„Kaufpreis unseres Heils – Zugänge zum Geheimnis des kostbaren Blutes Jesu Christi“

Das kostbare Blut Jesu Christi auf der Dornenkrone
Das kostbare Blut Jesu Christi. Das neue Buch von Markus Büning.

Ein neues Buch von Markus Büning ist passend zum Gedenktag der Seligen Anna Katharina Emmerick am 9. Februar erschienen. Als Schwerpunkt hat der Buchautor die hagiographischen Themen entdeckt, da aus seiner Sicht nur durch die Impulse der Heiligen eine wahre Reform der Kirche erfolgen kann.

"Kaufpreis unseres Heils" von Markus Büning.
„Kaufpreis unseres Heils“ von Markus Büning.

Nach den Sakramenten („Brücken zur Heiligkeit“), den Sakramentalien („Jesu Gewand berühren“) und den Tugenden („Ermunterung zur Heiligkeit“) wird dieses Anliegen nun in Bezug zu einem weiteren zentralen Thema katholischer Spiritualität gesetzt: die Verehrung des kostbaren Blutes Jesu Christi.

Gegenstand dieses Buches ist allerdings nicht nur der hagiographische Zugang zu diesem Thema. Zunächst werden die biblischen und lehramtlichen Grundlagen dieses Glaubensgeheimnisses dargestellt. Zudem wird die Verehrung des kostbaren Blutes in der Liturgie der Kirche in den Blick genommen. Hier wird die Forderung erhoben, das Hochfest des Kostbaren Blutes auch im ordentlichen Ritus der römischen Liturgie wieder zu beleben.

Wie immer in Bünings Büchern schließen die Überlegungen mit einem Gebetsteil. So soll vom Lesen zum Beten übergangen werden: Alle Ehre sei dem kostbaren Blute Jesu!

Der Erzbischof von Vaduz, Wolfgang Haas, hat diesem Buch ein Vor- und ein Nachwort geschrieben:

„Es gibt geistbegabte Menschen, die es in tiefer Einsicht unternommen haben, über das Heilsgeheimnis des Blutes Christi und über dessen Wirkmacht höchst erbauliche Gedanken ins Wort zu heben und in geistlich nutzbringenden Schriften festzuhalten. Diesem Anliegen will auch das vorliegende Buch dienen, wofür dem Verfasser aufrichtige Anerkennung und herzlicher Dank gebühren. Möge diese Publikation, welche die biblischen, lehramtlichen und theologischen Grundlagen einer echten Verehrung des Kostbaren Blutes zu erschließen bestrebt ist, dazu beitragen, dass gerade auch heute und in Zukunft immer mehr das Gestalt gewinnt, was der heilige Kaspar del Bufalo – der große Apostel des Kostbaren Blutes Jesu Christi – in seiner „Generalis operis adumbratio“, die er Papst Leo XII. entboten hat, so formulierte: ‚In der Verehrung des Kostbaren Blutes haben wir die Schatzkammer der Weisheit und Heiligkeit‘.“ (Aus dem Vorwort von Wolfgang Haas, Erzbischof von Vaduz)

Markus Büning: Kaufpreis unseres Heils. Zugänge zum Geheimnis des kostbaren Blutes Jesu Christi, Christiana-Verlag bei fe-Medien, Kißlegg, 144 Seiten, 7,95 Euro, ISBN 978-3-7171-1272-3

Bild: Centrosangiorgio (Screenshot)

