20. März 2026
Johan Bonny, Bischof von Antwerpen, Verfechter einer woken Kirche, will "bis 2028" verheiratete Männer zu Priestern weihen

Der Rammbock: Bischof Bonny will „bis 2028“ verheiratete Männer zu Priestern weihen

Die Ankün­di­gung des bel­gi­schen Bischofs Johan Bon­ny, bis 2028 ver­hei­ra­te­te Män­ner zu Prie­stern wei­hen zu wol­len, mar­kiert einen neu­en Höhe­punkt eines ent­fes­sel­ten kirch­li­chen Pro­gres­sis­mus – und wirft grund­le­gen­de Fra­gen nach kirch­li­cher Dis­zi­plin und theo­lo­gi­scher Ver­läß­lich­keit auf. Was als Ant­wort auf den Prie­ster­man­gel prä­sen­tiert wird, ist in Wirk­lich­keit ein geziel­ter Vor­stoß zur Aus­höh­lung nicht nur einer

Johan Bonny, Bischof von Antwerpen, Verfechter einer woken Kirche, will "bis 2028" verheiratete Männer zu Priestern weihen
Nachrichten

Der Rammbock: Bischof Bonny will „bis 2028“ verheiratete Männer zu Priestern weihen

Die Ankün­di­gung des bel­gi­schen Bischofs Johan Bon­ny, bis 2028 ver­hei­ra­te­te Män­ner zu Prie­stern wei­hen zu wol­len, mar­kiert einen neu­en Höhe­punkt eines ent­fes­sel­ten kirch­li­chen Pro­gres­sis­mus – und wirft grund­le­gen­de Fra­gen nach kirch­li­cher Dis­zi­plin und theo­lo­gi­scher Ver­läß­lich­keit auf. Was als Ant­wort auf den Prie­ster­man­gel prä­sen­tiert wird, ist in Wirk­lich­keit ein geziel­ter Vor­stoß zur Aus­höh­lung nicht nur einer
Bei Schnee und Nebel erreichten die Pilger der Tradition am 14. März das Marienheiligtum La Salette – wo sie eine unerfreiliche Überraschung erwartete
Leo XIV.

Zwischen Schneesturm und Verbot: Eine Wallfahrt nach La Salette

Eine win­ter­li­che Wall­fahrt nach La Salet­te unter extre­men Bedin­gun­gen, die vor weni­gen Tagen statt­fand, könn­te als Sinn­bild der gegen­wär­ti­gen Lage in der Kir­che gel­ten: Wäh­rend Gläu­bi­ge trotz Schnee und Käl­te den Berg zum Hei­lig­tum erklim­men und ihr Ziel unter Mühen errei­chen, fällt ihnen der zustän­di­ge Ober­hir­te in den Rücken und unter­sagt ihnen kurz­fri­stig die zuvor
Zehn Jahre Amoris laetitia: Leo XIV. nimmt keine Korrektur oder zumindest Präzisierung vor, sondern bestätigt den bergoglianischen Kurs
Leo XIV.

Amoris laetitia und Leo XIV.: Keine Korrektur, sondern Kontinuität

Zum zehn­ten Jah­res­tag der Ver­öf­fent­li­chung der umstrit­te­nen post­syn­oda­len Exhorta­ti­on Amo­ris lae­ti­tia wur­de von Papst Leo XIV. ein eige­nes Schrei­ben vor­ge­legt. Ange­sichts der anhal­ten­den theo­lo­gi­schen Kon­tro­ver­sen um die­ses Doku­ment – ins­be­son­de­re im Hin­blick auf sei­ne moral­theo­lo­gi­schen und sakra­men­ta­len Impli­ka­tio­nen – stell­te sich im Vor­feld die Fra­ge, ob das neue Pon­ti­fi­kat Anlaß zu einer Klä­rung, Kor­rek­tur oder
Das Tor zur Grabeskirche in Jerusalem wurde von Israels Behörden geschlossen. Seit dem 28. Februar ist keine Liturgie mehr möglich.
Nachrichten

