Kardinal Ravasi an die Logen: „Liebe Brüder Freimaurer“

Freimaurerloge Heredom1224 von Cagliari
Kardinal Ravasi, der "Kulturminister" des Vatikans, schrieb an die Freimaurer. Im Bild: Freimaurerloge Heredom1224 von Cagliari

(Rom) Kardinal Gianfranco Ravasi, der Vorsitzende des Päpstlichen Kulturrates, wandte sich am vergangenen Sonntag in seiner Kolumne in der italienischen Wirtschaftszeitung Il Sole 24 Ore an die „lieben Brüder Freimaurer“.

Der Beitrag ist überschrieben mit den Stichworten „Die Kirche & die Loge“.

„Jenseits der unterschiedlichen Identität, fehlt es nicht an gemeinsamen Werten: Gemeinschaftssinn, Wohltätigkeit, Kampf gegen den Materialismus.“ Mit diesen Worten leitet Kardinal Ravasi seine Kolumne ein, um dann sehr konkret zu werden, was das Verhältnis zwischen Kirche und Freimaurerei betrifft.

„Diese verschiedenen Unvereinbarkeitserklärungen zwischen den beiden Zugehörigkeiten zur Kirche und zur Freimaurerei verhindern aber nicht den Dialog, wie es ausdrücklich im Dokument der deutschen Bischöfe heißt, das bereits damals spezifische Bereiche des Austausches nannte, wie die Dimension der Gemeinschaft, die Wohltätigkeit, der Kampf gegen den Materialismus, die Menschenwürde, das gegenseitige Kennenlernen.
Man muß zudem jene Haltung bestimmter integralistischer katholischer Kreise überwinden, die – um einige, ihnen unliebsame, auch hohe Exponenten der Kirche zu treffen – zur Waffe der apodiktischen Anklage einer Logenmitgliedschaft griffen.
Abschließend, wie schon die Bischöfe Deutschlands schrieben, muß man über gegenseitige ‚Feindseligkeiten, Beleidigungen, Vorurteile‘ hinausgehen, weil ‚im Vergleich zu den vergangenen Jahrhunderten der Ton, das Niveau und die Art, die Unterschiede zu zeigen‘, die weiterhin eindeutig fortbestehen, sich verbessert und gewandelt haben.“

Ravasis Kolumne "Liebe Brüder Freimaurer"
Ravasi Kolumne „Liebe Brüder Freimaurer“

Kardinal Ravasi, der sehr gut Deutsch spricht, beruft sich bei seiner Gesprächsbereitschaft auf die deutschen Bischöfe, wobei er Kardinal Franz König von Wien gewiß mit einschließt, der mit besonderem Nachdruck, wenn auch vergeblich, auf die Aufhebung der Exkommunikation für die Freimaurer hinarbeitete. Als Fußabstreifer dienen „integralistische katholische Kreise“, von denen sich der Kardinal gleichzeitig distanziert und den Vorwurf der Logenmitgliedschaft gegen Kirchenvertreter als Verleumdung dieser Kreise abtut. Die Aussage des Kardinals unterscheidet sich damit nicht sonderlich von jener des Wiener Dompfarrers Toni Faber.

Die Kolumne des Kardinals fällt mit einem Artikel in La Croix, der Tageszeitung der Französischen Bischofskonferenz zusammen, die am vergangenen 25. Januar die Aufhebung der Exkommunikation gegen die Freimaurer forderte, weil diese Strenge „exklusiv“ und „schmerzlich“ nur die Freimaurer treffe, „die sich zum katholischen Glauben bekennen“.

Ende Oktober 2015 erklärte Oscar de Alfonso, Großmeister der Großloge von Spanien, bei einer gemeinsamen Tagung mit lateinamerikanischen Logen: „Wir leben in einem der besten Momente für die Freimaurerei.“ Ob er damit auch meinte, daß die Zeit günstig sein könnte, für die Aufhebung der Exkommunikation durch die Katholische Kirche?

Die Reaktion des Großorients von Italien

Auf der Internetseite von Il Sole 24 Ore kann Ravasis Freimaurer-Kolumne inzwischen nicht mehr abgerufen werden, dafür aber auf der Internetseite des Großorients von Italien.

Großmeister Stefano Bisi (Großorient von Italien)
Großmeister Stefano Bisi (Großorient von Italien)

Der Großmeister Stefano Bisi des Großorients von Italien antwortete Kardinal Ravasi mit einem Brief an Il Sole 24 Ore. Darin begrüßte er die Aussage des Kardinals, daß „die offiziellen Positionen und Dokumente der Kirche über die freie Maurerei, nicht einen künftigen friedlichen Dialog zwischen den beiden Institutionen behindern“.

Der Großmeister weiter:

„Es freut mich zu hören, daß Sie ohne Vorurteile und mit der kulturellen Weitsicht, die Sie auszeichnet, über die Freimaurerei sprechen und jenseits der offiziellen Positionen und Schriften der Kirche, die allgemein bekannt sind, ohne vorgefaßte Ideen anerkannt haben, daß es zwischen den beiden Realitäten dennoch auch gemeinsame Werte gibt, die verbinden, wenn auch nicht ipso facto die unterschiedlichen Sichtweisen und die deutlichen wenn nicht entschiedenen Unterschiede annullieren.“ Bisi wiederholt die von Kardinal Ravasi genannten „Gemeinsamkeiten“ und schloß mit dem Worten: „Auf dieser Grundlage kann man sich einen konstruktiven Dialog im vollen Respekt der unterschiedlichen Identität wünschen.“

