Leo XIV. beim Te Deum im Petersdom zum Abschluß des ersten außerordentlichen Konsistoriums seines Pontifikats
Leo XIV.

Das Konsistorium als Programm – Kollegialität statt Synodalität?

Ein Kom­men­tar von Giu­sep­pe Nar­di Das außer­or­dent­li­che Kar­di­nals­kon­si­sto­ri­um ist been­det, doch es mar­kiert offen­kun­dig kei­nen Abschluß, son­dern den Auf­takt eines neu­en For­mats. Papst Leo XIV. kün­dig­te ein wei­te­res Tref­fen für Ende Juni an, ver­bun­den mit der Absicht, künf­tig jähr­lich mehr­tä­gi­ge Kon­si­sto­ri­en abzu­hal­ten. Die vati­ka­ni­sche Pres­se­stel­le bestä­tig­te dies umge­hend. Was auf den ersten Blick wie ein orga­ni­sa­to­ri­sches
Leo XIV. zwischen Kardinälen heute morgen im Petersdom
Leo XIV.

Papst Leo XIV. und das konziliare Koordinatensystem

Eine erste Ana­ly­se von Giu­sep­pe Nar­di Die Anspra­che von Papst Leo XIV. an das außer­or­dent­li­che Kon­si­sto­ri­um vom 7. Janu­ar 2026 ist ein pro­gram­ma­ti­scher Text. Sie defi­niert nicht nur Stil und Selbst­ver­ständ­nis des neu­en Pon­ti­fi­kats, son­dern erlaubt auch eine prä­zi­se Ein­ord­nung sei­nes theo­lo­gi­schen und ekkle­sio­lo­gi­schen Stand­or­tes. Inhalt­lich wie metho­disch bewegt sich die Rede ein­deu­tig inner­halb des kirch­li­chen
Der altrituelle Priester, Ordensgründer und ehemalige Generalobere Louis-Marie de Blignières legte den heute in Rom versammelten Kardinälen einen Vorschlag für die Zukunft des überlieferten Ritus vor
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Ein neuer Vorschlag für die Zukunft (des alten Ritus) der Kirche

Kurz vor dem Beginn des ersten außer­or­dent­li­chen Kar­di­nals­kon­si­sto­ri­ums unter Papst Leo XIV., bei dem auch Fra­gen der Lit­ur­gie bera­ten wer­den sol­len, sorgt ein Schrei­ben von tra­di­tio­na­li­sti­scher Sei­te für Auf­merk­sam­keit. Der Brief, der an die Kar­di­nä­le des Hei­li­gen Kol­le­gi­ums gerich­tet ist, unter­brei­tet einen kon­kre­ten Vor­schlag zur Über­win­dung der Span­nun­gen rund um die Fei­er der über­lie­fer­ten Form
Leo XIV. eröffnet heute ein außerordentliches Kardinalskonsistorium. Er will Dokumente seines Vorgängers diskutieren, aber sich methodisch von diesem auch ein gutes Stück distanzieren. In den kommenden beiden Tagen wird sich zeigen, wieviel Bergoglio im neuen Pontifikat steckt.
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Beginn des Kardinalskonsistoriums in Rom

Kaum ist mit der Schlie­ßung der Hei­li­gen Pfor­te im Peters­dom das Hei­li­ge Jahr zu Ende gegan­gen, rich­tet sich im Vati­kan der Blick auf den ersten gro­ßen insti­tu­tio­nel­len Schritt des neu­en Pon­ti­fi­kats. Am heu­ti­gen 7. und mor­gi­gen 8. Janu­ar 2026 tritt das von Papst Leo XIV. ein­be­ru­fe­ne außer­or­dent­li­che Kon­si­sto­ri­um zusam­men – die erste umfas­sen­de Bera­tung des
Das bergoglianische Pontifikat verzeichnete einen starken Rückgang der Gläubigen, die an päpstlichen Veranstaltungen teilnahmen
Leo XIV.

