9. Februar 2026
Orbán gegen Soros, was der Blick nach Ungarn auch uns lehren kann

Orbán gegen Soros – Das Buch von Gábor G. Fodor

Buch­be­spre­chung von Wolf­ram Schrems* Im kom­men­den April wird das unga­ri­sche Par­la­ment neu gewählt. Die gleich­ge­schal­te­te deutsch­spra­chi­ge Medi­en­land­schaft trom­melt seit Mona­ten für den Oppo­si­ti­ons­kan­di­da­ten. Die Wei­chen­stel­lung in Ungarn wird auf die eine oder ande­re Wei­se Aus­wir­kun­gen auf ganz Euro­pa haben. Des­halb ist die unga­ri­sche Wahl beson­ders umkämpft.
Bischof Joseph Strickland bei der Zelebration im überlieferten Römischen Ritus

Die Piusbruderschaft und die Frage der apostolischen Kontinuität

Von Msgr. Joseph Strick­land* Die gegen­wär­ti­ge Situa­ti­on im Zusam­men­hang mit der Prie­ster­bru­der­schaft St. Pius X. (FSSPX) hat erneut eine ern­ste und unge­lö­ste Wirk­lich­keit inner­halb der Kir­che offen­ge­legt – eine Wirk­lich­keit, die weder bei­sei­te­ge­scho­ben noch auf unbe­stimm­te Zeit ver­tagt noch durch Schwei­gen beant­wor­tet wer­den kann.

„Das Video vom Papst“ wurde zu „Bete mit dem Papst“

Was unter Papst Fran­zis­kus als „Das Video vom Papst“ bekannt war, trägt nun einen neu­en Namen: „Bete mit dem Papst“. Mit die­ser Umbe­nen­nung wur­de das bekann­te vati­ka­ni­sche Video­for­mat von Leo XIV. offi­zi­ell neu eti­ket­tiert. Der Vati­kan betont, es hand­le sich ledig­lich um eine for­ma­le Anpas­sung ohne inhalt­li­che Ver­än­de­rung. Den­noch berührt der Namens­wech­sel ein For­mat, das
Leo XIV. mit Kardinal Victor Manuel Fernández, Präfekt des römischen Glaubensdikasteriums und Autor des ablehnenden Schreibens an die Priesterbruderschaft St. Pius X.

Ein geeigneter Vermittler? Rom und die Piusbruderschaft

Die Ent­schei­dung des Vati­kans, den Prä­fek­ten des Dik­aste­ri­ums für die Glau­bens­leh­re, Kar­di­nal Víc­tor Manu­el Fernán­dez, als zen­tra­len Gesprächs­part­ner der Prie­ster­bru­der­schaft St. Pius X. (FSSPX) ein­zu­set­zen, ist mehr als eine Per­so­na­lie. Sie ist ein Signal – und eines, das irri­tiert. Denn aus­ge­rech­net jener Kuri­en­kar­di­nal, der wie kaum ein ande­rer als theo­lo­gi­scher Prot­ago­nist des berg­o­glia­ni­schen Kur­ses gilt
Ungewöhnlich: Erste Konzelebration während des Konzils am 14. September 1964 im Petersdom. Liturgische Rückprojektionen.

Bischofsweihen der Tradition: Eine segensreiche Provokation für Rom?

Von einer Theo­lo­gin* Mit der Ankün­di­gung, Bischofs­wei­hen vor­neh­men zu wol­len, hat die Pius­bru­der­schaft Rom ein unmiß­ver­ständ­li­ches Signal gesen­det. Nach Jah­ren des Schwei­gens und Igno­rie­rens zeigt sie, daß sie es ernst meint. Es ist eine exi­sten­ti­el­le Geste: Ohne Bischö­fe kann die Bru­der­schaft nicht fort­be­stehen, solan­ge ihr kano­ni­scher Sta­tus unge­klärt bleibt. Die erste Reak­ti­on aus Rom ist

Der Fall Eppstein verlangt nach Offenlegung seines Netzwerks und nach Klärung der Frage, ob Epstein im Auftrag handelte. Im Bild Noam Chomsky, einer der überaschenden Freunde Epsteins, wie aus den Unterlagen hervorgeht.
Nachrichten

Noam Chomsky und Jeffrey Epstein – eine symptomatische Freundschaft

Die jüng­sten Ent­hül­lun­gen aus den „Epstein Files“ wer­fen ein neu­es Licht auf die Bezie­hun­gen zwi­schen pro­mi­nen­ten Per­sön­lich­kei­ten und dem in Ungna­de gefal­le­nen Finan­zier, Sexu­al­straf­tä­ter und mut­maß­li­chen Mos­sad-Agen­ten Jef­frey Epstein. Unter den über­ra­schen­den Namen taucht auch der lin­ke Intel­lek­tu­el­le Noam Chom­sky auf, bekannt als Lin­gu­ist, Phi­lo­soph, poli­ti­scher Kom­men­ta­tor, an des­sen Lip­pen gro­ße Tei­le des links­in­tel­lek­tu­el­len Spek­trums
Orbán gegen Soros, was der Blick nach Ungarn auch uns lehren kann
Buchbesprechungen

