Pöbelkommentare – Mitteilung des Herausgebers

Seit längerem sind einzelne Kommentare unter Artikeln auf Katholisches.info Grund zum Ärgernis. Sie werden in der Regel nur von einer geringen Anzahl von Besuchern geschrieben. Teilweise trollen sich die Beteiligten gegenseitig. Öfters findet das immer gleiche Ping-Pong von hundertfach ausgetauschten Schlagworten und Anrempeleien statt.

Es geht dabei auch um die Ebene der Sprache: Es werden in Diskussionen z.B. Begriffe wie „Clanchefs“ verwendet, wenn die Rede von Ordensoberen und Kardinälen ist, oder „vulgär-katholisch“ und Ausdrücke, die ob ihrer intellektuellen und zwischenmenschlichen Bescheidenheit an dieser Stelle nicht wiederholt werden sollen. Es geht um eine Sprache, mit der der Normalkatholik keinen Kontakt hat und die er auch ungern kennenlernen möchte.

Peinliche Wortmeldungen

Wenn wir mit Lesern von Katholisches.info kommunizieren, fällt uns auf, wie oft die Artikel auf unserem Magazin gelobt werden – gleichzeitig aber beklagt wird, daß das Niveau einiger Kommentare unangenehm sei, diese als nicht repräsentativ empfunden werden oder den Ruf von Katholisches.info sogar beschädigen würden.

Leser, die zeitweise versucht haben, Diskussionen mit Niveau anzustoßen, gaben frustriert wieder auf, weil ihre Beiträge untergingen und sie sich von Trollen und Pöblern abgeschreckt fühlen. Das ist ein Grundproblem unserer Tage und besonders des Internets: Das Gebrüll, Gezeter, der Überbietungskampf um die immer radikalere Parole, der Zynismus, die Schadenfreude – das schreckt die Besonnenen, die Abwägenden, die Differenzierenden, die Kultivierten ab.

Eine Flut von Hunderten Kommentaren am Tag

Inzwischen erreichen uns täglich zahlreiche Leserkommentare. Kaum jemand weiß, wie viel wir täglich löschen müssen. Wir wissen nicht, ob zunehmend nervende und Ärgernis gebende Kommentatoren überhaupt Spender sind. Sie lesen zwar die Artikel, verleihen unserer Seite aber eine Schlagseite, die wir so nicht wollen. Können wir so weitermachen?

Einzige Lösung: Kommentarfunktion abschaffen!?

Wir können es inzwischen verstehen, daß viele Zeitungen ihre Kommentarfunktion teilweise oder ganz deaktiviert haben. Der Aufwand, ernsthafte Kommentare von Pöbelei und niveaulosem Getrolle zu trennen, steht in fast keinem Verhältnis mehr.

Wir werden ab heute nur noch vormittags und abends jeweils die eingehenden Kommentare prüfen und freischalten. Wir trennen uns ab sofort von jenen Kommentarschreibern, bei welchen bereits eine breite Leserschaft den Wunsch dazu geäußert hat, weil deren bisherigen Kommentare tatsächlich nicht dem Niveau von Katholisches.info entsprechen.

Wir appellieren an unsere Leser, die die Kommentarfunktion retten wollen, mitzuhelfen, daß das Niveau gehoben wird und der Diskussionsstil sich verbessert.

Wir müssen uns sonst schon bald – mit großem Bedauern – von der Kommentiermöglichkeit verabschieden.

Text: Linus Schneider
Bild: Wikipedia

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Zuwendungsübersicht

67 Comments

  1. Oje – ich bin der Ansicht, dass man sich grundsätzlich sachlich äußern sollte. Auch mit Quellenangaben von dem, was man als Inhalte bringt, damit es nachvollziehbar ist – das habe ich mal in der Wissenschaft gelernt. Ich hoffe, dass es besser wird und dass Forum bestehen bleibt, weil ich hier auch viel gelernt habe. Gottes Segen für die Redaktion und alle Forum-Autoren.

  2. Sehr geehrter Administrator
    Sie können die Kommentarfunktion abschaffen, doch das ist ein Bumerang.
    Meine Empfehlung lieber alle Kommentare nach 2 Tagen löschen.
    So haben Sie trotz der Trolle, eine gute Übersicht über die Meinung Ihrer Leser. Denn diese ist für Sie sehr wichtig. Vielleicht kommen viele der negativen Beispiele, aus der Auseinandersetzung der Briefschreiber untereinander!
    Viele Seiten lassen nur Kommentare über Facebook zu, das schon massiv zensiert wird. Was sogar noch schlechter ist als dumme Kommentare, denn das riecht nach Diktatur.
    Im Übrigen demontieren sich Trolle selber. Wird man sicher auch von mir schreiben.

    • @Paschachasius,
      Sie dürfen aber nicht vergessen, dass das Löschen bereits veröffentlichter Kommentare nach zwei Tagen u.U. erhebliche rechtliche Nachteile hätte. Nehmen wir einmal theoretisch an, ein Dritter, Person oder Verein hätte in diesen zwei Tagen den Beitrag gelesen, fühlte sich beleidigt oder diskriminiert und würde rechtliche Schritte einlegen. Wenn der Verfasser in diesem Falle nicht die Geistesgegenwart gehabt hätte nicht nur seinen eigenen Kommentar, sondern den ganzen Diskussionsfaden und den Artikel, ohne die seine Meinungsäusserung nicht nachvollziebar wäre, rechtzeitig auszudrucken oder auf ein Medium zu spreichern, und ja nicht zu verlieren, könnte er sehr schnell in Erklärungsnot kommen. Können Sie aus dem Gedächnis heraus genau zitieren, was Sie vor sechs Monaten geschrieben haben, und was andere Diskussionsteilnehmer damals argumentierten?

  3. Ich finde, das ist eine gute Regelung. Was manche Menschen so von sich geben, ist teilweise unterirdisch.

  4. Die Kommentiermöglichkeit einzuschränken oder gar aufzugeben, wäre sehr bedauerlich, ist aber aus Sicht des Betreibers nachvollziehbar.
    Es liegt einzig an uns, dass dieser Schritt nicht getan werden muss.
    So wir in unserem persönlichen Umfeld nicht in Verruf kommen wollen, so gilt dies sicher auch für den Verantwortlichen dieser Seite.
    Oder sollte jemand tatsächlich die Absicht hegen und gezielt darauf hinarbeiten, katholisches.info massiv zu schaden und seinen Ruf dauerhaft zu ruinieren?
    Dies müssten wir durch einen guten menschlichen Umgang untereinander, auch bei gegensätzlichen Meinungen, unterbinden.

