Die Bekehrung von 1000 Juden: Was weiß der Neokatechumenale Weg über das Ende der Zeiten und verschweigt es?

Domus Galiaeae auf dem Berg der Seligpreisungen in Israel
Domus Galiaeae auf dem Berg der Seligpreisungen in Israel

(Rom) Unter Angehörigen des Neokatechumenalen Wegs wird derzeit die Nachricht verbreitet, daß sich nach einem Treffen jüdischer Rabbinen mit Kiko Argüello, dem Gründer und Vorsitzenden, mehrere Rabbinen und mehr als tausend Juden zu Christus bekehrt haben.

Publik wurde die Nachricht erstmals am 22. Dezember durch einen Eintrag auf einer spanischsprachigen Facebook-Seite des Neokatechumenalen Wegs „Soy del Camino Neocatecumenal“. Zum besseren Verständnis: Der 1964 in Madrid gegründete Neokatechumenale Weg ist von der katholischen Kirche als geistliche Gemeinschaft anerkannt und gilt kirchenrechtlich als selbständige Stiftung mit Rechtspersönlichkeit. Die Leitung liegt auf Lebenszeit gleichberechtigt in der Hand der drei Gründer, den beiden Spaniern Kiko Argüello und Carmen Hernández sowie dem italienischen Priester Don Mario Pezzi. Das Neokatechumenat versteht sich nach eigenen Angaben weder als Bewegung noch als Vereinigung, sondern als „Instrument“ der Pfarreien, um Kirchenferne wieder zu Christus zu führen. Laut Internetauftritt gehören weltweit eine Million Katholiken dem Neokatechumenalen Weg an, der fast 100 Priesterseminare unterhält und mit 25.000 Gemeinschaften in 800 Diözesen aktiv ist. Für Kritik sorgten wiederholt von der Gemeinschaft gepflegte, „pseudojüdische“ Sonderriten. Der Neokatechumenale Weg sieht Kontakte zum Judentum als Teil seiner Mission an. Die von Kiko Argüello entworfene und 2000 fertiggestellte Niederlassung Domus Galiaeae, über dem See Genezareth in Israel, wurde laut eigenen Angaben bisher von mehr als 150.000 Juden besucht.

Die Nachricht

Ein gewisser Elias Bautista schrieb am 22. Dezember auf seiner persönlichen Facebook-Seite und der Facebook-Seite „Soy del Camino Neocatecumenal“:

„Soeben habe ich entdeckt, daß die obersten Leiter des Neokatechumenalen Wegs (Kiko und Carmen) sich soeben mit einer wichtigen Gruppe wichtiger jüdischer Rabbinen getroffen haben: unter anderem haben sie (die Juden) Unseren Herrn Jesus Christus als den wahren Messias anerkannt, und ihrerseits (den Neokatechumenalen) mitgeteilt, daß wir „am Ende der Zeiten“ (nicht dem Ende der Welt) leben, und daß wir uns deshalb vorbereiten müssen, auf das, was kommt. Aber … die neokatechumenalen Leiter haben beschlossen ‚das Geheimnis zu wahren‘, und es nur unter den neokatechumenalen kikos… bekanntzumachen… Warum? Ich weiß es nicht. Das ist eine sehr schwerwiegende Sünde…. Ich möchte, daß sie zur Vernunft kommen und daß Unser Herr Euch die Unterscheidung schenkt bezüglich der Notwendigkeit, die Informationen dieses wichtigen, einzigartigen und erwarteten Ereignisses zu teilen.”

Elias Bautista erhielt allerdings keine Antwort. So schrieb er am 2. Januar erneut auf der Facebook-Seite „Soy del Camino Neocatecumenal“:

Domus Galiaeae und die Wiederkunft des Herrn
Domus Galiaeae und die Wiederkunft des Herrn

„Soeben habe ich erfahren, daß sich mehr als tausend Juden zum katholischen Glauben bekehrt und Unseren Herrn als ihren Messias anerkannt haben, nachdem sie sich mit Kiko und Carmen getroffen haben. Das ist eine große Nachricht! Diese Rabbinen haben die neokatechumenalen Leiter aufmerksam gemacht, daß die Parusie sehr nahe ist: die Wiederkunft Unseres Herrn ist wirklich nahe.
Aber… Kiko, Carmen & Co haben beschlossen, die Nachricht nur den Neokatechumenalen vorzubehalten. Die gute Nachricht sollte aber verbreitet und in jedem Winkel des Planeten bekannt werden, sei es unter Katholiken als auch unter Nicht-Katholiken! Das ist eine schwerwiegende Unterlassung von Seiten der neokatechumenalen Leiter. Schlimm für sie!“

Bestätigung ohne Dementi

Domus Galiaeae: Haupteingang, Kuppelsaal, Bibliothek mit eigenem Kuppelraum, indem die Tora aufbewahrt wird umgeben von Ratssitzen
Domus Galiaeae: Haupteingang, Kuppelsaal, Bibliothek mit Sonderraum für die Tora umgeben von Ratssitzen

Der Administrator der Facebook-Seite bestätigte in seiner Antwort am 3. Januar das Verbot, die Nachricht publik zu machen. Weder die Bekehrung einer Gruppe von Rabbinen und der „mehr als tausend Juden“ noch das angeblich bevorstehende „Ende der Zeiten“ wurde vom Administrator dementiert. Er setzt aber voraus, daß innerhalb des Neokatechumenalen Wegs alle Angehörigen informiert wurden.

„Bruder Elias, der Friede des Herrn sei mit Dir. Wenn Du zum Neokatechumenalen Weg gehörst, sollten Dir Deine Katechisten bereits den Grund erklärt haben, warum diese Nachricht nicht in den sozialen Netzwerken und den Massenmedien verbreitet werden soll. Nun ist es so. Ich erkläre es Dir: Obwohl es eine schöne Nachricht ist und viele von uns sehr erfreut und bewegt hat, weil es eine große Gnade des Herrn ist, der dieses ganze Ereignis ermöglicht hat, bleibt die Tatsache, daß nicht alle Menschen in der Welt dieses Werk Gottes demütig und vernünftig akzeptieren würden.
In der Welt gibt es immer Menschen, die urteilen und kritisieren wollen, und das keineswegs konstruktiv, und zudem gibt es extremistische Gruppen, die auf falsche Weise agieren könnten. Das alles [die Entscheidung der Leitung des Neokatechumenalen Wegs, die Nachricht nicht publik zu machen] ist nicht etwas, was man leichten Herzens entscheidet. Es ist auch eine Eingebung des Heiligen Geistes, so wie Maria seinerzeit die Verkündigung geheimhielt. Deshalb laden wir Dich ein, Dich nicht zu entmutigen, sondern im Gegenteil die Moral hochzuhalten und zu beten, damit zum geeigneten Moment diese Nachricht auf angemessene Weise publik gemacht wird.
Mit herzlichen Grüßen, Frieden“

Was weiß der Neokatechumenale Weg und verschweigt es anderen?

