Verbot der Handkommunion – Diözese veröffentlichte Dekret

Verbot der Handkommunion durch den Bischof von Oruro
Verbot der Handkommunion durch den Bischof von Oruro

(La Paz) Am 16. August 2015 gab Bischof Krzysztof (Cristobal) Bialasik SVD von Oruro in Bolivien das Verbot der Handkommunion in seiner Diözese bekannt. Erlaubt sei nur mehr die Mundkommunion. Bischof Bialasik reagierte damit auf Vorfälle, bei denen konsekrierte Hostien als Handkommunion empfangen und dann mitgenommen wurden. Es sei „unerträglich“, so der Bischof, daß man nicht wisse, was mit dem Leib Christi geschehen ist.

Am 6. Januar 2016 unterzeichnete Bischof Bialasik nun das entsprechende kirchenrechtliche Dekret, mit dem das Verbot der Handkommunion formalisiert wurde. Adelante la Fe veröffentlichte das „Dekret zum Empfang der Heiligen Kommunion in den Mund“

Der Bischof führt dabei die geltenden kirchlichen Bestimmungen an. Keine sieht vor, daß die Handkommunion die ordentliche Art zum Empfang der Heilige Kommunion ist. Laut Lehramt und Kirchenrecht ist die Mundkommunion die einzige ordentliche Form, den Leib Christi zu empfangen. Die Handkommunion, so der Bischof, sei „nur als Indult“ erlaubt, die von Fall zu Fall einer Bischofskonferenz, wenn diese es wünscht, gewährt werden könne. Die Zuständigkeit liegt ausschließlich beim zuständigen Diözesanbischof. Bischof Bialasik verweist auf die Instruktion Redemptoris Sacramentum der römischen Gottesdienstkongregation von 1999, die ausdrücklich ein Verbot der Handkommunion anmahnt, „wenn die Gefahr einer Profanisierung“ besteht.

Würdiger Empfang, Bewußtsein der Realpräsenz Christi, Profanisierung verhindern

Dekret: Mundkommunion statt Handkommunion
Dekret: Mundkommunion statt Handkommunion

Der Bischof von Oruro nennt im Dekret drei Gründe für das von ihm am 16. August ausgesprochene Verbot der Handkommunion: „um den würdigen Empfang der Eucharistie zu fördern“, „um den Glauben an die Realpräsenz Jesu Christi zu stärken“ und „um die Profanisierung des Leibes Christi zu vermeiden“.

Die entscheidende Stelle des Dekrets lautet:

„Wir bekräftigen für die Diözese Oruro die Verpflichtung, das universale Kirchengesetz zum Empfang der Kommunion in den Mund zu befolgen, da der Indult, die Kommunion auf die Hand empfangen zu können, nicht zur Anwendung kommt.“

Das Dekret wurde in der Februarausgabe des Amtsblattes der Diözese veröffentlicht.

Bischof Cristobal (Krzysztof) Bialasik wurde 1958 in Zbąszynek (Neu-Bentschen) geboren und ist Steyler Missionar. 1985 wurde er von Erzbischof Henryk Kardinal Gulbinowicz von Breslau zum Priester geweiht. Papst Benedikt XVI. ernannte ihn 2005 zum Bischof von Oruro. 2014 wurde in seiner Diözese die höchste Marienstatue der Welt (ohne Sockel) eingeweiht. Sie ist dem Gnadenbild Unserer Lieben Frau von Candelaria del Socavón von Oruro nachempfunden.

Das Bistum Oruro wurde 1924 von Papst Pius XI. errichtet und ist Suffraganbistum der Erzdiözese Cochabamba. Es ist mit 53.000 Quadratkilometern größer als Niedersachsen und zählt etwa 440.000 Katholiken, 42 Priester und 42 Pfarreien.

Text: Giuseppe Nardi
Bild: Adelante la Fe

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47 Comments

    • Husch, husch ins Körbchen – zurück zum christl. Forum oder wo auch immer hin!
      Und hören Sie auf, den Herrn zu lästern – so eine Frechheit!

    • „der hat Sorgen!“
      Ja, er hat sie und diese Sorgen sind auch begründet.
      Ich habe selbst in meiner Pfarrei einen Missbrauch mitbekommen und anschließend nach der hl. Messe die betreffende Frau angesprochen.
      Sie hatte keine Ahnung und dachte, es würden vorne Kekse verteilt, nahm sich den „Keks“, um es ihrem Jungen zu geben.
      Sicher, es lag hier also keine Bosheit, sondern pure Unwissenheit vor.
      Sie wollen doch sicher auch nicht, dass das, was Ihnen wichtig ist, verunehrt wird.
      Einschränkung: Wenn es überhaupt etwas gibt, das Ihnen wichtig und heilig ist.