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2 Kommentare

  1. Nicht die Impulse durch andere, auch nicht durch Heilige, sondern einzig die persönliche Umkehr durch Gebet, Buße und Sakramente zu Gott bewirkt die Reform einer unsterblichen Seele. Die Institution Kirche ist von Gott gegründet und in sich selbst heilig und vollkommen.
    Davon abgesehen: Da über die Heiligen kaum noch gepredigt wird, ihre Schriften aussortiert, zerrissen oder verbrannt werden, Reliquien durch okkulte Rituale geschändet werden, katholische Mystik bis heute erbarmungslos verfolgt, verboten oder ignoriert wird – woher sollen da die Impulse durch die Heilgen kommen? Jede Seele muß an Gott glauben und ihn anbeten. Zusätzlich soll man die Heiligen, die Heiligen Engel Gottes oder auch die Armen Seelen um ihre Fürsprache bitten und zu ihnen – auch durch Novenen – beten. Im katholischen Glauben ist eben nicht einfach „alles Gnade“. Gott wird ohne persönliches oder fürbittendes Gebet für andere Seelen niemals in den freien Willen eines Menschen eingreifen. Ohne Kreuz keine Gnaden – ohne Gnaden kein Kreuz! Richtiges, wie die Verehrung des Kostbaren Blutes ist zwar wünschenswert, aber de facto nur sehr vereinzelt – wenn überhaupt – in einer menschenzentrierten Amtskirche praktikabel.
    Ich bin sicher, da viele heutzutage nicht mehr – weder vor dem Allerheiligsten – noch während der Wandlung – vor Gott knien, und daher auch mit der Verehrung des Kostbaren Blutes Christi anfangen können oder wollen. Zuallererst muß Gott durch die Wiedereinführung des Beichtsakramentes, der knienden Mundkommunion und durch kniende Anbetung vor dem Allerheiligsten verehrt werden. Gott – oder Nichts muß die Devise für die persönliche Reformierung des Glaubens jeder einzelnen Seele lauten. Alles andere wird – wie unzählige Kommunion- oder Firmkatechesen beweisen – ergebnislos im Sande verlaufen.

  2. Ein besonderes Dankeschön dem Autor. In einer so trockenen Zeit sich diese Mühe zu machen, zeugt von großer Liebe zu Unserem Herrn am Kreuze und für unsere heilige Mutter Kirche. Frühere Zeiten waren reich an Frömmigkeitsaussagen zum Allerheiligsten Blut Jesu Christi. Zur bescheidenen Ergänzung ein Gebet aus einem Buch über die „Außerordentliche Kraft des Allerheiligsten Blutes Jesu Christi“, das 1762 vom Bistum Regensburg herausgegeben wurde.

    Sei gegrüßet du hochwürdiges Blut meines Herrn Jesu Christi,
    in tiefster Demut bete ich Dich an:
    und erzeige Dir wahre Göttliche Ehre und Reverenz.
    denn Du bist der vortrefflichste Wert unserer Erlösung,
    und das kräftigste Bad, in dem aller Menschen Sünden abgewaschen worden sind.
    O Du edles Blut meines Herrn Jesu Christi,
    ich seufze zu Dir,
    und rufe Dich vertraulich um Barmherzigkeit an,
    O Du heiliges Blut,
    O Du edles Blut,
    O Du kräftiges Blut,
    ich liebe, ich ehre, ich grüße Dich,
    und bitte demütiglich, Du wollest mir bei Gott Gnad erwerben.
    O Blut Jesu, Du kostbares Blut.
    O Blut Jesu, Du unschätzbares Blut.
    O Blut Jesu, Du Göttliches Blut.
    Auf Dich hoffe ich,
    auf Dich vertraue ich,
    auf Dich verlasse ich mich.
    Du bist mein süßester Trost,
    Du bist meine stärkste Hoffnung,
    Du bist meine feste Zuversicht.
    Durch Dich o edles Blut,
    hoffe ich Verzeihung meiner Sünden zu erlangen.
    Durch Dich, o liebes Blut,
    hoffe ich Nachlassung meiner Strafen zu empfangen.
    Durch Dich, o köstliches Blut,
    hoffe ich die Gnade Gotte zu bekommen.
    Denn Du kannst alles,
    Du vermagst alles,
    Dein Verdienst übertrifft unendlicherweise alle meine Schuld.
    Ein einziges Tröpflein von Dir ist mehr wert, als aller Welt Sünden.
    Darum rufe ich Dich vertraulich an,
    und von ganzem Herzen bitte ich um Barmherzigkeit.
    O Du liebes Blut,
    O Du süßes Blut,
    O Du kostbares Blut,
    wasche mich,
    reinige mich,
    ziere mich,
    heilige mich,
    begnadige mich,
    entzünde mich,
    bezahle für mich,
    erstatte für mich,
    spreche gut für mich,
    opfere Dich für mich,
    und erwerbe mir Gnad und Verzeihung meiner Sünden.
    Amen

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