Deutsche Kirche "stinkreich aber innerlich verrottet" – Kritik an Pille-danach-Entscheidung und progressiven Aussagen deutscher Bischöfe

(Zustand der deutschen Kirche steinreich aber innerlich völlig verrottetMadrid/Rom) „Die brechreizauslösende deutsche Kirche. Ist sie noch katholisch?“ Das vernichtende Urteil und die Frage stammen vom spanischen Kirchenhistoriker und katholischen Kommentator Francisco José Fernández de la Cigoà±a. Der Spanier läßt in einem heute veröffentlichten Kommentar seiner Empörung freien Lauf über die Entscheidung der deutschen Bischofskonferenz, die „Pille danach“ zuzulassen, und über jüngste progressive Stellungnahmen deutscher Kardinäle und Bischöfe, die zum Teil „häretischer Natur“ seien, wie die Forderung nach der Frauenordination, so die italienische Internetseite Messa in Latino.

Es verwundert im katholischen Ausland weniger, daß durch die Sedisvakanz die Progressisten im Episkopat hervorpreschen. Mit größerem Unmut wird das Schweigen der anderen deutschsprachigen Kardinäle und Bischöfe registriert. „Im Augenblick muß sie die schlimmste [Landeskirche] der Welt sein“, so de la Cigoà±a, der es bedauert, daß Deutschland im nächsten Konklave mit sechs Kardinälen vertreten sein wird.

„Einer von ihnen, der hier abgebildet ist, ist wahrscheinlich der schlimmste Kardinal der Kirche und es gibt wohl nur wenige, die mit ihm konkurrieren können. Meisner, mit 79 Jahren „noch immer Erzbischof von Köln“, sei „der Theorie nach“ dem Papst unter den deutschen Bischöfen „am treuesten ergeben“. Kaum hatte Benedikt XVI. seinen Rücktritt angekündigt, „distanzierte“ sich der Kölner Erzbischof aber schon „mit der Legitimierung der Pille danach mit einigen Einschränkungen von ihm“. Und die deutsche Bischofskonferenz scheine ihm mit wenigen Abstrichen darin gefolgt zu sein, so de la Cigoà±a in La Gaceta.

„Kasper, der am 5. März 80 wird und damit der älteste Konklaveteilnehmer sein wird, träumt vom Frauendiakonat. Woelki war ein anderer Fehler Benedikts XVI. Marx ist galizisch unterwegs, man versteht nicht, wohin er geht. Nur Cordes rettet sich gerade. Müller ist nicht Kardinal, scheint aber nicht gerade ein kluger Schachzug des Papstes.

Diese Kirche ist steinreich, zumindest noch, aber sie ist innerlich völlig verrottet. Und das bis zu einem solchen Punkt, daß sie, mit Ausnahmen, mehr protestantisch als katholisch erscheint. Durch ihr vieles Geld übt sie einen enormen Einfluß auf die armen Ortskirchen aus, und zwar einen schlechten Einfluß. So wie Müller, der sogar zugunsten der ehemaligen katholischen Universität von Peru intervenierte [die ihm 2008 die Ehrendoktorwürde verliehen hat, für die er sich mit dem Vortrag: „Meine Erfahrungen mit der Befreiungstheologie“ bedankte, Anm. d. Red.]. Eine Schande.

Außer dem Geld übt sie noch einen anderen ausgesprochen verderblichen Einfluß aus. Zahlreiche Priester aus der ganzen Welt, auch Spanier, gehen nach Deutschland, um Deutsch zu lernen und in der Seelsorge zu helfen, und werden von dem fauligen Wasser infiziert. Vor einigen Jahren war die französische Kirche die schlimmste Ortskirche, jetzt ist es die deutsche. Das ist äußerst besorgniserregend.