Domus Galiaeae über dem Berg der Seligpreisungen
Domus Galiaeae auf dem Berg der Seligpreisungen

Doch „Bruder Elias“ gab sich mit dieser Antwort nicht zufrieden und schrieb am 4. Januar erneut:

„Es gibt immer irgendeinen Vorwand für die Feigheit, Trägheit und Eigenbrötlerei. […] Die Welt muß bereit sein für das Schwerwiegende, das sich abzeichnet, da das die größte Nachricht aller Zeiten ist: Wir wissen, daß das, was vor diesem grandiosen Ereignis kommt, schrecklich und entsetzlich sein wird und wer nicht bereit sein wird, wird in die Klauen des Satans fallen! Ich beharre darauf und wiederhole: Es ist eine schwerwiegende Unterlassung. Das Blut der Gezeichneten wird auf alle Mitglieder des Neokatechumenalen Wegs fallen, das versichere ich Dir!“

Eine Antwort ist bisher nicht erfolgt. Was weiß der Neokatechumenale Weg, was alle anderen, einschließlich der Kirche nicht wissen? Bereits die Errichtung der Domus Galiaeae wurde in Zusammenhang mit Endzeitprophetien gebracht, laut denen der Neokatechumenale Weg die Wiederkunft des Herrn auf dem Berg der Seligpreisungen erwarte. Ein ausgedehnter symbolisch aufgeladenen Gebäudekomplex ganz eigener Art, der Außenstehenden schwer entzifferbar ist.

Das der Gemeinschaft kritisch gegenüberstehende Osservatorio sul Camino Neocatecumenale bezweifelt die Nachricht, daß sich eine Gruppe von Rabbinen und mehr als tausend Juden zur katholischen Kirche bekehrt hätten.

Text: Giuseppe Nardi
Bild: Wikicommons/Facebook/Domusgalilaeae.org (Screenshots)

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fredius
Ein sehr interessanter Beitrag. Man sieht auch hier bei dem “ Neokatechumenale Weg “ dass man sich nicht einig ist in Bezug auf ein Wissen über die Wiederkunft Christi und die Weitergabe an die Welt. Von der katholischen Kirche anerkannt, besonders auf die Juden ausgerichtet, will diese Vereinigung Fernstehende für Christus ge- winnen, eine Art von Mission, die in der katholischen Kirche nicht mehr betrieben wird, was ja auch eine Unterlassungssünde ist. Ein Dialog unter den Religionen er- setzt auf keinen Fall die von Christus geforderte Mission. Auch das ist eine Ent- wicklung die nach dem Konzil möglich wurde, dass… weiter lesen »
Leo Laemmlein

Seltsam, dass das Neokatechumenat die Wiederkunft des Herrn Jesus Christus auf dem Berg Tabor erwartet. Nach der Schrift sowohl des Alten wie des Neuen Testamentes wird er auf den Berg Zion zurückkehren und der Ölberg sich in zwei Hügel spalten, wodurch ein Tal entsteht, das sich von Ost nach West ausdehnt. Siehe Apg 1,11; Sacharja 14,4; sowie weitere Stellen in den Psalmen, bei Jesaja, Joel und Amos.

Tradition und Glauben

Ach, was…

Ich glaube nicht daran, weder an die Bekehrung, noch an die nahende Wiederkunft Christi. Es ist wieder das Motto: Gnostiker aller Länder vereinigt euch!

Auf wieviele Messiase haben die Juden schon gewartet, wie viele Bekehrungen hat es schon gegeben, siehe Frankismus.

Gnostischer Unsinn, wieder einmal. Wir haben jetzt mit Papst Franziskus wirklich eine von der Gnosis durchsetzte Kirche und da gleich und gleich sich gerne gesellt, so sehen wir die Folgen.

Wir werden uns noch alle mühen müssen und unsere Rechnungen bezahlen. So schnell geht es nicht….

fredius

Tradition und Glaube @ Ach, was… Das passt nicht zu Ihrem Namen, hier auf dieser
Internet-Seite. Es ist keineswegs die Zeit der Gnostiker, sondern die Zeit der
Gläubigen. Es ist ja bekannt, dass die Christen seit der Himmelfahrt Jesu immer
die baldige Wiederkunft Christi erwartet haben. Aber wer die Zeiten beobachtet, wird
zum Ergebnis kommen, dass die gegebenen Zeichen den vorhergesagten Zeiten entspre-
chen. Glaubenslosigkeit, Sittenlosigkeit und weltweite Unruhen bestimmen das Bild.
Sicher bei Gott gibt es keine Zeit und die Wiederkunft Christi, kann noch dauern,
aber auch schon morgen sein.

zeitschnur

Richtig!

Elias

Höchstes Missttrauen ist angesagt, Misstrauen und Vorsicht, mehr sage ich nicht, aber ich weiss, wovon ich spreche.

Stella

Da kann ich mich nur anschließen, es gibt zuviele dubiose Kreise, die auf die Wiederkunft warten, von esoterisch bis freikirchlich, die bereiten dem Antichristen buchstäblich den Weg.
Denn der kommt zuerst, dann Jesus Christus aber vorher erfolgt noch mal eine letzte Glaubenserneuerung, allerdings auch nicht zum Nulltarif, fürchte ich.

Elias

Ein „t“ zuviel, man verzeihe mir!

voltenauer

Ein „t“ zuviel, das ist aber schrecklich.

defendor

Die Judenmission wird im aktuellen „Dialogfieber“ gerne gleichsam „wegtoleriert“. Dazu Pater Deneke von der Petrusbruderschaft:
-
[….]
„Problematisch ist es daher nicht, die Bekehrung der Juden zu ihrem wahren und einzigen Erlöser zu erbitten, problematisch wäre es vielmehr, sie nicht zu erbitten!
Wer damit Schwierigkeiten hat, der hat sie bestimmt auch mit Jesus Christus selbst. Wer hingegen wirklich an Ihn glaubt, der kann gar nicht anders, als liebevoll für jenes Volk zu beten, aus dem Jesus dem Fleische nach stammt, damit es seinen Messias erkenne, den Heiland aller Menschen“
[….]
-

Leo Laemmlein

Mir fällt auf, dass das jüngste Dokument zum katholisch-jüdischen Verhältnis hier noch nicht erwähnt wurde.
http://www.dbk.de/fileadmin/redaktion/diverse_downloads/presse_2015/Vatikandokument-50-Jahre-Nostra-aetate.pdf
Dazu ein messianisch-jüdischer Kommentar:
http://www.christianpost.com/news/vatican-jews-need-jesus-salvation-messianic-152467/

Leo Laemmlein

Wieder eine vatikanische Falschlehre. Man salviert sich, indem man hineinschreibt, dass das Dokument keinen lehramtlichen Charakter habe. Ich finde das doppelzüngig und unehrlich.

Jeanne dArc

@Leo Laemmlein — Vielen Dank für die interessanten Links Herr Laemmlein !

zeitschnur
Die Zeichen der Zeit zeigen uns an, dass wir dem Ende sehr nahe gekommen sein müssen. Uns sind im NT Ziechen gesagt worden. Uns ist aber auch gesagt worden, dass der Antichrist zuvor kommen muss, der aber nur wenige Jahre herrschen wird. Andererseits sagt uns Jesus, dass er kommt, wenn wir es nicht erwarten – das macht also diese Unsicherheit aus, dass wir warten sollen, dürfen und müssen, aber nicht festlegen dürfen, wann seine Wiederkunft sein wird. Nicht einmal der Sohn weiß die Stunde, aber wie gesagt: Er kommt unerwartet, wie „ein Dieb in der „Nacht“. Auch wir werden ihn… weiter lesen »
Elias

@voltenauer
Na, na – Sie kennen die Geschichte von Komma und vom Krieg? „Ich will den Krieg, nicht den Frieden“ usw. -Orthographie ist auch eine Frage des Anstandes.