Ravasi, das enzyklopädische „Wunderkind“

Ravasi, Jahrgang 1942, wurde 1966 für die Erzdiözese Mailand zum Priester geweiht. Er gilt als „Wunderkind“, das sich bereits am Ende seiner Volksschulzeit aus eigener Initiative Altgriechisch beibrachte, weil es die Heilige Schrift unbedingt im Original lesen wollte. Heute beherrscht er neben seiner Muttersprache Italienisch weitere zwölf alte und moderne Sprachen. Am erzbischöflichen Priesterseminar in Mailand lehrte er Bibelexegese. Seine Fähigkeit liegt in der Gabe, auch komplexe Sachverhalte verständlich darzulegen. Das machte ihn schnell unter Studenten beliebt und seine Vorgesetzten auf ihn aufmerksam. Er gilt als wandelnde Enzyklopädie mit einer faszinierenden Gaben sich viel einzuprägen.

Seit Ende der 1980 Jahre gestaltete er jeden Sonntagmorgen eine Einführung in die Sonntagslesungen bei Canale 5, dem größten Fernsehsender von Silvio Berlusconi. Er handelte sich vertraglich heraus, daß seine Sendung nicht durch die sonst obligate Fernsehwerbung unterbrochen wird. Auch trat er im Gegensatz zu anderen Kirchenvertretern nie in Talk Shows und anderen Fernsehsendungen zweifelhaften Geschmacks auf.

Die Gabe verständlich zu kommunizieren

Kardinal Gianfranco Ravasi
Kardinal Gianfranco Ravasi

Sowohl in katholischen (Avvenire) als auch laizistischen Medien (Il Sole 24 Ore) wurde er ständiger Kolumnist. Seine Bücher sind Bestseller, weshalb ihm Kritiker vorwarfen, sich zu sehr Liebkind machen zu wollen. Doch zu den nicht verhandelbaren Werten, wie Abtreibung, Euthanasie, bezog er immer klare Position und war auch bereit, streitbar die Klingen zu kreuzen. Ravasi fordert absoluten Respekt für das Leben eines jeden Menschen in jedem Augenblick, „deshalb schuldet man auch dem sündigen Menschen Respekt“. Insgesamt verband ihn daher wenig mit seinem Erzbischof, dem Kardinal Carlo Maria Martini, der bereits sein Lehrmeister am Päpstlichen Bibelinstitut in Rom war.

Als Theologe fand er hingegen die Wertschätzung des Glaubenspräfekten Joseph Kardinal Ratzinger. Viele Jahr galt Ravasi zwar als Kandidat für alles, der aber nichts wurde. Auch als Nachfolger von Kardinal Martini als Erzbischof von Mailand war er 2002 im Gespräch, wurde es aber nicht. Als es 2012 um den Nachnachfolger ging, brachte er sich sogar selbst ins Gespräch, wurde aber erneut übergangen.

Die Karrierepanne

Die Ravasi-Kolumne auf der Internetseite des Großorient
Die Ravasi-Kolumne auf der Internetseite des Großorient

2005 schien der Bischofsstuhl von Assisi, der Stadt des heiligen Franziskus, für ihn bereitzustehen. Ravasi hätte sicher verstanden, die Aufmerksamkeit auf die kleine italienische Diözese zu lenken, deren Bischöfe außerhalb ihrer engeren Umgebung nicht bekannt sind. Doch im letzten Moment legte sich die Bischofskongregation quer. Grund war eine 2002 auch in der Tageszeitung Il Sole 24 Ore erschienene Ravasi-Kolumne über Ostern mit dem Titel „Er ist nicht auferstanden, sondern hat sich erhoben“. Ravasis Kandidatur für Assisi wanderte in den Papierkorb. Eine Portion inneritalienische Kirchenpolitik mag dabei eine Rolle gespielt haben.

Der zum Papst gewordene Joseph Ratzinger hielt seine Wertschätzung aufrecht und berief ihn 2007 an die Spitze des Päpstlichen Kulturrates. Das hatte mit einem anderen Verdienst Ravasis zu tun, der im Gegensatz zu zahlreichen Exegeten, mit Nachdruck dafür plädierte, daß der Mensch Jesus auch in der exegetischen Darlegung nicht von seinem Gottsein getrennt werden dürfe. Eine Position, für die Benedikt XVI. mit seiner Jesus-von-Nazareth-Trilogie eintritt.

Der „Vorhof der Völker“

Als Vorsitzender des Päpstlichen Kulturrates entwickelte der 2010 zum Kardinal erhobene Theologe, die Idee des „Vorhofs der Völker“ in Anlehnung an den Vorhof der Heiden des jüdischen Tempels. Bis dorthin konnten jene eintreten, die nicht Juden waren, weiter durften sie nicht. Die 2011 gestartete Initiative sollte einen Dialog zwischen der Katholischen Kirche und suchenden Atheisten beginnen. Weltweit fanden seither Veranstaltungen statt.

Die Aktion hatte bisher jedoch keinen nennenswerten Erfolg. Das Interesse ebbte schnell ab. Papst Benedikt XVI. selbst übte kurz vor seinem Amtsverzicht Kritik daran und versuchte die Veranstaltung auf Kurs zu bringen. Er warf dem „Vorhof der Völker“ vor, ein selbstgefälliger Debattierclub zu sein. Ein Zug, auf den zwar eine Reihe von erklärten Atheisten aufsprang, die ein Forum für ihre Selbstdarstellung suchten. Das Ziel müsse aber die Evangelisierung sein. Ohne den missionarischen Schub habe die Veranstaltung keinen Sinn.

