29. April 2026
Papst Leo XIV. und die durch die Piusbruderschaft angekündigten Bischofsweihen ohne päpstliches Mandat. Eine Antwort von Vigilius auf Bedenken von Caminante Wanderer.

Aporien der römischen Kirche. Antwort an Caminante-Wanderer

Von Vigi­li­us* Lie­ber Cami­nan­te-Wan­de­rer, zunächst dan­ke ich Ihnen für die freund­li­che Ver­öf­fent­li­chung mei­nes Tex­tes auf Ihrem Blog. Auch dan­ke ich Ihnen für die Über­sen­dung der bei­den Kom­men­ta­re, auf die ich gern reagie­re. Zunächst möch­te ich jedoch jenen Lesern, die sich über so schwie­ri­ge und lan­ge Tex­te echauf­fie­ren, Zwei­er­lei sagen.

Papst Leo XIV. und die durch die Piusbruderschaft angekündigten Bischofsweihen ohne päpstliches Mandat. Eine Antwort von Vigilius auf Bedenken von Caminante Wanderer.
Der Vatikan und die Piusbruderschaft

Aporien der römischen Kirche. Antwort an Caminante-Wanderer

Von Vigi­li­us* Lie­ber Cami­nan­te-Wan­de­rer, zunächst dan­ke ich Ihnen für die freund­li­che Ver­öf­fent­li­chung mei­nes Tex­tes auf Ihrem Blog. Auch dan­ke ich Ihnen für die Über­sen­dung der bei­den Kom­men­ta­re, auf die ich gern reagie­re. Zunächst möch­te ich jedoch jenen Lesern, die sich über so schwie­ri­ge und lan­ge Tex­te echauf­fie­ren, Zwei­er­lei sagen.
Erzbischof Marcel Lefebvre auf dem Petersplatz in Rom
Der Vatikan und die Piusbruderschaft

Bischofsweihen ohne Mandat und die offenen Linien eines alten Konflikts

Für den 1. Juli 2026 wur­den von der Prie­ster­bru­der­schaft St. Pius X. (FSSPX) Bischofs­wei­hen ange­kün­digt – ohne päpst­li­ches Man­dat. Damit rückt eine Fra­ge erneut ins Zen­trum, die die Kir­che seit Jahr­zehn­ten beglei­tet: Wie reagiert Rom auf die Pius­bru­der­schaft, ins­be­son­de­re auf einen Schritt, den das Kir­chen­recht klar als uner­laubt qua­li­fi­ziert und – wenn auch erst seit
Peter Thiel (3. von links) hielt vor wenigen Tagen seinen Vortrag über den Antichristen in Buenos Aires und traf sich dabei auch mit Präsident Javier Milei.
Forum

Peter Thiel mit Palantir zur größeren Ehre … von BlackRock und Vanguard

Weni­ge Tage nach dem Rom-Vor­­­trag von Peter Thiel (PayPal, Palan­tir) über den Anti­chri­sten mel­de­te sich Don Cur­zio Nito­glia kri­tisch zu Wort. Glei­ches tut nun José Arturo Quar­ra­ci­no, nach­dem Thiel vor weni­gen Tagen auch in Bue­nos Aires sei­nen Vor­trag hielt. Hier der neue, wie immer poin­tier­te Quar­ra­ci­no: Von José Arturo Quar­ra­ci­no* Mit­te März die­ses Jah­res, genau­er
Kardinal Ernest Simoni wurde in seinem 98. Lebensjahr von Papst Leo XIV. in Audienz empfangen
Christenverfolgung

