Von leeren und von vollen Priesterseminaren – Weihen bei der Petrusbruderschaft

Diakonatsweihe der Petrusbruderschaft in Wigratzbad
Subdiakonatsweihe der Petrusbruderschaft (Priesterseminar Wigratzbad)

(Wigratzbad) Am vergangenen Samstag wurden von Bischof Vitus Huonder von Chur in der Pfarrkirche von Gestratz 11 Subdiakone der Priesterbruderschaft St. Petrus geweiht. Gleichzeitig spendete der Churer Bischof 15 Seminaristen im überlieferten Ritus die niederen Weihen als Ostiarier und Lektoren. Fünf Seminaristen wurden zu Exorzisten und Akolythen geweiht. Alle Geweihten bereiten sich am Internationalen Priesterseminar St. Petrus der Petrusbruderschaft (FSSP) in Wigratzbad in der Diözese Augsburg nahe dem Bodensee auf die Priesterweihe vor.

Am kommenden 20. Februar werden am zweiten internationalen Priesterseminar der Petrusbruderschaft in den USA weitere 13 Subdiakone geweiht werden. „Es besteht daher realistische Aussicht, daß 2017 24 Neupriester für diese altrituelle Gemeinschaft geweiht werden“, so Messa in Latino. Das wäre das Doppelte des Durchschnitts der vergangenen zwölf Jahre.

„Vielleicht sollte man den Heiligen Vater darauf aufmerksam machen, daß es nicht nur leere Priesterseminare, sondern auch volle Priesterseminare gibt, wenn er das nächste Mal über den Priestermangel klagt. Und daß es einen Grund geben wird, wenn es die Seminare der Tradition sind, die voll sind“, so Messa in Latino in Anspielung auf die Ansprache von Papst Franziskus am vergangenen 1. Februar an die Teilnehmer am Abschluß des Jahres des gottgeweihten Lebens.

Beim Pontifikalamt wurde Bischof Huonder von Pater Arnaud Evrat, dem Generalsekretär der Petrusbruderschaft, Pater Jean-Laurent Lefèvre, Hausoberer der Niederlassung von Fontainebleau, und Pater Christian Jäger, dem Verantwortlichen des Apostolats der Petrusbruderschaft in München assistiert.

Text: Giuseppe Nardi
Bild: FSSP Wigratzbad (Screenshots)

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fredius
Das wollen und dürfen Bischöfe nicht eingestehen, dass das was nicht sein darf, wahr sein darf, nämlich volle Priesterseminare bei der Tradition und gähnende leere bei den Konzil-Priesterseminaren. Die Petrusbruderschaft, die Piusbruderschaft und die Orden der Tradition haben regen Zulauf an Priesterkandidaten. Das hat in erster Linie mit Spiritualität zu tun, aber auch mit starker Unterstützung in der Glaubenslehre. Diese Wischi-Waschi-Theologie der Konzilkirche hat schon viele Theologie-Studenten vom Glauben und Studium abgebracht. Aber die Bischofkonferenzen und selbst Franziskus klammern sich an das Konzil und halten es für einen großen Aufbruch und belügen sich damit selber. Trotz besseren Wissens lehnt man… weiter lesen »
defendor
Volle Priesterseminare der Tradition nicht ohne Grund: „Ökumenismus“, „interreligiöser Dialog“ oder „Erneuerung“ stehen nicht auf dem Ausbildungsplan, sondern….Zitat aus „kathpedia“: - „Das Charisma der Priesterbruderschaft ist die Treue zu den spirituellen und liturgischen Traditionen der lateinischen Kirche. Ihr Ziel ist die Heiligung der Priester durch den spirituellen Dienst und durch die Ausrichtung des Lebens auf das Heilige Messopfer, speziell durch die Feier der hl. Messe im außerordentlichen Form des Römischen Ritus (liturgische Bücher von 1962), die zu zelebrieren der Bruderschaft ausdrücklich vom Hl. Stuhl zugestanden worden ist. „Jene, die zur Teilnahme am Priestertum unseres Herrn Jesus Christus, dem Hohenpriester, Lehrer… weiter lesen »
Paschachasius
Der freimaurerische Plan zur Zerstörung der katholischen Kirche Richtlinien vom Großmeister der Freimaurer an die katholischen Freimaurer-Bischöfe. – Effektive März 1962 – (the Aggiornomento of Vatican II) – Alle Freimaurerbrüder sollen über den Fortschritt dieser entscheidenden Anweisungen berichten. – Überarbeitet im Oktober 1993 als fortschreitender Plan für das Endstadium. – Alle Freimaurer, die in der Kirche arbeiten, müssen Folgendes in die Hand nehmen und durchsetzen: 1. Entfernt St. Michael, den Beschützer der kath. Kirche, aus allen Gebeten innerhalb und außerhalb der hl. Messe, ein und für alle Mal. Entfernt seine Statuen. Sagt, es lenkt von Christus ab. 2. Schafft die… weiter lesen »
zeitschnur
Bisher hat mir allerdings noch nie einer beweisen können, dass dieses Geschreibsel keine Fälschung oder kein Witz ist. Wo bitte ist die seriöse Quelle? Interessant aber trotz allem dieser Satz – wahrscheinlich ist er auch das einzige, was an dem gnazen Blödsinn tatsächlich von echter Bedeutung sein dürfte: „32. Erklärt die früheren Dogmen für falsch, außer dem Dogma der Unfehlbarkeit des Papstes.“ Alles andere klingt eher handgestrickt und infantil. Was da als angeblich „freimuarerischer Plan“ behauptet wird, ist teilweise altkirchliche Praxis… also irgendetwas stimmt mit dem Teil nicht… Ich halte das eigentlich für Schwindel angesichts der Dämlichkeit… Aber bitte: Ich… weiter lesen »
Kanadier
Sehr geehrte @zeitschnur Ich stimme Ihrem Kommentar zu (abgesehen von den Wörtern „Geschreibsel“ und „Dämlichkeit“, denn die halte ich für sehr unhöflich. Sie passen auch so garnicht zu dem Stil und der Wissenschaftlichkeit, die Sie hier repräsentieren wollen. Sagten Sie nicht selbst vor ein paar Tagen: „Man lässt Beschimpfungen und Verunglimpfungen des Diskurspartners aus“ http://www.katholisches.info/2016/02/12/1000-missionare-der-barmherzigkeit-der-knoten-der-unerlaubt-geweihten-bischoefe-chinas/#comment-74725) Zum Inhalt: Es stimmt, das kann jeder schreiben, vor allem im Nachhinein. Andererseits liegt es in der Natur der Sache, dass es für „geleakte“ Geheimdokumente nun mal keinen offiziellen, bestätigten Quellennachweis gibt. Die Frage danach ist also eher rhetorisch und in der Diskussion vielleicht auch… weiter lesen »
sina