PETRUS

Ein Bischof aus Südamerika klagte vor Papst Johannes Paul II. über die Mission amerikanischer Sekten. JP II. meinte: „Was wollen Sie? Wir haben auch unsere Sekten, z.B. das Neokatechumenat. „Eine der ersten Aufgaben eines recht-glaeubigen Papstes sollte das Verbot zwielichtigen Gruppierung sein.

PETRUS

Korrektur:…das Verbot der zwielichtigen. ..

dhmg
Abgesehen von diesem „neokatechumenalen Weg“, wäre es sowieso schwierig, wenn jemand wirklich zuverlässig wüsste, dass zu einem bestimmten Zeitpunkt die Wiederkunft Jesu Christi bevorstünde, das glaubwürdig zu vermitteln. Nur werden die Zeichen immer offensichtlicher, Papst Franziskus gibt sich immer mehr als der zu erkennen, der er wirklich ist, die internationalen Konflikte nehmen ständig zu, ebenso die eingewanderte Kriminalität und, nicht zu vergessen, die Finanzkrise. Man könnte sagen, die Menschen in Europa wurden bzw werden langsam an all das gewöhnt, sodass eine Reaktion seitens des Volkes meistens ausbleibt. Und ich gebe vor allem dem heutigen Kapitalismus(aber auch dem Medien-Meinungsdiktat) die Schuld… weiter lesen »
Carlo

Wie viele Leute doch „etwas“ gaaanz Wichtiges wissen und hier ein wenig damit herumgackern, denn sagen dürfen sie dazu um Himmelswillen nichts. Ist mir beim Nachlesen aufgefallen. Z.B über den wahren Grund des Benedikt-Rücktrittes, den Antichrist, die Wiederkunft; nebst den üblichen „Verdächtigen“ jetzt auch Elias. Ach ja, wenn sie dann wieder einmal alle abgewatscht hat – jetzt hat es auch den hl. Franziskus erwischt – gibt Fr. Zeitschnur noch bekannt, dass sie einen [?] Professor in Buenos Aires kennt. Und wenn schon die nicht alles sagt, stelle auch ich mal das Weihwasser bereit.

zeitschnur

…wohl zu tief ins Glas gesehen, @ Carlo – das ist doch Schmarrn, was Sie schreiben.
Schlafen Sie ne Runde – morgen sieht wieder alles anders aus.

hicesthodie

Herrlich @ Carlo! Sie scheinen in diesem Kommentarbereich einer der Wenigen zu sein, die sich den Verstand nicht abwatschen lassen. 🙂

Elias

@Carlo
„mehr sage ich nicht“: mit dem Weihwasser warten Sie ein wenig! Ich habe nichts zu verbergen; in den siebziger Jahren habe ich das Engelwerk gekannt; was ich jetzt über den Neokatech. Weg erfahre, ich nehme an aus denselben Quellen wie Sie, erinnert mich an das Sektiererische des EW damals; das ist es, was mich warnen lässt. Aber hier ist nicht der Ort für Einzelheiten; ich nenne nur die Arkandisziplin und das Geheimwissen, die Exorzismen ohne jede Kontrolle, die syst. Geheimnistuerei zwischen den verschiedenen Stufen, et j‘en passe. Sind Sie jetzt zufrieden?

zeitschnur
@ Carlo Nachdem Sie nun hoffentlich gut ausgeschlafen und wieder bei Sinnen sind, lesen Sie einfach mal diesen Zeitungsartikel. Er erschien zwar in den Lumpenmedien, deckt sich aber mit vielen übereinstimmenden Berichten auch anderswo. http://www.zeit.de/gesellschaft/2014-05/neokatechumenaler-weg-katholizismus-kiko-arguello-aussteiger/seite-2 Und dann, wenn das geschehen ist, fragen Sie sich, wieso eigentlich alle Päpste seit Paul VI. diese Irrgeister unterstützt haben?!?! Obwohl sie sie irgendwie auch wieder doch nicht so richtig wollten, aber dann aber halt doch. Diese Sekte dürfte eindeutig ein spätklerikalfaschistischer Nachfahre sein. Franco lässt grüßen. Machsmo lässt grüßen. Un wo Machos sind, sind immer auch Männer, die am liebsten nur Männer umsich herum… weiter lesen »
Elias

@zeitschnur
haben nicht Sie vielleicht zu tief ins Glas geschaut (um es ganz höflich zu sagen)? Und mit Männern haben Sie offenbar ein sehr grosses Problem?

zeitschnur

Blödsinn – ich denke ein zutiefst finsteres Szenario durch, in dem eben nun mal – was die Kirche betrifft – durch die radikale Zentralisierung und Hierarchisierung der Kirche seit ca 150 Jahren ausschließlich Männer agieren.
Ich habe auch mit entsprechenden Frauen ein Problem – z.B. Frau Merkel. Aber sie sind ein verschwindendes Phänomen.

Seien Sie ein echter Mann udn sehen Sie der Misere ins Angesicht: aufrecht und ohne sich selbstmitleidig wegzuducken!

hicesthodie
Dass der Rücktritt Benedikts, so er ein erzwungen war, wofür vieles spricht, nicht die Folge irgendwelcher Ängste um sein Leben war, sondern logischerweise von ihm nur aus dem einzigen Grunde vollzogen werden konnte, noch größeren Schaden von der Kirche abzuwenden, ist keine neue Erkenntnis, sondern wurde Ihnen und all den großmäuligen Benedikt(Rücktritts-)kritikern dieses Forums schon immer mahnend vorgehalten. Nun verleiben Sie sich diese Erkenntnis ein und feiern sie als Ihre urgeigene Logik, weil sie Ihnen zu noch ungeheurlicheren Spekulationen Raum gibt, Spekulationen auf Grund von propagandistischen Pressemeldungen, deren Glaubwürdigkeit naturgemäß höchst zweifelhaft ist. Sie sind einfach nur ekelhaft, zeitschnur! Scheren… weiter lesen »
zeitschnur

Der Hass und die ad personam-Anmache Ihrer Zeilen outet sie als nicht vom rechten Geist angetrieben – tut mir leid. Aber Sie lassen sich hier so oft gegen andere Poster gehen, dass es eine Schande ist. Ich sage hier im übrigen etwas ganz anderes als das, was „andere Poster“ meinten. ich sage etwas wesentlich brisanteres. Sie habene s nur mal wieder nicht kapiert.

hicesthodie
Werte zeitschnur hätten wohl die Güte, mir meine von Ihnen unterstellten öfteren Verfehlungen gegen andere Poster nachzuweisen. Die einzige, die sich regelmäßig gegen andere Poster mit unverschämter, gossenhaftiger Sprache vergeht und mit „ad personam-Anmache“ und Hass dieses Forum verpestet, das sind Sie, Werteste! Bis vor kurzem hielt ich Ihnen noch zugute, dass Sie eine psychisch Kranke sind, die in ihrer seelischen Not wie eine Ertrinkende alles und jeden mit sich in Tiefe reißen muss. Dann aber müsste die Kritik, die Ihnen hier – bis auf einige Claqueure und ihre Sockenpuppenaccounts – von allen Seiten entgegenschallt, doch einmal zu denken geben.… weiter lesen »
Carlo

@hic Durch einen früheren Kommentar von Ihnen hatte ich Eph. 4:26 „kennengelernt“. Ich wünschte, Sie würden wieder dahinfinden. Gebe zu, dass mich diese Art von Zoff beelendet und bedauere, ihn provoziert zu haben.

