Pasquinate: Staatsschutz hat anonymen Urheber der Protestplakataktion gegen Papst Franziskus ermittelt

DIGOS legt Beweisfoto gegen Urheber der Protestplakataktion gegen Papst Franziskus vor.
Ermittlungen waren erfolgreich: DIGOS legt Beweisfoto gegen Urheber der Protestplakataktion gegen Papst Franziskus vor.

(Rom) Laut ersten Informationen des Blogs „Existentiell randständig“, die Namensgebung erfolgte in Anspielung auf die päpstliche Vorliebe für die „Ränder“, führte der italienische Staatsschutz DIGOS in den vergangenen Tagen auf Hochtouren akribische Ermittlungen durch, bei denen hochmoderne Technologie zum Einsatz kam. Dadurch konnte die Identität des Plakatklebers einer Protestaktion gegen Papst Franziskus in den Straßen Roms ermittelt werden.

Das Beweisfoto
Das Beweisfoto

Mit anonymen Plakaten war in der Nacht auf den 4. Februar gegen die „neue Barmherzigkeit“ von Papst Franziskus protestiert worden, in deren Namen er unter anderem den Orden der Franziskaner der Immakulata und den Malteserorden „geköpft“ habe.

Eine Überwachungskamera hat die Anbringung der Protestplakate gegen die Amtsführung des amtierenden Papstes rund um den Vatikan festgehalten. „Der Täter ist überführt“, gab die DIGOS bekannt. Auf der eigens dazu abgehaltenen Pressekonferenz wurde das Beweisfoto vorgelegt. Es versetzte die anwesenden Journalisten in hellste Aufregung. Die Sensation war perfekt! Das „schreckliche Psychodelikt“ gegen den amtierenden Papst wurde verübt von … (siehe Bild).

PS: Eine nicht ernstzunehmende Meldung in ernster (Karnevals-) Zeit. Die Fotomontage, um eine solche handelt es, um das klarzustellen, wurde von Danilo Santini erstellt. Bergoglianische Kreise werden Santini und seinen Blog „Existentiell randständig“ gewiß einer „papstfeindlichen, traditionalistischen Galaxie“ zuzuordnen wissen. Wir veröffentlichen das „Beweisfoto“ in großem Respekt gegenüber Benedikt XVI. und in großer Sorge über die Amtsführung von Papst Franziskus, vor allem aber, um Ihnen auch in solchen Zeiten, ein Lächeln zu schenken.

Text: Die Redaktion
Bild: Esistenzialmente periferico

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16 Kommentare

  1. Finde ich nicht witzig. Ich stelle mir vor, wie sehr unser emeritierte Papst unter allem, was passiert, leidet. Wahrscheinlich wäre er nicht zurückgetreten, hätte er dies gewußt.

    • Davon können wir wohl ausgehen. Benedikt wird unter diesen Vorgängen besonders leiden, sich Vorwürfe machen (und ich denke auch, dass er nicht hätte zurücktreten dürfen). Ihm sind die Hände gebunden, das ist klar. Er kann sich nicht offen gegen Bergoglio stellen. Ich verstehe nur nicht, aus welchem Grund er sich immer wieder für Bilder hergibt, die ein trautes Einvernehmen mit Bergoglio suggerieren.

      • Sehr geehrte Frau Cornelia Holtmann, die naheliegende Antwort auf ihre Frage ist: weil Papst Benedikt im Einvernehmen mit Papst Franziskus – welches ja nicht „traut“ sein muss, um seinen Zweck zu erfüllen – wirklich ist. Andernfalls wäre ihm ja Heuchelei vorzuwerfen – und das, meine ich, scheidet aus. Bliebe nur der Fall, dass er unter Zwang handelt.

        • Sehr geehrter Herr Michel,
          ich gehe nicht von einem Einvernehmen zwischen Franziskus und Benedikt aus. Ich denke, dass Benedikt die Kirche nicht in eine offene – bzw. noch offenere – Spaltung treiben will. Er will nicht ein Schisma der Kirche zu verantworten haben. Daher macht er wohl gute Miene zum bösen Spiel. – Die Angst davor, nach seinem Rücktritt nun auch ein offizielles Schisma der Kirche verantworten zu müssen, können Sie vielleicht als „Zwang“ begreifen. Daher macht er gute Miene zum bösen Stil – und verrät auf diese Weise natürlich auch die Opfer des Kurses von Bergoglio. Eine im wahrsten Sinne des Wortes tragische Situation für Benedikt.

      • Die Frage ist gut, aber eine mögliche Antwort ist einfach: wenn Papst em. Benedikt XVI. seinem „Nachfolger“ offen aus dem Wege gehen würde, wäre das eine wahrscheinlich nicht unwillkommene Munition für die Getreuen von Papst Franziskus.
        Aber abzuwarten und zu sehen bleibt, ob und wie Papst Benedikt sich weiterhin verhält, denn es ist seit Dezember doch einiges passiert.

        • Ja, ihm offen aus dem Weg zu gehen, ist wohl schwer möglich. Und es ist unserem Papst Benedikt wohl nicht gegeben, seinem Gegenüber kühl und abweisend zu begegnen. Er ist einfach ein zu gütiger Mensch.

