„Mehr als nur eine Intuition“, daß Papst Franziskus den Zölibat in Frage stellen will

Der Pflingster-Pastor und Papst-Freund Norberto Saracco mit Franziskus
Der Pflingster-Pastor und Papst-Freund Norberto Saracco mit Franziskus

(Rom) „Daß Papst Franziskus verheiratete Priester will, ist mehr als nur eine Intuition.“ Dies schreibt der Vatikanist Sandro Magister, der bereits Anfang Dezember 2015 die Vermutung äußerte, Franziskus könnte den Priestermangel zum Thema der nächsten Bischofssynode machen in der Absicht, den Priesterzölibat aufzuweichen.

Nun führt Magister Norberto Saracco, einen argentinischen Pfingstler-Pastor als Beleg an. Saracco ist Gründer des protestantischen theologischen Studienzentrums Programa Doctoral en Teología (PRODOLA), das in verschiedenen lateinamerikanischen Ländern aktiv ist, und dessen Studenten und Professoren aus unterschiedlichen christlichen Konfessionen stammen. Saracco ist ein „langjähriger Freund“ von Jorge Mario Bergoglio. Er war einer der Pastoren, vor denen der damalige Kardinal und Erzbischof von Buenos Aires und der päpstliche Hausprediger, Pater Raniero Cantalamessa, 2006 im Luna-Park-Stadion von Buenos Aires niederknieten und sich segnen ließen. Zwei Monate nach dessen Wahl zum Papst hatte ihn Franziskus in den Vatikan eingeladen. Am 29. Mai 2013 führte er mit Franziskus, zusammen mit einem „halben Dutzend weiterer argentinischer Freunde“, ein „langes vertrauliches Gespräch in dessen Appartement in Santa Marta“.

Papst-Treffen 2013 mit argentinischen Freunden in Santa Marta

Papst Franziskus mit argentinischen Freunden, darunter drei protestantische Pastoren am 29. Mai 2013 in Santa Marta (Norberto Saracco ganz rechts)
Papst Franziskus mit argentinischen Freunden, darunter drei protestantische Pastoren, am 29. Mai 2013 in Santa Marta (Norberto Saracco ganz rechts)

Im Sommer 2015 erzählte Saracco dem Journalisten Robert Draper von diesem Gespräch. Draper ist Autor der Titel-Geschichte der August-Ausgabe von National Geographic, die Papst Franziskus gewidmet wurde. Darin berichtete der Journalist auch die Schilderung des Pastors.

Saraccos Ausführungen ist „eine weitere Bestätigung“ zu entnehmen, daß „Papst Franziskus entschlossen ist, dem verheirateten Klerus in der lateinischen katholischen Kirche eine Bresche zu schlagen“, so Magister.

Von jenem Treffen in Santa Marta erinnert sich Saracco vor allem an die „entschlossene Bekräftigung“ von Franziskus, „ab sofort Änderungen einführen zu wollen“, und zwar in verschiedenen Bereichen der Kirche. Er habe diesen Willen geäußert, so Saracco, wohl wissend, daß „er sich damit einen Haufen Feinde“ machen werde, wie der Papst selbst gesagt habe.

„Nach der Familiensynode wird er den Zölibat in Frage stellen“

Pastor Saracco habe ihn damals gefragt, ob er auch daran denke, die Verpflichtung für Priester zum Zölibat aufzuheben. Über die Antwort von Papst Franziskus erzählte er Draper:

„Sollte Franziskus den Druck der Kirche und die Ergebnisse der Familiensynode überstehen, denke ich, daß er nach dieser Synode bereit sein wird, den Zölibat in Frage zu stellen.“

Draper fragte nach und wollte von Saracco wissen, ob das nur seine Intuition sei oder ob das der Papst wirklich gesagt habe. Saracco „lachte hintergründig und sagte: ‚Das ist mehr als eine Intuition.‘“

Text: Giuseppe Nardi
Bild: Prodola/Racconti evangelici (Screenshots)

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48 Comments

  1. „Sollte Franziskus den Druck der Kirche und die Ergebnisse der Familiensynode überstehen, denke ich, daß er nach dieser Synode bereit sein wird, den Zölibat in Frage zu stellen.“

    So ist es. Deshalb wäre es so wichtig gewesen, diese unselige Familiensynode gegen die Wand fahren zu lassen, um Bergoglio das Heft des Handelns aus der Hand zu schlagen. Aber nein, Kardinal Müller und Mitkämpfer ließen sich in letzter Minute an der Nase herumführen, indem sie sich auf das unselige Konsenspapier einließen, das – entgegen der Deutung von Kardinal Pell – nicht ein Sieg der Verteidiger der Lehre, sondern ein Befreiungsschlag für den in die Enge getriebenen Begoglio war. Das kommt davon, wenn man die Wahrheit dem zweitvatikanischen Götzen „Einheit“ opfert!

  2. Es wird auch höchste Zeit, dass sich hier etwas bewegt. Wir alle wissen, dass es keine biblische Begründung des Zölibates gibt. Lediglich der berühmte Satz Paulus „Wer es fassen kann, der fasse es“, rät zur Ehelosigkeit, macht sie aber nicht zur Pflicht. Im Gegenteil meint er, Bischöfe sollten sich mit einer einzigen Frau begnügen.
    In der Praxis führt der Zölibat zu skandalösen Zuständen. Etwa ein Drittel bis die Hälfte der katholischen Geistlichen in Pfarreien sind mit einer Frau oder einem Mann liiert. Die homosexuell Veranlagten will ich hier nicht weiter betrachten.
    Zwischengeschlechtliche Beziehungen von Priestern führen doch dazu, dass die Frau offiziell als Single auftritt. Das ist zwar nicht in Ordnung, aber heute kein weiteres Problem. Wenn aber Kinder da sind bedeutet das, die Frau gilt als alleinerziehend, was schon problematischer ist. Vollends zur Katastrophe wird es, wenn Kinder da sind. Die können sich nicht zu Vater bekennen, kennen ihn häufig nicht einmal. Nutzt der Vater das Angebot der Diözesen, die Alimente für bis zu drei Kinder zu finanzieren, unterschreibt er gar ein Kontaktverbot.
    Liebe Mitforisten, das geht einfach nicht. Hier muß so schnell wie möglich eine Änderung geschaffen werden.
    Im Übrigen gibt es bereits verheiratete Katholische Priester, nämlich die konvertierten evangelischen Geistlichen.

    • alfredprivat @ Ihren Argumenten muss man energisch widersprechen. Entweder sie
      sind nicht katholisch, oder einer durch das Konzil verdrehter Christ. Sie haben
      nicht begriffen, was ein katholischer Priester ist oder sein sollte. Gleich nach
      dem Konzil kam durch die Ökumene, der Ruf auf, Priester sollten heiraten. Man
      kann einen geweihten Priester nicht mit einem protestantischen Pfarrer verglei-
      chen, also einem Laien. Das Wissen der Ehelosigkeit um des Himmels Willen, ist
      heute wo sich alles nur um Sex handelt, schlecht zu verstehen. Dass nun viele
      Geistliche sich an ihrer Berufung verfehlen, liegt an dem mit Sicherheit schwa-
      chen Glauben. Grade in der von Sexus strotzenden Welt von heute, unterliegt auch
      ein Priester leicht seiner Schwachheit. Wir wissen doch auch, dass in einer Ehe
      auch solche äußeren Gefahren da sind und zu einer Tennung führen können, was ge-
      nau so schlimm ist. Wir sollten diesen geistigen Schatz der Kirche verteidigen,
      nicht auf den Weltgeist hören und weiter für gläubige und weniger gläubige Pries-
      ter beten.