zeitschnur

@ hichesthodie

Ihre Pathologisierung meiner Person, nur weil ich Meinungen vertrete, die Sie nicht teilen, ist übrigesn justiziabel. Das ist eine Straftat. und die Redaktion sollte aufpassen: Katholisches.info könnte durch Poster wie Hicesthodie untergehen.

euca

@Zeitschnur: „Frauen ein schwindendes Problem“ was für ein Unsinn! Die ganzen Femenproteste und Aktivisten, und das Frau Merkel und ähnlich teuflische Heuchlerinnen absolut nicht am Verschwinden sind, das sieht doch jeder, ja dadurch dass sie Frau Merkel erwähnen, die seit vielen Jahren im Amt ist, UND NUR EIN BEISPIEL VON VIELEN, man denke an die ganzen weiblichen EU-Abgeordneten, widersprechen Sie sich sogar selber!

zeitschnur
@ euca „Femen“ steht unter der Gewalt eines Mannes: http://www.stern.de/panorama/enthuellung-durch-dokumentarfilm-femen-gruender-wollte-frauen-aufreissen-3909326.html Das wurde vor zwei Jahren in vielen Zeitungen berichtet! http://www.zeit.de/gesellschaft/zeitgeschehen/2013-09/femen-mann-chef-schewtschenko Es ist erschütternd, dass wir Frauen wie die Sprechpuppen nachplappern, was man uns einimpft – und immer ist es die Dämonisierung oder Kriminalisierung des gnazen Geschlechtes. Wenn nur eine von uns die Augen aufmacht und das Gehirn einschaltet, ist das schon was wert: Frauen wie Merkel sind ein verschwindendes Phänomen – zeigen Sie mir doch die zahlenmäßige und geistige Dominanz, die Sie behaupten. Sie werden sie nicht zeigen können. Schauen Sie in die Welt, ringsumher, machen Sie sich die Mühe,… weiter lesen »
Leo Laemmlein
Nein, Elias, hier ist Fr. Ze.c. leider auf der richtigen Spur. Auch aus der Münchner Zeit ist mir aus fast direkter Quelle (ich hab’s von einem persönlichen Bekannten des damals betroffenen Seminaristen) ein oberhirtliches Versagen in dieser Hinsicht bekannt geworden. Das war allerdings eine „kleine“ Sache verglichen mit der, bei der es wohl beim Amtsausübungsverzicht Papst Benedikts ging. Wir müssen aber bedenken, dass heute kein Großer im Glanz der Öffentlichkeit steht, der nicht in irgendeiner Weise einen Pakt mit dem Fürsten dieser Welt geschlossen hat, und selbst wenn er keinen Pakt schloss, gibt es dennoch Mittel und Wege, ihn erpressbar… weiter lesen »
zeitschnur
..eben! Und dieses Versagen war vielleicht kein einmaliges, und der Abfall David Bergers offenbart weniger dessen solitäre Problematik, sondern einen jungen Mann, der irre wurde an der Verlogenheit der Hierarchie in der Kirche. Er hat vermutlich, auch wenn die Konservativen noch so geifern, wie unser „hicesthodie“, eben doch die Wahrheit gesprochen. Was gab uns das Recht, seine Enthüllungen einfach abzuschmettern? Wir haben damals in Verblendung und aufgrund einer nicht beweisbaren Überzeugung dessen Informationen in Bausch und Bogen verurteilt. Das war vielleicht ein Fehler. Nehmen wir an, der D. Berger ist selbst ein Opfer dieser Strukturen, von klein auf in diese… weiter lesen »
Elias

@zeitschnur
Ich weiss nicht, inwiefern ich mich „selbstmitleidig wegducke“ – DAS ist Blödsinn; aber lassen wir das! Lesen Sie, was zu Engelwerk und Neokatech. Weg geschrieben ist; kehren wir zum Thema zurück.
P.S. Sie klagen unaufhörlich, dass man Sie nicht versteht – wer hat da unendlich Selbstmitleid? Sie Arme!

zeitschnur
@ Elias Mir geht es nicht um mich, sondern um eine weitverbreitete übleste Lüge in Katholikenkreisen: Erstens verstehen hier tatsächlich viele nicht, was andere schreiben. das fällt mir immer wieder auf. Viele bekommen vieles in den falschen Hals. Und viele verstehen Ironie nicht oder lesen nur diagonal und rasten gleich aus. Zweites ist es eine beliebte Masche in konservativen Kreisen, den bösen Feminismus und überhaupt die Frau an sich (und teilweise geht das bis zur Dämonisierung des ganzen Geschlechts, zu deren Behuf man auch gerne Bibelstellen verdreht wie von alters her!): Was immer Männer verbocken, man sucht dahinter die Frau… weiter lesen »
zeitschnur
So, und nun Elias, zu Ihrer Bitte, sich auf den Artikel zu beziehen: Ich tat das die ganze Zeit bei meinen gestrigen Kommentaren, auch das „Männerproblem“ ist nicht meines, sondern das der Männer. Bitte denken Sie in Ruhe noch mal nach, was ich sagen will: Männer, die den Mann bevorzugen, nur Männer um sich haben wollen, Männer lieben und den Mann zum fetisch machen. Na? Das ist das Problem, das die Kirchengeschichte durchzieht und nicht nur zur Diskriminierung der Frau führt, sondern auch zur Homoerotik. M.E. hängen Frauenverachtung und Homoerotik zusammen, wie man in der islamischen Kultur so überdeutlich bemerken… weiter lesen »
Sophus

Werteste @ Zeitschnur!
Die Geschlechtszuweisung, die Sie mit der Bezeichnung „wie unser „hicesthodie““ vornehmen, ist falsch! Sie können das Druckventil Ihres Männerhasses auf 0 zurückdrehen, denn „hicesthodie“ ist nach Selbstaussage eine Frau!

zeitschnur
Und wo habe ich gesagt, dass hicesthodie real ein Mann ist? Das ist ein anonymer Nickname, und auf den beziehe ich mich. Er ist allerdings tatsächlich grammatisch entweder maskulinum oder mit viel Fantasie noch neutrum (der Name ist lateinisch etwas überzwerch, aber gut, das ist ja okay). Deshalb muss ich sagen „unser“ und nicht „unsere“. Ich habe noch nicht wahrgenommen, dass dieser Poster sein reales Geschlecht geoutet hat. Tut mir leid – aber das muss ich im anonymen Kommentarbereich auch nicht. Sie sind wohl kein Lateiner? Aber voller Zorn stecken Sie und suchen, wo Sie etwas gegen mich finden könne,… weiter lesen »
Elias

Messianische Juden vielleicht? Dann würde ich die Diskretion (in diesem konkreten Fall) verstehen…

zeitschnur
Bekehrte Juden sind doch nun „messianisch“ – so oder so! Das kanns doch nicht sein. Aber ich frage mich, wieso frischbekehrte Juden etwas wissen sollen, was wir nicht wissen, noch dazu, wo doch Jesus gesagt hat, dass selbst ER Tag und Stunde nicht weiß. Und Jesus warnte davor, dass falsche Propheten kämen und behaupten, er sei da oder da, und Paulus sagt, es würden Irrlehrer behaupten, er sei schon gekommen. Auf all das folgt immer ein Rat: Folgt ihnen nicht! Wenn Jesus kommt, wird alles Fleisch es erkennen und niemand kann es ignorieren. Bis dahin sollen wir IHN erwarten und… weiter lesen »
Leo Laemmleinen

Elias
„Messianisch“ ist im Grunde eine Rückübersetzung aus dem Hebräischen.
„Christlich“ heißt im Hebräischen traditionell „notsrí“ = nazaräisch/ nazarenisch, von „nétsär“ = Spross (prophetisch der Spross Isais = Messias).
„Messianisch“ ist hebräisch „meschichí“, Adjektiv zu „maschíach“ = Gesalbter/ Christus.
Beides sind also verschiedene Ausdrücke für dasselbe: christlich.
„Messianische Juden“ sind also nichts anderes als christliche Juden. Sie nennen sich aber nicht gerne so, weil sie meinen, sich von den traditionellen christlichen Kirchen abgrenzen zu müssen.
Theologisch ist das ein wenig fragwürdig, weil es nach neutestamentlicher Theologie nur einen Leib Christi gibt, wie auch nur einen edlen Ölbaum, und nicht zwei.

