„Für den Nahen Osten gibt es die Lösung, aber niemand will sie“ – Kardinalstaatssekretär Parolin zu Jerusalem, Venezuela und Kolumbien

Kardinalstaatssekretär Pietro Parolin über die Haltung des Heiligen Stuhls zu Jerusalem, zum Nahen Osten, Venezuela und Kolumbien.
Kardinalstaatssekretär Pietro Parolin über die Haltung des Heiligen Stuhls zu Jerusalem, zum Nahen Osten, Venezuela und Kolumbien.

(Rom) „Für den Nahen Osten gibt es eine Lösung, aber niemand will sie in Wirklichkeit.“ Kardinalstaatssekretär Pietro Parolin nahm in einem Interview des Avvenire, der Tageszeitung der Italienischen Bischofskonferenz, zu mehreren Brennpunkten der Weltpolitik und der internationalen Bemühungen des Heiligen Stuhls Stellung, darunter dem Nahen Osten, Venezuela und Kolumbien. Der Kardinal hält sich gerade in Assisi auf.

Avvenire: Von Syrien bis Venezuela scheint man eine andere Sprache als die der Versöhnung zu sprechen… Welche Aufforderung kann von Assisi vor allem an die Regierenden und an jene ergehen, die entscheidende Weichenstellungen entscheiden können?

Kardinalstaatssekretär Parolin
Kardinalstaatssekretär Parolin

Kardinal Parolin: Ich würde vor allem sagen, den Schrei der Menschen, der Armen berücksichtigen. Häufig ist man taub gegenüber dem Schrei, der von der Basis kommt, von den Bevölkerungen, die mit lauter Stimme Frieden fordern – nicht nur den Worten nach. Es genügt, die Zerrüttungen zu sehen, unter denen viele Bevölkerungen leben müssen: Das ist ein Schrei nach Frieden. Die Verantwortlichen müssen sich diesem Schrei öffnen und dürfen nicht mit deren Haut spielen. Es geht nicht darum, sich auf Spielchen der internationalen Politik zu beschränken. Hier geht es um konkrete, um positive Antworten auf die Bedürfnisse der Menschen. Wenn man sich dieser Stimme öffnen würde, dann würde man, so denke ich, wirklich nach Wegen suchen, um die vielen Probleme zu lösen, die die heutige Realität zerrütten.

Avvenire: Unter den aktuellen Problemen beunruhigt Sie welche am meisten?

Kardinal Parolin: Es sind viele und unter diesen ist sicher der Nahe Osten, der für die Sensibilität des Heiligen Stuhls immer lebendig ist. Heute ist die Lage wieder gespannt und Grund zu großer Sorge. Auch für die Konflikte im Bereich des Nahen Ostens ist der entscheidende Punkt derselbe: Man muß sich wirklich einsetzen, um zu einem dauerhaften Frieden zu gelangen.

Avvenire: Die jüngsten Zusammenstöße in Jerusalem zeigen aber einmal mehr, daß der israelisch-palästinensische Konflikt beispielhaft für alle Konflikte ist, die diese Weltgegend erschüttern.

Kardinal Parolin: Der Heilige Stuhl betrachtet Jerusalem als einzigartig und heilig für die Juden, die Christen und die Muslime, und schon seit einiger Zeit hat er seine Kriterien und seine Bedingungen genannt. Konkret, daß Jerusalem als Ort mit Bürgerrechten für alle Gläubigen anerkannt wird, als „Offene Stadt“ im dem Sinn, daß die Religionsfreiheit und die Rechte aller anerkannt und respektiert werden.

Avvenire: Sind Ihrer Meinung nach jetzt die Voraussetzungen gegeben, um in diese Richtung zu gehen?

Kardinal Parolin: Die Voraussetzungen sind jene, die ich genannt habe. Wenn die Spannungen zunehmen, wird es notwendig, die Eskalation des Konfliktes zu vermeiden. Das Problem ist letztlich immer eines: Es braucht politischen Willen. Auf internationaler Ebene können wir über viele mögliche und umsetzbare Lösungen sprechen. Es gibt sie. Es gibt die Möglichkeit, mit konkreten Vorschlägen zu antworten, die wirkliche Lösungen sein können. Leider scheint aber der Wille aller zu fehlen, irgend etwas vom Eigenen für eine Kompromißformel aufzugeben.

Avvenire: Ist der Vorschlag des Heiligen Stuhl – eines international garantierten Statuts, um den historischen und religiösen Charakter Jerusalems zu bewahren und allen den freien Zugang zu den Heiligen Stätten zu sichern – noch gültig oder wurde er durch die Fakten überholt?

Kardinal Parolin: Dieser Vorschlag ist ohne Zweifel weiterhin gültig. Mir scheint nicht, daß dazu Alternativen aufgezeigt wurden, um die Probleme und Spannungen wegen Jerusalem zu lösen. Die Gewalttätigkeiten, die wir gesehen haben, besagen, daß das Problem auf internationaler Ebene gelöst werden muß.

Avvenire: Sie haben sich sehr in der Venezuela-Krise eingesetzt, indem sie sich bemühten, die Verhandlungen zu erleichtern. Ist angesichts der aktuellen Entwicklung der Einsatz des Heiligen Stuhls als gescheitert zu betrachten?

Kardinal Parolin: Nein. Es gibt kein Scheitern. Die Diplomatie des Heiligen Stuhls ist eine Diplomatie des Friedens. Er hat keine Machtinteressen, weder politische noch wirtschaftliche noch ideologische. Der Papst hat daran erinnert: In einer Krisensituation gilt es immer zu verstehen, wie der Heilige Stuhl vorgeht: Er ist für eine aktive Politik, für Aktion nicht Reaktion. Daher bemühen wir uns immer, unseren Beitrag zu leisten. Wenn das manchmal nicht gelingt, ist es wichtig, sich dahinterzuklemmen. Deshalb sprechen wir nicht von Scheitern. Bezüglich Venezuelas kann es unterschiedliche Meinungen geben, wichtig aber ist das Bemühen, aufgrund der Situation praktikable Antworten zu geben, wobei die wirklichen Lebensbedingungen der Bevölkerung in Rechnung zu stellen sind und das Allgemeinwohl, das an erster Stelle kommen muß.

Avvenire: Anders ist die aktuelle Situation in Kolumbien, das in eine neue geschichtliche Phase einzutreten scheint, wenn auch mit vielen Unbekannten und Unsicherheiten. Sind weitere positive Entwicklungen im Vorfeld des Papst-Besuches absehbar?

Kardinal Parolin: Kolumbien ist eine Hoffnung, und wir hoffen, daß dieser positive Trend, wenn auch mit allen seinen Schwächen und Schwierigkeiten, die es geben mag, mit dem Besuch von Papst Franziskus verstärkt werden kann. Der Papst will mit Sicherheit hauptsächlich wegen eines Grundes nach Kolumbien reisen: die Förderung der Versöhnung. Ich denke, daß das Land neben den technischen Formeln des Friedensabkommens vor allem eine tiefgehende innere Versöhnung braucht, um auf soliden Grundlagen den Weg des Friedens beschreiten zu können. Es gibt politische Spaltungen, weshalb dieser Besuch auch politisch ein starkes Zeichen ist.

Text: Giuseppe Nardi
Bild: Avvenire/MiL (Screenshots)

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58 Kommentare

  1. Mit Jerusalem irrt er. Der Siedlerkolonialismus auf einem Land der alten Welt im 20. und 21. Jahrhundert ist sui generis. Klar muss es international gelöst werden, was international verursacht wurde, aber eben, niemand außer den Betroffenen will es. Er betrachtet das Problem als religiöses Problem, Religion ist aber da nur ein Vorwand.

