Israel verweigert 28.000 Christen aus Nigeria das Heilige Land zu besuchen wegen Terrorverdachts – Tourismusministerium vermittelt

(Jerusalem/Abuja) 28.000 Christen aus Nigeria dürfen derzeit keine Pilgerreise in das Heilige Land unternehmen. Die Sicherheitsabteilung des israelischen Transportministeriums blockierte die Einreise wegen des „Verdachts auf eine terroristische Gefahr“. Die christlichen Pilger wollten zwischen November und Januar mit El Al-Flugzeugen mit israelischem Flugpersonal reisen, die von der Nigeria Airways gemietet wurden.

Rafi Ben Hur, der stellvertretende Generaldirektor des Tourismusministeriums gab sich betont optimistisch, daß die Christen ihre Pilgerfahrt durchführen und das Heilige Land besuchen könnten. Bei einem Treffen mit dem nigerianischen Botschafter und den Organisatoren der Wallfahrt wolle man eine „Lösung“ finden, so Ben Hur. „Wir wollen nicht auf den Besuch dieser Gruppen verzichten, die für uns einen besonderen Wert haben“, so der Vertreter des Tourismusministeriums. „28.000 Menschen, die für zehn Tage unser Land besuchen, sind ein wichtiger Beitrag für unseren Tourismus und unsere Volkswirtschaft“, so Ben Hur.

Sowohl die israelische Fluglinie El Al als auch das israelische Transportministerium weigerten sich bisher, zum Vorfall Stellung zu nehmen.

(Asianews/Giuseppe Nardi, Bild: Asianews)

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