  5. Man müßte die Kommentare moderieren nur wer hat die Zeit dazu
    was evetuel helfen könnte wären klare regeln wer sich nicht daran hält wird gesperrt
    Generell ist zu sagen das Niveau singt im letzten Jahr in zahlosen Blogs und Foren rapid man sollte sich daher auf einer Nachrichten seite wie Katholisches Info wirklich überlegen die Kommentare ab zu schaffen was zwar die Leser Zahl drücken würde ich denke es gibt hier einige die sich nur selber lesen wollen

  6. Ich würde die Entscheidung sehr begrüßen. Die Kommentare sind in der Tat ein sehr großes Ärgernis geworden, das zu Katholisches Info einfach nicht gehört. Aus diesem Grund lese ich sie lange nicht mehr, habe aber auch schon überlegt, die Redaktion in diesem Anliegen zu kontaktieren.

  7. Echte Diskussion ist in Kommentaren sowieso nie möglich, da man den jeweils anderen ja nicht vor sich hat.

    Wer wirklich etwas zu sagen hat, benötigt meistens nicht viele Worte, deshalb könnte man zum Beispiel die Länge beschränken (technisch leicht möglich).

    Und wenn dann auch nur, sagen wir, einmal am Tag die Freischaltung der Kommentare erfolgt, haben Hitzköpfe genug Zeit, sich wieder zu fangen.

    Außerdem: Der große Vorteil, wenn gar keine Kommentare zugelassen sind: Die Besucher kommen dann einzig aus dem Grund hierher, um die Artikel auch wirklich zu lesen (sonst ist die Versuchung groß, nur bei den Kommentaren hängen zu bleiben).

    • @Ano Nym,
      In einem Punkte bin ich nicht Ihrer Meinung. Wenn Sie nämlich sagen, dass echte Diskussion in Kommentaren nicht möglich ist, da man den jeweils anderen nicht kennt. Wenn man jemand persönlich kennt ist eine Diskussion über kontroverse politische oder religiöse Themen mitunder viel schwieriger. Nehmen wir zum Beispiel mal an auf der Arbeit kennen Sie einen Kollegen, der CDU-Mitglied und Merkel Bewunderer ist. Wenn Sie zu kritisch mit ihm über die Einwanderungspolitik der Kanzlerin Sprechen, besteht die Gefahr, dass er die Diskussion persönlich nimmt, und das Kollegenverhältnis leidet. In einem Forum dagegen mit Teilnehmern die sie nicht persönlich kennen, hat man mehr Spielraum um Argumente in schriftlicher Form vorzutragen. Vorausgesetzt natürlich es bleibt beim Austausch von Argumenten, und geht nicht zu persönlichen Angriffen auf die Person über. In meiner Gemeinde habe ich mal eine solche Erfahrung gemacht. In habe mit einem anderen Gemeindemitglied eine Diskussion über die Homosexualität und den katholischen Glauben geführt. Plötzlich wurde ich sauertöpfig angesehen. Mein Gesprächspartner hat dann gesagt, sein eigener Bruder wäre Homosexuell! Er hatte die Diskussion als persönlicher Angriff gewertet obwohl es nur um Glaubensfragen und die Rolle der Homosexualität in der Geschichte ging.
      Was die Beschränkung der Länge der Beiträge betrifft, bin ich mir unsicher. Bei Themen, die ein Hintergrundwissen voraussetzen, können Sie zum Beispiel keine Belege nennen und es besteht dann die Gefahr, dass der Meinungsaustausch oberflächlich bleiben muss.

  8. Diese Entscheidung war überfällig obwohl mir schon klar ist,das es eine zweischneidige Sache ist.
    Aber wie wir ja aus anderen Lebensbereichen wissen führt die Schrankenlosigkeit irgendwann zur Maßlosigkeit und schadet dann nur noch.
    Ich kenne auch andere Foren,teils schon jahrelang und habe mitbekommen,das zur Zeit viele Moderatoren vor dem Problem der völlig außer Kontrolle geratenen Streitereien stehen.

  9. Ohne Kommentare ist die Seele auch weg. Ja, manchmal geht es hier zu weit, aber doch liebe ich es gewuerzt!!!!!!Vielleicht gibt es auch finanzielle Probleme um Alles zu kontrollieren; ich habe schon frueher gemeldet dass ich nicht Internetbankieren kann, sonst haette ich schon laengst etwas gespendet!

  10. Gute Entscheidung, dennoch ist dies das einzige deutschsprachige Forum, wo man kommentieren kann.
    Vielleicht wäre es gut bestimmte Personen zu warnen und dann sie zu sperren, damit nicht alle darunter leiden.

    Denn lesen muss die Redaktion die Kommentare ohnehin.

  11. Schade, dass die schlechten Manieren überhand genommen haben.
    Um eine zeitintensive Moderation wird man wohl kaum herumkommen, wenn man nicht alles abschalten will. In großen Medienportalen wird abgeschaltet, wenn es droht, kontrovers zu werden, aber das kommt oft schon einer Zensur gleich.

    Vorschlag: eine Anmeldung voraussetzen, und bei Verstoß wird geblockt.

  12. Ich hatte bislang eher den Eindruck, dass die lange Freischaltverzögerung das Kommentieren demotiviert. Kann man das Problem der Trash-Kommentare nicht elektronisch lösen?

  13. Wahrscheinlich wäre es ein Segen, wenn die Kommentarfunktion völlig abgeschaltet würde. Gerade weil katholisches.info kritisch berichtet, den Finger immer wieder in die Wunden legt, aus Liebe zur Kirche, sehe ich keine andere Möglichkeit. Oder Sie geben klare Richtlinien aus, die jeder/jede nachvollziehen kann.
    Der qualitative Unterschied zwischen den Beiträgen und der Kommentarspalte ist zu groß. Hier wird teilweise ein Hass gegen die kath. Kirche und ihre Würdenträger formuliert, der nicht hinnehmbar ist. Der den Ruf von katholisches.info nachhaltig schädigt. Ich selbst habe mich in den letzten Wochen häufiger zu Wort gemeldet. Doch ich fühlte mich gestern regelrecht „dreckig.“ Ich habe aus dem Kanon der hl. Messe zitiert, um eine verzerrte Behauptung zu widerlegen. Doch in dieser Kommentarreihe durfte ich es nicht.
    Wie immer Sie entscheiden, dass es so nicht mehr weiter geht, erfüllt mich mit Dankbarkeit.

