Vom Heiligtum zur Ideologiebühne
Gedanken von Giuseppe Nardi Was sich derzeit in österreichischen Kirchenräumen abspielt, ist kein gewöhnliches Kulturprogramm. Unter dem Banner von „Dialog“, „Offenheit“ und „zeitgenössischer Kunst“ – leeren Parolen eines entleerten Kulturbetriebs – werden Kirchen zunehmend zu Bühnen politischer und ideologischer Inszenierungen umfunktioniert. Besonders augenfällig wurde dies nun im Umfeld der Wiener Festwochen: Die laut Eigendefinition „sextremistische“ FEMEN-Aktivistin …