Augen und Ohren sind eine seriöse Quelle.
Wer das nicht sieht – o Mann, o Mann!
Davon ist doch schon soviel umgesetzt worden!!

hicesthodie

@Kanadier: Und in welchem Punkte, werter Kanadier, stimmen Sie nun dem Kommentar von zeitschnur zu?

zeitschnur
@ Kanadier Richtig – Beleidigungen und Verunglimpfungen gegen Menschen, vor allem im direkten Kontakt, soll man vermeiden. In diesem Fall lag keinerlei Kontakt oder Bezugnahme auf einen konkreten Menschen vor. „Geschreibsel“ und „Dämlichkeit“ bezogen sich nicht auf einen Menschen, nicht mal einen Verstorbenen, sondern auf den bloßen Text, der ja ohnehin „anonym“ ist. Und Sie selbst benutzen in diesem sicher erlaubten Sinne ja ebenfalls das Wort „Geschwätz“ – ohne damit eine konkrete Person zu meinen… Ansonsten sage ich nur, auch auf @ sinas Einwurf: Sancta simplicitas! Wisst ihr denn nicht, dass schon im 19. Jh die Freimaurer sich kaputtlachten über… weiter lesen »
zeitschnur
Zum Argument, man solle sich doch freuen über die vielen jungen Leute, die etc. Das sehe ich begründet anders! Was gibt man ihnen denn an die Hand? Diese jungen Männer da oben müssen diesem Papst F. Treue schwören. Es war Johannes Paul II, der unter Mithilfe Joseph ratzinger den priestern erneut einen verschärften und totalisierten treuueid abverlangte – im Prinzip eine Neuauflage des Antimodernisteneides: „Außerdem hange ich mit religiösem Gehorsam des Willens und des Verstandes den Lehren an, die der Papst oder das Bischofskollegium vorlegen, wenn sie ihr authentisches Lehramt ausüben, auch wenn sie nicht beabsichtigen, diese in einem endgültigen… weiter lesen »
Lioba
@zeitschnur Na ja, „begründet anders“, was Sie da sehen wollen!?? Ich meine vielmehr, dass sie ziemlich trostlos sind, was ich bedaure. Sie sollten damit aber nicht andere anstecken wollen, sondern sich von jenen anstecken lassen, die noch Hoffnung haben. Das ist eine göttliche Tugend. Wo Christus ist, da ist Hoffnung. Wo Er nicht ist, herrscht Dunkelheit. Sie sagen: Gibt es keine Seminaristen, ist das ein Zeichen für den Glaubensabfall. Gibt es Seminaristen, ist das erst recht ein Zeichen für den Glaubensabfall, er ist nur besser getarnt. Die Perversion dieses Denkens dürfte Ihnen nun – so plakativ formuliert – selbst einleuchten.… weiter lesen »
zeitschnur
@ Lioba Sie behaupten, ich hätte folgendes geschrieben: „Sie sagen: Gibt es keine Seminaristen, ist das ein Zeichen für den Glaubensabfall. Gibt es Seminaristen, ist das erst recht ein Zeichen für den Glaubensabfall, er ist nur besser getarnt.“ Nun habe ich gerade das nicht geschrieben. Auch Ihre ad-personam-Anmache ist wieder völlig daneben: Ich bin nicht trostlos! Und noch was: Hoffnung haben an sich ,ma Ihnen als Rettung erscheinen. Es gibt aber auch falsche Hoffnungen und Illusionen. Ich habe eine klare und wichtige Begründung abgegeben. Sie müssen sie nicht teilen, aber Sie sollten wenigstens in der Lage sein, sie zu begreifen,… weiter lesen »
Reinhold

Das paßt gut in das Gesamtbild der Kirchenfeinde. Vielen Dank dafür.

Kanadier

Sehr geehrter @hicesrhodie,
Ich teile @zeitschnur’s Einschätzung, dass dieser Katalog wenig professionell ist – sie nannte das in ihrer unnachahmlichen Weise „handgestrickt und infanti“.
Ich halte dieses Dokument nicht für echt.
Das heißt allerdings nicht – und so will ich den zweiten Teil meines Postings verstanden wissen – dass es nicht Teile der teuflischen Strategie richtig benennen würde!

hicesthocie

Danke @Kanadier für Ihrer Erläuterung. Jetzt kann ich Ihre Äußerung nachvollziehen!

Adrien Antoine
Ein hervorragender Kommentar von @Paschachasius! Das Interessante ist, daß es entweder tatsächlich ein authentisches Traktat aus der Revolutionsära des 2. Vaticanums ist (es stimmt bis in den letzten Details mit den damaligen Umtrieben und Unsinnigkeiten überein) oder ein ironisches Fake kurz hinterher sei. Inzwischen ist es soweit gekommen, daß offensichtliche Kokolores des Bergoglios als „Ironie“ verkauft wird von einigen Papolatristen auf deraillierten Websites (Diese Ironie bekam spätestens bei dummen Aussagen über Karnickelzucht einen Volltreffer). So halten wir es bei diesem interessanten Traktat wie der altgriechische Historiker Thukydides: wie er im Vorwort seines „Peloponnesischen Kriegs“ schriebe, hat er für die Reden… weiter lesen »
zeitschnur

Ja, wir sind inzwischen seit mindestens 1000 Jahren eine saubere und nachvollziehbare Zitationsweise gewöhnt – auch durch den Einfluss des Glaubens, der nicht Gerüchten folgen will, sondern Fakten.

Hinzu kommt der römische Grundsatz „In dubio pro reo“ – auch hier: Wenn ein Text nicht beweisbar von einem behaupteten, beschuldigten Gegner verfasst wurde und sich keine ausreichende Zahl seriöser Zeugen findet, gilt der Text als nicht echt oder sogar als nicht verhanden.

So einfach ist das und so sollte es auch bleiben!

J.G.Ratkaj

@Paschachasius

Der 1995 verstorbene Metropolit v. St. Petersburg Ioann (Snicev) hat als er einmal auf ein ähnliches Dokument hingewiesen wurde, welches von einigen „Fälschung“ genannt wurde, entgegnet:
„Selbst wenn dieses Dokument unecht ist. Den Prozeß den es beschreibt ist bereits in vollem Gange“.

zeitschnur

@ Ratkaj

Sie werden es mir nachsehen, wenn ich trotz dieser Aussage darauf wert lege, dass man keine unbewiesenen Behauptungen aufstellt.

Denn wenn der Prozess teilweise tatsächlich im Gang ist, wäre immer noch zu fragen, „wer erfunden hat“.