Mutter-Erde-Kult, Biennale, Expo und vorsorgliches Schweigen

Der „Vorhof der Völker“, als jeweils mehrtägige Veranstaltung, findet zwar weiterhin jährlich in zehn Ausgaben in verschiedenen Städten statt, doch weitgehend unter Ausschluß der Öffentlichkeit. Einziges Aufsehen erregte, als der „Vorhof der Völker“ im November 2014 in Argentinien Station machte und Kardinal Ravasi an einem schamanischen Pachamama-Kult teilnahm.

Auch die von Ravasi organisierte vatikanische Teilnahme mit eigenem Pavillon an der Biennale von Venedig in Venedig  oder bei der Expo in Mailand blieb nicht unumstritten.

Ansonsten ist es unter Papst Franziskus ziemlich ruhig um das einstige „Wunderkind“ geworden. Trotz seiner Bemühungen, nicht negativ aufzufallen, oder sich an die päpstliche Agenda heranzutasten, gehört der lombardische Theologe nicht zu den Vertrauten des argentinischen Papstes.

Mit der verständnisvollen Kolumne an die „Lieben Brüder Freimaurer“ meldete sich Kardinal Ravasi nun in die Öffentlichkeit zurück.

Text: Giuseppe Nardi
Bild: Grand‘Oriente/Loggia Heredom1224 (Screenshots)

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46 Comments

  1. Kardinal Ravasi bestätigt mit seiner unverbindlichen „Brüderlichkeit“ die Analyse des mittlerweile verstorbenen Hw Manfred Adler:
    -
    „Denn eine Kirche, die mit anders Denkenden – Nichtkatholiken, Nichtchristen, Atheisten und Antichristen – auf allen Ebenen und weltweit demütige und „brüderliche Dialoge“ führt, muss ihre missionarische Sendung und ihr missionarisches Wesen mit seinem unabdingbaren Anspruchs- und Forderungscharakter notgedrungen abschwächen und vergessen.
    Allem Anschein nach ist nämlich die missionierende Kirche in demselben Maße auf dem Rückzug, wie die dialogisierende Kirche auf dem Vormarsch ist.
    Gewisse Vorgänge auf dem 2. Vatikanischen Konzil haben dieser Fehlentwicklung zweiffellos Vorstoß geleistet.
    Damals ist der Begriff von der „dialogisierenden Kirche“ geprägt worden.
    Ein nur als unverbindliche Information oder Kommunikation verstandener „Dialog“ genügt dem Anspruch ebenso wenig
    wie eine „Mission“, die Glaubensverkündung durch Befreiung und Erlösung von innerweltlichen Not- und sonstigen Zuständen ersetzt und umdeutet und verfälscht.“
    -

  2. Konzilskirche vom Feinsten, Protestanten haben die Liturgie mit verunstaltet, juden nehmen Einfluss auf die Karfreitagsfuerbitte, Freimaurer sind mitten im Vatikan nein das nicht mehr die Kirche Jesu Christi sondern von Menschenhand, sie wird bald untergehen, das ist sicher und auch gut so.

    • Michael @ Sie haben recht. Mit dem Schreiben des Kardinal Ravasi, der Vorsitzende des “ Päpstlichen Kulturrates “ an die Freimaurer, mit der Anrede :..Liebe Brüder Freimaurer, hat Rom den Offenbarungseid der Konzilskirche geleistet. Jetzt wird die Katze aus dem Sack gelassen und das wohl mit Zustimmung von Franziskus. La Salette :..Rom wird Sitz der Freimaurer..!

  3. Jedem Angehörigen der „Mysterien“schulen und ihrer Vorfeldorganisationen muß von seiten der Kirche klargemacht werden, ein Mitarbeiter im Netzwerk Satans zu sein, auch wenn die Mitglieder der unteren Grade das bislang nicht wahrgenommen haben. Jegliche Akzeptanz von „Mysterien“schulen und ihren Vorfeldorganisationen ist ein schwerer Fehler.

  4. Glaub der Kardinal auch an den Teufel?Oder enstspricht das nicht dem Dialogüchtigen „Klerikal-Intellektuellen“ Bodensatz? Wenn das der Fall sein sollte,dann widerspricht er dem Papst,denn der glaubt an den Teufel.Was für ein Krämerladen¨. Völlig abstrus das ganze.

  5. Den Teufel gibt es natürlich nur für glaubenstreue Katholiken,für alle anderen „Dialogpartner“gibt es nur den barmherzigen Gott!

  6. Herr @ Defendor : Wie Ihr möglicher Bruder im Geiste, Herr Manfred Adler , lassen seine und Ihre Auffassungen immer wieder durchscheinen , wie sehr
    der Verlust Klerikaler MACHT betrauert wird , und wen man dafür verant-
    wortlich sieht .Wahrscheinlich würden Sie dafür plädieren , dass das Karfreitagsgebet wieder seine Bitte für die „ungläubigen Juden“ zu-
    gefügt bekäme , damit die alten Fronten und Diffamierungen wieder zu
    Ihrem Recht kämen.
    Wie wäre es mal mit eigener , wissenschaftlicher Analyse , anstatt sich
    immer wieder hinter den Theorien dieses Traktätchenverfassers zu ver-
    schanzen . Wie wäre es mal mit einer intensiven Betrachtung der Kirchen-
    geschichte und ihrem staatskirchlich untermauerten, exklusivem Herrschaftsanspruch entgegen der Devise Mein Reich ist NICHT von dieser
    Welt .
    Wer weiß , ob der „Fürst dieser Welt“ sich nicht gerade derer bemächtigt,
    die Ihn bekämpfen .

