Neuer Bischof, neue Linie – Erzbischof: „Ich bin für eine Moschee“

Bologna und die Moschee: Erzbischof Zuppi mit Bürgermeister Merola
Bologna und die Moschee: Erzbischof Zuppi mit Bürgermeister Merola


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(Rom) In Bologna bringt der Wechsel an der Spitze der Diözese auch eine Wende in der Moschee-Frage. Der bisherige Erzbischof, Carlo Kardinal Caffarra, widersetzte sich einem Moschee-Bau, wenn in den islamischen Geldgeberstaaten nicht gleiche Rechte für die Christen gewährt werden. Der seit vergangenem Dezember amtierende Erzbischof, Matteo Maria Zuppi, sprach sich nun für einen Moschee-Bau aus.

Das „rote“ Bologna und seine Rückgewinnung

Bologna war nach dem Zweiten Weltkrieg die kommunistische Hochburg Italiens und ist auch heute mehrheitlich links. Das Erzbistum, traditionell mit der Kardinalswürde verbunden, wurde von 1952-1968 von Kardinal Giacomo Lercaro geleitet, einem der Moderatoren des Zweiten Vatikanischen Konzils und bekanntester und einflußreichster Vertreter der progressive „Rheinischen Allianz“ in Italien. Auf seine Unterstützung geht die Gründung der „Schule von Bologna“ zurück.

Papst Johannes Paul II. bemühte sich schrittweise das Erzbistum in die Hände von Bischöfen zu legen, deren Kirchenverständnis orthodoxer geprägt war. Mit den Kardinälen Giacomo Biffi (1984-2003) und Carlo Caffarra (2004-2015) schien diese „Rückgewinnung“ gelungen. Kardinal Caffarra stellte sich entschieden den Bestrebungen der Homo-Lobby entgegen. In Sachen Gender-Ideologie hatte er einige Gefechte mit der Ratshausmehrheit auszutragen. Vor beiden Familiensynoden meldete er sich zu Wort, um der These von Kardinal Walter Kasper und dessen Anhängern zu widersprechen und die Unauflöslichkeit der sakramentalen Ehe zu verteidigen. 2014 war er einer der fünf Kardinäle, die das Buch „In der Wahrheit Christi bleiben: Ehe und Kommunion in der katholischen Kirche“ vorlegten. 2015 gehörte er zu den elf Kardinälen, deren Stellungnahmen unter der Herausgeberschaft von Winfried Aymans und Joachim Kardinal Meisner im Sammelband „Elf Kardinäle zu Ehe und Familie. Essays aus pastoraler Sicht“ publiziert wurden.

Neuer Erzbischof gehört der Gemeinschaft Sant‘Egidio an

Im Juni 2015 war Kardinal Caffarra 77 Jahre alt geworden. Seine altersbedingte Emeritierung war nur mehr eine Frage der Zeit. Zwei Tage nach Abschluß der zweiten Bischofssynode ernannte Papst Franziskus am vergangenen 27. Oktober überraschend den römischen Weihbischof Matteo Maria Zuppi zum neuen Erzbischof von Bologna.

Erzbischof Zuppi gehört der Gemeinschaft von Sant’Egidio an, die sich um eine besondere Nähe zu Papst Johannes Paul II. bemühte. Im Gegensatz zu anderen „Reformgruppen“ nach dem Zweiten Vatikanischen Konzil, die durch Radikalisierung immer mehr aus der Kirche hinausrutschten, betonte Sant’Egidio die Zugehörigkeit und die Papsttreue. Dennoch gilt die Gemeinschaft als linkslastig und progressiv. Bekannt ist sie nicht nur für ihre kirchliche Parallel-Diplomatie. Die ist allerdings von solcher Bedeutung, daß im Februar 2015 sogar die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel bei ihrem Rom-Besuch das Zentrum von Sant’Egidio im Stadtteil Trastevere aufsuchte.

Die bisher größte, allerdings auch umstrittenste innerkirchliche Wirkung übte Sant‘Egidio durch die interreligiösen Assisi-Treffen aus, die eine Idee dieser Gemeinschaft sind. Den Auftakt bildete das Treffen von 1986 in Assisi, das wegen synkretistischer Elemente zu anhaltenden Diskussionen in der katholischen Kirche führte. Die Treffen finden jährlich an verschiedenen Orten statt. Der Gemeinschaft gelang es dreimal, Päpste zur Teilnahme an Treffen in Assisi zu bewegen. Der Auftakt 1986 mit Papst Johannes Paul II. und Vertretern anderer Weltreligionen stellte in dieser Form eine absolute Neuheit dar und sicherte der Gemeinschaft internationale Aufmerksamkeit. 1987 erfolgt die kanonische Anerkennung der 1968 gegründeten Gemeinschaft durch den Vatikan.

Seit vergangenem Oktober liegt ein viertes Assisi-Treffen, diesmal mit der Teilnahme von Papst Franziskus, in der Luft. Kardinalstaatssekretär Pietro Parolin war es, der meinte, daß ein solches Treffen im Heiligen Jahr der Barmherzigkeitwichtig“ wäre.

Wiedereinzug der „Schule von Bologna“ ins erzbischöfliche Palais

Msgr. Zuppi war 2012, als ihn Papst Benedikt XVI. zum Weihbischof von Rom ernannte, der zweite Priester von Sant’Egidio, der zum Bischof berufen wurde. Sant’Egidio ist vor allem in Rom sehr aktiv. Die Ernennung wurde von Beobachtern im kirchenpolitischen Sinn als Signal gesehen, als einen Ersatz für den von der Gemeinschaft seit Jahren gehegten Wunsch, einen Kardinal aus den eigenen Reihen stellen zu können. Msgr. Zuppi nahm als zuständiger Weihbischof für die römische Altstadt seine Aufgab jedenfalls so ernst, daß er auch die altrituelle Personalpfarrei der Petrusbruderschaft Santissima Trinità dei Pellegrini besuchte und einer Zelebration im überlieferten Ritus beiwohnte.

Da Zuppi der progressiven „Schule von Bologna“ angehört, wird seine Berufung nach Bologna auch als symbolischer Rückschritt in die Zeit von Kardinal Lercaro gesehen. Eine persönliche Verbundenheit zwischen Zuppi und Papst Franziskus bestand bereits, als dieser Erzbischof von Buenos Aires war und in bestimmten Kirchenkreisen, geheim als Papst in spe gesehen wurde.

„Die Wende des neuen Bischofs: ‚In Bologna braucht es eine Moschee‘“

Erzbischof Bologna Moschee
Erzbischof Zuppi: Diskussion mit Bürgermeister und Rektor (v.r.)

In der Moschee-Frage stellte Kardinal Caffarra einen entschiedenen Widerpart gegen die linke Stadtverwaltung war. Erzbischof Zuppi hingegen, „ganz Diplomat jener Parallel-Diplomatie von Sant’Egidio“, so Secretum meum mihi, unterstützt das Moschee-Projekt. „Ich denke, daß das ein wichtiger Ort ist, im konkreten Fall für den Islam.“ Mit diesen Worten wird der neue Erzbischof am 5. März vom Corriere di Bologna zitiert. Die Kehrtwende war der Tageszeitung die Titelseite wert. Die Schlagzeile lautete: „Islam: Die Wende des neuen Bischofs. ‚In Bologna braucht es eine Moschee‘“.

Das Projekt Moschee-Bau ist seit Jahren umstritten. Unbehagen lösen Größe und „demonstrative Sichtbarkeit“ aus, so die Kritik der oppositionellen Lega Nord. Zweifel bestehen zudem, was die Geldgeber betrifft. Die Opposition fordert „Transparenz“ über die Finanzierung des Projekts. Als Hauptsponsor wird Saudi-Arabien genannt. „Wir akzeptieren es nicht, daß ein fremder Staat in unserem Land Moscheen baut, der im eigenen Land den Bau von Kirchen verbietet.“ Die Angelegenheit sei genau zu prüfen, da Moscheen auch Orte der politischen Aufwiegelung und von Haßpredigten seien. Zudem handle es sich bei Moscheen „nicht nur um Gebetsstätten, weshalb Länder, wie beispielsweise Ägypten, sie unter Überwachung gestellt haben.“

Am vergangenen Freitag fand in Bologna eine Tagung über die Integration der Moslems statt. Am Podium saßen der linksdemokratische Bürgermeister Virginio Merola, der Rektor der Universität Bologna Francesco Ubertini und Erzbischof Matteo Maria Zuppi.

Mit seiner Wortmeldung überraschte der Erzbischof die gesamte Politik, auch die einem Moschee-Bau wohlwollend gegenüberstehende linke Ratshausmehrheit. Mit dem Stadtoberhaupt pflegt der Erzbischof freundschaftlichen Kontakt. Bürgermeister Merola regierte dennoch zurückhaltend: „Wir werden darüber sprechen, nach den Wahlen“.

In weniger als drei Monaten stehen Kommunalwahlen auf der Tagesordnung. Der Rathauskoalition kommt ein Wahlkampfthema Moschee ungelegen. Der Hauptkonkurrent ist die EU-skeptische Lega Nord, die für einen Einwanderungstopp eintritt.

Erzbischof Zuppi läßt sich davon nicht beirren und beruft sich auf Papst Franziskus. Der Papst habe dazu aufgerufen: „Brücken zwischen den verschiedenen Kulturen zu bauen. Und was die Sicherheit anbelangt, müßte vielmehr das Gegenteil Angst machen“. Womit der Erzbischof auch eine indirekte „Wahlempfehlung“ abgab. Er sei auch dafür, an den Schulen „islamische Feste zu feiern“. Wörtlich wiederholte der Erzbischof in seiner Replik: „Ich bin für eine Moschee in Bologna.“

Text: Giuseppe Nardi
Bild: Youtube/Corriere di Bologna (Screenshots)

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67 Comments on Neuer Bischof, neue Linie – Erzbischof: „Ich bin für eine Moschee“

  1. Es ist nicht mehr zu fassen, aber dieser verräterische Bischof sagt wohl nur, was viele seiner Amtskollegen sich wohl noch nicht getraut haben zu sagen.
    Man kann nur hoffen und beten, daß die Gläubigen die Kraft haben, sich von ihm zu distanzieren. Man sollte so einen „Erzbischof“ nach Syrien oder Irak ins Exil schicken- zusammen mit „Papst“ Franziskus.

  2. Diese Mietlinge wollen die eigenen Schäflein den Wölfen zum Frass vorwerfen.

    Warum geht kein Aufschrei durch die Christenheit???

  3. In einem 2014 bei „katholisches.info“ erschienenen Artikels von Andreas Becker über die zunehmende Islamisierung kommt der Autor zum Schluss:
    -
    „Der blinde und oberflächliche Optimismus kaschiert 
    auf erbärmliche Weise den größten Angriff auf die Existenz und Identität der europäischen Völker seit der Entstehung des Abendlandes durch Völkerwanderung und Christianisierung. 
    Ein Angriff, der von islamischen Staaten und Religionsführern geduldig zum Schaden Europas und des Christentums geplant wird. 
    Und das schon seit einigen Jahrzehnten. Ein Angriff, der jedoch viele Helfer, Helfershelfer und nützliche Idioten in Europa hat. Warum eigentlich ?“
    -

    Der neue Erzbischof von Bologna reiht sich ein in die Phalanx der naiven „Islamversteher“ und wird so zum Mitwegbereiter des „Trojanischen Pferdes“ der islamischen Doktrin der Migration.

    Im Jahre 2009 erschien ein Buch mit dem Titel 
    „Das moderne trojanische Pferd: Al Hijra – Die islamische Doktrin der Migration“.