  2. Ich bevorzuge es, in der Nahostfrage, den biblischen Standpunkt Gottes einzunehmen, wonach das Land Israel den Juden geschenkt wurde.
    Sie sind in Gottes Augen unsere „Älteren Brüder“ und stammen von Isaak, der von Gott vorherbestimmten Geschlechtslinie ab, die über die königlichen (Josef) und priesterlichen (Maria) Nachkommen die Geburt des Priesterkönigs Jesus und die christl. Heilsgenealogie mitermöglichten.

    Auch wenn der Segen Gottes (seit dem Tod Jesu bis zu seiner Wiederkunft) von der jüdischen Anbetung auf den christl. Glauben überging, wurde den Juden das geschenkte Israel nie wieder genommen. Es wurde ihnen prophezeit, dass sie spätestens in der Endzeit dieser Welt aus der Diaspora wieder in ihr Land zurückkehren werden, wo auch der Kampf zwischen Gott und Satan und ihren Völkern stattfinden wird und wo Juden Gelegenheit bekommen, sich zu Christus zu bekehren.

    Arabische Muslime stammen im wesentlichen von Ismael ab und ihnen wurde das Land Israel nicht geschenkt. Sie besetzen derzeit noch die jüdischen HL. Stätten und beanspruchen mit ihrem satan. islam. Glauben das Land Israel zu unrecht für sich.

    Sacharja 9 bis 12, Römer 9 bis 11 und Galater usw

    Christus sagte voraus, dass bis zu seiner Wiederkunft Krieg herrschen würde. Und: „Es wird keinen Frieden geben“.

    Wer meint, dass es in Nahost eine Friedenslösung geben könnte, bevor Christus wiederkommt, wie es Kardinalstaatssekretär Pietro Parolin im obigen Artikel propagiert, wird erleben, dass er einer Täuschung aufsitzt und dass er gegen Gottes Pläne arbeitet. Eine ökumenische Verbrüderung der drei Buchreligionen widerspricht dem biblischen Heilsvorhaben Gottes.
    Nur wenn Juden und Muslime Christen werden, funktioniert der Heilsplan Gottes.

  3. Die Situation im Heiligen Land, in Israel ist mit nichts
    anderem auf der Welt zu vergleichen. Alles was dort passiert
    wurde sogar schon in der Heiligen Schrift vor tausenden Jahren
    vorhergesagt.
    Das sollten Christen kennen.
    Gott selbst sagte: Israel ist mein Augapfel. Jeder weiß
    wie empfindlich der Augapfel ist.
    Israel befindet sich , wie vorhergesagt in großer Bedrängnis.
    Alleine die vielen BDS-Bewegungen.
    Für die, die das nicht kennen, Boycott von allem was aus Israel
    kommt So ähnlich hatten wir das schon mal.
    Auch dieses ist eine internationale Bewegung.
    Schande über die, die dort mitmachen.
    Meine tiefste Verachtung.
    Halten wir zu dem Volk, dem auch Jesus angehörte.

  4. Mit Eurem Standpunk gegenüber Israel leugnet Ihr das Christentum. Jude bedeutet, von Gott geleitet, das zionistische Kolonialprojekt hat so viel mit Gott und der Bibel zu tun, wie Mord, Raub, Betrug, Lüge, Plünderung, Piraterie, Unterdrückung zu tun, so viel wie mit Sünde zu tun.

    • Biblisch prophezeit wurde, dass Gott in der Endzeit dieser Welt Juden aus der Diaspora nach Israel zurückbringt, was teilweise erfüllt ist.

      Anschließend, wenn die Einsammlung der Christen aus den Heidennationen abgeschlossen ist als Gnadenzeit für die Völker, zu einem Zeitpunkt vor der Wiederkunft Christi, den nur Gott kennt, wird er sich den Endzeitjuden wieder zuwenden. Dies hat sich noch nicht detailliert erfüllt.
      Bis es sich erfüllt, leiden sie unter Verstockung des Herzens (eine Decke oder Hülle über ihrem Herzen und vor Augen). Römer 9 bis 11 usw

      Letztendlich werden sie anschließend durch Gott (Johannes 6,44) erkennen, wer Christus als Heiland war und ist, den sie durchstochen haben (Zacharias (Sacharja) 12, 10 + Offenbarung 1, 7), um sich für oder gegen ihn entscheiden zu können. Bis dahin wird es keinen Frieden für Israel und ganz Nahost bzw. weltweit geben. Israel wird pausenlos bekämpft werden. Zacharias 12 bis 14 usw

      Zum jetzigen Zeitpunkt hat nur die Rückkehr der Juden ins Land Israel begonnen. Alles Weitere (einschließlich die Wegnahme der Verstockung des Herzens usw) in Verbindung mit der Wiederkunft Christi muss noch geschehen.

      Trotzdem wird Gott „wegen der Bündnisse mit den jüdischen Vätern“ (Römer 11, 25 bis 28) in der noch bevorstehenden Endzeit sich den Juden intensiv zuwenden.

      Gerettet werden diejenigen, die sich Christus aufgrund der Wegnahme der Verstockung des Herzens durch freie Entscheidung zuwenden und ihm nachfolgen.

      Der derzeitige Herzenszustand der Juden ist daher noch nicht geläutert. Man kann also noch nicht erwarten, dass das jetzige Judentum bereits alle Voraussetzungen zur Rettung erfüllt.

      Übrigens ist die Bezeichnung „Judentum“ (für das hebräische Volk) oder „Jude“ (für einen Hebräer) spätestens seit dem babylon. Exil des Zweistämmereichs Juda gebräuchlich (circa 600 vor Christu). Auch zur Zeit der ersten Christen wurden sie als Juden bezeichnet (Apostelgeschichte 24, 24), um sie von Samaritern (Übriggebliebene des 10-Stämmereiches Samaria) und anderen Nationen zu unterscheiden.

      Die allg. Bezeichnung „Jude“ schließt alle heutigen Hebräer als Volk ein, egal, ob sie bereits den Idealzustand eines Juden mit einem beschnittenen Herzen, den Paulus im Römerbrief beschreibt, erreicht haben oder nicht.

      • Die Juden erwarten den Messias.
        Die Christen glauben das Jesus wieder kommt.
        Kein großer Unterschied.

        Der Messias, Jesus wird die Juden und Israel
        von allem Leid erlösen.

        • Kein großer Unterschied…….
          seit Christi Erlösungstod Millionen von Katholiken im ewigen Himmel, Millionen von Nicht-messianischen Juden wo? Kein großer Unterschied? Kennen Sie die Lehre der Kirche Jesu Christi?

        • Die Juden erwarten gerade nicht den zurückkehrenden Christus. Christus kehrt nach eigener Aussage zum Endgericht zurück. Die Juden erwarten aber einen Erlöser in Form eines Weltherrschers, wie man aus zahlreichen rabbinischen Schriften ohne jedes Problem herauslesen kann. Bekennen wir, dass die Römer aufgrund der falschen jüdischen Anschuldigungen den Erlöser gekreuzigt haben, dann ist der Erlöser bereits gekommen und die Juden haben ihn in mittelbarer Täterschaft umgebracht. Folglich kann der von den Juden erwartete Messias wegen ihres Irrtumes eben nur noch zum Gericht zurückkehren und eben nicht mehr erscheinen, um die Juden zu erlösen, da insoweit das Erlösungswerk durch Christus vollbracht ist. Die Juden haben ohnehin wegen ihres Irrtums ein falsches Bild des Erlösers. Nach ihnen wird der „Erlöser“ ein Weltherrscher. Einen Weltherrscher gibt es aber auch in der Apokalypse, nämlich den Antichristen, der sich als Erlöser ausgibt. Es macht daher durchaus einen Unterschied, ob man glaubt, dass der Erlöser erschienen ist oder nicht. Es ist genau der Unterschied zwischen Christus und dem Antichristen. Übrigens bestätigt der Dogmatiker Scheeeben, dass der Antichrist jüdischer Herkunft ist. Folglich werden die Juden den Antichristen als Messias anerkennen.