  7. Sehr geehrter Herr Eisel, ein wenig viel konfus sind Ihre Zeilen schon.
    Es geht und ging nie um die offensichtlich von Ihnen so gefürchtete klerikale Macht, sondern es geht immer nur um die Wahrheit des Evangeliums. Deswegen scheuen wir keine Betrachtung der Kirchengeschichte, die auch die Geschichte der Heilsverkündigung ist und das ist das Reich, das nicht vor dieser Welt ist, das Reich der Wahrheit.

    Ein Frage noch: Benötigen Sie in Ihrer Argumentation immer ein diskriminierende Terminologie „wie Traktätchenverfasser“? Überzeugen können Sie damit nicht.

    • @ Hans

      Insgesamt hat man aber sehr wohl den Eindruck, dass gerade hier im Forum eine regelrechte Phobie gegen die Betrachtung der ganzen (!) Kirchengeschichte vorliegt.

      Und die kirchliche Art, alles, was man nicht hören will (die Gründe sollte man durchaus nicht alle nur auf die Seite „Glauben erhalten“ schlagen), zu indizieren und den Gläubigen die Beschäftigung damit zu verbieten und sie zu bedrohen, wenn sie es doch tun, zeugt nicht gerade dafür, dass man es mit der Wahrheit so genau nehmen wollte.
      Viele Bücher landeten auf dem Index, obowhl sie nicht sorgsam gelesen wurden von der Indexkongregation… und so geht es bis heute gerade in Tradikreisen munter weiter, wo es nicht selten vorkommt, dass altirtuelle Priester den Gläubigen eine freie und umfassende Lektüre nicht erlauben oder zumindest madig machen.

      Das Ergebnis solcher Gehirnwäsche sind dann diese Keifereien, die wir hier regelmäßig haben, weil die Leute nicht mehr in der Lage sind, sich sachgemäß mit der „ganzen“ Geschichte kritisch auseinanderzusetzen.

      Manfred Adler ist kein seriöser Autor, ich habe seine antizionistischen Werke hier und gelesen („Söhne der Finsternis“) – das zieht einem die Schuhe aus. Er gründet sich auf bloße Behauptungen und seine Ausführungen sind vor allem Verschwörungstheorien und Hetze. Dafür zeugt schon sein schmales Literaturverzeichnis und die Bosheit, mit der er manches Zitat interpretiert. Wenn man alleine liest, wie er Moshe Dajan aufgrund rein äußerlicher und belangloser Fakten zum Monster aufbaut, kann sich einem, vor allem, wenn man weiß, wie man historische Fakten sachgemäß prüft, nur der Magen umdrehen.

      Für mich ist sehr wohl die Frage: Hätte sich Jesus auch in dieser Weise geäußert?
      Für mich ist es undenkbar, dass er so bösartig aufgetreten wäre… er, der vor niemandem zurückwich, niemanden dämonisierte und immer sachlich (!) blieb – Jesus ist der Meister der Nüchternheit und Sachlichkeit!

      Sehen wir uns mal so ein typisches Manfred-Adler-Argument an:

      „Ein amerikanischer Jude, Henry H. Klein, schilderte in einer Druckschrift die macht, welche die als Sanhedrin bekannte fanatische Gruppe über die Jundenheit gewonnen hat. Diese Gruppe hat nach seiner Schilderung den Vorsatz, die christliche Welt zu zerstören, ein Vorsatz, der zum größten Teil bereits verwirklicht worden ist. (Er schrieb im Jahre 1945.) Herr Klein wurde von den extremen Zionisten verfolgt und durch sie in Verruf gebracht. Wenn einer es wagt, sich ihren Plänen zu widersetzen, fragen sie nicht mehr danach, ob er Jude oder Nicht-Jude ist.“ (Söhne der Finsternis, S. 83)

      Das sind klassische Fehl- und Zirkelschlüsse!

      A. Woher Klein seine Behauptungen nimmt, wird nicht referiert. Aber sie passen dem Hassobjekt Adlers gut ins Bild, also muss er die Wahrheit sprehen – auch ohne saubere Beweise.

      B. Einigermaßen geschmacklos ist das ohnehin, 1945, nachdem gerade Millionen Juden ihr Leben oder ihre Heimat verlassen hatten.. und zwar durch nominelle Christen…

      C. Wenn Zionisten Klein für seine Verleumdungen „verfolgen“ (wie denn genau – das wäre erst noch zu klären!), dann ist das erst mal eine normale und legitime Reaktion. Oder will Katholik sagen, man muss sich tatenlos verleumden lassen?

      D. Anstatt dass Adler der Sache erst mal sauber nachginge, ist für ihn der Fall klar: Da er schon vor einer Beweisführung weiß, was hinten herauszukommen hat, kann hinter der Reaktion der Zionisten auf Klein ja nur eine Verschwörung stecken.

      Sorry – aber das ist nicht nur ungesundes Denken, sondern auch ein gebrochenes Verhältnis zur Wahrheit – und damit eine Schande für einen katholischen Priester!
      Aber das ist so ganz typisch für den mentalen Horizont der angeblich „Glaubenstreuen“.
      Ich sehe da ein ganz anderes Problem: wer im Kleinen nicht wahrhaftig ist, dürfte es erst recht nicht im Großen sein.
      Bitter, aber so ist es.