Die verschlossene Grabeskirche

Isra­els Behör­den haben am 28. Febru­ar die Schlie­ßung der Gra­bes­kir­che in Jeru­sa­lem ver­ord­net. Seit­her ist das Hei­lig­tum von Gol­go­tha und das Hei­li­ge Grab nicht ein­mal für die Lit­ur­gie zugäng­lich. Mit vor­sich­ti­gen Wor­ten ver­sucht Pater Ibra­him Fal­tas vom Fran­zis­ka­ner­or­den, ein palä­­sti­­nen­­sisch-ara­­bi­­scher Christ, in Jeru­sa­lem gebo­ren, das Leid über die staat­li­che Will­kür zu kla­gen. Von P. Ibra­him
Pius XII. setzte 1955 mit der Reform der Karwoche den ersten Schritt zur großen Liturgiereform von 1969.
Forum

Die Reform der Karwoche: Prolegomena

Von Cami­nan­te Wan­de­rer* Im Okto­ber 1949 setz­te die Riten­kon­gre­ga­ti­on eine Lit­ur­gie­kom­mis­si­on ein, die sich mit dem Römi­schen Ritus sowie mit etwa­igen durch­zu­füh­ren­den Refor­men und deren Not­wen­dig­keit befas­sen soll­te. Lei­der war die für eine der­ar­ti­ge Arbeit erfor­der­li­che Ruhe auf­grund des anhal­ten­den Drucks sei­tens der Epi­sko­pa­te Frank­reichs und Deutsch­lands nicht gege­ben, die mit größ­ter Dring­lich­keit und Nach­druck
Die Priesterbruderschaft St. Pius X. (FSSPX) übermittelte allen italienischen Diözesanbischöfen ein eigens veröffentlichtes Buch, um auf die Lage der Kirche hinzuweisen und die bevorstehenden Bischofsweihen zu begründen
Der Vatikan und die Piusbruderschaft

Piusbruderschaft wirbt bei Bischöfen für angekündigte Bischofsweihen

Die Prie­ster­bru­der­schaft St. Pius X. (FSSPX) star­te­te im Vor­feld der von ihr ange­kün­dig­ten Bischofs­wei­hen am 1. Juli 2026 eine geziel­te Infor­ma­ti­ons­kam­pa­gne. Nach Berich­ten ließ die tra­di­ti­ons­ver­bun­de­ne Gemein­schaft jedem ita­lie­ni­schen Diö­ze­san­bi­schof ein eigens ver­öf­fent­lich­tes Buch zukom­men, in dem sie ihre Beweg­grün­de darlegt.
Der vatikanische Gerichtssaal im Verfahren erster Instanz, das nun für nichtig erklärt wurde.
Leo XIV.

„Jahrhundertverfahren“ für nichtig erklärt

Das vati­ka­ni­sche Beru­fungs­ge­richt erklär­te das soge­nann­te „Jahr­hun­dert­ver­fah­ren“ gegen Kar­di­nal Ange­lo Becciu und wei­te­re Ange­klag­te für nich­tig. Das Urteil stellt einen schwe­ren Rück­schlag für die vati­ka­ni­schen Anklä­ger und zugleich für den Reform­an­spruch des ver­stor­be­nen Pap­stes Fran­zis­kus dar, der das Ver­fah­ren als Beleg für ein ent­schlos­se­nes Vor­ge­hen gegen finan­zi­el­le Unre­gel­mä­ßig­kei­ten prä­sen­tiert hat­te. Nun stel­len sich eine gan­ze


Bilder

Der Fischerring für Papst Leo XIV.

Papst Leo XIV. wur­de am heu­ti­gen 18. Mai von Kar­di­nal­bi­schof Luis Anto­nio Tag­le auf dem Peters­platz der Fischer­ring ange­legt. Der Annu­lus pis­ca­to­ris oder päpst­li­che Ring ist eine der Insi­gni­en des Papstes.