        • Fid, zu den zwei letzten Sätze: Welche Juden? Auf Grund von Genen? Auf Grund der Selbstbezeichnung Jude?

        • Liebe Sophia,

          es geht natürlich nicht um eine rassistische oder genetische Volkszugehörigkeit, sondern einfach darum, dass das religiöse Judentum der Irrlehre des Talmud erlegen ist und infolgedessen eben einen ganz anderen Messias erwartet. Wie man aus rabbinischen Quellen entnehmen kann, sind die Rabbiner gerade Nachfolger der Pharisäer, welche Christus selbst in der Hl. Schrift verurteilt hat.

        • Alle Juden, die zum abrahamischen Bund gehören, sind heilsmäßig gemeint.

          Ich gehe davon aus, dass Gott selbst sehen kann, wer im Laufe der Zeiten dazu gehörte und zukünftig noch dazu gehören wird. Darüber brauchen wir uns keine Gedanken machen.

          Interessant dazu ist in Römer 11 die Beschreibung des Feigenbaums. Gott selbst pfropfte die natürlichen Zweige (natürliche Juden) ein und riss sie, wenn nötig, auch wieder aus. Sie können auch wieder eingepfropft werden, wenn Gott es für richtig hält.
          Wir Christen bilden hier wilde Zweige, die Gott dazwischen einpfropft. Auch wir können wieder ausgerissen werden. Gleiches gilt für die dort beschriebenen Juden der Endzeit. Wir werden hier als Christen gewarnt, uns nicht über das natürliche Israel zu erheben, denen vorübergehend Gottes Segen entzogen wurde.

          Ich weiß für mich, dass der allmächtige Gott alles richten wird. Ich muss mich da nicht einmischen oder darüber kalkulieren, wer es im Einzelnen wert ist, in den göttlichen Feigenbaum eingepfropft und erwählt zu werden oder nicht. Das steht mir nicht zu.

        • Man kann darüber reden, ob jene, die sich heute zum Judentum bekennen, Nachkommen der alten Hebräer seien, auch ob diese Religion formal dieselbe als jene vor 2017 Jahren sei. Beide Fragen antorte ich entschieden mit einem klaren Nein, aber über solche Absurditäteten könnte man noch streiten. Aber über den gleichzeitigen Bestand von altem und neuen Bund, den Sie vertreten, kann man nicht mehr reden. Das widerspricht nicht nur der Tradition der Kirche, es macht unser Glauben selbst widersprüchlich.

      • Katholiken können sich sehr wohl in der Bibel auskennen und erkennen, welches der endzeitliche Wille Gottes für Juden ist, ohne gleichzeitig zu „christlichen Zionisten“, zu gehören.

        • Genau das ist der protestantische Ansatz. Nicht Tradition, nicht Kirchenväter, sondern jeder soll die Bibel lesen und sie auslegen, wobei am Ende rauskommt, was Sekten nahe legen, oder eine neue Sekte. Hier: Juden ist Ethnie, Volk ist wie im modernen Nationalstaat, usw. Ja, leider können Katholiken zu Protestanten werden. Manche erkennen so wie so den Unterschied nicht.

        • Ich bin Katholikin und kenne mich in der Bibel trotzdem gründlich aus. Ich lege die Bibel nicht selbst aus, sondern lese sie lediglich sorgfältig.

    • Christen bekennen die endzeitliche Rückkehr des jüdischen Volkes nach Eretz Israel, freilich unter anderen Voraussetzungen als einem weltlich verstandenen Zionismus. Dazu und zum richtigen Zeitpunkt gibt es auch im Judentum ganz unterschiedliche Meinungen.

    • Sie scheinen sich in der christlichen Religion überhaupt
      nicht aus zu kennen . Von der jüdischen mal ganz zu schweigen
      Ich möchte Sie darauf aufmerksam machen, dass Jesus und auch
      alle um ihn herum Juden waren.
      Ich mache Sie darauf aufmerksam, dass Gott, das Heilige Land,
      Israel zum ewigen Erbe anvertraut hat. Israel darf dieses Land
      nicht abgeben. Auch nicht für Frieden.
      Israel nennt nur 12% des Landes sein Eigen. Der Rest gehört den
      Arabern, den sogenannten Palästinensern.

      • Israel, das Volk Israel, ist die Kirche. Meinen Sie, Kritiker, also, dass Gott dieses Land im Nahen Osten den Christen zum ewigen Erbe anvertraut hat? Sollen wir also hingehen, Menschen vertreiben, und das Land besiedeln?

        • Es ist richtig, dass „das wahre Israel“ heute das Christentum ist, so wie im Römerbrief beschrieben.
          Das natürliche Israel existiert aber trotzdem separat und auch von ihnen ist, was das Heil angeht, im Römerbrief die Rede. Einfach mal nachlesen !

          Ihre restlichen Schlussfolgerungen sind unbiblisch und auch nicht katholisch.

          Christen des neuen Bundes bekamen das himmlische Israel zugesagt, während Juden des alten Bundes das irdische Israel von Gott geschenkt wurde.

          Warum sollten also Christen das irdische Land Israel beanspruchen oder dort siedeln ?
          Merkwürdige Schlussfolgerungen

        • In Christus sind alle Versprechen und Erwartungen des alten Testaments erfüllt, alle Prophezeiungen. Ihre „Theologie“ einerseits des „wahren“, andererseits des „natürlichen“ Israels ist wirklich verwegen.

        • Im Römerbrief ist vom wahren Israel und vom natürlichen Israel die Rede. Das stammt nicht von mir !

          Sie vergessen darüber hinaus, dass sich die biblischen Endzeitprophezeiungen noch nicht erfüllt haben.
          Christi Wiederkunft (siehe Glaubensbekenntnis) mitsamt allen biblisch geschilderten Begleitumständen steht noch aus.
          Das kann man nicht ernsthaft ignorieren oder unendlich totschweigen.

          Ob das verwegen ist, wage ich zu bezweifeln.

        • Es ist eine schwierige Stelle, die sicher nicht außer ihrem Zusammenhang und im Widerspruch zur Tradition zu lesen ist. Ich bin kein Theologe, nur: Sie auch nicht. Ihre Folgerungen aus dieser Stelle sind auch nicht nachvollziehbar. „Hat denn Gott sein Volk verstoßen?“ Selbstverständlich nicht, denn Gott will, dass jeder Mensch sich rettet! Lesen Sie wirklich Versikel 26 wörtlich, dass alle Juden, einschließlich Scharon, Netanyahu, Lieberman und Bennet, selig werden, aber selbstverständlich nicht alle Christen?

        • Wer den Kontext (In Verbindung mit der Abhandlung des Feigenbaums in Römer 11) und den Rest der Bibel sowie die dazugehörende kathol. Lehre kennt, kann nicht meinen, dass Römer 11, 26 bedeute, dass Gott final „alle“ Juden rettet.

          Eine solche Irrlehre vertraten selbsterlösungsverwirrte Gnostiker und sog. evangelikale Vertreter der Allversöhnungslehre, die auch meinen, alle Menschen würden gerettet und dass letzendlich sogar Satan, seine Dämonen und der gesamte Inhalt der Hölle endzeitlich geläutert werden und ein finales Pleroma mit Gott bilden werden.

