Die Bekehrung von 1000 Juden: Was weiß der Neokatechumenale Weg über das Ende der Zeiten und verschweigt es?

Domus Galiaeae auf dem Berg der Seligpreisungen in Israel
Domus Galiaeae auf dem Berg der Seligpreisungen in Israel

(Rom) Unter Angehörigen des Neokatechumenalen Wegs wird derzeit die Nachricht verbreitet, daß sich nach einem Treffen jüdischer Rabbinen mit Kiko Argüello, dem Gründer und Vorsitzenden, mehrere Rabbinen und mehr als tausend Juden zu Christus bekehrt haben.

Publik wurde die Nachricht erstmals am 22. Dezember durch einen Eintrag auf einer spanischsprachigen Facebook-Seite des Neokatechumenalen Wegs „Soy del Camino Neocatecumenal“. Zum besseren Verständnis: Der 1964 in Madrid gegründete Neokatechumenale Weg ist von der katholischen Kirche als geistliche Gemeinschaft anerkannt und gilt kirchenrechtlich als selbständige Stiftung mit Rechtspersönlichkeit. Die Leitung liegt auf Lebenszeit gleichberechtigt in der Hand der drei Gründer, den beiden Spaniern Kiko Argüello und Carmen Hernández sowie dem italienischen Priester Don Mario Pezzi. Das Neokatechumenat versteht sich nach eigenen Angaben weder als Bewegung noch als Vereinigung, sondern als „Instrument“ der Pfarreien, um Kirchenferne wieder zu Christus zu führen. Laut Internetauftritt gehören weltweit eine Million Katholiken dem Neokatechumenalen Weg an, der fast 100 Priesterseminare unterhält und mit 25.000 Gemeinschaften in 800 Diözesen aktiv ist. Für Kritik sorgten wiederholt von der Gemeinschaft gepflegte, „pseudojüdische“ Sonderriten. Der Neokatechumenale Weg sieht Kontakte zum Judentum als Teil seiner Mission an. Die von Kiko Argüello entworfene und 2000 fertiggestellte Niederlassung Domus Galiaeae, über dem See Genezareth in Israel, wurde laut eigenen Angaben bisher von mehr als 150.000 Juden besucht.

Die Nachricht

Ein gewisser Elias Bautista schrieb am 22. Dezember auf seiner persönlichen Facebook-Seite und der Facebook-Seite „Soy del Camino Neocatecumenal“:

„Soeben habe ich entdeckt, daß die obersten Leiter des Neokatechumenalen Wegs (Kiko und Carmen) sich soeben mit einer wichtigen Gruppe wichtiger jüdischer Rabbinen getroffen haben: unter anderem haben sie (die Juden) Unseren Herrn Jesus Christus als den wahren Messias anerkannt, und ihrerseits (den Neokatechumenalen) mitgeteilt, daß wir „am Ende der Zeiten“ (nicht dem Ende der Welt) leben, und daß wir uns deshalb vorbereiten müssen, auf das, was kommt. Aber … die neokatechumenalen Leiter haben beschlossen ‚das Geheimnis zu wahren‘, und es nur unter den neokatechumenalen kikos… bekanntzumachen… Warum? Ich weiß es nicht. Das ist eine sehr schwerwiegende Sünde…. Ich möchte, daß sie zur Vernunft kommen und daß Unser Herr Euch die Unterscheidung schenkt bezüglich der Notwendigkeit, die Informationen dieses wichtigen, einzigartigen und erwarteten Ereignisses zu teilen.”

Elias Bautista erhielt allerdings keine Antwort. So schrieb er am 2. Januar erneut auf der Facebook-Seite „Soy del Camino Neocatecumenal“:

Domus Galiaeae und die Wiederkunft des Herrn
Domus Galiaeae und die Wiederkunft des Herrn

„Soeben habe ich erfahren, daß sich mehr als tausend Juden zum katholischen Glauben bekehrt und Unseren Herrn als ihren Messias anerkannt haben, nachdem sie sich mit Kiko und Carmen getroffen haben. Das ist eine große Nachricht! Diese Rabbinen haben die neokatechumenalen Leiter aufmerksam gemacht, daß die Parusie sehr nahe ist: die Wiederkunft Unseres Herrn ist wirklich nahe.
Aber… Kiko, Carmen & Co haben beschlossen, die Nachricht nur den Neokatechumenalen vorzubehalten. Die gute Nachricht sollte aber verbreitet und in jedem Winkel des Planeten bekannt werden, sei es unter Katholiken als auch unter Nicht-Katholiken! Das ist eine schwerwiegende Unterlassung von Seiten der neokatechumenalen Leiter. Schlimm für sie!“

Bestätigung ohne Dementi

Domus Galiaeae: Haupteingang, Kuppelsaal, Bibliothek mit eigenem Kuppelraum, indem die Tora aufbewahrt wird umgeben von Ratssitzen
Domus Galiaeae: Haupteingang, Kuppelsaal, Bibliothek mit Sonderraum für die Tora umgeben von Ratssitzen

Der Administrator der Facebook-Seite bestätigte in seiner Antwort am 3. Januar das Verbot, die Nachricht publik zu machen. Weder die Bekehrung einer Gruppe von Rabbinen und der „mehr als tausend Juden“ noch das angeblich bevorstehende „Ende der Zeiten“ wurde vom Administrator dementiert. Er setzt aber voraus, daß innerhalb des Neokatechumenalen Wegs alle Angehörigen informiert wurden.

„Bruder Elias, der Friede des Herrn sei mit Dir. Wenn Du zum Neokatechumenalen Weg gehörst, sollten Dir Deine Katechisten bereits den Grund erklärt haben, warum diese Nachricht nicht in den sozialen Netzwerken und den Massenmedien verbreitet werden soll. Nun ist es so. Ich erkläre es Dir: Obwohl es eine schöne Nachricht ist und viele von uns sehr erfreut und bewegt hat, weil es eine große Gnade des Herrn ist, der dieses ganze Ereignis ermöglicht hat, bleibt die Tatsache, daß nicht alle Menschen in der Welt dieses Werk Gottes demütig und vernünftig akzeptieren würden.
In der Welt gibt es immer Menschen, die urteilen und kritisieren wollen, und das keineswegs konstruktiv, und zudem gibt es extremistische Gruppen, die auf falsche Weise agieren könnten. Das alles [die Entscheidung der Leitung des Neokatechumenalen Wegs, die Nachricht nicht publik zu machen] ist nicht etwas, was man leichten Herzens entscheidet. Es ist auch eine Eingebung des Heiligen Geistes, so wie Maria seinerzeit die Verkündigung geheimhielt. Deshalb laden wir Dich ein, Dich nicht zu entmutigen, sondern im Gegenteil die Moral hochzuhalten und zu beten, damit zum geeigneten Moment diese Nachricht auf angemessene Weise publik gemacht wird.
Mit herzlichen Grüßen, Frieden“

Was weiß der Neokatechumenale Weg und verschweigt es anderen?