Es nützt uns wenig, uns auf die Freimaurer zu stürzen, wenn wir gar nicht wissen, ob es auf ihr Konto geht und nicht vielleicht auf das innerkirchlicher, dunkler Kräfte, die mit den FM nichts zu tun haben, ihnen aber gerne die Schuld für ihre eigenen Machenschaften anlasten.

J.G.Ratkaj

@zeitschnur
Ich teile auch in diesem Fall Ihre Meinung. Ich denke wir hatten das letztes Jahr mit der angebl. Jüdischen und masonischen Konspiration mal diskutiert.
Ich hätte meinen Kommentar anders formulieren sollen. Ich hielt mich zu knapp.

zeitschnur
J.G. Ratkaj Okay! Ich wollte das nur noch mal klarstellen, weil viele denken: ja, aber es passiert aber doch genauso… Damit ist bloß nicht gesagt, a. wann dieser Text entstanden ist und b. wer ihn verfasst hat. (Das sage ich nicht direkt Ihnen, sondern dieser eher naiven Denkweise, die ich bei einigen heraushöre…) Es ist die alte „Haltet den Dieb“-Strategie: man klaut und rennt aus dem Haus und ruft „Zu Hilfe! Haltet den Dieb“. Die FM wären ja so blöd, dass sie brummen, wenn sie den Katholiken auch noch einen 30-Pukte-Plan zuspielen würden, in dem ihre reale Strategie aufgelistet ist.… weiter lesen »
Adrien Antoine

Thukydides lebte vor 2400 Jahren.
(Der griechische Historiker natürlich- vor 30 Jahren war hier bei uns auch eine Katze mit dem schönen Namen) 🙂

zeitschnur
Das ist zwar auf den ersten Blick schön und ermutigend, allerdings bin ich inzwischen zu alt, um nicht zu wissen, dass man erst in die Köpfe dieser Männer sehen müsste, um zu beurteilen, ob das wirklich ein Grudn zur Freude ist. Jeder weiß ja, wie viele Priester wieder abspringen, gerade bei den Piusbrüdern, aber auch den Sedisvakantisten (prozentual) bzw durch diese wahren Intrigenstadl heausgeekelt oder weggemobbt werden. Ich hab das mal verfolgt, und was da alleine an Bewegungen einige Jahre nach Priesterweihen zu verzeichnen ist, ist erschreckend. Die Stabilität ist in diesen scheinbar so „glaubenstreuen“ Kreisen keineswegs besser als in… weiter lesen »
michael
@zeitschnur Schlimm und falsch was Sie sagen. Sie treten hier als die grosse Lehrmeisterin auf und haben immer das letzte Wort. Ich ueberlese Sie oft, weil Ihr Konzilstreues Gerede wirklich zu daemlich ist. Sie haben von der FSSPX leider keinen blassen Schimmer, aber gerade das scheint Sie besonders zu qualifizieren. Warum diese Beckmesserei und Oberlehrerhaftigkeit ? Ihre Ueberzeugung ist doch in Person Bergoglios und Kaspers fest in Rom installiert, freuen Sie sich wenn alles abgeschafft wird und die Kommunion auf dem Petersplatz in Pappbechern angeboten wird. Bald duerfen Priester heiraten und die Ehe wird katholisch geschieden. Hacken Sie mit Ihrem… weiter lesen »
zeitschnur
Die Themen, die Sie ansprechen, sind in meinem Posting in keiner Weise behandelt. Was soll also dieser alberne Ausbruch? In diesem Forum dürfte ich eine der wenigen sein, die überhaupt bereit ist, andere Meinungen – vorausgesetzt sie verdienen diesen Titel – ernsthaft zu akzeptieren. Ad personam-Gekeife akpeptiere ich natürlich nicht. Meinungsfreiheit schließt Beleidigungen und Verleumdungen nicht ein. Dabei handelt es sich vielmehr um Straftaten. Es ist allerdings keine Beleidigung, wenn man das Licht auf Fakten wirft, die ohnehin jeder kennt: Alleine diese hohe Zahl an Abgängern aus kirchenpolitischen Gründen: https://gloria.tv/?media=558829 Mir sind persönlich noch einige andere bekannt, die aus andern… weiter lesen »
Reinhold

Gerde ist das richtige Wort für die Auslassungen von Ignoranten, die Zusammenhangloses zitieren nur um ihren verqueren Standpunkt oder was sie dafür halten legitimieren zu wollen. Armselige Versuche.

Reinhold

Diese Art von Überheblichkeit steht Ihnen nicht zu.Leeres Gerede wie so oft. Gegen Falsches wird nicht geschwiegen.

zeitschnur

Ja, was kann ich dafür? Die FSSPX verliert massiv ihre Weiheträger – das hab ich nicht erfunden!

Ein ganzer Frauenkonvent ist denen – zu den vielen Priestern dazu – davongelaufen.

Es ist nicht nur überheblich, wenn man das ableugnet und nicht wahrhaben will, sondern auch noch unredlich.

Wie immer man dazu stehen will, eines ist klar und offenkundig:

Viele, die einmal voller Ideale so dastanden wie die jungen Männer oben, kommen in schwerste Krisen und viele davon werden diese Krisen nicht bestehen. Das sind nun mal die Tatsachen.

Michael Koppe
@ Paschachasius: Danke. Besser kann es nicht formuliert werden. @ ZEITSCHNUR: Bis vor 3 Jahren konnte ich, ADORNO-Schüler wie WALTER HOERES, alles auch immer nur so NEGATIV sehen wie Sie oft. Nachdem ich aber aus einer lebensgeschichtlich AUSSICHTSLOSEN Situation vor 3 Jahren NUR AUS GOTTES GNADE wieder rausfinden durfte, traue ich dem HERRN auch INSGESAMT mehr zu, jenseits unserer Ängste und Befürchtungen. Ich bin FEST davon überzeugt, dass ER die ALTE Messe als KÖNIGSWEG aus der Kirchenkrise vorgesehen hat – trotz aller MENSCHLICHEN Unzulänglichkeiten im „Tradilager“, auch unter Priestern! Ausserdem: WIR SOLLEN FÜRBITTE LEISTEN, NICHT RICHTEN! Sitzen ja selbst im… weiter lesen »
zeitschnur

Was wissen Sie über meine Gebetspraxis?
Und wo habe ich einen Richterspruch erlassen?
Sachlich bleiben.

Halleluja-Optimismus hat nichts mit Gottvertrauen zu tun!

Reinhold

Was reden Sie denn da wieder ? Echte Gläubige sind Ihnen wohl ein Stein des Anstoßes.