          Wenn Sie die Stelle vom Feigenbaum in Römer 11 noch mal lesen, sehen Sie, dass Gott auswählt, wer einzeln gerettet (eingepfropfter Zweig) oder nicht gerettet (ausgerissener Zweig) wird. Dazu gehören Einzelpersonen des natürlichen Israel der alten Zeit bis heute und der Endzeit sowie des aus Heidennationen entstandenen Christentums.
          Christus sagte, als er auf diese Herauswahl hinwies daher: „Niemand kann zu mir kommen, wenn ihn der Vater, der mich sandte, nicht zieht“ Joh. 6,44

          Der Same des abraham. Bundes ist Christus. Galater 3, 16. Ohne ihn ist keine Rettung möglich. Auch Juden bis heute und der Endzeit, von denen wir hier reden, müssen dies anerkennen. Wer dies nicht will, wird aus dem Feigenbaum, der den abrahm. Bund darstellt als Zweig ausgebrochen. Wer es anerkennt, bleibt als Zweig eingepfropft. Römer 11
          „Seid ihr in Christus, so seid ihr Abrahams Nachkommenschaft und der Verheißung gemäß Erben“ Galater 3, 29

          Mit „Ganz Israel“ (Römer 9, 26) ist daher das christliche geistige Israel, von dem Paulus im ges. Römerbrief spricht, gemeint, zu dem zuletzt gem. Römer Kap. 9 – 11 auch geläuterte Endzeitjuden gehören werden.

        • Mir scheint die Botschaft der Ölbaumstelle zu sein: „Sei nicht hochmütig, sondern fürchte dich!“. Denn irgendwie zu erwarten ist, dass jene Heiden, die zu Christen wurden, Stolz empfanden und sich als etwas Besonderes betrachteten, wenn nicht mal die dazu berufenen Juden zu Christen wurden. Es ist also im Zusammenhang der Zeit und der Tätigkeit vom Apostel Paulus zu verstehen, und nicht als eine Aussage über „natürliche Juden aller Zeiten bis heute“, wie Sie hier verbreiten. Ich finde es äußerlich traurig, dass Katholiken in diese Verwirrung fallen. Allein die Folgen Ihrer „Theologie“, die Unterstüzung von Unrecht und Gewalt des zionistischen Gebildes, zeigen, wie falsch Ihre „Theologie“ ist.

        • „Wer ist ein Gott wie du, der du Schuld verzeihst und dem Rest deines Erbvolkes das Unrecht vergibst? Gott hält nicht immer fest an seinem Zorn; denn er liebt es, gnägig zu sein.
          Er wird wieder Erbarmen haben mit uns, und unsere Schuld zertreten.
          Ja, du wirfst alle unsere Sünden in die Tiefe des Meeres hinab.
          Du wirst Jakob deine Treue beweisen, und Abraham deine Huld, wie du unseren Vätern geschworen hast, in den Tagen der Vorzeit“.
          Micha 7, 18-20.

          „An jenem Tag werde ich danach trachten, alle Völker zu vernichten, die gegen Jerusalem anrücken. Doch über das Haus David und über die Anwohner Jerusalems werde ich den Geist des Mitleids und des Gebets ausgießen. Und sie werden auf den blicken, den sie durchbohrt haben. Sie werden um ihn klagen, wie man um den einzigen Sohn klagt; sie werden bitter um ihn weinen, wie man um den Erstgeborenen weint. (…) An jenem Tag wird für das Haus David und für die Einwohner Jerusalems eine Quelle fließen zur Reinigung von Sünde und Unreinheit“.
          Sacharja, 12,9-10 und 13,1.

        • Das Problem hier ist, dass Sie sich Jerusalem aus einer westlichen, politischen Perspektive und im Jahr 2017 vorstellen. Also nicht im Jahr 1917, 1948, 1967, nicht aus dem inneren der Stadt, nicht aus der Perspektive von Christen oder Muslimen in der Region, nicht als das himmliche Jerusalem. Für Sie gilt der alte Bund noch und die zionistischen Juden sind jene des Alten Testaments. Dann lesen Sie das alte Testament und empfinden Sie etwas, was Sie mit Ihrem Glauben identifizieren, denn Glaube wird zu einer Empfindung reduziert. Das ist Ihre Auslegung der Bibel nach dem Lesen. Und so erscheinen Ihnen diese Stellen als eine treffende Voraussage. Lehre der Kirche ist, auch wenn es zu Ihrer Wünschvorstellung nicht passt: In Christus sind alle Versprechen und Erwartungen des alten Testaments erfüllt. Unter diesem Licht muss man das alte Testament lesen.

        • Zu Ihrer Info: ich habe das komplette Alte Testament durchgelesen und deshalb diese zwei Stellen zitiert. Die Aussagen des Alten Testaments bezüglich der Pläne, die Gott für die Zukunft Israels hat, gelten immer noch. Sie werden sich erfüllen am Ende der Zeiten. Gott hat Israel noch nicht komplett verworfen.

          Ebenso habe ich mich ausführlich über die neuere israelische Geschichte informiert. Die Informationsschrift „Der Mythos Makba. Fakten zur israelischen Gründungsgeschichte“ von der deutsch-israelischen Gesellschaft e.V. wäre bestimmt auch für Sie eine lehrreiche Lektüre. Da würden Sie auf geschichtliche Tatsachen stoßen, von denen Sie offensichtlich noch keine Kenntnis haben. Ich zitiere nur eine Stelle aus dieser Schrift: „Der jüdische Staat sollte aus drei Segmenten bestehen, Jaffa eine arabische Enklave werden. Der Teilungsplan sah eine ökonomische Union zwischen dem jüdischen und arabischen Staat vor. Indem die Araber einen für sie vorgesehen Staat ablehnten, lehnten sie auch die arabisch-jüdische Wirtschaftsgemeinschaft ab. Unmittelbar nach dem UN-Beschluß begannen arabische Ausschreitungen in Jerusalem sowie die arabische Blockade der Stadt bis Mai 1948, verbunden mit zahlreichen Gefechten, Bombenanschlägen und Mordanschlägen. Die arabische Seite hat sich bisher nicht bewegt und lehnt das Existenzrecht Israels bis heute ab.“

          Ich bezweifle allerdings, dass irgendwelche Information im Stande wäre, Ihre einseitige und feindselige Sichtweise zu verändern.

          Persönlich meine ich, dass wir unseren älteren Brüdern im Glauben dankbar sein müssen, denn sie verkündeten den Heidenvölkern (also auch uns) das Evangelium und opferten dafür ihr Leben (z.B. der Heilige Paulus). Er starb, damit wir Christen werden können. Wir verdanken den Israeliten sehr viel. Wir können jetzt unsererseits ihnen helfen, indem wir für sie beten.

        • Ganz nebenbei: der Anfang des Buches von Ezra kann man als Bestätigung der Erfüllung dieser Prophezeiung betrachten.

        • Die Rückkehr aus dem babylonischen Exil hat in keinster Weise mit der Prophezeiungen aus dem Buch Sacharja zu tun. Der Inhalt ist völlig unterschiedlich. Der Satz „Sie werden auf den blicken, den sie durchbohrt haben“ ist überhaupt nicht im Buch Esra enthalten, Ihr Vergleich entbehrt jeder sachlichen Grundlage.

