Papst Franziskus: Seine Rede in der Synagoge von Rom

Papst Franziskus besuchte am 17. Januar 2016 die Hauptsynagoge von Rom (links: Oberrabbiner Riccardo Di Segni, Mitte: Kardinal Walter Kasper)
Papst Franziskus besuchte am 17. Januar 2016 die Hauptsynagoge von Rom (links: Oberrabbiner Riccardo Di Segni, Mitte: Kardinal Walter Kasper)

Besuch der Synagoge von Rom

Ansprache des Heiligen Vaters Franziskus
an die jüdische Gemeinschaft

Sonntag, 17. Januar 2016

 

Liebe Brüder und Schwestern,

ich bin froh, heute mit Euch in diesem Haupttempel zu sein. Ich danke Dr. Di Segni, Frau Dr. Dureghello und Rechtsanwalt Gattegna für ihre höflichen Worte und danke Euch allen für die warmherzige Aufnahme, Danke! Todà rabbà!

Bei meinem ersten Besuch in dieser Synagoge als Bischof von Rom wünsche ich Euch und allen jüdischen Gemeinschaften, den brüderlichen Friedensgruß dieser Kirche und der ganzen katholischen Kirche auszudrücken.

Unsere Beziehungen liegen mir sehr am Herzen. Bereits in Buenos Aires war es üblich, daß ich in die Synagogen ging, um die dort versammelten Gemeinschaften zu treffen, aus der Nähe ihren Festen und jüdischen Gedenktagen zu folgen und dem Herrn zu danken, der uns das Leben schenkt und uns auf dem Weg durch die Geschichte begleitet. Im Laufe der Zeit ist eine spirituelle Verbindung entstanden, die das Entstehen authentischer Beziehungen der Freundschaft begünstigt hat und auch einen gemeinsamen Einsatz inspiriert hat. Im interreligiösen Dialog ist es grundlegend, daß wir uns vor unserem Schöpfer als Brüder und Schwestern begegnen und Ihm Lob erweisen, daß wir uns respektieren und gegenseitig schätzen und versuchen, zusammenzuarbeiten. Und im jüdisch-christlichen Dialog gibt es eine einzigartige und besondere Bindung aufgrund der jüdischen Wurzeln des Christentums: Juden und Christen haben sich als Brüder zu fühlen, vereint durch denselben Gott und durch ein reiches, gemeinsames geistliches Erbe (Nostra aetate, 4), auf das es sich zu gründen gilt und die weitere Zukunft aufzubauen gilt.

Papst Franziskus beim Besuch der Hauptsynagoge von Rom, 17. Januar 2016
Papst Franziskus beim Besuch der Hauptsynagoge von Rom, 17. Januar 2016

Mit diesem meinem Besuch folge ich den Spuren meiner Vorgänger. Papst Johannes Paul II. kam vor 30 Jahren hierher, am 13. April 1986; und Benedikt XVI. war vor inzwischen sechs Jahren unter Euch. Johannes Paul II. prägte bei jener Gelegenheit den schönen Ausdruck „ältere Brüder“, und tatsächlich seid Ihr unsere älteren Brüder und Schwestern im Glauben. Wir alle gehören zu einer einzigen Familie, der Familie Gottes, der uns begleitet und beschützt als sein Volk. Gemeinsam, als Juden und als Katholiken, sind wir gerufen, unsere Verantwortung für diese Stadt zu tragen, indem wir unseren Beitrag leisten, vor allem einen geistlichen, und die Lösung der verschiedenen aktuellen Probleme fördern. Ich wünsche mir, daß die Nähe, das gegenseitige Kennen und die Wertschätzung zwischen unseren beiden Glaubensgemeinschaften immer mehr wachse. Deshalb ist es von Bedeutung, daß ich gerade heute zu Euch gekommen bin, am 17. Januar, dem Tag, an dem die Italienische Bischofskonferenz den „Tag des Dialogs zwischen Katholiken und Juden“ begeht.

Papst Franziskus beim Besuch der Hauptsynagoge von Rom, 17. Januar 2016
Papst Franziskus beim Besuch der Hauptsynagoge von Rom, 17. Januar 2016