Tridentinus
Leider muss ich Ihnen, werte Zeitschnur, weitestgehend zustimmen. Anziehend wirkt oft der Idealismus der Strenge der „tridentinschen“ Seminarordnung. Aber die Ausbildung ist vielfach in den Seminaren der Tradition nicht umfassend gut. Zu stark fixiert auf Liturgie und Rubrizistik sowie auf Dogmatik. Letztere aber nur auf Handbuchniveau der 1950iger. Die gediegene Auseinandersetzung mit dem Modernismus fehlt. Hier vielleicht sogar noch eher in Indultseminaren als bei FSSPX. Denn die Indultgemeinschaften dürfen ja prinzipiell keine Kritik äußern, sei es theologisch oder an der pastoralen Praxis dessen, was sie als ordentlich akzeptieren müssen, um eine außerordentliche Legitimität zu genießen. Trotzdem meint mE auch Herr… weiter lesen »
Jürgen Immler

Ich möchte als Augenzeuge darauf hinweisen, dass es sich um Subdiakonatsweihen handelte. Die Diakonatsweihe findet am 7. Mai am selben Ort statt.

Giuseppe Nardi

Danke für den Hinweis.

Feuer und Flamme

Die Progressisten wissen das. Gerade deshalb, weil sie ihre Felle langfristig davonschwimmen sehen, werden die Alt 68ér versuchen vorher noch unumkehrbare Schritte einzuleiten. Der innere Riss wird dadurch nur noch mehr vertieft.

Adrien Antoine

Ein sehr schöner und hoffnungmachende Artikel.
Ich habe nur Bedenken bei dem vorletzten Absatz, wo
Messa in latino den Pontifex auf dieses Ereignis und diese Situation aufmerksam machen will.
Das ist a. nicht nötig und b. gefährlich.
Meiner bescheidenem Meinung nach ist es gerade besser für die Hl. Kirche und das Florieren des traditionsfreundlichen Klerus wenn Bergoglio seine Aufmerksamkeiten NICHT darauf richtet.
Primär wichtig sind dagegen Gleichgewichtsübungen und Achtsamkeit mit temperantia und continentia.

Pia

Da bin ich ganz Ihrer Meinung!
Schlafende Hunde soll man nicht wecken!

zeitschnur

Schönste Hintertupferei im Namen der Tradition!
Hätte Jesus so etwas empfohlen?

Reinhold

Gerade ist das richtige Wort für die Auslassungen von Ignoranten, die Zusammenhangloses zitieren nur um ihren verqueren Standpunkt oder was sie dafür halten legitimieren zu wollen. Armselige Versuche.

Adrien Antoine

Danke.
Ich werde es beherzigen.

Reinhold

Das ist schon schlimm, wenn der Amtsursupator sich so verhält.

hicesthodie
Genau meine Gedanken, hochgeschätzter Adrien Antoine! Nicht, dass die Ecclesia Dei Gemeinschaften nicht ohnehin strengstens überwacht und der Vatikan und andere kirchliche wie weltliche Kreise über alle Vorgänge genauestens unterrichtet sein dürften. Aber je mehr dieser „Erfolg“ an die große Glocke gehangen, je mehr man die Zweitvatikanisten damit in die Enge treibt und reizt und deren Versagen schadenfreudig öffentlich macht, desto größer ist die Gefahr, dass gegenerische Kräfte den Ecclesia Dei Gemeinschaften mit Mitteln den Garaus zu machen versuchen, für die das Geschick der Franziskaner der Immaculata oder andere Skandale der jüngsten Zeit nur ein Vorgeschmack gewesen sein dürften. Ich… weiter lesen »
Michael Koppe

@ ZEITSCHNUR:Ich beobachte jedenfalls an mir SELBST, dass ich, wenn ich mich zu sehr auf das NEGATIVE fokussiere (wie es MIR jedenfalls auch an IHREN ÜBERAUS KLUGEN Postings auffällt), sehr schnell ins VERURTEILEN gerate und mein Gebet für die, die ich kritisiere, dann darunter leidet.

Sollte ich Ihnen zu nahe getreten sein, tut mir das Leid! Vielleicht wollte ich einfach auch nur mal loswerden, dass mich Ihre Postings in ihrer unbestechlichen intellektuellen Redlichkeit oft RUNTERZIEHEN, weil dann fast kein AUSWEG mehr erscheint.

zeitschnur
„Ver-urteilen“ setzt einen endgültigen Richterspruch insklusive Strafmaß voraus. Ich bin sicher diejenige, die das am wenigsten tut! Es sind hier andere, die gerne gerade mir mit solchen Verurteilungen meiner Person inklusive Strafe drohen! Ich beurteile lediglich die Situation, und das sollen wir sogar. „Prüft alles!“ heißt es. „Runterziehen“ sagen Sie? Glauben Sie, es macht mir Freude, mich diesen Realitäten zu stellen? Glauben Sie, ich hätte nicht auch lieber Harmonie? Wie ging es dem Herrn in seiner Passion? Ob es den nicht auch „runtergezogen“ hat? Gerade gestern schien mir dies klar auf: Die Magd steht nicht über dem Herrn! Er erlitt… weiter lesen »
Wolfgang Franz
Die Kirche ist in die Welt gestellt und muß in ihr bestehen. Und dieses Bestehen ist ein Kampf. Einen Kampf kann man aber nur bestehen mit Optimismus. Glaube ich nicht mehr an den Sieg oder zumindest an die Zukunft meiner Sache, ist jede Initiative gelähmt. Insofern ist der Optimismus nötig. Ob er gerechtfertigt ist, wird die Zukunft zeigen. Ich kenne auch Leute, die gerade auf Grund mangelnden Optimismusses den christlichen Glauben über Bord geworfen haben. „Wenn das die Kirche Christi ist, kann ihre Botschaft nicht wahr sein.“ Auch ich ertappe mich öfters bei solchen Gedanken. Mit ihrer Auffassung kann man… weiter lesen »
Marienzweig
@zeitschnur Zu sehen was ist, -“Die Bereitschaft zur Schonungslosigkeit muss aufgebracht werden …“- wie Sie es ausdrücken, schließt nicht aus, dass wir dennoch Hoffnung haben dürfen. Schon Paulus schrieb im Römerbrief: „Der Gott der Hoffnung aber erfülle euch mit aller Freude und mit allem Frieden im Glauben, damit ihr reich werdet an Hoffnung in der Kraft des Heiligen Geistes.“ (15,13) Und im Gegensatz zu Ihnen bin ich gewiss, dass wir neben der „Bekehrung möglichst vieler Sünder in letzter Minute“ auch um viele gute Priester beten dürfen. Was sollte unser Herr dagegen einzuwenden haben? Ihrer schonungslosen, manchmal gnadenlosen Analyse fehlt m.E.… weiter lesen »
zeitschnur

@ Wolfgang Franz

Das sehe ich anders: Zweckoptimismus nennt man das, was Sie da raten.