Der deutschen Kirche fehlt jedes Taktgefühl. Sie benimmt sich wie ein Panzer. Jede andere Kirche wäre an ihrer Stelle für dieses Pontifikat dankbar, sie aber torpediert Benedikt XVI. auch in den letzten Tagen.

Ich weiß, daß es nicht passieren wird. Allein das Gedankenspiel aber erfreut mich, wenn ich daran denke, daß der Papst in der letzten Woche seines Pontifikats den Rücktritt Meisners und Lehmanns annehmen könnte. Sie würden zumindest nur mehr als emeritierte Bischöfe in das Konklave gehen. Oder besser gesagt, als demeritierte [ohne Verdienste].

Der Deutsche Lehmann hat es gesagt [Abschaffung des Priesterzölibats] und der Schotte O’Brien sekundiert nun. Die progressive Front scheint entschlossen, auch das, was von der Kirche erhalten ist, in die Luft sprengen zu wollen. Hoffen wir, daß sie nicht triumphieren. Und daß der neue Papst in einem Monat den Rücktritt von Meisner, Lehmann, Policarpo und O’Brien vollzieht“, so de la Cigoà±a.

Die Bilder veröffentlichten in diesen Tagen Francisco de la Cigoà±a und die traditionsverbundene Seite Messa in Latino zu kritischen Analysen zu den jüngsten Entscheidungen und Stellungnahmen deutscher Bischöfe.

Übersetzung: Giuseppe Nardi
Bild: La cigüeà±a de la torre/Messa in Latino

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30 Kommentare

  1. „… de la Cigoña, der es bedauert, daß Deutschland im nächsten Konklave mit sechs Kardinälen “

    Der Empörung über die faktische Zulassung der (Abtreibungs)Pille danach durch die deutschen Bischöfe, die das noch semantisch zu verpacken versuchen, stimme ich zu. Warum aber stellt de la Cigoña ALLE sechs deutschen Kardinäle, die im Konklave sein werden, in Frage. Zumindest Paul Josef Kardinal Cordes wird der Pillenzulassung nicht zustimmen, hat er doch die Bischofskonferenz und Bischöfe in Deutschland schon mehrfach kritisiert, wo sie sich von der katholischen Lehre abzusetzen versucht haben. Ein Kardinal ist ganz gewiss nicht untragbar im Konklave NUR weil er Deutscher ist!

  2. Die Arroganz mancher Forumsteilnehmer (nicht Filip Jovic!) erstaunt immer wieder, aber bisher waren die eigentlichen Beiträge erträglich. Heute allerdings hat die Redaktion den Vogel abgeschossen – einen so selbstgerechten und haßerfüllten Kommentar wie diesen von Herrn Fernández de la Cigoña muß man lange suchen. Aber wo wir grad bei „Landeskirchen“ sind: immerhin hat die „Deutsche Landeskirche“ einen Papst Benedikt hervorgebracht, wogegen der spanische Beitrag zur Papstgeschichte eher unrühmlich war (kennt jemand den Namen Borgia?). Schauen wir uns das spanische Volk an, das angeblich so schrecklich fromm und katholisch ist (war?), dann wird noch unverständlicher, worauf sich Herr Fernández eigentlich soviel einbildet.

    • Wieviele Dogmen haben denn diese ach so schrecklichen spanischen Päpste geleugnet? Haben diese ach so schrecklichen spanischen Päpste jemals den Fortbestand des Alten Bundes behauptet?

    • Also bitte! Aus der Familie Borgia kam auch ein Heiliger, Franz von Borgia. Dieser war ziemlich nah mit Papst Alexander VI. verwandt.- Es geht aber nicht um eine Vergangenheit, an der niemand mehr etwas ändern kann, es geht um die Gegenwart. In Deutschland gehen die Bischöfe nicht gegen staatliche Abtreibungsgesetze auf die Straße. In Spanien schon…

    • siehe mein Beitrag unten, und was den von Ihnen gelobten Papst Benedikt betrifft, es genügt bei Weitem nicht schöne Sprüche zu klopfen, man müsste sie auch einlösen und durchsetzen, und Bischöfe ernennen die dazu bereits sind, das geschah bis heute nicht und jetzt tritt er zurück.