Wir haben vor kurzem des 50. Jahrestages der Erklärung Nostra aetate des Zweiten Vatikanischen Konzils gedacht, der einen systematischen Dialog zwischen der katholischen Kirche und dem Judentum möglich gemacht hat. Am vergangenen 28. Oktober konnte ich auf dem Petersplatz auch eine große Zahl jüdischer Vertreter begrüßen und ich habe mich so ausgedrückt: „Eine besondere Dankbarkeit gegenüber Gott verdient die wirkliche Verwandlung, die in diesen 50 Jahren die Beziehung zwischen Christen und Juden gehabt hat. Gleichgültigkeit und Gegensatz haben sich in Zusammenarbeit und Wohlwollen verwandelt. Von Feinden und Fremden sind wir zu Freunden und Brüdern geworden. Das Konzil hat mit der Erklärung Nostra aetate den Weg vorgegeben: „Ja“ zur Wiederentdeckung der jüdischen Wurzeln des Christentums; „Nein“ zu jeder Form des Antisemitismus und Verurteilung von jeder Beleidigung, Diskriminierung und Verfolgung die daraus folgen“. Nostra aetate hat zum ersten Mal die Beziehungen der katholischen Kirche mit dem Judentum auf ausdrückliche Weise theologisch definiert. Es hat natürlich nicht alle theologischen Fragen, die uns betreffen, gelöst, aber es hat dazu ermutigt, indem es einen sehr wichtigen Anstoß zu weiteren, notwendigen Überlegungen gab. Diesbezüglich hat die Kommission für die religiösen Beziehungen zum Judentum am 10. Dezember 2015 ein neues Dokument veröffentlicht, das die theologischen Fragen behandelt, die in den Jahrzehnten seit der Promulgation von Nostra aetate aufgetreten sind. In der Tat verdient es die theologische Dimension des jüdisch-christlichen Dialogs, immer mehr vertieft zu werden und ich wünsche alle jene zu ermutigen, die in diesem Dialog engagiert sind, in diesem Sinne fortzufahren mit Einsicht und Ausdauer. Gerade aus theologischer Sicht zeigt sich deutlich die unzertrennliche Bindung, die Christen und Juden vereint. Die Christen, um sich selbst zu verstehen, können nicht anders, als sich auf die jüdischen Wurzeln zu beziehen, und die Kirche erkennt, obwohl sie das Heil durch den Glauben an Christus bekennnt, die Unwiderruflichkeit des Alten Bundes und der beständigen und treuen Liebe Gottes für Israel.

Papst Franziskus beim Besuch der Hauptsynagoge von Rom, 17. Januar 2016
Papst Franziskus beim Besuch der Hauptsynagoge von Rom, 17. Januar 2016

Zusammen mit den theologischen Fragen dürfen wir die großen Herausforderungen nicht aus dem Blick verlieren, denen die Welt von heute gegenübersteht. Jene einer integralen Ökologie hat inzwischen Priorität, und als Christen und Juden können und müssen wir der gesamten Menschheit die Botschaft der Bibel zur Bewahrung der Schöpfung vermitteln. Konflikte, Kriege, Gewalt und Ungerechtigkeit öffnen tiefe Wunden in der Menschheit und rufen uns, den Einsatz für den Frieden und die Gerechtigkeit zu verstärken. Die Gewalt des Menschen über den Menschen steht im Widerspruch mit jeder Religion, die dieses Namens würdig ist, und besonders mit den drei großen monotheistischen Religionen. Das Leben ist heilig, da ein Geschenk Gottes. Das Fünfte Gebot des Dekalogs sagt: „Nicht töten“ (Ex 20,13). Gott ist der Gott des Lebens und will es immer fördern und verteidigen; und wir, geschaffen nach seinem Bild und Ebenbild sind gehalten, es ebenso zu tun. Jedes menschliche Wesen, da Geschöpf Gottes, ist unser Bruder, unabhängig von seiner Herkunft oder seiner religiösen Zugehörigkeit. Jeder Mensch ist mit Wohlwollen zu betrachten, so wie Gott es tut, der seine barmherzige Hand allen entgegenstreckt, unabhängig von ihrem Glauben und ihrer Herkunft, und der sich jener annimmt, die Ihn am meisten brauchen: die Armen, die Kranken, die Ausgegrenzten, die Wehrlosen. Dort, wo das Leben in Gefahr ist, sind wir noch mehr gerufen, es zu beschützen. Weder die Gewalt noch der Tod werden je das letzte Wort vor Gott haben, der der Gott der Liebe und des Lebens ist. Wir müssen mit Beharrlichkeit zu ihm beten, damit er uns hilft, in Europa, im Heiligen Land, im Nahen Osten, in Afrika und in allen anderen Teilen der Welt die Logik des Friedens, der Versöhnung, der Vergebung, des Lebens zu praktizieren.

Papst Franziskus beim Besuch der Hauptsynagoge von Rom, 17. Januar 2016
Papst Franziskus beim Besuch der Hauptsynagoge von Rom, 17. Januar 2016

Das jüdische Volk mußte in seiner Geschichte die Gewalt und die Verfolgung erleben bis zur Vernichtung der europäischen Juden während der Shoah. Sechs Millionen Menschen wurden nur wegen ihrer Zugehörigkeit zum jüdischen Volk Opfer der unmenschlichsten Barbarei, die im Namen einer Ideologie Gott durch den Menschen ersetzen wollte. Am 16. Oktober 1943 wurden mehr als tausend Männer, Frauen und Kinder der jüdischen Gemeinde von Rom nach Auschwitz deportiert. Heute will ich auf besondere Weise mit dem Herzen an sie erinnern: ihre Leiden, ihre Ängste, ihre Tränen dürfen nie vergessen werden. Und die Vergangenheit muß uns eine Lehre für die Gegenwart und die Zukunft sein. Die Shoah lehrt uns, daß es immer höchste Wachsamkeit braucht, um rechtzeitig zur Verteidigung der Menschenwürde und des Friedens einzugreifen. Ich möchte meine Nähe mit jedem noch lebenden Zeugen der Shoah bekunden; und richte meinen Gruß besonders an Euch, die Ihr hier anwesend seid.