      Ich denke, dass Martin Eisel mit seinem letzten Satz sehr wohl eine Frage stellt, die man ernst nehmen sollte:

      „Wer weiß , ob der „Fürst dieser Welt“ sich nicht gerade derer bemächtigt, die Ihn bekämpfen.“

      da sich viele in der Kirche absolut plump vor allem darauf verlegt haben, um jeden Preis weltliche macht zu haben, sind sie tatsächlich unmerklich von der Seite Jesu, dessen Reich nicht von dieser Welt ist auf die des „Fürsten der Welt“ übergewechselt.

      Es ist ein gefährliches Spiel, das gerade die Konservativen gespielt haben, und man kann annehmen, dass durch deren verschmutzung der wahren lehre hn zu einer Politreligion nicht nur die anschließende Revolution unumgänglich war, sondern auch – was besonders schlau eingefädelt war – auch keine stabile geistliche Lehre mehr lebbar ist angesichts ihrer Verunreinigung durch den katholischen Konservativismus.

      Das Programm nach dem Vat. II hätte nie funktionieren können, wenn nicht zuvor der Glaube bereits ausgehöhlt und politisch total umgepolt worden wäre – aber reaktionär.

      • „D. Anstatt dass Adler der Sache erst mal sauber nachginge, ist für ihn der Fall klar: Da er schon vor einer Beweisführung weiß, was hinten herauszukommen hat, kann hinter der Reaktion der Zionisten auf Klein ja nur eine Verschwörung stecken.“
        Wie wäre es wenn Sie bitte erstmal Ihrer Forderung „der Sache nachzugehen“ selber vorbildlich Folge leisten, laut Sturmangriff schreien und selbst im Schützenloch hocken? Lesen Sie bitte, und es ist ein sehr geringer Aufwand, die zwei Publlikationen „A real casement against the jews“ und „Commissary to the gentiles“ des Rabbiners Dr. Eli Ravage, es ist ein Zeugnis dessen was Manfred Adler sinngemäß wiedergibt allerdings in dem Fall aus dem Munde eines sehr etablierten Rabbiners. Ich will es klar und deutlich mal sagen wo das Problem der Katholiken liegt die gegen diese rabbinische Bewegung nicht ankommen und die Sie oft als „Tradis“ titulieren, man schert die Juden alle über einen Kamm, doch wird der jüdische Laie nicht von den Rabbinern verführt? Macht man etwa das Opfer einer Verführung zum Täter, so als sei eine Frau an ihrer Vergewaltigung schuld? Sind es nicht Rabbiner die permanent selbst gegen mosaisches Gesetz verstoßen weil die Rabbiner haben etwas getan was sie nie hätten tun dürfen, sie haben sich ein Bild von Gott gemacht!!! Wie sieht dieses Bild aus? Es ist das Tetragrammaton, der Gottesname, die heilige Kuh der Kabbalisten, die hebräische Schrift ist eine Bildersprache und mit dem Gottesnamen haben sie gegen ein Gebot des Mose verstoßen. Gesetzlose lehren Gesetze, warum sehen das jüdische Laien nicht? Weil es katholische Priester ihnen nicht sagen, so wie Jesus es einst tat!!! Es sind keine Juden schuld, das lehrt die Offenbarung auch es ist die Synagoge Satans, aber gibt es Synagogen ohne Rabbiner? Es wäre Volksverhetzung den Juden einen Vorwurf zu machen, sogar berechtigt, aber ist es nicht auch Volksverhetzung was das Rabbinertum mit den Juden macht? Wenn Gesetzlose Gesetze lehren wird der Mensch gesetzlos, denn was dem Herz entspringt entweicht dem Munde und so folgt die Tat dem Wort. Denn Priestern und Theologen hier sage ich Euch, holt mir die Juden aus der Synagoge, nur dann seid ihr nicht wie diese Rabbiner.

      • @ heINRIch

        Was ist das denn?

        Das Tetragramm „JHWH“ gehört in den Schriftkanon, ist also biblisch und unfehlbar. Dieser Gottesname ist kein „Bildnis“, sondern eine Chiffre und stammt nach dem Dogma der Kirche selbst von Gott.

        Es kennt aber niemand seine Vokale, nur die vier Konsonanten. Und kein Jude spricht diesen Namen jemals aus. Anstelle dieser Buchstaben sagt man, wenn man die entsprechenden Bibeltexte liest, „Adonai“, das meint „der Herr“.

      • Korrektur, letzter Satz:
        Den Priestern und Theologen hier sage ich Euch, holt mir die Juden aus der Synagoge, nur dann seid Ihr nicht wie die Rabbiner.