Domus Galiaeae über dem Berg der Seligpreisungen
Domus Galiaeae auf dem Berg der Seligpreisungen

Doch „Bruder Elias“ gab sich mit dieser Antwort nicht zufrieden und schrieb am 4. Januar erneut:

„Es gibt immer irgendeinen Vorwand für die Feigheit, Trägheit und Eigenbrötlerei. […] Die Welt muß bereit sein für das Schwerwiegende, das sich abzeichnet, da das die größte Nachricht aller Zeiten ist: Wir wissen, daß das, was vor diesem grandiosen Ereignis kommt, schrecklich und entsetzlich sein wird und wer nicht bereit sein wird, wird in die Klauen des Satans fallen! Ich beharre darauf und wiederhole: Es ist eine schwerwiegende Unterlassung. Das Blut der Gezeichneten wird auf alle Mitglieder des Neokatechumenalen Wegs fallen, das versichere ich Dir!“

Eine Antwort ist bisher nicht erfolgt. Was weiß der Neokatechumenale Weg, was alle anderen, einschließlich der Kirche nicht wissen? Bereits die Errichtung der Domus Galiaeae wurde in Zusammenhang mit Endzeitprophetien gebracht, laut denen der Neokatechumenale Weg die Wiederkunft des Herrn auf dem Berg der Seligpreisungen erwarte. Ein ausgedehnter symbolisch aufgeladenen Gebäudekomplex ganz eigener Art, der Außenstehenden schwer entzifferbar ist.

Das der Gemeinschaft kritisch gegenüberstehende Osservatorio sul Camino Neocatecumenale bezweifelt die Nachricht, daß sich eine Gruppe von Rabbinen und mehr als tausend Juden zur katholischen Kirche bekehrt hätten.

Text: Giuseppe Nardi
Bild: Wikicommons/Facebook/Domusgalilaeae.org (Screenshots)

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96 Comments

  1. Ein sehr interessanter Beitrag. Man sieht auch hier bei dem “ Neokatechumenale Weg “
    dass man sich nicht einig ist in Bezug auf ein Wissen über die Wiederkunft Christi
    und die Weitergabe an die Welt. Von der katholischen Kirche anerkannt, besonders
    auf die Juden ausgerichtet, will diese Vereinigung Fernstehende für Christus ge-
    winnen, eine Art von Mission, die in der katholischen Kirche nicht mehr betrieben
    wird, was ja auch eine Unterlassungssünde ist. Ein Dialog unter den Religionen er-
    setzt auf keinen Fall die von Christus geforderte Mission. Auch das ist eine Ent-
    wicklung die nach dem Konzil möglich wurde, dass jeder sollte nach seiner Fassion
    selig werde, von Franziskus besonders gewünscht.

  2. Seltsam, dass das Neokatechumenat die Wiederkunft des Herrn Jesus Christus auf dem Berg Tabor erwartet. Nach der Schrift sowohl des Alten wie des Neuen Testamentes wird er auf den Berg Zion zurückkehren und der Ölberg sich in zwei Hügel spalten, wodurch ein Tal entsteht, das sich von Ost nach West ausdehnt. Siehe Apg 1,11; Sacharja 14,4; sowie weitere Stellen in den Psalmen, bei Jesaja, Joel und Amos.

  3. Ach, was…

    Ich glaube nicht daran, weder an die Bekehrung, noch an die nahende Wiederkunft Christi. Es ist wieder das Motto: Gnostiker aller Länder vereinigt euch!

    Auf wieviele Messiase haben die Juden schon gewartet, wie viele Bekehrungen hat es schon gegeben, siehe Frankismus.

    Gnostischer Unsinn, wieder einmal. Wir haben jetzt mit Papst Franziskus wirklich eine von der Gnosis durchsetzte Kirche und da gleich und gleich sich gerne gesellt, so sehen wir die Folgen.

    Wir werden uns noch alle mühen müssen und unsere Rechnungen bezahlen. So schnell geht es nicht….

    • Tradition und Glaube @ Ach, was… Das passt nicht zu Ihrem Namen, hier auf dieser
      Internet-Seite. Es ist keineswegs die Zeit der Gnostiker, sondern die Zeit der
      Gläubigen. Es ist ja bekannt, dass die Christen seit der Himmelfahrt Jesu immer
      die baldige Wiederkunft Christi erwartet haben. Aber wer die Zeiten beobachtet, wird
      zum Ergebnis kommen, dass die gegebenen Zeichen den vorhergesagten Zeiten entspre-
      chen. Glaubenslosigkeit, Sittenlosigkeit und weltweite Unruhen bestimmen das Bild.
      Sicher bei Gott gibt es keine Zeit und die Wiederkunft Christi, kann noch dauern,
      aber auch schon morgen sein.

  4. Höchstes Missttrauen ist angesagt, Misstrauen und Vorsicht, mehr sage ich nicht, aber ich weiss, wovon ich spreche.

    • Da kann ich mich nur anschließen, es gibt zuviele dubiose Kreise, die auf die Wiederkunft warten, von esoterisch bis freikirchlich, die bereiten dem Antichristen buchstäblich den Weg.
      Denn der kommt zuerst, dann Jesus Christus aber vorher erfolgt noch mal eine letzte Glaubenserneuerung, allerdings auch nicht zum Nulltarif, fürchte ich.

  5. Die Judenmission wird im aktuellen „Dialogfieber“ gerne gleichsam „wegtoleriert“. Dazu Pater Deneke von der Petrusbruderschaft:
    -
    [….]
    „Problematisch ist es daher nicht, die Bekehrung der Juden zu ihrem wahren und einzigen Erlöser zu erbitten, problematisch wäre es vielmehr, sie nicht zu erbitten!
    Wer damit Schwierigkeiten hat, der hat sie bestimmt auch mit Jesus Christus selbst. Wer hingegen wirklich an Ihn glaubt, der kann gar nicht anders, als liebevoll für jenes Volk zu beten, aus dem Jesus dem Fleische nach stammt, damit es seinen Messias erkenne, den Heiland aller Menschen“
    [….]
    -

  6. Die Zeichen der Zeit zeigen uns an, dass wir dem Ende sehr nahe gekommen sein müssen. Uns sind im NT Ziechen gesagt worden.
    Uns ist aber auch gesagt worden, dass der Antichrist zuvor kommen muss, der aber nur wenige Jahre herrschen wird.