Liebe ältere Brüder, wir müssen wirklich dankbar für alles sein, was in den vergangenen 50 Jahren verwirklicht werden konnte, weil zwischen uns das gegenseitige Verständnis gewachsen ist und vertieft wurde, das wechselseitige Vertrauen und Freundschaft. Bitten wir gemeinsam den Herrn, damit er unseren Weg in eine gute, bessere Zukunft führt. Gott hat für uns Pläne des Heils, wie der Prophet Jeremia sagt: „Ich kenn die Pläne, die ich für euch bereitet habe, Spruch des Herrn, Pläne des Friedens und nicht des Unheils, um euch eine Zukunft voll Hoffnung zu gewähren“ (Jer 29,11). Der Herr segne und behüte uns. Er lasse sein Antlitz über uns leuchten und schenke uns seine Gnade. Wende dein Angesicht uns zu und schenke uns Frieden (vgl. Num 6,24-26). Shalom alechem!

Übersetzung: Giuseppe Nardi
Bild: vatican.va/Osservatore Romano (Screenshots)

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33 Comments

  1. „Die Gewalt des Menschen über den Menschen steht im Widerspruch mit jeder Religion, die dieses Namens würdig ist, und besonders mit den drei(!!!) großen monotheistischen Religionen“.

    Dieser Satz entwertet die gesamte Rede: Der Islam kennt kein Tötungsverbot gegenüber den Nichtmuslimen. Juden und Christen sind Dhimmis, Menschen zweiter Klasse, die man quälen, vertreiben und töten darf.

    • Katharina @ Sie haben recht, wie kann ein Papst der römischen Kirche so lapidar
      von drei monotheistischen Religionen reden. Der christliche Glaube lehrt den
      dreieinigen Gott, an die selbst die Juden nicht glauben, nicht glauben können
      ohne ihre Identität aufzugeben. Franziskus ist von Natur aus ein Verwirrer und
      Vorarbeiter einer Weltreligion ohne Gott.

  2. Wieder alles in einen „interreligiösen“ Topf ? Wo bleibt die Differenzierung ?

    Das durch die Erfüllung der Verheissungen des Alten Bundes neue Volk Gottes des Neuen und Ewigen Bundes hat 
    geistlich nur mit jenen
    gläubigen Juden des Alten Bundes eine „ältere brüderliche“ Verbindung, die aufrichtig und treu an das verheissene Kommen des Messias geglaubt haben.
    Also auch nur mit jenen Juden, die „Kinder Abrahams dem Glauben nach“ sind; alleine durch die Patriarchen, Moses und die Propheten hat die Kirche die Offenbarung des Alten Bundes empfangen.

    Ebenso stehen wir selbstredend mit den sich auf den Namen des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes haben taufen lassenden Juden des Neuen Bundes als unsere Brüder und Schwester in geistlicher Verbindung.

    Nicht aber mit den nachchristlichen Juden, die weiterhin 
    den Glauben an
    die Ewige Wahrheit Jesus Christus bewusst verneinen.

    • @ Defendor : Bezüglich Ihrer letzten Zeile : Wissen Sie eigentlich , was
      Andersgäubige an uns bedenkenswert finden oder nicht akzeptieren . So ist
      das nun einmal bei den verschieden Religionen und ihren Gläubigen , deren
      Glaube von Von Herkunft und vor allem Weltregion abhängt. Wären Sie in
      Tibet geboren wären Sie wahrscheinlich NICHT katholisch . „Bewusst verneinen“ ist eine Schamlosigkeit . Viele Juden und Andersgäubige kommen
      überhaupt nicht auf die Idee , sich zu „bekehren“ , weil sie sich in
      ihrer jeweiligen Religion gut (genug) aufgehoben fühlen . Was soll also
      diese Hybris ?

      • @ Leo L & Martin E.

        Denke, Martin Eisel meint, dass jeder Mensch in etwas hineingeboren wird, das ihm als selbstverständliche wenigstens „beste“ Version des Glaubens anerzogen wird.

        Man sollte schon sehen, dass viele Katholiken nicht aus echter persönlicher Überzeugung und Prüfung, sondern aus gewohnheit oder sogar Kulturchauvinismus „katholisch“ sind. Genauso ist es bei anderen Religionen.
        Bei manchen ist es einfach nur „Vaterlandsliebe“ oder „Heimatliebe“.

