Österreich leistet weiterhin Entschädigung für NS-enteignetes Kirchengut

(Wien/Vatikan) Der Heilige Stuhl und die Republik Österreich haben an diesem Mittwoch eine Anpassung ihres bilateralen Vertrags zur Regelung vermögensrechtlicher Beziehungen vorgenommen. Dabei handelt es sich um jährliche Leistungen Österreichs an den Heiligen Stuhl für enteignete Güter in der NS-Zeit. Das ursprüngliche Abkommen stammt aus dem Jahr 1960 und wird in bestimmten Abständen im Wert angepasst; die letzte Erhöhung vor der heute vorgenommenen wurde 1995 durchgeführt. Die Höhe der jährlichen Zahlung beläuft sich nunmehr – rückwirkend auf das Jahr 2008 – auf rund 17,3 Millionen Euro, wie die österreichische Botschaft beim Heiligen Stuhl auf Anfrage mitteilte.

(rv)

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