    Also noch vor der aktuellen fast ausschliesslich moslemischer Migrantenbewegung Richtung Europa !
    In einer Rezension über den Inhalt dieses Buch im Jahre 2010 skizzierte Janet Levy damals gleichsam bereits das, was heute offenbar Realität geworden ist…..
    die „humanistisch“ begünstigte unkontrollierte Ausbreitung der islamischen Doktrin der Migration, in deren Zentrum gerade auch die Errichtung immer mehr Moscheen steht. Auszüge:
    -
    [….]
    „Die Anfangsphase der Islamisierung beinhaltet üblicherweise grundlegende Aktivitäten 
    um eine physische Präsenz zu errichten. 
    Sie besteht darin, 
    öffentlich zum Gebet aufzurufen, Schulen, Bibliotheken und Forschungsinstitute zu gründen, dem Lehren der arabischen Sprache – Handlungsweisen, die eine vernünftige und seriöse Infrastruktur benötigen, um die Anwesenheit eines Glaubens zu unterstützen. 
    An diesem Punkt der Hijra ist es den Muslimen erlaubt sich haram zu verhalten, oder verbotene Handlungen zu begehen, aus der Notwendigkeit heraus die Ummah, 
    oder muslimische Gesellschaft, einzuführen und mit Macht zu versehen. 
    Koranische Regeln wie das Verbot von Freundschaften mit Ungläubigen werden für den Moment ausgesetzt, bis die Ziele der zukünftigen Islamisierung systematisch angeordnet wurden. 
    In ihrer Anfangsphase wird die Hijra vom Westen als unverdächtig betrachtet, 
    weil die Bürger fälschlicherweise annehmen, dass die Migration hauptsächlich aus ökonomischen Gründen geschieht – eine Pilgerreise für ein besseres Leben. 
    Solomon und Maqdisi untersuchen die umfassende Strategie, die damit beginnt, 
    dass die Ummah bzw die muslimische Gemeinschaft implementiert wird. 
    Die Moschee wird zum Brennpunkt der Macht, eine strategische Basis und das Zentrum aller Aktivitäten. 
    Sie erklären, wie man in dieser embryonalen Phase Einwanderungswillige auskundschaftet 
    um zu wachsen und dadurch die bestehende muslimische Gemeinschaft zu verstärken. Muslimische Führer bieten beflissen ihre Hilfe an und machen hilfreiche Vorschläge für die Auswahl der Schule, der Wohnung, zum Gebet in der Moschee, dem Halal Markt und anderen Serviceleistungen, um sich selbst bei den Neuankömmlingen einzuschmeicheln und sie in die örtliche, muslimische Gemeinschaft zu integrieren. 
    Angestellte der örtlichen Moscheen sind immer in Bereitschaft um neue Immigranten sowie potentielle Konvertiten aufzunehmen, sie benutzen subtile Formen der Indoktrination und überwachen die Muslime vor Ort. 
    Der erste Schritt um eine Moschee als Zentrum des örtlichen islamischen Lebens und der Aktivitäten zu installieren wird irrtümlich von Nicht-Muslimen als rein wohltätige Konstruktion eines würdigen Gotteshauses angesehen. 
    Ihr wahres Ziel entzieht sich der Aufmerksamkeit, nämlich die feste Einrichtung einer absichtlich nicht integrierten muslimischen Identität, um das Ziel der Islamisierung voranzutreiben.
    [….]
    In ihrem Buch „Das moderne trojanische Pferd“ betonen Solomon und Maqdisi, 
    wenn die Muslime an Macht und Masse in ihren Gastländern hinzugewinnen, 
    dass eine Konsolidierung der Identität stattfindet, sowie die Stärkung der Infrastruktur ihrer Moscheen, Schulen, Clubs, Organisationen und Medien. 
    Die Doktrin der Taqiyya findet sicher statt, weil sich die Muslime hinter dem Diktat ihrer religiösen Hinwendung verstecken und einen kulturellen Wandel in dem Land der Nicht-Muslime oder Kuffare zu erreichen versuchen.
    In diesem fortgeschrittenen Stadium werden Versuche unternommen Gegner zum Schweigen zu bringen und sich anzubiedern. 
    Der umsichtige Gebrauch der Zakat entlockt Politikern, Vertretern von Medien und anderen Organisationen wohlgesonnene Ansichten über Muslime und den Islam. 
    [….]
    Interessanterweise werden muslimische Bewegungen niemals limitiert; 
    sie entwickeln sich frei überall im Gastland. 
    Solomon und Maqdisi betonen, 
    dass die Hijra ein umfassender und direkter politischer Versuch ist, 
    die Kultur und die Werte der Gastländer zu untergraben und sie durch den Islam und die Scharia zu ersetzen. 
    Es ist eine hinterhältige Art der Migration, die versucht Kulturen, Verhaltensweisen, Sitten, Regeln und Gesetze eines Gastlandes zu verändern, um den Islam zu verbreiten und einen islamischen Staat einzurichten. 
    Die Stufen der Hijra werden in den verschiedenen Ausprägungen in allen westlichen Gesellschaften heute offensichtlich. 
    Ironischerweise haben unsere offenen demokratischen Gesellschaften mit konstitutionell geforderter Redefreiheit, Religions- und Versammlungsfreiheit diesen Marsch in den Untergang unseres Lebensstils begünstigt. „Das moderne trojanische Pferd“
    sollte von allen Bürgern westlicher Demokratien, die dringend verstehen wollen, 
    was die Hijra bedeutet und die Drohung, die sie beinhaltet, gelesen werden. 
    Das Buch klingt alarmierend. 
    Denn die vorsichtige Evaluation dessen, 
    was augenscheinlich als unschuldige und religiöse Praxis in der Mitte unserer Gesellschaft erscheint, hat dunkle Motive und will unsere Gemeinschaften für immer verändern.“
    -

    Die vollständige Buch- Rezension:

    http://katholischpur.xobor.de/t1608f111-Massenzuwanderung-und-Asylanten-26.html#msg9568
    -

  4. „Ich denke, daß es ein wichtiger Ort ist, im konkreten Fall für den Islam.“

    Was für eine entwaffnende, messerscharfe Logik des neuen Erzbischofs von Bologna! Der Bau einer Moschee ist „im konkreten Fall für den Islam wichtig“! Allerhand! Für wen denn eigentlich sonst?

    Im Interesse der katholischen Religion läge zwar die Verhinderung der Moschee – doch diese ist Zuppi wahrscheinlich weder „im konkreten Fall“ noch überhaupt „wichtig“.

    Man mag sich lieber nicht vorstellen, wer für Zuppi, wäre er einst dabei gewesen, „im konkreten Fall wichtig“ gewesen wäre – Jesus oder Barrabas…

  5. Es mutet eigenartig an, dass ein Erzbischof kaum im Amt, sich Sorgen um eine Religion macht, die die katholische Kirche als Ungläubige bezeichnet und deren extreme Vertreter die schwarze Fahne auf dem Petersdom hissen möchten. Hat ein Kirchenmann keine anderen Aufgaben und ist seine Diözese so im Glauben gefestigt, dass man ohne Bedenken der andersartigen Religion Voraussetzungen schafft, die diese für ihren Glauben nutzen wird. So setzt sich ganz im Sinne von Franziskus, Erzbischof Zuppi von Bologna für eine Moschee ein. Da kann man nur noch hoffen, dass nicht auch noch Geld für die Moschee gesammelt wird.

  6. Wieder so ein Bock, der zum Gärtner gemacht wurde. Es ist einfach deprimierend.

  7. Er will halt eine Moschee, weil der dort Immam werden will. Mit den künftigen „Herren“ stellt man sich gut. Für die Rechte der Christen in islamischen Ländern einzutreten, würde dagegen etwas „kosten“, und vielleicht auch das Ende der „Friede, Freude, Eierkuchen“ Veranstaltungen sein.

    • Das „Gutstellen mit den künftigen Herren“ wird ihm nicht viel nutzen, denn derartige „Gutstellen-Menschen“ werden vom Islam verachtet. Gibt es nicht Prophezeiungen, dass das Blut der Bischöfe und Priester zuerst fließen wird?

  8. Zum Moscheenbau!
    Eine Zusammenfassung aus der westlichen Koranforschung im Hinblick auf die Einschätzung syrischen Flüchtlinge:

    1. Zur Beurteilung der Unterwanderungsgefahr, die nach menschlichem Ermessen von der „Migranteninvasion“ ausgeht, ist es notwendig, deren Zusammensetzung festzustellen, was besonders bezüglich der syrischen Flüchtlinge nottut, die derzeit prozentual noch immer die Zwei-Drittel-Mehrheit unter den Flüchtlingen darstellt.
    Unter ihnen sind drei Gruppen zu unterscheiden: syrische Christen, islamische Kriegs- und Wirtschaftsflüchtlinge und unter letzteren als eigene Gruppe die syrischen Alewiten, die es wert sind, einer eigenen Betrachtung unterzogen zu werden:

    Die Alewiten, zu denen auch Staatspräsident Assad, ein in London ausgebildeter Zahnarzt, gehört, sind in den verschiedenen moslemischen Ländern unterschiedlich angepasste ,ehemalige Christen. Sie gehen in keine Moschee, müssen vor dem Gottesdienst einander verzeihen, erhalten ein Stück Brot (Leib) und einen Schluck Wein (Blut). Alewiten geben gerne vor, eine moslemische Sekte zu sein, um nicht verfolgt zu werden. In Wahrheit sind sie Kryptochristen, Nachfahren der zum Islam gezwungenen Christen, die durch die Jahrhunderte christliche Elemente in Ihrem Glauben bewahrt haben. Sie beten zu einem, dem Menschen nahen Gottvater, ihre Gottesdienste sind an kein Gotteshaus gebunden, sie leben monogam, ihre Frauen sind unverschleiert, Mann und Frau sind beim Gebet nicht getrennt, und der Vorsteher reicht den Anwesenden einen Kelch mit den Worten „Blut“. Dies Gruppe syrischer Alewiten sollte neben den syrischen Christen bei der Registrierung eigens erfasst werden.
    2. Dabei ist an die lange unterdrückten Forschungen des Orientalisten Günter Lüling (1928-2014) zu erinnern, der nachgewiesen hatte, dass sich hinter Teilen des Korans christliche Hymnendichtung verbirgt. Diese Ergebnisse hatte Lüling in seiner Dissertation von 1970 und 1974, erweitert als Buch mit dem Titel „Über den Ur-Koran“, vorgelegt.. Lüling hatte als Wissenschaftler einen Weg der persönlichen Überzeugung beschritten, der ihn ins akademische Abseits und in persönliche Not führte, weil er Vorstellungen in Frage stellte, welche die Muslime in mehr als tausend Jahren liebgewonnen, wohl aber auch, weil er einigen Autoritäten der Koranforschung widersprochen hatte. Für eine akademische Auseinandersetzung war die Zeit für diese Thematik noch nicht reif. Nach der Verweigerung seiner Habilitation wurde er Jahrzehnte totgeschwiegen und musste bis zu seinem Tod 2014 von Sozialhilfe leben. Erst durch eine englische Übersetzung, die in Indien 1993 getätigt worden war, nahm die westliche Koranforschung weltweit von seinem Werk Notiz.

    3. In diesem vertrat Günter Lüling die Grundthese, dass essentielle Teile des Korans schon vor dem Propheten als christliche Hymnen- und Strophendichtung existierten, die einem liebenden Gottvater zugedacht waren. Damit hatte Lüling vieles über den Haufen geworfen, was man politisch hören wollte und was Muslime bis heute für richtig halten: dass der Koran, wie er vorliegt, vollständig dem Propheten geoffenbart worden ist und unter dem Kalifen Uthman, der zwischen 644 und 656 herrschte, zu einem geschlossenen Text zusammengefügt wurde.
    Sein Werk ist derzeit vergriffen. Das ist nicht verwunderlich, denn seine Erkenntnisse berühren das christlich-islamische Verhältnis, das Haus des Friedens betreffend, im Kern!
    Damit hatte Lüling aber forschungsgeschichtlich Christoph Luxenberg , dem momentan wohl bedeutendsten westlichen Koranforscher, den Weg für dessen Hauptwerk bereitet: „Die syro-aramäische Lesart des Koran“ (vgl. dazu http://www.christoph-heger.de/Christoph_Luxenberg.html)
    Darüber hinaus sei auf das Buch „Schlaglichter. Die beiden ersten islamischen Jahrhunderte“ von Markus
    Groß/Karl-Heinz Ohlig hingewiesen, das den Aufsatz von Christoph Luxenberg enthält: „Die syrische Liturgie und die „geheimnisvollen Buchstaben“ im Koran. Eine liturgievergleichende Studie“.

