geht in eine andere Richtung. Das wird durch einige Ernannte deutlich, die vor dem 31. Dezember 2016 nur korrespondierende Mitglieder waren und nun zu ordentlichen Mitgliedern befördert wurden. Sie passen „zum neuen Kurs von Msgr. Paglia“, so Magister. Dazu gehören der kanadische Bischof Noël Simard, der argentinische Bischof Alberto German Bochatey sowie der Mexikaner Rodrigo Guerra López und die Japanerin Etsuko Akiba.

Die Mitgliedschaft von Carl A. Anderson, Supreme Knight der Kolumbusritter, und von Jean-Marie Le Mené sieht Magister mehr „finanziellen“ Aspekten geschuldet, da beide gewichtige Geldgeber sind.

Unter den 17 Neuernannten sind drei Nicht-Christen: ein japanischer Nobelpreisträger, Shinya Yamanak, ein tunesischer Muslim, Mohamed Haddad, und ein israelischer Jude, Avraham Steinberg. Steinberg wurde von Paglia dem Oberrabbiner von Rom, Riccardo Di Segni, vorgezogen, der Arzt und Bioethiker sowie stellvertretender Vorsitzender des Nationalen Bioethikrates von Italien ist. Warum Steinberg und nicht Di Segni? Weil Di Segni „konservativere Positionen“ vertritt und sich auch schon „ausdrücklich kritisch zu Papst Franziskus“ geäußert hatte.

Bedenkliche Neuzugänge

Zu den bedenklichen Neuzugängen gehört Nigel Biggar, Professor der Moral- und Pastoraltheologie sowie Direktor des McDonald Center for Theology, Ethics and Public Life an der Universität Oxford  in England. Der Theologe ist ein Vertreter der Fristenlösung. Bis zur 18. Schwangerschaftswoche, wenn das ungeborene Kind bereits mehr als vier Monate alt ist, hält Bigggar Abtreibung für akzeptabel.

Zu den Neuzugängen gehört auch Angelo Vescovi, der – so Magister – in wissenschaftlichen Kreisen „umstritten“ ist, aber zu den Vertrauten Paglias gehört. Als Bischof von Terni half ihm Paglia ein Zentrum für Stammzellenforschung aufzubauen und verschaffte ihm dann die Stelle des Wissenschaftlichen Direktors im Krankenhaus in San Giovanni Rotondo, das vom hl. Pater Pio von Pietrelcina gegründet worden war.

Besonders bedenklich ist die Ernennung des Moraltheologen Maurizio Chiodi, der sich in der Vergangenheit ausgesprochen kritisch zu Humanae vitae, Donum vitae und Evangelium vitae geäußert hatte. Entsprechende „Probleme“ hat Chiodi auch mit der Enzyklika Veritatis splendor. Keine Probleme scheint er hingegen mit dem neuen Kurs der „Unterscheidung“ (Einzelfall statt allgemeingültige Regel) von Papst Franziskus zu haben. Chiodi vertritt abweichende Positionen zu Verhütung, IVF, Homosexualität, Euthanasie, Genderismus. Seine Positionen weichen jedenfalls von der bisherigen Lehre der Kirche ab, an der ja fleißig Hand angelegt wird.

Weitere Akademiemitglieder vertreten zurückhaltendere Positionen als Chiodi, signalisieren aber Bereitschaft, sich dem Kurswechsel zumindest nicht in den Weg zu stellen (Francesco D’Agostino, Adriano Pessina, John Haas). Haas ist ein „Freund von Kardinal Kevin Farrell“, den Papst Franziskus in den Kardinalsrang erhob und zum Präfekten des neuen Dikasteriums für Laien, Familie und Leben ernannte. Magister zählt auch Ángel Rodríguez Luño zu dieser Gruppe. Der Moraltheologe lehrt an der römischen Universität des Opus Dei und ist Consultor der Glaubenskongregation. „Kardinal Gerhard Müller hört sehr auf ihn“, so Magister.

Der einzige Deutsche

Manfred Lütz, der einzige Deutsche unter den Akademiemitgliedern, steht seit Anfang 2013 im Verdacht, in einem Zusammenhang mit der Kölner Kehrtwende in Sachen „Pille danach“ zu stehen. Der Lebensrechtler Günther Annen schrieb damals:

„Oder hatte der Kardinal einen Berater, wohlmöglich den Bestsellerautor und ärztlichen Direktor am katholischen Alexianer Krankenhaus in Köln-Porz, Herrn Manfred Lütz? In Kölner Kreisen munkelt man, er habe Kardinal Meisner den Rat erteilt, sich bei seiner Entscheidung auf neueste wissenschaftliche Studien der FIAPAC-Präsidentin zu stützen, die eine abtreibende Wirkung der ‚Pille danach‘ leugnet.“

Kardinal Joachim Meisner hatte in einem vorgeblichen Vergewaltigungsfall, aus dem ein Streit um die „Pille danach“ an katholischen Krankenhäusern wurde, eine Kehrtwende vollzogen und das Präparat für unbedenklich erklärt. Pikanterweise stützte er sich dabei auf „neueste, wissenschaftliche Forschungsergebnisse“, die ausgerechnet von der Präsidentin des Internationalen Vereins der Abtreibungsärzte FIAPAC (International Federation of Professional Abortion and Contraception Associates) stammten. Hinter den Kulissen soll die grüne Gesundheitsministerin bereits mit dem Drehen am Geldhahn gedroht haben.

Magisters Resümee

„Mit einer so gestalteten Päpstlichen Akademie für das Leben wird die Opposition, die sich noch an Lejeune, Sgreccia, Caffarra, Johannes Paul II. und Benedikt XVI. orientiert, kein leichtes Leben haben.“

Text: Giuseppe Nardi
Bild: Radio Vaticana/PAV (Screenshot)

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Damian
Es ist unrecht, erst recht aufgrund von bloßen Gerüchten, Dr. Manfred Lütz als Mit-Verursacher des deutsch-katholischen Einknickens im Thema „Pille-danach“ zu brandmarken. Fakt ist, dass er sich öffentlich zu dem Thema nicht geäußert hat; zu vermuten ist, dass er sich als Psychiater fachlich nicht in der Lage sah, seinen gynäkologischen Chefarzt-Kollegen zu widersprechen. Tatsächlich muss man vielmehr den damals involvierten Frauenärzten ankreiden, dass sie der Falschinformation ihres eigenen Berufsverbandes und der Deutschen Gesellschaft für Gynäkologische Endokrinologie und Fortpflanzungsmedizin (DGGEF), einem von der Antikonzeptions-Industrie gesponsortem Verein, aufgesessen sind, oder gar vermuten, dass sie gar daran beteiligt waren. Vgl. die Presseerklärung vom… weiter lesen »
vera

Für was sollte man eigentlich eine Pille-danach einnehmen, wenn nicht zur Abtreibung?! Sonst könnte man ja auch locker ohne Pille (danach) auskommen. Bei etwas logischem Nachdenken, hätte das Kardinal Meisner einleuchten müssen – allein der Druck auf ihn und das kath. Krankenhaus war zu gewaltig – dem hielt er nicht stand, obwohl er nichts zu verlieren gehabt hätte – so kurz vor seinem Ruhestand!

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