    Andererseits sagt uns Jesus, dass er kommt, wenn wir es nicht erwarten – das macht also diese Unsicherheit aus, dass wir warten sollen, dürfen und müssen, aber nicht festlegen dürfen, wann seine Wiederkunft sein wird.

    Nicht einmal der Sohn weiß die Stunde, aber wie gesagt: Er kommt unerwartet, wie „ein Dieb in der „Nacht“.

    Auch wir werden ihn nicht erwarten in diesem Moment.

    Das heißt: Wachsamkeit und wissen, dass er bald kommt, denn er kam auch schon vor 2000 Jahren bald.

    Israel hat 2000 Jahre auf den Messias gewartet.
    Als er kam, haben ihn viele nicht erkannt, aber viele haben mit ihm gerechnet.

  7. @voltenauer
    Na, na – Sie kennen die Geschichte von Komma und vom Krieg? „Ich will den Krieg, nicht den Frieden“ usw. -Orthographie ist auch eine Frage des Anstandes.

  8. Ein Bischof aus Südamerika klagte vor Papst Johannes Paul II. über die Mission amerikanischer Sekten. JP II. meinte: „Was wollen Sie? Wir haben auch unsere Sekten, z.B. das Neokatechumenat. „Eine der ersten Aufgaben eines recht-glaeubigen Papstes sollte das Verbot zwielichtigen Gruppierung sein.

  9. Abgesehen von diesem „neokatechumenalen Weg“, wäre es sowieso schwierig, wenn jemand wirklich zuverlässig wüsste, dass zu einem bestimmten Zeitpunkt die Wiederkunft Jesu Christi bevorstünde, das glaubwürdig zu vermitteln. Nur werden die Zeichen immer offensichtlicher, Papst Franziskus gibt sich immer mehr als der zu erkennen, der er wirklich ist, die internationalen Konflikte nehmen ständig zu, ebenso die eingewanderte Kriminalität und, nicht zu vergessen, die Finanzkrise. Man könnte sagen, die Menschen in Europa wurden bzw werden langsam an all das gewöhnt, sodass eine Reaktion seitens des Volkes meistens ausbleibt. Und ich gebe vor allem dem heutigen Kapitalismus(aber auch dem Medien-Meinungsdiktat) die Schuld daran, dass das Volk keine Reaktionen mehr zeigt auf all das. Wenn doch Reaktionen kommen sind es nicht selten unbedachte, populistische Blindschläge, die von kurzer Dauer sind. In der Arbeitswelt wird immer mehr gefordert und in der knappen Freizeit amüsieren sich viele, sodass wenig Zeit für Ruhe und Nachdenken bleibt. Das Nachdenken übernimmt bei vielen der „große Bruder“ Facebook oder die Mainstream-Nachrichten bzw die vorgefertigten Medien-Kampagnen, die vorgefertigte Denkmuster erzeugen, wie bei „Charlie Hebdo“, den Paris-Attentaten, dem Flüchtlingsstrom und so weiter. Der jüdische Rabbi Skorka, ein Freund von Papst Franziskus, gab vor etwa 1, 2 Jahren bekannt, dass er den Messias(der Juden) für 2016 oder 2017 erwarten würde, einer jüdischen Prophezeiung zufolge. Das kann dann nur mehr der Antichrist sein, denn Jesus, der wahre Christus, ist ja schon im Fleische gekommen. Hoffentlich kommen die Juden noch darauf, sonst wäre die Warterei umsonst gewesen und Enttäuschung würde anstelle von Vorfreude treten.

  10. Wie viele Leute doch „etwas“ gaaanz Wichtiges wissen und hier ein wenig damit herumgackern, denn sagen dürfen sie dazu um Himmelswillen nichts. Ist mir beim Nachlesen aufgefallen. Z.B über den wahren Grund des Benedikt-Rücktrittes, den Antichrist, die Wiederkunft; nebst den üblichen „Verdächtigen“ jetzt auch Elias. Ach ja, wenn sie dann wieder einmal alle abgewatscht hat – jetzt hat es auch den hl. Franziskus erwischt – gibt Fr. Zeitschnur noch bekannt, dass sie einen [?] Professor in Buenos Aires kennt. Und wenn schon die nicht alles sagt, stelle auch ich mal das Weihwasser bereit.

    • …wohl zu tief ins Glas gesehen, @ Carlo – das ist doch Schmarrn, was Sie schreiben.
      Schlafen Sie ne Runde – morgen sieht wieder alles anders aus.

    • Herrlich @ Carlo! Sie scheinen in diesem Kommentarbereich einer der Wenigen zu sein, die sich den Verstand nicht abwatschen lassen. 🙂

  11. @Carlo
    „mehr sage ich nicht“: mit dem Weihwasser warten Sie ein wenig! Ich habe nichts zu verbergen; in den siebziger Jahren habe ich das Engelwerk gekannt; was ich jetzt über den Neokatech. Weg erfahre, ich nehme an aus denselben Quellen wie Sie, erinnert mich an das Sektiererische des EW damals; das ist es, was mich warnen lässt. Aber hier ist nicht der Ort für Einzelheiten; ich nenne nur die Arkandisziplin und das Geheimwissen, die Exorzismen ohne jede Kontrolle, die syst. Geheimnistuerei zwischen den verschiedenen Stufen, et j‘en passe. Sind Sie jetzt zufrieden?

  12. @ Carlo

    Nachdem Sie nun hoffentlich gut ausgeschlafen und wieder bei Sinnen sind, lesen Sie einfach mal diesen Zeitungsartikel. Er erschien zwar in den Lumpenmedien, deckt sich aber mit vielen übereinstimmenden Berichten auch anderswo. http://www.zeit.de/gesellschaft/2014-05/neokatechumenaler-weg-katholizismus-kiko-arguello-aussteiger/seite-2

    Und dann, wenn das geschehen ist, fragen Sie sich, wieso eigentlich alle Päpste seit Paul VI. diese Irrgeister unterstützt haben?!?! Obwohl sie sie irgendwie auch wieder doch nicht so richtig wollten, aber dann aber halt doch. Diese Sekte dürfte eindeutig ein spätklerikalfaschistischer Nachfahre sein. Franco lässt grüßen. Machsmo lässt grüßen. Un wo Machos sind, sind immer auch Männer, die am liebsten nur Männer umsich herum haben. Männlicher Pfadfinderkatholizismus mit repressiver Seelentöterei und Geschlechtersegregation samt Dämonisierung der Frau.
    Und in ihrem seltsamen Bunker, der aussieht wie ne riesige Kühlerhaube erwarten sie den Herrn, weil er pflichtschuldigst da zu erscheinen hat, wo sie es bestimmt haben?! Sieht aus wie in einem Ufo-Roman! Das sind die faschistischen Filmstudios mit frommem Lack.