    • @Ballflachhalter: Ihre unsäglichen Kommentare, das kann nicht ihr Ernst sein?! Wenn Sie von den Dingen, die hier besprochen werden, keine Ahnung haben und nur mehr naiv-dümmliche Bemerkungen zum Besten geben, dann haben Sie sich verirrt, werter Ballflachhalter. Suchen Sie sich anderwo Gleichgesinnte, bei denen Sie bei in Stammtischmanier flapsige Bemerkungen über profane Dinge machen können; doch bitte lassen Sie das Heiligste heilig sein. „Dominus est!“, sagte und schrieb der Weihbischof A. Schneider OCR.
      Als die selige Mutter Theresa von Kalkutta gefragt wurde, welches das grösste Übel der Welt wäre, antwortete sie, dass es die Handkommunion sei.
      Ich zitiere: „Im Westen führte die Handkommunion zu einem rapiden Verfall der eucharistischen Frömmigkeit und öffnete anhaltenden schweren Mißbräuchen und Sakrilegien Tür und Tor. Die von Papst Johannes Paul II. kürzlich seliggesprochene Mutter Theresa von Kalkutta antwortet auf die Frage, welches das gegenwärtig drückendste Problem der Katholischen Kirche sei: „die Handkommunion“.“ Quelle: http://www.cardinalrating.com/cardinal_36__article_737.htm
      Unbelehrbarkeit trotz aller Beweise und Hinweise ist Verstocktheit, die schwerste Sünde. Wer die faulen Früchte des Vaticanum II schönreden will, ist geistig blind oder will andere betrügen. Was zurzeit in der kath. Kirche ‚abgeht‘, das ist einerseits Verrat an der Lehre Jesu Christi und seiner gegründeten Kirche, und andererseits ist es Betrug an den (naiven und trägen) Gläubigen, die meinen, sie erhielten intakte Sakramente. Von wegen! Ich weiss, wovon ich spreche. Ich verlor durch eine sehr liberale kath. Kirche und durch einen allg. Bussgottesdienst mit Absolutionscharakter für lange Zeit den Glauben an die kath. Kirche. Und ich bin nicht der Einzige.
      Abschliessend gesagt: die Handkommunion, aus gleichgültigem Leichtsinn und aus Ungehorsam heraus (jedoch alles schön geplant!) eine der frevelhaftesten Taten überhaupt. Dies wird alles himmlischerseits von der Mutter Gottes bestätigt im Buch „Himmel, Hölle, Fegegefeuer gibt es doch!“ von Helmut Lungenschmid. Wer das nicht begreifen will, der soll ins protestantische Lager wechseln.
      Entschuldige meine überdeutlichen Worte! Doch ich finde da keine andere Tonart. Nicht bei diesen Dingen.

      • ich glaube @ ballflachhalter ist ein wohlbestallter Kirchenfunktionär (Lohnempfänger) mit dickem Konto, der sich im allgemeinen Mainstream einer verflachten Kirche wohlaufgehoben und bestätigt wähnt und gerne auf den sanior pars einschlägt.Gott vergebe mir diese ketzerischen Gedanken und gewähre, dass sie nicht wahr sind.Jesus du Sohn des lebendigen Gottes schenke uns allen-mir und ihm Reue und Umkehr.

    • @Elias:

      So ist es. Am besten nicht darauf reagieren – genau wie jetzt bei den Betrunkenen im Karneval, die einem auf der Straße dies und jenes entgegenlallen. Mit Personen in einem solchen Geisteszustand setzt man sich nicht auseinander.

  1. Die Entscheidung von Bischof Bialasik, Oruro von Bolivien, nur noch die Mund-
    kommunion zu erlauben, entspricht den Vorgaben der Konzilsväter. Alles andere
    wurde gegen den Willen Papst Paul VI.ertrotzt. Gerade die Bischöfe in Dritt-
    ländern erkennen eher als die westlichen Autoritäten, die Notwendigkeit die-
    ser profanen Form der Handkommunion entgegen zu treten. Durch die Handkommu-
    nion entwickelte sich eine dekadente, unsakrale und unwürdige Art des Kommu-
    nionsempfanges. Die westlichen Bischofkonferenzen wissen das, aber sie sind
    zu schwach und wankelmütig, um hier Abhilfe zu schaffen. Vielleicht fehlt
    ihnen auch der tiefe Glaube an die Realpräsenz bei der Wandlung.

  2. Die Intoleranz und die Bigotterie hier ist bisweilen unerträglich-
    Jesus, der Sohn Gottes und Heiland, hat mit Sündern Mahl gehalten-
    er sollte Vorbild sein und nicht kranke Ängste

    • „Intoleranz und die Bigotterie hier ist bisweilen unerträglich“????
      Hab ich echt gerade einen Betonklotz rülpsen gehört? Allerhand, ein echtes Naturphänomen.

  3. Seid nicht so kleingläubig!
    Die Pforten der Hölle werden die Kirche Jesu Christi nicht überwältigen.
    Liebet Eure Feinde, tut Gutes denen, die euch hassen!
    Ich werde einige der hasserfüllten KommentatorInnen in mein Abendgebet
    einschließen müssen.
    Per IESUM AD MARIAM. Amen

    • @Ballflachhalter:

      Also mit Jesus zu Maria. Amen? Nicht umgekehrt? Aber sie drehen ja auch alles andere um, das sie auf die Hörner nehmen.

