Dank der US-Militäraktion konnten die Christen Nigerias erstmals seit Jahren Weihnachten ohne Terror und Gewalt erleben
Christenverfolgung

Nigerias Bischöfe sehen US-Militäraktion gegen Dschihad-Milizen als Hoffnung

Die katho­li­sche Kir­che in Nige­ria hat die kürz­lich erfolg­ten Mili­tär­ope­ra­tio­nen der USA gegen den Ter­ro­ris­mus des Isla­mi­schen Staa­tes (IS) auf nige­ria­ni­schem Boden vor­sich­tig, aber grund­sätz­lich posi­tiv bewer­tet. In der Ope­ra­ti­on, die in enger Abstim­mung mit der nige­ria­ni­schen Regie­rung durch­ge­führt wur­de, sehen die Bischö­fe einen Hoff­nungs­schim­mer für eine Bevöl­ke­rung, die seit über fünf­zehn Jah­ren unter Ter­ror,
Leyde Ernesto Rodríguez Hernández, Kubas neuer Botschafter beim Heiligen Stuhl, wurde heute von Papst Leo XIV. empfangen. Bild: Die Überreichung des Akkreditierungsschreibens an Erzbischof Edgar Peña Parra, Substitut des Kardinalsstaatssekretärs
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Neuer kubanischer Botschafter beim Heiligen Stuhl

Ley­de Erne­sto Rodrí­guez Hernán­dez gilt als erfah­re­ner Diplo­mat. Er wur­de heu­te als neu­er Bot­schaf­ter Kubas beim Hei­li­gen Stuh­le in Rom akkre­di­tiert. Zuvor amtier­te Rodrí­guez als Bot­schaf­ter Kubas in Ser­bi­en, wo er die bila­te­ra­len Bezie­hun­gen zu Bel­grad pfleg­te und kuba­ni­sche Inter­es­sen in poli­ti­schen, wirt­schaft­li­chen und kultur­ellen Fra­gen ver­trat. In sei­ner bis­he­ri­gen Tätig­keit beton­te er wie­der­holt die
Katholische Privatschulen sehen sich in Frankreich vom Staat nicht nur finanziell benachteiligt, sondern jüngst auch intensivierten Kontrollen ausgesetzt, die als übergriffig kritisiert werden
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Frankreich verschärft Kontrollen an katholischen Schulen

In Frank­reich haben die staat­li­chen Bil­dungs­be­hör­den in den zurück­lie­gen­den Mona­ten ihre Kon­trol­len an pri­va­ten, staat­lich geför­der­ten Schu­len, über­wie­gend katho­li­scher Trä­ger­schaft, spür­bar ver­schärft. Als Begrün­dung wird das ent­setz­li­che Miß­brauchs­ge­sche­hen im Inter­nat Notre‑Dame de Bét­har­ram ange­führt, das nicht nur die öffent­li­che Debat­te über die Auf­sicht staat­lich geför­der­ter Bil­dungs­ein­rich­tun­gen neu ent­fach­te, son­dern zugleich die struk­tu­rel­len Män­gel der Kon­trol­len
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Sandinisten beschlagnahmen Bibeln bei der Einreise nach Nicaragua

Was bis­lang nach einer düste­ren Dys­to­pie klang, scheint in Nica­ra­gua trau­ri­ge Wirk­lich­keit zu wer­den: Bücher gel­ten als ver­däch­tig, Bibeln als poten­ti­el­le Bedro­hung, das gedruck­te Wort als Risi­ko an der Lan­des­gren­ze. Das san­di­ni­sti­sche Regime um das Dik­ta­to­ren­ehe­paar Dani­el Orte­ga und Rosa­rio Mur­il­lo treibt sei­nen Feld­zug gegen das freie Den­ken auf eine neue, erschrecken­de Spit­ze – und
In dem gepanzerten Gefangenentransportfahrzeug wurde Jimmy Lai nach dem Schuldspruch abtransportiert. Das genaue Strafmaß wird in einer weiteren Verhandlung festgelegt werden.
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Schuldspruch gegen den katholischen Medienunternehmer

Mit dem gest­ri­gen Schuld­spruch gegen den katho­li­schen Medi­en­un­ter­neh­mer und Demo­kra­tie­ak­ti­vi­sten Jim­my Lai hat die Justiz Hong­kongs ein Signal aus­ge­sen­det, des­sen Bedeu­tung weit über den kon­kre­ten Fall hin­aus­reicht. Lai, 78 Jah­re alt, Grün­der der inzwi­schen auf­ge­lö­sten Zei­tung Apple Dai­ly, wur­de wegen Auf­wie­ge­lung und Ver­schwö­rung gegen die Behör­den für schul­dig befun­den. Im Raum steht eine mög­li­che lebens­lan­ge
Kardinal Porras in Rom, zu der Zeit, als er Venezuela noch verlassen konnte
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Regierung Maduro versucht Kardinal Porras einzuschüchtern