    • @ alfredprivat

      Die Zahlen, die Sie nennen, sind frei erfunden.

      Die „katastrophalen Zustände“, wie Sie es nennen, gibt es nur in Ihrer Phantasie: Dort, wo Geistliche heiraten dürfen, sind die selten(!) auftretenden Probleme haargenau die selben wie bei katholischen Geistlichen.

      Der Zölibat ist eines des größten und wichtigsten Geschenke des Himmels, und nur laue Priester ohne wahren Glauben stellen ihn in Frage. Bei heiligmäßigen Priestern (was alle Priester eigentlich sein sollten) ist es ähnlich einem engelhaften Seelenleben!
      Engel sind stark und fest in ihrem Willen, führen den Willen Gottes immer mit großer Freude aus, und sind unsere wertvollsten Begleiter richtung Himmel!

      Wahre, innere, aus der Seele strahlende Freude sieht man am öftesten bei zölibatär lebenden Christen!

      Überbetonte Sexualität hingegen ist wie Säure, die alles feine und zarte zerfrisst…

    • Was Sie ansprechen ist nichts Neues.
      Das hat es immer gegeben.
      Der Zoelibat ist in sich richtig und wichtig und darf nicht durch das heutige Mantra „Mehrheit ist Wahrheit“ gekippt werden.
      Der Priester hat Aufagben die er als Verheirateter und Familienvater einfach nicht bewaeltigen kann.
      Warum sind bei den Protestanten fast alle Pastoere geschieden ?
      Nein, Ihre Gruende sind nicht ueberzeugend.
      Natuerlich hat die Profanisierung der Kirche nach Vat 2 eine erhebliche Mitschuld daran, das die Priester sich vom Messopfer weg, hin zur Welt orientiert haben.
      Wenn man so argumentiert haben Sie natuerlich Recht, aber dann brauchen wir ueberhaupt keine Priester mehr, denn diese sind ja eher Sozialarbeiter als Diener Christi.
      Ich empfehle folgenden Link :http://www.kath-info.de/zoelibat.html

    • Ich sehe das so: Der Zölibat ist keine Pflicht. Die Priesteranwärter haben sich aus eigenem Willen dazu verpflichtet. Sie wurden nicht gezwungen. Es wird auch keiner zur Ehe verpflichtet und dennoch gibt es auch immer mehr Scheidungen. Prüfe wer sich ewig binde. Ich bin sehr froh, dass sich unser Pfarrer ganz Gott und seinen Schäfchen hingeben kann. Er lebt den Zölibat aufrichtig. Ist nicht gebunden an Familie und hat vielleicht auch deshalb noch den Mut die Wahrheit auszusprechen. Welcher Ehemann und Familienvater verbringt seine „Freizeit“ betend vor dem Tabernakel und welcher Familienvater – welcher liierter Priester fährt nachts zu den Sterbenden? Ein Priester, der sich ganz Gott hingibt kann auch die christliche Armut besser leben, als jener, der Frau und Kinder zu versorgen hat. Nein, nein, das Zölibat hat schon seine Richtigkeit!

    • „Im Gegenteil meint er, Bischöfe sollten sich mit einer einzigen Frau begnügen.“

      Die christliche Liebe verbot es in der ersten Zeit, zum Bischofsamt berufenen Christen, ihre Frauen einfach zu verlassen.

      Hier wurde sicher auch nach der Zahl und dem ‚ob‘ der Kinder entschieden. Ein Bischof konnte leichter eine Trennung in Absprache mit seiner christlichen Frau (Verständnis) herbeiführen, als ein Mann mit mehreren und jüngeren Kindern.

      Ausnahmen stellten die Apostel dar. Diese waren mit Jesus, dem Herr, dem lebendigen Gott, in der 2. Person der Gottheit heilsgeschichtlich und historisch fassbar zusammen, nicht nurmehr ’sakramental‘. ‚Nur‘ und ’sakramental‘ sind nicht zweitrangig zu verstehen, aber anderswertig in der konkreten Situation des göttlichen Wirkens.

      Sie sollten ihre Familien verlassen. Dies galt allerdings nicht im Sinne von verstoßen.

      Für die Gemeinden galt: Wer bereits verheiratet war, sollte als Teil der Gemeinde, auch seine Ehe als Bischof, weiterführen.

      Wer allerdings noch nicht verheiratet war, sollte nicht heiraten.

      So könnte man auch nach einer Preisgabe des Zölibats – was ich für einen schweren Fehler hielte – feststellen, dass man zum Zölibat zurückkehren muss.

      In diesem Falle würde man wie Paulus verfügen. Die bereits verheirateten Männer können Bischöfe werden, die unverheirateten sollen jedich ledig bleiben, um gerade ihre Jungfräulichkeit um des Himmelreiches willen aufzuopfern.

      Die Anmerkung Pauli gilt demnach als Zusatzerklärung einer noch gängigen aber zu überwindenden und nur vorübergehenden Praxis, Verheiratete zu weihen: ‚Diese‘ sollen nur einmal verheiratet sein.

      Daraus lässt sich aber kein Argument gegen das/den Zölibat ableiten.

      Eine Erklärung musste, wenn überhauptlauten, „aus einer Notlage heraus, die zu überwinden ist, um wieder zum Zölibat zurückzukehren…“

      Allerdings bedenkt man nicht, dass genau diese Überlegungen und Öffnungen die Berufungen verhindern. Man befeuert also den Priesternotstand, anstatt ihn zu beheben.

      Das in die Kirche konsequent zurückgeholte Opferverstehen der Hl. Handlungen würde Berufungen zölibatär lebender junger Männer fördern, anstatt sie zu verhindern.

    • @alfredprivat
      nur zur Klarstellung:
      Nicht Paulus sagte: „Wer es fassen kann, der fasse es“, sondern Jesus höchstselbst. (Mt 19,12)

    • Nein, das ist wirklich nicht in Ordnung – auch die ganze damit verlogene Hinterhältigkeit der Hierarchie.

      Aber das Problem ist nicht der Zölibat, sondern die Männer, die ihn versprechen und dann nicht einhalten. Und Sie mögen mir verzeihen, aber ein „Ausrutscher“ wäre etwas völlig anderes als eine Dauerliaison. Ersteres kann einem Menschen passieren, weil wir schwach sind. Lezteres aber ist gewolltes Dauersündigen. Denn auch der Laie darf keine Liaison leben, sondern nur eine Ehe.

      Die schmutzige Gesinnung eines großen Teils der Hierarchie wäre auch in Ehen gelenkt nicht besser. Es käme dort zu Ehebruch und Scheidungen.

      Wer nicht alleine leben kann, kann auch keine katholische Ehe führen.

      Man hätte bei den Konvertiten daher konsequent verlangen müssen, dass sie in der Ehe keusch leben oder eben keine Priester werden. Punkt.