Elias

Sagen Sie einem Juden, dass es christliche Juden gibt!!

Hans

Die hier veröffentlichten Kommentare habe ich mehrzahlig auch, wen sie teilweise kontroverse Ansichten vertraten, immer mit Freuden und Gewinn gelesen. Inzwischen kann ich mich ob der persönlichen Animositäten nicht des Endruckes erwehren, dass der Kommentarblock zum Kommödienstadel verkommt und wertlos wird. Ein wenig persönliche Zurückhaltung wäre mehr.

Elias

Da haben Sie v… recht. Auch ich mache da mit, manchmal, leider.

hicesthodie
Geschätzter @Carlo, nun sind Sie den psychologischen Taschenspielertricks unserer Peitsche schwingenden Foren-Domina doch noch auf den Leim gegangen. In Wahrheit haben weder Sie noch ich uns für unsere zwei launigen Kurz-Kommentare zu entschuldigen, denn provoziert hat den Zoff, der auch mich – wie jeden vernüftigen Menschen – anödet, wieder einmal unsere selbstgekrönte Rudelführerin dieses Kommentarbereichs. Man muss es sich nur einmal auf der Zunge zergehen lassen: wir befinden uns hier auf einer der katholischen Tradition verpflichteten Webseite und fast jeder der von der Redaktion publizierten Artikel wird von dieser Dame mit einem Kommentar-Tsunami überschwemmt, durch den sie die Inhalte der… weiter lesen »
Carlo
Danke für Ihre Ausführungen, werter hic. Entschuldigen wollte ich mich indes nicht, dafür die Dynamik bedauern. Ebenfalls will ich mich nicht davonschleichen. Die Beelendung kroch hoch, weil ich im allgemeinen Ihre Kommentare schätze. Und zu Ihren Äußerungen betr. Fr. Zeitschnur – was soll ich sagen, ohne herumzulavieren? „Nur“ soviel, dass wenn ich ein eigenes Unternehmen hätte, ich eine wie sie in einem Geschäftsleitungsressort haben möchte, insbesondere wegen ihrer Recherchenkraft und dem Vermögen, diese (bildungssprachlich) plastisch und effizient wiederzugeben, ich meine auch Menschenkenntnis. Auf‘n Geist und ab und zu auf den Sack gehen würde ich da in Kauf nehmen resp. aushalten… weiter lesen »
Tradition und Glauben
@ hicesthodie Ja, Sie haben Recht. Über die Jahre betrachtet, werden diese Kommentare der Frau Z. immer wüster, widersprüchlicher und gefährlicher. Wahrheit vermischt mit Falschheit. Verwirrung, Verwirrung. Vielleicht ist Frau Zeitschnur besessen, im wahrsten Sinne des Wortes? Es gibt leider auf katholischen Seiten solche Menschen, welche es selbst von sich nicht wissen, aber als Agenten des Feindes handeln. Woher ich das weiß? Weil ich mindestens fünf mal damit persönlich konfrontiert wurde, auch bei einer Person, welche von anderen für besessen gehalten wird. Diese Personen verfügen über Kenntnis von Dingen, welche sie niemals auf natürlichem Wege in Erfahrung bringen konnten. Dinge,… weiter lesen »
zeitschnur
Na dann wär ja wieder mal alles klar: Sie können mir nicht Rede und Antwort stehen und deswegen kann ich ja nur besessen sein! Und natürlich merke ich das nicht mal. Dafür sind ja Gott sei Dank Sie Experte in Ferndiagnosen, und das auch noch als Laie, der dazu ja, weil das Kirchenrecht ihm da ohnehin jede Betätigung vebietet, offenbar in höherem Auftrag wirken soll. Eine Frage aber stellt sich bei Ihrer bizarren Logik sofort: Könnte es dann nicht genauso gut sein, dass Sie selbst „besessen“ sind und es „nicht merken“? Schreiben nicht auch Sie vielleicht im Auftrag einer bösen… weiter lesen »
Sophus

So ist es, werte Frau @ hicesthodie! Zu Ihrem hervorragenden Kommentar zu Frau @ Zeitschnur, der nicht Ihr erster, aber der beste in der Sache ist, kann ich Ihnen nur gratulieren!Was diese Person z. B. über Papst em. Benedikt XVI. verbreitet hat, wäre auch im hintersten Bayerischen Wald, wo sie nach eigenen Angaben ihre familiären Wurzeln hat, „gerichtsmassig“. Das war Verleumdung pur, die nach Weiterungen verlangen würde – es sei denn, sie ist bereit, sich aufgrund ihres derzeitigen Zustands ehrlich zu entschuldigen.

zeitschnur

„Diese Person“ hat nichts „verbreitet“, sondern bezog sich auf das, was bereits verbreitet ist (!) und hat erwogen, dass, wenn es wahr wäre, damit der Rücktritt am plausibelsten erklärt werden könnte.

Leo Laemmleinen
Lästerung (Synonyme: Schmähung, Beschimpfung, Verspottung), oft verbunden mit Ehrabschneidung, übler Nachrede und Verleumdung, ist eine sehr schlimme, u.U. todsündliche Sache. Wir Christen müssen uns sehr davor hüten. Sie ist kaum weniger schlimm als andere Sünden, über welche häufiger gesprochen wird. Wenn wir bemerken, dass wir zum Lästern neigen, dann nützt es uns wenig, wenn wir sozusagen nur das Äußere unseres Gefäßes reinigen. Dann müssen wir vor uns selbst erschrecken, weil dann nämlich mit unserem Herzen etwas nicht stimmt. Der Mund spricht ja aus dem Überfluss des Herzens, je nachdem des guten oder des bösen Herzens.– Was nun den konkreten Fall… weiter lesen »
Tradition und Glauben
@ Leo Laemmleinen Ich habe seinerzeit über diese Haftbefehlgeschichte nachgedacht und halte sie für unwahrschenlich, denn: 1. Warum lebt diese Zeugin, wenn sie solch prominente Teilnehmer identifizieren kann. Menschen die Opfer in diesen Sekten sind, leben nicht lange, auch bei weniger prominenten Fällen. 2. Kardinal Ratzinger hat sicherlich einen gefüllten Terminkalender und könnte sicherlich beweisen, wo er damals war. 3. Würde er an solchen Ritualen teilnehmen, so könnte er das auch in Rom tun, anstatt über halb Europa zu reisen, wo er doch immer recht erkennbar und prominent war. In diesen Sekten gibt es Sicherheitsvorkehrungen, die man sonst nur bei… weiter lesen »
Lioba
Ich bitte alle Beteiligten auf dem Boden der Tatsachen zu bleiben. Ich kanns verstehen: Der Rücktritt von Benedikt XVI. war (ist) schrecklich. Aber wir sollten uns das Unerklärliche nicht mit Hilfe niederträchtiger Anschuldigungen zu erklären versuchen. Es ist soviel Schmutz über Kardinal Ratzinger und dann Papst Benedikt ausgeschüttet worden. Das Böse hat sich an ihm abgearbeitet. Keine Entschuldigung! Wir sollten aber nicht auch noch diese Niedertracht fortsetzen, nur weil irgendein Schmutzfink irgendeinen Dreck erzählt hat. Nennen sie mir einen Namen und ich finde ihnen problemlos zehn Leute, die Schmutz darüber ausschütten. Drum, ruhig bleiben, mit klarem Kopf denken, bei den… weiter lesen »
zeitschnur

@ Tradition & Glauben

Soviel schwache Argumente auf einem haufen sind wirklich bemerkenswert. Insgesamt alle von der Kategorie. was nicht sein kann, das nicht sein darf.