Orbán gegen Soros – Das Buch von Gábor G. Fodor

Buch­be­spre­chung von Wolf­ram Schrems* Im kom­men­den April wird das unga­ri­sche Par­la­ment neu gewählt. Die gleich­ge­schal­te­te deutsch­spra­chi­ge Medi­en­land­schaft trom­melt seit Mona­ten für den Oppo­si­ti­ons­kan­di­da­ten. Die Wei­chen­stel­lung in Ungarn wird auf die eine oder ande­re Wei­se Aus­wir­kun­gen auf ganz Euro­pa haben. Des­halb ist die unga­ri­sche Wahl beson­ders umkämpft.
Bischof Joseph Strickland bei der Zelebration im überlieferten Römischen Ritus
Der Vatikan und die Piusbruderschaft

Die Piusbruderschaft und die Frage der apostolischen Kontinuität

Von Msgr. Joseph Strick­land* Die gegen­wär­ti­ge Situa­ti­on im Zusam­men­hang mit der Prie­ster­bru­der­schaft St. Pius X. (FSSPX) hat erneut eine ern­ste und unge­lö­ste Wirk­lich­keit inner­halb der Kir­che offen­ge­legt – eine Wirk­lich­keit, die weder bei­sei­te­ge­scho­ben noch auf unbe­stimm­te Zeit ver­tagt noch durch Schwei­gen beant­wor­tet wer­den kann.
Befindet sich die Liturgiefrage in der Kirche in einer "mexikanischen Pattstellung"?
Der Vatikan und die Piusbruderschaft

Die Liturgie und die mexikanische Pattstellung

Von Aure­lio Porf­iri* Ob Sie die­sen Ein­druck tei­len, weiß ich nicht, aber wenn man heu­te die Situa­ti­on der Lit­ur­gie betrach­tet, scheint sie jener einer „mexi­ka­ni­schen Patt­stel­lung“ zu ähneln. Die­ser Aus­druck, der mög­li­cher­wei­se im 19. Jahr­hun­dert im Eng­li­schen als Mexi­can stand­off geprägt wur­de, bezeich­net eine Situa­ti­on, in der sich drei oder mehr Akteu­re gegen­sei­tig mit gezo­ge­nen
Leo XIV.

„Das Video vom Papst“ wurde zu „Bete mit dem Papst“

Was unter Papst Fran­zis­kus als „Das Video vom Papst“ bekannt war, trägt nun einen neu­en Namen: „Bete mit dem Papst“. Mit die­ser Umbe­nen­nung wur­de das bekann­te vati­ka­ni­sche Video­for­mat von Leo XIV. offi­zi­ell neu eti­ket­tiert. Der Vati­kan betont, es hand­le sich ledig­lich um eine for­ma­le Anpas­sung ohne inhalt­li­che Ver­än­de­rung. Den­noch berührt der Namens­wech­sel ein For­mat, das
Asssistierter Suizid als Ausdruck der Selbstauflösung des Westens.
Forum

Der „assistierte Selbstmord“ von Menschen und Nationen

Von Rober­to de Mat­tei* Die zeit­ge­nös­si­sche Kul­tur des Todes fin­det ihre jüng­sten Aus­drucks­for­men in der Eutha­na­sie und dem soge­nann­ten „assi­stier­ten Sui­zid“, über die heu­te in ver­schie­de­nen euro­päi­schen Län­dern dis­ku­tiert wird. Der Pro­zeß der Lega­li­sie­rung von Mord/​​Selbstmord, der vor etwa fünf­zig Jah­ren mit der Ein­füh­rung der Abtrei­bung in west­li­che Rechts­ord­nun­gen begann, erreicht nun sei­nen logi­schen Abschluß.
Msgr. Alfonso de Galarreta, einer der beiden verbliebenen Bischöfe der Piusbruderschaft, spendete am vergangenen Sonntag in Zaitzkofen die Niederen Weihen.
Der Vatikan und die Piusbruderschaft

Ein erstes Wort zu den für den 1. Juli 2026 angekündigten Bischofsweihen in der Piusbruderschaft

Ein Bei­trag von Cle­mens Vic­tor Olden­dorf Seit lan­gem schon ist eigent­lich jedem in der Prie­ster­bru­der­schaft St. Pius X. klar und muss auch ver­stän­di­gen Beob­ach­tern von außer­halb zumin­dest nach­voll­zieh­bar sein, dass zwei ver­blei­ben­de Weih­bi­schö­fe fort­ge­schrit­te­nen Alters und alters­ge­mä­ßer Kon­sti­tu­ti­on nicht wei­ter­hin aus­rei­chen, welt­weit den Bedürf­nis­sen nach sakra­men­ta­len bischöf­li­chen Funk­tio­nen in der Bru­der­schaft und befreun­de­ten Gemein­schaf­ten nachzukommen.


Bilder

Der Fischerring für Papst Leo XIV.

Papst Leo XIV. wur­de am heu­ti­gen 18. Mai von Kar­di­nal­bi­schof Luis Anto­nio Tag­le auf dem Peters­platz der Fischer­ring ange­legt. Der Annu­lus pis­ca­to­ris oder päpst­li­che Ring ist eine der Insi­gni­en des Papstes.