Migranten und Flüchtlinge – Papst Franziskus, Teilhard de Chardin, Kosmogenese und die neue Weltordnung

"Migranten und Flüchtlingen" soll "holistisch" geholfen werden. Die seltsame Sprache einer von Papst Franziskus persönlich geleiteten Abteilung der Römischen Kurie.
"Migranten und Flüchtlingen" soll "holistisch" geholfen werden. Die seltsame Sprache einer von Papst Franziskus persönlich geleiteten Abteilung der Römischen Kurie.

(Rom) Am vergangenen Donnerstag ging die neue Internetseite der Abteilung Migranten und Flüchtlinge des neuen Dikasteriums für die ganzheitliche Entwicklung des Menschen ins Netz. Die Abteilung wird als einzige im Vatikan von Papst Franziskus persönlich geleitet. Welches Denken bewegt Franziskus? Rehabilitiert er die Lehre von Teilhard de Chardin? Was ist unter „Universalkirche“ und „holistischer“ Hilfe für die Migranten zu verstehen?

„Allen Migranten und Füchtlingen holistisch helfen“

"Migranten und Flüchtlinge" neue Internetseite im Vatikan
„Migranten und Flüchtlinge“, neue Internetseite im Vatikan

Das neue Dikasterium wurde von Papst Franziskus im Sommer 2016 errichtet. Die Adresse der neuen Internetseite lautet: www.migrants-refugees.org. Das Symbol der Abteilung ist eine orange Rettungsweste, die dem Papst im Mai 2016 bei einer Generalaudienz von einem „Helfer“ geschenkt worden war. Sie habe einem „Flüchtlingskind“ gehört, das „ertrunken“ sei. Beim ersten Treffen mit den beiden, zum 1. Januar 2017 ernannten Untersekretären des Dikasteriums, Pater Fabio Baggio (Scalabrini-Missionar) und Pater Michael Czerny (Jesuit), hatte ihnen der Papst die Rettungsweste überlassen. „Ich habe es nicht geschafft“, habe der Mann, der sie dem Papst schenkte, zu ihm gesagt. „Da war ein Mädchen auf den Wellen, aber ich habe es nicht geschafft, sie zu retten. Es ist nur ihre Rettungsweste geblieben.“

Die in mehreren Sprachen, aber nicht auf deutsch gestaltete Seite präsentiert sich als „Abteilung des Papstes“. „Flüchtlingshilfe online“ begeisterte sich am Sonntag der deutsche Jesuit, Bernd Hagenkord, Leiter der Deutschen Sektion von Radio Vatikan.

In der Selbstdarstellung sticht der spanische Text unter den anderen Sprachen (Englisch, Italienisch, Französisch und Portugiesisch) hervor. Es ist die Muttersprache des Papstes. Es darf angenommen werden, daß es sich dabei um die von ihm persönlich begutachtete und genehmigte Fassung handelt.

„Die Abteilung Migranten und Flüchtlinge ermutigt die Weltkirche, allen aufgrund von Konflikten, Naturkatastrophen, Verfolgungen und extremer Armut Vertriebenen holistisch zu helfen.“

„Displaced“ heißt es in der englischen Fassung. Unter dem Sammelbegriff Displaced Persons (DP) faßten die alliierten Truppen am Ende des Zweiten Weltkrieg alle ausländischen Zivilpersonen zusammen, die nicht am Ort beheimatet waren, an dem sie angetroffen wurden, unabhängig davon, ob sie aus ihrer Heimat vertrieben, verschleppt, geflohen oder freiwillig fortgegangen waren. Deutsche Vertriebene fielen nicht darunter. Der Begriff wurde 1944 vom Supreme Headquarters, Allied Expeditionary Force (SHAEF) eingeführt.

Unüberhörbar bedient sich der Vatikan in diesem Text der Klaviatur jener neuen Sprachregelung, die gerade dabei ist, Migration zum „Recht“ erheben zu wollen und dazu eine immer weiter gefaßten Definition von „Flüchtling“ kreiert.