Ein Christ muss nicht optimistisch sein, aber soll hoffen auf das kommende Reich Gottes.

zeitschnur
@ Marienzweig Sie haben mich nicht verstanden: Diese Priesterweihen finden entweder im Schisma bzw. unter der Voraussetzung, dass wir keine gültige Jurisdiktion und kein gültiges Oberhaupt mehr haben, in jedem Fall also ohne jurisdiktionelle Deckung statt (FSSPX und alle Sedis), oder die Kandidaten müssen dem Häretiker in Rom einen Treueid auf Gedeih und Verderb schwören (s. oben Text). Das betrifft die FSSP-Weihen. Bei letzteren kommt hinzu, dass sie vielleicht nach dem NOM geweiht werden und diese Weihen möglicherweise gar nicht gültig sind. Beides ist definitiv hoffnungslos. Drehen wir es, wie wir es wollen. Es kann nicht drum gehen, immer noch… weiter lesen »
hicesthodie
„Unsere Hoffnung ist daher, wenn sie recht ist, die, dass er kommt und nicht die, dass wir auf Biegen und Brechen hier weiter machen wollen, in der uneingestandenen Hoffnung, dass er möglichst noch lange nicht kommt! Verheißen ist uns ein Ende dieses Äons und das himmlische Jerusalem.“ Gewiss. Nur kennt niemand die Stunde. Auch die ersten Christen, auch Paulus und – glaubt man den modernen Exegeten – Jesus selbst waren bereits überzeugt, in der Endzeit zu leben. Was also wäre demnach zu tun!? Aus der Kirche austreten? Jeden davon abraten, sich in dieser Kirche zu beheimaten, sich zum Priester weihen… weiter lesen »
zeitschnur
Was ist Ihr Glaube wert, wenn Sie nicht wissen, dass es immer nur Jesus ist, der von Tag zu Tag Ihr Leben lebbar macht? Unser tägliches Brot, auch das geistliche, bekommen wir immer nur für 24 Stunden… wollen Sie gleich einen Vorschuss auf Jahrzehnte hin? Wie der reiche Mann? Welch ein verwöhntes, kindisches Gegreine! Anderswo werden Hundertausende junge Christenleben zerstört, und Sie sind nicht bereit, der Realität ins Auge zu sehen oder gar mit Christus zu leiden. Für Sie eine „Kopfgeburt“ – ja: der wahre Glaube wird vom natürlichen Menschen nicht verstanden… Was an unserem Leben lebbar ist, ist übernatürlich.… weiter lesen »
hicesthodie
Das sind doch alles Binsenwahrheiten, was Sie hier über die Endlichkeit des menschlichen Seins verbreiten. Es rechtfertigt trotzdem nicht Ihre Destruktivität. Stellen Sie sich vor, ein heiliger Paulus hätte Ihre Auffassung von endzeitlicher Geisteshaltung besessen, dann wäre die „Sache Jesu“ eine Marginalie, von der wir heute wohl nichts wüssten, so wie von 90% dessen, was sich in der Menschheitsgeschichte so alles abgespielt hat. „Was an unserem Leben lebbar ist, ist übernatürlich.“ Unsinn. Wir sind Geschöpfe, als solche Leib-Seele-Wesen. Wir leben mit und von der Schöpfung und in der Zeit entscheidet sich sogar unsere Ewigkeit! „Alles andere ist Illusion, Illusion, Illusion,… weiter lesen »
zeitschnur

Ich wiederhole es: Hören Sie auf, mich mit Ihrer Bosheit; Dreistigkeit, Unverständigkeit und Aggressivität zu verfolgen!

Sie sind hier nicht der Platzwart und nicht der Rausschmeißer.

Kehren Sie vor der eigenen Tür, Sie hätten es dringend nötig.

carlo
Fr. Zeitschnur, dass nun sogar hicesthodie Sie „Was also wäre demnach zu tun!?“ frägt, ist ein besonderer Skalp in Ihrer Sammlung. „Glückwunsch!“ Dabei wissen – wie alle andern – auch Sie nicht nur NICHTS, sondern vergrößern mit Ihren Widersprüchen noch das Chaos. Da werden einerseits bspw. die ob der aktuellen römischen Linie besorgten Bischöfe wie Burke und Schneider regelmäßig als leisetreterische Waschlappen abgefertigt („wagen wenig!“). Andererseits bekommen aber auch jene, die nicht erst des „Sex-Themas“ wegen aufgestanden sind (…als Sie selber sich noch im „once-upon-a-time“ Modus befanden), sondern schon in den 70ern die totalen Widersprüche in der neuen Linie bspw.… weiter lesen »
hicesthodie

Naja, Carlo (mir will scheinen, Sie firmierten hier früher einmal unter einem kürzeren Nicknamen!?), das war meinerseits doch eher eine rhetorische Frage, gell! Meinen Skalp habe ich noch, zumal mir zeitschnur, wie gewohnt, die Antwort schuldig blieb und sich stattdessen lieber in Beckmessereien flüchtet. Ich sei hier nicht der Platzwart und Rausschmeisser. Naja, vermutlich erklärt dieses Bonmot zeitschnurs Aggressionen gegen mich: Sie fühlt sich offensichtlich von mir in dieser Ihr bislang konkurrenzlos zukommenden Position bedroht. Zu einem solchen Job fehlt mir allerdings die entspechende psychische Neigung.

zeitschnur
@ Carlo Etwas sehr verkürzt stellen Sie meine verschiedenen Arbeiten dar und knüpfen die Querverbindungen an teilweise falschen Nahtstellen. Aber lassen wir das, das führt zu weit. Lesen Sie einfach sorgsam noch mal. Und wenn Sie ein konkretes Anliegen mit konkreten Zitaten und konkret darauf bezogenen Fragen haben, können wir das auch konkret erörtern. So aber würden wir im Trüben fischen. Vielleicht klärt dies meine Haltung: Die in der Schrift angekündigte Zuspitzung des „Offenbarwerdens des Geheimnis des Bösen“ spielt sich vor unseren Augen ab, allerdings nicht erst seit 150 Jahren, sondern schon zu Apostelzeiten (logisch, denn die Apostel schrieben darüber!).… weiter lesen »
carlo

In Ewigkeit, Amen. Danke für Ihre Mühe. C.