      • Mir ist klar das der Vorwurf ähnlich schwer ist wie der das die Protestanten den Katholiken die Abschaffung des Sabbats vorwerfen, aber Faktum ist die hebräische Sprache bleibt eine Bildersprache, da liegt der eigentliche Fehler, unsere Schrift ist ja zum Beispiel keine Bildersprache, jeder hebräische Buchstabe hat eine Bildbedeutung neben seinem nieder zuschreiben Wert! Die in dem letzten Absatz von Ihnen geschilderten Dinge sind mir bekannt, jetzt gibt es aber einen gravierenden realen Unterschied zur theoretischen Auslegung welche Sie erwähnten. Die Anwendung in der rituellen praktischen Magie, denn dort ist, und da gibt es einschlägig bekannte Literatur, wird damit ganz eifrig gearbeitet, also ein Spiel mit zwei Gesichtern seitens Rabbinertum. Der bekannte Carl Gustav Jung z.B. befasste sich eingehend mit der Abramelin Magie, Dinge an denen sich nicht mal Aleister Crowley traute aufgrund seiner Gefährlichkeit und wo das Tetragrammaton nicht unerheblich ist, und Abramelin ist eine rabbinische Quelle. C.G. Jung ist derjenige der die gnostische Idee des Pleroma in Definition von Anima/Animus neu gestaltete. Man sieht welch geistiges Kind die Psychologie ist, Seelsorge sollte doch Sache der Seelsorger, der Priester, bleiben und nicht die magischer Schwärmer. Rituelle Literatur über Magie ist voll vom Tetragrammaton, der hebräische Name ist die Grundlage für sämtlichen magischen Schnickschnack. Die rabbinische Tat das Wort nieder zuschreiben und dann auch noch darüber zu schreiben hat erst diese Welle von Magiewahnsinn ausgelöst! Im Katholizismus gibt es sowas nicht soweit mir bekannt ist, oder? Auf der einen Seite sagen Sie darf man nicht den Namen aussprechen dann erscheinen aber massenhaft Werke von Rabbinern mit eindeutig magischem Inhalt darüber, Evokationen, Herstellung magischen Paraphernalien für Rituale, teilweise rein kabbalistische Intonationen mit magischem Effekt, also wird es doch ausgesprochen oder genauer gesagt es wird versucht. Die Spuren der Gesetzlosen haben ihre Fingerabdrücke da gelassen in der ganzen magischen Literatur, so lieblich diese rabbinischen Worte auch waren. An der Frucht des Baumes kannst du sehen.

      • @zeitschnur – „Für mich ist sehr wohl die Frage: Hätte sich Jesus auch in dieser Weise geäußert ?“ — Er hat sich geäußert, aber anders !: „Ich aber sage euch: Liebet eure Feinde; segnet, die euch fluchen; tut wohl denen, die euch hassen; bittet für die, die euch beleidigen und verfolgen, auf dass ihr Kinder seid eures Vaters im Himmel;…“ (Mt 5, 44-45) – Das ist die Direktive. Ich bin auf Ihrer Seite, geehrte Zeitschnur. Ich halte es für besser dass man Situationen ‚entstresst‘ und aufhört jene anzuklagen, sowie für diese Gruppen betet. Es sind viele ‚Kleine‘ dort, die nichts dafür können, und auch die Höchsten tragen Bürden und Lasten. Es ist unsere Aufgabe zu beten und zu opfern (Sühneleiden) und nicht anzuklagen.

  8. Der Vorstoss von Ravasi ist rätselhaft, sowohl von der Motivation als vom gewählten Zeitpunkt her.- Wahr ist, dass in diesem und in anderen Foren immer schnell zur Freimaurer-“Keule“ (was für ein Blödwort) gegriffen wird; ein Senfschreiber in diesem Forum glaubte gar zu wissen, dass mindestens 20 FM im Vatikan seien. Na ja. Die Mitgliederlisten der Logen unterliegen strengster Geheimhaltung, und ich wüsste nicht, wer FM ist, ausser er sagt es mir selber. Also Vorsicht!
    Was Ravasi über die angeblichen Gemeinsamkeiten zwischen Kirche und Loge verzapft, darüber kann ich nur den Kopf schütteln.

  9. @ Elias die Freimaurer im Vatikan und im römischen Klerus konnte man in der P2 Liste nachlesen. Ich glaube mich zu erinnern, dass es 107 waren.
    Sie können diese Liste im Internet abrufen. Unter den vatikanischen Freimaurern waren auch Kardinalstaatssekretäre. Nur einer hat m.W. gegen seine Auflistung Einspruch erhoben – Kardinalstaatssekretär Villot.

  10. @Hans
    Achtung, ich sage nicht „es gibt keine FM in der Kirche“! Sicher gibt es welche. Aber wer ist was ist eine andere Frage. Übrigens, ist P2 nicht alter Kaffee?

  11. Sehr geehrter @ Hans : Wie lautet Ihre Quelle ( Liste priesterlicher
    Freimaurer) ?
    Das Internet wimmelt von Verschwörungstheorien die alle nur eines
    gemeinsam haben SPEKULATION . Alles schön und gut , aber wenn man die
    eigene Fantasie ( die oft nur Wunschvorstellung ist ) als Faktum
    ausgibt , und dann noch Leute findet , die daran glauben , dann kann
    die Spekulation zur unheiligen Sucht werden .
    Die P2 war mit ungeheuren Verbrechen belastet , aber Verbrechen großen
    Ausmaßes gibt es auch auf der vermeintlich „guten“ Seite , und gerade
    da versucht man sie zu verdrängen oder schönzureden .
    Staatssekretär Villot wird von Spekulationsautor David Yallop mit dem
    Tod JP I. in Verbindung gebracht . ( Auch hier : Villot der „Freimaurer)
    Kontrastlektüre dazu „Like a thief in the Night“ von Cornwell , ein Buch
    wo diese ganzen Komplotttheorien überzeugend , letztendlich von der
    Nichte des damaligen Papstes wiederlegt werden .
    Den Freimaurerfetischisten sei empfohlen , sich einmal in die andere
    Seite hineinzuversetzen : 1: Warum wohl hat der Freimaurer Voltaire
    den Ausspruch getätigt „Ecrassez l‘infame“ . 2. Ist die freimaurerische
    Kirchenkritik eine Reaktion auf die geistige Bevormundung ( Index , An-
    spruch auf alleinige Deutung der welt und des Lebens , Unterdrückung
    fortschrittlicher Ideen ) berechtigt/verständlich oder nicht .