  14. Eine sinnvolle und ehrenhafte Entscheidung, zu welcher man der Redaktion nur gratulieren kann.

  15. Werte Redaktion!
    Danke für die Klarstellung und Orientierung. Denn, wie Sie bedeutend besser wissen: Es geht heute und in diesen verwirrenden Zeiten, um viel viel mehr, als „RECHT“ zu haben, wie hierbei das eigene Ego hoch zu loben. Man kann sehr gut über Religion und auch die Gebote, und sogar über Gott selbst, und alles Mögliche reden, wie wir alle wissen, aber Gott selber verbannen und dass geht sehr sehr schnell… Zu den monatlichen Spendenaufrufen: Glaube, es wäre wirklich sehr einfach für viele Blogger hier, wenn man eine Bankverbindung mit der Anschrift bzw. bei den Kontakten, bekannt gibt, mit dem IBAN und BIC – CODE ! Das wäre sehr einfach, zumindest für mich ?! Danke !

  16. das würde ich sehr bedauern, zumal dieses Forum als einziges den katholischen Standpunkt korrekt und unvoreingenommen kund gibt. Dadurch habe ich durch die ausgezeichnete Arbeit von Herrn Nardi, Mattei etc Dinge erfahren, die ich sonst nie gehört hätte. Dafür ein ganz grosses Vergelts Gott! allerdings hat es mich immer geschmerzt, wenn antikatholische aggressive Verrisse die wertvolle Arbeit geschmäht und heruntergemacht haben-in oft unannehmbaren Ton. (ich weiss jedoch in den Internetforen herrscht oft ein rüder ungehobelter Ton, den man jedem Kind verbieten würde-aber das sind für mich Menschen ohne Kultur und Bildung des Herzens.) Gerade Herzensbildung ist vonnöten, denn der innerste Kern des Glaubenden ist und bleibt der Glaube. denn :anima mea adhaesit post te-meine Seele klebt an Dir, klammert sich an Dich(cfr ps62)
    wie immer Sie sich entscheiden haben Sie aufrichtigen herzliche Dank-Ihre Arbeit hat mir soviel Gutes getan.

  17. Ich fände es schade um die Kommentarfunktion, weil da manchmal wichtige Informationen zu lesen sind, die zu den Artikeln eine sinnvolle Erweiterung bieten können. Ich versuche meine Kritik nicht schärfer als den schärfsten Katholisches-Artikel anzubringen, was ich meist als vernünftige Grenze sehe. Ins Unsachliche soll es natürlich nicht abgleiten, aber manchmal stapeln sich Geschichten soweit auf, dass es unverhältnismäßig wäre, die volle sachliche Begründung für die eigene Kritik darzustellen, was ins Polemische abrutschen kann, vor allem bei Artikeln über Papst Franziskus.

  18. Wie weit ist es mit uns gekommen, wenn sogar im einzigen deutschsprachigen, katholischen Forum die Grundsätze des Respekts, der Fairness und der Toleranz in einer Form missachtet werden, dass die Redaktion ernsthaft über eine Schließung des Kommentarbereiches nachdenken muss!?!
    Ja, es geht hier um Respekt und Toleranz. Diese beiden sind nur dann mehr als bloße Floskeln, wenn sie auch dem Andersdenkenden entgegengebracht werden. Und lassen wir bitte auch die Haarspaltereien: de jure ist ein anderes Posting als „Blödsinn“, „Geschreibsel“ oder dergleichen zu bezeichnen wahrscheinlich keine Beleidigung, de facto aber schon…

    Sehr schade wäre es, wenn Katholisches.info die Kommentarfunktion abschaffen würde. Ich lese die die meisten Kommentare sehr gerne, auch wenn ich die jeweilige Meinung nicht teile, denn oft beleuchten sie das Problem von einer anderen Seite oder bringen wichtige Zusatz- oder Hintergrundinformationen. Das halte ich für entscheidend für die persönliche Meinungsbildung eines jeden.
    Wo und mit wem kann das Thema Gott – mit allem was dazu gehört – denn heute noch sinnvoll, anständig und gerne auch kontrovers diskutiert werden? Meist erntet man heute doch eh nur ein Achselzucken…

    Bitte, liebe Redakteure, schränken Sie die Kommentarfunktion nicht weiter ein!
    Bitte, liebe Leser, beachten Sie die Regeln des Anstandes und der Fairness!!

  19. Den Vorschlag, die Kommentare nach 2 Tagen komplett zu löschen,halte ich für am besten, denn das macht am wenigsten Arbeit und beeinhaltet doch eine gewisse Kontrolle. Ein Forum lebt von der Auseinandersetzung und die Aufgabe der Kommentarfunktion wäre ein erheblicher Verlust, denn viele Kommentare erweitern auch den Horizont und machen den Artikel attraktiver.

    • Isolde Unbehauen: Alles sehr gute Begründungen.

      - 2 Tage -> Effizienz, Wirksamkeit. Zudem: Wen kümmert’s danach noch?
      - Auseinandersetzungen -> sind hier unterm Strich eindeutig lehrreich.

      Ansonsten: mehr Gelassenheit und weniger Angerührtheiten, ein Forum sollte weder das Daheim, Arbeitsplatz, Hobby noch Heimat sein.

  20. Ich will auch Kommentare. Falls ich die grob finde, negiere ich die einfach.Die Anzahl von wertvollen Kommentaren ist doch viel groesser.

  21. Ich bin für Kommentare. Ich bin gegen eine Löschung nach zwei Tagen. Aus den Kommentaren lerne ich selber noch einiges dazu. Sie sind wertvoll ergänzend zum Artikel. Da ich aber eher selten hier bin, würde ich Kommentare verpassen, was sehr schade wäre.

