Reliquien von Pater Pio und Pater Mandic in Rom – Heilige Messe im überlieferten Ritus

Sterbliche Überreste von Pater Pio und Pater Leopold Mandic befinden sich zum Heiligen Jahr der Barmherzigkeit bis zum 11. Februar in Rom
Sterbliche Überreste von Pater Pio und Pater Leopold Mandic befinden sich zum Heiligen Jahr der Barmherzigkeit bis zum 11. Februar in Rom


Ihnen gefällt Katholisches.info? Helfen Sie bitte mit, daß Katholisches.info auch im Oktober erscheinen kann. Es fehlen noch 1.673,- Euro.


Zur Zuwendungsübersicht


(Rom) Am Montag sind die sterblichen Überreste des Heiligen Pater Pio von Pietrelcina und des Heiligen Leopold Mandic in Rom eingetroffen. Am Morgen des 5. Februar wird am Aufbewahrungsort ihrer Schreine eine Heilige Messe in der überlieferten Form des Römischen Ritus zelebriert.

Heute erfolgt als zweiter Etappe die Überführung in die römische Kirche San Salvatore in Lauro. Am Freitag, den 5. Februar bis zur Translation in den Petersdom, die am Samstagnachmittag erfolgt, werden für die in großer Zahl erwarteten Pilger in San Salvatore in Lauro zahlreiche Heiligen Messen zelebriert. Darunter am Freitagmorgen um 7 Uhr auch eine Heilige Messe in der überlieferten Form des Römischen Ritus.  Zelebrant wird Pater William Baker von der Petrusbruderschaft sein.

Die traditionsverbundene Seite Messa in Latino spricht von einem „kleinen Wunder“. Die Anwesenheit der beiden heiligen Kapuziner und Beichtväter, von denen keiner im Novus Ordo zelebrierte (Pater Leopold starb 1942, Pater Pio hochbetagt 1968), habe es möglich gemacht, daß auch der überlieferte Ritus „Berücksichtigung findet, wo dies bisher nicht der Fall war“, so Messa in Latino.

Text: Giuseppe Nardi
Bild: Messa in Latino

Artikel drucken

9 Comments on Reliquien von Pater Pio und Pater Mandic in Rom – Heilige Messe im überlieferten Ritus

  1. Jetzt wird auf beliebte Volksheilige zurückgeriffen, um ein konzeptschwaches Barmherzigkeitsjahr-mit-Discount-Allüren anzukurbeln. Man spannt ihre Popularität vor den Konzilskarren und übersieht dabei großzügig, daß sie für einen ganz anderen Bekehrungsweg gestritten haben.

    Ähnliches auch in Fatima: da die neue Dreifaltigkeitskirche in ihrer gebauten Konzilsarchitektur von den Gläubigen nicht angenommen wird, möchte man gerne die beiden seligen Hirtenkinder aus der alten Basilika dorthin umsetzen – damit sich das gewünschte Bild endlich einstellt …

  2. Jean @ Sie haben recht. Diese zwei Heiligen haben eine ganz andere Kirche ver-
    treten, nicht die Konzilskirche. Der Ausspruch von Pater Pio in der Zeit des
    Konzils spricht eine deutliche Sprache :..was machen die da ? ( Rom ).Er hat
    auch besonders betont, dass man der Tradition treu bleiben soll. So gesehen,
    handelt man gegen den Willen der beiden Heiligen.

  3. Nunja, es gibt zwei Arten, mit Feinden umzugehen, entweder man bekämpft sie, oder man vereinnahmt sie.

  4. Bei Pater Pio verstehe ich nicht, warum seine Heiligsprechung solange dauerte, angesichts der vielen Wunder, die er bewirkte.

    • Wertes Laemmlein – das hier im frommen Schafspelz umhergeht und brüllt wie ein reissender Löwe – Evangelikalen ist das nur schwer vermittelbar, weil sie so verstockt in ihrem Glauben sind.

      • Das Lämmlein trägt ein natürliches Lammfell, werte @ hicesthodie, und braucht kein Schafsfell umzulegen. Es stellt eine unschuldige, wiewohl vorbedacht formulierte Frage, die zum Nachdenken anregen soll. Wie vorherzusehen, ist eine Antwort zur Sache schwierig. Lieber möchte ich felsenfest im Glauben, als verstockt im Unglauben, an Christus sein. Papst Franziskus macht schon mal gern auf konservativ katholisch (was von großer Spannweite ist, rigoristisch und lax, büßerisch und ausschweifend, asketisch und üppig, zart und grausam, grell und gruselig…), wenn es der Revolution dient. Pater Pio und Pater Mandic mitten dabei für UNO und EU, für Interreligion und „Umweltschutz“. Wenn der Herr Jesus von Gräbern und Leichen sprach, dann eher im negativen Kontext, und nach allem was wir aus dem Neuen Testament wissen, beteten die Apostel, ohne Umwege und Zwischeninstanzen, direkt zu Gott und hießen so auch andere tun.

      • Leo, nicht dass wir in der Sache bezüglich Bergoglio nicht einer Meinung wären, aber es wäre mir ehrlich lieber, Sie würden mit offenen Karten spielen und sich solche Spitzen sparen. Ich muss Ihnen auf Ihre rhetorische Frage doch keine ernsthafte Antwort geben. Sie kennen sich im katholischen Glauben doch bestens aus. Im Grunde schätze ich Sie (resp. Ihre Beiträge) sehr, auch ggf. als Protestant und Evangelikaler! Das nur mal am Rande und zur Klärung der Fronten 😉 Friede!? Friede! 🙂

Comments are closed.