    • @Martin Eisel
      „2. Ist die freimaurerische
      Kirchenkritik eine Reaktion auf die geistige Bevormundung ( Index , An-
      spruch auf alleinige Deutung der welt und des Lebens , Unterdrückung
      fortschrittlicher Ideen ) berechtigt/verständlich oder nicht.“

      Freimaurerische Kirchenkritik? Das wird vielleicht der Anlass gewesen sein.
      Es ist ein geplanter Kampf gegen die katholische Kirche.
      Und diese besitzt den alleinigen Wahrheitsanspruch.
      „CHRISTUS ist die WAHRHEIT, das Maß aller Wahrheit; Er ist der WEG zu ihr und das LEBEN in ihr.“

      Und kommen Sie mir jetzt nicht mit dem Geschwätz der „Verschwörungstheorie“.

      Martin Eisel, es scheint mir, als ob Sie d e r Freimaurer sind.

      @Sina
      „Es gibt viele Begnadete, durch die Jesus selbst über die Freimaurer spricht!“

      Entweder man ist Christ o d e r Freimaurer.
      Beides zusammen geht nicht.

      • Das haben Sie aber missverstanden!
        Jesus erklärt durch diese Begnadete das Wesen der Freimaurerei.
        Quasi als Warnung und Wegweisung!

    • Eisel: Haben Sie denn keine Enkel, die Ihnen beibringen können, wie man das Kommentarfeld so ausfüllt, dass man den Kommentar nach der Freischaltung durch die Redaktion anständig lesen kann? Ansonsten erkundigen Sie sich bei Fredius; der hat es mittlerweile geschnallt.

      • @Signore (Borromeo /der Infant von Spanien ? ) Danke für diesen
        instruktiven und sachbezogenen Kommentar . Ich werde mir heute
        noch eine Schiefertafel kaufen und am begrenzren Format üben !

    • Verschwörungen zu erkennen, dazu braucht es eben Verschwörungstheorien.
      Nur darf man damit nicht aufhören. So banal es klingt: Diese können zutreffen oder diese können falsch sein.
      Und es wird nicht anders gehen, als dass man darüber redet.

  12. @martin Eisel ALLE „VERSCHWÖRUNGSTHEORIEN“ wären Spekulationen…“ Meine Frage: Woher nehmen Sie die Gewissheit, und weshalb benennen Sie pauschal ALLE „Verschwörungstheorien“ als Theorien und klassifizieren sie als THEORIEN einfach ab ?! Das Internet ist sehr KOMPLEX, LICHT und SCHATTEN liegen sehr dicht nebeneinander, Trash neben höchster Qualität ?! Und es sind dort Menschen zu finden (und sie sind Gott sei Dank nicht mehr selten) die sogar ihr Leben dafür einsetzen und es täglich riskieren, um den Hintergrund geschichtlicher Ereignisse die unbekannt sind, aber auch in der Gegenwart (siehe u.a. die Dokumentation „INSIDE JOB“) aufarbeiten und mit wissenschaftlichen, journalistischen, wie juridischen Methoden u.a.stets heldenhaft hierbei agieren, um die Menschheit selbst, vor großem Schaden zu bewahren und jene zur Umkehr zu mahnen, die offensichtlich, mit böser Absicht (Monsanto, Goldman Sachs, Federal Reserve Bank, Bilderberger etc., etc.), diesen Schaden verursachen und jeden Bezug zur Realität verloren haben, aus äußerst abwegigen und immer gottlosen Gründen (die Abtreibung und Euthanasie, zähle ich dazu), wie die psychologischen Manipulationen und Machtmitteln hierzu (Militärischer Komplex der USA u.a.) GOTT SEI DANK ! nennen?! Denn andernfalls und ohne ihren Mut, gäbe es weltweit nur aphatische „Schläfer“, die warten aufgeweckt zu werden, als dann nur ein „Böses Erwachen“, dass bereits seit vorgestern von statten ging und geht. Ein Tipp: Der Schein trügt immer, und dass was Sie und ich „wissen“ dürfen (!), ist hauptsächlich ohne diese außerordentlichen Menschen die ihre Gesundheit riskieren und immer öfter auch ihr eignes Leben für eine Information, die Bestand hat und Wert, nur TRASH. Dafür sorgen schon die „MAUL- WÜRFE“ und Stichwortgeber dieser „HERREN der WELT“. Seltsam ist für mich doch auch noch, dass auch @HANS ihren offensichtlich verwirrenden und widersprüchlichen Statements, nicht folgen konnte…?! So darf ich Sie fragen und aufmerksam machen: In welcher Welt leben Sie Herr Eisel, lassen Sie sich nicht verwirren…?! Als Christ hätten Sie den Auftrag dazu.

  13. @martin Eisel Sie RELATIVIEREN und reden leider doch nur „SCHÖN“, vom schönen Wetter damit, auf der ganzen Welt. Verallgemeinern und PROVOZIEREN zugleich. Ich hoffe aber, es gelingt Ihnen trotzdem kein „MAUL-WURF“ hier…

  14. Dieser Ravasi soll ja auch, in der Nähe der Fatima-Muttergottes-Statue stehend, als Russlands Präsident Putin und ein hoher, russischer General im Vatikan waren, gesagt haben, „wir werden Fatima zerstören“.
    Da ist ja dann alles klar.

    • ja,ja SOLL SOLL SOLL . Es soll hier auch den einen oder anderen geben , der sich seines Verstandes bedient !