Kardinal Simoni und die leidensgeprägte Glaubenstreue

Der alba­ni­sche Kar­di­nal Ernest Simo­ni steht exem­pla­risch für ein Chri­sten­tum, das sich nicht im Dis­kurs erschöpft, son­dern aus erlit­te­nem Zeug­nis lebt. Am gest­ri­gen 27. April wur­de er von Papst Leo XIV. in Audi­enz emp­fan­gen. Kar­di­nal Simo­ni ist Mah­ner, Zeit­zeu­ge – und Sym­bol­fi­gur einer lei­dens­ge­präg­ten Glaubenstreue.
Bischof Heiner Wilmer, der neue Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, bisher Bischof von Hildesheim, wurde zum Bischof von Münster ernannt. Münster wird zeigen, ob Hildesheim ein Einzelfall war – oder ein Menetekel
Forum

Von Hildesheim nach Münster – Welchen Kurs Heiner Wilmer mitbringt

Von Hei­ner Lünig* Kaum war Hei­ner Wil­mer zum Vor­sit­zen­den der Deut­schen Bischofs­kon­fe­renz gewählt, wur­de er bereits nach Mün­ster beru­fen. Am 24. Febru­ar 2026 stimm­ten die deut­schen Bischö­fe für ihn als neu­en Kon­fe­renz­vor­sit­zen­den, knapp einen Monat spä­ter, am 26. März 2026, ernann­te Papst Leo XIV. ihn zum Bischof von Mün­ster. Die Amts­ein­füh­rung ist für den 21. Juni
Kardinal Dieudonné Nzapalainga, Erzbischof von Bangui, wurde von Papst Leo XIV. entmachtet. Das Erzbistum wurde geteilt und ein Koadjutor ernannt.
Nachrichten

Kardinal Nzapalainga entmachtet

Die jüng­sten Ent­schei­dun­gen aus dem Vati­kan zur katho­li­schen Orts­kir­che in der Zen­tral­afri­ka­ni­schen Repu­blik mar­kie­ren einen tief­grei­fen­den Ein­schnitt – sowohl struk­tu­rell als auch per­so­nell. Im Zen­trum steht dabei der ein­fluß­rei­che Kar­di­nal Dieu­don­né Nza­pa­lain­ga, der seit Jah­ren als Gesicht der Kir­che im kri­sen­ge­präg­ten Land gilt.
Buchbesprechungen

Die Rückkehr der traditionellen lateinischen Messe nach 70 Jahren des Exils

Bespre­chung von Wolf­ram Schrems* Seit der Pro­mul­ga­ti­on des Motu­pro­prio Sum­morum Pon­ti­fi­cum im Som­mer 2007 ist das Inter­es­se an der Latei­ni­schen Mes­se stark ange­stie­gen, beson­ders unter jun­gen Men­schen. Da die Pius­bru­der­schaft die schänd­li­che Vor­gangs­wei­se der offi­zi­el­len Kir­chen­struk­tu­ren in der Coro­­na-Ins­ze­­nie­rung in den Jah­ren 2020 bis 2022 nicht oder – regio­nal ver­schie­den – nur teil­wei­se mit­mach­te, fan­den
Si si no no, die älteste Zeitschrift der Tradition, pointiert, akzentuiert, nicht unumstritten.
Hintergrund

„Sì sì no no“, die älteste Zeitschrift der Tradition

Die Grün­dung eines Blogs der „Freun­de von Sì sì no no“ ist Anstoß, einen Blick auf die ita­lie­ni­sche Zeit­schrift Sì sì no no (Ja ja, nein nein) zu wer­fen, die zu den bestän­dig­sten publi­zi­sti­schen Orga­nen der katho­li­schen Tra­di­ti­on im 20. und 21. Jahr­hun­dert gehört. Seit ihrer Grün­dung in der Mit­te der 1950er Jah­re ist sie


Bilder

Der Fischerring für Papst Leo XIV.

Papst Leo XIV. wur­de am heu­ti­gen 18. Mai von Kar­di­nal­bi­schof Luis Anto­nio Tag­le auf dem Peters­platz der Fischer­ring ange­legt. Der Annu­lus pis­ca­to­ris oder päpst­li­che Ring ist eine der Insi­gni­en des Papstes.