11. März 2026

Die Blockade zwischen Rom und der Piusbruderschaft überwinden

Von Dom Alcuin Reid* Es scheint, daß wir – etwas mehr als einen Monat nach­dem die Prie­ster­bru­der­schaft St. Pius X. ihre Ent­schei­dung bekannt­ge­ge­ben hat, mit der Wei­he neu­er Bischö­fe fort­zu­fah­ren, die sie nach eige­nem Urteil benö­tigt, um ihr Apo­sto­lat auf­recht­zu­er­hal­ten, und nur weni­ge Wochen nach einem hastig ein­be­ru­fe­nen Tref­fen zwi­schen ihrem Gene­ral­obe­ren und dem Prä­fek­ten

Der Vatikan und die Piusbruderschaft

Die Blockade zwischen Rom und der Piusbruderschaft überwinden

Von Dom Alcuin Reid* Es scheint, daß wir – etwas mehr als einen Monat nach­dem die Prie­ster­bru­der­schaft St. Pius X. ihre Ent­schei­dung bekannt­ge­ge­ben hat, mit der Wei­he neu­er Bischö­fe fort­zu­fah­ren, die sie nach eige­nem Urteil benö­tigt, um ihr Apo­sto­lat auf­recht­zu­er­hal­ten, und nur weni­ge Wochen nach einem hastig ein­be­ru­fe­nen Tref­fen zwi­schen ihrem Gene­ral­obe­ren und dem Prä­fek­ten
Msgr. Marian Eleganti widerspricht Msgr. Athanasius Schneider, was die kirchenrechtliche Interpretation der angekündigten Bischofsweihen durch die Piusbruderschaft betrifft
Der Vatikan und die Piusbruderschaft

Bischof Eleganti widerspricht Bischof Schneider

Der Schwei­zer Bischof Mari­an Ele­gan­ti hat der Auf­fas­sung wider­spro­chen, mög­li­che Exkom­mu­ni­ka­tio­nen gegen die Prie­ster­bru­der­schaft St. Pius X. (FSSPX) wegen geplan­ter Bischofs­wei­hen sei­en ungül­tig. In einem Kom­men­tar im Catho­lic Herald erklär­te er, sol­che Argu­men­te ver­fehl­ten das kir­chen­recht­li­che Schi­s­­ma-Ver­­­stän­d­­nis und stell­ten die objek­ti­ve Natur eines ent­spre­chen­den Aktes falsch dar.
Der heilige Eulogius von Cordoba wurde am 11. März 859 von den islamischen Herrschern wegen seines Glaubens hingerichtet
Forum

Der heilige Eulogius von Cordoba und die zwei Strömungen der Katholiken im Laufe der Geschichte

Von Pli­nio Cor­rêa de Oli­vei­ra* Sankt Eulo­gi­us von Cor­do­ba, der am 11. März 859 wäh­rend einer gewalt­sa­men Chri­sten­ver­fol­gung im mau­ri­schen Spa­ni­en ent­haup­tet wur­de, ist in die Geschich­te ein­ge­gan­gen durch sei­ne Ver­tei­di­gung des soge­nann­ten „frei­wil­li­gen Mar­ty­ri­ums“. Die­se Ver­tei­di­gung wur­de – wenn auch in zwei­deu­ti­gen For­mu­lie­run­gen und unter dem Druck der mus­li­mi­schen Macht – von den spa­ni­schen
Abuna Pierre al-Rahi wurde gestern abend von einem israelischen Panzer getötet, als er verletzten Christen zu Hilfe eilte
Leo XIV.