hicesthodie
@zeitschnur Da Sie hier über mich zu einem Dritten reden (was für ein erbärmlicher Stil!), muss ich Ihnen antworten, auch auf die Gefahr hin, von Ihnen erneut als Stalker verleumdet zu werden. Sie rauben mir überhaupt nichts, denn Ihre sektiererischen Theorien, die Sie hier mit einem geradezu neurotischen Unfehlbarkeitsanspruch verbreiten, sind nicht nur wirre und deshalb widersprüchliche Zeugnisse eines peinlichen theologischen Di­let­tan­tis­mus, der jegliche Katholizität bereits weit hinter sich gelassen hat, sie sind vielmehr, und da wiederhole ich mich gerne, Zeugnisse eines geistlich Ertrinkenden, der sich an einen „Herrn“ festklammert, dessen Glanz im inneren Auge wohl nur der Widerschein der… weiter lesen »
carlo

Hicesthodie: zum „gell“: ja. Zu einem früheren kürzeren Nickname: nein; wer schwebte denn Ihnen da vor?

hicesthodie

Ihr leichter, ironischer Stil erinnerte mich an einen sehr lesenswerten Foristen aus besseren Tagen, der sich hier leider rar gemacht hat, wie so viele, die des ewig zermürbenden Gezänks müde geworden sind..

carlo

Sollten Sie etwa den auch von mir vermissten GW meinen, wäre dies zu viel der Ehre – wünsche Ihnen jedenfalls einen schönen Tag !

hicesthodie

Carlo, man stelle sein Licht nicht unter einen Eimer! (Einheitsübersetzung)

martin eisel
Herr @ Paschachasius , der Karneval ist vorbei , entschuldigen Sie , Sie sind da einem Scherz aufgesessen oder einem Gebräu , das nur der grassierenden Freimaurerphobie a la Manfred Adler entsprungen ist : 1. Welcher Großmeister ist gemeint ? 2. Glauben Sie wirklich , so jemand ließe sich , wenn es wahr wäre , so in die Karten gucken ? zu 1. Wo ist bisher eine solche Statue entfernt worden , warum nicht auch andere Statuen , die von Christus ablenken ? zu2. „Sorge um die Gesundheit ernst nehmen “ und trotzdem Schweinefleisch/Fleisch essen . Wie passt das zusammen… weiter lesen »
martin eisel
zur Ergänzung an @Paschachasius : an 8. (Lieder zu den Heiligen Joseph und Maria ) kan man schon den ganzen Unsinn in der Formulierung sehen : Was heißt , diesen den sakralen Charakter nehmen ? Wie geht das ? Soll man sie von hinten nach vorne singen ? zu 9. Es beginnt mit „schafft alle Hymnen ab “ später kommen die Lieder wieder rein “ wenigstens ein Lied über Menschenliebe“ . Das ist doch der totale Widerspruch zum Anfang . Hier hat , und das kann man an jedem Punkt sehen , jemand gewaltig „Frust“ abgelassen und zieht sich dann… weiter lesen »
zeitschnur
Das vermute ich auch! Und was den hl. Josef betrifft – da gibt es kaum echte tradierte Hymnen und Lieder an ihn, und wenn, sind sie Neuerungen des späten 19. Jh/ frühen 20. Jh. Die sind ohnehin fragwürdig und selbst dazu angetan, den Inkarnationsglauben zu verzerren. Der hl. Josef war zwar der Bräutigam der Maria und daher ein besonderer und reiner und ausgesuchter Mensch, aber er war nur der Beschützer des heiligen Kindes und seiner Mutter und verschwindet schom im NT sehr bald aus den Erzählungen. Jesus nennt gerade ihn nicht als den „größten Menschen“ des Alten Bundes, sondern Johannes… weiter lesen »
Leo Laemmlein

Die Verehrung des hl. Joseph ist uralt, aus dem ersten Jahrtausend, keine römische Erfindung, kommt wie das Christentum insgesamt aus dem Osten.
So gibt es einen ostkirchlichen Kanon (das ist eine Folge von Oden und andern Strophenformen) an den hl. Joseph den Verlobten/ Bräutigam. Dieser Kanon ist rund tausend Jahre alt.
Zufällig weiß ich das, weil ich ihn selbst in den 90er Jahren aus dem Griechischen übersetzt habe. Erschien in „Mariologisches“.

zeitschnur
Eben – in der Ostkirche, nicht aber im Westen! Und das hat auch einen eindeutigen und gut erkennbaren theologischen Grund. Ich werde das erklären: Der Westen hat das erst im späten 19. Jh angefangen zu übernehmen, als Pius IX. den hl Josef zum Schutzherren der Kirche erhob. Die damals bereits erhobenen Forderungen, ihn auch in den Messkanon einzufügen, wehrte er noch ab. Die Heilige-Familie-Verehrung oder das Fest „Josef der Arbeiter“ (Pius XII.) lasse ich mal beiseite. Das kann man ja so machen. Entscheidend war dann eben dieses Treiben durch Roncalli, der ihn in den Messkanon einfügte, was gewaltsam ist, denn… weiter lesen »
sina

Dazu sage ich nur: Neues Gotteslob! Voll mit antichristlichen Zeichen.
Fängt schon auf dem Umschlag an.
Satanisch von A bis Z!

Leo Laemmlein

sina
Der Herr wartet auf Sie. Er will Sie trösten und Ihnen Mut machen.

sina

Danke!

Leone

@ zeischnur: Wie wäre es – statt anderen immer zu „empfehlen“ zu schweigen – wenn Sie einmal schweigen würden. Sie werden ja immer unausstehlicher mit Ihren Gaggeleien. Sie haben doch einen Beruf, wo Sie sich einbringen können, nicht? Warum mischen Sie sich immerzu in Dinge ein, die Sie nicht ändern können und die sich nichts angehen? Machen Sie doch eine Reise oder sehen Sie sich einen schönen Film an, aber nerven Sie nicht ständig andere Leute mit Ihren teils beleidigenden Statements!

zeitschnur

Schweigen und Kopf-in-den-Tradi-Sand-stecken empfehle ich Leuten, die sich darüber ärgern, dass sie meine Texte lesen und ganze Kampagnen gegen mich fahren, inklusive dem Blockwart-Auftritt anderen vorzuschreiben, ob sie mich lesen sollen.

Interessant, dass meine bloßen Überlegungen offenbar als so stark angesehen werden, dass sich so viele davon aufgefordert oder aufgerüttelt fühlen.

Aber Sie, Sie Ärmster: lesen Sie doch bitte meine Postings einfach nicht. Sie müssen das ja nicht. Ich lese Postings bestimmter Poster hier auch nicht.