    Und was Benedikt betrifft – das ist ein weites Feld, aber es könnte tatsächlich mit einem gewissen Skandal in der gesamten Kirche zu tun haben, den auch David Berger angedeutet hatte, denn über den ist der vorige Papst letztendlich real auch gestolpert. Ob ein steinalter Papst um sein Leben fürchtet, wie manche sentimental denken? Glaube ich nicht. Er fürchtet um den Ruf der ganzen Kirche. Soviel Ehre hat er wahrscheinlich schon noch im Leib.

    Am Wirkungsort von Georg Ratzinger, dem Bruder, mit der eng verbudnen ist, bricht das Schweigen ja nun auch auf:
    http://www.br.de/nachrichten/oberpfalz/inhalt/regensburger-domspatzen-missbrauch-zwischenstand-100.html

    G. Ratzinger muss das alles gewusst haben. Und ich bitte Sie: welcher wissende Chef schaut bei Hunderten von Missbrauchsfällen jahrzehntelang weg, als frommer, keuscher Katholik (?), wenn er nicht selbst ein Problem haben dürfte? Es ist unmöglich, dass man als echter Katholik, der um Reinheit bemüht ist, da nicht eingreift.

    Den Rest der Spekulation überlasse ich dem Ihnen bescheinigten Verstand, der – denn es gilt ja: Sage mir, wer dich lobt und sage dir wer du bist – sicherlich in diesem Fall trotzdem vorhanden ist.

    Es gibt tatsächlich, wenn man strategisch denkt, nur einen einzigen Grund für Benedikts Rücktritt: nicht Feigheit, denn was sollte er für sein armes altes Leben tatsächlich befürchten, wenn es nur um ihn selbst gegangen wäre oder ginge?
    Die einzige logische Erklärung ist, dass er massiv in etwas verstrickt ist, das die ganze Kirche mit einem Schlag zu Fall bringen würde.
    Was das sein könnte, wissen wir nicht sicher, aber man kann dennoch aufgrund der vielen Hinweise eine Vermutung aufdämmern spüren.
    Der Fisch stinkt immer vom Kopf her, sagt man, und es ist schlicht undenkbar, dass die Kirche weltweit total homosexualisiert ist und dies seit Jahrzehnten (und die Missbräuche waren fast ausnahmslos homosexueller Art!), ohne dass sich das auch in der Führungsspitze abbildet ohne vorgeformt hätte.
    Es ergibt Sinn, wenn er seine verbleibende Zeit lieber mit Büßen verbringt als mit Weiteregieren.

    Ich sage das ohne jede Häme, sondern deshalb, weil es mir als einzige logische und nachvollziehbare Erklärung plausibel erscheint. Alles andere ergibt keinen Sinn.

    • @zeitschnur
      haben nicht Sie vielleicht zu tief ins Glas geschaut (um es ganz höflich zu sagen)? Und mit Männern haben Sie offenbar ein sehr grosses Problem?

      • Blödsinn – ich denke ein zutiefst finsteres Szenario durch, in dem eben nun mal – was die Kirche betrifft – durch die radikale Zentralisierung und Hierarchisierung der Kirche seit ca 150 Jahren ausschließlich Männer agieren.
        Ich habe auch mit entsprechenden Frauen ein Problem – z.B. Frau Merkel. Aber sie sind ein verschwindendes Phänomen.

        Seien Sie ein echter Mann udn sehen Sie der Misere ins Angesicht: aufrecht und ohne sich selbstmitleidig wegzuducken!

    • Dass der Rücktritt Benedikts, so er ein erzwungen war, wofür vieles spricht, nicht die Folge irgendwelcher Ängste um sein Leben war, sondern logischerweise von ihm nur aus dem einzigen Grunde vollzogen werden konnte, noch größeren Schaden von der Kirche abzuwenden, ist keine neue Erkenntnis, sondern wurde Ihnen und all den großmäuligen Benedikt(Rücktritts-)kritikern dieses Forums schon immer mahnend vorgehalten. Nun verleiben Sie sich diese Erkenntnis ein und feiern sie als Ihre urgeigene Logik, weil sie Ihnen zu noch ungeheurlicheren Spekulationen Raum gibt, Spekulationen auf Grund von propagandistischen Pressemeldungen, deren Glaubwürdigkeit naturgemäß höchst zweifelhaft ist. Sie sind einfach nur ekelhaft, zeitschnur! Scheren Sie sich in die SPIEGEL oder ZEIT-Redaktion oder zu WIR SIND KIRCHE, von denen Sie möglicherweise ohnehin für Ihren subversiven Full-time-Job auf katholisches.info bezahlt werden.

      • Der Hass und die ad personam-Anmache Ihrer Zeilen outet sie als nicht vom rechten Geist angetrieben – tut mir leid. Aber Sie lassen sich hier so oft gegen andere Poster gehen, dass es eine Schande ist. Ich sage hier im übrigen etwas ganz anderes als das, was „andere Poster“ meinten. ich sage etwas wesentlich brisanteres. Sie habene s nur mal wieder nicht kapiert.

      • Werte zeitschnur hätten wohl die Güte, mir meine von Ihnen unterstellten öfteren Verfehlungen gegen andere Poster nachzuweisen. Die einzige, die sich regelmäßig gegen andere Poster mit unverschämter, gossenhaftiger Sprache vergeht und mit „ad personam-Anmache“ und Hass dieses Forum verpestet, das sind Sie, Werteste! Bis vor kurzem hielt ich Ihnen noch zugute, dass Sie eine psychisch Kranke sind, die in ihrer seelischen Not wie eine Ertrinkende alles und jeden mit sich in Tiefe reißen muss. Dann aber müsste die Kritik, die Ihnen hier – bis auf einige Claqueure und ihre Sockenpuppenaccounts – von allen Seiten entgegenschallt, doch einmal zu denken geben. Aber im Gegenteil, es prallt alles von Ihnen ab und Sie scheinen sich noch über den Unfrieden zu freuen, den Sie provozieren. Das alles legt den Verdacht nahe, dass Sie Ihre viele Zeit hier, nicht ohne finanzielle Zuwendungen von interessierter Seite investieren.