    Ich finde manche Kommentare, die pseudowissenschaftlich mit rationalem Anstrich präsentiert werden, mit antikatholischen Vorurteilen, Vorwürfen und Diffamierungen gespickt sind auch sehr nervig.

  22. In der Tat hoffe ich, dass die Kommentarfunktion erhalten bleibt.

    Die Kommentare nach zwei Tagen zu löschen erachte ich als NICHT ideal. Denn: Wenn jemand irgendwann zu einem späteren Zeitpunkt via Suchfunktion (Suchbegriff) zu einem Text gelangt, dann soll er doch bitte auch weiterhin Zugang haben zu den Kommentaren, die sich unter dem jeweiligen Text befinden.

    Wie würden sich Gewisse ins Fäustchen lachen, wenn die Kommentarfunktion geschlossen und alle Kommentare (beispielsweise nach 2 Tagen) gelöscht würden …

    • Geehrter Herr Koppe, im Zuge der aufgeheizten Stimmung in diesem Forum bin ich mit Ihnen neulich, einer – vielleicht unbedachten – Äußerung Ihrerseits wegen, hart ins Gericht gegangen. Wenn ich Sie dadurch verletzt haben sollte, bitte ich Sie, als Bruder in Christo, mir dies zu vergeben.

  23. Die Kommentarfunktion zu schließen wäre sicher die ultima ratio.

    Doch wenn diese ständig dazu missbraucht wird, die Aussagen der Artikel manipulativ in ihr Gegenteil zu verkehren bzw. von ihnen abzulenken oder aber der Kommentarbereich als eine Art Privatrefugium betrachtet wird, in dem man ungehemmt den eigenen Standpunkt absolut setzen und jeden kritischen Einwand am eigen Wort mittels verbaler Einschüchterung unterdrücken zu können meint, dann wird diese an und für sich begrüßenwerte Funktion ad absurdum geführt und der Arbeit von katholisches.info großer Schaden zugefügt. Es wäre dann besser, die Artikel stünden allein und sprächen für sich.

    Den Vorschlag, Kommentare nach acht Tagen zu löschen, halte ich für kontraproduktiv, wer machte sich dann noch die Mühe niveauvoller Arbeit? Oberflächliche Geschwätzigkeit wäre damit m. E. vorprogrammiert.

    Es wird kein Weg daran vorbeiführen, die Netiquette nochmals scharf zu formulieren, bei Verstößen ggf. eine Warnung auszusprechen und bei Nichtbeachtung den VERURSACHER zu sperren.

    Das ist zwar mit erheblicher Mehrarbeit verbunden, wohl aber der einzig gangbare Weg, wenn man den Kommentarbereich retten will.

  24. Wie wäre es, wenn bei Verwendung bestimmter Wörter automatisch der betreffende Kommentar gesperrt würde – ist sowas technisch machbar?
    Ansonsten – bitte gerne Kommentarfunktion abschaffen. Mit Zensur hat das absolut NICHTS zu tun – welche Zeitung publiziert ohne Auswahl sämtliche Leserbriefe? Manche meinen, das ungefragte Fluten des Internets mit ihrer unmaßgeblichen Meinung sei ein Menschenrecht…

    • Das ist einfach umzusetzen. Unter Einstellungen, Diskussion gibt es die Kommentar-Blacklist, die entsprechend gefüllt werden muss.
      Aber die Verwendung solcher Worte ist nicht das Problem, denn pöbeln kann man auch gut mit gepflegtem Vokabular

  25. Ich fände es sehr schade, wenn die Kommentare zu stark eingeschränkt würden. Grundsätzlich lese ich beides – den Beitrag selbst und die dazugehörigen Meinungen – mit größtem Interesse. Hier habe ich mehr gelernt, als in allen sog. Glaubenskursen meiner früheren Pfarrgemeinde, in der ich aufgewachsen bin. Ich gebe zu, dass ich gegen „Trollereien“ jeder Art recht unempfindlich geworden bin, deshalb stört mich das Hickhack gewisser Leute hier überhaupt nicht. Das filtere ich sozusagen heraus und freue mich vielmehr an den vielen sachkundigen – auch kritischen! – Beiträgen, die ich hier finde und mich zur eigenen Glaubensvertiefung anregen. Deshalb: Legen Sie den Pferden Zügel an, so wie Sie es für geboten halten, aber bitte bitte bitte lassen Sie ihnen dennoch den Galopp, sonst wird die Sache fade. Herzliche Segenswünsche an die Verantwortlichen dieser Internetseite und an die niveauvollen Kommentatoren, von denen ich schon soviel lernen durfte!

  26. „Viel Feind, viel Ehr“:
    es war zu erwarten daß katholisches.info als einziges von Institutionsstrukturen unabhängiges genuin katholisches Informationsmedium besonders unter Feuer von Trollen, Verleumdern und von Toren geraten würde;
    und bei dem großen Erfolg und der hohen Qualität der Artikel noch viel ausgeprägter.
    Gute und knappe Kommentare sind äusserst wertvoll.
    Nicht selten lernt man Neues, Unbekanntes dazu oder wird den Blick auf ein neues wichtiges Problemfeld geöffnet.
    Für die Redaktion muß es jedoch praktikabel sein.
    Wie der Hl. Paulus schon sagte: „Versucht Alles, behält das Gute“.
    Guten Mut und viel Erfolg!

  27. Ich habe kein Rezept gegen die „Trolle“. Das sind eben Trolle, aber wesentlich gefährlicher sind U – Boote, die die Meinung von guten Foristen registrieren und archivieren.
    Grundsätzlich möchte ich keine Zensur und vor allem kein Löschen der Beiträge. Es gibt so viele inhaltlich hochwertige und Ihre Beiträge ergänzende Zuschriften, dass ich Sie bitten möchte – falls möglich – die Kommentare zu erhalten. Es wäre ein Verlust diese Beiträge zu löschen. Es gibt hier Foristen mit ganz profunder Ahnung und dieses zeichnet diese Seite aus. Üben wir Disziplin und lassen wir uns von einigen „Idioten“ unsere Diskussion nicht zerstören und sind wir dankbar, dass wir noch so offen diskutieren können. Ich fürchte es kommen andere Zeiten auf uns zu.
    Gottes Segen Ihr „Hans“

    • @Hans — Ich bin der gleichen Ansicht. Seit fast eineinhalb Jahren bin ich jetzt hier dabei, und habe auch schon negative Attacken ertragen müssen. Es ist traurig, dass manche Leute nicht sachlich bleiben können. Wenn irgendjemandem Kommentare oder Links nicht in sein eingeengtes Weltbild passen, dann braucht derjenige es ja nicht lesen. Schlimm ist es aber, wenn dann auf bösartige Weise anderen der Glauben oder das geistige Vermögen aberkannt wird, oder wenn sie sogar dämonisiert werden. Das ist schlichtweg unterirdisch und indiskutabel. Solche Leute kann man sowieso nicht ernst nehmen. Ich hoffe auch sehr, dass dieses niveauvolle und hochstehende Forum erhalten bleibt.

