8. Mai 2026
Papst Franziskus, ein gescheitertes Pontifikat und eine für die Kirche verlorene Zeit

Ein gescheitertes Pontifikat

Von Cami­nan­te Wan­de­rer* Das Pon­ti­fi­kat von Fran­zis­kus war vor allem ein geschei­ter­tes Pon­ti­fi­kat, ein gro­ßer Fehl­griff. Und die Grün­de dafür sind viel­fäl­tig. Den­ken wir zum Bei­spiel dar­an, daß er die Gele­gen­heit gehabt hät­te, vie­le der grund­le­gen­den Anpas­sun­gen vor­zu­neh­men, die die Kir­che braucht, und daß sei­ne Amts­zeit nach dem trau­ri­gen Ende des Pon­ti­fi­kats von Bene­dikt XVI.

Die Vorfälle blasphemischer Akte israelischer Soldaten gegen christliche Symbole,im Südlibanon, aber auch Angriffe jüdischer Siedler schockieren die christliche Welt
Christenverfolgung

Israels Umgang mit Christen in der Kritik

Die Span­nun­gen zwi­schen Isra­el und den christ­li­chen Gemein­den im Hei­li­gen Land ver­schär­fen sich wei­ter. Inner­halb weni­ger Wochen häuf­ten sich Vor­fäl­le, bei denen christ­li­che Sym­bo­le geschän­det, Geist­li­che ange­grif­fen und reli­giö­se Gefüh­le mas­siv ver­letzt wur­den. Beson­ders gro­ße Empö­rung lösten nun erneut Bil­der aus dem Süd­li­ba­non aus, die einen israe­li­schen Sol­da­ten zei­gen, der neben einer Mari­en­sta­tue raucht und
Papst Franziskus, ein gescheitertes Pontifikat und eine für die Kirche verlorene Zeit
Forum

Ein gescheitertes Pontifikat

Von Cami­nan­te Wan­de­rer* Das Pon­ti­fi­kat von Fran­zis­kus war vor allem ein geschei­ter­tes Pon­ti­fi­kat, ein gro­ßer Fehl­griff. Und die Grün­de dafür sind viel­fäl­tig. Den­ken wir zum Bei­spiel dar­an, daß er die Gele­gen­heit gehabt hät­te, vie­le der grund­le­gen­den Anpas­sun­gen vor­zu­neh­men, die die Kir­che braucht, und daß sei­ne Amts­zeit nach dem trau­ri­gen Ende des Pon­ti­fi­kats von Bene­dikt XVI.
Kardinalstaatssekretär Pietro Parolin betonte den "Dialog" mit den homopihilen deutschen Bischöfe. Für Sanktionen sei es "zu früh".
Genderideologie

„Verfrüht, von Sanktionen zu sprechen“ – Rom und die woken deutschen Bischöfen

Die Span­nun­gen inner­halb der katho­li­schen Kir­che in der Bun­des­re­pu­blik Deutsch­land über die Seg­nung von Homo-Paa­­ren blei­ben ein explo­si­ves The­ma im Ver­hält­nis zwi­schen Rom und dem woken Teil des deut­schen Epi­sko­pats. Nun sorg­te der vati­ka­ni­sche Kar­di­nal­staats­se­kre­tär Pie­tro Paro­lin für Auf­merk­sam­keit. Am Ran­de eines Ter­mins in Rom erklär­te er gestern, es sei „ver­früht“, über mög­li­che Sank­tio­nen gegen
Die jungen Schweizergardisten, die am 6. Mai in Rom vereidigt wurden
Leo XIV.

