Elijah „Frodo Beutlin“ Wood: „Hollywood ist voll von Pädophilen“


Elijah Wood Frodo Beutlin
Elijah Wood "Frodo Beutlin": "Hollywood ist voller Pädophiler"

(Washing­ton) Der welt­be­kann­te Film­schau­spie­ler Eli­jah Wood, er ver­kör­per­te die Haupt­fi­gur Fro­do Beut­lin in der Film­tri­lo­gie „Der Herr der Rin­ge“, erhebt schwe­re Vor­wür­fe gegen die Film­in­du­strie von Hol­ly­wood und spricht von „orga­ni­sier­ter Pädophilie“.

Wood berich­te­te von sei­nen eige­nen Erfah­run­gen als er im Alter von acht Jah­ren nach Hol­ly­wood kam. Er wur­de durch die drei­tei­li­ge Ver­fil­mung des Tol­ki­en-Romans durch Peter Jack­son berühmt, die zwi­schen 2001 und 2003 in die Kinos kam.

Laut Wood ist Hol­ly­wood voll von Pädo­phi­len, die von höch­sten Stel­len gedeckt wer­den. In einem Inter­view mit der bri­ti­schen Zei­tung The Sun­day Times erzähl­te der US-ame­ri­ka­ni­sche Film­schau­spie­ler von dunk­len Abgrün­den im „Mek­ka“ der inter­na­tio­na­len Film­bran­che. Sei­ne Mut­ter habe ihn als Acht­jäh­ri­gen vor sexu­el­lem Miß­brauch schüt­zen müssen.

Der Mißbrauchsskandal um Jimmy Savile sei nichts gegen die organisierte Pädophilie von Hollywood

Elijah Wood (2006)
Eli­jah Wood (2006)

Wood erin­ner­te an den Skan­dal um den 2011 gestor­be­nen bri­ti­schen BBC-Mode­ra­tor Jim­my Savi­le, der Hun­der­te Kin­der, Jun­gen und Mäd­chen sexu­ell miß­brauch­te. „Sie alle waren mit den Pro­gram­men von Savi­le auf­ge­wach­sen“. Das, was er in Hol­ly­wood erlebt habe, sei noch „viel schlim­mer“. „Es war alles orga­ni­siert“, so Wood. Vor allem sei es sehr „wahr­schein­lich, daß die­se Din­ge wei­ter­hin geschehen“.

Die Pädo­phi­len sei­en „para­si­tär“. Sie betrach­ten „jun­ge, unschul­di­ge Men­schen, die noch sehr wenig Ahnung von der Welt haben, aber erfolg­reich sein wol­len, als ihre Beu­te“. Das „Trau­rig­ste“ an der Sache sei jedoch, daß „die Opfer ihre Stim­me kein Gehör ver­schaf­fen kön­nen, gegen die Mäch­ti­gen“. Der Ver­such wer­de leicht zur Tra­gö­die, „bekannt­zu­ma­chen, was unschul­di­ge Leu­te durch­ma­chen“, so Wood.

Text: Giu­sep­pe Nardi
Bild: InfoVaticana/​Wikicommons