      Der Zölbat hat einen biblischen Anhalt – etwa bei jesus, wenn er sagt, es gebe Menschen, die sich um des Himmelreiches willen zu „Eunuchen“ machen, also „entmannen“. man bedenke die radikalität, die hier proklamiert wird. Dass ein unwilliger Geist das nicht fassen will, sieht man schon an der Reaktion der Jünger. Aber Jesus schmettert das ab: „Wer es fassen kann, fasse es.“ Und daher: Wer nicht soll es bitte (!) bleiben lassen.
      Auch Paulus nennt den Zölibat sowohl für Männer als auch für Frauen den angemesseneren Stand als Christen, gesteht aber dem, der sich nicht „enthalten kann“ zu, dass er dann besser heiratet.

      Das heißt: Es soll niemand Priester werden, der solche Probleme mit dem Zölibat hat. Dann besser kein Priester sein und heiraten.
      Entweder Oder.

      Der Priesterstand ist schließlich kein Menschenrecht, das man einklagen kann. Er ist Berufung.

      Das wäre so absurd, als wolte eine Frau Nonne werden und beklagte sich nach 15 Jahren im Kloster darüber, dass sie ihren Lover nur heimlich empfangen kann.

      Sorry – das wussten Priester also vorher, was sie da geloben, ebenso wie Eheleute, aber weder die einen noch die dandern scheinen ein Versprechen heute mehr ernstzunehmen!

      Das sind auf gut Deutsch charakterlose Weicheier!

      Und selbst wenn einer merkt, er hat sich trotz Zölibat sehr an eine Frau gebunden, dann sollte er Manns genug sein und sch laisieren lassen. Und manche tun das ja auch – das immer noch das Bessere.

      • @zeitschnur, ich stimme Ihnen zu.
        So wie man ein wirkliches, ehrliches, aus dem Herzen heraus gesprochenes Eheversprechen abgibt und es einzuhalten gedenkt, so ehrlich und bewusst sollte dieses Versprechen auch dem Zölibat und damit Gott gelten.

      • Zeitschnur @ Priester.. sich laisieren lassen..immer noch das Bessere..
        Natürlich ist es besser den sündhaften Weg zu verlassen, aber die Frage ist,
        kann er so vor Gott bestehen ? Aber nach dem Jesuiten Karl Rahner, ist der
        Mensch ja göttlich ..?

    • @Ecclesia: „…was alles noch kommt,…“ (Mehrfach) geschiedene, zivil (mehrfach) wiederverheiratete „katholische“ Priester, oder besser gesagt Priester, deren Ehe(n) im Schnellverfahren annulliert wurde(n), die sich im ersteren Fall dann vor den Augen der Messbesucher im Stande der Todsünde selbst fortgesetzt die Kommunion in beiderlei Gestalten reichen. Et ne Papam Franciscum inducas in tentationem, sed libera eum a malo. Amen

      • Und sie würden sich mit weitem Gewissen auch noch selbst absolvieren.

        Denn ein Skandalon würden ihre Sünden erst bei Öffentlichwerden.

        Folge: Alles würde zusammenbrechen. Der Verfall der Moral wäre vollstädig. Die diesbezüglich noch weitere Öffnung wäre das Ende…

        Wir hätten eine komplett durchprotestantisierte Kirche, reines Menschenwerk.

      • Wir stellen fest, dass sukzessive wirklich alles HEILIGE angeriffen wird: ein Sakrament nach dem anderen!!!!

      • Das Priestertum aber ist ein Sakrament, das Weihesakrament. Ich hoffe, dass die ständigen Angriffe auf den Zölibat zu einer theologischen Vertiefung und definitiven Klärung der Frage führen. Der Zölibat ist ein Aspekt des Weihesakraments. Die von offenen oder getarnten Liberalen vorgebrachte Behautung, es handle sich „nur“ um ein Kirchengesetz, greift zu kurz. Sie gibt nur den formalen Ist-Zustand wieder.
        Dogmen werden dann festgelegt, wenn Dinge strittig sind. Sie sind Ausfluss und Ergebnis einer Klärung. Eine solche verlangt auch das Weihesakrament, die der Dauerangriff zeigt.
        Man sagt, JPII hat 1994 die Unmöglichkeit des Frauenpriestertums dogmatisch geklärt. Es spricht sehr viel dafür (Intention). Problematisch bleibt, dass er nicht wirklich die dafür vorgesehen Form gewählt hat. Man sagt, und das will ich gerne glauben: weil die Verkündigung von Dogmen (seit der Französischen Revolution, konkret seit 1854) wenig gelitten ist. Sie werden von Protestanten und Kirchenfernen als Provokation gesehen. In der Kirche gibt es eine starke Gruppe, die eine solche „Provokation“ um des Friedens mit der Welt (und der Ökumene)wegen für unnötig hält und ablehnt. Seit dem Zweiten Vatikanum scheint diese Minderheitenmeinung von 1854, 1870 und 1950 zur Mehrheitsmeinung geworden zu sein. Daher das „Dogma“ von 1994, dass nur Männer das Weihesakrament empfangen können, ohne von einem Dogma zu sprechen. Das macht die Sache aber angreifbar und die Wirkung bliebt begrenzt, wie ständig neue Diskussionen zeigen, gerade wo die Gender-Ideologie sich energisch Terrain verschafft.
        Priester, die den Zölibat nicht halten (oder ihn „nur“ für ein Kirchengesetz halten, das – und sei es nur theoretisch – geändert werden kann) bringen keine Priesterberufungen hervor. Die sind natürlich immer eine Gnade Gottes. Aber es braucht Vorbilder und Förderung. Beides geschieht durch antizölibatär gesinnte Priester nicht. Ein Drittel des österreichischen Klerus hat sich den „Schüller-Rebellen“ angeschlossen, fördern also keine Berufungen (bekämpfen sie vielleicht sogar nach dem Motto: je schneller zu wenig Priester, desto eher fällt der Zölibat).
        Der liberale Klerus bringt bestenfalls leiblichen Nachwuchs hervor, aber keine Berufungen. Das ist logisch und gut so. Gott ist ein grandioser Pädagoge.
        Problematisch ist, dass viele Bischöfe sich dem liberalen Klerus zu wenig widersetzen und auf diözesaner Ebene der „priesterlosen“ Zukunft Raum geben. Die Folge: die Seminare liberaler Diözesen sind leer. Die Seminare liberaler Orden sind leer.
        „Höre Israel“ und sieh die Zeichen. Sie sprechen ein klare Sprache. Von Papst Franziskus ist da wohl nichts zu erwarten, er denkt liberal. Möge sein Nachfolger der Papst sein, der Klärung bringt.

  3. Es haben Interesse am Ende des Zölibats katholische Priester die es gebrochen haben, es haben Interesse am Ende des Zölibats Katholiken die Nachts nicht ruhig schlafen können weil ihr Priester keinen Sex hat und sie vor lauter Verzweiflung selbst keinen mehr hin bekommen und es haben großes Interesse am Ende des Zölibats gewisse Kräfte die es kaum erwarten können live dabei zu sein wenn katholische Priester mit ihrem Scheidungsanwalt den letzten großen Kampf um das Sorgerecht und Umgangsrecht ihrer Kinder führen werden. Ja ein geschiedener katholischer Priester ist der Traum jedes Atheisten. Ich gehe immer noch davon aus das ein katholischer Priester freiwillig die Ehelosigkeit vor Christus versprochen hat und wenn er dieses Versprechen nicht einhalten kann soll er sich einen anderen Job suchen zb. als Standesbeamter, da kann er nichts mehr verkehrt machen.
    Per Mariam ad Christum.