        Es ist daher normal, wenn junge Leute fragen, was die andern glauben und sich damit beschäftigen.

        Man muss oft erst reifen und bestimmte Erfahrungen machen, um da klarer zu sehen. Jeder geht da einen mehr oder weniger langen Weg.

        In der Tat hat heute jeder Zugang zu fast allem. Auch zu Nachrichten über Jesus. Das Evangelium ist inzwiwchen in aller Welt bekannt gemacht worden. Niemand kann mehr sagen: Das wusste ich nicht.

        Wir alle haben die Pflicht, uns kundig zu machen. Auch wenn wir als Katholiken geboren sind. Wir müssen überprüfen, ob das, was wir anerzogen bekamen, wirklich die Wahrheit ist.

        Wer das nicht tut – und das kann auch der Kulturkatholik sein – versündigt sich.
        Es ist wirklich das Mindeste, das man von mir verlangen kann, dass ich mich meiner Begabung entsprechend mit der Gottesfrage auseinandersetze.

        Da ich das aber tue, weiß ich, dass vieles lange braucht und nicht alles zu jedem Zeitpunkt erfasst werden kann. Es ist auch dann alles Gnade.

        Daher immer: Duldsamkeit mit den anderen, damit Gott nicht zu uns eines Tages so unduldsam ist, wie wir es waren.

  3. Auf der irdischen Ebene mag sich verbrüdern wer will, aber auf der geistigen bleibt getrennt, was nicht zusammengehört, denn Jesus Christus war und ist das trennende Schwert.

  4. In einem konzessiven Nebensatz seiner Rede erwähnt Papst Franziskus, dass „die Kirche (…) das Heil durch den Glauben an Christus bekennnt“.
    Das Entschheidende fehlt hier. Die Kirche bekennt nicht den Glauben an einen Christus im allgemeinen – „Christus“, d.i. Gesalber, ist ja zuerst kein Name, sondern eine Amtsbezeichnung. Ungefähr 40 falsche Messiasse soll es in der Geschichte Israels gegeben haben. Der größte falsche Messias kommt noch. Wir Christen bekennen also nicht einfach Christus, sondern JESUS Christus.
    Unsern Herrn Jesus hat der Papst nicht ein einziges Mal genannt.

  5. Die Rede ist ein weltliches Friede-Freude-Eierkuchen-Geschwätz. Wem soll das etwas bringen, ausser unter Christen viel Verwirrung stiften.
    Es gibt nur ein auserwaehltes Volk, es hat sich durch die Ankunft des Messias, des Christus gespalten. Es gibt nicht zwei auserwählte Völker, ein altes = die Juden, ein neues = die Christen. Nein, denn die Christen sind alle, Juden und Heiden, die Christus erkannt haben.
    Die, die heute noch Juden sind, haben Christus nicht erkannt. Sie sind nicht getauft. Sie haben keinen Anteil am auserwählten Volk.
    Sie haben das schlimmste getan, was man tun kann, sie haben den, auf den sie angeblich so sehnsüchtg gewartet haben, ans Kreuz geschlagen. Das sind Fakten. Das kann auch durch Schönreden nicht geändert werden. Daher hat sie der Herr bis ans Ende der Zeiten mit Verstocktheit geschlagen. Das ist kein Geschenk Gottes, nein, nein, nix schönreden. Es ist schlimm, tragisch, eigentlich entsetzlich für die Juden. Aber sie erkennen es ja nicht, deshalb sehen sie es natürlich nicht so. Wir aber, die Christen, sollten sie in ihrer Verstocktheit nicht auch noch bestärken. Damit beleidigen wir Christus, Gott Vater-Sohn-Heiligen Geist.
    Nichts mehr und nichts weniger. Paulus sagt es im Römerbrief ganz deutlich, dabei wünschte er sich nichts sehnlicher als, dass alle Christus erkennen

    • Die heute noch Junden sind, haben nicht das „Schlimmste getan, was man tun kann, (…) an sKreuz geschlagen“.

      Das ist einer dieser typisch antijüdischen Sätze, die nur Hochmut ausdrücken.

      Ans Kreuz haben Juden und Heiden Jesus gemeinsam. Im Credo erwähnen wir ausdrücklich den Heiden Pilatus!

      Die Kirche lehrt, das darüber hinaus jeder Mensch durch seine Sündhaftigkeit Jesus ans Kreuz geschlagen hat.

      Die heutigen Juden haben natürlich im buchstäblichen Sinn Jesus nicht ans Kreuz geschlagen – welch eun Blödsinn!
      Sie sind ins Judesein hineingeboren, wie Sie ins Christsein.
      Und jedem wird gesagt, sein Hintergrund sei der einzig Wahre.

