Imame predigen ungehindert in britischen Gefängnissen Haß auf den Westen

Britische Gefängnisse als Brutstätten des Dschihadismus?
Britische Gefängnisse als Brutstätten des Dschihadismus?

(London) Islamische Imame sind ermächtigt, in den britischen Gefängnissen Haß zu predigen. Hunderte von Büchern, Pamphlets, Broschüren, Tonaufnahmen standen den islamischen Gefangenen zur Verfügung. Die britische Regierung hatte ihre Verteilung genehmigt, ohne den Inhalt zu prüfen.

Haßprediger gegen den Westen, seine Kultur und gegen das Christentum konnten ungehindert in britischen Gefängnissen wirken. Eine Reportage der Tageszeitung The Times deckte die islamistische Propaganda in den Gefängnissen Großbritanniens auf und fragt nach der Verantwortung der Regierung.

Fanatiker durften in die Gefängnisse, um Fanatiker zu bestärken oder andere zu fanatisieren, lautet die nüchterne Bilanz der Times. Hunderte islamistische Publikationen konnten ungehindert und in großer Stückzahl in die Gefängnisse gebracht werden, nicht etwa geschmuggelt, sondern hochoffiziell.

„Apostaten und Ungläubige ermorden“

In den Schriften wurde zum Haß gegen den Westen und gegen die Christen aufgerufen. Moslems wurden aufgefordert, „Apostaten“ und die „ungläubigen“ Briten zu ermorden. Die Moslems stellen laut Times 14,5 Prozent der britischen Gefangenen.

Die Regierung von Premierminister David Cameron zeigte sich völlig überrascht. Man werde sofort Maßnahmen ergreifen und eine Überprüfung durchführen. Es sei eine Tatsache, so die spanische Tageszeitung La Gazeta, daß „viele britische Staatsbürger islamischen Glaubens“ das Dschihad-System im Nahen Osten und anderen Teilen der Welt „mitfinanzieren“.

Während Europa an der unkontrollierten Masseneinwanderung, darunter hauptsächlich Moslems, zu zerbrechen droht, „kann die Verbreitung radikaler Schriften unter Straftätern und Extremisten wohl kaum die beste Option sein“, so La Gazeta.

Der Bericht der Times listet detailliert auf, daß zahlreiche Imame Kampagnen gestartet haben, um Geld für islamische Wohltätigkeitsorganisationen zu sammeln, die mit dem internationalen Terrorismus zusammenhängen.

Die Fäden der Deobandis

Ein Großteil des bei den Recherchen vorgefundenen Haß-Materials stammt von Dar ul-Ulum Deoband, einer islamischen Organisation mit antibritischer Gesinnung. Die Gründung erfolgte 1866 im indischen Deoband. Laut Times unterhalten 80 Prozent aller Imame, die an britischen Moscheen tätig sind, Kontakte zu Deobandi. Auf der Internetseite der Organisation heißt, daß die Loyalität allein der islamischen Gemeinschaft gilt. Die Mitglieder, Deobandis genannt, werden aufgefordert, keine Kontakte zu Christen und Juden zu unterhalten, um jede „Kontaminierung zu vermeiden“.

Verheiratete islamische Frauen hätten zu Hause zu bleiben. Sie dürfen weder fernsehen noch Romane lesen. Das Haus haben sie nur in Begleitung ihres Mannes zu verlassen.

In den britischen Gefängnissen sitzen derzeit rund 85.000 Gefangene. 12.328 davon sind Moslems. 131 wurden wegen Terrorismus verurteilt. Die Aufsichtsbehörden halten 1.000 moslemische Gefangene für „anfällig“ für Dschihad-Theorien.

Im vergangenen Jahr forderte Chris Pillips, der ehemalige Leiter des National Counter Terrorism Security Office, die Regierung auf, das Wachpersonal in den Gefängnissen auf „islamistische Risiken“ vorzubereiten. Personalmangel in den britischen Gefängnisse lasse islamischen Extremisten viel Spielraum, „anfällige“ Gefangene für den Dschihad zu gewinnen, so Phillips.

Text: Andreas Becker
Bild: InfoVaticana

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