Ecuadorianer fordern „Hände weg von meinen Kindern“

Marsch für die Familie mit Rekordbeteiligung

Marsch für die Familie und für das Leben in Ecuador
Marsch für die Familie und für das Leben in Ecuador. Hunderttausende Ecuadorianer sagen Nein zu Abtreibung und Gender-Ideologie.

(Quito) Am 28. Juli fand in der ecuadorianischen Hauptstadt Quito und anderen Städten des Landes der Marsch für die Familie mit Rekordbeteiligung statt.

Allein in der Stadt Guayaquil demonstrierten mehr als 200.000 Menschen gegen die Tötung ungeborener Kinder durch Abtreibung und gegen die Gender-Ideologie. Auch in diesem Jahr lautete das Motto „Hände weg von meinen Kindern“, ergänzt durch das Motto „Meine Kinder erziehe ich selbst“.

Es waren vor allem Familien, die daran teilnahmen. Deshalb waren viele Kinder zu sehen. Die Familien sind besonders besorgt über die von der Regierung geförderte Politik, die als verheerend gesehen wird.

In der Kritik stehen vor allem Bildungsminister Fander Falconi Benítez und Gesundheitsministerin Veronica Espinosa Serrano. Die Teilnehmer beim Marsch für die Familie forderten Staatspräsident Lenin Moreno auf, beiden Ministern ihren Geschäftsbereich zu entziehen.

Zugleich forderten die Kundgebungsteilnehmer eine Richtungsänderung und eine neue Politik für die Familie, welche die Rolle der Eltern anerkennt, und sie nicht durch den Staat zu entmündigen versucht. Die Eltern sollen daher auch aktiv und entscheidend an der Erstellung der Richtlinien für die Schulsexualerziehung mitwirken können.

Text: Giuseppe Nardi
Bild: Marcha por la familia (Screenshot)



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