14. September 2026
Prälat Prof. Georg May begeht am heutigen Fest Kreuzerhöhung seinen 100. Geburtstag. Seine Analysen und Mahnungen liegen wie ein Mühlstein auf dem Wirken der kirchlichen Zeitgeistverfechter

Der Mann, der nicht mitging

Von Giu­sep­pe Nar­di – eine Lau­da­tio von unbe­ru­fe­ner, aber dank­ba­rer Sei­te Es gibt katho­li­sche Gelehr­te, die ihre Zeit beschrie­ben haben. Es gibt ande­re, die sie geprägt haben. Und es gibt jene sel­te­nen Män­ner, die ihrer Zeit wider­spro­chen haben, weil sie wuß­ten, daß die Kir­che nicht dazu da ist, mit jeder Zeit mit­zu­schwim­men. Prof. Dr. Georg May

Leo XIV. hob eine Corona-Maßnahme auf und setzt die Kardinäle wieder in ihre Bezüge ein. Und Kardinal Raymond Burke?
Leo XIV.

Leo XIV. hebt Corona-Gehaltskürzungen für Kardinäle und hohe Vatikanmitarbeiter auf

Zum 71. Geburts­tag von Papst Leo XIV. gibt es für die Mit­ar­bei­ter des Vati­kans eine bemer­kens­wer­te Nach­richt – bemer­kens­wert in meh­rer­lei Hin­sicht. Die wäh­rend der soge­nann­ten Coro­­na-Pan­­de­­mie ver­füg­ten Gehalts­kür­zun­gen für Kar­di­nä­le und hohe Amts­trä­ger der Kurie wer­den auf­ge­ho­ben. Leo XIV. hat dazu ein Motu pro­prio unter­zeich­net, das am heu­ti­gen 14. Sep­tem­ber 2026 vom Vati­kan ver­öf­fent­licht wurde.
Prälat Prof. Georg May begeht am heutigen Fest Kreuzerhöhung seinen 100. Geburtstag. Seine Analysen und Mahnungen liegen wie ein Mühlstein auf dem Wirken der kirchlichen Zeitgeistverfechter
Liturgie & Tradition

Der Mann, der nicht mitging

Von Giu­sep­pe Nar­di – eine Lau­da­tio von unbe­ru­fe­ner, aber dank­ba­rer Sei­te Es gibt katho­li­sche Gelehr­te, die ihre Zeit beschrie­ben haben. Es gibt ande­re, die sie geprägt haben. Und es gibt jene sel­te­nen Män­ner, die ihrer Zeit wider­spro­chen haben, weil sie wuß­ten, daß die Kir­che nicht dazu da ist, mit jeder Zeit mit­zu­schwim­men. Prof. Dr. Georg May
"Allein den Betern kann es noch gelingen." Diese Aussage von Reinhold Schneider machte Don Michael Gurtner zum Titel seines Buches über die Glaubens- und Kirchenkrise und den Ausweg daraus.
Forum

Allein den Betern

Der öster­rei­chi­sche Prie­ster Don Micha­el Gurt­ner ist den Lesern bereits durch sein Buch „Zur Lage der Kir­che“ und wei­te­ren Bei­trä­gen bekannt. Bereits 2015 ver­öf­fent­lich­te er sein Buch „Allein den Betern“, das 2023 in zwei­ter Auf­la­ge erschie­nen ist. Die­ses Buch will nicht bloß gele­sen, son­dern bedacht wer­den. Es stellt eine unbe­que­me Dia­gno­se unse­rer Zeit: Die Kri­se
Im US-Staat Illinois wurde eine lutherische Kirche in ein Restaurant umgewandelt. Droht ein ähnliches Schicksal bald Tausenden von Kirchen auch in Europa?
Nachrichten

Wenn sich die Kirchen leeren

Die New York Times, Flagg­schiff des libe­ra­len Estab­lish­ments, berich­te­te am 5. Sep­tem­ber über eine stil­le, aber tief­grei­fen­de Ver­än­de­rung in Euro­pa: Tau­sen­de Kir­chen ver­lie­ren ihre ursprüng­li­che Funk­ti­on. Allein in Deutsch­land könn­ten in den kom­men­den zehn Jah­ren mehr als 20.000 Kir­chen auf­ge­ge­ben wer­den. Nun stellt sich die Fra­ge, was mit den Gebäu­den gesche­hen soll. Nach­fol­gend wer­den die Aus­füh­run­gen
Bischof Schneider in seinem Interview vom 2. September: "Wir können nicht mit den mehrdeutigen Texten des Zweiten Vatikanischen Konzils weitermachen. Wir müssen sie korrigieren"
Liturgie & Tradition

