Mariä Himmelfahrt

„Schön schreitet die Tochter des Königs einher“

Mariä Himmelfahrt
Am 15. August begeht die heilige Kirche das Hochfest der Aufnahme Mariens mit Leib und Seele in den Himmel.

Signum magnum apparuit in cælo
mulier amicta sole,
et luna sub pedibus eius,
et in capite eius corona stellarum duodecim.

Cantate Domino canticum novum:
quia mirabilia fecit.

Gloria Patri et Filio et Spiritui Sancto
sicut erat in principio et nunc et semper
et in sæcula sæculorum.
Amen

Audi, filia, et vide et inclina aurem tuam,
et concupiscet rex pulchritudinem tuam.
Tota decora ingreditur filia regis,
texturæ aureæ sunt amictus eius.

Alleluia, alleluia.
Assumpta est Maria in cælum:
gaudet exercitus Angelorum.
Alleluia.

____

Ein großes Zeichen erschien am Himmel:
Eine Frau, mit der Sonne umkleidet,
der Mond unter ihren Füßen
und auf ihrem Haupt eine Krone von zwölf Sternen.

Singt dem Herrn ein neues Lied,
denn Wunderbares hat er getan.

Ehre sei dem Vater, dem Sohn und dem Heiligen Geist,
wie es war im Anfang und jetzt und allezeit und in Ewigkeit.
Amen.

Höre, Tochter und schau, und neige her dein Ohr,
denn der König verlangt nach deiner Schönheit.
Ganz schön schreitet die Tochter des Königs einher,
goldene Gewebe sind ihr Gewand.

Alleluja, alleluja.
Aufgenommen ist Maria in den Himmel;
es freut sich das Heer der Engel.
Alleluja.

INTROITUS Assumptio Beatae Mariae Virginis (15. August) „Signum Magnum“ from Corpus Christi Watershed on Vimeo.

Bild: Francesco Botticini, Aufnahme Mariens in den Himmel (1475/1476), National Gallery, London



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4 Kommentare

  1. Herzlichen Dank an die Redaktion daß sie diesen herrlichen Introitus heute gepostet hat- und noch wohl in der Version des von mir hochgeschätzten http://www.ccwatershed.org
    Diese Website ist eine riesige Goldgrube für liturgischen Gesang und essenziell beim Wiederaufleben des gregorianischen Gesangs.
    Dieser Introitus läßt sich finden bei „Liturgical Chant“, Unterteil René Goupil Gregorian Chant, und dann nach dem Kirchenjahr ganz unten bei den Marienfesten.

    Ebenfalls sehr schön: die Version von Cantarte Regensburg mit Notenband v. @StephanGeorge auf Youtube und die Version der Mönche v. Fontgombault.
    Die letztere Abtei feiert heute den Feiertag Ihrer Schutzpatronin
    (927 Jahre alt! (Die Abtei natürlich…)

    Einen freudenreichen Festtag der Redaktion und allen Lesern

  2. Heute abend besuchte ich die Hl. Messe in einem Nachbardorf.
    Aushilfsweise zelebriert hat sie der inzwischen im Ruhestand befindliche und woanders wohnende Priester der Pfarrei, der seinerzeit auch Dekan unserer SE war.
    Liberal war er ja schon immer und ließ in seinen früheren Predigten kaum eine Gelegenheit aus, gegen das Lehramt zu opponieren. So auch heute abend wieder.
    So ganz nebenbei wischte er dabei einige Dogmen zur Seite; auch zwei, die Maria betrafen.
    Hätte ich mehr Mut gehabt, hätte ich die Kirche verlassen.
    Doch soviel Mumm hatte ich leider nicht.
    Doch wenigstens kniete ich bei der Wandlung und ich weiß, er befürwortet diese Demutsgeste ganz und gar nicht. Auch beim Agnus Dei tat ich dies. Nicht seinetwegen und aus Trotz, sondern weil ich das immer so halte.
    Die Kommunion allerdings ließ ich ausfallen. Bei ihm aufrichtigen Herzens zur Kommunion zu gehen, wäre mir nicht möglich gewesen. Ausserdem mag ich diesen Automatismus nicht.
    Hinterher dachte ich, es wäre fast besser gewesen, nicht in die Kirche gegangen zu sein.

  3. An Marienzweig. vielen Dank für Ihren Beitrag. In Ihrer Beurteilung sind Sie nicht alleine! Das größte Problem haben Sie angesprochen, kann ich auch dann noch zur Kommunion gehen, wenn ich merke, dass das Heilige nicht mehr heilig ist, oder dann wenn ich aus den Worten des Priesters entnehmen muss, dass er nicht an das glaubt, was er vollzieht, an die Transsubstantiation. Meine Bitte in aller Verwirrnis: Gehen Sie weiter in die Kirche. Dadurch geben Sie Gott die Ehre, auch dann, wenn Sie den Eindruck haben, dass der Priester es nicht tut oder auch nicht begreift, dass er es nicht tut.

  4. @Hans
    Danke für Ihre positive Antwort und ich hoffe, dass Sie meine etwas verspätete Reaktion noch wahrnehmen.
    In die Kirche zu gehen ist mir ein Bedürfnis und eine Freude und nicht Pflicht.
    Es ging mir nur um die Person dieses speziellen Priesters, warum ich hinterher fast bedauerte, die Hl. Messe besucht zu haben.
    Wenn er ausnahmsweise mal in unserer Pfarrei den Dienst versieht und ich es vorher weiß, gehe ich in eine andere Kirche unserer SE.
    Mir gegenüber sagte er einmal, dass er ein Zyniker sei.
    Priester und Zyniker – das passt nicht, beides zu sein schließt sich aus.

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