  4. Als egozentrische und selbstherrliche Person stellt Franziskus den gesamten katholischen Glaube infrage und sich selbst aber kein bisschen. Ich zitiere einen Spruch, der die Demut von Franziskus entlarvt als was sie ist:Er tarnt sich gut, der Hochmut, er versteckt sich, wo du ihn am wenigsten erwartest. Sein allerfiesestes Versteck ist die Demut. Wäre Franziskus doch nur Metzger geworden!!!!

    • Ihre Beobachtung, dass der Hochmut sich am pefektesten in der Demut versteckt, ist grandios: Das ist nämlich ein altes Problem in der Kirche, das in Franziskus geradezu explodiert.

      Sie müssten aber mal lesen, wie auch konservative Kirchenstrippenzieher im 19. Jh in bald jedem Satz einflochten, wie demütig sie doch sind.

      Sätze wie „In großer Demut ordne ich an…“ oder dergl. waren an der Tagesordnung. Das nervt richtig, weil man weiß, die Burschen waren alles, nur nicht demütig, denn die Demut kennt sich nicht selbst.

      Sobald einer von sich sagt, er sei demütig, ist er es nicht mehr.

  5. Was gewisse Kreise durch das verbissene Fordern nach einer Lockerung des Zölibates anbstreben, ist letztendlich die „Entpriesterlichung“ 
    hin zu einer „Laienkirche“. Um dies zu erreichen, bedürfte es als ersten Schritt zunächst nebst zölibatär lebender Priester eben auch „verheiratete Priester“.

    Msgr. Wolfgang Haas über die unverzichtbare Gnadengabe des Zölibates:
    -
    „Der Zölibat, also die Ehelosigkeit des Priesters um des Himmelreiches willen,
    ist eine unverzichtbare Gnadengabe für das Leben der Kirche.
    Er ist dem katholischen Priesterstand wahrhaft angemessen und von der Kirche als Geschenk des Heiligen Geistes stets hochgehalten worden.
    Dies wird auch weiterhin so sein und bleiben. Der Zölibat ist nämlich ein unverkennbares Zeichen für die Ganzhingabe an den göttlichen Heiland und seine Kirche.
    Er ist von schönstem und tiefstem Sinn, wenn wir wirklich an das ewige Leben glauben:
    an den Himmel, wo – wie Jesus selbst sagt - nicht mehr geheiratet wird. 
    Die Ehe gehört der zeitlichen Ordnung an;
    das zölibatäre Priestertum verweist
    eindeutig auf die ewige Vollendung im Himmel. 
    Die freudvoll und konsequent gelebte Ehelosigkeit des Priesters 
    ist das ausdrucksstarke Zeichen des Priesters auf ewig, der verwandelt ist und vollendet sein will für den, der ihn berufen und erwählt, geweiht und gesandt hat.“
    -

    • Fazit: demokratisierte Kirche, Abstimmung über Wahrheit, Aufhebung des Lehramts, Autonomie der Gewissen, Statuierung der Gnade als autosugestiver Akt, „Ich bin gerettet, ich bin gerettet, ich bin gerettet.“ „Gott liebt mich trotz meiner Sünde.“ „Gott liebt mich vielleicht sogar wegen meiner Sünde.“

      Sünde? Gibt es die überhaupt. Nein, nur Verschiedenheiten. Wir sind alle Kinder Gottes. Gottes Erbarmen kommt auf jeden unverdient. Du musst dich nicht ändern. Sei du selbst. Werde, der du bist. Gott liebt dich, wie du bist…

      Du kommst zur Beichte, doch man sagt dir: „Wozu beichten.“ Du hast keine Schuld, du gast Komplexe. Die Kirche liefert dich an den Psychologen und der vielleicht an den Psychiater aus.

      Wo sollst du noch hingehen. Gott hat ja alle Konturen verloren.

      Dann wird man die Bibel erneut angreifen und die christliche Religion als Anachronismus ausgeben. Denn Jesus lebte bekanntlich 3 Jahre in Indien und war nur ein erleichteter Meister. Wusstest du das nicht?

      Du musst dich selber erlösen. Geh in die Meditation. Die Welt ist nur ein Schein. Das Leid ist Folge selbstverschuldeten Karmas. Pack den Unberührbaren blos nicht an.

      So kommen wir Schritt für Schritt hinein in die tiefste Barbarei.

      • Ach was! Nix Aufhebung des Lehramtes!

        Sehen Sie nicht, was läuft?

        F. will durch eine straffe Kaderisierung der gesamten Kirche sich selbst an die Spitze der Vox populi setzen!

        Es geht darum, dass niemand mehr in der ganzen Kirche etwa durch den Hl. Geist inspiriert je noch einmal vordringen können soll zum Papst.

        F. bereitet den perfidesten Papalismus vor, der je denkbar gewesen wäre.

        Es ist eine Tragik eigener Art, dass die meisten hier das total verkennen und nach noch mehr „Autorität“ brüllen. Könnt ihr alle haben. Wartet es nur mal ab!

  6. Entschuldigung aber ich find die Kommentare im für oder wider sehr einseitig und leider teilweise auch stupide!

    Tatsache ist und das wird meiner Meinung nach viel zu wenig thematisiert, es ist kein Göttliches Gebot und es ist kein Dogma… der Kirche hat die Vollmacht die verbindliche Ehelosigkeit für Priester festzulegen oder freizustellen… demnach würde Papst Franziskus keine Sünde begehen, würde er widererwartend anders entscheiden!

    Wäre es Christus so fundamental wichtig gewesen hier eine Verbindlichkeit festzulegen, dann hätte er es 100%ig gemacht… wie z. B. bei der Unauflöslichkeit einer matrimonium ratum et consumatum oder der ontologische Ausschluss der Frau zum Priestertum durch die Erwählung von 12 Aposteln ausschließlich männlichen Geschlechts!

    NUR mit 2 Dingen habe ich wirklich ein Problem:

    1) dass verheiratete Priester, wie es sie in sehr großer Zahl in unierten Ostkirchen gibt hinzustellen, als seien sie Sünder oder nur 2. Klasse Priester… ich bin mir sicher viele von ihnen werden ihren priesterlichen Dienst mit deutlich mehr Hingabe versehen als viele der zölibatären Priester bei uns, die ihr Priestertum nur als Beruf verstehen!

    2) ist die aktuelle Situation in der röm.kath. Kirche hinsichtlich Zölibat problematisch weil mit 2erlei Maß gemessen wird! Wenn schon Zölibat, dann auch für alle Fälle, auch für Konvertiten… erstens ist es ungerecht für jene, die sich mit dem Zölibat schwer tun und 2. meiner Meinung nach unlogisch, ein evangelischer und verheirateter Pastor hatte bisher kein sakramentales Amt, wieso soll es ihm dann trotz Ehe nach einer Konvertierung zustehen…

    Da muss einfach eine klare Linie gefunden werden, alles andere ist Augenwischerei!