  28. Manchmal habe ich den Verdacht,dass gewisse Trolle usserhalb von katholisches.info ihre Kommentare benutzen,um quasi extra zu pöbeln mit dem Zweck,das Forum zu provozieren um es zu diskretitieren in der Hoffnung,das die Kommentrfunktionen eingestellt werden.Diese üble Taktik kennt man auch aus der Politik und das Ergenbnis ist dann die Zensur,ect.Das wäre sehr traurig und sehr Schade,wenn wegen solchen Trollen sowas notwendig wäre.

  29. Den Vorschlag, Kommentare nach einiger Zeit zu löschen, finde ich nicht optimal.
    Manchmal gehe ich in die Sparte „Die letzten 99″ oder lese Beiträge aus dem Archiv.
    Es kann sehr interessant sein, aus der zeitlichen Distanz heraus sich die damaligen Ereignisse noch einmal anzuschauen und die Kommentare dazu zu lesen.
    Es werden dadurch bestimmte Entwicklungen bzw. Änderungen zu heute viel besser sichtbar, denn oftmals sind wir/bin ich ziemlich vergesslich.

    • Liebe Marienzweig, ich stimme Ihnen da voll und ganz zu. Sofern theologisch niveauvoll kommentiert wurde, kann es ein großes Vergnügen sein, aus der zeitlichen Distanz solche Kommentare nochmals zu lesen. Es wäre schade und entspräche unserer allgemeinen Wegwerfkultur, wenn inhaltlich gehaltvolle Kommentare im Orkus des Vergessens (Löschens) verschwinden, denn so mancher Leser hat doch einige Zeit aufgebracht, um sie zu formulieren. Ich habe selbst schon Stellen z.B. in Aufsätzen von Papst Benedikt recherchiert und in Kommentaren verarbeitet. Auch andere Leser haben wertvolle Informationen in Kommentaren geliefert und man konnte leicht erkennen, welche Mühe dahinter stand. Das ehrt immer auch die Redaktion.

      • Ich freue mich sehr, lieber Suarez, wieder einmal von Ihnen zu hören.
        „Wegwerfkultur“ – das drückt es gut aus.
        Ich bezeichne manchmal unsere Gesellschaft auch als „Wegklickgesellschaft“. Diese Bezeichnung stammt natürlich nicht von mir, finde sie aber auch sehr zutreffend, genau wie der von Ihnen verwendete Begriff.
        Viel Gutes für Sie, Suarez!

      • Es müssen nicht unbedingt immer nur theologisch tiefgründige Kommentare sein. Persönliche Erfahrungen, Fragen, Sorgen etc. zum Inhalt eines Artikels finde ich auch immer interessant. Was hier allerdings überhand nahm, war dass manche den Kommentarbereich wie ihren privaten Blog gehandhabt haben und dass zuletzt gehäuft die einfachsten Anstandsregeln nicht mehr eingehalten worden sind.
        Wobei ich wohl auch manchmal da hart am Wind gesegelt bin (man sollte nicht unter Zeitdruck auf einen Kommentar antworten, der einen ärgert :))

      • Lieber Kostadinov,
        theologisch niveauvoll meint ja nicht, dass man einen professoralen Stil pflegen soll. Ich meinte damit, dass die persönlichen Erfahrungen, Fragen und Sorgen im engen thematischen Bezug zum christlichen Glauben hier auf dem Forum bleiben sollten. Z.B. erachtete ich es nicht für sinnvoll, wenn auf einem katholischen Forum parteipolitische Diskussionen losgelöst vom Glaubenskontext geführt würden. Wer über Politik reden will, kann dies anderweitig in unzähligen Kommentarbereichen nach Herzenslust. Was zunehmend eingeschränkt wird, ist ein frei sich artikulieren könnender katholischer Glaube. Schauen Sie nur mal, wie bodenlos mittlerweile das Niveau im Forum von kath.net geworden ist. Wer einen authentischen Glauben behalten will, sollte da besser nicht reinschauen. Ich sehe den Sinn eines katholischen Forums vornehmlich darin, dem authentischen katholischen Glauben Ausdruck zu verleihen, nicht ihn zu destruieren. Dass daneben auch mal vom Glauben abseits Liegendes geäußert werden darf und kann, steht außer Frage.

        Ich gebe Ihnen völlig Recht, dass man sich vor schnellen Antworten auf Kommentare hüten sollte, insbesondere wenn sie ärgern.

  30. Ich glaube, da heulen noch ein paar „relativierend“ dazwischen mit… „…mir macht das nichts aus, ich bin das gewohnt ( also der Hochmut, der Stolz, die Verachtung, die Verleumdung, die Lieblosigkeit, der Zynismus, der Hass und mit diesen zumeist Todsünden, jene getauften Christen, als Brüder und Schwestern im Herrn, die sich gegenseitig hemmungslos zerfleischen etc.). Tatsache ist, der Böse versucht das Gute ins Böse zu verkehren und als “ Gut“ darzustellen, es zu relativieren. An dem krankt ja diese Welt! „Das“ wird uns ja täglich vorgelogen und gelernt! Ein getaufter Katholik sollte wissen wer und was er ist und sich dementsprechend benehmen (wollen), wo und mit wem er auch immer ist. Und wir sollen und sollten wachsam sein und wachen, denn der Dieb kommt nicht durch die Tür ins Haus, sagt Jesus (das Haus aber ist der „Leib Christi“, ist die RKK, sind jene, die die Gebote Gottes achten, die sie mit allem was sie sind, in LIEBE und DEMUT und ACHTUNG, einander bekennen, glaube ich. Helfe uns Gott die Geister zu scheiden und FRIEDEN ( DIE VERSÖHNUNG) stets miteinander und vorrangig zu halten.