Migration als Instrument zur Überwindung der heutigen Staaten

Die unterschiedslose Aufforderung kommt einer bedingungslosen Anerkennung eines „Rechtes“ auf Migration gleich und damit einer Pflicht zur bedingungslosen Aufnahme und Akzeptanz von Migranten. Da die Abteilung Migranten und Flüchtlinge auf eigenen Wunsch als einziger Bereich der Römischen Kurie von Papst Franziskus persönlich geleitet wird, kommt der Aussage besonderes Gewicht zu. Sie heißt bereits stattfindende und sich in weit größerem Ausmaß bereits abzeichnende Völkerwanderungen letztlich gut und stellt damit, neben dem humanitären Aspekt, einen offenen Angriff auf die Souveränität der Staaten über ihr Hoheitsgebiet und für den Schutz ihrer Völker und deren Interessen dar.

Eine solche Aufforderung legt die Mutmaßung nahe, daß Papst Franziskus eine Überwindung staatlicher Souveränität und die Schaffung neuer supranationaler Staaten oder sogar eines Welteinheitsstaates wünscht und anstrebt, jedenfalls unterstützt. Da die Grenzen zwischen einer Reaktion auf Migration und der Förderung von Migration dabei verschwimmen, geht es nicht nur um ein Phänomen Migration, sondern auch um ein Instrument Migration, das zur Überwindung der heutigen Staaten und ihrer Souveränität eingesetzt wird.

„Universalkirche“ und „Holismus“

Dieser angestrebten Überwindung der historischen Staaten, durch Schaffung neuer supranationaler Einheitsstaaten und in logischer Konsequenz eines Welteinheitsstaates, scheint das in der spanischen Kurzpräsentation auf der Internetseite gebrauchte Wort „Iglesia Universal“ zu entsprechen. Ist damit aber die katholische Kirche gemeint? Der verwendete Begriff läßt sich als „Weltkirche“ oder „Universalkirche“ ins Deutsche übersetzen. Der Begriff Weltkirche dient in der Regel der Unterscheidung von der Ortskirche. Eine Unterscheidung, die hier gerade nicht gemeint ist. Eine Selbstbezeichnung der Kirche ist der Begriff jedenfalls nicht. Ein zu pingeliges Nachfragen? Im Gesamtzusammenhang sind zweideutige Begriffe und ambivalente Formulierungen zu hinterfragen. Wer auf einer Ebene, wie jener der Römischen Kurie, undeutlich formuliert, wo eindeutige Begriffe zur Verfügung stehen, muß sich Fragen nach der eigentlichen Absicht gefallen lassen. Das gilt auch für den übrigen Text.

Die anderen Textfassungen unterscheiden sich deutlich. Darin ist nicht die Rede von einer „Ermutigung“ an die „Weltkirche“. Die englische Fassung beispielsweise lautet: „Die Abteilung Migranten und Flüchtlinge hilft der Kirche weltweit jene zu unterstützen, die zwangsweise vertrieben […]“ wurden.

Was aber ist unter „holistisch“ zu verstehen?

Um den Begriff in einem vatikanischen Dokument zu finden, muß man lange suchen. Fündig wird man in einem Dokument, das vor dem New Age warnt. Es handelt sich um das 2003 vom Päpstlichen Rat für den interreligiösen Dialog und dem Päpstlichen Rat für die Kultur gemeinsam veröffentlichten Dokument „Jesus Christus – Bringer des Wassers des Lebens“ zum „New Age“. Eine offizielle deutsche Übersetzung des Dokuments durch den Vatikan gibt es nicht. In einer privaten Übersetzung heißt es:

