Kardinal Danneels für „Homo-Ehe“


(Brüs­sel) Der eme­ri­tier­te Erz­bi­schof von Brüs­sel-Mecheln God­fried Dan­neels hat sich für die „Homo-Ehe“ aus­ge­spro­chen. Der bel­gi­sche Kar­di­nal hat pünkt­lich zu sei­nem Aus­schei­den aus dem Kreis der Papst­wäh­ler sei­ne pro­gres­si­ve Ein­stel­lung bekräf­tigt. Dan­neels, der am 4. Juni 80 wur­de, sprach sich für die Aner­ken­nung homo­se­xu­el­ler Part­ner­schaf­ten aus mit der Ein­schrän­kung, daß man sie nicht „Ehe“ nen­nen soll. Dan­neels gesellt sich damit zur „kle­ri­kal-homo­phi­le“ Par­tei in der Kir­che, die seit der Rück­tritts­an­kün­di­gung von Papst Bene­dikt XVI. die­se Wort­spiel­for­mel pro­pa­giert (sie­he eige­nen Bericht). Mit der Alters­über­schrei­tung wird nach drei Jah­ren für Dan­neels Nach­fol­ger als Erz­bi­schof  von Brüs­sel, Msgr. And­re-Joseph Leo­nard der Weg frei in das Kar­di­nals­kol­le­gi­um, soll­te Papst Fran­zis­kus an der bis­he­ri­gen Pra­xis fest­hal­ten und die Ober­hir­ten bestimm­ter Metro­po­li­tan­kir­chen zu Kar­di­nä­len krei­ie­ren. Im Gegen­satz zum pro­gres­si­ven Kar­di­nal Daneels ver­tritt Erz­bi­schof Leo­nard eine ande­re Position.