  31. An das Schlechte oder Böse, sollten wir uns niemals gewöhnen wollen, oder gewöhnen lassen, glaube ich!

  32. Herzlichen Dank, Herr Schneider. Katholisches.info ist ein wertvolles Informationsorgan und das Forum ist eine gute Möglichkeit für den Austausch. Aber wir Gläubige sind anfällig zur Sünde. Wie der Herr sagte: Da ist keiner der gut ist, nicht einer, nur Gott.
    Wir Katholiken mögen Lichter in dieser Welt, Salz und Sauerteig sein. Mögen wir das Wort Gottes, das Evangelium unseres Herrn Jesus Christus ernst nehmen in Bezug auf unser persönliches Leben. Mögen wir Nachahmer und Diener unserer Heiligsten Mutter Maria sein. So werden wir bald mit unseren falschen Gewohnheiten aufhören, unsere Gedanken, Worte und Werke prüfen und vor allem bekennen, wie schwach und nichtig wir sind und wieviel Gnade wir benötigen, um wahrhaft Gutes zu tun.

  33. Mir scheinen die hier behandelten Themen zu wichtig zu sein, als dass die diesbezüglichen Kommentare ohne Moderation veröffentlich werden können. Dies bedeutet für die Redaktion einen sehr grossen Aufwand, der sich aber lohnt.

  34. Man sollte die Kommentarfunktion spätestens 48h Stunden nach Erscheinen des jeweiligen Artikels deaktivieren. Das erspart viel Arbeit. Und nach 1, 2 Tagen wird ohnehin nur zerredet und zerquatscht und das gros der dann noch eingehenden Kommentare hat mit dem Thema meist gar nichts mehr zu tun.

  35. Jetzt kommt auch noch der Elias mit seinem Senf…@ Herren Redaktoren. Vielleicht heben Sie einfach die Möglichkeit, ANONYM zu schreiben, auf; das wird die Menge um 90% senken.
    Der Staat kann jetzt schon JEDEN auch noch so anonymen Schreiber ausfindig machen, und in wenigen Minuten; das kann ich Ihnen versichern.
    Gute Nacht und Danke für viele guten Artikel!

    • Das gab es doch schon, dass sich jeder Kommentarschreiber registrieren musste. Man ist dann davon abgerückt und hat wieder freie, anonyme Kommentare zugelassen, mit obig erwähnten Ergebnis.

  36. Von der gegenwärtigen Aufregung abgesehen, gibt es eine grundsätzliche Gefahr, auch für unser geistliches Leben oder für unser Verständnis von unserer katholischen Kirche:
    Der katholischen Kirche sind verbindliche Glaubenswahrheiten anvertraut, die nach ihrem eigenen Selbstverständnis vom dreifaltigen Gott geoffenbart worden sind. Diese Glaubenswahrheiten haben wir nicht mehr zu diskutieren, zu relativieren. Das zu fordern wäre ein „Demokratismus“, der mit der katholischen Lehre nichts zu tun hat. Das Internet verführt dazu, Grenzen zu überschreiten.
    Daneben gibt es einen großen Bereich, über den offen zu diskutieren ist.
    Wenn diese Unterscheidung nicht getroffen wird, dann werden im Kommentarbereich Irrlehren verbreitet. Diese Gefahr ist auch deshalb nicht zu unterschätzen, weil Katholiken seit der Nachkonzilszeit über ihren Glauben nur rudimentär belehrt werden, bzw. mit Irrlehren gefüttert.
    Die Redaktion dürfte aus zeitlichen Gründen nicht in der Lage sein, Kommentare, die in anständiger Sprache verfasst sind, daraufhin zu untersuchen.
    Ich habe hier im Kommentarbereich auch viel gelernt und Anregungen erhalten, ein dauerhaftes Schließen der Kommentarfunktion würde ich auch als Verlust erfahren.
    Doch ich möchte das Problem wenigstens ins Bewusstsein rufen.

  37. Ich verstehe Ihr Anliegen.
    Auch ohne Kommentarfunktion ist KATHOLISCHES.INFO sehr lesenswert und wichtig.

  38. Es war zu erwarten, dass die Redaktion irgendwann einschreiten muss, zumal der Kommentarbereich derart einseitig von einigen Foristen dominiert wird, dass ein sinnvoller Austausch über unseren katholischen(!) Glauben immer mühseliger wurde und man sich ernsthaft fragt, was eigentlich manche Menschen zur Kommentierung bewegt.

    Gleichwohl würde ich es sehr bedauern, wenn auch katholisch.info seinen Lesern nur noch „einseitig“ begegnen könnte und man nicht mehr erführe, wie die Leserschaft denkt. Es gibt auf katholisch.info immer wieder hervorragende Kommentare und zwar im Sinne theologischer Tiefe. Insofern wäre eine Kürzung der Kommentare alles andere als sinnvoll, denn es interessieren ja nicht Wortmeldung wie: „Der Artikel ist echt klasse“ sondern ein thematisch substantieller Gedankenaustausch, der nicht im Fastfood-Stil (ein Zeichen unserer Zeit) gehalten sein kann.

    Andererseits habe ich hier auch schon ermüdende Kommentare von Lesern(innen) gelesen, bei denen man sich fragt, was an ihnen genuin katholisch sein soll und ob hier nicht ein ganz anderes Anliegen transportiert wird als vordergründig behauptet.

    Käme es zu einer Schließung des Kommentarbereiches, hätten wieder einmal die relativistischen Kräfte innerhalb der Kirche einen Sieg errungen. Schaut man auf Foren wie kath.net, so dominiert dort längst der oberflächliche Zeitgeist, der den Glauben nur um so munterer verfälscht.

    Ein großes Ärgernis stellen aus meiner Sicht aber auch die dar, die sich besonders glaubenstreu dünken und meinen, darum auf jeden Würdenträger in sprachlicher Kutschermanier eindreschen zu dürfen. Kritik ist aber nur dann wirkungsvoll, wenn sie distanziert bleibt und den Anstand wahrt. Man kann auch Aussagen des Papstes kritisch hinterfragen, nur sollte dabei immer der Respekt vor dem Amt und(!) der Person gewahrt bleiben, ich sage das gerade, weil auch ich dieses Pontifikat mit Sorge betrachte.