  4. Sehr erfreuliche Nachricht!
    Möge er noch viele Nachahmer – auch im deutschsprachigen Raum -finden.

  5. @Ballflachhalter
    Warum beleidigen Sie jene, die richtig reagieren? Als Katholik muss sie eine gotteslästerliche Behandlung Christi schmerzen. Tut es das nicht, sollten Sie sich fragen, warum. Vor allem aber sollten Sie nicht jene Katholiken beleidigen, die über das nötige Gespür für das Heilige verfügen. Wir sind alle ausnahmslos Gefallene, aber das entbindet uns nicht, uns um das Erhabene zu bemühen. Für Christus nur das Beste, Schönste und Würdigste. Das ist ein inneres Verlangen, das allen katholischen Generationen durch die Jahrhunderte gemeinsam war.
    Die Gefahr des Mißbrauchs einer konsekrierten Hostie ist real und daher ernst zu nehmen. Wo man ihn verhindern kann, hat man es tun. Das verlangt nicht nur die Klugheit und gebietet der Verstand: Es ist eine Pflicht. Genau das hat der Bischof in Bolivien getan. Dafür gebührt ihm ehrlicher Dank.
    In diesem Fall um so mehr, da die Handkommunion eine Erfindung der jüngsten Zeit ist: die übliche protestantische Bequemlichkeit, der manche Katholiken meinen mit 500 Jahren Verspätung hinterher hechten zu müssen. Was hat es gebracht? Den Verfall der Ehrfurcht und des eucharistischen Verständnisses. (Das ist keine Frage von „kranken Ängsten“, die Sie sich gerne behalten können, sondern eine Tatsachenfeststellung).
    Außer dumme Bequemlichkeitsrechtfertigungen habe ich in den Jahrzehnten meines Lebens nichts zur Begründung der Handkommunion zu hören bekommen.
    Ihnen fallen auch zu Stegreif-Plattitüden ein. Christus „hat mit Sündern Mahl gehalten“. Was hat das damit zu tun? Es geht um die Heilige Eucharistie und um Mißbrauch, nicht um Pastoral und Evangelisierung. Statt den Arroganten raushängen zu lassen (siehe Abendgebet), sollten sie in sich gehen, und darüber nachdenken, warum sie gläubige Menschen, die nichts Falsches getan haben, verletzen.

    • Bei der Handkommunion vermag ich keine gotteslästerliche Handlung zu erkennen! Absolut nicht.
      Missbrauch wäre, wenn beabsichtigt, auch bei der Mundkommunion möglich.
      (Gottesraub).
      Bitte lasst die Kirche im Dorf, bleibt auf dem Teppich und haltet den
      Ball flach.

      • Der Leib Christi ist das Allerheiligste für uns Katholiken, müssen Sie wissen. Es ist der Herr, der Allmächtige!!
        Es ist zum Beispiel nicht erlaubt kostbare Kunstwerke in Museen zu berühren, wie viel unendlich kostbarer aber ist der Leib des Herrn?

      • @flacher ball
        au weia, ein echter Troll! Rette sich wer kann! Und wenn man katholisch ist, heisst es nun einmal: Per Mariam ad Jesum!

      • @Ballflachhalter:

        Mir sind Tränen gekommen, als ich über Ihren Kommentar gelacht habe. Es wird wohl nicht ihr Ernst sein nehme ich an.
        Da sieht man wieder wie demokratisch Katholisches ist, dass sogar solche Kommentare zugelassen werden.

      • Das glaube ich Ihnen, dass Sie bei der Handkommunion keine gotteslästerliche Handlung erkennen können. Ebenso wenig, wie Sie bei F. irgendwas Falsches, Gotteslästerliches oder dgl. erkennen können. Wenn man sich – ohne zu prüfen, obwohl gewarnt – immer wieder mit dem Bösen, in welcher Form auch immer – anfreundet, trübt das mit der Zeit den Blick. Man kann Wahrheit nicht mehr von Lüge unterscheiden!! Und glauben Sie mir, die Zeiten der Verwirrnis werden noch „doller“. Ich könnte jetzt meterlang über den Missbrauch der Handkommunion schreiben, aber die einfachste Weise, seine verquere Sichtweise zu korrigieren, ist es m.E. mit ehrlichem und aufrichtigen Interesse (dies ist ein MUSS) den Hl. Geist selbst zu bitten, einem die Wahrheit aufzudecken. Stolz und Hochmut sind gefährliche Abstürze!

  6. Meines Erachtens dürfen nur geweihte Hände den Leib Christi in die Hand nehmen. Und es ist ja allgemein bekannt, dass sich unser Herr Jesus Christus auch heute noch ihm bevorzugte Seelen offenbart. In eine dieser Offenbarungen beklagt er sich ausdrücklich, dass man seinen heiligen Leib in die Hand nimmt.

