Amoris laetitia
Nachrichten

Msgr. Fisichella kritisiert Dubia-Kardinäle

(Rom) Vor 25. Jahren, am 6. August 1993, veröffentlichte Papst Johannes Paul II. Veritatis splendor, eine der mit Abstand bedeutendsten Enzykliken der Nachkonzilszeit. Vatican News, der Nachrichtenplattform des Vatikans führte aus diesem Anlaß ein Interview mit Kurienerzbischof Rino Fisichella, den Vorsitzenden des Päpstlichen Rates für die Neuevangelisierung. Fisichella nützte ausgerechnet diese Gelegenheit, um die Dubia-Kardinäle

Papst Franziskus im Reuters-Interview über Dubia, China, Trump, Masseneinwanderung und Papstkritik.
Hintergrund

Papst Franziskus: Von Dubia habe ich aus der Zeitung erfahren

(Rom) Papst Franziskus gewährte Reuters, einer der Big Three der globalen Presseagenturen, ein „Exklusiv-Interview“. Nicht das italienisch geführte Interview wurde jedoch veröffentlicht, sondern ein von Philip Pullella, dem bergoglianisch gesinnten Reuters-Korrespondenten in Rom, verfaßter Artikel. Reuters veröffentlichte inzwischen auch eine spanische Version des Artikels, nicht aber das Interview selbst. Das bereitet einige Interpretationsprobleme.

Kardinal Schönborn gibt sich freundlich, um die Kardinäle der Dubia zu Amoris laetitia zu tadeln.
Nachrichten

Verständnis für Dubia, aber Tadel für Kardinäle

(Wien) Kardinal Christoph Schönborn, der Erzbischof von Wien und Vorsitzende der Österreichischen Bischofskonferenz, wurde von Papst Franziskus in einem ersten Moment als „authentischer Interpret“ des umstrittenen, nachsynodalen Schreibens Amoris laetitia bezeichnet. Im September 2016 ging diese Rolle auf die Bischöfe der Kirchenprovinz Buenos Aires über. In der aktuellen Ausgabe der Beilage Christ & Welt der

Ehesakrament: Fügte umstrittener Aufsatz von Kardinal Müller einen neuen Zweifel zu den bereits vorgebrachten Zweifeln zu Amoris laetitia in die Diskussion ein?
Hintergrund

Dubia lebendiger denn je: Neues Dubium von Kardinal Müller?

(Rom) Ein neues Buch sorgte in den vergangenen Tagen für einiges Aufsehen und vor allem erheblichen Wirbel. Es geht um das neue Buch des italienischen Philosophen und Politikers Rocco Buttiglione „Freundschaftliche Antworten an die Kritiker von Amoris laetitia“ ((Risposte (amichevoli) ai critici di Amoris laetitia)). Die Aufregung betrifft weniger die bereits bekannten Thesen Buttigliones, sondern

Stephen Walford (Kardinäle betreiben durch Dubia "satanischen Mißbrauch") mit Papst Franziskus. Eine Privataudienz von 45 Minuten gewährte das Kirchenoberhaupt dem Autor genehmer Thesen.
Hintergrund

Papst empfing Autor in Audienz, der Dubia-Kardinäle eines „satanischen Mißbrauchs“ bezichtige

(Rom) Während die Kardinäle, die Dubia (Zweifel) am umstrittenen, nachsynodalen Schreiben äußerten, seit bald einem Jahr vergeblich auf ein päpstlichen Zeichen warten, empfing Papst Franziskus einen Katholiken und dessen Familie in Privataudienz, der die vier Kardinäle erst vor kurzem bezichtigt hatte, mit ihren Dubia einen „satanischen Mißbrauch“ zu betreiben.

Kardinal Schönborn und Papst Franziskus
Forum

„Alle antworten auf die Dubia, nur der Papst nicht“ – Kritik an den jüngsten Aussagen von Kardinal Schönborn

(Rom) „Alle antworten auf die Dubia, nur der Papst nicht.“ Franziskus weigert sich seit September 2016 auf fünf Fragen von vier Kardinälen zum umstrittenen nachsynodalen Schreiben Amoris laetitia zu antworten. Statt des Papstes antworten zahlreiche, ihm nahestehende Kirchenvertreter, jüngst der Wiener Erzbischof, Kardinal Christoph Graf Schönborn. Der Vatikanist Sandro Magister veröffentlichte eine Kritik an den

Papst Franziskus: "Unterscheidung", sonst herrschen Verschlossenheit und Stillstand.
Hintergrund

Widerspruch „tötet“, „tötet“, „tötet“ – Gab Franziskus den Kardinälen am 8. Mai eine Antwort auf ihre „Dubia“?

(Rom) Der Vatikanist Edward Pentin (National Catholic Register) stellte gestern die Frage in den Raum, ob Papst Franziskus mit seiner morgendlichen Predigt in Santa Marta vom vergangenen 8. Mai auf die Dubia (Zweifel) der vier Kardinäle Brandmüller, Burke, Caffarra und Meisner geantwortet habe. Die Frage ist wegen des informellen Charakters der Santa-Marta-Predigten schwer zu beantworten.