      Nicht so unduldsam also und geben Sie den Menschen die Zeit, die Gott uns allen doch offenkundig in so großer Güte schenkt!

      • @Zeitschnur
        Nein, an der Aussage ist nichts „antijüdisch“. Wie käme ich dazu? Ich habe ein Factum der Weltgeschichte und der Heilsgeschichte geschildert. Die Fakten kann ich nicht ändern. Wenn ich könnte, wünschte ich, alle Menschen würden Christus erkennen und annehmen.
        Das mit dem „Blödsinn“ überhöre ich einfach. Vielleicht fragen Sie einmal Juden, wie sie ihren Kindern beibringen, sich von Christus und den Christen fernzuhalten. So einfach ist das nicht mit dem „hineingeboren“ werden. Auch jeder Christ muss sich persönlich für Christus entscheiden.
        „Unduldsam“ bin ich auch nicht, wie könnte man das sein, angesichts von 2000 Jahren seit der Ankunft des Messias.
        Ich wollte und will zum Ausdruck bringen, dass von katholischer Seite alles zu vermeiden ist, was die Juden (wie jeden anderen Menschen) davon abhalten kann, sich zu Christus zu bekehren. Genau diese Gefahr sehe ich durch eine zu grosse, nivellierende „Brüderlichkeit“ (betrieben von Papst Franziskus und der Kommission für die religiösen Beziehungen zum Judentum, siehe deren Dokument vom Dezember 2015).
        „Kinder Gottes“ sind die Getauften, meine „Brüder“ sind (abgesehen von den leiblichen) meine Glaubensbrüder in Christus. Dass die Heiligen unsere „älteren Brüder“ sind, wie gelesen, finde ich sehr schön und will ich mir gerne merken.
        Das alles wird durch die universale Brüderlichkeit des französischen Revolutionsdenkens verdunkelt. Die Ungläubigen und die Juden sollten Sehnsucht nach der christlichen Brüderlichkeit und Gotteskindschaft haben, statt dessen behauptet Papst Franziskus, alle Menschen seien Kinder Gottes (Video mit Gebetsmeinungen) und die Juden seien „ältere Brüder im Glauben“.
        Mir steht es nicht zu, zu beurteilen, ob es schlimmer ist, ein Ungläubiger zu sein oder ein Jude, der ja kein Ungläubiger ist, sondern per definitionem sogar ein Christusleugner. Der Jude von heute ist nicht mehr der Jude des Alten Bundes, der auf den Messias wartet. Der Jude von heute ist (ob bewusst oder hineingeboren) per definitionem ein Leugner des erschienenen Messias. So ist die Geschichte, das können wir ja nicht einfach unter den Tisch fallen lassen, ohne Christus unter den Tisch fallen zu lassen. Deshalb ist die Behauptung einer direkten Kontinuität zwischen den Juden vor dem Auftreten Christi und danach ein Irrtum, der nicht gefördert werden sollte. Das heutige Judentum ist aus dem Pharisäertum hervorgegangen, den bewussten Gegner und Verfolgern von Christus und der frühen Kirche.
        Gefühlsmässig, was nichts heissen will, scheint mir die Position von Juden (und auch Moslems, die als gezielt antichristlichen Teil der Lehre behaupten: Gott hat keinen Sohn) sogar problematischer.

      • @ Moischele

        Sie schauen nur durch Ihre eigene Brille und versetzen sich nicht in den andern hinein.

        Ihre Behauptung Juden würden generell ihre Kinder von Christen fernhalten ist ebenfalls Blödsinn – das machen allenfalls Ultraorthodoxe. Aber man behauptet hier doch auch im Forum, die meisten Junden wären böse Progressive. Und DIE halten ihre Kinder ganz sicher von niemandem fern!

        Und wie war das mit Katholiken? Haben die nicht auch ihre Kinder etc. etc.? Oder nch besser: die Juden ghettoisiert, damit sie sich nur nicht zu stark annähern?

        Bisschen Ehrlichkeit wäre gut.

        Ansonsten: Ein heutiger Jude sieht sich nicht als „Christusleugner“. Er lebt in seiner Tradition und denkt, sie sei vollkommen.

        Oder halten Sie sich für einen aktiven Mohammed-Beleidiger, weil Sie ihn für einen falschen Propheten halten?
        Ein Mulsim wird Sie, wenn er so tickt wie Sie, aber dafür halten…

        Was bringt uns ein solcher Umgang mit dem andern?

        In weiten Strecken theologischer Aussagen aber sagen Sie nur das, was ich zuvor schon gesagt hatte…?!

    • Womit wir naemlich bei der Frage waeren, wie schwer es wiegt den Sohn des Schoepfers zu kreuzigen ?
      Wie Sie richtig sagen, das laesst sich nie und nie mehr schoenreden.
      Besonders pervers ist, dass der Stellvertreter Christi auf Erden diese Tatsache verschweigt, ja verleugnet.
      Das ist ganz ganz schlimm.