    • @Jean-Marie
      „2) ist die aktuelle Situation in der röm.kath. Kirche hinsichtlich Zölibat problematisch weil mit 2erlei Maß gemessen wird! Wenn schon Zölibat, dann auch für alle Fälle, auch für Konvertiten… erstens ist es ungerecht für jene, die sich mit dem Zölibat schwer tun und 2. meiner Meinung nach unlogisch, ein evangelischer und verheirateter Pastor hatte bisher kein sakramentales Amt, wieso soll es ihm dann trotz Ehe nach einer Konvertierung zustehen…“

      Da haben sie vollkommen recht. Wenn ich ein junger Priester wäre und sehen würde das ein evangelischer Konvertit mühelos katholischer Priester mit Frau und Kindern werden kann dann würde ich mich auch fragen was ist das für ein Film der hier läuft. Aber da ich die Dinge etwas von der Entfernung betrachte sage ich mir das ist wieder ein plumper Versuch das Zölibat im Zuge der Ökumene bei Katholiken und den katholischen Priestern in Zweifel zu setzen. Klare Linie werden wir in der Konzilskirche nicht mehr bekommen. Verwirrung und Zweifel heißt das Pferd das sie reiten tut.
      Per Mariam ad Christum.

  7. Ich weiß jetzt kaum, wo ich anfangen soll, liebe Mitforisten. Ich bin Katholik. Das Konzil war für mich keine „Verdrehung“ sondern Befreiung und der Weg, mir eigene Gedanken zu gestatten. Für unseren Papst Franziskus danke ich Gott jeden Tag. Er führt die Kirche in eine Richtung, die ich nicht mehr zu hoffen gewagt habe. Das ist einerseits die Erfüllung der Aufgabe, die uns Christus in der Bergpredigt gegeben hat, nämlich die Sorge für die Notleidenden, Armen und Behinderten. Außerdem geht er weg von der strikten Verurteilung der Sünder, zu denen wir alle ja zählen.
    In Ihren Kommentaren fällt mir die Reduktion der Ehe oder Partnerschaft auf die Sexualität auf. Die spielt natürlich eine Rolle aber sie ist bei Gott nicht alles. Wir Menschen sind nunmal auf Partnerschaft angelegt. Ein Leben ohne ein Gegenüber führt meiner Ansicht nach zu erheblichen Störungen. Glauben Sie mir, ich habe nur noch einen kurzen Weg zur goldenen Hochzeit.

    • @alfredprivat
      „Das Konzil war für mich keine „Verdrehung“ sondern Befreiung und der Weg, mir eigene Gedanken zu gestatten.“
      Bei mir ist es genau umgekehrt. Seit dem Konzil ist das Licht bei mir ausgegangen und das Denken habe ich fast komplett eingestellt. Ich befinde mich nun im Winterschlaf und warte auf den Frühling.
      „Für unseren Papst Franziskus danke ich Gott jeden Tag. Er führt die Kirche in eine Richtung, die ich nicht mehr zu hoffen gewagt habe. Das ist einerseits die Erfüllung der Aufgabe, die uns Christus in der Bergpredigt gegeben hat, nämlich die Sorge für die Notleidenden, Armen und Behinderten.“
      Wäre es nicht ratsam wenn unserer Papst sich ein bißchen mehr um das Seelenheil seiner Schafe kümmern würde denn die Ewigkeit ist ganz eindeutig länger als die paar Jahre auf dieser Welt.
      „Außerdem geht er weg von der strikten Verurteilung der Sünder, zu denen wir alle ja zählen.“
      Das reicht uns doch nicht. Besser wäre es wenn er die Sünden alle abschaffen würde und wir könnten Karneval das ganze Jahr feiern.
      Was nützt mir ein Arzt der mir die Angst vor der Krankheit nimmt und an der Heilung der Krankheit kein Interesse hat.
      „Ein Leben ohne ein Gegenüber führt meiner Ansicht nach zu erheblichen Störungen.“
      Es soll aber auch vorkommen das der oder die Gegenüber zu erheblichen Störungen führen können. Sage mir wer deine Gegenüber sind und ich sage dir was die Stunde geschlagen hat.
      Per Mariam ad Christum.

    • @alfredprivat, Sie schreiben:
      „Ein Leben ohne ein Gegenüber führt meiner Ansicht nach zu erheblichen Störungen.“

      Würden Sie das auch zu ehemals verheirateten Menschen sagen, die mittlerweile verwitwet sind und nicht wieder geheiratet haben?
      Oder zu Singles, die entgegen ihrer ursprünglichen Lebenspläne und Hoffnungen keinen Partner gefunden haben, oder aber zu dauerhaft Kranken, die wenig Möglichkeit hatten, unter Menschen zu kommen und dabei jemanden kennenzulernen?
      Auch deren aller Leben ist lebenswert und kann gut und „rund“ sein, auch wenn ihnen die andere „Hälfte“ fehlt.

      Ein Priester sagte einmal in unserer kleinen Runde: „Ohne den Zölibat könnte ich gar kein Priester sein.“
      Er ist kein so begnadeter Prediger, aber ein hingebungsvoller Seelsorger. Er kümmert sich um seine „Schäfchen“, besucht unermüdlich die Kranken, hält Kontakt, sein Interesse für die Menschen ist vorbildhaft.
      Wäre er verheiratet und behielte er diese Art von Seelsorge bei, käme seine Familie definitiv zu kurz. Oder aber er müsste sein Bemühen reduzieren.

      • Alfredprivat hat insofern recht, als wirklich kein Mensch ohne Gegenüber gesund leben kann. Das hat Gott so geschaffen: „Es ist nicht gut, dass der Mann allein ist“, sagt er am Anfang.

        Allerdings folgt daraus nicht, dass dieses Gegenüber zwingend ein Ehepartner sein muss. Im Normalfall aber sollte das so sein. Es ist ungesund, wenn in einer Gesellschaft bald ein Drittel der Leute keine Ehe mehr schließt und kinderlos bleibt. Das trifft auf Verwitwete eh nicht zu.

        Und man muss auch sagen, dass bei Alleinstehenden ja nie ausgeschlossen ist, dass sie doch noch (wieder) heiraten, es sei denn, sie sind von Natur aus eheunfähig oder dem Herrn verpflichtet.
        Die meisten Zölibatäre leben ja außerdem nicht allein, sondern in Gememeinschaft.

        Davon abgesehen, wird die Bedürftigkeit nach dem Du im Zölibat immer mehr auf Gott selbst, auf Christus, ausgerichtet, den Bräutigam. Ich kenne eine Nonne, die das wirklich mit Haut und Haar so lebt: Alles, was sie tut, bezieht sie auf ihren Bräutigam und ihm zuliebe tut sie alles, was sie tut. das soll auch die Lektion de Ehe sein, immer mehr in Christus den eigentlichen Bräutigam zu sehen (für die Frau), und am Beispiel der Frau diese Ausrichtung immerm mehr zu verstehen und daran Anteil zu gewinnen. (Auch hier wieder ein gewichtiger Part der Frau, der leider von allen Lagern eingestampft und unterdrückt wird!).