  7. Nicht der erste Bischof, der die Handkommunion verbieten mußte, und mit Sicherheit nicht der letzte.

    Bischof Athanaius Schneider hat übrigens völlig zu Recht darauf hingewiesen, daß bei der überwältigenden Mehrheit derer, die die Handkommunion praktizieren, der Glaube an das Allerheiligste Altarssakrament schlicht nicht vorhanden ist. Es wäre auch sehr merkwürdig, wenn es anders wäre. Die Mehrheit der Handkommunikanten latscht nach vorne und nimmt die hl. Hostie wie einen x-beliebigen Keks in Empfang. Einen derartigen Kommunionempfang -wenn man so etwas denn so nennen will- hat es in der katholischen Kirche selbstverständlich niemals gegegeben. Die in früheren Jahrhunderten hie und da übliche „Handkommunion“ hat mit dem, was jetzt praktiziert wird, soviel zu tun wie ein Staatsempfang bei der englischen Königin mit einer Karnevalsveranstaltung von üblem Niveau – oder besser gesagt, noch weniger.

    Keiner behandelt den Gottmenschen, an dessen wahrhafte, wirkliche und wesentliche Gegenwart er fest glaubt, in einer Weise, wie er nicht einmal einen von ihm respektierten Menschen behandeln würde – es sei denn, er ist entweder nicht normal oder ein Verbrecher. Dabei ist der Verlust der Fragmente der konsekrierten Spezies nur ein Aspekt.

    • @Antifebronius
      Sie beobachten: „Die Mehrheit der Handkommunikanten latscht nach vorne und nimmt die hl. Hostie wie einen x-beliebigen Keks in Empfang.“

      Das mag in vielen Fällen so sein, ich nehme es auch oft so wahr.
      Doch darf ich kurz von mir berichten?
      Erst vor etwa 12 Jahren habe ich zum grundlegenden Glauben, zur christlichen Hoffnung und damit zu tiefer und dankbarer Freude gefunden.
      Und mit dieser inneren Haltung ging ich zur Kommunion, zur Hand-Kommunion.
      Es bedurfte einer langen Zeit -es ist noch gar nicht so lange her- bis ich zur Mundkommunion überging.
      In der Hl.Messe der Tradition ist mir dies inzwischen zur lieben Selbstverständlichkeit geworden.
      In unserer Dorfkirche jedoch mit all´ den Bekannten um mich herum, fällt mir dies schon schwerer. Ist es mangelnder Mut, Angepasstheit, gar Feigheit? Wahrscheinlich!
      Schon das Knieen bei der Wandlung und beim Agnus Dei findet bei uns nicht oder kaum statt, aber das praktiziere ich mittlerweile schon seit einigen Jahren, doch es war nicht ganz einfach.
      Im Moment bin ich dabei, mich freizuschwimmen und zu lernen, auch die Mundkommunion zu empfangen.

      Mein Fazit: Nicht jeder, der Handkommunion praktiziert, muss über wenig Glauben verfügen.
      Die Mundkommunion als das Angemessene zu erkennen und dann auch umzusetzen, erfordert die Bereitschaft, sich über Gewohntes hinwegzusetzen, womöglich auch aufzufallen und dennoch keine Furcht davor zu haben, was die Leute über einen denken.
      Aus eigener Erfahrung weiß ich: Es ist ein Weg, ein innerer Prozess, der seine Zeit braucht.

      • @Marienzweig:

        Es wurde ja auch gar nicht behauptet, die sog. Handkommunion werde ausschließlich (!) von Personen empfangen, die nicht an das Allerheiligste Altarssakrament glauben. Wer allerdings daran glauben würde, und die hl. Kommunion dann so empfangen würde, als sei sie irgendein Keks – die Mehrheit der Handkommunikanten verhält sich nun einmal äußerlich betrachtet (!) so- bei dem (nur bei dem!) läge die im letzten Satz des Kommentars genannte Befindlichkeit vor.

        Mein Argument lautete also -anders und deutlicher formuliert: Die meisten, die die sog. Handkommunion praktizieren, empfangen die hl. Hostie wie irgendeinen Keks. So würde aber normalerweise kein Mensch, der die katholische Lehre über das Altarssaakrament vollumfänglich kennt und annimmt, die hl. Kommunion empfangen. Also kann man wohl davon ausgehen, daß die meisten Handkommunikanten die katholische Eucharistielehre entweder nicht vollumfänglich kennen oder annehmen (oder natürlich beides).

