Der neue Patriarch Paul III. Nona von Bagdad, der mit Rom unierten Chaldäer.
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Chaldäische Kirche wählt neuen Patriarchen

Die mit Rom unier­te chaldä­isch-katho­­li­­sche Kir­che wähl­te ein neu­es Ober­haupt: Die Syn­ode der Bischö­fe bestimm­te Erz­bi­schof Emil Shi­moun Nona zum Patri­ar­chen. Er nahm den Namen Mar Paul Nona III. an. Die Ent­schei­dung fiel nach Bera­tun­gen im Vati­kan, wo die Syn­oda­len im Rah­men ihres Wahl­pro­zes­ses auch mit Papst Leo XIV. zusammentrafen.
Die Kirche, China und die Kommunistische Partei
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Ein kirchenrechtliches Paradox

Die jüng­sten Äuße­run­gen von Kar­di­nal­staats­se­kre­tär Pie­tro Paro­lin zur Lage der Kir­che in der Volks­re­pu­blik Chi­na geben Anlaß zu ern­ster Besorg­nis – und wer­fen grund­le­gen­de Fra­gen nach dem katho­li­schen Kir­chen­ver­ständ­nis auf. In einem Inter­view mit der ita­lie­ni­schen Zeit­schrift Dia­loghi der Katho­li­schen Akti­on ver­tei­digt Kar­di­nal Paro­lin den berg­o­glia­ni­schen Kurs der vati­ka­ni­schen Chi­­na-Poli­tik und betont dabei vor allem
Die Grabeskirche in Jerusalem ist seit dem 28. Februar behördlich geschlossen.
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Leo XIV.: „Kampfhandlungen beenden, Wege zum Frieden öffnen“

Nach dem tra­di­tio­nel­len Mit­tags­ge­bet des Ange­lus ver­ur­teil­te Papst Leo XIV. am gest­ri­gen Sonn­tag mit unge­wöhn­li­cher Deut­lich­keit die anhal­ten­den Krie­ge der Gegen­wart. In sei­nen abschlie­ßen­den Wor­ten rich­te­te er den Blick ins­be­son­de­re auf den Nahen Osten, bezog aber auch ande­re Kon­flikt­re­gio­nen aus­drück­lich mit ein. Mit sicht­ba­rer Betrof­fen­heit sprach er von der Unmög­lich­keit, ange­sichts des Leids unzäh­li­ger unschul­di­ger
Kuba, größer als die neuen Bundesländer zusammen, erlebt durch den Wegfall Venezuelas und verstärkten US-Druck eine schwere Krise, die das Ende des Castro-Regimes einläuten könnte
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Kuba kündigt Freilassung von 51 politischen Gefangenen an

Fidel Castros Nach­fol­ger, die kom­mu­ni­sti­sche Regie­rung Kubas, haben über­ra­schend ange­kün­digt, in den kom­men­den Tagen 51 Gefan­ge­ne aus der Haft zu ent­las­sen. In einer am Abend des 12. März ver­öf­fent­lich­ten Erklä­rung des Außen­mi­ni­ste­ri­ums in Havan­na heißt es, die­se Ent­schei­dung erfol­ge „im Geist des guten Wil­lens“ und im Rah­men der „engen Bezie­hun­gen“ zwi­schen dem kuba­ni­schen Staat und
Jimmy Lai wurde von einem politisch besetzten Hongkonger Gericht zu 20 Jahren Gefängnis verurteilt. Kardinal Zen war trotz seines hohen Alters zur Urteilsverkündung erschienen, um Lai zu unterstützen
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Jimmy Lai zu 20 Jahren Haft verurteilt