Treueschwur unter dem Zeichen des Opfers

Im Vati­kan haben am 6. Mai 2026 acht­und­zwan­zig neue Rekru­ten der Päpst­li­chen Schwei­zer­gar­de ihren fei­er­li­chen Eid auf den Papst abge­legt. Die Zere­mo­nie, die ursprüng­lich im Cor­ti­le di San Dama­so statt­fin­den soll­te, wur­de wegen schlech­ten Wet­ters in die gro­ße vati­ka­ni­sche Audi­enz­hal­le Paul VI. ver­legt. Trotz der unge­wohn­ten Umge­bung blieb die sym­bo­li­sche Kraft des Ritu­als unge­bro­chen: Der
Zwei von zahlreichen Sakralfiguren, die in der Iglesia La Ermita in Cali (Kolumbien) zerstört wurden: im Bild zwei Christusfiguren
Christenverfolgung

„Ich bin der Teufel“ – Mann verwüstet die Kirche La Ermita in Cali

In der kolum­bia­ni­schen Mil­lio­nen­stadt Cali ist es am 6. Mai zu einer schwer­wie­gen­den Pro­fa­nie­rung der tra­di­ti­ons­rei­chen Kir­che La Ermi­ta gekom­men. Ein Mann drang gewalt­sam in das Got­tes­haus ein, zer­stör­te zahl­rei­che Hei­li­gen­fi­gu­ren und Chri­stus­dar­stel­lun­gen und schrie dabei wie­der­holt, er sei „der Teufel“.
Die Selbstentfremdung vom Menschsein ist zu einer starken Strömung im Westen geworden
Genderideologie

Diskriminierung im Namen der „Nicht-Diskriminierung“

Wer heu­te wis­sen will, was im Westen unter „Gleich­be­rech­ti­gung“ ver­stan­den wird, muß nur einen Blick nach Lon­don, Kana­da und Ber­lin wer­fen. Drei weit von­ein­an­der ent­fern­te Schau­plät­ze – und ein und die­sel­be ideo­lo­gi­sche Hand­schrift: Dis­kri­mi­nie­rung wird nicht mehr besei­tigt, son­dern offen betrie­ben und geför­dert. Was zunächst als „Kampf“ um Gleich­be­rech­ti­gung statt­fand, wur­de nun zur Dis­kri­mi­nie­rung des
Nach einem Jahr des Pontifikats von Leo XIV. sind noch keine wirklichen Prioritäten erkennbar, auch keine besonderen Akzentsetzungen, während die Zahl der Herausforderungen wächst
Der Vatikan und die Piusbruderschaft

Leo XIV. nach einem Jahr des Pontifikats

Von Rober­to de Mat­tei* Vor einem Jahr, am Mon­tag, dem 8. Mai 2025, begann das Pon­ti­fi­kat von Leo XIV., Robert Fran­cis Pre­vost, dem 267. Papst der katho­li­schen Kir­che, dem ersten Papst aus den USA und dem ersten Ange­hö­ri­gen des Augustinerordens.
Tröpfchenweise werden die explosiven Berichte der Arbeitsgruppen der Synodalitätssynode veröffentlicht
Leo XIV.

Synodaler Umbau ohne Ende

Die nach­syn­oda­len Arbeits­grup­pen des von Papst Fran­zis­kus begon­ne­nen soge­nann­ten Syn­oda­len Pro­zes­ses lie­fern ihre Ergeb­nis­se wei­ter­hin nur tröpf­chen­wei­se. Nun wur­den zwei wei­te­re Abschluß­be­rich­te ver­öf­fent­licht – jene der Arbeits­grup­pen 7 und 9 –, aller­dings bis­lang nur in ita­lie­ni­scher und eng­li­scher Spra­che. Auf deutsch gibt es nicht ein­mal eine Zusam­men­fas­sung, die auf fran­zö­sisch, spa­nisch und por­tu­gie­sisch vor­liegt. Das


Bilder

Der Fischerring für Papst Leo XIV.

Papst Leo XIV. wur­de am heu­ti­gen 18. Mai von Kar­di­nal­bi­schof Luis Anto­nio Tag­le auf dem Peters­platz der Fischer­ring ange­legt. Der Annu­lus pis­ca­to­ris oder päpst­li­che Ring ist eine der Insi­gni­en des Papstes.