    4. Dabei geht es um die Bedeutung der vor 29 Koransuren stehenden Stenogramme, die seit Anbeginn der Koranexegese die Koranforscher beschäftigt haben.
    Dazu hat Luxenberg festgestellt, dass alle koranischen Siglen aramäisch zu lesen sind und allesamt auf eine von Anfang an schriftliche, syro-aramäische Kulturtradition hinweisen, was nichts anderes heißt, als dass sie ins Christliche zurückreichen.
    Seine Argumentation zur Sure 19 lautet:
    „Da nun Sure 19 zur Kategorie der liturgischen Texte im Koran gehört, muss das Siglum, das sie einleitet, naturgemäß ein Gottes Lob nach Art der syrischen Liturgie zum Inhalt haben.“ – was bedeutet, dass das einleitende Siglum auf eine biblische Textstelle hinweist. Diese Art von Schlussfolgerung bewährte sich und führte ihn zum Gesamtergebnis, dass den Grundstock des Koran ein ursprüngliches Lektionar, d.h. ein syrisch-christliches liturgisches Buch aus der Zeit um 300 gebildet haben muss. Bestärkt wird er durch Koranhandschriften, die man 1972 in Sana bei der Restaurierung einer Moschee gefunden hat und die bis ins 7.Jhdt. zurückreichen. Das alles bedeutet nichts mehr und nichts weniger , als dass eine Neuübersetzung des Koran notwendig geworden ist – mit weitreichenden Folgen für den Islam selbst, wie man sich unschwer denken kann.
    5. Die Forschungsergebnisse des unter dem Decknamen Christoph Luxenburg schreibenden unbekannten Orientalisten haben mit dem Auftreten des islamischen Terrorismus eine ungeahnte Brisanz erreicht – nicht zuletzt im Hinblick auf die Paradiesvorstellungen der Selbstmordattentäter: Bei Luxenberg werden die Huris, die auf die Selbstmordattentäter wartenden Jungfrauen, wieder zu den „weißen, juwelengleichen Weintrauben“, die als Frucht des Paradieses aus Ephrem des Syrers Gedicht „Das Paradies (De Paradiso)“ bekannt sind.
    Eine verblüffende Umsetzung dieser Vorstellung einer Weintraubengabe für Neuankömmlinge im Paradies in die Ikonographie zeigt ein 1998 aufgedecktes, um 900 datierbares Wandbild aus dem Syrerkloster Deir al-Suryan im Wadi Natrun in Ägypten. Hier werden die drei Patriarchen Abraham, Isaak und Jakob gezeigt, wie sie in ihrem Schoße die neu angekommenen Menschenseelen halten und mit weißen Trauben (!) füttern.
    Ein weiteres Beispiel Luxenburgs: Vom Kopftuch für Frauen wird man sich dann verabschieden müssen, denn die entsprechende Sure, syrisch-aramäisch gelesen, spricht von einem „Gürtel“, welchen sich Jungfrauen als Zeichen ihrer Unberührtheit um die Hüfte zu legen hatten. Dabei ging es wohl nicht um einen modernen Männergürtel, sondern um einer Art schmückenden Schal – an die kopftuchlosen syrisch-alewitischen Frauen sei an dieser Stelle noch einmal erinnert.
    Angesichts dieser Faktenlage muss die katholische Kirche wohl ihr Verhältnis zum Islam, insbesondere zu dessen Haus des Friedens, neu justieren. Oder hat sie die Neujustierung etwa schon mit Assisi usw. in Angriff genommen?

  9. Ich bin….
    Vielleicht sollte ich vorweg sagen: Ein Kardinal ist ein katholischer Oberhirte.
    Kardinal Zuppi will sein eigenes Zuppi (Süppchen) „kochen“. Er sagt: „Ich bin für eine Moschee!“
    Gott sagt: I c h bin der Herr, dein Gott und du sollst keine anderen Götter neben mir haben.
    Ich bin Gott, der Allmächtige. Geh deinen Weg vor mir sei rechtschaffen! (1Mo17,1).
    Ich bin der Gott deines Vaters Abraham. Fürchte dich nicht, denn ich bin mit dir. (1 Mo 26,24)
    Ich bin mit dir, ich behüte dich, wohin du auch gehst…(1Mo 28,15)
    Da antwortete Gott dem Mose: Ich bin der „Ich-bin-da“..(2Mo 3,14)
    Jesus sagt: I c h bin der Weg und die Wahrheit und das Leben. N i e m a n d kommt zum Vater, außer durch mich! (Joh 14,6)
    Ich bin….Regina und ich schreibe das jetzt mal und ich bin …..dann mal weg.

    • @ Regina
      Wenn Allah derselbe Gott ist wie der Gott der biblischen Offenbarung, wie es das 2. Vatikanum postuliert, wie Päpste seither es immer wieder bestätigen und wie es in der katholischen Kirche heute weithin akzeptiert ist– warum dann gegen Moscheen sein?
      Wenn aber Allah, in dessen Auftrag Christen geköpft und gekreuzigt werden, nicht der dreifaltige Gott ist– was nützen dann mehr als 5000 katholische Bischöfe, die offensichtlich den Unterschied zwischen rechts und links, zwischen schwarz und weiß nicht mehr kennen?
      Wenn der Gott des Korans, der die Christen verflucht, derselbe ist wie der Gott der Bibel, der die Christen segnet– dann müssen wir uns über jede neue Moschee freuen, dann müssen wir uns freuen, wenn der Imam im Vatikan für den Sieg über die „Ungläubigen“ betet, dann müssen wir Geld kollektieren und spenden für den Kronleuchter in der neuen Moschee nebenan, wie in Köln geschehen, dann müssen wir der UNO, dem Papst, Barack Obama, Angela Merkel danken, wenn sie uns Millionen Moslems ins Land holen. Sie beten ja doch „mit uns den einzigen Gott an“ (KKK 841; LG 16; NA 3)!
      Wenn das aber eine teuflische Lüge ist (wie früher die katholischen Bischöfe, Theologen und Heiligen glaubte und wie heute Christen überzeugt sind, die der Bibel glauben) – wie lange noch werden sich die Christen die Lügen ihrer Führer anhören und sich in die Irre führen lassen?

      • @ Maximilian Conradi
        Danke für die Fehlerberichtigung!Natürlich meinte ich die Alawiten – schon wegen Staatspräsident Assad!
        @ Leo Laemmlein
        Was sagen Sie zu den Forschungsergebnissen von Günter Lüling und Christoph Luxenberg bezüglich der differierenden Lesarten des Koran, die auch unterschiedliche Sichtweisen auf den Islam beinhalten, eine ältere syro-aramäische und eine jüngere arabische? Könnte es nicht sein, dass die Suren aus dem Haus des Friedens der älteren und die Suren aus dem Haus des Krieges der jüngeren, arabischen Sichtweise angehören? Sie argumentieren nur auf der Basis der Suren aus dem Haus des Krieges. Würde die Gültigkeit der Suren aus dem Haus des Friedens nicht nur für Moslems, sondern für alle Menschen Gültigkeit erhalten, träte Friede ein zwischen den Religionen. Die Kirche hat, gemäß Jesu Befehl, alle Möglichkeiten auszuloten, die Welt für alle Menschen zu einem Haus des Friedens zu machen. Sie muss dabei in längeren Zeiträumen denken, als wir Zeitgenossen es angesichts unserer jeweiligen Restlebenszeit tun müssen. Ihre hier angebotene Denkalternative ist kontraproduktiv, weil Sie sich von Vorstellungen vereinnahmen lassen, die aufgrund der realen Machtverhältnisse in der EU unter dem Schutz der Nato – und unter Einbeziehung des Widerstandswillens und der Widerstandskraft eines zum Christentum zurückgekehrten Russlands keinerlei Realisationsaussichten haben.

    • Hochverehrter Sophus,
      Ihr Hinweis auf Forschungsergebnisse zur Entstehung des Islam und den unterschiedlichen Quellen des Koran erscheint mir sehr wichtig. Der Islam ist ein schwer zu fassendes Phänomen und wir lassen uns leicht durch die heutigen Ausprägungen, die klar terroristische Züge haben, in eine Sicht treiben, die übersieht, dass der Islam in sich eine seine Ursprünge verfälschende Entwicklung genommen hat. Sollten Günter Lüling und Christoph Luxenberg mit ihren Thesen Recht haben, so bedeutete dies in der Tat, dass der Islam seine Fundamente völlig neu bedenken müsste. Die Thesen von Günter Lüling und Christoph Luxenberg erklärten auch, warum es nach dem Erscheinen Jesus Christus, also der Offenbarung Gottes in der Welt, zum Islam kommen konnte. Der Islam verengt bislang seinen geschichtlichen Ursprung auf den Propheten Mohamed, dem das Wort Gottes offenbart worden sei. Ich möchte mich Ihrer Sichtweise anschließen, dass hier ein arabische Verfälschung der ursprünglichen Texte stattgefunden hat und sich so der Islam ins Kriegerische wendete. Angesichts der höchst unübersichtlichen religiösen Gruppen in den ersten Jahrhunderten, wäre eine solche Entwicklung auch nicht sonderlich erstaunlich, bezieht man zudem die eindeutig kriegerische Grundhaltung der Beduinenstämme mit ein, auf dessen Nährboden sich der Islam entwickelte. Interessant finde ich in diesem Zusammenhang das Buch des konvertierten Juden Essad Bey (Lev Nussimbaum) über Mohammed, weniger was die historische Forschung anbetrifft, die hier eigentlich völlig außen vorbleibt, als vielmehr die Beschreibung des Orientalischen im Islam anhand der Person Mohammed.

      Leider bin ich nicht in der Lage, die von Ihnen erwähnten Forschungen tiefer zu beurteilen, dazu fehlt mir jegliche fundierte Kenntnis des Islam. Ich sehe aber auch das Problem, dass die Forschung heute diesbezüglich schon aus politischen Gründen massiv beschnitten wird und Fragen zur Entstehung des Islam einem allgemeinen Tabu unterliegen. Zudem stellt sich das Problem, dass der heutige Islam mit seinen eindeutig terroristischen Ausprägungen das Irrationale zu seinem Grundprinzip erhoben hat und daher eine Reflexion analog der Bibelforschung nur schwer möglich ist, weil diejenigen die sie in islamischen Ländern betreiben wollten, ihres Lebens nicht mehr sicher wären.

  10. Ein Anfang wäre, wenn sich Imame genauso selbstverständlich auf die Verfassung vereidigen müssten, wie es hierzulande Bischöfe tun müssen.
    Aber davon sieht man wohl ab, weil es eine zu große Zumutung darstellen würde?

  11. Netanjahu-Staatschef Israel:“Bauen Grenzzaun um Irael vor Bestien(Raubtiere) zu schützen“. Also es geht doch! Nix da mit Wischi-waschi und naivem Gutmenschentum a là Freimaurergeschwätz und „Nostra aetate“-Konzisgewäsch sowie inklusisve Assisi-Gesülze.Die Träume der Träumer zerplatzen wie bunte Lufballons.Und das zunehmend.

    • @ Leone
      Kritik, die respektvoll vorgebracht wird, bewirkt mehr als abwertende Sprache (wie Geschwätz, Gewäsch, Gesülze…). Bitte leisten Sie Ihren Beitrag bzgl. Niveauerhaltung dieses Forums.
      Danke.

  12. Leider gibt es eine verbindliche Auslegung zu den älteren Suren, dem „Haus des Friedens“ und den neueren Suren, dem „Haus des Krieges“.

    Dort wo scheinbare Widersprüche auftauchen, gilt verbindlich(!) die neuere (kriegerische) Sure. Das ist verbindliche islamische Lehre. Keineswegs kann sich ein Gläubiger aussuchen, was er gerne hätte, oder etwas negieren. Auch spielen „europäische Auslegungen“ von Minderheiten keine Rolle. In seiner Gesamtheologie sieht der Islam den vollumfänglichen Frieden, und vor allem Gleichberechtigung (sic) nur innerhalb der Umma, jedem und allem welches sich dem Islam unterwirft. Keinesfalls vollumfänglich Aussenstehenden gegenüber. Ihnen werden Zugeständnisse gemacht, mehr aber auch nicht. Und vor allem, können diese Zugeständnisse jederzeit neu überdacht werden, wenn sich die Situation ändert. Wir sehen das doch leibhaftig, in den ältesten christlichen Gebieten, wo diese nach Jahrtausenden vertrieben werden.
    Wer das in seinem Dialog nicht weiss, oder negiert, handelt letztlich verantwortungslos seinen eigenen Leuten und Glauben gegenüber, für die er Diener zu sein hat. Ganz abgesehen davon, daß sich ein römisch katholischer Würdenträger in unserer Zeit um seinen eigenen halb verfallenen „Haushalt“ kümmern sollte,weil er dort genug Arbeit finden dürfte. Westeuropa verliert doch langsam aber sicher den christlichen Glauben, und ist dabei einen anderen anzunehmen. Lässt das Bischöfe und Kardinäle kalt?

  13. Woran liegt es nur, daß gerade in unserer „aufgeklärten“ Zeit an den Spitzen meist mild lächelnde Naivlinge die Geschicke lenken? Die Ideen hinterherrennen, anstatt Überzeugungen zu haben die tragfähig sind. Die denken, daß die Generationen vor ihnen Idioten waren, und die Wirklichkeit nicht verstanden hätten, sie selbst aber diese nun endlich verstünden, weil uns die Wissenschaft die Weisheit dazu gegeben hätte.
    Das Gegenteil ist der Fall. Wir rennen heute Ideologien und weltfremden Einschätzungen hinterher, die durch Nichts als heisse Luft belegt sind. Experimentieren ständig mit offenem Ausgang, basierend auf Wunschvorstellungen, anstatt auf Realitäten. Die Idee ist eine maximiert „wirtschaftskompatible und wirtschaftskonforme“ multikulturelle und multireligiöse Weltgesellschaft, in der dem Handel und Wandel keine Grenzen gesetzt wären. In der alle friedlich und einvernehmlich nebeneinander her konsumieren. Eine völlige Illusion.

  14. Schade nur für die seit jeher vom Islam ermordeten Christen und, wenn nicht, auf alle Arten gequält und schickaniert im normalen Alltagsleben, daß diese Christen das Pech hatten, nicht der syrisch-aramäischen Sichtweise, wie Sie @Sophus sagen, sondern bedauerlicherweise der „arabischen“ Sichtweise begegnet zu sein.
    Vielleicht werden auch Sie mal das Glück haben der arabischen Sichtweise zu begegnen. Was meinen Sie? Ich wünsche Ihnen das nicht.