Angesichts der Tatsache, dass Sie ein Person, über die Sie nichts wissen, ohne Not und großspurig für „besessen“ erklären, da aber, wo Ihnen die Dämonen förmlich zuwinken, nichts sehen, spricht für sich.

Ja: auch das gehört zur gegenwärtigen Verwirrung.

Leo Laemmlein
Tradition und Glauben 11. JANUAR 2016 UM 20:43 Ich wollte gar nicht den konkreten Vorwurf detaillieren, sondern nur auf die Tatsache hinweisen, dass da eben diese Organisation ITCCS einen internationalen Haftbefehl in der Hand hatte und sich für seine Vollstreckung die Hilfe eines ungenannten europäischen Staates sichern konnte. Inwieweit dieser Haftbefehl eine wirkliche Bedrohung war, kann ich nicht beurteilen, weil ich mich in Jurisprudenz und Strafprozessordnung und was hier noch von Belang ist nicht auskenne. Auch sträubt sich in mir etwas, mich mit dem Vorwurf selbst näher zu beschäftigen. Vor einigen Jahren habe ich mir ein Video angesehen mit der… weiter lesen »
anjali jain

Jetzt bin ich auch wuetend! Was solldas zu behaupten dass Papst Benedikt homosexuell seie! Das ist doch eine klare Luege. Die Bildzeitung ist ein Bibel im Vergleich mit diese Art von Verleumdungen.

zeitschnur
Das wurde aber inzwischen von verschiedensten Seiten bereits behauptet. Bitte bedenken Sie, dass man mit einer evtl Realitätsverweigerung, wie auch Sie sie an den Tag legen, ein enormes Unrecht rechtfertigen hilft. An dem Rücktritt ist etwas unplausibl, solange man in „normalen“ + harmlosen Kategorien denkt (was Benedikt betrifft). Es gibt aber nur einen einzigen plausiblen Grund alleine auf der Theorie-Ebene und der alutet: benedikt ist selbst derjenige, um den es dabei geht, denn er ist angreifbar, er hat vielleicht doch Verbrechen begangen? Wer sagt Ihnen, dass das unmöglich ist? Das üwrde auch erklären, warum man einen dermaßen dummen Theologen nachwählte… weiter lesen »
Kostadinov

was ist eigentlich aus dem Untersuchungsbericht der drei Kardinäle geworden?

zeitschnur

Gut, dass Sie das erwähnen – der ist auch einfach im Gully verschwunden. Er wurde F. aber, soweit ich weiß, übergeben.

anjali jain

Laesst uns einander liebhaben bitte!

zeitschnur
Das, liebe @ Anjali Jain, wäre das Gebot Christi. Das können Sie aber unter Traditionalisten nicht erwarten. Viele unter ihnen sind Gewalttäter und reagieren wie die Hölle auf jeden, der nicht stramm ihre Vorurteile bedient. Mit wachsendem Entsetzen mache ich damit seit Jahren meine Erfahrungen. Die Amtskirche ist schon apokalyptisch, aber was sich unter Tradis abspielt, ist nicht selten bereits die Vorhölle. Ja, schaut euch an, was sie alles schreiben, gerade die, die besonders traditionell tun! Ein Satz und man weiß, wovon ihr Geist infiltriert ist, so, wie sie auf andere persönlich losgehen. Wer nicht schreibt, was sie erwarten, wird… weiter lesen »
Leo Laemmleinen
Noch bevor ich Ihren ganzen langen Kommentar zu Ende gelesen habe, stolpere ich über diesen Ihren Satz: „Das [sc.: sich liebhaben] können Sie aber unter Traditionalisten nicht erwarten. Viele unter ihnen sind Gewalttäter und reagieren wie die Hölle auf jeden, der nicht stramm ihre Vorurteile bedient.“ Beim Ehestreit neigt eine der beiden Parteien ja anscheinend von Natur aus zu Verabsolutierungen wie: N I I I E tust du das… – Warum musst du nur I M M E R das und das tun… Selig der Mann, der es irgendwann lernt, das mit Humor, statt mit Verzweiflung oder mit Verachtung zu… weiter lesen »
Leo Laemmlein

Oh, was ist mit meinem Namen passiert? „Laemmlein“ ist gemeint. 🙂

zeitschnur
@ Leo Lämmlein Ein bisschen Empathie würde auch nichts schaden – Sie sehen doch, was hier läuft, nein? Mir fallen da spontan gewisse politische Parallelen ein, in denen man stets darum bemüht ist, nur jaaaaaa keine pauschalen Aussagen über gewisse Personengruppen zu machen. Haben Sie etwa die argumentative Front gewechselt? Und noch was ganz anders, Leo: Wenn ich seit Jahren diese verheerenden Erfahrungen nicht nur selbst mache, sondern schon bei x Leuten erlebt habe, wie sie im Tradilager förmlich zusammengetreten werden, wenn sie auch nur irgendwelche Zweifel an der dort vorherrschenden Ideologie anmelden, dann hat das mit akademischer Bildung nichts… weiter lesen »
zeitschnur
Nachtrag an Leo Lämmlein „Humor“ habe ich sehr wohl, aber hätten Sie Humor, wenn Sie dermaßen ad personam niedergemacht werden? Ehrlich, mein Lieber, Sie waren schon mehrfach beleidigt, weil ich Ihren Nickname aus Bequemlichkeit mit „LL“ abkürzte. Sie selbst hatten selbst bei einer solch vergleichsweisen Banalität keinen Humor. Es ist leicht, wenn man selbst nicht betroffen ist, dem andern Humor zu verordnen. Ein „Ehestreit“ liegt nicht vor. Das ist ein unpassendes Bild. Ich bin verheiratet, schon lange (!), und eines kann ich Ihnen sagen: Wenn mein Mann oder ich so mit dem anderen reden würden, wie das hier „Tradition &… weiter lesen »
Elias

@ zeitschnur
Mann und Frau: die existentielle Antwort liegt in der Genesis, die man nicht oft genug betrachten kann. -
Messian. Juden: darüber gibt es eine ganze Menge im Net; auch die Beiträge von jüdischer Seite. Es erstaunte mich nicht, wenn „Kiko“ mit mess. „Juden“ und mit den in Israel starken Evangelikalen liebäugelte. Sektiererisch riecht es allemal.

zeitschnur

Die existenziellen Antworten auf „Mann-Frau“ sind der Sohn Gottes und Maria! Die sind für uns maßgeblich und die einzig richtige Erklärung der Genesis.
Das sollten Sie betrachten. So oft und so lange es geht!

