Orthodoxe prügeln sich bei der Bischofskonferenz

(Moskau) Mit einem Skandal endete der erste Tag der Bischofskonferenz in Moskau. Vor der Christ-Erlöser-Kathedrale kam es zu einer Massenschlägerei zwischen ultrakonservativen Gläubigen und Anhängern des Patriarchen. Die Menge mußte schließlich durch Polizeieinheiten getrennt werden. Drei Personen wurden dabei festgenommen. In der Kirche warnte Alexi II. vor einer Kirchenspaltung.

Alexi II. erklärte, die Orthodoxie sei bislang stets mit Auseinandersetzungen fertig geworden, die von unaufgeklärten Menschen in die Kirche hineingetragen würden. Diese Leute legten Eifer ohne Verstand an den Tag. Der Patriarch rief die orthodoxen Gläubigen zu Geschlossenheit auf.

Auslöser des Streites ist der ultrakonservative Erzbischof von Tschukotka, Diomid, der dem Moskauer Patriarchat einen zu weltlichen Kurs vorwirft. Diomid und seine Anhänger fordern die Wiedereinführung der Monarchie in Rußland, verurteilen die Annäherung Moskaus an die Ökumene und die Nutzung moderner Technologien, wie Mobiltelefone und elektronische Steuernummern, auch innerhalb der Kirche. Diomed nimmt aus gesundheitlichen Gründen nicht an der Bischofskonferenz teil.

(.rufo)

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