        • Ich meinte die Endzeitprophezeihungen, die manche mit der Gründung des zionistischen Gebildes identifizieren wollen. Im Jahr 0 haben viele Juden auf den geblickt, den sie durchbohrt haben. Viele Juden wurden zu Christen und haben das Evangelium den Heidenvölkern verkündigt, manche dieser Christen wurden leider später Muslimen. Diejenigen, die Juden blieben, kündigten sicher nicht das Evangelium. Wollen Sie nicht vielleicht eher diesen Christen und Muslimen danken? Mit Ihrem Danken an die jetzigen Juden leugnen Sie übrigens, dass das Christentum die Fortsetzung des alten Bundes ist. Aber bei Ihrer „Theologie“ geht es vor allem, eine Grundlage zur blinden Unterstüzung des zionistischen Gebildes zu schaffen. Ihre Auslegung Micha 7, 18-20 und Sacharja, 12,9-10 und 13,1 sind ein Gräuel, die zur Rechtfertigung schwerste Sünde dient, weil sie ja vergeben wird. Diese „Theologie“ ist typisch von protestantischen Sekten, hat nichts mit der katholischen Kirche zu tun. Aber wir leben ja in der Zeit der Ökumene, man sieht keinen Unterschied, man erkennt ihn nicht.

        • Auch die schwerste Sünde kann vergeben werden (womit nicht gesagt wird, dass die Vergebung die Sünde rechtfertigt!), siehe z.B. die Bekehrung von Rudolf Höß, dem Kommandanten von Ausschwitz. In den Zitaten von Micha und Sacharja geht es nicht darum, dass den Juden einfach so vergeben wird, nein, der Sinn dieser Textstellen ist, dass sie in der Endzeit die Einsicht über ihre Sünden bekommen und sie sehr bereuen werden.
          Der Bund, den Gott mit Abraham schloß, gilt für immer und kann nicht widerrufen werden. „Ich schließe meinen Bund zwischen mir und dir samt deinen Nachkommen, Generation um Genaration, einen ewigen Bund“ Genesis 17, 7 und „Dir und deinen Nachkommen gebe ich ganz Kanaan, das Land, in dem du als Fremder weilst, für immer zu Eigen“ Genesis 17, 8.
          Das Zitat von Ihnen „Mit Ihrem Danken an die jetzigen Juden…“ ist eine Verdrehung meiner Worte. Ich habe nicht Netanjahu oder irgendwelchen heutigen Politiker genannt, sondern den heiligen Paulus. Aber Sie verdrehen alles, was man schreibt, damit es in Ihre Argumentation passt.

          „Siehe, er kommt mit den Wolken, und jedes Auge wird ihn sehen, auch alle, die ihn dorchbohrt haben; und alle Völker der Erde werden seinetwegen jammern und klagen. Ja, amen“ Offb. von Hl. Johannes, 1, 7.

          Jammern und klagen werden an jedem Tag alle, die Christus abgelehnt haben. Das wichtigste Gebot ist das der Nächstenliebe.

          Das, was Sie über die Juden im Allgemeinen und den Staat Israel schreiben, entspricht eher einem blindem Haß als der Liebe. Zumindest für mich liest es sich so.

        • Im obigen Paragraph sieht man wieder die Verdrehung des alten Testaments, der nicht im Licht des Evangeliums gelesen wird. Sie haben ja Christus nicht durchbohrt, nicht gekreuzigt, das waren ja die bösen „natürlichen Juden“. Wahrscheinlich leugnen Sie die christliche Auslegung nicht, aber sie haben eine paralelle Auslegung, die typisch von jüdischen und protestantischen Sekten ist. Deswegen schrieb ich mehrmals: für Sie gilt der alte und neue Bund gleichzeitig. Wahrscheinlich gehen Sie am Samstag zur Synagoge und am Sonntag zur Kirche. Sehr ökumenisch. Ja, ich hasse (die Sünde, Unrecht und Gewalt). Sie lieben (die Sünde, Unrecht und Gewalt des Staates Israels).

  5. Kardinal Parolin übersieht völlig die Situation des Tempels auf dem Tempelberg. Selbst eine offene Stadt kann dieses Problem nicht lösen. Für die Juden stellt die Moschee auf dem Tempelberg den Gräuel der Verwüstung dar. Für die Moslems ist aber gerade die dortige Moschee eines der wichtigsten Heiligtümer. Die Juden benötigen den Tempel für die aus katholischer Sicht ungültigen und abgeschafften Opfer. Folglich ist die Lösung von Kardinal Parolin für keine Seite akzeptabel. Nach Ansicht radikaler Gruppen in Israel soll dieser Tempel mit Waffengewalt eingenommen werden. Nach deren Auffassung kommt bekanntlich deren „Messias“ wenn nach einem großen Krieg, den sogenannten „Messiaswehen“, sich ihr „Erlöser“ in den Tempel als Weltherrscher setzt. Wer dann in diesem Tempel sitzt können wir in den Evangelien und der Apokalypse nachlesen.

    • Die Hesekielvision von einem „perfekten“ Tempel, auf den die Juden warten und dessen neues Gebäude sie über dem alten Tempel bauen wollen, wird es im irdischen Jerusalem nicht mehr geben. Juden verstehen (noch) nicht, dass dies eine Vision vom himmlischen christl. Jerusalem war.
      Tote wird es in diesem perfekten Tempel gemäß der Hesekielvision nicht geben, „weil Gott dort keine Toten in seinem Tempel erträgt“. Also kann damit kein unvollkommener jüdischer Tempel mit den dort wieder geplanten Tieropfern als Sündopfer einschließlich Tod und Krankheit der Menschen gemeint sein.

      Derjenige, den Sie, Fid, erwarten, der sich lt. christl. Offenbarung „in den (jüdischen) Tempel setzt, um sich anbeten zu lassen“, ist schon dort. Der Felsendom befindet sich bereits mit seinem „Gott Allah“ mitten auf oder im alten jüdischen Tempel und wird dort seit Jahrhunderten angebetet.

      Die restlichen „muslimischen Endzeitprophezeiungen“ des Korans und besonders die der sog. Großen Hauptzeichen der Hadithe sprechen vom Kommen des muslimischen Antichristen „Ad-Dajjal“ und von der Wiederkehr des (bibl.) Jesus „Isa Al-Maseeh“ (der dort aber nicht Gottes Sohn ist und wobei es keine Jungfrauengeburt oder einen hl. Geist oder sündensühnenden Opfertod oder Wunder Jesu usw gab) sowie vom Kommen des islamischen Heilands und Retters „Al-Mahdi“ und vom bevorstehenden Jüngsten Tag. Jesus ist dort nur ein großer Prophet ohne sonstige Attribute.

      Der „Mahdi“ wird stattdessen als islam. Retter und Messias erwartet. Er sei der Ersehnte und die vorherbestimmte eschatologische Gestalt, der weltweit eine große soziale Umgestaltung einleiten wird, um alle Dinge des Lebens unter himml. Führung Allahs auf der Erde wieder herzustellen. Der Islam wird die einzige Religion auf Erden sein und Isa Al-Maseh (unser Jesus) wird sich dem Messias Mahdi unterwerfen, so wie das die gesamte Menschheit tun wird.

      Dieser Mahdi wird als Messias von allen Muslimen in Kürze erwartet. Der jetzige muslim. Ruf nach Wiedererrichtung des Kalifats (Stellvertreter Allahs auf Erden und Vize-Regent) soll bewirken, dass das Kalifat den kommenden Mahdi empfangen wird. Der Mahdi wird der letzte Kalif sein. Jeder Mensch weltweit wird ihm folgen und ihn anbeten. Er wird sich in „jeden“ Tempel setzen. Er wird als Messias und Weltenführer „siegreich“ sein über alle Religionen und Weltreiche.

      Die Eroberung Israels durch den islam. Mahdi unter schwarzen Flaggen schließt dann ein, dass alle Juden abgeschlachtet werden. Jerusalem wird als Ort der Weltherrschaft des Mahdi dienen usw.