  3. Viktor; Können sie Beweisen das auch nur einer der deutschsprachigen Kardinäle, nicht mit der Welt und den Götzen Mammon mitheult und der seiner Heiligkeit Papasts Benedikt XVI mit seinen Ungehorsam nicht in den Rücken gefallen ist?? Denken sie an die Früchte der Ablasshandel betreibenden „Körperschaften öffentlichen Rechts katholische Kirche des deutschsprachigen Raumes, zum Beispiel im Bezug auf „Actus Formalis“ FÜR VIELE“ Summorum Pontificum, Entweltlichung von der Welt, usw. usw. .

    Gottes und Mariens Segen auf allen Wegen.

  4. Am Rande aller Ränder ist immer noch ein Rand: Der Ordensträger aus Mainz hat es sich zur Hauptaufgabe gemacht, bereits in diesen Tagen, massiv den Wahlkampf der Linken für das Konklave zu organisieren. Besonders intensiv wird der Austausch mit einem Daneels sin wie in den Mainzer Fluren laut und deutlich zu vernehmen ist. Fließt der Rhein wieder in den Tiber?

  5. „…..steinreich, zumindest noch, aber sie ist innerlich völlig verrottet.“

    Dem ist zuzustimmen. Insbesondere den Anmerkungen zu Kard. Lehmann. Ich bin als Angehöriger seiner Diözese aus der „Körperschaft“ ausgetreten. Ich bin (bezeugt, u.a. vom Gemeindepfarrer) unerschüttert im Glauben an die Lehren der hl. römisch-katholischen Kirche. Und ich leiste – als Kirchensteuerersatz – meinen nachgewiesenen Beitrag an die Kirche; nicht an seine Diözese. In Kenntnis dieser Fakten wurde (bleibe) ich dennoch exkommuniziert. Derartiges ist nach röm. Kirchenrecht belegbare Simonie. Mein entsprechender Vorwurf an das Generalvikariat ist bislang ohne jedes Echo geblieben. Man weiß es und hält an dieser Praxis fest.. Das Bistum Chur sieht das (nach Befragen) ebenso, wie ich.

  6. De la Cigona hat doch recht, leider – die deutschen Diözesen sind doch wirklich in einem schauderhaften Zustand.

    Früher war das anders – da gab es nicht nur einen Bischof Josef Ratzinger, sondern beispielsweise auch einen Bischof Johannes Dyba, der doch noch gut katholisch war. Unter seinem Nachfolger ist leider auch das bis dahin doch gut geleitete Bistum Fulda arg verkommen.

    Angesichts der hier erfolgten Spanienschelte doch einmal ein kleiner Hinweis auf die Verdienste oder Nichtverdienste der deutschen und der spanischen Kirche:

    In Deutschland spaltete der einst katholische Mönch Luther nicht nur die deutsche, sondern auch die nord-, west- und mitteleuropäische Kirche, Spanien brachte dagegen das Christentum nach Amerika und in die Philippinen, und in Spanisch-Amerika ist die Zahl der Christen noch nicht rückläufig.