Die unter Franziskus vertuschten Statistiken

Nach acht Jah­ren hat der Hei­li­ge Stuhl erst­mals wie­der die sta­ti­sti­schen Daten zu Anwe­sen­heit und Teil­nah­me an Audi­en­zen und lit­ur­gi­schen Fei­ern unter Papst Fran­zis­kus ver­öf­fent­licht. Die Tabel­len waren zuvor auf Anord­nung von Papst Fran­zis­kus unter Ver­schluß gehal­ten worden.
Wenn das Christentum verschwindet, wird nicht das alte Heidentum zurückkehren, sondern ein radikal neues Heidentum. Wie aber sollen Katholiken darauf antworten?
Forum

Die Katholiken zwischen Option Benedikt, Parallelgesellschaft und dem zu bewahrenden Samen

Von Ste­fa­no Fon­ta­na* Die in die­ser Aus­ga­be des Rund­briefs unter­such­te Situa­ti­on betrifft Per­so­nen, auch katho­li­schen Glau­bens, die einem poli­ti­schen Macht­ap­pa­rat gegen­über­ste­hen, der auf Lügen basiert, mora­lisch und reli­gi­ös unan­nehm­bar ist und kei­nen Hand­lungs­spiel­raum zuläßt, ohne sich mit ihm zu kom­pro­mit­tie­ren. Es han­delt sich um ein geschlos­se­nes, in allen Tei­len kohä­ren­tes, fein orga­ni­sier­tes System ohne Ris­se.
Kardinal Raymond Burke im vergangenen Oktober beim Pontifikalamt der internationalen Wallfahrt der Tradition Summorum Pontificum im Petersdom.
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Hic manebimus optime – Pax liturgica und Tradition

Von Lui­gi Casa­li­ni* In den ver­gan­ge­nen Wochen haben wir eini­ge Arti­kel bedeu­ten­der Lit­ur­gie­wis­sen­schaft­ler gele­sen über das, was wir Tra­dis „Pax lit­ur­gi­ca“ nen­nen, also unser Bestre­ben – das jenes von Bene­dikt XVI. war – dafür zu sor­gen, daß Gemein­schaf­ten mit tra­di­tio­nel­lem Cha­ris­ma in hei­li­gem Frie­den leben (und nicht nur über­le­ben) kön­nen, indem sie orga­nisch zur Ent­wick­lung
Papst Leo XIV. beim Segen Urbi et Orbi. Das Kirchenoberhaupt will Kardinal Tucho Fernández als Altlast loswerden, weiß aber noch nicht, wie – heißt es in Rom.
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Farben, Grautöne und wo man Tucho parken soll

Von Cami­nan­te Wan­de­rer* Vor eini­gen Wochen frag­ten wir uns, ob Papst Leo als ein „grau­er Mann“ bezeich­net wer­den kön­ne. Einer­seits sehen wir ein Pon­ti­fi­kat der Far­ben – und damit mei­ne ich die fort­wäh­ren­de Wie­der­her­stel­lung klei­ner Tra­di­tio­nen, die wäh­rend des Ber­g­o­­glio-Pon­ti­­fi­­kats oder sogar schon davor ver­lo­ren gegan­gen waren… Wer­fen wir einen raschen und unvoll­stän­di­gen Blick darauf:
Zwei Bergoglianer, sehr eng mit Papst Franziskus verbunden, schildern das jüngste Konklave auf ihre Weise und versuchen Leo XIV. mit in Beschlag zu nehmen
Buchbesprechungen

„Das jüngste Konklave“ – So wurde Leo XIV. hervorgebracht

Am 12. Novem­ber kam das Buch „El últi­mo cón­cla­ve“ („Das jüng­ste Kon­kla­ve“) von Eli­sa­bet­ta Piqué und Gerard O’Connell in den Buch­han­del, sie Argen­ti­nie­rin, er US-Ame­ri­­ka­­ner, bei­de beruf­lich Vati­ka­ni­sten und zudem ein Ehe­paar, das dem engen berg­o­glia­ni­schen Umfeld zuzu­rech­nen ist, ein Buch, das roman­ar­tig ein Tage­buch des Kon­kla­ves von 2025 erzählt. Die Berg­o­glia­ner ver­su­chen seit Mai
Warum genau wurde im Pontifikat von Franziskus soviel Aufwand betrieben, das Phänomen "Marienerscheinungen" unter Kontrolle zu bringen?
Leo XIV.

Warum die römische Verteidigung von Mater populi fidelis nicht überzeugt

Am 4. Novem­ber 2025 ver­öf­fent­lich­te das Dik­aste­ri­um für die Glau­bens­leh­re im Auf­trag von Papst Leo XIV. die lehr­mä­ßi­ge Note Mater popu­li fide­lis („Mut­ter des treu­en Vol­kes“) – ein Doku­ment, das die Ver­wen­dung bestimm­ter Mari­en­ti­tel in Kir­che und Lit­ur­gie ablehnt. Nun bemüh­te sich Msgr. Mau­ri­zio Gronchi in einem neu­en Inter­view erneut um „Klar­stel­lung“ und Ver­tei­di­gung der