Das neue deutsche Meßbuch: Zeitgeist statt Treue zur überlieferten Liturgie
Die geplante Revision des Meßbuchs im deutschen Sprachraum soll eine „möglichst inklusive“ Sprache bringen. Zugleich droht eine erneute Auseinandersetzung um die Wandlungsworte: Statt des lateinischen „pro multis“ könnte weiterhin „für alle“ stehen. Damit stellt sich eine grundsätzliche Frage nach dem Verhältnis von liturgischer Überlieferung, kirchlicher Autorität und zeitgenössischen Sprachideologien.