  7. Sich daran aufzuhängen, daß Kritik aus Spanien oder Italien kommt, ginge an der Kritik vorbei. Den Spanier mag heiliger Zorn zu seinen harten Worten getrieben haben. Er sagt auch nicht: keine Deutschen sollen am Konklave teilnehmen. Er sagt nur, daß der Zustand der deutschen Kirche sich erbärmlich präsentiert und ihm beim Gedanken, daß aus dieser deutschen Kirche auch noch Vertreter im Konklave sitzen, gewissermaßen schlechtw wird.
    Entscheidend ist aber, hat er damit recht? Und da fängt es an wehzutun. Lehmann muß jetzt noch ein letztes Mal durchstarten, es ist seine allerletzte Chance. Nichts Neues unter der Sonne. Wo sind aber wirklich die Kardinäle (und Bischöfe), die Lehmann Einhalt gebieten und ihn und die Katholiken daran erinnern, daß Johannes Paul II. 1994 definitiv (und damit ex cathedra) in dieser Frage entschieden hat? Wie sollen die Gläubigen, die Nicht-Gläubigen, die Medien denn erfahren, was der katholische Standpunkt ist und wie vernünftig er ist, wenn ihn kein Bischof je erklärt? Das Bilder beherrschen derzeit die Progressisten und der Eindruck ist schlicht und einfach Kakophonie. Wann bekommt Ottonormalverbraucher denn zu „heißen“ Themen unaufgeregt, sachlich, gründlich und rein die katholische Lehre zu hören? Da herrscht Handlungs- und Nachholbedarf. Ina Deter meinte es ganz anders, aber wir müssen dem nächsten Papst zurufen: Neue Bischöfe braucht das Land!

  8. Also in den 55 Jahren die ich lebe, habe ich so etwas wie diese Seite noch nie zu sehen bekommen. Also ich bin katholisch und werde es auch bleiben. Ist das hier so eine Art Nachfolger von Kreuz.net ? Aus der Sicht dieser Seite bin ich sicher genau das, was viele hier wohl nicht mögen: Ein völlig durchschnittlicher liberaler Katholik, der natürlich auch gut mit Protestanten kann. Beim Lesen diverser Beiträge bekam ich tellergroße Augen. So, so! Was ich hier gelesen habe, wird Folgen haben.

    Abschließend noch etwas Rechtliches: Die unwahre Behauptung das Bundesverfassungsgericht würde die Verfassung brechen, hat mich regelrecht umgehauen.
    § 175 StGB wurde schon vor langer, langer Zeit abgeschafft. Was sind das hier für Leute?

    • Das ist jetzt aber zu kryptisch, wenn Sie nicht Ihre Meinung preisgeben. Was meinen Sie genau? Was ist ein „durchschnittlicher liberaler“ Katholik? Warum sollen Sie mit Protestanten nicht auch „gut können“? Welche Behauptung zum Bundesvergassungsgericht hat Sie umgehauen?
      Ich weiß zwar nicht, was der § 175 StGB in Ihrem Kommentar soll, aber dazu fällt mir eine Überleitung ein: Der 175er wurde 1994 abgeschafft, was sie als „vor langer, langer Zeit“ nennen. Um so erstaunlicher erscheint es mir, daß ein Kardinal Lehmann und andere Bischöfe (leider) den leeren Stuhl in Rom nützen, um schon wieder vom Frauenpriestertum zu schwafeln. Die Frage hat JPII auch 1994 endgültig entschieden. Den Unterschied zwischen einer päpstlichen Definitiv-Entscheidung (Dogma) und der Entscheidung eines weltlichen Gesetzgebers oder Bundesverfassungsgerichts oder eines anderen Gerichts dürfte (sollte) allgemein bekannt sein. Gott befohlen.

    • „Was ich hier gelesen habe, wird Folgen haben.“ – Was meinen Sie mit dieser Aussage? Wollen Sie jemanden für seine Meinung denunzieren? Sie bezeichnen sich als liberal, anderen gestehen Sie aber keine freie Meinung zu.

      Interessant wäre, Ihre Ansichten kennenzulernen. Glauben Sie an alle Dogmen, an unveränderliche Wahrheiten, an die letzten Dinge, an die Realpräsenz usw. oder legen Sie sich den Glauben selber zurecht?

      Wir wollen hier nur über Fakten diskutieren, Sie aber bleiben nur kryptisch.

