Karikaturist Plantu 2014 wegen Beleidigung Benedikts XVI. vor Gericht

Plantu Karikaturist wegen Anti-Papst Karikatur vor Gericht(Paris) Der französische Karikaturist Jean Plantureux, besser bekannt unter seinem Künstlernamen Plantu, steht am 1. Juli 2014 vor Gericht. Verantworten muß sich der linke Zeichner wegen einer skandalösen, pädopornographischen  Karikatur gegen Papst Benedikt XVI.

Die Karikatur Pädophilie: Der Papst nimmt Stellung, die die Menschenwürde des damaligen katholischen Kirchenoberhauptes mit Füßen tritt, war vom bekannten, „politisch korrekten“ Plantu im März 2010 im Internet veröffentlicht worden. Die linksliberale Tageszeitung Le Monde, stets für eine kirchenfeindliche Aktion bereit, druckte die perverse Karikatur sofort ab. Die katholische Organisation Agrif erstattete Anzeige gemäß einem Gesetz gegen Anstiftung zum Haß und zur religiösen Diskriminierung. Wie die Nachrichtenagentur SDA berichtete, hat ein Pariser Gericht den Prozeß nun für den 1. Juli 2014 festgelegt.

Die französische Justiz scheint es mit der Verteidigung der Ehre und der Menschenwürde des Papstes nicht besonders eilig zu haben. Wenn der Prozeß 2014 beginnt, wird die Tat bereits mehr als vier Jahre zurückliegen. Im Gegensatz zur Bundesrepublik Deutschland kommt es jedoch zu einem Gerichtsverfahren. Die Anzeige des Vatikans gegen die Satire-Zeitschrift Titanic, die im Juli 2012 eine skandalöse Karikatur über Papst Benedikt XVI. auf die Titelseite gedruckt hatte, war auf Empfehlung der deutschen Bischöfe zurückgezogen worden (siehe den Bericht Was ist Christen noch heilig? – Titanic und der Verlust des Heiligen). Die Titanic „dankte“ es mit einer weiteren skandalösen Karikatur gegen den Papst.

Text: Giuseppe Nardi
Bild: Youtube (Screenshot)

Katholisches wird immer für den Leser kostenlos bleiben. Damit das Magazin Tag für Tag mit neuen Artikel weiterhin erscheinen kann sind Zuwendungen notwendig: Unterstützen Sie bitte Katholisches mit einer Spende.
Zuwendungsübersicht

Unterstützen Sie Katholisches auch, indem Sie ihre Bücher über FalkMedien beziehen. FalkMedien hilft uns regelmäßig bei technischen Aufgaben und beteiligt sich bei der Finanzierung von Servertechnik und Administration.

Der WebShop von FalkMedien umfaßt neue und antiquarische Bücher. Bei jedem Kauf, der über Katholisches.info zustande kommt, werden 10 Prozent Provision an Katholisches ausgeschüttet.

FalkMedien liefert jeden erhältlichen Titel: Die Recherche in einem umfassenden Katalog, der auf dem Verzeichnis Lieferbarer Bücher (VLB) basiert, ermöglicht es, nahezu alle verfügbaren deutschsprachigen Titel zu beziehen.  -  vlb.falkmedien.de


FalkMedien liefert jedes neue Buch versandkostenfrei ohne Mindestbestellwert.

3 Kommentare

  1. Was kann man von einem Staat erwarten, in dem massenhaft Kirchen „aus Kostengründen“ abgerissen werden und von Freimauerern regiert wird! Genau eine solche Vorstellung!

  2. Über Mohammed trauen sich selbst ernannte liberale Zeitschriften nicht einmal Karikaturen zu drucken, in der dieser einfach eine Bombe auf dem Kopf hat. Das sei Diskriminierung und man sei doch für Toleranz und friedliches Zusammenleben.
    Über das Judentum brauchen wir erst gar nicht zu reden.
    Das ist eben das Wesen des Westens durch frz. Revolution und Umerziehungsprogramme der systemsteuernden Lobbys und Medien: Eigener Kulturhass und diesen der Lächerlichkeit Preis zu geben.
    Schauen Sie sich Lammerts absolut skandalöse, intelektuelle Tieffliegerrede im Bundestag vor der Papstrede an, damit sie wissen, wie diese Leute ticken.
    Und zur frz. Justiz ist bekannt, dass diese langsam, aber grundlick und unabhängig ( im Gegensatz zur deutschen ) arbeitet.

Kommentar hinterlassen

E-Mail Adresse wird nicht veröffentlicht.


*