[Update] Sohn von Polens Ministerpräsidentin zum Priester geweiht – Nachprimiz im überlieferten Ritus

Tymoteusz Szydlo, der älteste Sohn von Polens Ministerpräsidentin Beata Szydlo wurde am 27. Mai zum Priester geweiht. Seine Primiz feiert der Neupriester in Krakau zu Pfingsten in der überlieferten Form des Römischen Ritus.
Tymoteusz Szydlo, der älteste Sohn von Polens Ministerpräsidentin Beata Szydlo wurde am 27. Mai zum Priester geweiht. Seine Primiz feiert der Neupriester in Krakau zu Pfingsten in der überlieferten Form des Römischen Ritus.

(Warschau) Der Sohn der polnischen Ministerpräsidentin wurde am 27. Mai zum Priester geweiht. Beata Szydlo, eine studierte Ethnographin, ist seit November 2015 Polens Regierungschefin. Vor drei Tagen wurde ihr 24 Jahre alter Sohn Tymoteusz Szydlo zum katholischen Priester geweiht.

Er studierte am Priesterseminar des Erzbistums Krakau und wurde für das 1992 von Papst Johannes Paul II. neuerrichteten Bielsko-Zywiecka  geweiht, einem Suffragan des Erzbistums Krakau mit Sitz in der gleichnamigen oberschlesischen Stadt (dt. Bielitz und Saybusch). Die Weihe empfing er zusammen mit zwölf weiteren Neupriestern in der Bielitzer Kathedrale.

Seine Primiz feierte der Neupriester am Sonntag im kleinpolnischen Przecieszyn, bei der wie bei der Weihe am Tag zuvor auch die Eltern anwesend waren.

Am kommenden Pfingstsonntag wird er in Krakau seine Nachprimiz in der überlieferten Form des Römischen Ritus zelebrieren. Die Nachprimiz findet in der Heilig-Kreuz-Kirche der alten polnischen Königsstadt statt, die von der Priesterbruderschaft St. Petrus (FSSP) betreut wird.

Die Wissenschaftlerin Beata Szydlo gehört seit 2005 der nationalkonservativ-christdemokratischen Partei Recht und Gerechtigkeit (PiS) an, die seit 2015 den direkt vom Volk gewählten Staatspräsidenten stellt und in beiden Häusern des Parlaments über eine absolute Mehrheit verfügt.

[Update: ursprünglich schrieben wir, die Primiz, nicht die Nachprimiz, werde in der überlieferten Form des Römischen Ritus zelebriert. Dies wurde korrigiert.]

Text: Giuseppe Nardi
Bild: Religion y Libertad

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