        Diese -objektiv gesprochen- defizitäre Wahrnehmung des Altarssakramentes wird eben u.a. durch die äußere Form der Handkommunion, wie sie de facto (!) nun einmal praktiziert wird, geradezu vorausgesetzt, bestätigt und gefördert. Es kann nämlich -um nur einen Punkt zu nennen- de facto (!) keine Rede davon sein, daß dasjenige, was in „Memoriale Domini“ über die Bedingungen, unter denen die Handkommunion gespendet werden darf, gesagt wird, berücksichtigt wird. (In „Memoriale Domini“, promulgiert 1968 von Paul VI., heißt es u.a., die Handkommunion dürfe überhaupt nur dann gespendet werden, wenn Vorsorge getroffen ist, daß keine Fragmente verloren gehen. Dazu müßte u.a. der Handkommunikant mit größter Sorgfalt darauf achten. Die Zahl derer, die tatsächlich so handeln, dürfte im Promille-Bereich liegen – und solche empfangen ja die hl. Kommunion eben nicht „wie einen x-beliebigen Keks“).

        Ferner sollte nicht behauptet werden, bei denen, die tatsächlich die katholische Eucharistielehre nicht vollumfänglich kennen und annehmen, läge notwendig eine (subjektiv) schwerwiegende Sünde (des Unglaubens) vor – schon deswegen nicht, weil nun schon seit Jahrzehnten in „Katechese“, „Verkündigung“ usw. eine Einstellung vermittelt wird, die mit der katholischen Lehre und Praxis betr. das eucharistische Sakrament nicht oder nur teilweise (materialiter) übereinstimmt. So kann es z.B. vorkommen, daß manche lange nach ihrer Erstkommunion erstmalig überhaupt zur Kenntnis nehmen, was die hl. Kommunion nach der Lehre der röm.-kath. Kirche wirklich beinhaltet, was genau die Folgen der Transsubstantiation sind, welche Disposition zum würdigen und fruchtbaren Empfang der hl. Kommunion erfoderlich ist usw.

        Kurzum: Es ging in dem Kommentar nicht um die Beurteilung der inneren Einstellung konkreter Einzelpersonen oder gar eine moralische Wertung dieser Einstellung. Es ging um die real existierende Handkommunion als objektiven, äußerst schwerwiegenden Mißstand – der natürlich eine Rückwirkung auf die (hier nicht in concreto zu bewertende) innere Einstellung hat. Dieser himmelschreiende Mißstand muß dringendst und restlos beseitigt werden!

  8. @Ballflachhalter: Das was Sie hier über Jesus schwafeln – die Geschichte über das Mahlhalten mit Sündern – entspringt der bigotten Erfindung von gewissen Theologen, die erst nachträglich Jesus Worte in den Mund gelegt haben, die Er nie gesagt hat. Fazit: Prädikat unglaubwürdig.

  9. Ich verabschiede mich gerne von dieser Platform, mir reicht´s.
    lebt wohl, macht´s gut.

    • wenn für Sie der Empfang des Leibes Christi auf dem Niveau von mit Sündern speisen ist, dann sind Sie der beste Beweis, wozu die Handkommunion führt 😉
      Den Kommunionempfang mit ner Mahlzeit gleichsetzen, vielen Dank, Prost, guten Appetit und grüßen Sie mir kath.net 😀

    • Wer sich auf plakative Provokationen beschränkt, kann kaum andere Reaktionen erwarten.

      Leben auch Sie wohl – und machen Sie’s besser.

  10. Geht´s auch etwas freundlicher? Oder muss die Hölle schon auf Erden
    beginnen? Ist Transfer hier nicht möglich? Oder metaphorische Rede?
    Theologen scheint es hier nicht zu geben.

    • @Graue Maus,
      Schon im Bibelbuch Numeri wird vorgeschrieben, daß der Glauben anderer Völker in ihrer angestammten Heimat nicht lächerlich gemacht werden soll.
      Blöde saloppe Aussagen und Reizwörter tragen kaum etwas Substanzielles bei auf einem Forum von hauptsächlich konservativ orientierten Katholiken.
      Diese Aussagen reizen, sie sollen auch reizen; wenn dann scharfe Reaktionen kommen, soll man sich nicht wundern.
      Freundlichkeit ist niemals absolut zu sehen, sondern stets relativ und im Kontext der Wahrheit (das Erste Gebot).
      Die Erde, dies lacrimarum vallis, ist nicht Himmel und nicht Hölle-höchstens eine Vorahnung davon.
      Was Sie hier mit Transfer meinen, verstehe ich nicht; metaphorische Rede soll jedoch deutlich sein (sonst wirkt sie verwirrend, was bei Bergoglio am laufendem Band der Fall ist).
      Und was Ihre letzte Frage betrifft: es ist ein modernistischer Unsinn zu glauben, daß Theologen mehr Glauben haben als Laiengläubigen.
      Ein ziemlich hochmütiger Unsinn übrigens.
      Ihr Posting ließ mich jedoch schmunzeln und an Kardinal Danneels denken: gewiß kein großes Vorbild an Glauben und theologische Weisheit (ich habe einen Schuhkarton voll mit Balla-balla-aussagen von Danneels); aber bei einem seiner unzähligen und entlarvenden Interviews sagte er tatsächlich, daß er „seinen jungen theologischen Freunden immer empfahl, alles stets als Frage zu formulieren, weil man dann nicht belangt werden konnte“ (sic)
      Ihr Posting mit 4 Fragen und ein „Es scheint…“-Satz belegt dies ausgezeichnet.