    • Schön, dass Sie auf diese Seite gestoßen sind und hier die Gelegenheit haben, etwas über den Tellerrand zu schauen und auch mal andere Sichtweisen kennen und hoffentlich respektieren zu lernen. Nein, das ist keine Art Nachfolger von kreuz.net. Ganz im Gegenteil. Was bei (dem Gottseidank verblichenen) kreuz.net ganz gewiss nicht der Fall war: hier wird sachlich geschrieben, in den meisten Fällen jedenfalls, auch wenn man sich über so manchen Forumsbeitrag durchaus auch streiten kann. Ja, es wird auch Kritik geübt, aber zumindest von den Betreibern dieser Seite konstruktive. Ist das nicht erlaubt, Herr Kube? Erwarten Sie hier nur Ja-Sager zum sich modern sehenden deutschen Liberalismus in der „Deutschen Kirche“? Diese Seite atmet internationalen, weltkirchlichen Geist. Stört Sie das? Nicht Sie sind es, die wir nicht mögen. Vielleicht kommen wir mit Ihren Ansichten nicht in allem klar, aber wir respektieren sie. Ihre Äußerung „Was ich hier gelesen habe, wird Folgen haben.“ Verstehe ich nicht. Welche Folgen? Kommt jetzt die Polizei oder der Geheimdienst? Interessant, dass Sie schon bloße Kritik an unserem Bundesverfassungsgericht rechtlich oder sonst bedenklich finden. Ist das BVG etwa so was wie unfehlbar? Dem halte ich – weltliberal, wie ich bin – entgegen: Die Gedanken sind frei. Jedenfalls Dankeschön für Ihre Offenheit, und Ihnen noch einen wunderschönen Sonntag.

  9. Der Artikel hier ist Polemik. Behauptungen über Behauptungen.

    Ich frage mich, wer hier reich ist. Das Bistum Essen untersteht dem Erzbistum Köln. Hier sind die Gelder sehr knapp. Damit eine Verschuldung verhindert wird, wurden drastische Maßnahmen getroffen. Kirchenschließungen, Zusammenlegung der Gemeinden. Ein Pfarrbüro für 7 Gemeinden, Küster teilweise als Ehrenamt, Abstellung der Zentralheizung in Kirchen, usw.

    Auf den schlimmen Geisteszustand in diesem Lande sollte hingewiesen werden. Es war nicht die Kath.Kirche, die diese Gesellschaft so heruntergezogen hat. Aber sie sieht sich dem reinen Wahnsinn konfrontiert.

    Man kann die deutschen Bischöfe nicht über einen Kamm scheren.

    • Eine Hungerkur würde den Bistümern wohltun. Solange genug Geld da ist, wird nicht über den Glauben gepredigt werden. Früher war ein Priester für ein paar Hundert Gläubige zuständig. Heute gibt es nur noch wenig Priester, aber es gibt auch fast keine Gottesdienstbesucher mehr. Also das Verhältnis stimmt.

      Der Wahnsinn kommt von den Bischöfen bzw. vom Konzil. Die Herde braucht einen Hirten. Wenn die Hirten versagen, versagen auch Menschen. Die Gesundung muss von oben kommen.

  10. Auch ich finde es falsch das hier nur über die Deutschen Bischöfe hergezogen wird, es scheint so als wenn hier der ehrenwerte Francisco José Fernández de la Cigoña die Ö- Ch Bischöfe die sich schon lange in Wölfe verwandelt haben, vergessen hat zu erwähnen (ja es gibt wahrlich noch einige wenige wahrlich katholischen Bischöfe im deutschsprachigen Raum, aber mir persönlich fällt unter den noch aktiven, derzeit nur seine Exzellenz Weihbischofe Laun ein und dieser wird von Feinden Gottes unseres Herrn und seiner Kirche bekämpft).