    • Warum danken die meisten Menschen denn für diesen „Papst“?
      Weil er alles Weltliche hofiert. Als Christ sollte man sich aber letztendlich von der Welt distanzieren, da der Fürst der Welt Satan ist…
      Wahre Nachfolger Jesu erkennt man daran, dass sie eben nicht von der Welt geliebt werden!! (Die Welt wird euch nicht lieben, weil sie Mich vorher nicht geliebt hat!) Also, mein Fazit: Finger weg von F.!! (Wenn man nicht Gefahr laufen will, durch seine Irrwege in der Hölle zu landen!!)

      • „Warum danken die meisten Menschen denn für diesen „Papst“?“
        Weil er ihnen das liefert was sie hören wollen und das muß nicht unbedingt mit der Wahrheit zu tun haben.
        Per Mariam ad Christum.

    • Hallo, Alfredprivat,
      Sie sprechen mir aus der Seele. Zeitlebens hat mein Vater unter Albträumen wegen der Höllenangst gelitten, es gab die entsetzliche Volksmission und endlich stieß Johannes XXIII. das Fenster auf und ließ frische Luft herein. Endlich hörte es auf, alle anderen Menschen als Katholiken schlecht zu machen, meine 1.bis 4.Klasslehrerin war Meister darin – ich dachte mir damals schon, dass kann doch nicht sein, dass alle, die nicht katholisch sind, schlecht sind und ich bohrte nach, nicht zur Freude meiner Lehrerin.

      • @Kümmernis.
        danke für ihre Zustimmung. als ich im 5. Schuljahr war hatten wir unseren gemeindepriester als Religionslehrer. er erzählte uns den folgenden Witz: ein Moslem starb und kam in den himmel. petrus führte ihn herum und zeigte ihm das dort die buddihsten sitzen, dort die vodoos, dort die evangelischen. plötzlich standen sie vor einer mauer. petrus sagte, dahinter sitzen die Katholiken, die meinen, sie seien alleine da.

  8. @Ano Nym. Nein, lieber Mitforist. Meine Zahlen stammen aus verschiedenen Veröffentlichungen. Außerdem war ich lange genug in kirchlichen Verbänden tätig, um sie für meinen Erfahrungsbereich bestätigen zu können.
    @Shuca. Zählen die Armen und Notleidenden nicht zu den Schafen der Kirche? Mag sein, dass sie sich abgewandt haben, weil wir als Kirche uns nicht um sie kümmern.
    Nein, wir müssen und dürfen nicht das „ganze Jahr Karneval feiern“; denn wir kennen das zweite Gebot Christi. Daraus folgt, dass wir unsere Partner nicht verletzen dürfen und wollen.
    @Marienzweig. Ihnen zunächst einmal einen ehrlichen Glückwunsch zu Ihrem Priester. Es scheint jemand zu sein, der sich die Zeit nimmt, sich um die Notleidenden seiner Gemeinde zu kümmern, was mir höchsten Respekt abverlangt. Viele Geistliche sind heute ja auf die Rolle des Managers eines Gemeindeverbandes reduziert und können diese Aufgabe einfach nicht mehr bewältigen.
    Meine Kritik am Zölibat meint ja die nicht begründbare Verpflichtung, zölibatär zu leben. Das verschiedentlich erwähnte Argument, dem Priester fehle einfach die Zeit, sich auch noch um seine zu kümmern, läßt sich auf jeden Berufstätigen in verantwortungsvoller Position anwenden. Nehmen wir einfach die Politiker mit ihren 7-Tage-Wochen. Ob das familiär klappt, liegt an dem Partner/Partnerin. Wenn er oder sie nicht dahintersteht, muß die Familie scheitern.

    • @alfredprivat
      Sehr schön was sie geschrieben haben trotzdem möchte ich gerne wissen ob wir in Zukunft die Sünden abschaffen oder einfach nicht mehr über sie reden sollten.
      „Außerdem war ich lange genug in kirchlichen Verbänden tätig, um sie für meinen Erfahrungsbereich bestätigen zu können.“
      Ich habe verstanden.
      Per Mariam ad Christum.

      • @shuca
        Natürlich schaffen wir die Sünden nicht ab. Das können wir garnicht, weil jeder von uns jeden Tag sündigt. Ich denke aber, dass es nicht Aufgabe der Kirche sein darf, uns dafür zu verdammen. Sie soll begleiten und führen.

  9. @alfredprivat:
    „Ein Leben ohne ein Gegenüber führt meiner Ansicht nach zu erheblichen Störungen.“
    Es gibt aber auch viele Menschen, die gerade durch ein Leben mit einem Gegenüber erhebliche seelische Verletzungen davontragen. Seltsam dieselben Leute, die die christliche Ehe als unmenschlich, die Institution Ehe als nicht zeitgemäß betrachten, schreien am lautesten und wettern am heftigsten gegen das Zölibat. Eine Ehe, eine zwischenmenschliche Beziehung ist kein leichteres Kreuz als das Zölibat. Für Berufene ist das Zölibat sowieso eine leichte Last. Menschen, die Für Karriere Geld scheffeln und wegen Aufopferung für die Firma auf Kinder und Familie verzichten, werden bewundert und genießen Anerkennung. Menschen, die hingegen für Gott auf Partnerschaft und Kinder verzichten werden verachtet, bemitleidet und für gestört gehalten.

    • @alfredprivat
      „Ich denke aber, dass es nicht Aufgabe der Kirche sein darf, uns dafür zu verdammen. Sie soll begleiten und führen.“
      Und wenn es geht die Wahrheit sagen ob sie uns gefällt oder nicht. Was halten sie von Johannes den Täufer, hatte er recht als er sagte „Kehrt um und tut Buße“.
      Per Mariam ad Christum.

      • @schuca.
        Natürlich, shuca, haben wir viel zu büßen. das dumme ist nur, dass niemand von uns die Wahrheit kennt. die werden wir nach unserem hoffentlich friedlichen ableben erfahren. bislang kennt sie kein papst, kein Bischof und wir erst recht nicht. deshalb glauben wir.

      • @alfredprivat:
        Ihre Aussage „das dumme ist nur, daß niemand von uns die Wahrheit kennt“ ist totaler Unsinn.
        Unser Herr Jesus Christus hat selbst gesagt, Er „ist der Weg, die Wahrheit und das Leben“.
        Punkt.
        Und über Unseren Herrn Jesus Christus sind wir durch die Evangelien bestens informiert.
        Das hat mit unserem Ableben nichts zu tun, und ebensowenig ob dieses Ableben nun friedlich oder gewalttätig ist.
        Ein größeres Zeugnis für den Glauben als der eigene Tod als Märtyrer gibt es nicht.
        Ihre Gedanken sind leider schon auf das Niveau des Ökumene-Videos von Bergoglio letzter Woche abgesunken.

      • @alfredprivat
        „bislang kennt sie kein papst, kein Bischof und wir erst recht nicht. deshalb glauben wir.“
        Aber sie hatten doch Gott gedankt für diesen Papst der nach ihrer Meinung uns endlich in die Richtung führt die wir seit über 2000 Jahren suchen tun.
        Per Mariam ad Christum.

