28. Mai 2026
Erzbischof Marcel Lefebvre und der Patron der von ihm gegründeten Priesterbruderschaft, Pius X.

Der performative Widerspruch der Piusbruderschaft

Von Vigi­li­us* „Das Papst­amt ist kei­ne abso­lu­ti­sti­sche Mon­ar­chie“ Im Jah­re 2024 hat der Distrikt­obe­re der Pius­bru­der­schaft in Deutsch­land, Ste­fan Pfluger, in einem von Seba­sti­an Ost­rit­sch geführ­ten Inter­view der Deut­schen Tages­post erläu­tert, dass sich die Bru­der­schaft „als unter den Papst gestellt“ sieht. Von Ost­rit­sch im Anschluss an die Fra­ge nach den uner­laub­ten Bischofs­wei­hen auf „die punk­tu­el­le

Freiheit für den überlieferten Ritus, Freiheit für die Tradition
Der Vatikan und die Piusbruderschaft

Kardinal Fernández, ein schlechter Nachahmer von Kardinal Ratzinger

Chri­sti­an Mar­quant, Publi­zist und Vor­sit­zen­der der tra­di­ti­ons­ver­bun­de­nen Bewe­gung Paix Litu­gi­que, mel­de­te sich vor weni­gen Tagen mit fol­gen­der Stel­lung­nah­me zur Fra­ge der Bischofs­wei­hen der Prie­ster­bru­der­schaft St. Pius X. (FSSPX) und der römi­schen Reak­ti­on zu Wort: Lie­be Freun­de! Papst Leo XIV. hat­te die Befrie­dung der Kir­che ange­kün­digt – und nun kam die Ankün­di­gung der Bischofs­wei­hen durch die
Ecclesia und Synagoga, Kirche und Synagoge. Die Kirche ist sehend und trägt Kreuz, Palmzweig und Kelch, während die Synagoge blind ist, symbolisiert durch eine Augenbinde, das sie den Messias zurückweist.
Forum

Ist der Alte Bund niemals aufgehoben worden?

Von Don Cur­zio Nito­glia* Vor­wort Vor eini­gen Tagen, am 19. Mai 2026, ver­öf­fent­lich­te Hw. Ber­nard Mall­mann – der am 10. Okto­ber 2012 in Rom zum Prie­ster geweiht wur­de, in Regens­burg und Rom Theo­lo­gie stu­dier­te, 2020 in Wien zum Dok­tor der Theo­lo­gie pro­mo­viert wur­de und seit 2021 Assi­stent am Lehr­stuhl für Dog­ma­ti­sche Theo­lo­gie der Katho­­lisch-Theo­­lo­­gi­­schen Fakul­tät
Leo XIV. eilte einem Pilger, der sich zur persönlichen Begegnung angestellt hatte, zu Hilfe.
Nachrichten

Kleiner Zwischenfall mit päpstlichem Einsatz

Nach der Gene­ral­au­di­enz auf dem Peters­platz kam es am Mitt­woch zu einem kur­zen Zwi­schen­fall, der jedoch glimpf­lich ver­lief. Wie RAI News berich­te­te, brach ein Pil­ger infol­ge der ersten Hit­ze die­ses Jah­res plötz­lich zusam­men, als er gemein­sam mit ande­ren Gläu­bi­gen dar­auf war­te­te, Papst Leo XIV. zu begrü­ßen und ihm die Hand zu reichen.
Erzbischof Marcel Lefebvre und der Patron der von ihm gegründeten Priesterbruderschaft, Pius X.
Der Vatikan und die Piusbruderschaft

Der performative Widerspruch der Piusbruderschaft

Von Vigi­li­us* „Das Papst­amt ist kei­ne abso­lu­ti­sti­sche Mon­ar­chie“ Im Jah­re 2024 hat der Distrikt­obe­re der Pius­bru­der­schaft in Deutsch­land, Ste­fan Pfluger, in einem von Seba­sti­an Ost­rit­sch geführ­ten Inter­view der Deut­schen Tages­post erläu­tert, dass sich die Bru­der­schaft „als unter den Papst gestellt“ sieht. Von Ost­rit­sch im Anschluss an die Fra­ge nach den uner­laub­ten Bischofs­wei­hen auf „die punk­tu­el­le
E-Ferrari mit Papst Leo XIV.
Leo XIV.