Eines der zentralen Themen des New Age ist die Suche nach Ganzheit. Jede Form von Dualismus soll überwunden werden. Das betrifft die Unterscheidungen zwischen Schöpfer und Geschöpf, zwischen Mensch und Natur, zwischen Geist und Materie, die zu Unrecht als Formen von Dualismus und Folge der jüdisch-christlichen Wurzeln unserer Zivilisation gesehen werden. Tatsächlich gehen dualistische Sichtweisen in diesem Bereich eher auf den Gnostizismus und Manichäismus zurück. Kritisiert wird auch die moderne Wissenschaft wegen ihrer Suche nach immer noch kleineren Einheiten, die soweit geht, dass selbst die geistige Wirklichkeit aus materiellen Prozessen erklärt wird. In all diesen Bereichen setzt New Age auf Ganzheitlichkeit. Ganzheitlichkeit prägt die ganze New Age-Bewegung, von der ganzheitlichen Heilung über das ökologische Bewusstsein bis hin zur Idee einer globalen „Vernetzung“ (Kapitel 2.2.4. „Ganzheit“: eine magische Reise ins Unbekannte).1)Übersetzung von Wolfgang Sütterlin, www.stjsosef.at

Was hier in den beiden letzten Sätzen als „ganzheitlich“ und „Ganzheitlichkeit“ übersetzt ist, liest sich in den offiziell vom Vatikan veröffentlichten Texten folgendermaßen:

„In all of these areas, the New Age alternatives are called «holistic». Holism pervades the New Age movement, from its concern with holistic health to its quest for unitive consciousness, and from ecological awareness to the idea of global «networking»’.”

“In tutti questi ambiti, le alternative del New Age sono definite «olistiche». L‘olismo pervade tutto il movimento New Age, dalla sua preoccupazione per la salute olistica alla sua ricerca di coscienza unitiva, dalla sua consapevolezza ecologica all‘idea di un «networking» globale.”

“En todas estas áreas, las alternativas de la Nueva Era reciben el apelativo de «holísticas». El holismo impregna todo el movimiento Nueva Era, desde su interés por la salud holística hasta la búsqueda de la conciencia unitiva, y desde la sensibilidad ecológica hasta la idea de un «entramado» global.”

“Dans tous ces domaines, les alternatives Nouvel Âge sont «holistiques». Le holisme imprègne tout le mouvement du Nouvel Âge, de son intérêt pour les traitements holistiques à sa recherche d‘une approche unitive, sa conscience écologique, ou encore l‘idée d‘une «mise en réseau» globale.

Diese Stelle des vatikanischen Dokuments sollte daher auch im Deutschen so gelesen werden:

„In all diesen Bereichen werden die Alternativen des New Age als ‚holistisch‘ bezeichnet. Der Holismus prägt die ganze New Age-Bewegung, von seiner Sorge für die holistische Gesundheit bis zur Suche eines einigenden Bewußtseins, vom ökologischen Bewußtsein bis hin zur Idee einer globalen ‚Vernetzung‘.“

Das Adjektiv holistisch und das Substantiv Holismus kommen vom griechischen Wort hólos, „ganz“ und meinen „das Ganze betreffend“, „ganzheitlich“, aber auch eine Philosophie des Holismus. Nach dieser Lehre weisen alle Daseinsformen (physikalische, biologische, kulturelle) die Tendenz auf, sich zu höher integrierten Einheiten zusammenzuschließen. Daher lautet der Kernsatz des Holismus: „Das Ganze ist mehr als die Summe seiner Teile“ und postuliert einen Primat des Ganzen über seine Teile.

Die bedeutendsten Vertreter des Holismus finden sich in der Biologie und der Anthropologie: John Scott Haldane (The philosophical Basis of Biology, 1931) und Pierre Teilhard de Chardin (Der Mensch im Kosmos, 1955).

