Aktionstag Pill Kills – Die Pille tötet: Die verschwiegenen Schäden für Frauen, Kinder und Ökosystem

(Washington) In den Vereinigten Staaten von Amerika formierte sich eine breite Koalition von Lebensschutzorganisationen, um mit der Aktion Pill Kills (Die Pille tötet) gegen die schädlichen Auswirkungen der Pille danach zu protestieren, die eine „Hormonbombe“ sei, über deren negative Folgen für die Frauen, deren künftige Kinder, aber auch für die Natur und Umwelt, die großen Medien nicht berichten.

„In diesem Jahr feiern die Verfechter der Geburtenkontrolle 50 Jahre legale Verbreitung von hormonalen empfängnisverhütenden Mitteln“, heißt es in einer Presseerklärung der Lebensschützer. Die Anti-Abtreibungskoalition ist der Meinung, daß „es keinen Grund gibt, ein halbes Jahrhundert der hormonellen Umweltverschmutzung unserer Gewässer zu feiern“. Die Lebensschützer verweisen auf eine Reihe von Studien, die im Trinkwasser einen verheerenden Anstieg der Werte des Hormons Östrogen feststellte. Der signifikante Hormonanstieg wird nach Untersuchungen auf die Verwendung der Verhütungspille zurückgeführt. Die Studien belegen, daß der erhöhte Östrogenwert sich verheerend auf die Fruchtbarkeit männlicher Fische auswirkt.

Zudem können sowohl die Pille als auch die Pille danach, die als empfängnisverhütende Mittel propagiert werden, auch abtreibende Wirkung haben. Nicht zuletzt aber, führte die Pille danach zum Tod von gesunden Frauen durch Herzinfarkte, Schlaganfälle und Blutergüsse.

Der Aktionstag „Die Pille tötet“ am 5. Juni ist die bisher größte Protestkampagne, die von Lebensschützern, Wissenschaftlern und Pädagogen durchgeführt wird. Die Lebensschützer fordern von den Pharmakonzernen und der US-Regierung „Gerechtigkeit“ und damit vor allem Aufklärung und Information über die negativen Folgen der hormonalen Empfängnisverhütungsmittel für die Gesundheit der Frauen, die Geburtenentwicklung und die Natur.

Unter anderem findet in der Bundeshauptstadt Washington D.C. eine Kundgebung vor der Zentrale der Abtreibungslobby Planned Parenthood statt. „Wie lange wollen wir noch die Tatsache ignorieren, daß die hormonalen Empfängnisverhütungsmittel unsere Kinder, die Gesundheit der Frauen und den Planeten verwüsten?“, sagte Judie Brown, Präsidentin der American Life League (ALL).

Katie Walker, die Pressesprecherin von ALL erklärte, daß dem Aktionstag eine „Schlüsselrolle“ zukomme im Bemühen der Lebensschützer, die kulturelle Hegemonie der Abtreibungslobby zu brechen und die Themenführerschaft zurückzugewinnen.

„Zu häufig sind Lebensschützer beim Thema Geburtenkontrolle still, aber das Schweigen muß  ein Ende haben, wenn wir mit der Forderung nach Verwirklichung der Menschenrechte für alle Menschen ernst machen wollen“, erklärte Walker gegenüber LifeSiteNews.com. „Die Entkriminalisierung der Geburtenkontrollpille führten unsere Kultur und Gesellschaft die Sackgasse, in der die menschliche Sexualität erniedrigt, die Menschenwürde ignoriert und das Lebensrecht der Menschen als fakultativ verfügbar betrachtet wird.“ Katie Walker fügte hinzu, daß „Geburtenkontrolle und Abtreibung vom ersten Augenblick an Hand in Hand gegangen sind, da es sich um siamesische Zwillinge handelt“.

Der Aktionstag „Die Pille tötet“ soll sowohl Lebensschützer als auch alle anderen über die meist verborgenen Negativfolgen der Pille danach aufklären, einschließlich ihrer Auswirkungen auf das Ökosystem. „In einer Welt, die sich dermaßen mit ‚grünen Themen‘ beschäftigt, gleichzeitig aber bei der Geburtenkontrolle unkritisch notorische Schadstoffe einsetzt, hoffen wir durch Aufklärung über die Folgen für unser Ökosystem bei jenen Gehör zu finden, die uns auf anderer Ebene nicht zuhören.“

(LifeSiteNews/GN, Bild: thepillkills.org)

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