      Der islam. Felsendom (auf dem jüdischen alten Tempel) steht längst dort parat für den Mahdi.

      Man sollte gegenüber dem Islam weniger naiv sein und verstehen, dass der Islam der biblisch vorhergesagte Antichrist ist und dass Gott Allah, derjenige ist, der durch eine falsche verwirrende Religion gegen Gott kämpft und damit die eigene Anbetung forciert.

      • Bitte lesen Sie die Hl. Hildegard, La Salette und die katholische Tradition zum Thema der Herkunft des Antichristen. Dann werden Sie erkennen, welcher Herkunft der Antichrist ist. Auf irgendwelche unzweifelhaft falschen Prophezeiungen der Muslime kann man sich nicht berufen, da nach katholischer Lehre der Islam eben nicht von Gott stammt. Die Offenbarung ist eben abgeschlossen.

        • Ich berufe mich nirgends auf muslimische Prophezeiungen. Im Gegenteil.
          Lesen Sie bitte deutlicher, was ich schrieb !

          Ich gab wieder, woran Muslime glauben und dass der Islam und dessen Schriften direkt von Satan stammen, die beabsichtigen, Juden und Christen zu vernichten und die christl. Glaubenswerte zu verdrehen, damit das christl. Licht nicht hindurchstrahlt usw.

        • Wir sind uns durchaus einig, woher der Islam stammt. Ich bitte Sie aber auch darum, die Trafition zum Thema Antichrist neben den Privatoffenbarungen zu studieren. Als Grundlage kann beispielsweise das Buch von Wilhelm Bousset mit dem Titel „Der Antichrist“ dienen. Der Author ist zwar durchaus Modernist, jedoch sind seine Quellen richtig zitiert. Zum Thema Messias der Juden empfehle ich das Buch von David Castelli „Il messia secondo gli ebrei“ falls Sie italienisch verstehen können. Der Autor Castelli wird sogar von jüdischer Seite gelobt. Dies sind aber nur eine meiner Quellen.

        • Das sehr alte Buch von W. Bousset ist mir bekannt.
          Es enthält viel Interessantes bezüglich außerbiblicher Zeugnisse aber mehrheitlich lehne ich die Schlussfolgerungen darin ab, insofern der muslimische Antichrist zu damaliger Zeit im 19. Jahhrhundert noch nicht im Fokus stand, weil die Zeit noch nicht wirklich reif dafür war.

          Hätte Bousset gewusst, was wir heute aus islam. Schriften (Koran und Hadithe) und durch den Umgang mit Muslimen und dem Islam im Nahen Osten und weltweit insbes. über deren Endzeitziele gelernt haben, hätte er dieses Wissen mit in seine Studien einbeziehen müssen, zumal die muslim. Endzeitprophezeiungen die biblischen reziprok verdrehen, so dass der Antichrist als Gegner von Juden und Christen heute klar erkennbar ist.

  6. Bis zum ersten Jahrhundert waren Juden nur teilweise eingeweiht in Gottes endgültiges Vorhaben. Daher sagte Christus zu seinen Jüngern, dass er sie befähigte, die Geheimnisse des messian. Königreiches Gottes zu verstehen. Lukas 8, 10

    Paulus bezeichnete sich als „Verwalter Hl. Geheimnisse“ 1. Korinther 4, 1.
    Überall lehrte er das Hl. Geheimnis Gottes, das bis dahin verborgen gehalten wurde. 1. Kor. 2, 7 Im Epheserbrief lautete der Geheimnisaspekt, dass Heiden neben Juden durch den Geist Miterben in Christus sind usw. Epheser 3, 3-6;
    Im Hebräerbrief zeigte er die Überlegenheit des Christentums, des himml. Königpriestertums und des Neuen Bundes gegenüber dem jüd. Systems usw Hebr. 4, 14 bis 10, 31;
    Er zeigte, dass Christus sich als Priester des Samens Abrahams annahm Hebr. 2, 16 + 17 So sollte der Segen Abrahams durch Jesus Christus für die Nationen kommen. Galater 3, 8 + 14; Überdies, wenn ihr Christus angehört, seid ihr wirklich Abrahams Same und Erben der Verheißung Galater 3, 29 (+ 16). Genesis 22,18;

    So ist auch der Römerbrief eine Beschreibung darüber, was einen wahren christl. Juden und das wahre christl. Israel ausmachen. Dazu gehört, dass Paulus einen weiteren Geheimnisaspekt erläuter: „Denn ich möchte euch nicht in Unkenntnis lassen über dieses Geheimnis, damit ihr nicht für euch selber klug sein wollt: “ Verstockung kam über einen Teil von Israel, bis die Vollzahl der Heiden eingetreten ist, und so wird ganz Israel gerettet. Römer 11, 25 Da immer noch Heidenchristen eingesammelt werden, liegt das Ende der Verstockung Israels noch in der Zukunft. Dazu gehört, dass das endzeitliche Haus Davids und die Bewohner Jerusalems klagen werden über den, den sie durchstochen haben, wenn sie sich schlussendlich bekehren, zumal das Offenbarungsgeschehen noch zukünftig ist. Sacharja12, 10; Offenb. 1, 7

    Gottes heiliges Geheimnis wird erst vollendet sein, wenn die Endzeitprophezeiungen sich erfüllen und wenn Satan und Dämonen verschwunden sind:
    „Denn in den Tagen , wenn der siebte Engel seine Stimme erhebt und seine Posaune bläst, wird auch das Geheimnis Gottes vollendet sein; so hatte er es seinen Knechten, den Propheten verkündet“. Offenb. 10, 7

    Die Kirche ist leider, was die bibl. Endzeitprophezeiungen angeht, dazu übergegangen, sie zu ignorieren. Das muss nicht so bleiben. Man wäre, wenn man dies nicht mehr ignoriert, weitaus besser in der Lage das Endzeitgeschehen einschließlich das Geschehen in Nahost zu verstehen.

    • Nein, sie ignoriert die Endzeitprophezeiungen nicht. Ständig beten wir: „Et iterum venturus est cum gloria, iudicare vivos et mortuos, cuius regni non erit finis“. Das genügt. Mehr können und dürfen wir nicht wissen (Mt. 24:36). Denn der Sinn ist, ständig für das furchtbare Gericht (Mt 25,31-46) vorbereitet zu sein, das wie ein Dieb in der Nacht kommen wird (Thess. 5:1-3). Protestantische Sekten mögen über das Thema spekulieren, das ist aber nicht gerade die katholische Lehre.

      • Mt. 24, 36 ist der Hinweis, dass nur Gott weiß, wann die Zeit des Endes da ist. Darauf habe ich selbst in diesem Thread an anderer Stelle hingewiesen. Aber in Mt. 24, 36 ist nicht zu lesen, dass wir uns nicht mit den Bibelinhalten, die die Endzeit behandeln, beschäftigen sollen. Im Gegenteil.
        Der Kontext und andere Endzeittexte sollen uns warnen, damit wir nicht einschlafen und später davon, wenn es wirklich eintrifft, negativ überrascht werden.

        Wir wissen als Katholiken alle, dass die Endzeit auch in unseren Gebeten oder im Katechismus, zumindest in Teilen behandelt wird.