    Ich wünsche auch nicht, daß etliche Bischöfe und Priester wie Laien irgendwann mal die „arabische“ Sichtweise des Islam an der eigenen Haut kennenlernten. Aber richtig wärs schon.
    Den islamischen Allah mit dem wahren Gott gleichzusetzen wie „Papst“ Franziskus das zu belieben tut, ist wahrheitswidrig und übel, weil er damit die Christen, Juden und auch Heiden den Moslems ans Messer liefert.

  15. @ Sophus
    Von Lüling und Luxenberg habe ich erfahren durch einen Freund, auf dessen Website Sie anderswo verwiesen. (Er kennt gut den Islam, kann den Qur‘an im Original lesen und hat einschlägige Artikel veröffentlicht.) Ich habe mich selbst auch mit dem Islam vor Jahren eingehender beschäftigt. Die von Ihnen angesprochenen Forschungsergebnisse finde ich in diesem Zusammenhang nicht von hohem Interesse, weil sie für die Muslime belanglos sind. Für unsere Beziehungen zum Islam ist wichtig, was sie selbst für ihre verbindliche Koranauslegung und ihr obligatorisches Religionsgesetz ansehen. Denn danach richten sie ihr Handeln aus, nicht nach Lüling und Luxenberg. Papst Franziskus allerdings scheint zu meinen, es gebe eine Instanz außerhalb des Islams (und als U-Boot innerhalb desselben?), die diesem vorschreiben könne, was „authentische“ Koranauslegung ist. Das lässt er in seiner Enzyklika Evangelii gaudium anklingen. Nach dieser von ihm nicht näher erläuterten „authentischen“ Koranauslegung ist der Islam eine friedliche Religion. Vielleicht denkt er, dass der kommende Weltdiktator den Religionen, darunter auch dem Islam, diktieren wird, was sie „authentisch“ sind. Das ist jetzt schon von den Chartas interreligiöser Organisationen und von Erklärungen der UNO abzulesen. Danach ist authentische Religiosität „tolerant“, relativistisch, pluraistisch, nicht exklusivistisch, nicht proselytisierend, usw. usf. Das ist das Gegenteil vom traditionellen Selbstverständnis der Weltreligionen, aber dieses neue Selbstverständnis wird ihnen aufgezwungen. Der bedeutendste Aufzwinger ist der Papst selbst. Er lehrte, dass der Koran ein prophetisches Buch des Friedens sei. (Die erstrebte Harmonie der Weltreligionen ist nur eine Zwischenphase. Endzustand wird die weltweite offene Anbetung Satans vermittels des Antichrists sein.) Der Papst ist aber nur die Spitze des Eisbergs, man könnte auch sagen: des Irrsinns. Ansgar Hörsting z.B., Präses der Freien evangelischen Gemeinden (FeG) in Deutschland, schrieb auf seinem persönlichen Weblog, er sei dafür, 25 Millionen Korane zu verteilen (https://ansgarhoersting.wordpress.com/2012/04/17/pro-koran/ ).
    Das Thema, worauf es hier tatsächlich ankommt, ist, wie das Nebeneinander von friedlichem und kriegerischem Islam im Koran von den Muslimen verstanden wird. In der Praxis ist es so, dass im interreligiösen Dialog die friedlichen, toleranten, scheinbare christen- und judenfreundlichen Verse herangezogen werden, um die Ungläubigen zu ködern. Die kriegerischen Verse hingegen werden angewendet, wenn man die Ungläubigen offen bekämpft. Nun ist strenggenommen die Anwendung der Verse nicht dem Belieben des einzelnen Moslems überlassen. Die anerkannten islamischen Rechtsschulen haben in mehr als tausend Jahren Exegese durchaus ein für ihren jeweiligen Geltungsbereich verbindliches System von Rechtsvorschriften geschaffen, über das man sich auch als Nichtmoslem informieren kann, weil alles Wichtige nicht nur in Arabisch, sondern auch in Englisch und anderen Weltsprachen auf dem Internet veröffentlicht ist. Wer hier unwissend ist, ist selbst schuld. Ob sich Dschihadisten an diese Regeln halten, ist eine andere Frage. Relevant für die von Ihnen aufgeworfene Frage ist nicht die westliche kritische Koranforschung, sondern die sogenannte „Abrogation“. Dazu kann man Artikel im Internet nachlesen, etwa in Wikipedia. Ich verlinke lieber auf diesen kritischen Artikel: http://derprophet.info/inhalt/abrogation-htm/ . Und nun entscheidend: Es ist nämlich umgekehrt, als Sie anzunehmen scheinen. Nach der islamischen Rechtswissenschaft sind die friedlichen und toleranten Verse durch die kriegerischen und intoleranten abrogiert, aber das verheimlichen die islamischen Dialogführer.

      • @ Leo Laemmlein
        Danke für Ihren Kommentar!
        Was die „Abrogation“ betrifft, verweise ich auf das Interview mit Weichbischof Schneider, Kasachstan, mit einem Journalisten:
        „Blackman: Sie leben in einem Land, in dem 70 Prozent der Bevölkerung moslemisch ist. Was ist Ihre Erfahrung, in einem mehrheitlich moslemischen Land zu leben? Gibt es Zusammenarbeit oder Konflikt? Bekehren sich die Moslems zum katholischen Glauben?

        Bischof Schneider: Gott sei Dank herrschen Frieden und Harmonie. Die Leute sind sehr tolerant und es gibt keine Feindseligkeiten. In der Mentalität und der Kultur der Menschen gibt es keinen Extremismus, und die Regierung unterstützt aktiv den interreligiösen Dialog. Sie ist sehr wachsam, um Extremismus zu verhindern, bis hin zur Landesverweisung.
        Die Regierung organisiert Treffen, um miteinander die gemeinsamen Werte der Gesellschaft zu teilen. An diesen Treffen ist nichts Theologisches, sondern nur ein Beitrage zur Verbesserung des sozialen Lebens, was ich für sehr positiv halte. Die Gender-Ideologie zum Beispiel, die derzeit auf globaler Ebene mit diktatorischen Methoden aufgezwungen wird, findet Gott sei Dank keinen Raum, weil die Moslems dieselbe Meinung zu diesem Thema haben. Wir sind uns einig in der Verurteilung der Gender-Projekte und in der Prävention gegen jeden negativen Einfluß gegen die Familie.“
        Diesem Interview ist zu entnehmen, dass in einem geordneten Staatswesen wie Kasachstan moslemischerseits das innerstaatliche Gemeinschaftsleben trotz Mehrheit nach den Suren aus den Haus des Friedens organisiert wird, unterstützt von der Regierung und nicht, wie es möglich wäre, aus dem Haus des Krieges. Nach dem ungeschriebenen Gesetz des Lebens, das von der Vernunft diktiert wird, überstimmen heute die Suren aus dem Haus des Friedens jene aus dem Haus des Krieges. Wer es heute aus längst veralteten religions-ideologischen Impulsen in Bezug auf Europa umgekehrt will, muss für sich mit dem Schlimmsten rechnen, denn wir leben hier nicht in der Wüste! In Afghanistan werden z.Zt. Bürgerwehren gegen IS-Angriffe auf Dörfer bewaffnet. Zur Erinnerung: In Deutschland gibt es Hundertausende von ehemaligen Wehrpflichtigen im „besten“ Alter zwischen 35 und 55 Jahren in allen Dienstgraden. Die unterstünden im Ernstfall als Bürgerwehr weder Berlin noch gar der Nato, sondern nur den Ländern. Aber im Fall des Falles würden wohl die oberbayerischen Gebirgsschützen reichen! :-)))

      • @ Sophus
        Diesen Teil des Interviews mit Bischof Athanasius Schneider hatte ich mit Genugtuung gelesen. Mit islamischen Politikern verhandeln, um den Christen in ihrem Machtbereich ein ruhiges und sicheres Leben zu ermöglichen, das ist nicht zu tadeln. Zu verurteilen ist aber die Relativierung des Christentums vor dem Islam, die Verheimlichung oder Verfälschung des Evangeliums, interreligiöse Veranstaltungen, Synkretismus. Das aber zieht immer mehr in die christlichen Kirchen ein, auch in die katholische Kirche.
        Der Islam ist eine kriegerische Religion. Das beweisen seine autoritativen Glaubensquellen (Koran, Sunna) wie auch seine Geschichte. Schon die Gefährten Mohammeds massakrierten sich nach dem Tod ihres Propheten gegenseitig, im völligen Kontrast zum Verhalten der Apostel und Jünger nach der Auferstehung und Himmelfahrt des Herrn. Die Geschichte der Ausdehnung des Islams ist eine Geschichte militärischer Eroberungen.
        Ist erst einmal der islamische Staat errichtet, werden die Anhänger der „Buchreligionen“ als Bürger zweiter Klasse und minderen Rechts geduldet, solange sie die Sondersteuer zahlen und Demütigungen und Schikanen widerstandslos ertragen. Unter diesen Bedingungen gab es bis zum 19. Jahrhundert relativ friedliche islamische Jahrhunderte. Je nach den Machthabern konnte es zwischendurch aber auch zu Zwangsbekehrungen kommen, wie z.B. in den bulgarischen Rhodopen im 16. Jahrhundert.
        Insofern gibt es eine „friedliche“ Variante des Islams tatsächlich. Moderne Politik schürt den kriegerischen Islam. Radikale islamische Bewegungen im 20. Jh. werden von politischen Kräften des Westens unterstützt, teils sogar ins Leben gerufen. Zudem sind da jene, die im Hintergrund nach dem Sprichwort handeln: Wenn zwei sich streiten, freut sich der dritte.
        Leider wird die „islamische Invasion“ (Papst Franziskus) vom Papst und den katholischen Bischöfen und auch den Führern der nichtkatholischen Großkirchen forciert, ob aus Blindheit oder Böswilligkeit oder beidem, bleibt sich im Ergebnis gleich.
        Was Deutschland angeht, möchte ich noch einmal diesen Artikel empfehlen:
        „Neun ehemalige Generalstabs- und Truppenoffiziere haben (…) ein Diskussionspapier zur Verfügung gestellt, das es in sich hat. Sie fragten sich bei einem Treffen in München: Wird sich der Islam langsam, schleichend ausbreiten, ohne kriegerische Handlungen, oder aber durch militärische Angriffe des IS? Der Grund, warum die Offiziere jetzt damit an die Öffentlichkeit gehen: Es soll ein Weckruf sein! …“
        http://info.kopp-verlag.de/hintergruende/geostrategie/peter-orzechowski/kommt-es-zum-krieg-des-is-in-deutschland-.html

  16. @ Leo Laemmlein Empfehle Ihnen zum Thema: „ISLAM“ und „Koran“ hierzu die Literatur von Mark Gabriel zu lesen. Er war Professor für islamische Geschichte an der Al- Azhar Universität in Kairo und auch IMAN dort u.a. bevor er die Bekehrung durch Jesus Christus erfahren durfte. Äusserst empfehlenswert!

  17. @ Leo Laemmlein natürlich muss es IMAM (Vorsteher) heißen und nicht IMAN (Islam), wie Sie ja schon richtig geschrieben haben. Entschuldigen Sie mir bitte diese Verwechslung.

  18. Alleine die Idee, dass sich im Islam soetwas wie eine historisch kritische Exegese entwickeln und durchsetzen könnte, ist absurd und leider völlig weltfremd. Alleine diese Idee und Vorstellung kommt bereits aus dem griechischen Denken heraus, und erscheint nur uns naheliegend und erwägenswert. Der versuchte Anstoß in der Regensburger Rede Benedikt XVI wurde mit offener Ablehnung und Feindseligkeit bis hin zur Gewalt beantwortet. So liegt die Realität.

    • @ Feuer und Flamme
      Sie haben nicht verstanden, worum es geht, wenn Sie sagen: „Alleine die Idee, dass sich im Islam so etwas wie eine historisch-kritische Exegese entwickeln und durchsetzen könnte, ist absurd und leider völlig weltfremd“.
      Es geht darum, dass diese Exegese von westlichen Koranforschern entwickelt, in westlichen Sprachen veröffentlicht und damit unter der westlichen Intelligenz des Islam verbreitet wird. Das allein kann seine Wirkung nicht verfehlen, wie zumindest in einem Fall auf amazon die hilflos-abwehrende Rezension auf das Werk von Christoph Luxenberg zeigt. Sein Buch kann man nicht umbringen! Das ist das Neue für den speziell sunnitischen Islam, dem aus dem Haus des Krieges: Es wird sich schneller, als bestimmten Leuten lieb ist, herumsprechen, dass es im Paradies nur Weintrauben statt Jungfrauen als Lohn für „Helden“ gibt und dass es für Musliminnen ein Hüftschal statt Vollverschleierung oder zumindest statt Kopftuch auch tut. Erzählen Sie es bei Muslimen herum, wenn Sie im Sinne der Wahrheit der „Realität“ entgegentreten wollen!