Wieso kommen Sie da nicht selbst drauf?

hedi züger
Zunächts einen herzlichen Glückwunsch an die Neugeweihten – mögen sie alle in der Gnade Gottes wachsen – dazu sind wir alle gehalten, diese jungen Männer im Gebet und Opfer zu unterstützen – damit sie durchhalten in unverbrüchlicher Liebe und Treue zum Herrn und seiner Kirche. Wer da spekuliert, die würden ohnehin nicht lange bleiben, überprüfe sich selbst, ob er/sie in deren eigenen Stand durchhalten könnte aus eigener Kraft, dies bis zum Tode? Das macht demütig und sich an Gott klammernd. Darüberhinaus möchte ich dem guten, korrekten Bischof Vitus Huonder ganz beonders danken für die Spendung der heiligen Weihen, zumal ihm… weiter lesen »
Hans
Danke an Paschasius für die „alta vendeta“. Die Geschichte dieses Strategiepapiers gilt als bekannt. Jeder hat auch das Recht den Wahrheitsgehalt solche Papiere an zu zweifeln. Erwiesen ist jedoch, dass inzwischen durch die Liturgiereform von Erzbischof Bugnini unter Paul VI geschätzt 70 – 80 % der Forderungen umgesetzt wurden und in der Kirche nichts mehr ist, wie es war. Die schlimmste Folge ist der Verlust der Demut, die Scheu und der Respekt vor dem Heiligen. Den Kritikern kann ich nur empfehlen sich einmal die schlampige liturgische Haltung vieler moderner Priester (und auch Bischöfe) anzusehen. Ehrfurcht vor Gott drückt sich in… weiter lesen »
zeitschnur

… die „alta vendita“ lautet jedoch andes und stammt von der 1. Hälfte des 19. Jh – als das Unfehlbarkeitsdogma noch nicht definiert war und Wörter wie „sexy“ noch nicht im Sprachgebrauch waren.
Alleine das sollte uns doch wohl stutzig machen!

zeitschnur

Und zu Ihrem letzten Satz:

Man kann einen solchen Text auch faken, wenn ohnehin klar ist, wohin der Hase läuft. In dem Fall beschreibt man das, was kommt einfach nur als „Verschwörung“ und rückt sie 100 Jahre zurück.

Der Garten der Rhetorik hat doch unendlich viele Bäume!

Franz Lechner
Zeitschnurs Gekeife ist wirklich mühsam und bringt unterm Strich genau null Erkenntnis. hab hier schon lange mitgelesen, um mir dieses Urteil zu bilden. Eisler zeigt selbst, wes Geistes Kind er ist anahnd seiner Formulierung: „Freimaurerphobie“. Sprache ist entlarvend. In der Sache sind seine Argumente sämtlich unlogisch. Aus dem Umstand etwa, dass der ggst Text nicht über exzellente liturgische uä Kenntnisse verfügt, ist genau gar nix zu folgern. Ich für meinen Teil tippe ebenfalls auf ein Fake, und zwar aus folgendem Grund: ein wirklicher GM oder FM würde niemals in derartige offenherzigen Begründungen für sein schändliches Treiben den angegriffenen Standpunkt loben… weiter lesen »
Tridentinus

Wie soll die FSSP diese Funktion erfüllen? Die FSSPX könnte es (vielleicht).

hicesthocie

Sie könnten es nur gemeinsam (Lehramtstreue+Ecclesia Dei+FSSPX), werter Tridentinus. Aber dazu waren sie bislang nicht in der Lage. Und vornehmlich an diesem Unvermögen ist auch die Reform Benedikt XVI. und sein Pontifikat gescheitert.

Marienzweig

@Franz Lechner
Sie haben das Glück, die Petrusbruderschaft (vermutlich) in Ihrer Nähe zu haben.
Hier, wo ich wohne, ist sie nicht präsent. Ich fahre in letzter Zeit häufiger in die Kreisstadt, wo die Piusbruderschaft die hl. Messe feiert.
Aus der katholischen Kirche auszutreten, könnte ich mir trotz allem nicht vorstellen.
Gehe ich in eine „Eucharistiefeier“ nehme ich immer mehr wahr, dass ich dort nicht mehr „daheim“ bin.

hedi züger
liebe @marienzweig Sie sind so reich beschenkt – kluge, praktische Intelligenz und vor allem ein grosses mitfühlenden Herz – ich weiss das aus Ihren postings. Hören Sie einfach auf Ihr gutes Herz, denn Gottes Geist wird Sie in alle Wahrheit einführen und an alles erinnern, was für Ihren Pilgerweg wichtig und nötig ist. Besonders bewahren Sie Ihre Freude an Gott, die von Gott herkommt. Ich denke in jeder eucharistischen Begegnung der hl. Kommunion, dort kommt der Herr uns entgegen mit Seiner ganzen Gnadenfülle – ungeachtet der oft störenden Begleitmusik. Freuen Sie sich, wenn Sie mit Ihrer Familie zu Tische sitzen… weiter lesen »
hicesthodie

Liebe @hedi züger, ich bin sehr glücklich, Sie wieder öfter hier in diesem Forum lesen zu dürfen. Ihre Mitteilungen sind – auch wenn sie nicht direkt an mich gerichtet sind – mir so wertvoll, weil sie, aus erlittener Lebenserfahrung und einem tief verinnerlichten Glauben stammend, Wahres in klarer, überzeugender Sprache zum Klingen bringen. Die von mir sehr verehrte Künstlerin Ruth Schaumann nannte dieses Glück in ihren Briefen immer: cor ad cor loquitur. Danke dafür!

zeitschnur

Erst mir und Eisel widersprechen und ’ne Schmähung ablassen und dann genau das bestätigen, was wir sagten – gehts noch dreister und gehässiger!?

Franz Lechner

Ja, Marienzweig, so geht es mir auch. Ich halte dieses weichgespülte Gewäsch und diese latenten Häresien nicht mehr aus.
Na ja, in den großen Städten Österreichs (Sie sind wohl aus D) gibt es die Petrusbruderschaft, zT in recht prominenten Kirchen (eextrem wunderbar: Linz).
@Tridentinus
Ich ging von Ö. aus. Da ist die Petrusbruderschaft stärker präsent. Aber irgendwann wird man sich den Luxus der kleinen Meinungsverschiedenheiten nicht mehr leisten können und zusammengehen müssen. Ich will die Piusbruderschaft von der „wahren, einzigen Kirche“ nicht ausgeschlossen sehen, dass Sie mich da nur nicht falsch verstehen.

Michael Koppe

@ ZEITSCHNUR:Danke für Ihr Posting von 8.49 Uhr!

Und DENNOCH muss ICH aufpassen nicht in einen STRUDEL DER NEGATIVITÄT zu geraten auf dem Hintergrund meines Lebens, das GESCHEITERT schien – bis zur Begegnung mit der ALTEN MESSE am 25.3.2014.

