Nationalwallfahrt vom Bistum Fulda zum vierten mal ignoriert

(Fulda) Anhänger und Mitglieder der Priesterbruderschaft St. Pius X. und der Katholischen Jugendbewegung (KJB) sind an diesem Wochenende in Fulda „zur Erneuerung der Weihe Deutschlands an das Unbefleckte Herz Mariens“ zusammen gekommen. Die Katholiken haben besonders „für geistliche Berufungen“ in Priester- und Ordensämter gebetet.

Zum Auftakt gab es am Samstagnachmittag eine „Fatima-Wallfahrt“ mit Gebeten und Gesängen durch die Randbezirke von Fulda und Petersberg, bevor sich alle in der Fuldaer Orangerie zu einem „Heiligen Amt im überlieferten lateinischen Ritus“ mit anschließendem Sühneabend, Empfang des Primizsegens, sakramentalem Segen und „feierlicher Nachprimiz zu Ehren des heiligen Bonifatius“ trafen. Ebenfalls in der Orangerie wurde am heutigen Sonntagvormittag ein „feierliches Pontifikalhochamt“ mit der Erneuerung des Weihe-Versprechens als Höhepunkt und Abschluß gefeiert.

Seit nunmehr vier Jahren unternimmt die Piusbruderschaft St. Pius X. jährlich die Organisation dieses Pilgerzuges „in die Stadt, die das Grab des Apostels Deutschlands, des heiligen Bonifatius, beherbergt“. Anlaß sei – so heißt es auf der Internetseite – „die fortschreitende Säkularisierung der Gesellschaft und selbst der Kirche“. Die Gemeinschaft versteht die „Weihe Deutschlands an das Unbefleckte Herz Mariens“ als einen „Stellvertreter-Akt“, weil – so ein offizielles Papier – „die deutsche Bischofskonferenz aus ökumenischen Rücksichten“ diese Weihe verweigert. Und gleichzeitig wird die Frage gestellt, wann sich denn „die Türen der deutschen Domkirchen für die alte Messe im lateinischen Ritus“ endlich öffneten?

Die Verantwortlichen des Bistums Fulda erlauben seit Jahren nicht das Abhalten einer Messe im Dom zu Fulda und ignorieren die Wallfahrt.

Die Weihe Deutschlands reicht auf das Jahr 1954 zurück.

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