Der bekann­te Hong­kon­ger Unter­neh­mer, Medi­en­grün­der und Demo­kra­tie­ver­fech­ter Jim­my Lai ist zu 20 Jah­ren Haft ver­ur­teilt wor­den. Das Gericht von West Kow­loon ver­zich­te­te zwar auf die Höchst­stra­fe, lebens­lan­gen Frei­heits­ent­zug, begrün­de­te dies jedoch aus­schließ­lich mit Lais hohem Alter (78 Jah­re) und sei­nem ange­schla­ge­nen Gesund­heits­zu­stand. Die Stra­fe bleibt den­noch dra­ko­nisch – und dürf­te für den schwer herz­kran­ken Mann
Grünliberale Zürcher Stadträtin schoß auf Bilder des Jesuskindes und der Gottesmutter. Nun wurde sie verurteilt.
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Schweizer Politikerin wegen Schüssen auf Christus- und Marienbilder verurteilt

Sie kam glimpf­lich davon. Die Rede ist von Sani­ja Ame­ti, einer Schwei­zer Poli­ti­ke­rin, die im Jahr 2024 angeb­lich aus blo­ßem Zeit­ver­treib auf Abbil­dun­gen von Jesus Chri­stus und der Jung­frau Maria schoß. Schwei­zer Medi­en berich­ten über den Aus­gang des Straf­ver­fah­rens: Die grü­ne Poli­ti­ke­rin wur­de zu einer beding­ten Haft­stra­fe sowie einer Geld­bu­ße verurteilt.
Dem venezolanische Kardinal Baltazar Porras wurde vom Regime sein Reisepaß zurückgegeben. Ob er nun reisen kann, ist allerdings noch nicht sicher.
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Kardinal Porras erhält seinen Paß zurück

Der vene­zo­la­ni­sche Kar­di­nal Bal­ta­zar Por­ras hat sei­nen Rei­se­paß zurück­er­hal­ten, nach­dem die­ser ihm im ver­gan­ge­nen Dezem­ber von den Behör­den ent­zo­gen wor­den war. Die Rück­ga­be wur­de vom Kar­di­nal selbst über sein offi­zi­el­les Insta­­gram-Kon­to öffent­lich gemacht. Der Vor­fall hat­te inter­na­tio­nal Auf­merk­sam­keit erregt und ver­deut­lich­te den anhal­ten­den Druck des vene­zo­la­ni­schen Regimes auf die katho­li­sche Kirche.
Die ersten Kapuziner-Tertiarinnen, die 1992 nach Nicaragua kamen, in jenes Land, das sie nun wieder verlassen
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Kapuziner-Tertiarinnen verlassen Nicaragua

Die Kon­gre­ga­ti­on der Her­ma­nas Ter­cia­ri­as Capuch­i­nas de la Sagra­da Fami­lia (Kapu­­zi­­ner-Ter­tia­rin­­nen der Hei­li­gen Fami­lie) gab offi­zi­ell das Ende ihrer Prä­senz in Nica­ra­gua bekannt. Die Schwe­stern begrün­den die Ent­schei­dung in einer am 24. Janu­ar ver­öf­fent­lich­ten Pres­se­er­klä­rung damit, daß sie ihre pasto­ra­le Mis­si­on in dem mit­tel­ame­ri­ka­ni­schen Land erfüllt hät­ten. Die Gemein­schaft hat­te vor allem mit indi­ge­nen Gemein­den
Auch die BBC berichtete über den Fall Enoch Burke
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Irland: Lehrer Enoch Burke erneut in Haft

Der Fall des iri­schen Leh­rers Enoch Bur­ke wirft wei­ter­hin grund­sätz­li­che Fra­gen zu Reli­gi­ons­frei­heit, Gewis­sens­schutz und staat­li­chem Durch­set­zungs­wil­len auf. Seit Ende 2022 sitzt der evan­ge­li­ka­le Christ immer wie­der im Gefäng­nis, weil er sich wei­gert, einer gericht­li­chen Anord­nung Fol­ge zu lei­sten, die ihm den Zutritt zu sei­nem frü­he­ren Arbeits­platz unter­sagt. Aus­lö­ser war sein reli­gi­ös begrün­de­ter Wider­stand gegen