      • Geachte @Adrien Antoine,

        u hebt aan deze menheer een goed en passend antwoord gegeven. Natuurlijk kan niemand, die alleen maar wil provoceren, bijzonder hartelijke en vriendelijke reacties verwachten.

        Ook is het helemaal juist, dat niet alleen theologen iets zinnigs over ons heilig geloof kunnen vertellen. Op het moment zou men integendeel eerder bij een ontwikkelde leek betrouwbare informaties omtrent geloofspunten kunnen verwachten dan bij de modernistische zog. theologen, die nu eenmal ketters zijn – en dus geen gelovigen, laat staan theologen.

        Trouwens heeft „Graue Maus“ niet helemaal gelijk, wat de afwezigheid van theologen in dit „forum“ betreft -althans dan, als een zeer onbeduidende baccalaureus S.ae Theologiae meetelt…

        Met genegen groeten,

        Antifebronius, Pr.

    • Wie man in den Wald hineinruft, so kommt es zurück. Das sagt schon ein altes Sprichwort.
      Es ist übrigens gut, wenn es keine Theologen gibt, weil diese häufig nicht der Förderung, sondern der Relativierung des Glaubens dienen. Ausnahmen gibt es aber bei Katholisches, etwa Herr Schrems fällt mir da ein.

    • @Graue Maus:

      „Muß die Hölle schon auf Erden beginnen?“

      Nehme an, das soll eine „metaphorische Rede sein“. Gratuliere, sehr beeindruckend.

      Natürlich soll „die Hölle nicht schon auf Erden beginnen“, das wäre allen, die hier kommentieren, zu wünschen. Damit sie aber auch nicht -unmetaphorisch- nach dem Tode beginnt, hat man sich liebloser Angriffe auf den Glauben ebenso zu enthalten wie des Hasses auf Glaubensgegner. Und es gehört schon ein nicht gerade alltägliches Maß an Pharisäertum dazu, es einfachen Leuten, deren Glaube von Troll Ballflachhalter hier ständig auf pöbelhafte Weise in den Dreck gezogen wurde, zu verübeln, wenn sie hie und da nicht ganz passend reagiert haben sollten. Diese Transferleistung hätte man von jemandem, der hier die Moralkeule präsentiert, erwarten dürfen.

      • Den Ballflachhalter quasi als Erscheinungsform des „Leibhaftigen“,
        als Hasser und als Pharisäer zu stigmatisieren, als einen, der die Moralkeule schwingt, ist doch reichlich überzogen.
        Da will ich in seinem Namen doch appellieren, den Ball flach zu halten…!

  11. Mutter Teresa und die Mundkommunion!
    Lebe seit 35 Jahren mit Mutter Teresas Waisenkindern, auch direkt in Kalkutta; genauer, im ländlichen Raum außerhalb der Stadt. Kenne also die Kultur sehr, sehr gut!
    Warum hat Mutter Teresa so gesprochen: Weil es in der bengalischen Kultur ausdrücklich ein großer Liebesbeweis ist, einem anderen Erwachsenen mit der eigenen Hand zu füttern. Eheleute tun das bei der Hochzeit gegenseitig. Das gilt als ganz gro0ßes Zeichen der gleichberechtigten Verbundenheit. Mütter füttern ihre Töchter und Söhne sehr oft noch wenn sie erwachsen sind. Also, dass von „meiner (würdigen) Hand in deinen Mund wird dort als großer intimer LIEBESBEWEISS gewürdigt und ganz sicher nicht als Erniedrigung. Von da her musste es Mutter Teresa als skuril und grauenvoll, nicht nachvollziehbar finden, als sie im Westen gesehen hat, was sich die Kirche an sog. Erneuerung ausgedacht hat, um die zu große Hierarchie zwischen Klärus und Laien auf zu heben.

    Eigentlich, wären unsere Hände so heilig, wie wir als ganzer Mensch sein sollten, dann müßte die Handkommunion kein Problem sein.
    Begleitend zu dieser „Erneuerung“ wäre es Pflicht der Kleriker gewesen, den katholischen Menschen täglich zu vermitteln, dass sie selbständig lernen müssen, die BIBEL zu lesen !!! Papst Benedikt hat gesagt:“Wer die Bibel nicht kennt, kennt Christus NICHT“. Warum werden die Laien nicht angehalten, wenigstens über das evangeliumTagfürTag im Internet abrufbar täglich die jeweiligen Tageslesungen und Evangelien zu lesen und zu meditieren ???
    Warum wissen so wenige Katholiken von dieser guten Möglichkeit, wenigstens täglich ein Stück weit die BIBEL kennen zu lernen? Jeder kann sich diese Zeit nehmen, auch wenn er/sie noch so viel Arbeit hat.