„Väterliche Nächstenliebe“ für die Piusbruderschaft

Auf die noch sehr jun­ge Nach­rich­ten­sei­te AdVa­ti­ca­num haben wir bereits hin­ge­wie­sen, als deren Vati­ka­nist der Bri­te nepa­le­si­scher Abstam­mung Niwa Lim­bu her­vor­sticht. AdVa­ti­ca­num ist seit Sep­tem­ber 2025 aktiv. Zuvor schrieb Lim­bu für den Catho­lic Herald. Lim­bu ver­öf­fent­lich­te am 2. Sep­tem­ber ein Inter­view mit Msgr. Atha­na­si­us Schnei­der, Weih­bi­schof von Ast­a­na, dem der Hei­li­ge Stuhl die Zele­bra­ti­on im
Der amtierende und der vorherige Vorsitzende der bergoglianisch gewandelten Päpstlichen Akademie für das Leben meldeten sich zugunsten des umstrittenen venetianischen Gesetzes zum assistierten Selbstmord zu Wort.
Lebensrecht

Wenn das „kleinere Übel“ zum moralischen Irrtum wird

Es ist eine bemer­kens­wer­te Ent­wick­lung: Aus­ge­rech­net inner­halb der katho­li­schen Kir­che meh­ren sich Stim­men, die eine gesetz­li­che Rege­lung des assi­stier­ten Selbst­mor­des, „Ster­be­hil­fe“ genannt, befür­wor­ten. Nicht unbe­dingt, weil sie den Sui­zid als sol­chen gut­hei­ßen wür­den. Im Gegen­teil: In vie­len Äuße­run­gen wird wei­ter­hin betont, daß der Selbst­mord und die akti­ve Mit­wir­kung dar­an mora­lisch pro­ble­ma­tisch oder abzu­leh­nen sei­en. Doch
Kein Platz für den überlieferten Ritus. Franziskus hatte den Petersdom für den überlieferten Ritus gesperrt. Leo XIV. folgt ihm darin.
Leo XIV.

Der Petersdom bleibt verschlossen

Es soll­te ein Zei­chen der Hoff­nung wer­den. Es wur­de ein Zei­chen der Ernüch­te­rung. Die inter­na­tio­na­le Wall­fahrt der Tra­di­ti­on Ad Petri Sedem kehrt auch 2026 nach Rom zurück. Seit 2012 zie­hen Gläu­bi­ge aus aller Welt zum Stuhl Petri und zum Grab des Apo­stel­für­sten. Was als Dank­wall­fahrt für Papst Bene­dikt XVI. und sein Motu pro­prio Sum­morum Pon­ti­fi­cum
Die Dinge in der Kirche sind so, wie sie sind, weil es jemand so wollte
Forum

Leben, Wunder (nur wenige) und Tod der „Mafia“ von St. Gallen

Der Jour­na­list und Vati­ka­nist Amer­i­co Mas­ca­ruc­ci, Autor zwei­er Bücher über das Pon­ti­fi­kat von Papst Fran­zis­kus („Die Revo­lu­ti­on von Papst Fran­zis­kus. Wie sich die Kir­che von Don Mila­ni zu Luther wan­delt“, 2018, und „Die Kir­che in der Poli­tik. Wie sich die CEI von Rui­ni zu Papst Fran­zis­kus ver­än­dert hat“, 2019), wider­spricht in sei­nem jüng­sten Text erneut
Bilder

Der Fischerring für Papst Leo XIV.

Papst Leo XIV. wur­de am heu­ti­gen 18. Mai von Kar­di­nal­bi­schof Luis Anto­nio Tag­le auf dem Peters­platz der Fischer­ring ange­legt. Der Annu­lus pis­ca­to­ris oder päpst­li­che Ring ist eine der Insi­gni­en des Papstes.