Polizei nicht zuständig

Priester an einer Supermarktkasse beleidigt und beschimpft

Die Propstei Werl berichtet in ihrer aktuelle Ausgabe der Pfarrnachrichten über einen Vorfall in Werl, der sich vor einigen Tagen an der Kasse eines Supermarktes ereignete. „Ich stelle mich Samstag am frühen Nachmittag nach erfolgtem Einkauf an die Kasse im Lidl/Werl, um zu bezahlen. Bekleidet war ich mit der üblichen priesterlichen Alltagsdienstkleidung, also als Priester erkennbar.

Der Supermarkt war recht gut gefüllt und wenn ich richtig gesehen habe, waren alle Kassen geöffnet. Vor mir waren noch 3 Kunden und hinter mir noch ein weiterer Kunde. Direkt vor mir war eine Dame, vermutlich (?) Herkunft, mit einem langen, beige-braunen Mantel bekleidet und einem dunkelbraunen Kopftuch. Sie legte gerade die Ware auf das Kassenband. Plötzlich kam (offensichtlich) der Ehemann dieser Frau dazu. Als er mich sah, begann er, mich in seiner Muttersprache zu beschimpfen. Dass es eine Beschimpfung war, war eindeutig! Ich habe darauf in keiner Weise reagiert. Dann aber fasste der besagte Mann an meinem Einkaufswagen und schüttelte/schob selbigen hin und her, während er weiter schimpfte. Daraufhin fühlte ich mich aufgefordert, zu reagieren und sagte dem Herrn mit normal höflichem Ton, dass er ruhig in deutscher Sprache mit mir sprechen könne, da ich die durchaus verstünde. Er schaltete direkt um und schimpfte wie folgt: „Du Ungläubiger!“ – „Du Schwein!“ – Sofort wählte ich ohne Kommentar mit dem Handy die Nummer der Polizei, die sich nicht zuständig sah. Von den Umstehenden hat niemand etwas dazu gesagt.“



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17 Kommentare

  1. Der Beleidiger liegt hier total falsch:
    ein Christ (a priori ein als socher erkennbarer Priester) gehört wie alle andere Anhänger einer abrahamitischen/mosaischen Religion zu den „dhimmi“, den „Schutzbefohlenen“, die nicht verfolgt werden dürfen.
    Sie sind keine „giaur“ („Heiden“) und sicher keine „Hunde“.
    Der hier geschilderte Fall ist typisch für das Bildungsniveau und die Mentalität der Menschen, die solche Sprüche tun.
    Da es inzwischen in fast allen Supermärkten Videoüberachung gibt, besonders an den Kassen, ist es ein leichtes für die Polizei, dies zu untersuchen und auszuwerten.
    Es ist aus Gründen der inneren Sicherheit auch sehr empfehlenswert, weil gerade die terroristische Attentäter fast alle aus diesem engbeschlossenem Milieu kommen.
    (Kein einziges Attentat in Westeuropa wurde übrigens von dem Sufismus oder der S’hia nahestehenden Muslimen verursacht).

    • Am 17. September 1992 verübte das schiitische Regime Iran in Berlin-Wilmersdorf einen erfolgreichen Mordanschlag auf vier kurdische Politiker im europäischen Exil. Der Vorfall wurde als „Mykonos-Attentat“ bekannt. Aber tatsächlich habe ich noch von keinen Schia-Mohammedanern gehört, die unter „Allahu akbar!“-Gebrüll christliche oder agnostisch/atheistische Europäer umgebracht hätten. Das ist offenbar eine Spezialität extremistischer Sunna-Mohammedaner. Meines Wissens sind die Salafisten (extremistische Sunna) ganz strikte Gegner der Sufismus-Anhänger.

    • Adrien Antoine. Verstehen sie mich nicht falsch, aber glauben Sie etwa, dass Moslems über ihren Glauben soweit Bescheid wüssten, dass sie überhaupt Unterschiede kennen würden zwischen Anhängern abrahamitischer Religionen, was eine etwaige Schutzbefohlenheit betrifft?
      Die vielen Meldungen über mohammedanische Gewalt sprechen da eine ganz andere Sprache. Das Problem ist, dass in der Ausbreitung des muslimischen Glaubens heute hauptsächlich die Gewaltverse des Korans gebraucht werden. Somit wird, selbst wenn er es nicht zu 100% wäre, der Islam von seinen „Gläubigen“ als Gewaltreligion interpretiert.

