Christenverfolgung

#RedWednesday der philippinischen Kirche

(Manila) „Die Kirche der Philippinen färbt sich rot zum Zeichen der Solidarität mit den verfolgten Christen in der Welt.“ Etliche Bistümer, Wallfahrtsorte, Basiliken und Universitäten des ganzen Landes beteiligen sich heute an der Aktion #RedWednesdayPH beteiligt. Auch die Gläubigen wurden eingeladen, sich rot zu kleiden. Die Aktion will auf das Schicksal der verfolgten Christen aufmerksam machen und für die Verteidigung des Glaubens sensibilisieren.

Den ganzen Tag hindurch werden die Fassaden der Kirchen rot erleuchtet. Am Nachmittag werden Heilige Messen und Gebetsvigilen für die verfolgten Christen gehalten.

Rote Fahnen vor der Kirche (Philippinen)
Rote Fahnen vor der Kirche (Philippinen)

Die Initiative zur Aktion wurde in den sozialen Netzwerken ergriffen. Auf Twitter wurde die Kampagne #RedWednesdayPH ins Leben gerufen, der sich jeder anschließen konnte. Die Christen sind die am meisten verfolgte Religionsgemeinschaft, aber zugleich jene, die sich selbst dessen am wenigsten bewußt sei. Auch in der Wahrnehmung der Nicht-Christen werde das nicht gesehen.

Die Aktion will sensibilisieren, damit sich die Gläubige und die Nicht-Gläubigen bewußt werden, daß Millionen von Christen weltweit wegen ihres Glaubens verfolgt werde. Damit verbunden ist die Hoffnung, so Jomar Luciano, der philippinische Geschäftsführer von Kirche in Not, daß die Kampagne Anstoß für „konkrete Aktionen ist durch Gebet, Information und Caritas“.

Die Kampagne findet nicht nur auf den Philippinen statt, sondern auch in verschiedenen anderen Ländern, darunter Großbritannien, Irland, Frankreich, Italien, Australien.

Text: Giuseppe Nardi
Bild: AsiaNews

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2 Kommentare

  1. „Rot“ als Zeichen des (vergossenen) Blutes, aber auch der Liebe und des Heiligen Geistes.
    Wäre ein solches Beispiel der philippinischen Christen zum Zeichen der Solidarität mit den verfolgten Christen nicht ein nachahmenswertes Beispiel für die deutschen und anderen Christen, egal ob sie sich evangelisch, katholisch, orthodox oder wie auch immer nennen?
    Aus Solidarität mit verfolgten Christen sowohl der Kölner Dom als auch die Dresdener Frauenkirche…oder vielleicht sogar der Petersdom in rotes Licht „getaucht“, dazu christliche Gebete und Lieder, das Ganze angeführt von den jeweiligen Bischöfen inklusive Papst?

    Martin Luther King sagte einst: „Ich habe einen Traum.“

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