John Scott Haldane und Aldous Huxley

Der schottische Physiologe John Scott Haldane (1860-1936) entwickelte als Folge des soziologischen Holismus einen methodologischen Holismus. Gemäß soziologischem Holismus lassen sich historische und gesellschaftliche Phänomene nicht durch die individuellen Besonderheiten von Einzelpersonen und ihr Handeln erklären. Daraus entwickelte Haldane den methodologischen Holismus, laut dem Ganzheiten auch als Ganzes untersucht werden sollen und nicht Handlungen von Einzelpersonen. Kollektiv vor Individuum, das entsprach durchaus dem vorherrschenden Denken der Zwischenkriegszeit, als Kommunismus und Nationalsozialismus (Faschismus) ihre Massebregime aufrichteten.

Haldanes Freund Aldous Huxley
Haldanes Freund Aldous Huxley

Haldane war nicht irgendwer, sondern Bruder des britischen Lordkanzlers. Zu seinen Freunden zählte Aldous Huxley, der eine Zeitlang bei Haldane wohnte und ihn schriftstellerisch verewigte. Huxley veröffentlichte 1931 den Zukunftsroman „Brave New World“ (Schöne neue Welt), der ein internationalistisches politisches Programm wiedergibt.

In der „schönen, neuen Welt“, dem Welteinheitsstaat der Zukunft, herrschen zwar „Stabilität, Frieden und Freiheit“, doch nur für eine reiche Oberschicht. Der Rest der Bevölkerung wird unterdrückt, manipuliert und ghettoisiert. Möglich ist das durch Manipulation der Embryonen und durch Indoktrination im Kleinkindalter. Damit werden die Menschen ihrer Kaste zugewiesen. Die Oberschicht gehört der Kaste Alpha-Plus an. Ihr sind alle anderen Kasten dienstbar. Die große Masse muß in der untersten Kaste Epsilon-Minus leben und für die Oberschicht arbeiten.

Durch permanente Befriedigung durch Konsum, Sex und eine Droge wird kritisches Denken und jedes Hinterfragen dieser grausamen Weltordnung unterbunden. Die Regierung besteht ausschließlich aus Alpha-Plus-Menschen, die durch ständige Manipulation von den unterdrückten Massen wie Idole (Götzen) verehrt werden.

Huxley schrieb im Vorwort zur zweiten Ausgabe 1949: „Nur eine ganz große, auf Dezentralisierung und Selbsthilfe gerichtete Volksbewegung könnte den gegenwärtigen Zug zur Staatsallmacht aufhalten.“ Eine tatsächliche Distanz zu dem von ihm skizzierten politischen Programm äußerte er nicht. Sein Roman spiegelt vielmehr das Denken wider, das offenbar so oder ähnlich in dem Oberschicht-Milieu verbreitet war, dem er und Haldane angehörten. Sein Bruder Julian Huxley, nach dem Zweiten Weltkrieg erster Präsident der UNESCO, war als Vertreter des Darwinismus ein Verfechter der Eugenik. Das eugenische Denken von Selektion und Höherzüchtung des Menschen war in der Familie fest verankert. Bereits der Großvater Thomas Huxley (1825-1895) war überzeugter Darwinist.

Die Nationalsozialisten sprachen zwar nicht von Klassen- sondern „Rassenreinerhaltung“, was die angelsächsischen Eugeniker keineswegs davon abhielt, gute Kontakte mit ihnen zu unterhalten. Als durch die nationalsozialistische Niederlage im Zweiten Weltkrieg die Eugenik desavouiert war, trat mit demselben Zweck der Natur- und Umweltschutz an ihre Stelle. Der Kleiderwechsel war nur äußerlich, wie sich anhand der Biographien führender Eugeniker, Abtreibungs- und Überbevölkerungsideologen nachweisen läßt. Zu ihnen zählt auch Julian Huxley, auf dessen Idee 1961 die Gründung des WWF zurückgeht.

Die Oberschicht, so Huxleys Zukunftsschau von 1931, sucht nach Mitteln und Möglichkeiten, die Massen zu kontrollieren und auch deren Zahl nach Bedarf zu regulieren. Ob das durch Massensterilisation der Unterschichten, Eugenik oder im Namen des Klimawandels geschieht, ist nur ein Detail.