Elias

@ hicesthodie
„sie“ ist auch über P. Leopold Mandic hergefallen, im gleichen Atemzug wie P. Pio (es ging um die Ausstellung der Reliquien in St. Peter); und das geht definitiv nicht, v… nochmal!

zeitschnur

„Sie“ ist nicht „hergefallen“, sondern hat garvierende Bedenken geäußert.

Und dies ist ein jedem Gläubigen verbrieftes Recht!

Tom

Wenn ich dran denke, wie die Neokatechumenalen damals ihre Anerkennung verbreiteten, kann ich auch den Wahrheitsgehalt dieser Bekehrung abschätzen.
Bis keine Beweise vorliegen, fällt für mich das ganze unter Wichtigtuerei, esoterischen Mumpitz (oder wie soll man diese arkanen Endzeitandeutungen sonst bezeichnen?) und – wie gewohnt bei diesem Verein – umfassender Selbstüberschätzung der eigenen Relevanz.
Solche Clubs sind der beste Grund, der Kirche den Rücken zu kehren.

Elias

Mein Geschreibsel von soeben ist plötzlich verschwunden – ich beginne nochmals, ein wenig anders. In meinem Garten habe ich eine Rose mit besonders vielen und grossen Dornen für Sie, @ zeitschnur, gesucht, leider vergeblich. Darum schenke ich Ihnen einen MAULKORB gr. XXL. Das tut’s auch. Im übrigen teile ich weitgehend die Ansichten von @ hicesthodie Sie betreffend.

Elias

@zeitschnur
Sie wissen alles, Sie wissen immer alles besser, Sie haben immer Recht – aber das ist meistens Schall und Rauch. Die Selbstgerechtigkeit in Ihrem Plädoyer stinkt zum Himmel.

zeitschnur

Ich habe natürlich nicht immer recht, aber ich habe Positionen, für die auch einstehen kann.

Das haben die meisten nicht: sie übernehmen etwas, ungeprüft, rein „gefühlt“, und wenn einer ihre ungeprüften Ansichten etwas ankratzt, brechen sie in den infantilen Zorn kleiner Kinder aus, denen man das kontaminierte Püppchen wegnimmt.

Es ist ein Irrtum, wenn Sie glauben, ein möglichst kindisches Gehabe sei schon ein Ausweis des echten Glaubens.

Also noch mal: Es ärgert Sie, dass ich für meine Positionen einstehen kann. Und Sie sehen nicht, dass alle, die nun wieder mal turnusmäßig über mich herfallen, das eben nicht können.

Ist aber nicht mein Problem.

Sophus
@ Zeitschnur, erinnern Sie sich? Eugen Baiser hat am 13. Dezember 2015 um 11:11 zu Ihnen ganz in meinem Sinne gesagt: „Ein Rezept, wie Sie, verehrte @ zeitschnur, vor sich selber gerettet werden können, täte Not. Es erschließt sich mir nur leider keines. Das Niveau Ihrer Beiträge, die durchaus ein Sachwissen und Belesenheit Ihrerseits belegen, ruinieren Sie selber immer wieder durch eine merkwürdige Kritiksucht und Besser-/Anderswisserei in Ihrem Antwortstil“. So ebneten sich Ihre Beiträge, meint Beiser, auf dem Level von Schwätzerei ein. Und er fährt fort: „Schwätzerei bereichert nicht. Angesichts der Realität, in der wir stehen, nenne ich es diesmal… weiter lesen »
zeitschnur

…sorry, nach einem Satz ist es genug: das lese ich nicht weiter! Das ist nur private Beschimpfung!

Sophus

@ zeitschnur (HJ)
Sie können, sooft Sie wollen, sagen: „Das lese ich nicht weiter! Das ist nur private Beschimpfung“! Niemand glaubt Ihnen, denn Sie sind eine Frau!Was ist mein Text gegenüber Ihren obigen „Andeutungen“ und „Mutmaßungen“ zu Papst em. Benedikt XVI.?! Damit haben Sie ein kaum für möglich gehaltenes Bodenniveau in der untersten Schublade Ihrer gewohnheitsmäßig betriebenen Päpsteverunglimpfungen erreicht.Ich erwarte von Ihnen die von mir geforderte Entschuldigung in der Sache; das bin ich + Prof. Dr. Alfred Läpple, dem Priestrersminarlehrer Dr. Joseph Ratzingers in Freising und meinem langjährigen Münchner Gymnasiallehrer in Religion schuldig.

Elias

Sagen Sie einem Juden, dass es christliche Juden gibt!!

Elias

@ leo laemmlein
christlicher jude = Widerspruch in sich (und nicht dasselbe wie Judenchristen im NT). Dazu:
http://juden.judentum.org/judenmission/messianische-juden.htm und:
http://www.hagalil.com/archiv/2001/02/messianismus.htm
Aber das ist für Sie sicher nichts Neues! (hoffentlich habe ich richtig zitiert, das geht hier nicht automatisch).

Tradition und Glauben

@ Lioba

1. Der Rücktritt ist eine Tatsache.
2. Der Haftbefehl ist eine Tatsache.
3. Das Dekret von Bergoglio ist scheinbar auch einen Tatsache.

Tradition und Glauben
@ zeitschnur Ich muss Ihnen keine Rede und Antwort stehen. Ich will mich wirklich nicht als Exorzist betätigen und beneide niemanden um diese Aufgabe. Ich bin selbst nicht besessen, weiß ich doch weiß unter anderem deswegen, weil ein langjähriger Exorzist mein Beichtvater war, ohne dass ich von seiner Tätigkeit damals wusste. Er hätte doch sicher etwas bemerkt oder es hätte sich etwas bei mir manifestiert. Ich habe auch mit anderen Exorzisten zu tun gehabt. Die haben tatsächlich ein Blick für diese Dinge und haben nichts bemerkt. Also, soweit ich weiß wirklich nicht. Und falls ja würde ich mich „behandeln“ lassen.… weiter lesen »
zeitschnur
Hören Sie – Sie greifen mich ständig persönlich an! Sie fangen ständig mit diesem Thema an – so als wären Sie selbst davon besessen (im metaphorischen oder wörtlichen Sinn)! War dieser Beichtvater in Ordnung? Hat er Ihnen irgendetwas übertragen? Mit so etwas wollte ich nichts zu tun haben! Das sage ich ehrlich und menschlich – da muss man sehr aufpassen. Gerade unter Neokonservativen gibt es da einen Bodensatz an fahrlässigem Umgang mit dem Thema. In gewissen Kreisen der Kirche ist das inflationär geworden. Die Kirche hat das aber immer als Irrlehre behandelt. Es mussten handfeste und manifeste Zeichen vorhanden sein… weiter lesen »
Wagner Johannes
Wenn ich mir vorstelle, ein Unbeteiligter aber Suchender, Fragender, verirrt sich auf diese Seite, in der Hoffnung, dass die Liebe unter den Christen, kein leeres Versprechen ist und doch etwas wahr daran sein könnte. Dieser wird sich nach den vielen Beiträgen und jüngsten Kommentaren in diesem Forum, mit Ernüchterung und Grausen, still und leise wieder davon machen und den Staub unter den Füßen schütteln. Unter einem gelebten Glaubensvorbild, in der Befolgung nach den Worten der Heiligen Schrift, in der Nachfolge als Jünger und Apostel nach Jesus Christus, hbe ich was anderes verstanden. Ist das allen Akteuren eigentlich bewusst, die noch… weiter lesen »
anjali jain

@Wagner Johannes: Ja, aber doch finde ich es gut dass man hier offen ueber seine Gedanken reden kann. Pressefreiheit bitte!

anjali jain

Aber keine infame Luegen! Was alles ueber den armen Papst Benedikt behauptet wird das ist unfassbar.Mir jedenfalls hat er sehr viel Gutes getan; ich liebe ihn und werde ihn notfalls mit meinem Leben verteidigen.