Es gilt halt, die PAULINISCHE Unterscheidung der zwei Arten von TRAURIGKEIT für sich zu treffen!

Und beten wir HOFFNUNFSFROH für die Seminaristen in WIGRATZBAD und ZAITZKOFEN!

zeitschnur
@ Michael Koppe Ich bin nicht hoffnungslos, aber ich will nicht auf etwas hoffen, das keine Zukunft und keine Verheißung hat. Wenn Sie wollen, ist das NT unglaublich negativ, v.a. in der Offenbarung und in den Pastoralbriefen. Alles ist dort auf das Ende dieses schwankenden Äons eingerichtet. Wir sollen das Herz nicht daran hängen! Und dass das „Geheminis des Bösen“ mit zunehmender Zeit offenbar wird, ist auch NT-Aussage. Was glauben die Leser hier eigentlich? Dass das Böse offenbar wird und sie dabei auch noch Sieg spielen dürfen? Dass diese angekündigte Nacht, in der keiner wirken kann, wie Jesus es sagte,… weiter lesen »
Jupp

An der Anzahl der Priester wird man schon erkennen können wo Jesus Christus wirkt und wo nicht.

Adrien Antoine
Die traditionsfreundliche Seminarien bekommen stets mehr Zulauf; das ist in der Tat erfreulich und stößt bei vielen Modernisten natürlich sauer auf. Die Priesterbruderschaft St.-Pius X hat in den letzten 44 Jahren insgesamt knapp 2000 priesterliche Mitglieder gehabt, wovon etwa 400 verstorben sind; knapp 750 traten über zu der Petrusbrüderschaft; die FSSPX zählt im Augenblick etwa 850 Mitglieder. Die Ausfallquote in den Seminarien beträgt ca. 30%, ähnlich übrigens bei der FSSP und in z.B. dem Séminaire von Toulon; ähnliche Percentages traten übrigens vor 90 bis 70 Jahren in ganz Westeuropa bei den Spiritanern und in den großen französischen Seminarien auf. Das… weiter lesen »
Tridentinus

Haben Sie diese Statistiken und Hochrechnungen selbst erstellt oder kann man das irgendwo nachlesen?

Adrien Antoine
Das Datenmaterial habe ich natürlich nicht erfunden. Die Websites der FSSPX (www.dici.org; http://www.laportelatine.org) geben unter „Histoire“ ausführliche und sehr belastbare Zahlen wieder. Weiterhin Studium von vielen Blogs und Kommentare, besonders im Französischen. Die FSSP ist weniger auskunftsfreudig; aus den in den vergangenen Jahrzehnten gemachte Mitteilungen (da ist ein persönliches Archiv sehr nützlich) läßt sich ebenfalls ein gutes Bild mit zuverlässigen Zahlen machen. Die Ecclesia Dei-Gesellschaften werden z.B. in Wikipedia recht gut beschrieben; parallel dazu kann man mit den von den unterschiedlichen Orden und Gesellschaften publizierten Zahlen vergleichen. Die statistische Vergleiche stammen von mir; die Ausfallquote in den Seminarien vor vielen… weiter lesen »
Adrien Antoine

@Tridentinus,

Vorerst Addendum: bei „…die Gefallenenlisten…“ lies „auf den Grabmonumenten“ dazu;
tatsächlich sind die Gefallenen- und Vermisstenzahlen für die Jahre 1944 und 1945 (zusätzlich die hinterher Zugefügten) ein Vielfaches länger als die Zahlen von 1939 bis 1943.

Verzeihen Sie meine Neugier, aber welche Zahlen haben Sie denn?

Feuer und Flamme

Interessant, und von größerer Bedeutung scheint mir dieser Satz:

„Ich halte dieses weichgespülte Gewäsch und diese latenten Häresien nicht mehr aus.“

Aus Gesprächen hört man, daß es inzwischen nicht wenigen „ratlosen“ Katholiken genauso ergeht. Diese Feststellung ist von erheblicher Bedeutung, meiner Auffassung nach.

Marienzweig
hedi züger am 19. Februar 2016 um 10:06 Liebe @hedi züger! Für Ihre Worte danke ich Ihnen herzlich! Sie persönlich zu kennen, müsste ein Gewinn sein. Sie sind sehr tapfer! Seit Jahren ans Haus gefesselt, strahlen Sie dennoch keine Bitterkeit, sondern Dankbarkeit und Warmherzigkeit aus – gespeist aus einem tiefen Glauben. Welch großes Geschenk! Ich bin etwa in Ihrem Alter, liebe hedi züger und seit ca. 8 Jahren verwitwet. Auch in meinem Leben gibt es ein schweres Kreuz zu tragen, doch ich halte es mit Teresa von Avila: „Nichts soll dich ängstigen, nichts dich erschrecken …“ Sie kennen sicher den… weiter lesen »
hedi züger

ein grosses Dankeschön-wir beten, dass wir uns in Gottes ewigem Frieden begegnen dürfen besonders mit all den postern und dem Urheber dieses wertvollen Forums.ecce quam bonum et jucundum habitare in unum-wie schön und gut es ist wenn Geschwister in Eintracht wohnen.Ps.133-und zwar in Ewigkeit!

Tridentinus

Sie fragen, welche Zahlen ich denn hätte. Keine so systematischen, wie Sie sie angeben. Deswegen habe ich gefragt, nicht jedoch, um Ihre Angaben zu bezweifeln. Interessant wäre auch mal, zu wissen, wieviele traditionellen Priester, das Priestertum völlig aufgegeben haben, sei es zölibatsbegingt oder nicht, sei es ordnungsgemäß laisiert oder nicht. Zwei Fälle bei FSSPX fallen mir gleich auf Anhieb ein: Otto und Paul Natterer. Letzterer mW jetzt Philosophiedozent in Trier, ersterer Postbote.

Leopold Lothringen
Warum diese sinnlosen Diskutionen ? Die Seminare der Tradition sind voll (in Frankreich und USA werden in der Zukunft viel mehr Priester der Tradition geweiht). Warum sind in West-Europa die Seminare des Novus Ordo leer , das ist die Zentrale Frage, was ist da schiefgelaufen ? In der Diözese Metz wird diess Jahr vielleicht ein Priester geweiht, es müssten mindestens 100 bis 150 sein um den Priestermangel entgegenzu treten. Hört auf? auf Seminare der Tradition herumzueiern, die haben Zukunft, und trotz grosser Schwierigkeiten seitens der Amtskirche, viele Bewerber. Die Zukunft liegt da, und bestimmt nicht in den leeren Seminaren Deutschlands… weiter lesen »
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