      • @hic Durch einen früheren Kommentar von Ihnen hatte ich Eph. 4:26 „kennengelernt“. Ich wünschte, Sie würden wieder dahinfinden. Gebe zu, dass mich diese Art von Zoff beelendet und bedauere, ihn provoziert zu haben.

      • @ hichesthodie

        Ihre Pathologisierung meiner Person, nur weil ich Meinungen vertrete, die Sie nicht teilen, ist übrigesn justiziabel. Das ist eine Straftat. und die Redaktion sollte aufpassen: Katholisches.info könnte durch Poster wie Hicesthodie untergehen.

      • @Zeitschnur: „Frauen ein schwindendes Problem“ was für ein Unsinn! Die ganzen Femenproteste und Aktivisten, und das Frau Merkel und ähnlich teuflische Heuchlerinnen absolut nicht am Verschwinden sind, das sieht doch jeder, ja dadurch dass sie Frau Merkel erwähnen, die seit vielen Jahren im Amt ist, UND NUR EIN BEISPIEL VON VIELEN, man denke an die ganzen weiblichen EU-Abgeordneten, widersprechen Sie sich sogar selber!

      • @ euca

        „Femen“ steht unter der Gewalt eines Mannes: http://www.stern.de/panorama/enthuellung-durch-dokumentarfilm-femen-gruender-wollte-frauen-aufreissen-3909326.html

        Das wurde vor zwei Jahren in vielen Zeitungen berichtet!

        http://www.zeit.de/gesellschaft/zeitgeschehen/2013-09/femen-mann-chef-schewtschenko

        Es ist erschütternd, dass wir Frauen wie die Sprechpuppen nachplappern, was man uns einimpft – und immer ist es die Dämonisierung oder Kriminalisierung des gnazen Geschlechtes.

        Wenn nur eine von uns die Augen aufmacht und das Gehirn einschaltet, ist das schon was wert: Frauen wie Merkel sind ein verschwindendes Phänomen – zeigen Sie mir doch die zahlenmäßige und geistige Dominanz, die Sie behaupten. Sie werden sie nicht zeigen können.

        Schauen Sie in die Welt, ringsumher, machen Sie sich die Mühe, über den Tellerrand zu schauen, v.a. über den konservativ-katholischen, der die Leute sehr oft nicht anders indoktriniert als der Islam und nichts weiter als arallelwelten schafft, in denen ganz neue Realitäten erschaffen werden.

        Und zum geringeren Frauenanteil im EU-Parlament hier die Sachinfos. http://www.europawahl-bw.de/frauenanteil.html

        Haben Sie den Mumm und stellen Sie sich der Realität. Außerdem ist dann immer noch die Frage, wer im EU-Parlament welchen Einfluss hat. Mit einer bloßen Zahlenmystik kann man das nicht beschreiben.

    • Nein, Elias, hier ist Fr. Ze.c. leider auf der richtigen Spur. Auch aus der Münchner Zeit ist mir aus fast direkter Quelle (ich hab’s von einem persönlichen Bekannten des damals betroffenen Seminaristen) ein oberhirtliches Versagen in dieser Hinsicht bekannt geworden. Das war allerdings eine „kleine“ Sache verglichen mit der, bei der es wohl beim Amtsausübungsverzicht Papst Benedikts ging. Wir müssen aber bedenken, dass heute kein Großer im Glanz der Öffentlichkeit steht, der nicht in irgendeiner Weise einen Pakt mit dem Fürsten dieser Welt geschlossen hat, und selbst wenn er keinen Pakt schloss, gibt es dennoch Mittel und Wege, ihn erpressbar zu machen.

      • ..eben! Und dieses Versagen war vielleicht kein einmaliges, und der Abfall David Bergers offenbart weniger dessen solitäre Problematik, sondern einen jungen Mann, der irre wurde an der Verlogenheit der Hierarchie in der Kirche. Er hat vermutlich, auch wenn die Konservativen noch so geifern, wie unser „hicesthodie“, eben doch die Wahrheit gesprochen. Was gab uns das Recht, seine Enthüllungen einfach abzuschmettern? Wir haben damals in Verblendung und aufgrund einer nicht beweisbaren Überzeugung dessen Informationen in Bausch und Bogen verurteilt. Das war vielleicht ein Fehler. Nehmen wir an, der D. Berger ist selbst ein Opfer dieser Strukturen, von klein auf in diese verlogene klerikale Homowelt hineingewachsen, hochgepuscht und hofiert, solange er Männchen machte, der sich tatsächlich „befreien“ musste – das ist nach allem, was aufgedeckt wird, nicht abwegig.

  13. @zeitschnur
    Ich weiss nicht, inwiefern ich mich „selbstmitleidig wegducke“ – DAS ist Blödsinn; aber lassen wir das! Lesen Sie, was zu Engelwerk und Neokatech. Weg geschrieben ist; kehren wir zum Thema zurück.
    P.S. Sie klagen unaufhörlich, dass man Sie nicht versteht – wer hat da unendlich Selbstmitleid? Sie Arme!

    • @ Elias

      Mir geht es nicht um mich, sondern um eine weitverbreitete übleste Lüge in Katholikenkreisen:

      Erstens verstehen hier tatsächlich viele nicht, was andere schreiben. das fällt mir immer wieder auf. Viele bekommen vieles in den falschen Hals. Und viele verstehen Ironie nicht oder lesen nur diagonal und rasten gleich aus.

      Zweites ist es eine beliebte Masche in konservativen Kreisen, den bösen Feminismus und überhaupt die Frau an sich (und teilweise geht das bis zur Dämonisierung des ganzen Geschlechts, zu deren Behuf man auch gerne Bibelstellen verdreht wie von alters her!): Was immer Männer verbocken, man sucht dahinter die Frau als eigentliche Schuldige. Und es gibt erschreckend viele Leute, die das abnicken und nachbeten, v.a. auch noch Frauen.