    Die Redaktion sollte aus meiner Sicht Leser bei ungebührlichem Betragen deutlich ermahnen und nach Wiederholung aus dem Diskurs ausschließen. Eine Begrenzung der Kommentare – nicht in der Länge, dafür aber in der Anzahl – könnte auch hilfreich sein, zumindest für eine Übergangszeit.

    „Leser“, bei denen die Absicht klar erkennbar ist, den Kommentarbereich unlauter zu missbrauchen, sollte die Redaktion die rote Karte zeigen und nicht zögern, einzuschreiten.

    Es wäre sehr schade, wenn es nicht möglich wäre, hier in qualitativ hochstehender Art und Weise sich über den Glauben auszutauschen, zumal dies in heutiger Zeit immer schwieriger wird. Mir haben viele wunderbare Kommentare hier immer wieder Mut im Glauben gemacht.

    Sollte ich selbst jemand hier mal „auf die Füße getreten sein“, so bitte ich ausdrücklich um Verzeihung und gelobe Besserung!

    • Sehr geehrter @Suarez: Sie haben ja weithin recht, mit dem, was sie hier anmerken.
      Aber meinen Sie, daß allein theologisch tiefgründige Kommentare der Veröffentlichung und des Lesens wert sind? Es kann doch sein, daß sich ein Leser über einen Artikel freut und dieser Freude in wenigen Sätzen kurz und bündig Ausdruck verleiht. Wenn es allein theologisch wie sprachlich hochstehende Kommentare geben kann, wird sich auch die Zahl der Leser von Katholisches.info wahrscheinlich auch automatisch reduzieren. Wer liest schon theologische Fachzeitschriften außer einige Experten und Interessierte? Die Autoren führen da auch manchmal Selbstgespräche könnte man denken, und so gesehen wäre die Kirche von Beginn an auf einige wenige Apostel beschränkt gewesen.

      Und vieles Berichtete hat nicht nur mit Kirche zu tun, sondern auch mit der Welt. Ich finde es erfreulich, daß man hier auf Katholisches. info seine Meinung in Kirche und Welt kundtun kann, natürlich im bestimmten Rahmen.

      Und man muß auch nicht unbedingt alles auf die Goldwaage legen. Es kann doch, meine ich, auch mal Witziges und Humorvolles geben.
      Ich meine, es gibt ja einige Theologieexperten wie Sie und tauschen Sie sich doch untereinander gerne aus, auch zu meiner Erbauung, wenn ich das sagen darf, aber lassen Sie doch auch andere bitte zu Wort kommen. Sie können das doch einfach übergehen.
      Das ist nur eine Anmerkung, aber keine Kritik.

      • Sehr geehrter Franzel,
        vielleicht habe ich mich missverständlich ausgedrückt, es liegt mir gänzlich fern, hier einem abgehobenen Stil das Wort zu reden. Mit theologisch meinte ich natürlich den engen thematischen Bezug zum katholischen Glauben. Es kann durchaus auch sehr spannend sein, mit einem Protestanten über Glaubensfragen zu „diskutieren“, sofern der notwendige gegenseitige Respekt gewahrt bleibt. Da es sich um ein Portal handelt, dass ausdrücklich sich mit dem katholischen Glauben beschäftigt, scheint mir der thematische Bezug außer Frage zu stehen. Ich wollte hier auch nicht stets aufs Neue mit selbsternannten Atheisten, die meist keine wirklich ernst zu nehmenden Atheisten sind, auf schlichtem Niveau über grundsätzliche Glaubensfragen diskutieren. Auch das Lesen solcher „Diskurse“ bringt nur Verdruss und keinen Gewinn, zumal sich so mancher Kirchenfeind einen Spaß daraus macht, mit den stets gleichen Phrasen in katholischen Foren aufzuwarten. Ebenso sind Kommentare von Vertretern eines ausgewiesenen Relativismus mehr als mühsam, denn sie zielen ja nicht darauf ab, die Wahrheit des Glaubens deutlicher zu machen, sondern zu verschleiern. Warum ich mir dies als Katholik antun sollte, wüsste ich nicht zu sagen.

        Zustimmung in Kommentaren zu einem Artikel sehe ich als völlig problemlos an, auch wenn ich zugebe, dass mir der Sinn eines Kommentars, der sich darin erschöpft, einen Artikel „toll“ zu finden, nicht recht einleuchtet.

        Das Problem scheint mir zudem anders gelagert, denn es geht ja nicht darum, was ich als Leser übergehen kann, sondern wie die Redaktion von katholisches.info mit der Flut von Kommentaren umgeht, die eben von keinem lauteren Interesse getragen sind. Man kann viel tolerieren, sofern das Quäntchen guten Willens vorhanden ist. Leider ist dem aber nicht so und einige Leser missbrauchen die Freiheit der Kommentierung um den katholischen Glauben zu destruieren.

        Die Möglichkeit der Kommentierung gänzlich einzustellen, wäre sicher problematisch, denn damit drückte sich nur ein Misstrauen der Redaktion gegen die eigene Leserschaft aus. Die Redaktion steht hier in einer schwierigen Verantwortung, die auch missbraucht werden kann, wie man an kath.net sieht, wo Leser gesperrt werden, nicht weil Sie etwa gepöbelt hätten, sondern weil sie im traditionellen Sinne katholisch sind. Das Sperren von Lesern kann eben sehr schnell zu einer selbstherrlich ausgeübten Zensur werden. Es ehrt die Redaktion von katholisches.info, dass man bisher sehr geduldig selbst die konträrsten Positionen im Forum geduldet hat. Die Grenze ist da zu ziehen, wo die Lauterkeit fehlt, wo also deutlich erkennbar ist, dass Anliegen transportiert werden, die dem katholischen Glauben diametral entgegenstehen und wo natürlich der Anstand gänzlich verloren gegangen ist.

  39. Mir fiel grad auch noch was ein:
    wie wäre ein geschlossenes Forum,sowas gibt es ja auch anderweitig.
    Stammposter,dann mit Klarnamen,damit hätte ich kein Problem in einem geschlossenen Forum.
    Ich anonymisiere nur deswegen,damit mich Bekannte oder Familie nicht googeln können.