      • Um Gottes Willen – geht denn das nicht in eure Gehirne hinein? Ans Kreuz geschlagen haben Jesus von Nazaret die damals lebenden Juden, und hier vor allem die in der Menge in Jerusalem, die „ans Kreuz mit ihm“ geschrieen haben. Weder die anderen damals lebenden Juden, die nicht dabei waren, noch die später lebenden Juden und schon gar nicht die heute lebenden Juden haben Jesus gekreuzigt. Natürlich wiegt es schwer, den Sohn des Schöpfers zu kreuzigen, aber wer hat es denn getan?! Moischele zitiert: „Die, die heute noch Juden sind, haben … Sie haben das schlimmste getan, was man tun kann, sie haben den, auf den sie angeblich so sehnsüchtg gewartet haben, ans Kreuz geschlagen.“
        Wieviel Unverstand muss man bloß haben oder wieviel verblendeter Fanatismus steckt dahinter, um so einen wahnsinnigen Unsinn zu schreiben!

      • Galilei
        Es ist ein Riesenfettnapf, in den ich jetzt trete, aber sehen Sie keine Parallele zum Holocaust, der den nachgeborenen Deutschen immer wieder vorgehalten wird, fast so als bestünde die deutsche Vergangenheit nur aus 1933-45, und das bis zum Ende der Welt?

      • @ Leo Lämmlein

        Kein Fettnapf, sondern hier bloß nicht das Thema. offenbar braucht die Menschheit solche Kollektihaft, um ihr Mütchen zu kühlen.

        Aber bitte: meist sind die Katholiken, die sich wortreich darüber erregen, dass sie immer noch mit Auschwitz erpresst werden, aber wesentlich fahrlässiger, wenn es um eine angebliche Kollektivschuld der Juden geht…

        Vor Gott jedenfalls gibt es keine Kollektivschuld! Weder bei den Junden noch bei sonstwem.

        Gott, so heißt, sucht Sünden der Väter an den Kindern heim. Das heißt aber nicht, dass die Kinder mitschuld sind.
        Es heißt, dass die Kinder Folgen der Untaten ihrer Eltern tragen müssen – unschuldig!
        Ob und inwieweit sich Kinder die Taten ihrer Eltern zu eigen machen, ist eine je neue Entscheidung und offen.

  6. Diese Rede ist ein Wirrwarr von Wahrem und Falschem.
    Natürlich sind auch die Christen mit einem ressentimentgeladenen Weg mit den Juden eindeutig und unwiderruflich an eine Grenze geraten, die mit Sicherheit Gott selbst verfügt hat: die Shoiah kam nicht aus Versehen und nicht ohne die massive Vorbereitung durch die Kirche bzw. sehr viele ihrer Vertreter.
    Ein rassistischer Antisemitismus hätte niemals soviel Boden gewinnen können, wenn nicht jahrhundertelang die Kirche, in schönster ökumenischer Eintracht übrigens (!), die Juden verleumdet, misshandelt und diskriminiert hätte.
    Insofern war mit dem millionenfachen Mord, zu dem der Papst geschwiegen hat, obwohl sein Vorgänger drauf und dran war, den Mund aufzutun, aber darüber starb, eine Zäsur gesetzt.
    Auch theologische Meinungen (die ja niemals Dogma waren!), die den Antijudaismus begünstigt oder prodziert haben, mussten auf den Prüfstand.
    Diese Meinungen haben sich massiv am NT verfehlt, und das musste eigentlich mal endlich klar gesagt werden.

    Nun ist aber etwas Tragisches passiert: Man schüttete das Kind mit dem Bad aus und geriet theologisch in das andere Extrem.

    Was immer F. hier an Wahrem sagt – er verschweigt, dass das Heil in Jesus Christus für alle gegeben ist und nach der Schrift ja sogar zuallererst und bevorzugt den Juden.
    Ob wir „Brüder“ in einem spezifischen heilsgeschichtlichen Sinn sind, mag dahingestellt bleiben, ich meine sogar, dass amn das vertreten kann, wir sind es aber noch nicht als Getaufte, also im Vollsinn des Getauftseins.

    An der Rede vom „Bruder“ entscheidet sich nach den Worten des Apostels Johannes der wahre Glaube:

    Wer den „Bruder“ in Christus hasst oder ihm verweigert, Bruder genannt zu werden, IST ein Antichrist. Es spricht daher für sich, dass der historische hl. Franziskus den Klarissen die Anrede „Schwester“ nicht nur verweigerte, sondern sogar im Vatikan beantragte, dass er sie nur als „Frau“ ansprechen muss und sie nicht „Schwestern“ genannt werden DÜRFEN, denn Frauen hätten den „bösen Blick“. Wenn man sich klarmacht, dass Jesus seine Geheimnisse immer zuerst Frauen kundgetan hat und der hl. Petrus ausdrücklich die Männer ermahnte, die Frauen als Schwestern in Christus anzuerkennen, dann ist das ein antichristliches Zeichen.

