Ingravescente Ætate – Vor drei Jahren: Der Amtsverzicht, der wie ein Blitz einschlug

Am selben Tag, an dem Papst Benedikt XVI. unerwartet seinen Amtsverzicht bekanntgab, schlug ein Blitz in den Petersdom ein.
Am selben Tag, an dem Papst Benedikt XVI. unerwartet seinen Amtsverzicht bekanntgab, schlug ein Blitz in den Petersdom ein.

(Rom) Heute vor drei Jahren erklärte Papst Benedikt XVI. völlig überraschend seinen Amtsverzicht. 17 Tage später legte er das Petrusamt nieder und verließ den Vatikan. Damit veränderte er den Lauf der Geschichte.

Ingravescente Ætate“, wegen fortgeschrittenen Alters, lautete die Begründung, die wie ein Blitzschlag die Kirche durchfuhr. Tatsächlich schlug am selben Abend ein Blitz in die Peterskuppel ein. Ein Naturphänomen, dem bis zum heutigen Tag ein Schrecken anhaftet.

Damals wurde von mancher Seite abwiegelnd behauptet, dergleichen geschehe öfter und sei nichts Außergewöhnliches. Doch weder vorher noch seither ist „dergleichen“ belegt.

Benedikt XVI. lebt noch und ist, wie seine jüngsten Auftritte in der Öffentlichkeit zeigten, bei geistig gesunder Verfassung.

Sein Amtsverzicht kennt in der Kirchengeschichte nichts Vergleichbares. Kein Papst vor ihm legte aus „Altersgründen“ das ihm aufs Lebenszeit übertragene Amt nieder.

In zehn Monaten wird sein Nachfolger, Papst Franziskus, sein 80. Lebensjahr vollenden. Damit wäre er aus dem Kreis der Papstwähler ausgeschieden und damit de facto auch aus dem Kreis der „papabili“.

Text: Giuseppe Nardi
Bild: MiL (Screenshot)

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Magdalena

Ich möchte darauf hinweisen, dass der Amtsverzicht für viele nicht unerwartet kam. Seit 2010 offenbarte dies Gott mehrere Male einer irischen Begnadeten.

hl_neri

Meinen Sie etwa die entlarvte Betrügerin MDM? Selbständig des Lesens und Denkens Mächtige kommen bei Lektüre der „angeblichen göttlichen Botschaften“ und Kenntnisse deren esoterischer und finanzieller Hintergründe zum wahren Kern luziferischer Einflüsterungen! Seine „Restarmee“ wird die Wahrheit nicht auf Dauer verhindern können; Gott sei Dank!!!

sina

Ho, ho! Große Worte.
Man bedenke dabei aber, dass auch Jesus damals als Betrüger und sogar als vom Teufel gesandter „entlarvt“ wurde…
Wie sehr sich doch die Fälle gleichen!!

Astrid_Maria

@ hl_neri
… wie können Sie da nur so sicher sein?!

http://kath-zdw.ch/maria/texte/12profezeiungen.html

UNO

MEIN WUNSCH IST, DASS ALLE GERETTET WERDEN, UM AM EWIGEN LEBEN TEILZUHABEN. Ihr nennt mich „Vater“… Mich „Vater“ zu nennen, bedeutet dies eine vollständige Anerkennung oder nennt ihr mich Vater, weil das Vaterunser so anfängt?

hl_neri

Sina, wo hab Sie diesen Unfug her?
Jesus wurde niemals vom Teufel entlarvt!
Abgesehen von den vielen Häresien und schismatischen, sektiererischen Inhalten der Botschaften stimmen Sie und ich darüber über ein, dass die Warnung eintreffen wird und wir beide die letzt gültige Wahrheit erkennen werden; ich werde für sie und alle verwirrten Botschaftsgläubigen aber auch für die beinahe überzeugende, jedenfalls gerissene Mrs. Carberry beten, dass sie diese gebotenen Gnaden der Umkehr nicht zurückweisen; im Übrigen: wann wurde dieses Medium zuletzt tätig?

sina

Zur Ihrer Antwort um 20.57 Uhr:
Würden Sie Christi Passion kennen, wüssten Sie auch, wovon ich spreche….
Beten ist nie verkehrt, aber wenn man es so „großherzig“ hinausposaunt -“…ich bete für dich, der, der du unwissend bist im Gegenteil zu mir….“-
hat das so ein schlechtes „Geschmäckle“…

zeitschnur
Se haben völlig recht – auch hier wollten wir Gläubigen die eindeutigen Nachrichten schon ein Jahr vorher nicht hören http://www.n-tv.de/leute/buecher/Dieser-Papst-wird-zuruecktreten-article6032061.html – es passte nicht in unsere bigotten narrative, wie üblich, man kann sich die Haare raufen über die Katholiken, die wie eine dumme Herde irgendwelchen Trendsettern hinerherblöken… Wenn eine „Seherin“ uns dann erzählte, dass B. zurücktreten würde, dann hat sie das schlicht und einfach bereits ein Jahr zuvor in der Zeitung gelesen! In ganz normalen Zeitungen und News-Magazinen! Aber bitte: fromme Katholiken lesen ja keine Zeitungen, ignorieren historische Fakten und glauben dem Gequassel irgendwelcher frommer Ideengeber… da müssen dann erst… weiter lesen »
sina

Wenn man die Botschaften kennen würde – und nicht nur Bruchstücke – wüsste man, dass dieser Rücktritt Benedikts weit mehr als nur ein Jahr vorher vorausgesagt wurde.
Denke sich jeder, was er will.
Für mich sind sie göttlichen Ursprungs.

hicesthodie

„Aber bitte: fromme Katholiken lesen ja keine Zeitungen.“

Nun, in zeitschnurs Treibhausuniversum ganz persönlicher Fürwahrhaltungen sicher nicht! Solche Sprüche sind schon nicht mehr provokant, sie sind schlichtweg nur dummdreist.

Leo Laemmlein

Werter @ Sophus,
besten Dank für dieses Zitat. Da klappt einem wirklich die Kinnlade runter.
Die giftigen Früchte der Bibelkritik sind in der Tat der Tod des christlichen Glaubens. Wenn das den Theologiestunden und Seminaristen beigebracht wird, brauchen wir uns über nichts mehr zu wundern.

Leo Laemmlein

Hahaha
Nicht Stunden, sondern Studenten

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