Weihen in Villatella

Junger Benediktinerorden der strengen Observanz

Benediktiner der strengen Observanz
Bischof Oliveri zelebrierte gestern die Heilige Messe im überlieferten Ritus. Links im Bild Bischof Borghetti.

(Genua) Bischof Mario Oliveri spendete zwei altrituellen Benediktinern der Immakulata die Subdiakonatsweihe bzw. niedere Weihen.

Der noch junge Orden wurde 2008 von zwei Mönchen der altrituellen Benediktinerabtei Le Barroux als Benediktinerorden der strengen Observanz gegründet. Sie hatten sich dazu auf Wunsch von Bischof Oliveri im Bistum Albenga-Imperia niedergelassen haben. Bischof Oliveri war von 1990–2016 Oberhirte dieses Bistums.

Genau vor einem Jahr, am 21. März 2017, wurde der Orden der Benediktiner der Immakulata kanonisch als Orden diözesanen Rechts anerkannt. Zu seinen Charismen gehören die kirchliche Tradition, die überlieferte Form des Römischen Ritus und die benediktinische Spiritualität.

Der 21. März ist der Dies natalis, der Todestag des heiligen Benedikt von Nursia. Gestern versammelte sich zahlreicher Klerus im Kloster der heiligen Katharina von Siena in Villatella in Ligurien, um zusammen mit den Benediktinern der Immakulata den Gedenktag an den Ordensgründer und Mönchsvater des Westens zu feiern. Um ein Freudenfest handelte es sich für die junge Gemeinschaft auch deshalb, weil Bischof Oliveri einem Mönch die Subdiakonatsweihe und einem weiteren niedere Weihen spendete.

Anwesend war auch Msgr. Guglielmo Borghetti, der Nachfolger von Msgr. Oliveri als Diözesanbischof.

Die Berufungspastoral und die geistliche Leitung des Klosters unter Prior P. Jehan de Belleville fällt auf fruchtbaren Boden. Er war der erste Gefährte, der sich 1970 Dom Gerard Calvet, dem Gründer von Le Barroux, anschloß, als dieser sich wegen des Neuen Ritus, der im Benediktinerorden eingeführt worden war, 1969 als Einsiedler in die Berge zurückgezogen hatte.

„Die monastische und die liturgische Treue“, so P. Jehan, seien die „unumstößliche“ Grundlage der Benediktiner der Immakulata.

Text: Giuseppe Nardi
Bild: MiL



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