      Ich weise immer nur darauf hin, dass das Irrlehren sind (was den Schriftbefund betrifft) und dass es ein Realitätsverlust sondergleichen ist: in der Kirche hat die Frau gerade in der Moderne erst nichts mehr zu sagen, wirklich gar nichts mehr. Die kirchengschichtliche Forschung hat längst nachgewiesen, dass das nicht immer so war, denn in einer Kirche, die nicht total durchklerikalisiert war (und das war sie nicht!), fanden Frauen sehr gut, orientiert an der zentralen und auch dominanten Rolle Mariens sehr wohl ihren guten Raum und konnten wirken. Es sollte uns doch zu denken geben, dass die intellektuellen Hochleitstungen vonseiten der Frauen mit der frühen neuzeit abgewürgt wurden und die entsprechenden großen weiblichen Heiligen alle vor dem Jahr 1600 liegen. Die brutale Unterdrückung weiblicher Ordenscharismen begann übrigens der hl. Franziskus (na – merken manche was?). Danach haben wir vielleicht noch mildtätige Damen, schon die Engl Fräulein wurden gnadenlos unterdrückt, und dann verkam das Frauentum mehr oder weniger zu gelähmten Sühneseelen und „Seherinnen“, die eifrig von Klerikern gepuscht und hofiert und befragt wurden, die mehr Unheil als Heil gebracht haben. Das eskalierte dann im 19. Jh: Frauen wiederholten sehr häufig angeblich „visionär“ nur eine verheerende theologische Tendenz, die ihnen insbesondere neuscholastische und ultrakonservative Priester eingeimpft hatten. Die wenigen Visionen, die die Kirche letztendlich anerkannt hat, sind dagegen ausschließlich kleruskritisch – auch darüber sollten manche mal nachdenken. In keiner anerkannten Vision wird dagegen die Frau als Problem dargestellt.

      Wenn dann heute angeblich die Frauen schuld sind an der Misere (diesen Mist erzählt auch Kard. Burke, aber er bedient damit eine Tradition des späten 19. Jh, vertreten auch auf widerwärtigste Weise von Robert Mäder, aber auch heute von vielen Piusleuten oder besonders berühmt von Bischof Williamson, aber nicht nur ihm), dann weise ich Sie alle drauf hin, dass das bei nüchternem Blick die bösartigste Unterstellung ist, die Katholiken je in die Welt gesetzt haben. Fakt ist, dass der gesamte Glaubensabfall unter ausdrücklichem Ausschluss der Frauen inszeniert und durchgeführt wurde. Hat auch nur eine Frau auf Lehrstühlen gelehrt? Hat auch nur eine Frau auf den Vaticana etwas zu sagen gehabt, sagen dürfen? Auch wenn pro forma das Frauenpriestertum von Männern un gefordert wurde – wird es eingelöst? Es wird nie eingelöst werden! Alles Liberale, Häretische sonst immer gerne, aber das nicht! Merkt denn das hier keiner? Frauen sind nur willige Vollstrecker – eben im Los der unerlösten Frau unter Sünde, mehr aber auch nicht.
      Und genau damit will ich mich nach keiner Richtung hin gemein machen.
      Ich bitte Sie, einfach mal nachzuvollziehen, was ich damit meine.

      Denn jeder Mann müsste heute, wenn er aufrichtig ist, erkennen, dass es so ist, wie ich es im Groben beschreibe.

    • So, und nun Elias, zu Ihrer Bitte, sich auf den Artikel zu beziehen: Ich tat das die ganze Zeit bei meinen gestrigen Kommentaren, auch das „Männerproblem“ ist nicht meines, sondern das der Männer. Bitte denken Sie in Ruhe noch mal nach, was ich sagen will: Männer, die den Mann bevorzugen, nur Männer um sich haben wollen, Männer lieben und den Mann zum fetisch machen. Na?
      Das ist das Problem, das die Kirchengeschichte durchzieht und nicht nur zur Diskriminierung der Frau führt, sondern auch zur Homoerotik. M.E. hängen Frauenverachtung und Homoerotik zusammen, wie man in der islamischen Kultur so überdeutlich bemerken kann, die Taliban-Schulen sollen Missbrauchsinstitute sein, sagte mir ein Afghane, und nicht selten konnte ich schon erleben, dass entsprechende Herren gar keine Frauen akzeptierten. Ich kannte auch einen, übrigens sehr aktiv in der Kirche, dessen Wohnung durfte von Frauen nicht betreten werden, dafür aber gerne von männlichen Jugendlichen im Firmalter. Alle wussten das und alle schwiegen. Und alle Eltern wollten nicht, dass ihre Söhnchen dem Mann zu nahe kamen…Man munkelte hintenrum. Mehr nicht. So läuft das.

      In diesen kirchlichen Sekten oder „Zirkeln“ gehen oft Dinge vor sich, die mit diesem Männerproblem zusammenhängen, das gelegentlich natürlich auch Damen miteinbeziehen kann. Na?

  14. Werteste @ Zeitschnur!
    Die Geschlechtszuweisung, die Sie mit der Bezeichnung „wie unser „hicesthodie““ vornehmen, ist falsch! Sie können das Druckventil Ihres Männerhasses auf 0 zurückdrehen, denn „hicesthodie“ ist nach Selbstaussage eine Frau!

    • Und wo habe ich gesagt, dass hicesthodie real ein Mann ist? Das ist ein anonymer Nickname, und auf den beziehe ich mich.
      Er ist allerdings tatsächlich grammatisch entweder maskulinum oder mit viel Fantasie noch neutrum (der Name ist lateinisch etwas überzwerch, aber gut, das ist ja okay). Deshalb muss ich sagen „unser“ und nicht „unsere“.
      Ich habe noch nicht wahrgenommen, dass dieser Poster sein reales Geschlecht geoutet hat. Tut mir leid – aber das muss ich im anonymen Kommentarbereich auch nicht.

      Sie sind wohl kein Lateiner?
      Aber voller Zorn stecken Sie und suchen, wo Sie etwas gegen mich finden könne, nicht wahr?

      Das hier aber klappt nicht – suchen Sie weiter.

  15. Messianische Juden vielleicht? Dann würde ich die Diskretion (in diesem konkreten Fall) verstehen…

    • Bekehrte Juden sind doch nun „messianisch“ – so oder so! Das kanns doch nicht sein.

      Aber ich frage mich, wieso frischbekehrte Juden etwas wissen sollen, was wir nicht wissen, noch dazu, wo doch Jesus gesagt hat, dass selbst ER Tag und Stunde nicht weiß.

      Und Jesus warnte davor, dass falsche Propheten kämen und behaupten, er sei da oder da, und Paulus sagt, es würden Irrlehrer behaupten, er sei schon gekommen. Auf all das folgt immer ein Rat: Folgt ihnen nicht!

      Wenn Jesus kommt, wird alles Fleisch es erkennen und niemand kann es ignorieren. Bis dahin sollen wir IHN erwarten und die Zeit auskaufen.