    Die Handkommunion ist nicht nötig, wenn der Priester die HEILIGE KOMMUNION mit echter, solidarischer Liebe direkt von der Hand in den Mund an die Gläubigen weitergibt. So, wie das Mutter Teresa in Indien erlebt hat.
    Das Gefüttert werden mit der Hand des Schenkenden wird ausdrücklich als wunderbare Gabe erlebt, die den Beschenkten auf ganz intime Weise (ohne jeden sexuellen Hintergedanken)mit dem Schenkenden verbindet.
    So genau wären wir alle EIN Leib mit Jesus durch die Eucharistie.
    Dazu kommt, dass man in Indien sehr gerne mit der rechten Hand ist und ganz bewußt NICHT mit Besteck, wie im Westen. Inder fragen uns Europäer, wieso wir mit Metall im kostbaren Essen herumstochern, was von der Hand einer geehrten MUTTER gekocht worden ist. Sie emfinden uns Westler babarisch dekadent, wenn sie uns mit Messern und Gabeln im Essen herumwirtschaften sehen. Sie emfinden es traditionell als eine Missachtung der Arbeit der Mutter, die das Essen zubereitet hat.

    Vermutlich sind im Westen überhaupt erst katholische Menschen auf den Gedanken gekommen, die Handkommunion zu fordern, weil sie eine zu rigide Hierarchie innnerhalb der kath. Kirche abbauen wollten. Vielleicht wollten sie auf diese Weise näher teilhaben am Erlösungswerk JESU?

    Nur sehen wir heute sehr klar, dass diese „Erneuerung“ nicht ausgereicht hatte, um eine tatsächliche innere Verbindung zwischen Priester und Laien zu ermöglichen. Statt mit der Handkommunion die verhärtete Hiearchie zwischen Priester und Laien auf zu lösen, haben offenbar beide Seiten die HEILIGE KOMMUNION- JESUS selbst in einen weltlichen Schmutz gezogen. Die Folgen eines falsch verstandenen 2. Vatikanums erleben wir mehr und mehr.

    Christus ist nicht ausreichend verstanden worden, weil Er umfassend verkündet worden ist und nicht lebendig in unserer Mitte hat existieren dürfen.
    Wir könnten sonst sehr, sehr leicht erkennen, welche Gefahr uns durch das Erstarken des Islams in Europa droht.
    Man hat uns die Kommunion in die Hand gegeben, aber nicht darauf hingewiesen, dass man Chrisus nicht kennen kann, ohne SELBST die BIBEL gelesen und verstanden zu haben. Tragischer Schlendrian mit vielleicht fatalen Folgen.

    Aber mir macht noch etwas ganz anderes große Sorgen: Wer glaubt, dass der Kommunionsempfang alleine uns schon befähigt, die Werte der BIBEL in den ALLTAG zu übersetzen, der irrt sehr.
    Die 1. Wandlung geschieht direkt am Altar durch den Priester!
    Die 2. Wandlung geschieht, wenn der Priester uns die HEILIGE EUCHARISTIE auf die Zunge legt und wir sie essen.
    Aber die 3. Wandlung MUSS die sein, JESUS mit Hilfe unseres Wisssens um die BIBEL selbst in den Alltag zu übertragen.
    Wohin denn bitte sonst?
    Die Texte der Bibel sind de fakto das Verdauungsmittel, ohne das die Kommunion gar nicht ausreichend in uns wirken kann. Jesus funktioniert in uns schließlich nicht automatisch, sondern in dem Maße, wie wir IHN ganz bewußt und reflektiert verstehen und annehmen können.
    Und dann muss es sogar noch eine 4. Wandlung unseres Lebens geben, nämlich die in JESUS gegründete Verbundenheit mit anderen, die ebensfalls die Kommunion empfangen haben.

    Wir sollen in JESUS ein LEIB sein. Und genau hierfür haben wir zu wenig echte Begleitung durch die Priester, unsere Seelsorger!

    Ein Seelsorger hat die verschiedenen Talente der Gläubigen zu kennen, zu fördern und so zu bündeln, dass aus dem LEIB des HERREN funktionierende. vilale und lebendige Kraftquellen des Friedens und der gerechten nachhaltigen Entwicklung auf Erden werden kann.
    Damit die Welt (der Suchenden) glauben kann. All das wird nicht wirklich von denen geleistet in der Kirche, die sich in der Hierarchie ganz nach oben gegeben haben.
    Die Mehrheit der Christen würde sonst dem bedrohlichen Islam nicht dermaßen hilflos und dialogunfähig ausgeliefert gegenüber stehen.