  40. Nach meiner Meinung würde katholisches.info weder sich noch den Lesern einen Gefallen tun, wenn es die Möglichkeit zum Kommentieren der Artikel abschaffen würde.
    Jedoch muss ein menschliches und christliches Mindesniveau der Kommentare gewahrt sein. Die Mühe einer gewissen Zensur muss die Redaktion dafür wohl auf sich nehmen.
    Die Beiträge keimfrei katholisch zu halten, dürfte unmöglich sein, da das Katholische heute eine große Bandbreite und buntes Spektrum aufweist. Unter den Katholiken gibt es nicht wenige, die mit dem Kurs der Kirchenführung Probleme haben. Sollen sie aus dem Gespräch ausgeschlossen werden? Auch Beiträge von nichtkatholischen Christen, wie Orthodoxe oder Protestanten oder konfessionell ungebundenen Bibelchristen, können wertvoll und anregend sein, wenn sie mit Respekt vorgebracht werden.
    Was niemand braucht, sind Kommentare, die geistig destruktiv und zersetzend sind, oder von Verachtung und Hass gegen Mitmenschen geprägt sind. Es kann doch nicht so schwer sein, auch dem Andersdenkenden freundlich und wohlwollend zu begegnen.

    • Sehr geehrter Leo Laemmlein,ich möchte mich gerne Ihrem Beitrag anschliessen,falls ich es darf.Herzlichen Dank und Gottes Segen Ihnen.

  41. Wer es völlig ausser Betracht zieht, und es indiskutabel findet, wenn man vor dämonischen Einflüssen warnt, der hat das Neue Testament nicht gelesen?! Und sagt damit, es gäbe den Teufel nicht und all seinen Anhang die Dämonen und ihren Einfluss auf uns etc.. Was er dann aber glaubt, ist eine Frage, die er sich rasch beantworten sollte, denn wir sind ihnen heute und jetzt, mehr den je ausgesetzt und in Konfrontation mit ihnen geraten, auch in diesem Forum hier, wie ich persönlich erfahren habe. Und dass dies keine überzogene „weltfremde“ hysterische Panikmache ist, wird selbst die Redaktion dieses Forums bestätigen können, die ich als römisch katholisch und als praktizierende Katholiken orte (siehe die Artikel). So glaube ich, wir alle sind gerufen, jeder mit seinen Talenten und Charismen gegen ihren negativen Einfluss vorzugehen, wie Jesus uns dazu auch angewiesen hat und dass in SEINEM NAMEN. Wenn ich schreibe und geschrieben habe: „Gelobt sei Jesus Christus der Herr“, dann war dass nicht nur eine Erinnerung Ihn nicht zu vergessen, sondern auch zugleich ein herbeirufen Seiner GEGENWART und MACHT, vor der alle Dämonen weichen müssen, auch hier, habe ich erfahren und das auch bezeugt, glaube ich. 2Tim.3,16-17

    • Danke für diese Wortmeldung, werte @stellamaria! Die klandestinen Vorgänge in diesem Forum waren nur schwer zu durchschauen. Das Leserforum, so es bestehen bleibt, wird eine Zeit brauchen, um sich zu von den negativen Einflüssen zu erholen.

  42. Ich freue mich, Sie, geehrter Herr @Suarez, der Sie mir früher als Forist auf kath.net in sehr geschätzter Erinnerung sind, hier in katholisches.info wieder anzutreffen.
    Ich hatte dieses Portal längere Zeit gemieden, weil mir einige Kommentatoren schwer auf die Nerven gingen.
    Gleiches gilt inzwischen für kath.net, darin stimme ich Ihnen vollauf zu.

    Die dortige Redaktion wäre gut berazen, endlich wieder Ordnung im Forum zu schaffen und endlich gegen einige Relativisten und Häretiker vorzugehen, die im Forum von kath.net mittlerweile ihr Unwesen treiben und sich anschicken, dort die Meinungsführerschafft zu übernehmen.

    • Sehr geehrter Kassandro,
      das Problem bei kath.net liegt meines Erachtens in der Redaktionsleitung selbst begründet, die sich der Meinungsführerschaft bestimmter Foristen bedient, um verdeckt kirchliche Positionen zu forcieren, die offiziell auf kath.net kritisch kommentiert werden. Es ist aus meiner Sicht ein doppeltes Spiel und wer dies bemerkt und sich dagegen wendet, wie ich und z.B. Sophus es getan haben, der wird flugs aus dem Forum ausgeschlossen. Was da in den Foren auf kath.net mittlerweile als katholisch vertreten wird, ist nichts weiter als grüne Ideologie in Reinkultur.

      Ich würde es sehr begrüßen, wenn die engagierten Leser, die ich aus früheren Zeiten von kath.net kenne, nun hier auf katholisches.info an den Glauben belebende Diskussionen teilnehmen würden.

  43. Ihnen ist sicher nicht entgangen, dass ich mich – wie manch andere auch – von Ihrer Seite – sehr distanziert habe, obwohl ich sie für außergewöhnlich informativ, echt katholisch und gut recherchiert halte.
    Mich stört unglaublich, das hier einige ausgebildete Theologen mit Argumenten und in einer theologischen Fachsprache kommunizieren, die ein einfacher Christ nicht mehr verstehen kann. Hinzu kommt,das manche SchreiberInnen ständig ihr „Fähnchen“ wechseln – mal schreiben sie „gut katholisch“ – mal prügeln sie auf andere Autoren – nach dem Motto – ihr seid blöd – ein. Unser guter Hirte Papst Benedikt wird immer wieder Zielscheibe von unverschämten Beleidigungen und Kommentaren. Eine Schreiberin schreibt dermaßen viel und häufig – man hat das Gefühl, das sie nichts anderes zu tun hat, als zu schreiben, zu kommentieren, zu lästern und vor allem möchte sie stets „das sogenannte letzte Wort“ haben. Es ist bei katholisches info bei den Kommentren für mich dermaßen „abgehoben“ worden, das ich mich zurückgezogen habe. Ich danke Ihnen sehr herzlich für Ihre Richtigstellung und Erklärungen hierzu.

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