      Das Getue von den Neokatechumalen geht mir also sonst wo vorbei.

      Die Wiederkunft wird niemals das Geheimwissen angemaßter Kreise sein. Ich halte das Ganze für Wichtigtuerei und perversen Mystizismus. Die 1000 Juden will ich außerdem erst mal sehen.

    • Elias
      „Messianisch“ ist im Grunde eine Rückübersetzung aus dem Hebräischen.
      „Christlich“ heißt im Hebräischen traditionell „notsrí“ = nazaräisch/ nazarenisch, von „nétsär“ = Spross (prophetisch der Spross Isais = Messias).
      „Messianisch“ ist hebräisch „meschichí“, Adjektiv zu „maschíach“ = Gesalbter/ Christus.
      Beides sind also verschiedene Ausdrücke für dasselbe: christlich.
      „Messianische Juden“ sind also nichts anderes als christliche Juden. Sie nennen sich aber nicht gerne so, weil sie meinen, sich von den traditionellen christlichen Kirchen abgrenzen zu müssen.
      Theologisch ist das ein wenig fragwürdig, weil es nach neutestamentlicher Theologie nur einen Leib Christi gibt, wie auch nur einen edlen Ölbaum, und nicht zwei.

  16. Die hier veröffentlichten Kommentare habe ich mehrzahlig auch, wen sie teilweise kontroverse Ansichten vertraten, immer mit Freuden und Gewinn gelesen. Inzwischen kann ich mich ob der persönlichen Animositäten nicht des Endruckes erwehren, dass der Kommentarblock zum Kommödienstadel verkommt und wertlos wird. Ein wenig persönliche Zurückhaltung wäre mehr.

  17. Geschätzter @Carlo, nun sind Sie den psychologischen Taschenspielertricks unserer Peitsche schwingenden Foren-Domina doch noch auf den Leim gegangen. In Wahrheit haben weder Sie noch ich uns für unsere zwei launigen Kurz-Kommentare zu entschuldigen, denn provoziert hat den Zoff, der auch mich – wie jeden vernüftigen Menschen – anödet, wieder einmal unsere selbstgekrönte Rudelführerin dieses Kommentarbereichs.
    Man muss es sich nur einmal auf der Zunge zergehen lassen: wir befinden uns hier auf einer der katholischen Tradition verpflichteten Webseite und fast jeder der von der Redaktion publizierten Artikel wird von dieser Dame mit einem Kommentar-Tsunami überschwemmt, durch den sie die Inhalte der Beiträge und damit die Arbeit der Redaktion umgehend konterkariert oder durch ablenkende Scheindebatten banalisiert, wichtige Kommentare zur Sache ins Scroll-Nirvana abdrängt und andere Foristen mit vulgärem ANTIFA-Sprech zu bevormunden oder wegzubeissen trachtet.
    Man mag von kath.net und seiner Redaktion halten, was man will, aber eines haben diese Damen und Herren hiesiger Redaktion voraus: sie haben aus dem Zusammenbruch von kreuz.net etwas gelernt, nämlich, dass ein enthemmter Kommentrabereich immer auf die gesamte Website abfärbt, ihr schadet und letztlich der Redaktion zur Last gelegt wird, so gern und so oft sie sich auch davon distanzieren mag.
    Wer soll für diese Seite noch spenden, wenn das pseudointellektuelle Dauergeschwafel nicht nur die wenigen aufrechten, treukatholischen Kirchenmänner wie Kardinal Burke, Bischof Lefebvre oder Bischof Schneider und ihre Intitiativen bei jeder sich bietenden Gelegenheit auf infamste Weise in Misskredit bringt, Heilige der Kirche wie Pater Pio, Papst Pius X. oder Franziskus „abwatscht“ und Dogmen wie bspw. den Papstprimat leugnet oder das I. Vatikanische Konzil in Gänze ablehnt!? (Wenn ich ein solches Klima für mein intellektuelles Wohlbefinden suche, dann begebe ich mich doch besser gleich Richtung SPIEGEL-online, dort kann ich mich auf selbigem Niveau herumzoffen ganz ohne Spendengedöns.)
    Nein, lieber Carlo, man kann ein solches Auftreten nicht unwidersprochen hinnehmen und sich „beelendet“ von dannen schleichen. Es gibt neben dem banalen Zorn, den man gegen Menschen nicht länger als bis zum Abend hegen sollte, auch den Heiligen Zorn, von dem der Psalmist sagt: der Eifer für Dein Haus verzehrt mich. Und wenn Sie die mir zur Mahnung gereichte Schriftstelle etwas weiter lesen, so gelangen Sie zu dem warnenden Satz: Gebt dem Teufel keinen Raum! Der Teufel aber ist der Verwirrer, der das Gute schlecht und das Schlechte gut redet. Ist das aber nicht genau der Geist, in dem zeitschnur all die oben genannten Anstößigkeiten vollbringt? Ist das nicht der Geist, aus dem heraus zeitschnur es vermag, über Woytila und Pater Pio in ekelerregendster Weise herzufallen und im gleichen Atemzug den moralischen Finger gegen jene zu erheben, die ihrer Enttäuschung über Bergoglio Luft machen. Ist es nicht der Geist, in dem sie mit angeblich brisanten Gerüchten eines an sich selbst gescheiterten Homosexuellen Papst Benedikt und die ganze Kirche ins Zwielicht rückt, um im gleichen Satz den Gerüchteverbreiter noch als Opfer der Kirche zu stilisieren. Wenn es der Redaktion nicht gelingt, die Wurzel des Übels, nämlich zeitschnur, in irgendeiner Form zu mäßigen, wird sie mit ihrer zügellosen Präsenz das ganze Projekt katholisches.info sprengen. Je länger, je mehr, bin ich zu der Überzeugung gekommen, dass zeitschnur, lachend unter dem Mäntelchen des intellektuellen Suchers und armen, angegriffenen Opfers, auch genau dies beabsichtigt.

    • Danke für Ihre Ausführungen, werter hic. Entschuldigen wollte ich mich indes nicht, dafür die Dynamik bedauern. Ebenfalls will ich mich nicht davonschleichen. Die Beelendung kroch hoch, weil ich im allgemeinen Ihre Kommentare schätze.

      Und zu Ihren Äußerungen betr. Fr. Zeitschnur – was soll ich sagen, ohne herumzulavieren? „Nur“ soviel, dass wenn ich ein eigenes Unternehmen hätte, ich eine wie sie in einem Geschäftsleitungsressort haben möchte, insbesondere wegen ihrer Recherchenkraft und dem Vermögen, diese (bildungssprachlich) plastisch und effizient wiederzugeben, ich meine auch Menschenkenntnis. Auf‘n Geist und ab und zu auf den Sack gehen würde ich da in Kauf nehmen resp. aushalten wollen.

