Papst Pius XII. in der Ausstellung von Yad Vashem verleumndet

Papst Pius XII. wird mit einer Bildunterschrift in einer Ausstellung in Yad Vashem eine uneindeutige Haltung zum Holocaust unterstellt. Aus diesem Grund hat Erzbischof Antonio Franco, Päpstlicher Nuntius in Israel, gegenüber der Gedenkstätte erklärt, er komme dieses Jahr nicht zur Gedenkzeremonie.


Seit Februar 2007, als hochrangige KGB-Mitarbeiter sich gegenüber der Presse offenbarten, ist klar,  daß das Pius XII. gezielt von stalinistischen Geheimdiensten, vor allem KGB und dem MfS, in östlichen und westlichen Medien verleumdet wurde. Hochhuths Stück Der Stellvertreter kann mit größter Wahrscheinlichkeit als Bestandteil dieser Kampagne gezählt werden.

Der jüdische Theologe und Historiker Pinchas Lapide schätzt, daß die katholische Kirche  mindestens 700.000, wahrscheinlich aber sogar 860.000 Juden vor dem sicheren Tod rettete.

(JF)

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