    Deshalb: 1. so schnell als möglich zurück zur Mundkommunion, denn sie muss keineswegs als Machtinstrument über den Gläubingen verstanden.
    2. die Kommunion muss gemeinsam mit anderen in den ALLTAG verwandelt werden, sonst darf man sagen, dass sie unverdaut wieder ausgeschieden wird.
    In dem Falle wäre SIE dann über die Toilette im Kanalsystem gelandet!!!
    Wenn man sich die Unfähigkeit sehr vieler Katholiken in Europa anschaut, wirklich sichtbar für JESUS einzutreten, dann darf man davon ausgehen, dass die JESUS würdige VERDAUUNG nicht stattgefunden hat.
    Und das kann durchaus auch für die gelten, die die Hundkommunion praktizieren.
    Kein Grund, im Schockzustand zu verharren:
    Wir müssen jetzt den Verstand einschalten, keine unsinnigen Zänkereien oder Rechthabereinen !
    Wir müssen täglich möglichst viel in der Bibel lesen und sie wirklich zu verstehen suchen!
    http://www.tlig.org lohnt ganz gewaltig zur Unterstützung.

    Bitte unbedingt http://www.tlig.org selbst testen und sich schon einmal ganz praktisch mit der Orthodoxen Kirche beschäfigen. Sollte es eine Einheit mit der Orthodoxen Kirche geben, was ja wirklich nicht unmöglich ist, dann braucht es jetzt viele Christen, die sich schon ganz praktisch in der Welt der Orthodoxie auskennen und andere Menschen unterrichten können. Geht alles mit Internet sehr gut !!!

    Bartholomäus I. von Rumänien: „Wenn wir uns nicht bald vereinigen, dann werden wir gemeinsam untergehen“!
    Das muss nicht sein und es braucht nicht zu sein.
    Tun wir das, was nötig ist, denn es nicht möglich,
    ohne in Panik und Stress zu fallen.

    Werden wir wie die Kinder, statt zu viel zu theoretisieren!

    • Das ist alles sehr gut und fundiert, was Sie, werte Stefanie hier schreiben.
      Sie schreiben über insgesamt 4 Wandlungen. Das ist absolut korrekt. So sollte es sein und muß es werden.

      Der Geist muß sich radikal ändern. Denn in aller Regel geht ein Christ, wenn überhaupt noch, zur Kirche, ohne aber ein anderes Leben zu führen. Auch und gerade bei den Christen kommts meist auf weltlichen Erfolg an und dafür wird dann auch alles getan. Die Lebenskoordinaten unterscheiden sich eigentlich kaum oder gar nicht von denen anderer. Und in der Kirche ist man in der Regel für sich. Jeder geht seine Wege. Es gibt keine Gemeinschaft, hier und da kleine Grüppchen.

    • Die Skrupellosigkeit, mit der tlig-Anhänger sich der hl. Kommunion bzw. des Abendmahls in den unterschiedlichsten Kirchen und Gemeinden bemächtigen und sich dabei über ausdrückliche Verbote hinwegsetzen, kann ich nie und nimmer gut finden. Lieber verzichte ich auf den Empfang der physischen Gestalten und kommuniziere nur geistig, als dass ich mir eucharistische Gemeinschaft raube oder erschwindle.

  12. Korrektur:
    Der zweit-letzte Satz muss lauten:

    Tun wir das, was nötig ist, denn es IST möglich,
    ohne in Panik und Stress fallen.

    Entschuldigung!

  13. @ Stefanie:

    Der Satz: „Die Lektüre der heiligen Schrift ist für alle“ („Lectio sacrae Scripturae est pro omnibus“) wurde von der Kirche verurteilt – nämlich durch Papst Clemens XI. in der Konstitution „Unigenitus Dei Filius“ (DH 2400 bzw. 2480). Nicht Bibellektüre, sondern gründliches Studium eines altbewährten Katechismus wäre zunächst zu empfehlen, um die Hl. Schrift überhaupt richtig verstehen zu können. Unerleuchtetes Bibelstudium ist eine der Hauptursachen für Häresien! Nicht jeder, sondern nur derjenige, der wirklich über solide Kenntnisse der Glaubenslehre verfügt, kann es wagen, die Hl.Schrift zur Hand zu nehmen, wenn sie richtig verstanden werden soll. Und dann hätte man natürlich eine kirchlich approbierte Ausgabe mit solidem Kommentar zu nehmen (Allioli, Arndt usw.)

    Ferner schreiben Sie, man solle nicht „im Schockzustand verharren“. Offen gestanden bin ich -obwohl man in der Seelsorge einiges an Unfug zu hören bekommt- über Ihre Bemerkungen schockiert: Die Hl. Schrift als „Verdauungsmittel“ der hl. Kommunion; „Jesus funktioniert (!!!) nicht automatisch“; Ihre sonstige seltsamen Vergleiche, die dem Gebiet des Stoffwechsels entnommen sind; Werbung für eine „Beschäftigung“ mit Gemeinschaften, die von der Kirche getrennt sind; die Aufforderung, man solle dies und jenes -den Glauben Betreffendes- „testen“ (!!!) — da ist man wirklich sprachlos. Halten Sie die Sakramente der katholischen Kirche bzw. ihre Lehre für eine Art Hottentotten-Fetisch?

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