    Und es kommt nicht von ungefähr, das genau die Glieder der Kirche, die sich über eine Moderne Form das Ablasshandels finanzieren, und so finanziell gut dahstehen (und wie im Falle Deutschlands Kleriker vom Staat gefüttert werden) sich im Namen des Götzen Mammons an die Welt verkaufen und im Namen eben dieses Götzen, Verrat an Gott dem Herrn, seiner Kirche und auch an uns begehen. Denn es ist sicher nicht das GELD, dass dazu führt das Kirchen geschloßen werden, sondern die von den Wölfen genährte Gottes- Glaubenslosigkeit im Volk Gottes unseres Herrn.

    Römer. 1, 21- 32
    Denn sie haben Gott erkannt, ihn aber nicht als Gott verehrt und ihm nicht gedankt. Sie verfielen in ihrem Denken der Nichtigkeit, und ihr unverständiges Herz wurde verfinstert. Sie behaupteten Weise zu sein, und wurden zu Toren. Sie vertauschten die Herrlichkeit des unvergänglichen Gottes mit Bildern, die einen vergänglichen Menschen und fliegende, vierfüßige und kriechende Tiere darstellen. Darum lieferte Gott sie durch die Begierden ihres Herzens der Unreinheit aus, so dass sie ihren Leib durch ihr eigenes Tun entehren. Sie vertauschten die Wahrheit Gottes mit der Lüge, sie beteten das Geschöpf an und verehrten es anstelle des Schöpfers – gepriesen ist er in Ewigkeit. Amen. Darum lieferte Gott sie entehrenden Leidenschaften aus: Ihre Frauen vertauschten den natürlichen Verkehr mit dem widernatürlichen; ebenso gaben die Männer den natürlichen Verkehr mit der Frau auf und entbrannten in Begierde zueinander; Männer trieben mit Männern Unzucht und erhielten den ihnen gebührenden Lohn für ihre Verirrung. Und da sie sich weigerten, Gott anzuerkennen, lieferte Gott sie einen verworfenen Denken aus so dass sie tun, was sich nicht gehört: sie sind voll Ungerechtigkeit, Schlechtigkeit, Habgier und Bosheit, voll Neid, Mord, Streit, List und Tücke, sie verleumden und treiben üble Nachrede, sie hassen Gott , sind überheblich, hochmütig und prahlerisch, erfinderisch im Bösen und Ungehorsam gegen die Eltern, sie sind unverständig und haltlos, ohne Liebe und Erbarmen. Sie erkennen dass Gottes Rechtsordnung bestimmt: wer so handelt verdient den Tod. Trotzdem tun sie es nicht nur selber, sondern stimmen bereitwillig auch denen zu, die so handeln.

    Gottes und Mariens Segen auf allen Wegen

    • So wenig ich dem deutschen Klerus huldigen will, der Götze Staat füttert die deutschen Bischöfe nicht, diese Zahlungen sind eine Gegenleistung dafür dass die Kirche auf die Rückgabe von Kirchenvermögen verzichtete, das ihr ab dem Reichsdeputationshauptbeschluss, aber auch andere poltiische Ereignisse, wie der deutschen Einigung abhanden kam. Das ist in den Konkordaten, auch in Österreich, so festgelegt. Werden die Konkordate gekündigt sind diese Vermögensfragen wieder offen.

  11. Zur Kritik am Zustand der deutschen Kirche, für die eben, wie überall, die Oberhirten die erste Verantwortung zu tragen haben, folgende hörenswerte Predigt, tiefgründig, unaufgeregt, sachlich, ehrlich, von geistlicher Sorge getragen:

    http://www.horeb.org/index.php?id=1277

    besonders ab Min. 5:00, v.a. aber ab 6.30; ebenso ab 10:20, v.a. auch ab 10:43.