      • Wohl niemand bezweifelt, dass kritische Koranwissenschaft (die übrigens auch im Westen akademisch unterdrückt wird) Wirkung hat. Die Wirkung dürfte daran bestehen, eine liberale Koranauslegung innerhalb des Islams und den Abfall vom Islam zu fördern.
        Ersteres dürfte schwierig sein und sich auf wenige Intellektuelle beschränken, weil der Koran seine Verbalinspiration stark hervorhebt. Ein liberale Koranauslegung ist intellektuell unredlich, weil der Koran offenkundig unliberal ist.
        Viele, die infolge von Korankritik – oft spontan, durch eigenes Nachdenken, ohne westlichen Einfluss – den Islam verlassen, werden Agnostiker und Atheisten, nur ein Teil wendet sich dem Christentum zu.
        Lülings und Luxenbergs Forschungsergebnisse sind nicht so grundstürzend, dass sie den Islam als solchen ins Wanken bringen.

  19. Fakt ist, nicht nur die Legitimität der Gewalt ist im Koran grundgelegt, sondern die Gewalt als höchste Form des Gottesdienstes! Insofern sind wir als Zeugen des rituellen Hinschlachtens von Nicht-Gläubigen, bzw. Andersgläubigen Nichts anderes als Zeugen ritueller „Liturgien der Gottesverehrung“ im Sinne des Islam. Und in diesem Sinne werden diese Aktionen auch „zelebriert“. Somit sind auch alle Gotteshäuser, Moscheen und Gebetsrufe mit dieser Form der „Liturgie“ unweigerlich kontaminiert.

  20. Wenn es nicht so traurig wäre, müsste man lachen.

    Warum wohl sind Moscheen sehr oft nach Eroberern und Heerführern benannt? Während wir selbst inzwischen sogar zuviel bedenken haben, um selbst Kasernen nach Heerführern zu benennen…? Mal stelle sich mal vor, man würde auch nur in Erwägung ziehen, in Istanbul eine Kirche zu bauen, die man nach Sobieski benennen wollte? Das gesamte Selbstverständnis des Islam ist dem Unsrigen diametral entgegengesetzt.
    Und lediglich die heutige Dekadenz weigert sich einfach dies wahr zu nehmen, was offensichtlich ist.

  21. Aber vielleicht ist er auch unbrauchbar und zu politisch und ganz bestimmt zu emotional,und damit nur vetwirrend und Sie als das Regulativ zur rechten Zeit…?! DANKE!!!

  22. Bekanntlich verfügt seit dem Zusammenbruch des Osmanischen Reiches kein muslimisches Land über eine dermaßen starke Armee, auch Pakistan nicht, dass es den Westen ernsthaft bedrohen könnte, ohne in Gefahr zu geraten, selbst ausgelöscht zu werden. Selbst im Fall gemeinsamen Handelns wären die vereinten Streitkräfte der islamischen Länder den westlichen Streitkräften bei weitem unterlegen.

    Daher halte ich Spekulationen, Europa könnte über einen für den Islam siegreichen Kampf der Kulturen unter dessen Herrschaft geraten, für eine verantwortungslose Realitätsverfälschung.

    Zwar meint Ira Marvin Lapidus, die zunehmende Integration der Weltgesellschaften als Ergebnis der verbesserten Kommunikation, Medien, Mobilität und Migration mache das Konzept eines einzigen Islam, der überall in gleicher Weise ausgeübt wird und nationale und ethnische Bräuche überwinde, bedeutsam. Sie meint aber gleichzeitig: „Weltweite muslimische Identität setzt nicht notwendigerweise oder gar gewöhnlicherweise organisierte Gruppenaktivität voraus. Obwohl Muslime ein weltweites Zugehörigkeitsgefühl verspüren, schlägt das wahre Herz des muslimischen religiösen Lebens außerhalb der Politik – in örtlichen Vereinigungen für Gottesdienst, Diskussion, Nachbarschaftshilfe, Bildung, Wohltätigkeit und andere gemeinschaftliche Tätigkeiten.“ ( in: A History of Islamic Societies, Cambridge University Press, 2002, S. 823 f.)

    Der indisch-amerikanische Nobelpreisträger Amartya Sen ist der Auffassung, dass die Identität eines Menschen nicht zu sehr mit seiner kulturellen Zugehörigkeit gleichgesetzt werden dürfe. Denn die Festlegung des Menschen auf Religion und Kultur („Wir“ und die „Anderen“) käme nur den Fundamentalisten zugute, die an „dieser Miniaturisierung menschlicher Existenz, mit der alle Ideologie der Gewalt ihren Anfang nehme“ ihren Nutzen ziehen. Die Spirale aus Identität und Gewalt könne und müsse durchbrochen werden. Denn niemand sei zu einer einzigen Identität verdammt, jeder könne seine Persönlichkeit gestalten und mitbestimmen. Die Welt könne sich ebenso in Richtung Frieden bewegen, wie sie jetzt auf Gewalt und Krieg hinzu zu steuern scheint.

    Die Absage an einen Kampf der Kulturen (2007) haben die Autoren Ilija Trojanow und Ranjit Hoskoté zum Thems gemacht: In ihrem Buch „Kampfabsage. Kulturen bekämpfen sich nicht – sie fließen zusammen“ richten sie ihre Kritik gegen eine in Nordamerika und Westeuropa weit verbreitete, falsche Auffassung, wonach Kulturen in unüberbrückbarer Abgrenzung von anderen Kulturen über einen unveränderlichen Kern verfügten. Dieser Kern ist im Christentum für einen Christen fraglos vorhanden.

    Einen “ ähnlich unveränderlichen Kern“ beim Islam stellen nun die westlichen Islamkritiker in Frage. Den umfänglichen Forschungsstand hat zusammengefasst:

    Norbert G. Pressburg (Pseudonym) Good Bye Mohammed: Das neue Bild des Islam. 3., überarbeitete Auflage. Books on Demand, Norderstedt 2012, ISBN 978-3-8448-5372-8. (Erste Auflage 22. Dezember 2009, mit dem Nebentitel: Wie der Islam wirklich entstand); abrufbar bei Google Books.
    Und dieser Forschungsstand wird öffentlich diskutiert!

    Eckehard Peters hatte in seiner Eigenschaft als Ausländerbeauftragter beim Thüringer Ministerium für Soziales, Familie und Gesundheit den Religionswissenschaftler Karl-Heinz Ohlig zu einem Vortrag über korankritische Forschungen nach Erfurt eingeladen. In seinen Begrüßungsworten zum Vortrag erläuterte er seine Intention;

    „Aufgeklärte Christen des 21. Jahrhunderts können den Muslimen in aller Solidarität mit einer Erfahrung dienen: Im 18. und 19. Jahrhundert brach für manche Christen mit dem Einbruch der Aufklärung in die Theologie scheinbar ein Weltbild zusammen, als sie beispielsweise zur Kenntnis nehmen sollten, dass Adam und Eva nicht als historische Figuren zu verstehen wären, dass die Bibel weder ein Physik- noch ein Biologielehrbuch ist, dass in ihr stattdessen vielfältige literarische Genres anzutreffen sind und sich viele biblische Texte zwar auf Geschichte beziehen, aber keineswegs als historische Protokolle im Sinne moderner Chronistik zu lesen sind. Geschadet hat die aufklärerische historische Bibelkritik den Kirchen und dem religiösen Glauben letztendlich nicht. Sie hat im Gegenteil dazu beigetragen, das Christentum in die Moderne zu führen und in die naturwissenschaftlich-technische Zivilisation zu inkulturieren. Könnte es nicht sein, dass der Islam in Europa diesen Weg noch vor sich hat? Wenn ja, dann sollten wir die Muslime auf diesem Weg begleiten – solidarisch und in Bescheidenheit. Dabei gilt es sicherzustellen, dass sich die tiefsten Bindekräfte, zu denen der Mensch fähig ist, die religiösen, frei entfalten können, und zugleich jedem Versuch, sie machtpolitisch zu missbrauchen, entschlossen entgegengetreten wird.“

    • Hochverehrter Sophus,
      auch wenn ich Ihre Auffassung für interessant halte, teile ich Ihren Optimismus nicht. Auch scheint mir Ihre Wertung bezüglich der Aufklärung, die nur positiv auf die christliche Theologie gewirkt habe, nicht ganz mit der Wirklichkeit übereinzustimmen. Zuallererst wäre hier zu klären, inwieweit die Aufklärung selbst von ihrem Grundverständnis des Seins irrationale Züge aufweist. Th.W. Adorno und Max Horkheimer kamen in ihrer Negativen Dialektik zu dem Schluss, dass die Aufklärung sich zunehmend ins radikal Irrationale umkehrt, da sie die eigenen Grundlagen, auf der sie ihre Kritik aufbaut, nicht reflektiert. Papst Benedikt hat diesen Befund dann nochmals als Theologe aufgegriffen und in aller Deutlichkeit gemahnt, dass eine Aufklärung, die sich von Gott und damit dem Schöpfungszusammenhang emanzipieren zu können glaubt, nicht ins Licht der Wahrheit, sondern notwendig in die Finsternis moderner Diktaturen führt. Weder der Stalinismus noch der Nationalsozialismus sind ohne die Aufklärungsideologie der Französischen Revolution zu verstehen, man muss heute wohl sagen, dass diese Diktaturen in der Logik der Französischen Revolution, wie sie sich bei den Jakobinern deutlich gezeigt hat, begründet sind und ohne diese Logik gar nicht hätten entstehen können. Allein eine Zunahme des empirischen Wissens garantiert keine kulturelle Weiterentwicklung, sondern kann auch in die Dekadenz führen, die immer auch von totalitären Ausdrucksformen des politischen Handelns begleitet ist. Es erscheint mir nicht ausgemacht, ob die Aufklärung mit ihrem das Sein verkürzenden Empirismus letztendlich sehr wohl das religiöse Fundament des Christentums unterminiert hat und wir heute einen breiten Rückfall der christlich geprägten Kulturen ins mythisch Heidnische erleben. Um hier ein gültiges Urteil zu fällen, erscheint mir der Zeitraum seit der Französischen Revolution definitiv zu kurz. Auch die Gender-Ideologie – eindeutig ein Kind der Aufklärung – zeigt, dass die von Ihnen ausgemachte „Inkulturation“ des Glaubens nur unter der völligen Preisgabe des religiösen Kerns erfolgte, mithin der Glaube sich zunehmend entleert und auf den Status des Brauchtums herabsinkt, wie man es heute allenthalben auch in der katholischen Kirche sehen kann. Hier hat der Islam noch vitalere Gegenkräfte, die sich der alles verschlingenden abstrakten Kritik, der Furie des Verschwindens, widersetzen. Die Aufklärungsideologie vermag den Schein ihrer Überlegenheit über das religiöse Denken nur unter der Preisgabe des Sinns aufrechtzuerhalten. Zudem bleibt gerade heute offen, ob die naturwissenschaftlich-technische Zivilisation auf Grund der Abstraktheit ihres Naturverständnisses langfristig nicht eher genierende Tendenzen entwickelt. Auch hier erscheint mir die Gender-Ideologie ein erstes, deutliches Anzeichen für eine solche Entwicklung. In der Breite hat sich die naturwissenschaftlich-technische Zivilisation eher zurückentwickelt und bringt mittlerweile die seltsamsten Erscheinungen des Irrationalismus hervor. Der Mensch verfällt in ihr zunehmend der Verabsolutierung des Scheins der unbegrenzten Möglichkeiten, die so absurde Züge annimmt, dass sich der Mensch tatsächlich von seiner Natur emanzipieren zu können glaubt. Viele Menschen sind heute leicht davon zu überzeugen, es gäbe Außerirdische, als das es einen Schöpfer gibt und da muss man schon ernsthaft fragen, wie dies mit reine Vernunft vereinbar sein soll.