    Wenn man aber, und auch das sagt Johannes, einen Bruder nennt, obwohl man weiß, dass er Christus nicht bezeugt, dann macht man sich mitschuldig an seinem Unglauben und wird dafür zur Verantwortung gezogen.

    Da F. das nicht differenziert, inwiefern die Juden unsere Brüder sind, entsteht der Eindruck, es gehe für sie auch ohne Christus. Er verschweigt ihnen, dass wir glauben, dass Jesus der Messias ist, der zuerst und vor allem für die Juden gekommen ist.

    Das kann nicht sein – wir sind nicht gehalten, ständige Judenhetze zu betreiben, sondern den Juden zu sagen, dass sie Gottes erste Liebe und erster Adressat Jesu Christi gewesen wären UND NOCH SIND.
    Ja, sie sind unsere Freunde, aber Freunden darf man nicht verschweigen, was sie wert wären!

  7. In dem selben Maße in welcher die Synagoge an Stärke gewinnt, verliert die katholische Kirche.
    Das sollte auch der Papst wissen.
    Wer es noch nicht gelesen hat (leider nur auf englisch), sollte mal dieses Buch von Hugh Akins lesen: „Synagogue Rising“
    http://www.synagoguerising.com/

  8. Mir fällt das Bild auf. Der Rabbiner vor dem blauen Fresko, sieht nicht gerade erfreut aus.
    Das Problem des Papstes ist die Anbiederung. Dabei kann die Kirche nur verlieren.
    Die Auflösung der Katholischen Kirche geht in rasendem Tempo.
    Noch im 19. Jahrhundert konvertierten viel Juden zum Katholizismus.
    Die Frage Heute: warum zum Plagiat wenn ich das Original haben kann?
    Viel wichtiger wäre, wenn die Kirche eine starke Medienmacht hätte und sich nicht mit den Brosamen der Öffentlich Rechtlichen Systemmedien zufrieden gibt. Die zudem noch als Lügenpresse verschrien sind. Sich diesen sogar noch auf eine Unerträglichen Art und Weise anbiedert und dienert.

  9. Es sieht so aus, als wäre der noble Eugenio Zolli auch diesem Papst unangenehm. Man bringt seinen Namen einfach nicht über die Lippen. Warum?

  10. @ Moischele:
    Sehr gut auf den Punkt gebracht,es ist so und nicht anders.
    Es ist tragisch,ja,aber es ändert nichts an den Tatsachen.
    Da helfen auch rein menschliche Verbrüderungstaktiken nichts.

  11. @Herr Leo laemmlein : Sie haben meinen Post nicht genau gelesen ! Es geht
    überhaupt nicht um die Möglichkeit der Konversion , sondern um den Willen,
    einen solchen Schritt überhaupt zu tun . Konversionen aus freiem Willen
    sind und waren immer relativ selten . Warum sollte einer , der sich mit
    seinem Glauben identifiziert , „übertreten“ . Da kommt mir wieder jenes
    Gebet für die ungläubigen Juden in den Sinn . Was hat es gebracht ? Sind
    etwa Juden massenhaft übergetreten . Was Konversionen von Juden im 19.
    und 20 . Jhdt . anbetrifft , so waren dieseoft überhaupt nicht religiös
    begründet , sondern gesellschaftlich .
    P.S: Es geht nicht um VERBRÜDERUNG , das Wort bedeutet etwas ganz anderes , es geht um Achtung und Respekt , gerade eingegenk eines gewissen Hintergrundes .

    • Sehr geehrter Herr martin eisel, Ihren Kommentar habe ich genau verlesen und, denke ich, auch verstanden. Ich habe ihm aber aus christlicher Glaubenssicht etwas entgegengesetzt. Ich wiederhole: Jesus Christus, w e n n man ihm begegnet, kann man nur schuldhaft zurückweisen. An ihm scheiden sich die Geister und entscheidet sich Heil oder Unheil des Menschen. Dieses allgemein festgestellt, steht es mir jedoch nicht zu, den einzelnen Tibetaner oder Juden oder wen immer zu verurteilen, weil ich nicht die Einsicht in diese Begegnung habe. Die Apostel freilich haben keinen Zweifel darangelassen, dass diejenigen, die ihre Verkündigung annahmen, es zu ihrer Rettung taten, jene aber, die sie ablehnten, zu ihrem Verderben. Ich bin in einer traditionell christlichen Weltgegend aufgewachsen, aber ich habe die Alternative Atheismus / Gottesglaube, sowie die „konkurrierenden“ Weltreligionen gründlich und, ich darf sagen, existenziell geprüft, und ich bin in Deutschland nicht der einzige in dieser Hinsicht. Viele taten das in den letzten Jahrzehnten. Ich kann sagen, dass dabei letzten Endes nicht Ideensysteme und Glaubenspraxen zur Wahl standen, sondern es stand die Entscheidung für oder gegen die Person Jesu Christi an (und damit untrennbar verbunden die Glaubwürdigkeit der Kunde über ihn). Das ist meine Lebenserfahrung.