  12. Im Moment zieht auf dem offiziellen Portal katholisch.de Häuptling gespaltene Zunge, Chefredakteur einer sich katholisch nennenden Agentur, über Menschen vom Leder, die den Papst einfach gern haben. Furchtbar! Typisches Denuziantentum nach KNA-Manier. Die Herrschaften fühlen sich siegessicher. Dieser KNA-Chefredakteur ist ein zwielichtiger Typ. Katholisch.de möchte zum Alleinversorger im Internet werden. Das wird denen kaum gelingen.

  13. Es gibt ein Buch über das Konzil, das heißt “ der Rhein fließt in den Tiber“. Und er fließt wirklich in den Tiber, und entlädt tagtäglich seine ganze schmutzige theologische Fracht – wie oben so zutreffend dargestellt- in ihn, nämlich in den Tiber. . Ich nehme Papst Benedikt davon nicht aus, der ja einer von ihnen ist, und auch in den letzten 8 Jahren dem Treiben der deutschen Bischöfe keinesfallls gegensteuerte, sondern es beschleunigte, etwa durch die Absetzung von Bischof Mixa und die Nichtannahme des Rücktrittes von Kardinal Lehmann als Bischof von Mainz. Die Ernennung von Erzbischof und Kardinal Wölki ist ebenfalls schlichtwegs eine Katastrophe für den Glauben des gläubigen Volkes.

  14. Eine einfache und richtige Sache: SCHISMA IAM EST! Wenn Sie einen Bischof, der gültig und nicht häretisch sein Amt ausübt, suchen, dann muß gerade einer der drei Bischöfe der Priesterbruderschaft St. Pius X. im Lande sein.
    In Deutschland gibt es zun Entsetzen der Katholischen Kirche keinen, ich wiederhole keinen geeigneten Priester, der auch nur irgend einen der 27 Bischofssitze besetzen könnte, wenn er sich an die Beschlüsse des Konzils und insbesondere der „Würzburger Synode“ hält. Alle Dogmatik-Lehrstühle an den deutschen Universitäten sind mittlerweile von Laien besetzt, die Kanonistik wird seit 1994 (Emeritierung von Prof. May) ausschließlich von Professoren der Münsteraner Kanonistik besetzt (auch die ehemals unabhängige Münchener Schule um Mörsdorf ist mittlerweile gleichgeschaltet). Wo sollte da ein geeigneter Bischof herkommen?
    Trier ist zum Westminister der Deutschen Katholischen Kirche geworden. Die Bischöfe dort haben nun definitiv ihre Kompetenzen überschritten, zwei Häresien verkündet (formale Häresien!) – die Forderung nach der Frauenordination, dem Weiheamt für Frauen und schließlich die „Pille danach“, der Prokurierung der Abtreibung. Somit sind alle Bischofssitze zur Zeit in Deutschland vakant und nur noch durch pontifizierende Äbte und die FSSPX kann die ordentliche und gültige Seelsorge sichergestellt werden.
    Ich empfehle der FSSPX, sich einen der vakanten Bischofssitze als Titularsitz zu erwählen (am besten gleich Mainz) und dann die offene Feldschlacht um die Gläubigen zu suchen. Zugleich warne ich davor, sich dem Crazy-Willi aus England anzuschließen, da dieser ja genauso häretisch ist, Ich würde gerne einmal sehen, was passiert, wenn die FSSPX bei ihrer Fuldawallfahrt in vollem Ornat in den Dom einziehen würde und 2500 Gläubige sich daran beteiligen. Sodann der Generalobere die Kathedra Bonifatii (Mainz oder Fulda) besetzen würde und dort ein Pontifikalamt („una cum Antistite meo indigno famulo Bernardo“) zelebrieren würde. Käme die Polizei??

  15. Mir ist ein kleiner Fehler unterlaufen am Schluß. Es muß heißen „una cum famulo tuo Papa Nostro N., et Antistite me indigno famulo tuo Bernardo“

    • Das war nicht der einzige Fehler. Der weit schlimmere Fehler ist das Geschwafel vom „Crazy-Willi aus England“. Dieser Bischof ist weder „crazy“ noch ein Häretiker, vielmehr steht er dem Erzbischof Lefèbvre weitaus näher als dieser undurchsichtige, zwielichtige, auch statutenbrechererische Fellay.