    • Hochverehrter @ Suarez
      Sie sagen zu mir:
      „Auch scheint mir Ihre Wertung bezüglich der Aufklärung, die nur positiv auf die christliche Theologie gewirkt habe, nicht ganz mit der Wirklichkeit übereinzustimmen“.
      Darf ich Sie auf ein Missverständnis hinweisen: Ich habe oben, als Beispiel für eine in Deutschland bereits eingetretene öffentliche Diskussion, die Begrüßungsworte von Herrn Eckehard Peters in seiner Eigenschaft als Ausländerbeauftragter beim Thüringer Ministerium für Soziales, Familie und Gesundheit an den Religionswissenschaftler Karl-Heinz Ohlig zitiert, der zu einem Vortrag über korankritische Forschungen nach Erfurt eingeladen worden war.
      Wie Sie aus früheren Diskussionen wissen, teile ich durchaus Ihre Grundsatzkritik an der historisch-kritischen Forschung aus dem deistischen Geist der europäischen Aufklärung, die vor allem den unveränderlichen katholischen Glaubenskern in der von Ihnen dargestellten Weise mit weitreichenden Folgen für den katholischen Glauben zu destruieren trachtete. Mit dem Peters-Zitat wollte ich lediglich auf die Hoffnungen hinweisen, die sich mit der historisch-kritischen Forschung in Bezug auf deren Anwendung auf den Koran durch westliche Islamkritiker verbinden lassen, mit dem Ziel, einen “ähnlich unveränderlichen Kern“ im Islam in Frage zu stellen und damit die islamistische Terrorgefahr weltweit zu mindern. Übrigens hat Peters sein Engagement in der Sache mit den Verlust seiner Arbeit als Ausländerbeauftragter beim Thüringer Ministerium für Soziales, Familie und Gesundheit verloren, weil man „Integrationsprobleme“ fürchtete. Allerdings hatte er 2000 Broschüren mit Vortragsinhalten ohne Zustimmung seines Ministeriums unter den Teilnehmern verteilen lassen. Daraus wird die Brisanz ersichtlich, die man den Luxenberg-Ergebnissen in Regierungskreisen in Erfurt beimisst.

      • Hochverehrter @ Sophus,

        in der Tat hatte ich Sie da missverstanden.

        Ich gebe Ihnen natürlich völlig Recht, dass eine differenzierte Betrachtung des Phänomens Islam sinnvoll und vonnöten ist, schon weil dies auch Rückschlüsse auf gravierende Fehlentwicklungen im Christentum ermöglicht. Dass im Christentum immer Friedfertigkeit geherrscht habe, wird wohl niemand ernsthaft behaupten wollen. Besonders interessant wäre hier die Frage, inwieweit der christliche Glaube in einer von heidnischen Vorstellungen tief geprägten Welt immer wieder droht, ins Heidnische umgeformt zu werden und so seine zentralen Inhalte zu verlieren. Oft sind auch Mischformen entstanden, in denen heidnisches Denken weiterhin dominiert und so den christlichen Glauben verzerrt. Letztendlich ist der heutige Relativismus, insbesondere in seiner fortschreitenden Ausprägung, wie allenthalben zu sehen, nichts anderes als ein verdeckter heidnischer Atavismus. Das Neue, das mit Jesus Christus in die heidnische Wirklichkeit eingetreten ist, wurde zu allen Zeiten als Störend empfunden. Es ist die Distanz des christlichen Glaubens zur weltlichen Macht, die dem heidnischen Denken nicht behagt. Es ist der geist des Pilatus, der immer wieder skeptisch die Frage nach der Wahrheit beiseite schiebt zugunsten weltlicher Machtentfaltung. Immer wieder wird der christliche Glaube so weit ins Weltliche verzerrt, dass er sich verwässert und seine tiefe Wahrheit verliert.

        Meine Haltung zur Aufklärung zielt nicht darauf, Rationalität infrage zu stellen. Im Gegenteil, gerade der Christ ist offen für die Wahrheit und das schließt natürlich auch kritisches Hinterfragen ein. Glaube schließt Vernunft ein, ja ohne den Glaube verliert die Vernunft die Grundlage, auf der sie erkennt, was wahr und was falsch ist. Wo das Denken das Sein außen vor lässt, wie es im Positivismus der Fall ist, da wird auch nichts im qualitativen Sinn erkannt. Vernunft schließt Sinnhaftigkeit ein und zwar objektiv, nicht subjektiv. Wo es keinen Sinn gibt, kann es keine Vernunft geben. Einen relativen Sinn gibt es nicht, Sinn meint immer das Absolute und das kann nicht im Subjekt liegen, sondern weist über das Subjekt, ja die Menschheit hinaus. Sinn kann auch kein Zwang sein, daher lässt sich das Sinnhafte auch nicht mit Gewalt herstellen. Gerade der christliche Glaube weiß um diese Wahrheit.

        Zu der weiter unten geführten „Diskussion“, insbesondere von @ stellamaria erlaube ich mir anzumerken, dass mir erstens der Stil dieser Leserin merkwürdig bekannt vorkommt und mich an eine bestimmte Leserin erinnert und ich die dort formulierte Kritik an der Aufklärung für völlig verkürzt halte, die den Kern des Problems der Aufklärungsideologie nicht trifft. Insofern distanziere ich mich deutlich von jeder Wissenschaftsfeindlichkeit. Wissenschaft zu verteufeln ist nicht christlich. Nur darf sich die Wissenschaft nicht zum absoluten Maßstab in Fragen erheben, die sie gar nicht beantworten kann. Sobald sie sich durch radikale Negation verabsolutiert, verfällt sie der Irrationalität, die sie angeblich beseitigen will. Die Furie des Verschwindens ist eben nicht ein Maßstab der Wahrheit. Wissenschaft muss die ihr gesetzten Grenzen respektieren und genau das will aufklärerisches Denken nicht, weil dies immer eine Preisgabe von Macht nach sich zieht.

        @ stellamaria würde ich empfehlen, nochmals die Mitteilung des Herausgebers von katholisches.info zu Pöbelkommentaren nachzulesen. Es wäre sehr zu wünschen, gerade im Interesse eines interessanten Gedankenaustausches, wenn nicht gleich wieder zu persönlichen Provokationen und Angriffen geschritten würde. Dem hochverehrten Sophus „Freimaurerjargon“ unterstellen zu wollen, ist bösartig und so weit von aller Realität entfernt, dass man nur staunen kann.

  23. Betrachtet man sich die Auseinandersetzungen der frühen Christen um die Trinität, so drängt sich schon die Vermutung auf, dass der Islam seinen Ursprung in diesen Abspaltungen des frühen Christentums genommen hat. Im Widerstreit des Monophysitismus, Monotheletismus und Nestorianismus über das wahre Gottesverständnis gärte eine religiöse Empfindung, die dem Gottesbild des Alten Testamentes weiter verhaftet blieb. Der von mir oben erwähnte Orientalist Lev Nussimbaum betont in seinem Mohammed Buch, dass es außerordentlich erstaunlich sei, dass Mohammed solche Verse verfasst habe, da sein Bildungsstand dies eigentlich nicht erklären könne. In der Lesart des Islam bestärkt dies noch die Authentizität des Koran, weil er nur als göttliche Offenbarung über Mohammed als Propheten formuliert worden sein könne. Insofern ist der Islam von seinem Grundverständnis, wenn ich es als Laie richtig sehe, radikal ahistorisch. Die Ursprünge der Korantexte werden nicht reflektiert sondern als Offenbarung gesetzt. Damit ist dem Islam auch jede ernsthafte Koranrezeption verschlossen, schon weil sie notwendig an dem Dogma rührt, dass der Koran als Text ein historisch gewordener ist. Eine historische Betrachtung des Koran wird also notwendig für den Islam zur Häresie. Es ist klar, dass im selben Moment, in dem ein Muslime anerkennte, dass der Koran ein gewachsener Text ist, dessen Ursprünge weit vor Mohammed liegen, damit das Dogma der Offenbarung an den Propheten infrage gestellt wird. Vermutlich hat in den Wirren der verschiedenen Strömungen des frühen Christentums eine sich stets weiter radikalisierende Richtung den Nährboden bereitet, auf dem dann Mohammed als Prophet auftreten konnte, um so eine neue religiöse Einheit zu schaffen, mit dem radikalen Entwurf, das Weltlich mit dem Transzendenten in Deckung zu bringen, allerdings um den Preis der Wahrheitsfrage, denn die wird im Islam nicht mehr aufgeworfen, sie gilt mit Mohammeds Offenbarung als göttlich beantwortet. Gott wird so wieder zum radikal Verborgenen, eine Rückwendung zum alttestamentarischen Gottesbegriff ist unverkennbar. Wenn Jesus sagt: Mein Reich ist nicht von dieser Welt, so verkehrt Mohammed als Prophet dies genau in sein Gegenteil. Im Islam verschränken sich unauflösbar politische und religiöse Macht. Es mag die gefühlte Ohnmacht politischen Herrschaftswillens gewesen sein, die einen Teil der frühen Christen sukzessive wieder vom Christentum wegführte. Interessanterweise zeigen heute eindeutig ins weltliche orientierte „Christen“, wie z.B. Hans Küng, starke Sympathien für den Islam. Auch im Protestantismus gab es immer wieder Annäherungen an den Islam – siehe Goethes West-Östlicher Diwan. Selbst Atheisten zeigten nicht selten Sympathien für den Islam. Insofern sehe ich schon erhebliche Probleme seitens des Islam, Toleranz gegenüber dem Christentum zu üben. Sofern der Islam sich unangefochten sieht, übt er diese Toleranz, sobald es aber um die Freiheit der Wahrheitsfrage geht, wird der Islam sofort radikal autoritär, ja totalitär. Schon die das Fragen nach der Wahrheit wird dann zum blasphemischen Akt. Zudem dominiert im Islam wieder das abstrakte Gesetzt das religiöse Denken und Handeln. Die Spaltungen innerhalb des Islam zwischen den Schiiten und Sunniten haben dann, wie mir scheint, einen religiös motivierten Terror hervorgebracht, der das Religiöse tatsächlich ins radikal Irrationale umformt und so zum totalen Abfalls von Gott wird.

    • Ich stimme Ihnen in Ihrer Analyse zu geehrter @Suarez.

      Da könnte man sich die Frage stellen, warum diese Irrlehre des Korans/Islams nie verurteilt worden ist, so wie auch all die anderen Häresien in der ersten Christenheit. Man versuche oft genug den „Dialog“ mit dem Islam wie auch der engelgleiche Franz von Assisi- aber auch er kam nicht weiter. Auch Nikolaus von Kues mühte sich dahingehend ab wie so viele bekanntlich vor und nach ihm bis heute. Es ist ein Rätsel.

      Was geht da vor? Und warum erschien die Allerreinste, Maria, in „Fatima“? – Maria wird der Schlange den Kopf zertreten- und zur Schlange gehört auch der Islam (wie die „Aufklärung“/Freimaurerei/Marxismus usw.) wie sie es in ihren Botschaften von Amsterdam sagt. – Das ist meine Überzeugung, wenn ich das sagen darf, denn ich glaube, daß die Muttergottes das bewirken wird in ihrer Demut. Aber man kann sie darum bitten und ihr da mithelfen.
      Nur Maria in der Kraft des wahren Gottes und kein Mensch auf Erden, denn wer könnte der Schlange widerstehen? – Deswegen läßt sich der Islam nicht bekehren. Jeder Dialog scheitert m.Er. letztlich am Diabolischen des Islam.

      • @ Franzel
        Es geht hier nicht um einen Dialog mit dem Islam, sondern um die Herausarbeitung von wissenschaftlich gesicherten Ergebnissen für die Selbstfindung der Menschen im Islam. Das ist nach Matthäus unser neutestamentlicher Auftrag: Gehet hin und lehret…. Diesem Auftrag muss sich in der gegenwärtigen Situation jeder persönlich stellen.

  24. „Aufgeklärte Christen“ im Sinne der „Aufklärung“ sind keine Christen. Man kann hier den Herrn Prof. Ohlig geehrter @Suarez ganz gut vergessen. Er verkündet offenkundig schalen Brei und weiß wahrscheinlich gar nicht, was das ist, ein Christ nämlich. Was er sagt, zeugt von Intellektualismus, die bekannten Theologenkrankheit.
    Wieso sind Adam und Eva keine „historische Figuren“ @Sophus? – Allein diese Bezeichnung „Figuren“ ist richtig widerlich und dann sagt er die glatte Unwahrheit. Mit dieser Auffassung hat sich dieser Herr Professor selber als Theologe diskreditiert. Und dann gehts ja auch schlecht weiter, mit dem, was Sie hier zitieren.

    Die Muttergottes ist seit Anfang des 19. Jahrhunderts vermehrt an vielen Orten der Welt erschienen, um die Christenheit gerade vor der „Aufklärung“ und der falschen Zivilisation zu warnen, die uns heute zerstört: Ehescheidung, Halbwaisen, zerrütete Familien, keine Familien, Abtreibung, PID, Homoehe, Pornographie und Unzucht aller Art, geistige Vergiftung in noch nie gesehenem Maße. Das ist die naturwissenschaftliche-technische Zivilisation.
    Gibts wirklich nichts Besseres?
    Genau das, diese Anpassung der Christen an diesen falschen Geist ist das Problem der Christen, der Kirche, der Menschheit.
    Lenin sagte: Kommunismus ist Sowjetmacht + Elektrifizierung. In einem Satz hatte er die falsche Aufklärung samt ihrer technischen Errungenschaften charakterisiert. Er sprach eine objektive Wahrheit aus. Das ist die Versuchung @Sophus, die Versuchnung Satans. Und all das sollte man den Moslems und anderen auf der ganzen Welt „verkünden“?- Den Teufel mit dem Beelzebul austreiben?, denn nichts anders ist es.

