In Südkorea wurde das Gesetz zum Schutz des Fötus aufgehoben

(Seoul) Die katholische Kirche befürchtet, die Abtreibungsrate im Land könne in nächster Zeit wieder ansteigen. Das Verfassungsgericht in Seoul hatte vor wenigen Tagen ein Gesetz aufgehoben, das die Bekanntgabe des Geschlechts des Fötus durch den Arzt mit hohen Geldstrafen ahndete. Mit dem Gesetz sollte der Abtreibung von Mädchen vor allem in ländlichen Gebieten Südkoreas vorgebeugt werden. Katholische Vereinigungen befürchten nun, die Gerichtsentscheidung könnte die illegale selektive Abtreibung begünstigen. Das Gericht begründete die Entscheidung mit dem Verweis auf Statistiken, denen zufolge sich die Anzahl neugeborener Jungen und Mädchen in den letzten Jahren angeglichen hatte.
(RV)



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