    • @ Martin Eisel

      Allerdings schreibt Paulus, dass die Juden sich erst am Ende der Zeiten bekehren werden, weil zuvor erst die Vollzahl der Heiden bekehrt werden muss.
      Vielleicht sollten die Heiden das einfach auch abwarten lernen?!

  12. Ich finde es jammerschade, dass Papst Franziskus in den Chor derer einstimmt, die die Ökumene auf das Judentum ausweiten. Wer gibt ihm das Recht dazu? Das Lehramt? Ich bin Protestant und nicht ganz fit in den innerkatholischen Dogmen. Aber kann ein Papst, selbst wenn er nicht ex cathedra spricht, sich so weit aus dem Fenster lehnen, wie Franziskus es jetzt tut? Hat er in der Synagoge seine Privatmeinung gesagt, könnte man es hinnehmen. Hat er als Bischof von Rom gesprochen, fände ich es bedenklich, denn dieser Bischof hat eine grosse Breitenwirkung. Hat er es aber als Pontifex gesprochen (egal, ob ex cathedra oder nicht), finde ich es gefährlich, weil das dann weltweite Folgewirkungen hat und nicht zuletzt auch die Evangelikalen weiter in ihrem einseitig proisraelischen Kurs bestätigen wird. Und am Schluss sind wir dann bei den zwei Gottesvölkern, dem alte und dem neuen, und das alte hat womöglich noch mehr Gewicht als das neue. Und dann ist es nicht mehr weit bis zum Dispensationalismus, demzufolge das Zeitalter der Kirche nur eine „Zwischenereignis“ ist, das von einem neuen israelzentrierten Zeitalter abgelöst wird …

    • Keine Sorge,denn im Petersdom steht doch der berühmte Satz:
      … und die Mächte der Unterwelt werden sie nicht überwältigen“ !!
      Im Gegensatz zu allen anderen Glaubensrichtungen,egal ob christlich oder nichtchristlich ist der Gründer der Katholischen Kirche samt Papstamt Gott selbst,also ist das Sturmlaufen dagegen vergebens !

  13. Er hätte Besseres zu tun als die Gebetsstätten der Juden und Heiden zu besuchen, wie das seit Johannes Paul II. so stattfindet. Dieser versprach mit dem Rosenkranz zu Maria zu führen, und die ihm Folgenden kamen jedoch als in die Irre geführten beim interreligiösen Gebet in Assisi an. Die Kirche wurde 6 Jahre danach durch ein Erdbeben gänzlich zerstört.

  14. @Galilei

    „Ans Kreuz geschlagen haben Jesus von Nazaret die damals lebenden Juden, und hier vor allem die in der Menge in Jerusalem, die „ans Kreuz mit ihm“ geschrieen haben. Weder die anderen damals lebenden Juden, die nicht dabei waren, noch die später lebenden Juden und schon gar nicht die heute lebenden Juden haben Jesus gekreuzigt. “

    Das ist ja bedenklich bibelfern, diese Aussage. Ans Kreuz geschlagen haben ihn wahrscheinlich römische Soldaten. Der Hauptmann und Pilatus waren jedenfalls Nichtjuden. Das Juden in der römischen Legion „Fretus“ gedient haben, halte ich für unwahrscheinlich. Auch der vom Hohen Rat aufgehetzte Pöbel hat ihn nicht getötet, sondern seinen Tod gefordert. Juden töten allgemein nicht gerne, sondern nur gezwungenermaßen, aber sehr gezwungenermaßen. Sie lassen aber schon mal jemanden bei Bedarf töten, siehe David den Hetiter Uria, oder der Mossad den Herrn Barschel. Im Übrigen haben sie nach dem Völkerrecht das Recht wie jedes andere Volk auf Selbstverteidigung. Dies mit der übertragenen Bedeutung, daß alle Juden den Herrn getötet haben, mag theologisch wahr sein, wir lassen das aber im Sinne der Völkerverständigung mal weg und betonen das nicht dauernd. Es ist „nicht hilfreich“ und ich glaube auch nicht im Sinne der Apostel und Jesu selber. Jedenfalls kann Judenmission so nicht gelingen, indem man damit beginnt. Dann wären wir ja genauso wie die Juden, welche, begegnen sie einem Deutschen, sogleich mit 6 Millionen hantieren. Ich bezweifle auch, daß Gott den Menschen die Geschichte geschenkt hat, um sich darüber zu streiten.

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