        Im Katechismus (ges. Artikel 7, insbes. 674) ist sogar davon die Rede, dass die Wiederkunft Christi mit davon abhängt, dass die jetzt noch verstockten Juden gerettet werden und dass dies mit der Vollzahl der Christen zuletzt einhergeht (gem. Römer 11), was Sie bisher hier vehement bestritten haben!
        http://www.vatican.va/archive/DEU0035/_P21.HTM

        Es ist ja nicht so, dass die Kirche überhaupt nichts sagt über die Endzeit. Es ist nur so, dass es im allgemeinen lässig zur Seite geschoben und teilw. ignoriert wird und dass z.B. mit der Thematik der Offenbarung des Johannes und der restl. noch nicht erfüllten Prophezeiungen so gut wie niemand gut vertraut ist.
        Hinzu kommt, dass in den letzten Jahren, seit wir mit biblischer Kritik überschüttet wurden, die Bibel als Verhaltens- und Lehrmaßstab gelittet hat, wodurch viele dazu übergingen, Gottes Wort anzuzweifeln.

        Ich würde selbst auch nicht spekulieren, wie spätere Ereignisse nach der Wiederkunft Christi, wovon die Offenbarung auch redet, im einzelnen gemeint sein könnten. Aber das, was bis zur Wiederkunft Christi in der ges. Bibel beschrieben ist, ist durchaus wichtig für uns.

        Jedenfalls ist es nicht so, dass, wie Sie behaupten, jüdische Belange aufgrund biblischer Prophezeiungen heute und bis zur Wiederkunft Christi keine Rolle mehr spielen. Auch wenn das wahre Israel, wie im Römerbrief geschildert, heute das Christentum ist, steht eine endzeitliche Rettung natürlicher Juden mit Bekehrung zum Christentum gem. Römer 11 noch bevor.
        Die restl. Prophezeiungen gehen davon aus, dass dies in Israel sein wird.

        • „Omnipotens sempiterne Deus, qui etiam judaicam perfidiam a tua misericordia non repellis, exaudi preces nostras, quas pro illius populi obcæcatione deferimus, ut agnita veritatis tuæ luce, quæ Christus est, a suis tenebris eruantur. Per eundem Dominum nostrum.“ — Es wird nicht über Juden, sondern über eine substantivierte Eigenschaft („judaicam perfidiam“) geredet, die, obwohl sehr schlimm sein soll, von Gottes großer Barmherzigkeit nicht ausschließt. Es wird über „populus“, aber das ist nicht als Volk im Sinne von Nationalstaat zu verstehen (siehe z.B. „populus christianus“ im Straßburger Eid), sondern als Sammlung jener, die die Eigenschaft haben. Was ist eigentlich die Eigenschaft? Sie haben die Grundlage zum Glauben, man erwartet, dass sie es tun, und sie tun es nicht, vielleicht weil sie es einfach nicht wollen, vielleicht weil sie verblendet sind. Sind das die sogenannten „Israelis“? Sind das „die (natürlichen) Juden“? Ist das jeder Jude aus jeder der vielen jüdischen Sekten? Mit Recht sagte Johannes von Damaskus, dass Islam die hunderste christliche Sekte sei, aber eine judaisierende: sie stehen also zum Christentum näher, glauben aber nicht, dass Jesus Gott ist: sind es nicht eher die Muslime die Juden? Nicht eher abgefallene Christen? Nicht eher die „Zeugen Jeovas“, die wir als Christen und daher als Herätiker nicht richtig betrachten können? Was sagen die Prophezeieungen? Das am Ende jeder, sogar jene mit dieser Eigenschaft glauben werden, selbstverständlich zuletzt jene mit dieser Eigenschaft, die genau bedeutet, veranlagt zu sein, nicht zu glauben.

        • Johannes von Damaskus hat den Islam eindeutig als „jüdisch-christliche Irrlehre“ also falsche Lehre bezeichnet, weil ein dreieiniger Gott dort nicht gelehrt wird, Jesus und Maria und jüdische Patriarchen namentlich zwar erwähnt werden, wenn auch total „nicht“ mit dem christl. Glauben übereinstimmend. Sie sind noch nicht mal eine christliche Sekte, weil sie den christl. Glauben in Gänze ablehnen und rundweg Gegenteiliges behaupten, was biblisch als Merkmal des Antichristen bezeichnet wird.

          Und heute, da die muslimischen Schriften (Koran und Hadithe) auch uns zugänglich sind, können wir beweisen, dass es sich eindeutig um antichristl. Schriften handelt, die all das für richtig halten, was in der Bibel als antichristl. Lehre bezeichnet wird.

          Ihre restliche Auslegung von Römer 11 in Verbindung mit dem kathol. Katechismus, Artikel 7, 674 ist eindeutig indiskutabel, entspricht nicht der katholischen und biblischen Lehre und ist lediglich philosophisch ausgelegt an den Haaren herbeigezogen.

          Darüberhinaus habe ich hier mehrfach mit bibl. Schriftstellenbelegen gezeigt, dass mit dem geretteten endzeitl. Israel nicht das ganze Volk Israel, sondern einzelne Israeliten gemeint sind, die einzeln von Gott gezogen werden, wenn die Verstockung von ihnen genommen wird. Nicht jeder Israelit, wird das Knie vor Gott beugen, selbst dann nicht, wenn er Jesus als Messias erkennt und nicht jeder wird von Gott gezogen, wenn die Herzenseinstellung für Gott erkennbar dies nicht zulässt. Sie müssen daher nicht weiter auf dem jüd. Nationalstaat herumreiten. Der ist nirgends gemeint.

        • OK, Islam ist eine Irrlehere. Und das heutige Judentum nicht? Mit meinem Beitrag oben wollte ich nur darauf hinweisen, dass die Bekehrung der Juden in der Endzeit eine Tautologie ist, wenn man Judendentum so versteht, was im Einklang mit dem Sinn des Karfreitagsgebetes ist. Paulus muss man hier im Zusammenhang seiner Zeit lesen, wenn man mehr als Tautologien finden und nicht wilde Spekulationen erzeugen will. Ihre Spekulationen über Endzeit und Antichristus mögen Wissenschaft oder Pseudowissenschaft sein, sie haben aber wenig mit Religion zu tun.

        • Es ist richtig, dass wir uns heute nicht vorstellen können, wie sich überhaupt Endzeitjuden mit der Hilfe Gottes bekehren werden, so weit, dass sie dann dem kathol. Glauben entsprechen werden.
          Es heißt biblisch, dass Juden dabei weinen und klagen werden, wenn sie erkennen, wen sie am Kreuz töten ließen usw. Es sind also Gefühle dabei im Spiel. Es geht um erst verhärtete und dannn weiche Herzen, die Gott ihnen durch Wegnahme der Verstockung verschafft.

          Ich vertraue darauf, dass für Gott alles möglich ist und dass er das, was er bereits vorhersah und biblisch mitteilte, auch einhalten wird.

          Hätten wir vor 2000 Jahren miterlebt, wie Saulus zuerst als jüd. Christenverfolger an der Ermordung des ersten Märtyrers Stephanus beteiligt war und dass Christus ihn danach trotzdem als Paulus für die Heidenmission aussuchte und befähigte, wären wir vermutlich ebenso erstaunt gewesen, dass Christus solch einen Christenverfolger in einen tätigen Christen wandeln kann und will.

          Ich habe hier und im gesamten Thread übrigens entgegen Ihrer Sicht an keiner Stelle über Endzeit und Antichrist „spekuliert“, sondern biblische Wahrheiten zitiert.

        • Wir mit unseren Sündern haben Chrsitus gekreuzigt und sind berufen, ihm zufolgen und das Kreuz zu tragen. Sie lesen aber das Evangelium genau so, wie sie das alte Testament lesen, dann kommt raus, dass die Juden und diejenigen, die sie für ihre Nachkommende halten, es getan haben. Wenn die heutigen Juden etwas bereuen müssen, sind ihre Sünden, wie auch alle Menschen, aber diese Sünden sollen ebenso christliche Zionisten bereuen, anstatt sie zu unterstützen und als von Gottt gewollt zu sehen. Ich sah mal ausgerechnet im Büro eines saudischen Imams ein Bild hängen, auf dem ein Mensch stand, der auf dem Rücken ein (wahrscheinlich holzerndes) schweres Objekt trug, das die Form der Karte Palästinas hatte. Ich fragte ihn, was es bedeute, und er sagte, das wären die Palästinenser, die allein ihr Problem trugen. Ich fragte nicht, wer ihnen dieses Problem auf den Rücken lud, ob die Juden oder das Imperium, das sich 1917 des Landes bemächtigte, um es den Juden zu geben.