      Eine Warnung wäre eher vor Fellay angebracht – der ist imstande, in seinem Wahn als großer Versöhner zwischen Rom und Econe auch noch die Piusbruderschaft an die Wand zu fahren.

      Daß ein Fellay-Fanatiker zum Hausfriedensbruch auffordert, braucht auch nicht zu wundern (der eine ist bereits Gesetzesbrecher, der andere ruft ganz im Sinne seines Gurus zum Gesetzesbruch auf). Denn mögen auch Lehmann und Angermissen noch so häretische Äußerungen loslassen, die rechtmäßigen „Eigentümer“ der Dome von Mainz und Fulda sind -leider- (noch) sie, eine Benutzung dieser Dome gegen ihren Willen somit Hausfriedensbruch.

    • Ich schließe mich hier den Worten von Seefeldt an.

      Bischof Williamson kann man nicht vorwerfen, etwas zu verschleiern. Er hat immer klare Worte gefunden. Welches Dogma leugnet er, dass sie ihn einen Häretiker nennen können? Wenn ich die derzeitigen Diskussionen auf einem englischsprachigen Forum betrachte, komme ich eher zu der Ansicht, dass nur Williamson an alle Glaubenswahrheiten glaubt. Es geht da um Urknall, Evolution, die biblische Flut und auch um die Affenabstammung.

  16. Dabei ist das noch nicht alles, der Autor verschweigt oder übersieht die Pornohändlertätigkeit der deutschen Bischöfe im Rahmen des Weltbildverlages.
    Und man betrachte den Rücktritt von Papst Benedikt einmal aus einem anderen hypothetischen Gesichtspunkt: Jesus ist langmütig, aber eine Beleidigung seiner Mutter billigt er nicht, und ein Relativierer der Jungfrauengeburt als Präfekt der Glaubenskongregation war womöglich ein Überschreiten einer roten Linie, wie das die Juden zu nennen pflegen.

  17. Man muss auch bedenken, dass die Kardinäle Schönborn Koch und Nescio Nomen (N.N.) nicht nur von der Muttersprache her sondern auch von der Geisteshaltung den deutschen Kardinälen zuzurechnen sind, und überdies mit Müller wenn er im neuen Pontifikat die Präfektur behalten kann, ein neuer Kardinal heransteht. Ich haben in den letzten Jahren in meinen Leserbriefen der Germanisierung der Kurie immer sehr beklagt.

    • Gegen eine Germanisierung der Kurie hätte ich überhaupt nichts einzuwenden – wenn diese von Bischöfen wie Johannes Dyba oder Clemens August Graf von Galen geprägt wäre.

  18. Der Autor hat leider Recht.
    Nur könnte er die ganzen deutschsprachigen Würdenträger, incl. Österreichs und auch der Schweiz voll in seine Ausführungen miteinbeziehen.
    Zustand der Kirche in der 1.Welt, bis auf wenige Ausnahmen, absolut desolat.
    Ich finde viel interessanter, das im jahr des Glaubens sich offenbart, das der Unglaube in der Kirche noch nie so groß war wie heute.
    Durch Anpassung an Zeitgeist und Welt sind jetzt all die Mietlinge in Amt und Würden, die mit Hilfe des Vatikanums II infiltriert wurden.
    Sie haben eine elende Obstwächterhütte daraus gemacht und den Glauben ausgetrieben.
    Der nächste Papst hat eine Titanenaufgabe zu bewältigen, oder ist wirklich der angekündigte Antichrist, den viele Prophezeiungen angekündigt haben.
    Wir werden es erleben, nur eins läßt Christus nicht zu, nämlich das die Mietlinge die Kirche vorher zugrunde richten.

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