    Ein Christ sollte nicht glauben, er müsse sich dieser Scheinzivilisation anpassen bzw. sich anmaßen die sog. Aufklärung samt verschiedener Wissenschaften zu „christianisieren“. Das geht nicht. Man kann die Dinge dieser Welt benutzen, sehr schön, wenn sie gut sind, aber es gibt auch die Atombomben usw. und die Gulags, die Lenin schon vorwegnahm in seinem Handeln als Sowjetführer usw. Auch den Kindermord/Abtreibung legalisierte Lenin- Ergebnisse der der naturwsch.-technischen „Zivilisation“.

    „Mein Reich ist nicht von dieser Welt“, sagt aber Jesus Christus. „Paßt Euch dieser Welt“ nicht an, schreibt der hl. Apostel Paulus usw. Das gilts zu verkünden, zu leben und zu beharren bis zum Ende. Die christliche Botschaft, Jesus Christus selbst, ist nicht kompatibel mit der „Welt“ in der wir leben. Das ist der Kampf in der Kirche und „draußen“.

    • „„Aufgeklärte Christen“ im Sinne der „Aufklärung“ sind keine Christen. Man kann hier den Herrn Prof. Ohlig geehrter @Suarez ganz gut vergessen“. Soll heißen @Sophus und nicht @Suarez, Pardon.

  25. Welche Denkart „verantwortungslos“ ist: jene, die den Islam und die von ihm ausgehende Gefahr kleinredet, verharmlost, verniedlicht, oder die andere, die in der gegenwärtigen „islamischen Invasion“ (Papst Franziskus; klingt nicht harmlos und niedlich, obwohl er in seiner gewohnt widersprüchlichen Art im nächsten Atemzug dann doch wieder verharmlost und verniedlicht) den vorläufig letzten Angriff des Islams nach einer Serie historischer Aggressionen gegen Europa seit seiner Entstehung sieht — das wird auch der letzte Christ und Deutsche bald am eigenen Leib feststellen. Wie kann man nur die Augen verschließen vor der kriminellen Energie und den tagtäglichen Gewalttaten seitens muslimischer Migranten in allen westeuropäischen Ländern, besonders in den Metropolen. Ist solches Augenverschließen verantwortungsvoll? Und hat man erst einmal so angefangen, dann überlegt man sich, wie man dem Islam „dienen“ kann. Wie? Indem man aufklärerische Korankritik fördert in der leeren Hoffnung, man könne auf diese Weise den Muslimen helfen, zur „authentischen“, d.h. toleranten, relativistischen, multikulturellen, interreligiösen Auslegung durchzustoßen, sozusagen zur einer veganen Exegese, der die Reißzähne herausoperiert sind und die sich den Machern der Eine-Welt-Religion andient; zu der man schon längst selbst gehört, vielleicht ohne sich dessen bewusst zu sein, denn man ist ja konservativ und datiert die Evangelien vor die Zerstörung des 2. Jerusalemer Tempels. Dieser Konservatismus hindert dann auch nicht, die Irrtumslosigkeit der Bibel in Frage zu stellen (siehe oben Zitat von Professor Ohlig), an die Evolution zu glauben, Adam und Eva nicht als wirklich dagewesene Menschen zu betrachten, usw. Ist die Bibel als unfehlbares Glaubensfundament erst zerstört, benötigt man als konservativer Katholik natürlich ein neues unfehlbares Fundament, und was bzw. wer könnte das sein? Nun, da drängt sich geradezu das tagtägliche ordentliche Lehramt des jeweils pontifizierenden Petrusstuhlinhabers auf, und zwar egal wie dieser zur biblischen Offenbarung und sogar zur katholischen Lehrtradition steht. Wenn man die Ehrfurcht vor Gottes Wort verliert, dann dringt nichtige Menschenverehrung in das entstandene Vakuum ein. Ist das wirklich so? Ja, so ist das. So lesen wir, zum Beispiel, in dem Büchlein „Im Feuer der Schmiede“, einer der drei Aphorismensammlungen des hl. Josemaría Escrivá, die grundlegend und maßgebend für das innere Leben jedes Opus-Dei-Mitgliedes sind, folgendes: „Größte Wertschätzung und Liebe, tiefe Verehrung, ergebenen Gehorsam und herzliche Anteilnahme sollst du dem Papst, dem Stellvertreter Christi auf Erden, entgegenbringen.“ (135)
    Der neuralgische Punkt in diesem Aphorismus ist der ergebene Gehorsam, nämlich unterschiedslos gegenüber allem, was der jeweilige Papst äußert und tut. Wenn der Papst sagt: „Der Koran ist ein prophetisches Buch des Friedens“ (was eine Unwahrheit ist, denn der Koran ist vielmehr ein pseudoprophetisches Buch der Feindschaft gegen Jesus Christus und die Christen), wenn der Papst sagt: Christen, Juden, Moslems, Buddhisten usw. haben alle Gott zum Vater, obwohl das Neue Testament das direkte Gegenteil sagt (Grundbotschaft: Kind Gottes wird man aus Gnade durch den Glauben an Jesus Christus, an IHN allein), dann kämpft der so gestimmte konservative Katholik, obwohl er akademisch gebildet, kultiviert und zivilisiert, erudiert und breit und tief belesen ist, die warnende Stimme seines Gewissens nieder und vertritt in einem Akt suizidalen Gehorsams die an der UNO-Agenda ausgerichteten Tagesmeinung des Papstes nach außen. Nebenbei findet man es dann auch okay und untermauert mit intelligenten Zitaten, gemäß dem Programm eines irdisch fehlgeleiteten, politisch fixierten, antichristlichen „Zionismus“ die ethnischen und kulturellen Völkeridentitäten abzuschaffen und einen entwurzelten transhumanoiden Einheitsbrei zu produzieren, der die Biomasse zur Verfügung der satanistischen Globalisten-Elite bereitstellt – auch dies im direkten Gegensatz zu den Plänen Gottes, wie in der Bibel offenbart. Konkret: Man ist für den Genozid am deutschen Volk. Und von der konkreten Person Papst Franziskus‘ abgesehen: Wie will man mit einer solchen, die eigene Gewissensverantwortung vor Gott an eine –trotz des dogmatisch übermenschlichen Amtes– letzten Endes auch nur menschliche Person hinwegdelegierenden Einstellung den in katholischen Prophezeiungen angekündigten Falschen Propheten erkennen können? Man wird ihm wehrlos ausgeliefert sein und ihm blind in den Abgrund folgen, in den jeder falsche Prophet führt, ein falscher Papst nicht minder als ein Mohammed. Traurig ist das. (Bitte möge niemand diesen Kommentar, obwohl er konkret angestoßen ist, als persönlichen Angriff auffassen. Er ist typologisch gemeint.)

    • @ Leo Laemmlein
      Danke für die ausführliche Dokumentation Ihres historisch-unkritischen Selbst- und Fremdverständnisses, zu dem Sie sich haben hinreißen lassen und die in ihrer überzeugenden Realitätsferne für den Kabarettpreis „Salzburger Stier“ vorgeschlagen gehört.

      • @ Sophus
        Gern geschehen.
        Zur Erinnerung:
        „1 Und ich, als ich zu euch kam, Brüder, kam nicht, um euch mit Vortrefflichkeit der Rede oder Weisheit das Geheimnis Gottes zu verkündigen1. 2 Denn ich nahm mir vor, nichts anderes unter euch zu wissen als nur Jesus Christus, und ihn als gekreuzigt. 3 Und ich war bei euch in Schwachheit und mit Furcht und in vielem Zittern; 4 und meine Rede und meine Predigt bestand nicht in überredenden Worten der Weisheit, sondern in Erweisung des Geistes und der Kraft, 5 damit euer Glaube nicht auf Menschenweisheit, sondern auf Gottes Kraft beruhe. 6 Wir reden aber Weisheit unter den Vollkommenen, jedoch nicht Weisheit dieses Zeitalters2, auch nicht der Fürsten dieses Zeitalters, die zunichte werden, 7 sondern wir reden Gottes Weisheit in einem Geheimnis, die verborgene, die Gott vorherbestimmt hat, vor den Zeitaltern3, zu unserer Herrlichkeit. 8 Keiner von den Fürsten dieses Zeitalters4 hat sie erkannt – denn wenn sie sie erkannt hätten, so würden sie wohl den Herrn der Herrlichkeit nicht gekreuzigt haben –, 9 sondern wie geschrieben steht: „Was kein Auge gesehen und kein Ohr gehört hat und in keines Menschen Herz gekommen ist, was Gott denen bereitet hat, die ihn lieben.“ (1 Kor 2)
        Ihr Herangehen an die Muslime ist im Ansatz falsch. Muslime werden für den christlichen Glauben nicht gewonnen, dadurch dass man ihnen nachweist, dass der Koran falsch ist und was für ein schlechter Kerl dieser Mohammed war –obwohl beides der Wahrheit entspricht–, sondern wenn man ihnen Jesus, den Sohn Gottes, Herrn und Erlöser verkündet, als ihren persönlichen Retter vor Sünde, Sklaverei Satans und ewigem Tod.
        Und diejenigen, die Gott dazu erwählt hat, nehmen das Evangelium an, die anderen weisen es zurück.
        Ihre historisch-kritische Koranexegese ist Menschenweisheit, durch Menschenweisheit bekehrt sich kein Moslem zu Jesus Christus, denn Bekehrung ist ein Werk des Heiligen Geistes.

  26. Hochverehrter @ Suarez
    Herzlichen Dank für Ihre zwei, für mich hochinterssanten Beiträge, deren ersteren ich erst heute „entdeckt“ habe. Ich freue mich, dass Sie die Bedeutung der westlichen historisch-kritischen Koranforschung eines Christph Luxenbergs usw und ihre Ergebnisse Ihren Kenntnissen des Frühen Christentums zuordnen können.
    Zwei Stimmen aus dem Blätterwald zu Luxenbergs Sprachanalyse des Korans aus Anlass des Erscheinens:

    THE GUARDIAN: „Das faszinierendste Buch, das je über die Sprache des Koran geschrieben wurde. Wenn es sich in seiner Hauptthese als richtig erweist, ist es das bedeutendste je verfasste Buch zum Koran“
    .
    DIE ZEIT: „Luxenbergs Werk hat nicht nur eine Pointe für die Muslime, sondern auch für die Christen. Auch sie werden gezwungen, im vermeintlich Anderen das Fortleben der eigenen Tradition zu erkennen und zwar ohne das übliche Kulturdialog-Gequatsche, nur mit den Mitteln der Philologie“.

    Sie sagen oben zurecht:
    „Zudem stellt sich das Problem, dass der heutige Islam mit seinen eindeutig terroristischen Ausprägungen das Irrationale zu seinem Grundprinzip erhoben hat und daher eine Reflexion analog der Bibelforschung nur schwer möglich ist, weil diejenigen die sie in islamischen Ländern betreiben wollten, ihres Lebens nicht mehr sicher wären!“

    Mark Gabriel, ein 1960 geborener, 1994 zum Christentum übergetretener ägyptischer Koranforscher, jetzt in den USA lebend, hat den Schritt in die Unsicherheit gewagt, ohne sich mit einem Pseudo-Namen bei seinen öffentlichen Auftritten zu schützen. Bei Wikipedia heißt es über ihn: „In seinem ersten Buch Islam und Terrorismus setzt sich M. Gabriel mit den Ursachen des islamistischen Terrorismus auseinander. Trotz seiner kritischen Haltung gegenüber dem Islam betont er in seinen Büchern immer wieder, wie wichtig es sei, dass die Menschen im Westen „den Muslimen mit Liebe und Respekt begegnen“. Er legt in seinen Büchern auch großen Wert darauf, zwischen dem Islam als politischer Ideologie und den Muslimen als Menschen zu unterscheiden.

    Darum geht es auch angesichts der nach Europa gekommenen Flüchtlinge, die eines Tages, ob sie wollen oder nicht, diese Ergebnisse kennenlernen und über ihre Handys verbreiten werden, sobald sie, als Voraussetzung der Integration, die deutsche Sprache beherrschen. Das bleibt abzuwarten. Ich halte es jedenfalls für falsch, sie alle sogleich in die Islamisten-Ecke zu stellen und nach deren fünf Prinzipien abzuurteilen:

    Gehorche keinem Gesetz als den islamischen.
    Man ist umgeben von Ungläubigen.
    Der Islam muss an die Macht kommen.
    Djihad ist der einzige Weg zum Sieg.
    Der Glaube ist die Anziehungskraft.

    Jeder, aber vor allem der letzte Satz, wird zum Zweifel Anlass geben. Um diesen zu beseitigen, sind Bomben am eigenen Körper ungeeignet, zumal dann den Attentätern bekannt sein dürfte, was sie erwartet: jedenfalls keine weißen Trauben, die man in „verbindlicher Auslegung“ zu hellgesichtigen Jungfrauen erklärt hat. Um solche Leute unter den Flüchtlingen haben sich rechtzeitig die staatlichen Ordnungsorgane zu kümmern. Die Handys werden es möglich machen!