  10. @shuca
    ….und das tue ich immer noch. Mich irritiert der Wahrheitsbegriff der Kirche. Natürlich hat Adrien recht wenn er meint, wir kennen die Evangelien. Ich versuche, mich im Rahmen meiner Möglichkeiten daran zu halten. Dennoch bleiben Zweifel an der Autentizität. Man geht davon aus, dass das erste Evangelium um 75 verfasst wurde. Selbst wenn die Christen mit der mündlichen Überlieferung vorsichtig umgegangen sind – wovon ich ausgehe – können sich in dieser langen Zeit Ungenauigkeiten und Fehler eingeschlichen haben.
    Dazu kommt die Konstantinische Wende mit der ein Heide das Christentum zur Staatsreligion machte. Nun ist es doch so, dass der kleinste Büroleiter, der Protokolle usw. seiner Mitarbeiter nach oben weiterreichen muß, diese Texte so glättet, dass sie in sein Konzept passen. Ich vermute daher sehr stark, dass auch Konstantin – dem das Christentum nichts bedeutete – hier und da kleine Änderungen vorgenommen hat.
    Das meine ich, wenn ich sage, dass wir nicht wissen können, sondern glauben müssen.

    • @alfredprivat
      „Mich irritiert der Wahrheitsbegriff der Kirche. Natürlich hat Adrien recht wenn er meint, wir kennen die Evangelien. Ich versuche, mich im Rahmen meiner Möglichkeiten daran zu halten. Dennoch bleiben Zweifel an der Autentizität.“
      Drehen sie das Spiel um und suchen Christus und nicht den Zweifel.
      Ich gebe ihnen einen guten Rat. Beten sie den Rosenkranz konsequent durch und ihre Möglichkeiten werden in keinen Rahmen mehr passen.
      Per Mariam ad Christum.

    • Werter @alfredprivat!
      Sie stellen die Frage nach der Authentizität der neutestamentlichen Schriften und meinen, dass das erste Evangelium erst um 75 verschriftet worden ist. Damit sind Sie der protestantischen Bibelwissenschaft und ihren modernistischen Parteigängern im katholischen Lager auf dem Leim gegangen, denn die von Ihnen angesprochene Spätdatierung ist falsch! Dagegen ist die tradierte apostolische Frühdatierung nach wie vor richtig.Wie kam es zu der irritierenden Falschdatierung?
      Die seit langem bestehenden Differenzen zwischen katholischen und protestantischen Bibelwissenschaftlern haben sich in den letzten 50 Jahren so verschärft, dass sich heute nach außen hin liberale Reformer und konservative Traditionalisten, in Wirklichkeit aber „Spätdatierer“ und „Frühdatierer“ im Ringen um die Zukunft der katholischen Kirche gegenüberstehen. Es geht im Kern um die Glaubwürdigkeit und Verbindlichkeit der in den Evangelien überlieferten Worte Jesu und damit um die Frage, welches Offenbarungsgewicht sie in der heutigen Zeit noch haben.
      Wie ist es zur falschen, glaubensvernichtenden Spätdatierung gekommen?
      Die Begründung der Spätdatierung, die von einer Verschriftung der Evangelien nach der Tempelzerstörung (70) ausgeht, welche Jesus angesichts der makellosen Tempelmauern prophezeit hat, ist rein innerweltlich Da es nach den Prämissen der historisch-kritischen Vernunft keine Prophetien geben könne, auch von Jesus nicht, müssen die in den Evangelien überlieferten Tempelprophetien „ex eventu“ (nach dem Ereignis) Jesus in den Mund gelegt worden sein. Daher kann die Verschriftung der Evangelien nur nach der Tempelzerstörung im Jahr 70 erfolgt sein. Der wissenschaftliche Konsens über die Spätdatierung gründet im protestantischen Interesse, die überlieferten apostolischen Evangelisten als authentische Zeugen von einer Autorenschaft ausschließen und 20 der 27 Schriften des NT als nachapostolische Konstrukte von Menschenhand deklarieren zu können. Auf diese Weise lässt sich alles bezweifeln, was nicht ins lutherisch-reformatorische oder katholisch-progressistische Denkmuster passt.
      Die Hypothese, dass die Evangelien, von Menschenhand verfasst, erst nach der Tempelzerstörung 70 durch hellenistische Gemeindetheologen entstanden sind, also vierzig bis siebzig Jahre nach dem Tod Jesu, beruht hauptsächlich auf dem protestantischen Willen, das heutige Christentum in Paulus zu verankern und nicht in der Lehre Jesu Christi, wie sie von den apostolischen Augen- und Ohrenzeugen schon früh im Neuen Testament überliefert, in der inspirierten Tradition der Kirche vertieft und im römischen Lehramt niedergelegt worden ist.
      Aber Sie können beruhigt sein, denn die Spätdatierung ist, wie gesagt, falsch!Ich reihe Ihnen die Faktoren auf, nach denen schon aus reinen Vernunftgründen die Wahrscheinlichkeit der Spätdatierung sehr gering sein muss. Ihre theologischen Vertreter behaupten, dass erst nach der Tempelzerstörung zwischen 70 und 100 mündlich umherirrendes, dabei bereits verändertes Jesusmaterial von unbekannten Verfassern, zu unbekannten Zeiten, unter falschem Namen, in unbekannten Gemeinden, unabhängig voneinander, gesammelt, geordnet, erweitert, zum Teil aus dem Alten Testament herausgesponnen, mythologisch überformt, an den Zeitgeist angepasst und endlich zu den vier Evangelien verschriftet worden ist, in Gesellschaft mit weiteren 16 Schriften ebenso unbekannter Herkunft, alles geschrieben von Gemeindetheologen, die niemand gesehen und gekannt hat und die unreflektiert von Juden und Heiden, wieder spurlos im Dunkel der Geschichte verschwunden sind.

      Berechnet man die mathematische Wahrscheinlichkeit des gleichzeitigen Eintreffens all dieser Faktoren zwischen den Jahren 70 und 100, so erhält man einen Wert von 1:1000000000 (in Worten: eins zu 1 Milliarde) Das heißt: Wenn die Spätdatierung der Evangelien nur zu einem Milliardstel richtig sein kann, muss aus historisch-kritischer Sicht die konfessionsideologische Hypothese von der Spätdatierung falsch sein und damit alles, was aus ihr abgeleitet wird. Damit bleibt auch mit einer an Sicherheit grenzenden Wahrscheinlichkeit alles falsch, was heutige Modernisten an relativistischen Reformvorschlägen aus der falschen Spätdatierung wiederaufbereitet haben. Richtig bleibt, dass die von Jesus Christus geoffenbarte und in den Evangelien apostolisch bezeugte Wahrheit Gottes, gesichert im Lehramt der Kirche, nicht aus relativierbaren Menschenworten besteht, sondern die unrelativierbare Verbindlichkeit des Wortes Gottes besitzt – bezeugt durch die Martyrien der Augenzeugen.