        • Ich sehe, dass Sie es Gott einfach nicht zutrauen, dass er die endzeitl. Judenrettung als Herauswahl bewirken will und kann und dass er im voraus weiß, wer dazu gehören wird und wer nicht. Wir sind nicht allwissend und haben daher kein Recht zu sagen, wer es nicht verdient.

          Dass es den inzwischen dort lebenden Nichtjuden mit den zurückgekehrten Juden nicht gut ginge, von denen Gott sagt, dass sie den Juden ihr Land inzwischen gestohlen hätten, weil er es vorher den Juden schenkte, ist vorhergesagt. Die Völker dort werden sich „an der Last verheben“. Das passt zu Ihrem muslim. Lastenbild.
          Muslime können heute bereits zu Gott zum christl. Glauben gezogen werden. Und das passiert auch nachweislich mit einzelnen Muslimen. Mit den anderen Muslimen, die Israel noch angreifen werden, wird es anders ausgehen.

        • Heutigen Juden aus der ganzen Welt gehört also das Land, aber wenn ein eingewanderter Jude im Staat Israel sich zum Christentum oder Islam bekehrt, wird er plötzlich von Eigentümer zum Dieb. Verstehe ich sie richtig?

        • Sie verstehen mich vollkommen falsch.

          Den Juden, die zum abraham. Bund gehören, gehört das Land Israel, das ihnen von Gott geschenkt wurde.

          Den Muslimen gehört das Land Israel nicht.

          Den Christen gehört das Land Israel nicht.

          Muslime und jeder Nichtjude haben „in den Augen Gottes gem. biblischer Beschreibung“ keinen Anspruch auf das Land Israel. Juden leben heute aus der Diaspora kommend, wieder dort, weil in Israel das Endzeitgeschehen mit der Wiederkunft Christi und der Endkampf zwischen Gott und seinen Anhängern und Satan und seinen Anhängern stattfindet zusammen mit der noch bevorstehenden Wiederkunft Christi.

          Allen Christen (einschließlich den konvertierten Christen, die vorher Muslime oder Juden waren) gehört das verheißene „himmlische“ Jerusalem.

          Das habe ich hier alles bereits mehrfach dargelegt.

        • Sind also die Anhänger Gottes die zionistischen Juden und die Anhänger des Satans die Nicht-Juden, die sich gegen das von Zionisten herbeigeführten Geschehen wehren?

        • Wer ein zionistischer Jude und wer ein Gott annehmbarer Jude ist oder ob für Gott überhaupt ein Zionismus oder eine ähnliche Wortschöpfung eine Rolle spielt, entscheidet Gott allein.
          Gleiches gilt für diejenigen, die sich gegen Juden wehren.

          Gott wird sich, wie er voraussagte, dadurch heiligen vor der ganzen Welt.

        • Gott hat uns Nächstenliebe geboten (Mt 25,31-46). Kriegstreiberei, Menschenopfer im Namen der Erfüllung angeblich göttlicher Zeichen zu unterstützen, kommen für rechtgläubige Christen endgültig nicht in Frage.

        • Die menschliche Nächstenliebe wird nicht verletzt, wenn Gott in das Geschehen eingreift und dafür sorgt, dass sein Wille auch auf der Erde geschieht und wenn er dabei Böses endgültig abschafft.

        • Das soll das schlechte Gewissen beruhigen, offensichtliches Unrecht zu unterstützen, das seit spätestens 1948 vielen Menschen das Leben schwer machte oder ihnen sogar das Leben kostete: Nächstenliebe ist nicht meine Pflicht, Gott soll sich darum kümmern, das unterstütze Böse zu beseitigen, Hauptsache mein empfundener Glaube befriedigt mich.

        • Ich empfehle hier noch einmal das Buch (New York Times Bestseller) „Der islamische Antichrist“ von Joel Richardson.
          Das Buch entlarvt den Islam, insofern alles, was dort beschrieben wird, auch belegt wird mit muslimischen Schriftstellenverweisen aus Koran und Hadithen.
          Das Buch kann man auch bei FalkMedien bestellen (https://www.falkmedien.de/Der-islamische-Antichrist).

          Hier wird alarmierend deutlich, wie die Hauptziele des Islams darauf abzielen, Juden und Christen zu vernichten und die gesamte Welt zu beherrschen und dass die muslimischen Schriften belegen, dass diese satanische Vernichtungsorgie „gegen den christl. Gott und gegen Christen“ verfasst ist.
          Es sind also Feinde des Juden- und des Christentums.
          Nach ihren verdrehten Prophezeiungen wird sich unser Jesus in der Endzeit dem islam. Messias Mahdi unterwerfen und unser Jesus wird dabei selbst das Kreuz zerbrechen usw usw. Die Lehren der islam. Schriften widersprechen der Bibel diametral. Sie sollen die Muslime verwirren und gegen Christen und Juden (statt „und Muslime“) aufhetzen.

          Muslime sind darüber hinaus heute (nach Nordkorea) die größten Christenverfolger.
          Solche Feinde muss niemand unterstützen.

          Meine christliche Feindesliebe orientiert sich am biblischen Maßstab, insofern ich täglich für ihre Umkehr bete. Daher muss ich auch kein Schlechtes Gewissen haben.
          Ich verlasse mich auf Gottes Wort, dass er letztendlich alle seine Feinde, die nicht umkehren wollen und sein Volk angreifen, so behandelt, wie sie es verdienen.

        • Zusammengefasst: Joel Richardson entlarvt Islam, Muslime sind Feinde, es gibt kein schlechtes Gewissen zu beruhigen. — Nein, ich ziehe in diesen Krieg nicht!

        • Ich befinde mich ebenfalls in keinem Krieg.
          Der religiöse und politische Krieg wird seitens der Muslime gegen Juden und Christen geführt (nicht umgekehrt). Dies auszusprechen ist keine Kriegsführung, auch wenn Sie dies behaupten. Es ist stattdessen aufklärende Information, die der Wahrheit dient.
          Sie verwechseln dabei Ursache und Wirkung.

          Im Übrigen halte ich, was mich betrifft, mit allen Menschen Frieden.
          Zahlreiche Muslime in meinem näheren Umfeld können auf meine friedliche Gesinnung bauen. Sie wissen aber, sobald sich Gespräche ergeben, auch, dass ich ihre Schriften kenne und dass ich weiß, welches die zielführende Lehre des Islams ist.
          Einen von Ihnen vermuteten Krieg gegen Muslime lehne ich ab.

  7. Lasset uns auch beten für jene, die die Schriften haben und sie nicht richtig verstehen mögen, dass Gott, unser Herr, wegnehme den Schleier von ihren Herzen, auf dass auch sie den Glauben der einen, heiligen, katholischen und apostolischen Kirche erkennen. Allmächtiger ewiger Gott, du schließest sogar hartnäckige Irrgläubiger von deiner Erbarmung nicht aus; erhöre unsere Gebete, die wir ob der Verblendung jenes Volkes vor dich bringen: Möchten sie das Licht deiner Wahrheit erkennen und ihrer Finsternis entrissen werden. Durch Christus unseren Herrn.

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