          Ob er noch in irgendeiner Weise in das Geschehen eingreifen kann (so wie Sie das andeuten)? Vielleicht, aber das wird nur sehr verhalten geschehen. So hat sich Benedikt in einem Interview einmal dahingehend geäußert, dass es ihn erstaunt habe, dass Bergoglio zu seinem Nachfolger gewählt worden sei. Ob er in seiner Kritik – und als eine solche dürfen wir seine Äußerung ja begreifen – weitergehen wird? Ich wünsche es mir, wüsste aber nicht, wie das geschehen könnte.

        • Ob Papst em. Benedikt XVI. noch in das
          Geschehen wird eingreifen können?- Indirekterweise Ja durch Gesten u.ä.(auch durch die Kraft des Gebetes), aber wohl kaum durch direktes Tun.
          Es ist alles verwickelt (auch wohl insbesondere wegen des teilweise mißlichen 2.Vat. Konzils und der unterschiedlichen Lesarten; aber Papst em. Benedikt XVI. selbst wies letztes Jahr auf Defizite des Konzils hin- ein wenig entgegen seiner immer behaupteten „Hermeneutik der Kontinuität“ wie Sie vielleicht gelesen haben) und jede Äußerung muß auf die Goldwaage gelegt werden, weil Papst Franziskus offenkundig sehr dünnhäutig ist und unübersehbar auch Mängel an Charakter usw. offenbart.
          Eine zu offene Kritik an „Franziskus“ ist implizit wohl auch eine Kritik am Konzil wie es aussieht. Man kann nur beten- zur „Knotenlöserin“ Maria besonders-, aber auch zur Aufklärung hier und da beitragen
          m.Er.

    • @ Lorenzo fuori le mura
      Das ist Witz in der Diktatur. Siehe das Beispiel aus Rußland:
      „Großväterchen, was ist ein Unglück und was eine Katastrophe?“ – „Also, wenn ein Zicklein von der Brücke fällt, dann ist es kein Unglück, sondern eine Katastrophe. Wenn aber das Flugzeug mit unserer Regierung abstürzt, dann ist es eine Katastrophe, aber kein Unglück.“
      Paulus sagt: Jede Regierung kommt von Gott. Jesus zu Pilatus: Du hättest keine Macht über mich, wenn sie dir nicht von oben gegeben worden wäre.“

      Also hat jedes Volk die Regierung, die es verdient. und die Kirche den Papst, den …? Papst Benedikt war „uns“ nicht recht.

      Gabriele Kuby hat dem alten Papst gegenüber gestanden. Sie hatte den Eindruck, daß er nur noch vom Willen aufrecht gehalten wurde.

  2. 1. Das Foto vom grimmig blickenden Franziskus ist echt, nicht verformt und nicht durch Fotoshop verschöner (secretum mihi und katholisches.info berichteten).
    Es gibt übrigens eine Menge dieser wenig flattierenden Bilder, was naturgemäß bei Selfieverliebtheit einen Nachteil darstellt.
    Man kann nur froh sein, daß nicht das Foto von Franziskus mit der knallroten Clownnase (übrigens auch real) verwendet wurde.
    2. Der Text auf dem Plakat enthält nur die traurige Wahrheit.Insoweit ist die späte und weinerliche Kritik der italienischen Bischöfe kraftlos und nicht zutreffend.
    3.Die Fotomontage ist sehr gut gelungen.
    Es ist deutlich eine Fotomontage, sehr humoristisch, und sehr respektvoll für Papst Benedikt XVI:
    daß dieser Meister des Worts nun auch noch Meister der Tat wird an einem äusserst schwierigen Augenblick, ist ein wunderbares Kompliment und Beweis von tiefer Liebe zu einem großen Pontifex.
    Diligam te Domine

  3. Sorry, einfach bloß geschmacklos. Bedient eine pubertäre „Hahaha“-Mentalität, die auf dieser Seite keinen Platz haben sollte.

  4. Ich kann darüber nicht lachen.
    Die Dubia müssen öffentlich beantwortet werden und dann zeigt sich, daß Papst Franziskus entweder ein Häretiker ist oder sich demutsvoll der Wahrheit zugewandt hat mit auch entsprechenden Konsequenzen für Theologen, deutsche und maltesische Bischöfe usw.

  5. Der arme Benedikt ist in einer Art Vorhoelle.
    Die Freimaurer im Vatikan haben ihn gestuerzt und den Nachfolger installiert, er war total machtlos.
    Die komplette Kirche der sog. ersten Welt ist zur Gaenze dem Freimaurertum anheimgefallen und verbruedert sich laufend mehr mit der „Welt“.
    Benedikt wusste immer darum, er hat es in seinen Buechern ja auch oft genug angedeutet, er dachte mit der Annahme des Amtes das Schlimme aufschieben zu koennen.
    Aber auch er kann sich der Vorhersage des Meisters nicht entziehen und die ist grausam eindeutig und bewahrheitet sich vor unser aller Augen.
    Der Glaubensabfall, der seit Vat II eingesetzt hat und der im „Abrisspapst“ Franziskus nun weitergefuehrt wird, ist nicht mehr aufzuhalten.
    Nicht mehr lange und Rom muss und wird zerstoert werden.
    Ein neues Rom wird sich bilden, nur der hl. Geist weiss wo !

  6. Nach neuesten Pressemeldungen hätte Franziskus die Pasquinate mit Humor genommen. – Sehr weit her kann es aber mit seinem Humor nicht gewesen sein, sonst hätte man die Plakate nicht sofort nach dem Anbringen wieder verschwinden lassen müssen: Es handelte sich dabei um die kurzzeitigsten Pasquinate die Rom je gesehen hat! – Das nennt man nun „Humor haben!“

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