  27. Papst Franziskus‘ Rede am 3. März in Frankreich über die „islmamische Invasion“, demaskiert von den Auxiliar-Bischöfen Methodius und Timotheus des Byzantinisch-Katholischen Patriarchats:

    Response to the Pope’s speech on 3 March 2016

    According to the news published by L’Osservatore Romano, the Pope emphasized that the influx of migrants brings a chance as Europe found itself “enhanced” thanks to similar invasions in the past.

    Response: Why does the Pope not mention a concrete case from the past when and where Europe was enhanced thanks to Muslims?

    Quote: “Today we can talk about an Arab invasion. It is a social fact.”

    Response: The Pope has repeatedly spoken only recently about migrants fleeing war and hunger, and he urged all the people not to reject them. Suddenly he is awakened to the reality, when there are more than a million of them here, and admits that it is an Arab invasion!

    Quote: “How many invasions has Europe experienced in the course of its history? But Europe has always been able to overcome itself; moving forward and finding itself better through the exchange between cultures.”

    Response: The Pope talks like a dreamer, or he deliberately tells lies. If Europeans had not defended themselves against Muslim invasions associated with their anti-culture, all Europe would long have lived under the crescent moon as is the case with Constantinople and Turkey. It was in the Turkish territory that the early Christian communities were established, such as Ephesus, Smyrna, Pergamos, Sardis, Laodicea (cf. Revelation 1:11). The Apostles Paul and John and other Apostles established the Christian communities there. It was there that St Basil the Great, the Cappadocian Fathers and St John Chrysostom lived and worked. Constantinople was the main centre of the Christian Byzantine Empire until 1453 when it confronted a bloody Muslim invasion. Today, the percentage of Christians in this territory is 0,1% – but still they are not allowed to freely confess their faith and culture.

    Quote: Francis also mentioned low birth rate … and compared Europe to a “barren woman”.

    Response: But why did he not mention the cause of the low birth rate? He himself supports this cause. He kisses the feet of transsexuals and hence endorses autogenocidal promotion of sexual deviation. Moreover, homosexualism is connected with the legalization of the juvenile justice system which steals children from European parents who are thus under extreme psychological pressure and fear having children. Last year, Francis said that Catholics do not need to breed like rabbits and he implied that there are different types of contraception…

    Quote: “If Europe wants to be rejuvenated, it must rediscover its cultural roots… But forgetting its own history, Europe weakens. It is then that it risks becoming an empty place.”

    Response: Francis, in line with the NWO, promotes Islamization and multiculturalism. Both destroy European culture and Christianity. Thus, to speak about Europe preserving its culture is the height of hypocrisy and mockery.

    Quote: Francis urged Europe facing the migration crisis: “You must come to the negotiating table, but only if you are aware that you have to lose something because we all earn.”

    Response: To come to the negotiating table means to accept the system of self-destruction as implemented by Merkel. Prime Minister Orban, President Zeman and Prime Minister Fico have categorically rejected quotas and they are thus saving their nations. However, they receive no moral support from Francis.

    Quote: One of the first pastoral visits after his election in March 2013 was to the reception centre for refugees on the island of Lampedusa.

    Response: Lampedusa is known to be the greatest centre of traders in children’s organs. Has the Pope spoken against these crimes? As far as is known, he has not!!!

    + Methodius OSBMr
    + Timothy OSBMr
    Secretary Bishops of the Byzantine Catholic Patriarchate

    http://vkpatriarhat.org.ua/en/?page_id=9564

    • Was wollen Sie mit dem u.a. durch die Blokaden auf dem Balkan längst überholten Text?
      Übrigens: Gemessen am Bevölkerungszuwachs von 1,2 Millionen durch Migranten ist laut Polizei in Deutschland der Verbrechensquotíent seit Oktober 2015 nicht angestiegen.

  28. Ja, der SOPHISMUS…! „Das Thema“ (siehe oben) hatten wir schon und führt genau dorthin und hat dieses Ziel! Gott bewahre uns vor Irrtum und der LÜGE !

  29. Als gelernter Historiker habe ich nur ein Ziel, nämlich der historischen Wahrheit zu dienen. Es gehört damit zu meinem Berufsethos, alle Seiten eines historischen Sachverhalts in den Blick zu rücken und historischen Irrtum und historische Lügen als das zu entlarven, was Sie sind, ob Ihnen und einigen anderen hier gelegen kommt, oder ungelegen. Das mögen Sie, nicht verstehen. Aber selbstverschuldetes Nichtverständnis zu Attacken gegen mich zu nutzen, anstatt meine Aspekte aus der „zweiten Seite des Islam“ argumentativ zu widerlegen, dient weder der Wahrheit noch Ihnen selbst!

  30. Man sehe und staune: „DIE ALTE GESCHICHTE DER SCHLANGE“ wird da wieder widergekäut und groß gemacht, der RELATIVISMUS halt. Um den GLAUBEN, und ihn zu vertiefen, gehts da gar nicht! Denn: „WAS SOLLS ?! Ich leb nur einmal…“ etc. etc.

  31. In diesem schweren und tiefen FALL, kann man nur beten, jedes Wort ist da nur eine Zeitverschwendung. Denn: „Allein mir fehlt der GLAUBE…“ etc. .

  32. Abschließend darf ich vielleicht noch erinnern: Die AUFKLÄRUNG und als Folge davon, von „aufgeklärt“ zu sprechen, mit der Urgenz, das Gott ein alter Mann mit Bart ist und dergleichen und nie existiert hat u.a. IST FREIMAURERJARGON !! ! und hier wohl fehl „am Platz“ .

    • Mein Glaube braucht Sie nicht zu bekümmern. Kümmern Sie sich um den Ihrigen, da dürften Sie genug zu tun haben! Viel Spaß bei der österlichen Selbstreflexion – falls möglich – was ich Ihnen um Ihretwillen wünsche.

  33. Die „historisch-kritische“ Exegese dient dem Islam sogar noch. Es wird dort gesehen, als eine, speziell für Europa ausgerichtete Version „Islam light“ für europäische Islameinsteiger, die später einmal zum wahren Islam finden sollen. Selbstverständlich haben diese, speziell für Europa getrimmten Auslegungen und Lehren nicht die geringste Chance im Herzen des Islam selbst Eingang oder gar Akzeptanz zu finden. Der Islam hat seine authentischen Auslegungs-Institutionen nämlich ausschliesslich in Arabien. Wie auch der arabisch sprachige Koran als Hauptquelle der Authenzität gilbt. Nicht umgekehrt. Niemand käme auch nur eine Sekunde lang auf die Idee, westliche Einflüsse auf den Islam auch nur im geringsten zu akzeptieren oder anzuerkennen. Lediglich für Europa wird er als akzeptable Variante eines niederschwelligen Einstieges akzeptiert.

  34. Und das auch nur solange, wie der Islam die Akzeptanz der Liberalen noch braucht…

  35. Und vergessen wir nicht: Die AUFGEKLÄRTEN BEREINIGEN gerade mit ihren SELEKTIONEN (u.a. durch die ABTREIBUNG, die EUTHANASIE, IMPERIALE und GLOBALE WELT- und WIRTSCHAFTSKRIEGE die Welt. NEIN DANKE! KEINE AUFKLÄRUNGEN MEHR ! Sie sind nur WIDERLICH und gegen Gottes Schöpfung und HEILIGEN GEIST gerichtet und richten sich selbst (zu Grunde ihres SELBSTVERSTÄNDNISES) .

    • @ stellamaria

      Irgendwie erinnert mich Ihr Stil an eine andere (?) Leserin hier auf katholisches.info.

      Warum unterstellen Sie einem Leser, der hier mehr als einmal seinen katholischen Glauben klar zum Ausdruck gebracht hat Freimaurerjargon? Was sollen solche Provokationen? Dienen Sie Ihrer Auffassung nach der Glaubensvertiefung oder sind sie nur Ausdruck einer ungezügelten Wut auf alles und jeden?

  36. @Feuer und Flamme
    Könnte es sein, dass Sie aus Mangel an Hintergrund gar nicht wissen, wovon Sie reden? Aber ihrer Redefreude tut dies offensichtlich keinen Abbruch. Daher darf ich ihnen verraten, dass sich die sog. „authentischen Auslegungungen“ im Normalfall auch nur auf einer einzigen von mehreren möglichen Lesarten des in Konsonantenschrift überlieferten Koran stützen. Aufgabe der Textkritik ist es, alle möglichen Lesarten festzustellen und miteinander zu vergleichen, und das erst einmal völlig unabhängig davon, was in Arabien/Ägypten momentan als authentisch gelehrt wird. Wie künftig korrigierende Alternativlesarten von Moslems aufgenommen werden, vor allem von Frauen, dürfte außerhalb Ihrer Beurteilungsfähigkeit liegen!

    Doch wo Begriffe fehlen, da stellt ein Wort zur rechten Zeit sich ein!
    Nicht wahr @ stellamaria? Gehts noch? Aber bedenken Sie: Ihre Flucht in die Großbuchstaben verleiht Ihren enthemmten Sprachausbrüchen kein höheres Gewicht.

  37. Der Westen mitsamt seinen „Eliten“ ist längst zum „Spielautomaten“ von Extremisten geworden. Man drückt auf bestimmte Knöpfe, und kann die Reaktionen vorhersehen, als wären sie einprogrammiert. Diejenigen, die meinen zu lenken, sind in Wahrheit selbst die Gelenkten, weil sie in ihren Reflexen vorhersehbar sind, wie Waschmaschinen. Niemand ist sich dessen bewusster, als die islamische Welt. Und, niemand hat mehr Mittel gegen die westliche Dekadenz als der Islam. In seiner unbedingten und unbeirrbaren Überzeugung von sich selbst, und seinem unbedingten Durchsetzungswillen.

    • @ Feuer und Flamme
      Kehren Sie zu den Realitäten zurück!
      Ihr Defätismus ist fehl am Platz. Aus dem Briefwechsel zwischen Goethe und Schiller können Sie lernen, dass es ebenso falsch ist, vom Allgemeinen auf das Besondere zu schleißen, wie umgekehrt vom Besonderen ins Allgemeine, wie Sie es tun, wenn Sie von der Zurschaustellung von Greueltaten auf die „unbedingten und unbeirrbaren Überzeugung von sich selbst, und seinem unbedingten Durchsetzungswillen“ von 30000 IS-Terroristen in Syrien/Irak auf den Durchsetzungswillen von über 1 Milliarde Moslems in aller Welt schließen.

      Den „Islam“ gibt es nicht! Da stehen schon einmal die Sunniten gegen die Schiiten und zwischen ihnen gibt es soundso viele Varianten und Spielarten des Islam. Die Moslems, die zu uns gekommen sind, sind zu 2/3 teileuropäisierte Syrer mit einem Alawiten als Staatspräsidenten, dessen Herrschaftserhalt im Bürgerkrieg nach den Worten des Patriarchen von Aleppo den bestmöglichen Schutz für die im Land verbliebenen Christen darstellt. Russland hat das erkannt, und in Aleppo militärisch eingegriffen, weil es der Westen zu spät und dann nur halbherzig getan hat.

      Und das hat nach dem Historiker Michael Hesemann seinen Grund: Es gebe keine Urkunde, nach der US-Präsident Obama vom Islam zum Christentum übergetreten sei. Die knappe Million Flüchtlinge, die wir aus den Kriegsgebieten Syrien, Irak und Afghanistan als Flüchtlinge mit Aussicht auf Asylgewährung aufgenommen haben,werden dem einfältigen Salafistenwerben standhalten und sich hier integrationswillig zeigen, schon wegen der zu Hause benötigten und erwarteten Transfergelder, die sie sicher nicht durch Terrorakte mit hoffnungslosem Ausgang für die Sache der Terroristen aufs Spiel setzen werden.

      Das wird vor allem dann nicht geschehen, wenn überzeugende Beispiele westlicher Lesarten des Koran denjenigen der sunnitischen entgegengestellt und verbreitet werden, die durch Anwendung westlicher Philologie gewonnen und durch die Koranfunde in Sana und dortige archäologischen Funde gestützt werden können.

      Die Dekadenz einer betagten Minderheit in Europa besteht darin, sich in alters-fatalistischer Weise westlich-freimauerischen Verschörungstheorien und einer indifferenten Islamisierungsangst hinzugeben, und diesen aufgeblasenen Popanz als weinerliche Ganztagsbeschäftigung durch die Foren zu tragen – ohne den unbedingten Widerstandswillen und die Einsatzbereitschaft militärischer Mittel zum Schutz der westlichen Demokratien gegen archaische Lebens- und Herrschaftsmodelle in Erwägung zu ziehen.

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