Unter Papst Franziskus erlebt die Kirche einen radikalen Paradigmenwechsel durch Neuausrichtung auf die globalistische Agenda. Dazu gehört der Verzicht, das Thema Abtreibung zu thematisieren und gesellschaftspolitischen Fehlentwicklungen entgegenzutreten, aber auch Überbevölkerungsideologen der UNO in den Vatikan einzuladen und in vatikanische Gremien zu berufen.

Teilhard de Chardins „Kosmogenese“ – Primat des Ganzen über seine Teile

Pierre Teilhard de Chardin (1881-1955) war ein französischer Jesuit, der die Evolutionstheorie mit der christlichen Heilslehre in Einklang zu bringen versuchte. Dabei postulierte er eine Kosmogenese, ein Grundstreben zu einem immer komplexeren Gebilde mit einer größtmöglichen Konvergenz.

"Der Mensch im Kosmos" von Teilhard de Chardin
„Der Mensch im Kosmos“ von Teilhard de Chardin

Die Kosmogenese erfolgt, laut Teilhard de Chardin, in drei Phasen von der Hylosphäre (dem Bereich des Leblosen) über die Biosphäre (dem Bereich des Lebendigen) zur Noospähre (dem Bereich des Geistes). Die letzte der drei Phasen, deren Entwicklung er als Noogenese bezeichnete, unterteilte er in zwei Strömungen: eine Strömung der Divergenz, des Auseinanderstrebens und des Konfliktes, und eine Strömung der Konvergenz, des Aufeinander-Zugehens und der Eintracht, die entscheidend durch die Menschwerdung Gottes in Jesus Christus zum Tragen komme. Die beiden Strömungen existieren parallel. Das Christentum sei Träger der Konvergenz und Vollender der Kosmogenese durch Erreichung des Punktes Omega (dem Ziel der Evolution): in der Christogenese oder Theogenese komme es zur Gottwerdung der Gesamtwirklichkeit. Teilhard de Chardin gilt daher als Hauptvertreter des Holismus.

Der katholische Philosoph Dietrich von Hildebrand schrieb nach einem Vortrag Teilhard de Chardins, bei dem sie sich persönlich kennenlernten:

„Die Vorlesung war eine große Enttäuschung, denn sie bewies äußerste philosophische Verwirrung, besonders was Teilhards Auffassung von der menschlichen Person anging. Ich war damals aber noch mehr über seine theologische Primitivität erregt, da er den entscheidenden Unterschied zwischen Natur und Übernatur völlig ignorierte. […] Aber erst nach dem Lesen einiger Werke Teilhards wurde ich mir der katastrophalen Konsequenzen seiner philosophischen Ideen und der absoluten Unverträglichkeit seiner Theologie-Fiktion […] mit der christlichen Offenbarung und der Lehre der Kirche völlig bewusst.“

1962 wurden Teilhard de Chardins Werke vom Heiligen Offizium (Glaubenskongregation) verurteilt:

„Unabhängig von jedem Urteil, das den positiven, wissenschaftlichen Teil dieses Werkes angeht, zeigt sich auf dem Gebiet der Philosophie und Theologie klar, dass diese Werke derartige Doppeldeutigkeiten enthalten, und darüber hinaus so schwere Irrtümer, dass sie die katholische Lehre verletzen.“

Zugleich wurden alle Bischöfe, Ordensoberen, Universitätsrektoren und Seminarleiter aufgefordert, die Anvertrauten „vor den in den Werken Pater Teilhard de Chardins und seiner Anhänger enthaltenen Gefahren zu schützen.“

Obwohl erst vor wenigen Tagen ins Netz gegangen, ist die neue Seite der von Papst Franziskus geleiteten Abteilung „Migranten und Flüchtlinge“ derzeit nicht mehr aufrufbar. Screenshots der Seiten konnten gesichert werden.