Papst Leo XIV.: „Tiefe Trauer“ über den Tod des Priesters Pierre al-Rahi

Die Mel­dung, daß Abu­na Pierre al‑Rahi, der maro­ni­ti­sche Pfar­rer des christ­li­chen Dor­fes Qla­y­aa im Süd­li­ba­non, gestern abend bei einem israe­li­schen Angriff getö­tet wur­de, wäh­rend er ver­letz­te Chri­sten zu ret­ten ver­such­te, erschüt­tert. Laut Berich­ten wur­de zunächst von einem israe­li­schen Pan­zer ein Haus beschos­sen. Als Nach­barn, dar­un­ter der Pfar­rer, zu Hil­fe eil­ten, traf sie ein zwei­ter Schuß.
Dr. Lucia dos Santos im Jahr 1946 (links) und 1967 (rechts)
Forum

Fatima: vatikanische Täuschungen, gewollte Ignoranz, apokalyptische Weltlage (2. Teil)

Von Wolf­ram Schrems* Die­ser Teil schließt unmit­tel­bar an den 1. Teil vom 5. März an. Nach der Anzahl der Kom­men­ta­re zu schlie­ßen, stieß er auf gro­ßes Inter­es­se. Aller­dings gab es augen­schein­lich auch Miß­ver­ständ­nis­se. Da es aber nicht mög­lich ist, in jedem ein­zel­nen Bei­trag zum The­ma Fati­ma immer alles bereits Geschrie­be­ne zu wie­der­ho­len, sei der inter­es­sier­te
Eucharistische Tauben hingen über dem Altar und waren Vorläufer des Tabernakels
Forum

Die Karwoche als Sancta Sanctorum des liturgischen Jahres

Von Cami­nan­te Wan­de­rer* Die fol­gen­den Betrach­tun­gen sind das Ergeb­nis eines län­ge­ren Gesprä­ches, das ich mit einem guten Freund und aus­ge­zeich­ne­ten Lit­ur­gie­hi­sto­ri­ker wäh­rend einer der Pau­sen eines Kon­gres­ses führ­te, der zu die­sem The­ma im Janu­ar 2026 in Madrid statt­fand. Merk­wür­di­ger­wei­se lei­sten gera­de jene Insti­tu­tio­nen, von denen man es eigent­lich erwar­ten müß­te – näm­lich die Kir­che und
Sr. Linda Pocher mit Papst Franziskus: Feministischer Klerikalismus als Ausweg wohin?
Nachrichten

Die Illusion eines „weiblichen Kirchenwesens“

In die­sen Tagen, rund um den Inter­na­tio­na­len Frau­en­tag, ver­brei­tet sich erneut ein wohl­be­kann­tes Nar­ra­tiv: Frau­en müß­ten in der Kir­che „mehr Raum“ erhal­ten, um die Insti­tu­ti­on zu „ver­wan­deln“. Bis in die hin­ter­ste Pro­vinz tra­gen die Main­­stream-Medi­en die­se Erzäh­lung wei­ter. Ein beson­ders mar­kan­tes Bei­spiel lie­fert das jüng­ste Inter­view mit Sr. Lin­da Pocher, der femi­ni­sti­schen Vor­­­zei­­ge-Orden­s­­frau von Papst
Der Gehorsam, dargestellt von Giotto in der Unterkirche der Basilika des heiligen Franziskus in Assisi
Der Vatikan und die Piusbruderschaft

Der kirchliche Gehorsam – Grenze und Bindung

Von Don Micha­el Gurt­ner* Eine Prä­mis­se: Grund­sätz­lich muß man zwi­schen rein dis­zi­pli­na­ri­schem Gehor­sam und einem Gehor­sam unter­schei­den, der auch den Glau­ben betrifft, d. h. dort, wo der soge­nann­te „Glau­bens­ge­hor­sam“ berührt ist. Uns geht es hier aus­schließ­lich um den Glau­bens­ge­hor­sam, auch wenn es eben­so viel über den dis­zi­pli­na­ri­schen Gehor­sam zu sagen gäbe, da auch in die­sem


Bilder

Der Fischerring für Papst Leo XIV.

Papst Leo XIV. wur­de am heu­ti­gen 18. Mai von Kar­di­nal­bi­schof Luis Anto­nio Tag­le auf dem Peters­platz der Fischer­ring ange­legt. Der Annu­lus pis­ca­to­ris oder päpst­li­che Ring ist eine der Insi­gni­en des Papstes.