Papst Leo XIV. im E‑Ferrari – doch die Aktie fällt

Papst Leo XIV. erleb­te am gest­ri­gen Diens­tag in den päpst­li­chen Gär­ten von Castel Gan­dol­fo eine Begeg­nung der unge­wöhn­li­chen Art: Die Spit­zen des ita­lie­ni­schen Luxus­au­to­bau­ers Fer­ra­ri prä­sen­tier­ten dem Kir­chen­ober­haupt den ersten voll­elek­tri­schen Fer­ra­ri der Fir­men­ge­schich­te. Der Pon­ti­fex nahm selbst hin­ter dem Steu­er Platz. Wäh­rend­des­sen gin­gen in der Auto­mo­bil­bran­che seit der soge­nann­te „Ener­gie­wen­de“ in der Bun­des­re­pu­blik Deutsch­land,
Leo XIV. gestern beim Verlassen der Päpstlichen Residenz in Castel Gandolfo
Leo XIV.

Papst Leo XIV. mahnt Hilfe für Gaza und Achtung der Menschenrechte an

Mit bemer­kens­wer­ter Deut­lich­keit äußer­te sich Papst Leo XIV. erneut zum Krieg im Nahen Osten und hob dabei ins­be­son­de­re das Leid der Bevöl­ke­rung im Gaza­strei­fen her­vor. Wäh­rend sei­nes gest­ri­gen, an Diens­ta­gen übli­chen Auf­ent­halts in Castel Gan­dol­fo beant­wor­te­te der Hei­li­ge Vater abends bei sei­ner Abrei­se spon­tan Fra­gen von Jour­na­li­sten, bevor er in den Vati­kan zurück­kehr­te. Sei­ne Wor­te
Die Kirche als Schiff in einem Sturm.
Forum

Die Eigendynamik der Verflüssigung

Von Con­tra Ambi­va­lent* I. Ein­lei­tung: Die Logik der Kri­se Die katho­li­sche Kir­che befin­det sich gegen­wär­tig in einer Situa­ti­on sicht­ba­rer inne­rer Span­nung. In ver­schie­de­nen Orts­kir­chen ste­hen unter­schied­li­che Inter­pre­ta­tio­nen zen­tra­ler lehr­amt­li­cher Tex­te neben­ein­an­der. Bischöf­li­che Stel­lung­nah­men diver­gie­ren, und auf der Ebe­ne der Gläu­bi­gen ent­steht nicht sel­ten der Ein­druck wach­sen­der Ori­en­tie­rungs­lo­sig­keit. In der öffent­li­chen Wahr­neh­mung wird die­se Situa­ti­on häu­fig als
Nachrichten

Die Piusbruderschaft ist das Symptom, nicht die Ursache

Der Schwei­zer Prie­ster, Kano­nist und frü­he­re Gene­ral­vi­kar der Diö­ze­se Chur, Mar­tin Gricht­ing, dia­gno­sti­ziert in sei­ner jüng­sten Ana­ly­se für Info­Va­ti­ca­na eine tie­fe Ver­trau­ens­kri­se inner­halb der katho­li­schen Kir­che. Aus­gangs­punkt sei­ner Über­le­gun­gen ist eine eben­so ein­fa­che wie bri­san­te Fra­ge: Was geschieht, wenn jene Instanz, die in der Kir­che höch­ste Auto­ri­tät besitzt, selbst den Ein­druck erweckt, nicht mehr unein­ge­schränkt


Bilder

Der Fischerring für Papst Leo XIV.

Papst Leo XIV. wur­de am heu­ti­gen 18. Mai von Kar­di­nal­bi­schof Luis Anto­nio Tag­le auf dem Peters­platz der Fischer­ring ange­legt. Der Annu­lus pis­ca­to­ris oder päpst­li­che Ring ist eine der Insi­gni­en des Papstes.