Text: Giuseppe Nardi
Bild: SSM/Radio Vatikan (Screenshots)

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Referenzen   [ + ]

1. Übersetzung von Wolfgang Sütterlin, www.stjsosef.at

3 Kommentare

  1. Danke für diesen profunden Report.

    Teilhard überlebte sozusagen im Untergrund, besonders bei den Jesuiten, und streut somit wiederum seine giftige Saat aus.
    Die Teilhardschen Ideologeme waren bereits in Evangelii gaudium und Laudato si‘ deutlich erkennbar.

    Ich darf dazu auf meine Ausführungen vor zwei Jahren verweisen:
    http://www.katholisches.info/2015/03/der-jesuit-auf-dem-papstthron-1-exkurs-zum-60-todestag-von-pierre-teilhard-de-chardin-sj-1881-1955/

    Was bedeutet das für die Rechtgläubigkeit von Papst Franziskus? Diese wird bekanntlich schon seit der ersten getürkten Familiensynode massiv bezweifelt. Wie man sieht, mit gutem Grund. Kardinal Kasper, dessen Häresien von Papst Franziskus freudig aufgegriffen wurden, stammt selbst aus einer gnostisch-hegelianischen Denkschule, die mit Teilhard ganz und gar kompatibel ist.

    Es wird jetzt höchste Zeit, daß Papst emeritus und die Kardinäle der Dubia und alle anderen Kirchenführer bonae voluntatis ein deutliches „Stop“ ausrufen bzw. ein Anathema!

  2. Mit dem Aktivwerden dieser # neuen Abteilung Migranten und Flüchtlinge des neuen Dikasteriums für die ganzheitliche Entwicklung des Menschen # wird sichtbar, wie weit fortgeschritten die Umsetzung der Schritte für die NWO und damit einhergehend die EineWeltReligion/-Kirche ist. Unheimlich und doch nicht unerwartet, leider. Der Beitrag enthält alle Stellschrauben-Stichworte für das Eingängemenü, welches der „Unterschicht“ vorgesetzt werden wird.
    Die selbsternannte und sich selbstermächtigende Elite werkt kraft ihrer Allmachtsfantasien mit Concordegeschwindigkeit. Trotzdem scheint fallweise durch, dass es Franzsikus nicht rasch genug weiter geht. Ungeduld macht ihm Mühe, seine Emotionen zu kontrollieren.
    Unheimlich finde ich auch, wie es gelingt, so viele Menschen ihren Allmachtsfantasien dienstbar zu machen. Einher damit geht ein verblendet/blind werden derselben Menschen für das, was sie tun und welchem Ziel das zusteuert. Erkenntnis wird sehr spät oder zu spät einsetzen und schmerzen….

    Wir müssen uns glaubensstark, treu und mit festem Vertrauen an Christus hingeben, dies am besten durch das Unbefleckte Herz Mariens.

    In diesem Jahr kommt noch mehr an unheimlicher Veränderung, als wir derzeit alpträumen können.

  3. Ein äusserst wichtiger Artikel.
    Es gibt inzwischen sehr viele Hinweise auf fundamental-heidnisches Gedankengut in dem Umkreis der vatikanischen Sitze, und wohl fast sofort ab dem Amtsantritt von P. Franziskus.
    Was „holos“ betrifft: hier sei verwiesen nach dem sehr interessanten Lemma im Wörterbuch zum Neuen Testament v. Walter Bauer (Kol. 1144-1145);
    Sehr interessant hier -Nr.5(Subst. Ntr. Pl.) „das Weltall“ mit Angabe in apokryphen und parabiblischen Texten und besonders interessant in dem Diognetbrief 8,7 mit der Beschreibung „ho…despotes kai demiourgos t~on hol~on“, wo nun wirklich pythagoräischer und platonischer Wortschatz angewandt wird.

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