      • Martin Eisel, ich kenne ihre übrigen Ansichten gut genug. Diese sind es nicht einmal wert, überhaupt diskutiert zu werden.

        Katholisches.info hat von beschriebenem Vorfall berichtet. Was hat das mit Verstand bedienen zu tun?

  15. @diverse…
    Es gibt DIE VERSCHWÖRUNG und ihr unüberschaubares über Jahrhunderte gewachsene Netz; ohne diese könnte der Antichrist aus der Geheimen Offenbarung gar nicht an die Macht gelangen; und es gibt die Verschwörungstheorien, von denen es allerdings im Netz nur so wimmelt, aber das ist etwas ganz anderes als DIE Verschwörung; und dann gibt es die „kleinen“, sozusagen lokalen Verschwörungen, z.B. wenn einige Angestellte sich zusammentun, um einen Chef wegzumobben.
    Internet ist wie ein Trödlerladen: viel Schrott, ab und zu Nützliches, ganz selten eine Perle…

  16. @Martin Eisel Voltaire sollen wir wohl von Ihnen meinen dürfen… Als getaufter und praktizierender Christ und KATHOLIK, DARF(!) ich das GLAUBENSBEKENNTNIS täglich in der Heiligen Messe vor Gott und den Menschen bezeugen und diese GNADE von GOTT (und nicht von einem MENSCHEN) auch weiterempfehlen und es VERKÜNDEN- den FREIMAURERN vor allem !!! Gelobt sei JESUS CHRISTUS!

    • Frau @Kristina : Ob Putin das wirklich gesagt hat ,wissen wir nicht!
      Ein gewisser Pater Kramer mit angeblichen Drähten zu gewissen „Kanälen“
      will erfahren haben ,dass PUTIN es als Stop aufgefasst haben SOLL .
      Glauben Sie an STILLE POST ?
      @[email protected] : Glauben Sie weiter , was Sie glauben wollen , und
      zwar ohne kritische Prüfung .Wenn Sie Ihrer Sache so sicher sind , warum
      regen Sie sich so auf ?

    • Danke Kristina für den Link. Also ist Katholisches nicht die einzige Internetseite, die über diesen diplomatischen Vorfall berichtete.

  17. @ dhmg, kristina usw.
    Was den angeblichen Zwischenfall Ravasi/Fatima betrifft, wird er, soweit ich sehe, von P. Paul Kramer kolportiert; der wiederum beruft sich auf angebliche diplomatische Kanäle die er zu kennen vorgibt; das Ganze wird von Internethörigen, die ihren Menschenverstand an weiss ich wen delegiert haben, geglaubt. Wer meint, mit solchem bla-bla zu zeigen, dass Ravasi ein Logenbruder ist (darauf läuft es doch hinaus?) kann nicht ernst genommen werden.

  18. Wenn mein Kommentar darauf hinauslaufen hätte sollen, den Beweis zu erbringen, dass dieser Ravasi ein Freimaurer-Logenbruder wäre, dann hätte es deutlich daraus hervorgehen müssen. Das sehe ich aber nicht, daher ist ihr Kommentar eine reine Unterstellung.
    Jetzt wissen wir soviel wie vorher. Es kann nach wie vor sein, dass dieser Ravasi jenen Fatima-Sager getätigt hat, oder eben auch nicht. Es passt jedenfalls zu gut ins Bild, das der Vatikan unter Papst Franziskus in diesen Zeiten von sich abgibt, auch wenn man obigen Artikel dabei ausblendet.

    • So ist das: Es paßt. Die Freimaurerei ist ja objektiv eine geheime Verschwörung. Da liegt es in der Natur der Sache, daß man sich ein Bild machen muß. Und dieses sich gemachte Bild muß man halt überprüfen können und überprüfen.

      • Mir ist aus christlicher Sicht jeder wahre Maurer sympathischer als alle Freimaurer zusammen. Das wollte ich gerne noch hinzufügen. 🙂

    • @Kristina , das mit der Aufregung war überhaupt nicht an Sie gerichtet.
      Bei bestimmten Leuten oben brennen die Sicherungen schon durch , wenn man
      ganz einfache Fakten erwähnt/Fragen stellt , die man natürlich nicht
      stellen darf . Bei bloßer Erwähnung bestimmter Namen ( Voltaire ) oder
      Phänomene(Index , religionskritik ) laufen einige schon emotional
      Amok , obwohl sie nie eine Zeile davon/darüber gelesen haben . Wenn
      ich mich aufregen sollte , dann über diesen völlig anachronistischen
      Autoritätsglauben !!!!

  19. UND ZUGUTER LETZT: Freimaurer oder Freidenker? Wobei letzt genannte vorzuziehen sind,da die wenigstens ehrlich sind!!!

  20. Der Ravasi-Vorstoss bleibt rätselhaft und höchst problematisch, ja gefährlich. Hat nicht der Papst erst kürzlich gesagt, mit dem T. führt man keinen Dialog?

  21. @ Herr Martin Eisel! Noch eins zu allerletzt:
    Ihr Zitat:
    „Wenn ich mich aufregen sollte , dann über diesen völlig anachronistischen Autoritätsglauben !!!!“

    Sie wissen doch, dass unser Gott Die Liebe Ist!!
    Das bleibt immer aktuell, auch wenn die Kirche hier und da etwas in Schieflage gerät, hält sie unser Gott doch fest in Seiner Hand.

    Ich wünsche mir für Sie, trotz allem (!),
    wenn Sie irgendwo noch ein durchlässiges und offenes Herz haben,
    die Erfahrung der Durchströmung der Liebe Jesu!!

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