  2. Lieber tapferer Priester. Sie haben ja ganz richtig gehandelt. Wie traurig, dass selbst die Polizei vor Islam kuscht – nur um die eigene Haut zu retten. Die Polizei weiß mittlerweile sicher aus vielfältiger Erfahrung, dass das präsentierte Bild des „freundlichen“ Islam mehr als ein Trugbild ist. Das allergrasseste Gegenteil ist viel zu oft Realität. Wer schützt uns da noch, wenn selbst das zuständige Organ versagt? Ein Vorbote gefährlicher Anarchie, in der die Schwächsten, die bekennenden Christen unerbittlicher Verfolgung ausgesetzt sind.
    Wir müssen viel und ernsthaft beten und weiterhin bekennen. „Wie sie mich verfolgt haben, werden sie auch euch verfolgen.“ „Wer um meinetwillen… (alles – auch die Furcht vor der Verfolgung) verlässt, wird Hundertfältiges empfangen und ewiges Leben erben.“

  3. Interessant finde ich immer wieder die Reaktionen mancher (nicht aller!) Moslems auf christliche Symbole, Kirchen oder Priester.
    Ein Schelm, wer Arges….
    Leider scheint unsere Polizei von dem gleichem Ungeist beseelt zu sein.

    • Ähnlich wie Sie empfinde auch ich.
      Es zeigte sich also niemand der Umstehenden bereit, dem Priester beizustehen.
      Im Internet wortreich seinen Unmut über die vielen Zugewanderten, sprich „Flüchtlingen“ zu äussern und dann, wenn´s drauf ankommt, feige den Mund halten.
      Ist das etwa eine Art Sonderform von Zivilcourage?

    • Ich wäre dem Priester auch nicht beigestanden!
      Sollte die Situation dann eskalieren, werde ich dann vielleicht schwer verletzt.
      Andersherum: Wehre ich mich und der Aggressor wird verletzt finde ich mich eventuell wieder vor dem Kadi.
      Genau vor dem zweiten Fall habe ich mittlerweile am meisten Angst.
      Müsste ich juristisch keine Angst haben dem Priester beizustehen, dann wäre ich eingeschritten.
      Genau diese Sicherheit ist aber mittlerweile nicht mehr gegeben und ich habe einiges zu verlieren!

      • Geehrter Voltenauer,
        wenn Sie aus juristischen Gründen dem Priester nicht beigestanden hätten, so hätten Sie doch vielleicht wenigstens zum Handy gegriffen und die Polizei gerufen, oder?
        Denn dass die Polizei sich nicht für zuständig hält und Hilfe ablehnen würde, hätten Sie und andere Anwesende ja nicht im vorhinein wissen können.
        Doch davon einmal abgesehen:
        Wenn schon rein zahlenmäßig überlegene Umstehende beobachten, wie ein einziger Moslem Ärger macht und trotzdem nicht eingreifen -und wenn´s auch nur der Griff zum Handy ist-, zeigt das, wie sehr die Unterwürfigkeit hierzulande schon um sich gegriffen hat.
        Ich will nicht wissen, wie es damit in einigen Jahren aussieht.

  4. Nun, die medienaffinen Hirten, Oberhirten sprechen sich doch für die Aufnahme aller Mohammedaner der Welt aus; mit dieser falschen Toleranz zwingen sie uns, alle diese Menschen zu bezahlen, bis zum Zusammenbruch, da kann ich es schon nachvollziehen, dass die anderen Kunden passiv bleiben.
    Die Kirche müsste die Menschen über die Wahrheit aufklären, dass sich das Ziel des Mohammedanismus nicht geändert hat, gewaltsam mit der Scharia die ganze Welt zu unterwerfen. Warum geschieht das nicht? Dummheit fällt hoffentlich aus, fehlende Kenntnis vom Leben Mohammeds und vom Koran und der 1400 jährigen Geschichte wäre eine selbstverschuldete Katastrophe, wollen sie die Herrschaft des Mohammedanismus in Europa, dann wären sie U-Boote der antichristlichen Neuen Weltordnung?, haben sie Angst, ihren gut dotierten „Job“ zu verlieren?, haben sie Angst vor einem Messer?
    Der leider bereits verstorbene Erzbischof von Chicago Francis Kardinal George sagte:
    Ich werde in meinem Bett sterben, mein Nachfolger wird im Gefängnis sterben und dessen Nachfolger wird als Märtyrer sterben.
    Beten wir den Rosenkranz auch wenn die Hirten und Oberhirten es unterlassen dazu aufzurufen.