Die Regie­rung von Nicolás Madu­ro setzt ihre Tak­tik der Ein­schüch­te­rung und Repres­si­on gegen­über der katho­li­schen Kir­che in Vene­zue­la fort. Ein jüng­stes Bei­spiel ist der Vor­fall vom 10. Dezem­ber 2025 am inter­na­tio­na­len Flug­ha­fen Mai­quetía, als Kar­di­nal Bal­ta­zar Por­ras, Erz­bi­schof eme­ri­tus von Cara­cas, an der Aus­rei­se gehin­dert wur­de. Dies geschah, als der 80jährige Kir­chen­mann zu einem bevor­ste­hen­den
Untergrundbischof Joseph Zhang Weizhu (links) , seit vier Jahren in Haft, wurde nun vom Regime "anerkannt", aber dafür vom Vatikan gleichzeitig emeritiert. Francis Li Jianlin (rechts) ist der vom Regime ernannte und vom Heiligen Stuhl bestätigte Nachfolger.
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Der Preis der neuen Ostpolitik – ein Bischof verschwindet, ein anderer wird gefeiert

Mit auf­fäl­li­ger Genug­tu­ung ver­kün­de­te der Lei­ter des vati­ka­ni­schen Pres­se­am­tes Matteo Bruni am 6. Dezem­ber 2025 die „behörd­li­che Aner­ken­nung“ der bischöf­li­chen Wür­de von Joseph Zhang Weiz­hu, Ordi­na­ri­us der Apo­sto­li­schen Prä­fek­tur Xinxiang, und gab zugleich des­sen Eme­ri­tie­rung bekannt. Die lapi­da­re For­mu­lie­rung soll­te einen Erfolg des Dia­logs zwi­schen Rom und Peking sug­ge­rie­ren. Doch wer die Lage der Kir­che
Nigeria, als Staat ein Produkt der britischen Kolonialmacht, ist ein zerrissenes Land, in dem die Christen Verfolgung durch Islamisten erleiden
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Menschenrechtsaktivist kritisiert Kardinal Parolin wegen Relativierung der Christenverfolgung

Der nige­ria­ni­sche Men­schen­rechts­ak­ti­vist Eme­ka Umeag­ba­la­si kri­ti­sier­te den vati­ka­ni­schen Kar­di­nal­staats­se­kre­tär Pie­tro Paro­lin scharf. Umeag­ba­la­si, Vor­sit­zen­der von Inter­so­cie­ty, wirft dem Kar­di­nal vor, die extre­me Gewalt gegen Chri­sten in Nige­ria zu ver­harm­lo­sen und damit den isla­mi­sti­schen Tätern indi­rekt Schutz zu gewähren. 
Leo XIV. am Grab des heiligen Scharbel
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Papst Leo XIV. am Grab des heiligen Scharbel

Papst Leo XIV. besuch­te heu­te das Klo­ster des hei­li­gen Maron in Anna­ya im Liba­non. Dort ruht der hei­li­ge Schar­bel, ein maro­ni­ti­scher Mönch von gro­ßer Bedeu­tung für die Maro­ni­ten. In sei­ner Anspra­che am Grab des Hei­li­gen sprach Leo XIV. über des­sen Ver­mächt­nis und stell­te es in den Zusam­men­hang mit dem Leit­mo­tiv sei­nes neu­en Pon­ti­fi­kats: dem Wunsch
Die Christen in Teilen Nigerias befinden sich unter ständigen islamistischen Angriffen
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Appelle nigerianischer Bischöfe

Die katho­li­sche Kir­che in Nige­ria steht ange­sichts zuneh­men­der Gewalt und Chri­sten­ver­fol­gung vor einer dra­ma­ti­schen Bewäh­rungs­pro­be. Das gilt aber nicht nur für die Kir­che, son­dern für Nige­ria selbst. Zwei hoch­ran­gi­ge nige­ria­ni­sche Bischö­fe haben in den ver­gan­ge­nen Tagen ein­dring­li­che Appel­le an die natio­na­le und inter­na­tio­na­le Gemein­schaft gerich­tet, die Lage der Gläu­bi­gen nicht län­ger zu ignorieren.