Patriarch von Moskau verteidigt Exorzismus: „Die schrecklichen Mächte des Bösen besiegen“

Patriarch Kyrill I. von Moskau: "Die Priester besiegen mit dem Exorzismus die schrecklichen Mächte des Bösen"
Patriarch Kyrill I. von Moskau: "Die Priester besiegen mit dem Exorzismus die schrecklichen Mächte des Bösen"

(Moskau) Kyrill I., Patriarch der russisch-orthodoxen Kirche, verteidigte den Exorzismus. Wie RIA Novosti berichtete, bezeichnete es der Patriarch als „angemessen“ und „nützlich“ den Exorzismus zu praktizieren, „wenn die Psychiatrie scheitert“.

Bei psychischen Probleme gebe es professionelle Hilfe, die in Anspruch genommen werden solle. „Die Austreibung der Dämonen kann aber helfen, wo der professionelle, psychologische Rat scheitert“, wird der Patriarch von RIA Novosti zitiert.

Kyrill I. sprach bei seinem Besuch eines Klosters in Nowgorod über den Exorzismus, den er gegen die Kritik „vorwissenschaftlich“ zu sein, verteidigte. „Die dämonische Macht ist real und mancher kann ihr Opfer werden, außer er ist durch die Kirche geschützt“, so Kyrill.

„Alle, die an einem Exorzismus teilgenommen hat, wurden Zeugen, wie die Priester diese schrecklichen Mächte des Bösen besiegen“, so das Oberhaupt der russisch-orthodoxen Kirche.

Text: Giuseppe Nardi
Bild: Asianews

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3 Kommentare

  1. Im Artikel steht, dass die Priester die Dämonen mittels des Exorzismus besiegen.
    Das stimmt so nicht, denn sie sind nur Werkzeuge Gottes.
    Nur Gott kann die Dämonen besiegen. Gott kann natürlich alle Dämonen auch ohne Exorzismus besiegen.
    Warum dann Exorzismus ?
    Weil Gott uns als Werkzeuge will !!
    Sicherlich hat Kyrill I. das auch so gemeint.

    • Der Herr hat schon während seines irdischen Wirkens seine Jünger
      ausgesandt mit dem Auftrag das Evangelium zu verbreiten, Krankheiten zu heilen und böse Geister auszutreiben.
      Als sie zurück kamen berichteten sie dem Herrn: „Selbst diese
      Geister folgen uns in deinem Namen“.
      Der Herr antwortete: „Ich sah den Satan wie einen Blitz vom Himmel
      fallen.“
      Ein Drittel der Engel, angeführt vom ehemaligen Lichtengel Luzifer,
      seitdem Satan, wollten dem allmächtigen Gott nicht dienen und wurden dadurch verstoßen und zu gefallenen Engeln, den Dämonen.

      Der Herr selbst trieb zahlreiche Dämonen aus Besessenen aus
      und nannte den Satan den Fürsten dieser Welt, den Vater der Lüge
      und den Menschenmörder von Anfang an.
      Das alles lesen wir in den Evangelien. Doch wer liest die heute noch ?
      Wer kann die Geister noch unterscheiden ?
      Wer kennt die Blendwerke der Geister der Finsternis ?
      Wer kennt noch seinen Schutzengel ?

      Die Anhänger der Esoterik sprechen viel von Engeln und wollen nicht wahrhaben, dass es sich dabei um gefallene Engel handelt.
      Je mehr sich die Menschen von Gott und seinen Engeln entfernen,
      um so mehr haben diese Mächte der Finsternis leichtes Spiel auf der Erde.
      Denken wir nur an die ganze akkulte Szene mit ihrem Satanismus,
      falschen Visionen und Erscheinungen, Heavy Metal“Musik“, Homo- und Gender-Mainstreaming, Wahrsagerei, Tatoo, Piercing, Joga, Reiki……..

      Deshalb lesen wir wieder die Evangelien, nehmen wie Zuflucht zu unserem Herrn Jesus, seiner allerseligsten Mutter Maria und zu seinen wahren und treuen Engeln.
      Bitten wir unseren Schutzengel dringend um seinen Schutz, er wartet nur darauf !
      Weihen wir uns nach dem Vorbild des hl. Ludwig von Montfort
      dem unbefleckten Herzen Mariens.
      Beten wir betrachtend den überlieferten Psalter des Rosenkranzes.

      Dann haben die bösen Geister keine Macht über uns.

      „Heiliger Erzengel Michael verteidige uns im Kampfe,
      gegen die Bosheiten und Verfolgungen des Teufels sei unser Schutz.
      Gott gebiete ihm, darum bitten wir flehentlich.
      Du aber, Fürst der himmlischen Heerscharen, stürze den
      Satan und die anderen bösen Geister, die in der Welt umher gehen
      um sie Seelen zu verderben, in der Macht Gottes hinab in den Abgrund der Hölle. Amen !“

      • Hier die lateinische Fassung des St. Michaels-Gebetes (von Papst Leo XIII.):

        „Sancte Michael Archángele, defénde nos in próelio;
        contra nequítiam et insídias diáboli esto praesídium.
        Impéret illi Deus, súpplices deprecámur:
        tuque, princeps milítiae caeléstis, sátanam aliósque spíritus malígnos, qui ad perditiónem animárum pervagántur in mundo, divína virtúte in inférnum detrúde. Amen.“

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