  5. Wäre hier nicht auch die Geschäftsleitung des Supermarktes gefordert, für Ruhe und Ordnung zu sorgen?
    Nötigenfalls unter Hinzuziehung eben der Polizei.
    Kunden, die offensichtlich gegen die Hausordnung verstoßen, kann man Hausverbot erteilen.

    • Das können Sie bei Lidl in den Kamin schreiben:
      Lidl ist Zeitgeistkonform, so wie „Die Welt“:
      Zeitschrift: „Die Welt“ schreibt am 7. September 2017
      „Wie wäre es mit bekreuzten Kartoffeln?
      Verrat an Kultur und Christentum!, schreit es aus der Kommentarspalte. Mancher Glaube gerät offenbar schon ins Wanken, wenn ein Kreuz auf einer Lidl-Verpackung fehlt.
      Lidl hat hübsche Fotos griechischer Kirchen auf die Verpackung von Oliven und Käse gedruckt, die Kreuze auf den Kuppeln aber wegretuschiert. Anscheinend „aus Respekt vor religiöser Vielfalt“.“
      http://www.zeit.de/gesellschaft/zeitgeschehen/2017-09/lidl-lebensmittelverpackung-retusche-kreuz-christentum
      Ich bin 70 und für wahr,
      ich freu mich auf die jenseitige Parallelwelt,
      denn meine Heimat wird hier
      dem Antichrist ausgeliefert werden.
      Das ist das Ziel der Politik.

      • Wollen Sie denn mit Ihrem Kommentar wirklich vermitteln, dass LIDL-Märkte rechtsfreie Räume seien, wo quasi Anarchie und nur noch Willkür herrschen?
        Dann müsste man konsequenterweise solche Supermärkte als Christ boykottieren.

  6. Herr, bitte gib, dass dieser tapfere Priester nicht den Mut verliert! Vielleicht hilft es ihm wenn er erfährt, dass ich auch bzw. gerade für solche wie ihn einen Rosenkranz aufgeopfert habe, den ich vorbeten durfte!

  7. Die Priester müssen bei Verfolgung daran denken, dass es nicht sie selbst sind, die verfolgt werden, sondern es ist Jesus Christus, der verfolgt wird. Wie in Johannes 15, 18-20 geschrieben steht:
    „18 Wenn die Welt euch hasst, dann wisst, dass sie mich schon vor euch gehasst hat.
    19 Wenn ihr von der Welt stammen würdet, würde die Welt euch als ihr Eigentum lieben. Aber weil ihr nicht von der Welt stammt, sondern weil ich euch aus der Welt erwählt habe, darum hasst euch die Welt.
    20 Denkt an das Wort, das ich euch gesagt habe: Der Sklave ist nicht größer als sein Herr. Wenn sie mich verfolgt haben, werden sie auch euch verfolgen;“

    Mit den muslimischen „Kulturbereicherern“ ist es leider auch die immer wieder gleiche Geschichte. Die Wenigsten von ihnen haben sich an ihr Gastland angepasst. Will man dass Integration gelingt, dann braucht es strengere Gesetze. Diese müssten nicht einmal für ausschließlich Ausländer oder Zuzügler gelten, es würde genügen das Strafrecht allgemein zu verschärfen, was Gewaltdelikte, Pöbeleien und dergleichen angeht. Diese Delikte werden fast ausschließlich von Migranten begangen.

  8. Wenn die Polizei sich bei solchen Delikten nicht zuständig fühlt, muss sie sich nicht wundern, wenn sie selbst immer häufiger Ziel von Angriffen und Beleidigungen wird. Die glauben doch nicht allen Ernstes, dass sojemand vor der Polizei mehr Respekt hätte….Duldung ist die Saat der Gewalt.

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