      An der Hypothese von der Spätdatierung halten die protestantischen Exegeten eisern fest, weil sie meinen, damit der katholischen Kirche ihre in den Evangelien gründende Glaubensbasis unterminieren zu können. Doch an diesem Fundament zu rütteln, liegt seit einigen Jahrzehnten auch im Interesse von katholischen Reformtheologen, die, von einem imaginären „Geist des Konzils“ gebeutelt, eine andere Kirche wollen, weil sie glauben, die existierende sei nicht göttlichen, sondern menschlichen Ursprungs und damit verhandelbar. Deren Vertreter fordern, endlich die theologischen Folgerungen aus den Ergebnissen dieser Exegese in das offizielle Glaubensgut der Kirche aufzunehmen, was die Päpste Johannes Paul II. und Benedikt XVI. in der Tradition der Päpste seit Pius X. mit Erfolg abgewehrt und nur im Rahmen des gelehrten Fachdiskurses zugelassen zu haben. Vor allem Papst Benedikt XVI. hat die von der liberalen Bibelwissenschaft ausgehende Gefahr sehr kritisch eingestuft: »Aus scheinbaren Ergebnissen der wissenschaftlichen Exegese sind die schlimmsten Bücher der Zerstörung der Gestalt Jesu, der Demontage des Glaubens geflochten worden«.

      • @ alfredprivat II

        Der Kommentator GW hat zu einem meiner früheren Beiträge zur historisch-kritischen Begründung der Spätdatierung („Da es nach den Prämissen der historisch-kritischen Vernunft keine Prophetien geben könne, auch von Jesus nicht, müssen die in den Evangelien überlieferten Tempelprophetien „ex eventu“ (nach dem Ereignis) Jesus in den Mund gelegt worden sein.“) mit Recht gefragt: „Wie kommt diese ‚historisch-kritische Vernunft‘ darauf, daß es keine Prophetien geben könne? Diese ‚Vernunft‘ muß doch ein solches Postulat, aus welchem sie so weitreichende Folgerungen zieht, beweisen; glaubt sie an den allmächtigen Gott, so wird das m.E. sehr schwer bis unmöglich; glaubt sie nicht, so ist dieses Postulat samt Folgerungen für uns Christen irrelevant (und sollte es erst recht für das Lehramt sein)! Das Denken, die impliziten und expliziten Postulate, welche dieser ‚historisch-kritischen Vernunft‘ zugrunde liegen, scheint mir letztlich eine totale Verneinung des Glaubens selbst zu sein!? Es bricht doch im Grunde dann alles in sich zusammen wie ein Kartenhaus, etsi Deus non daretur … – oder es bleibt so ein deistischer Deus totaliter absconditus, der in keiner Weise mehr mit uns Menschen in Wechselwirkung treten könnte. Damit würde jede Theologie völlig sinnlos bis unmöglich werden und vom Christentum keine Rede mehr sein, geschweige denn von der Kirche … – dann wäre auch jedes Beten sinnlos“.
        Genau das ist die Konsequenz, wäre die Spätdatierung richtig. Doch die von der Tempelprophetie ausgehenden hsitorisch-kritischen Schlussfolgerungen scheitern schon im innermenschlichen Bereich an der Tatsache, dass
        menschliche Erklärungen für Jesu Vorhersagen im Jahr 30 überhaupt nicht in Erwägung gezogen worden sind, weil man die Verschriftung der Evangelien und weitere 16 neutestamentliche Schriften nach 70 datieren wollte. Daher hat man von vorne herein die Möglichkeit der Vorhersehbarkeit der Tempelzerstörung durch kombinatorisches Denkvermögen ausgeschlossen – eine Möglichkeit, die in der Geschichte vielfach belegt ist

        Es entspricht geschichtswissenschaftlichem Denken, die Möglichkeit einer intelligenten, erfahrungsgestützten politischen Prognose zuzulassen, wie sie in der Geschichte häufig vorgekommen und eingetroffen ist. In diesem Zusammenhang müssen die Tempelprophetien Jesu gesehen werden. Was die Prophetie zur Tempelzerstörung betrifft, kann sie durchaus im allgemeinen Erfahrungsschatz und im kombinatorischen Denkvermögen Jesu begründet sein.
        Jesus war ein Mensch mit politischem Bewusstsein. Sein ständiges Bemühen, von keiner Partei, auch nicht von den eigenen Leuten, als kriegerischer Messiaskönig und Römerfeind vereinnahmt zu werden, seine Abneigung gegenüber der Tempelhierarchie zeugen von einem Bewusstsein, das mit einer schlimmen Wendung des jüdischen Schicksls rechnete, das 40 Jahre nach seinem Tod eintrat. Als Bauhandwerker wusste er, dass keine von Menschenhand erbaute Mauer auf Dauer Bestand hat, dass auch von den hochragenden, feingefugten Tempelmauern „kein Stein auf dem anderen“ bleiben werde, vor allem wenn man sich mit den Römern einließ. Das wusste Jesus und konnte den Untergang Jerusalems befürchtend voraussagen. Papst Pius X erklärte beim Beginn des Ersten Weltkrieges 1914, dass mit diesem Krieg das Alte Europa verloren sei. Unter dem Eindruck des Versailler Friedensvertrages 1918 meinte der junge Amerikaner George Kennan, dass ein neuer Weltkrieg unausweichlich sei, wenn sich Amerika nicht von seiner Isolationspolitik löse. Amerika hat sich bis 1938 nicht gelöst. 1939 brach der Zweite Weltkrieg aus. Als Hitler 1933 an die Macht gekommen war, schrieb Kardinal Pacelli, der spätere Papst Pius XII in sein Tagebuch: „Hitler ist an die Macht gekommen, das bedeutet nur eines, Krieg!“ Übles vorhersehen und vorhersagen konnten auch einfache Leute. Als Hitler 1941 Russland angriff, war den meisten der wartenden Kunden im unserem Dorfladen klar, dass der Krieg verloren war. Da muss man gar nicht an Übernatürliches denken, diese Leute hatten wussten einfach, wohin was führt. Ebenso wusste Papst Johannes Paul II genau, dass mit seinem Pontifikat das Ende des Kommunismus anbrechen würde. Solche Vorhersagen haben mit gesundem Menschenverstand und damit verbundenen prognostischen Fähigkeiten zu tun, und sind nicht geeignet, etwa die Lebensdaten von George Kennan „ex eventu“ zu verschieben.

        Zudem verursacht die Spätdatierung 16 Fragenkomplexe, die unter ihrer Prämisse nicht beantwortbar sind, wohl aber unter der Prämisse der Frühdatierung. Das heißt: Die neomodernistische Hypothese von der Heiligen Schrift als einer Sammlung von nachapostolisch-hellenistischen Literaturprodukten von Menschenhand und alle aus dieser falschen Annahme abgeleiteten theologischen Schlussfolgerungen sind falsch! Damit sind aber auch Ihre Spätdatierungs-Zweifel an der Authentiziät des apostolisch verschrifteten und überlieferten Neuen Testaments unbegründet

  11. Sophus, wäre nett, wenn Sie solche Ausführungen für die Leserlichkeit künftig etwas besser strukturierten.

    • @ carlo
      Danke für den Hinweis! Sie berühren bei mir einen wunden Punkt. Ich beherrschte bislang noch immer nicht die neue Korrekturfunktion, die es nach dem ersten Absenden ermöglicht nachzukorrigieren. Ich habe die Texte zu @ alfredprivat verbessert und auch strukturiert, mir aber verkniffen, sie neuerlich abzusenden, um Textdoppelungen wie vor der „Neuerung“ zu vermeiden. Jetzt weiß ich, dass man verbesserte Texte neuerlich absenden muss.

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