Maria R.

@anjali jain
Bravo, ich stimme Ihnen ganz zu. Die Zersetzung der Heiligen Kirche hat viele Gesichter, weil das Böse an vielen Fronten gleichzeitig angreift. Da gibt es die Kirchenfeinde von aussen, dann die Kirchenfeinde von innen und dann auch noch – der Diabolos verwirrt – grundsätzlich Wohlmeinende, die durch die Angriffe in Verwirrung geraten und selbst – oft ohne es zu merken – an der Zersetzung mitwirken.
Klarer Verstand, klarer Blick, niederknien und beten.
Danke für Ihre Worte

zeitschnur
@ anjali jain Ich verstehe Ihre Wut und Enttäuschung. Aber sehen Sie: oben schreiben Sie, Sie wollten nie einen Mann heiraten, der Frauen vergewaltigt hat. Aber woher wissen Sie das immer so genau vorher? Jedenfalls wollen Sie, ohne die Fakten, die bzgl. Benedikt im Raume stehen, sachlich entscheiden zu können, für ihn sogar sterben?!?! Für einen möglichen Täter, der noch schlimmeres als Vergewaltigungen getan hat. Denekn Sie, der Mann kennt den vatikan seit Jahrzehnten und die Kirche in Deutschland aus dem FF… und will nichts gehört und gesehen haben? Wie schon die Erzreaktionäre des 19. Jh vor der Inquisition: Sie… weiter lesen »
BrigBregach
Werte @anjali jain Zeitschnur versteht in diesem Fall gar nichts. Lassen Sie sich von ihrem Geschwätz nicht irremachen. So klug und sachkundig manche Beiträge sind, so tritt sie parallel als verwirrte Verwirrerin auf. Das „sentire cum Ecclesia“ reduziert sich bei ihr in der Regel auf sich selbst. Sie ist nicht gemeinschaftsfähig und will das offensichtlich auch gar nicht sein. Das Gemeinsame, auf ein Du bezogen, ist aber konstitutiv für das Christentum und damit für das Menschsein, sonst hätte Christus nie Fleisch werden müssen. Würde Zeitschnur irgendwo Jesus begegnen, ich kann es nicht anders sagen, müsste Er sich in Acht nehmen… weiter lesen »
zeitschnur
Diese wohl alten Poster unter neuem Namen… ..nur zur Info: Sie schmähen schon wieder (immer noch!) meine Person und haben schon im ersten Satz die Sachebene verlassen. Pfui! Das „sentire cum ecclesia“ ist kein Dogma! Es ist vielmehr einer der viele fragwürdigen und nahezu häretischen Sätze in den Exerzitien des Ignatius – der will auch im selben Kapitel, dass man schwarz für weiß hält, wenne s die Hierarchie so will. Sie können also gerne auch dem Finsteren in die Finsternis folgen, indem Sie Schwrz um seinetwillen für Weiß halten, aber bitte bedenken Sie, dass alles „Sentire“ immer erst dem Herrn… weiter lesen »
Sophus
@ Wagner Johannes Eine Frage: Wie geht das, „den Staub unter den Füßen schütteln“? Ihre sonstigen Sätze in Ehren, aber ein Forum wie dieses ist Spiegelbild des gegenwärtigen Zustands der katholischen Kirche, der die Einheit des bisherigen lehramtlich gesicherten Glaubens unter den Deutungsansprüchen von reformistishen Modernisten, Traditionalisten, charismatischen Individualisten und indifferenten Laizisten abhanden gekommen ist. Nur ein Naiver könnte erwarten, dass hier Personen zur wechselseitigen Fellpflege aufeinander treffen wollen, wo es um die Zukunft der katholischen Kirche und des Christentums in Europa und in der Welt geht. Seien Sie doch froh, dass auf katholisches. info einem „Unbeteiligten aber Suchenden, Fragenden“… weiter lesen »
Elias

@ wagner johannes
gut gesprochen; und genau deswegen verabschiede ich mich von diesem Forum (auch wenn ich selbst mehrmals lieblos geschrieben habe); ich bitte die REDAKTION, mich von der Forum-Liste zu streichen. Die oft sehr interessanten Artikel werde ich weiterhin lesen.
NASE VOLL!

carlo
Ach, was für eine Realitätsverweigerung und Applaushascherei! Aus eigener Veranlassung können Sie ja jetzt nicht mehr antworten. Vielleicht lassen Sie uns es aber später auf irgendeine Weise wissen, wenn Sie den Ort der allseitigen und ständigen Liebe entdeckt haben, vor allem wo. Deshalb an Wagner J. & Co.: Man nenne doch hier eine (1) menschliche Gemeinschaft, und sei es „nur“ eine Familie, in der es früher oder später nicht zu Spaltungen gekommen ist. In Wahrheit sind, erst recht in einem unverbindlichen Forum, ALLE Menschen sprungbereit, es muss nur der – in der Regel sogar sehr tief sitzende – Knackpunkt getroffen… weiter lesen »
zeitschnur
Carlo – es geht nicht um Knackpunkte oder „Reizthemen“ (das meinten Sie vielleicht). Es geht darum, ob man immer persönlich werden muss und auf der Ebene gigantische Geschütze auffährt: Schmähung, persönliche Beleidugungen, Verleumdungen – das geht eindeutig zu weit, auch in einer „normalen“ Familie. So was spaltet immer. Ich gebe Ihnen aber sehr recht damit, dass man nicht jede Differenz in der Sache bereits als Spaltungsgrund ansehen darf. Das ist tatsächlich normal, dass man nicht immer oder sogar oft nicht einer Meinung ist oder einer den andern mit seiner Art auch nervt (was aber eine subjektive Sache ist und bleibt!).… weiter lesen »
Elias

@ carlo
weder suche ich Applaus, noch bin ich blind für die Realität. Und Sie sehen: ich bin nicht mal konsequent.
Einen heilen Ort, eine heile Gemeinschaft – das gibt es heute nicht; heute ist nahezu alles vergiftet, von Hauch der Hölle versehrt, beschmutzt. Wie Sie sagen: auch das hiesige Forum ist ein Spiegel davon.
Wir haben die Hl. Schrift, den {alten} Katechismus und den Rosenkranz und das Glaubenslicht.

zeitschnur

@ Elias

…äh?…

Oder postet da einer, gesagt getan, unter falschem Namen?

Carlo
Fr. Zeitschnur: Nein, ich schrieb bewusst Knackpunkte. Und meine damit die Schwelle, wo das Durchdrehen und der totale Verlust der Selbstkontrolle einsetzt. Jedenfalls kaufe ich es keinem ab, mit Schmähungen, persönlichen Beleidugungen und Pathologisierungen unter dem Label „Heiliger Zorn“ segeln zu wollen. Ein solcher müsste ja auch kaum gebeichtet werden. Gesehen habe ich allerdings hier, wie schwer es Frauen haben (können). Dass indes Empathie auch bei Ihnen immer mal wieder Urlaub macht, zeigt sich allein daran, dass Sie Elias‘ Revivalpost nicht zuzuordnen vermögen (dafür aber über Grillenmusik schwadronieren!). Zudem haben Sie, sieh an, auch noch eine Miniverschwörungstheorie ventiliert. Und mit… weiter lesen »
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