      Allerdings müsste eine solche, falls sie ebenfalls eine Geige hat und aus Grillenzirperei musikalische Melodien zu hören glaubt, diese Marotten zuhause lassen.
      Herzliche Grüße.

    • @ hicesthodie
      Ja, Sie haben Recht. Über die Jahre betrachtet, werden diese Kommentare der Frau Z. immer wüster, widersprüchlicher und gefährlicher. Wahrheit vermischt mit Falschheit. Verwirrung, Verwirrung. Vielleicht ist Frau Zeitschnur besessen, im wahrsten Sinne des Wortes? Es gibt leider auf katholischen Seiten solche Menschen, welche es selbst von sich nicht wissen, aber als Agenten des Feindes handeln. Woher ich das weiß? Weil ich mindestens fünf mal damit persönlich konfrontiert wurde, auch bei einer Person, welche von anderen für besessen gehalten wird. Diese Personen verfügen über Kenntnis von Dingen, welche sie niemals auf natürlichem Wege in Erfahrung bringen konnten. Dinge, die nur ich weiß und niemanden gesagt habe. Dieses gibt es wirklich und es waren keine Zufälle. Bei Frau Z. konnte ich noch keine dieser „Gaben“ beobachten, aber vielleicht werden sie später offenbar. Diese Kenntnisse und Fähigkeiten sind immer mit Hass und Verwirrung verbunden, viel Licht und viel Schatten. Sie sollte vielleicht Hilfe suchen, dann hätten wir hier alle es viel leichter. Die nächsten Exorzisten gibt es in Italien oder in Polen. Die Fahrt lohnt sich bestimmt. Auf dem Wege zum Licht kann sich oft der gefallene Engel zugesellen und für den Engel des Lichts ausgeben. Solche Fälle gibt es auch, dass man jahrelang meinte den Willen Gottes zu erfüllen und dabei ist es ein anderer Wille. Sie wäre dann nicht die erste.

      • Na dann wär ja wieder mal alles klar: Sie können mir nicht Rede und Antwort stehen und deswegen kann ich ja nur besessen sein!

        Und natürlich merke ich das nicht mal. Dafür sind ja Gott sei Dank Sie Experte in Ferndiagnosen, und das auch noch als Laie, der dazu ja, weil das Kirchenrecht ihm da ohnehin jede Betätigung vebietet, offenbar in höherem Auftrag wirken soll.

        Eine Frage aber stellt sich bei Ihrer bizarren Logik sofort:

        Könnte es dann nicht genauso gut sein, dass Sie selbst „besessen“ sind und es „nicht merken“?
        Schreiben nicht auch Sie vielleicht im Auftrag einer bösen Macht und merken es nicht?

        Oder noch besser: Sie bemerken es und tun so, als seien Sie Experte dafür bei all jenen, die Sie damit weghaben wollen (das ist übrigens justiziabel, also ein Straftat, was Sie da tun!), täuschen also bewusst über Ihre wahren Motive weg, indem Sie andere verleumden?

        Der Volksmund beschreibt das mit dem sinnfälligen Bild, dass der Dieb der erste ist, der „Haltet den Dieb“ schreit…

        Was denken Sie, werden Ihre Gebetsaktionen da wohl wert sein?

    • So ist es, werte Frau @ hicesthodie! Zu Ihrem hervorragenden Kommentar zu Frau @ Zeitschnur, der nicht Ihr erster, aber der beste in der Sache ist, kann ich Ihnen nur gratulieren!Was diese Person z. B. über Papst em. Benedikt XVI. verbreitet hat, wäre auch im hintersten Bayerischen Wald, wo sie nach eigenen Angaben ihre familiären Wurzeln hat, „gerichtsmassig“. Das war Verleumdung pur, die nach Weiterungen verlangen würde – es sei denn, sie ist bereit, sich aufgrund ihres derzeitigen Zustands ehrlich zu entschuldigen.

      • „Diese Person“ hat nichts „verbreitet“, sondern bezog sich auf das, was bereits verbreitet ist (!) und hat erwogen, dass, wenn es wahr wäre, damit der Rücktritt am plausibelsten erklärt werden könnte.

    • Lästerung (Synonyme: Schmähung, Beschimpfung, Verspottung), oft verbunden mit Ehrabschneidung, übler Nachrede und Verleumdung, ist eine sehr schlimme, u.U. todsündliche Sache. Wir Christen müssen uns sehr davor hüten. Sie ist kaum weniger schlimm als andere Sünden, über welche häufiger gesprochen wird. Wenn wir bemerken, dass wir zum Lästern neigen, dann nützt es uns wenig, wenn wir sozusagen nur das Äußere unseres Gefäßes reinigen. Dann müssen wir vor uns selbst erschrecken, weil dann nämlich mit unserem Herzen etwas nicht stimmt. Der Mund spricht ja aus dem Überfluss des Herzens, je nachdem des guten oder des bösen Herzens.–
      Was nun den konkreten Fall des emeritierten Papstes Benedikt XVI. angeht: Es ist vielleicht schmerzhaft, aber m.E. keine üble Nachrede und Verleumdung, wenn man beim Rätseln um die Rücktrittsgründe auf notorische (offenkundige, allgemein bekannt gewordene) Fakten verweist. Und ein Fakt ist, dass gegen Papst Benedikt kurz vor seinem schockierenden Rückzug ein Haftbefehl vorlag. (Stichwort für Suchmaschine: Papst Benedikt Haftbefehl.) Über die Person und eine eventuelle Schuld oder Unschuld des Papstes besagt dieser Fakt nach meinem Dafürhalten erstmal nichts und darf deshalb auch nicht verwendet werden, um Josef Ratzinger herabzusetzen. (Auch gegen den Herrn gab es einen Haftbefehl.)–
      Zum Klima im Kommentarbereich. In der Tat ist der Umgangsstil von Christen miteinander –auch wenn dieser Umgang nur virtuell ist– ein beredtes Zeugnis über sie. Wahrheit und Gerechtigkeit müssen mit Barmherzigkeit und Liebe im Gleichgewicht sein. Wenn wir darüber nachdenken, finden wir die Ursachen für Fehlhaltungen in verschiedener Richtung, auch auf diesem Forum.

      • @ Leo Laemmleinen

        Ich habe seinerzeit über diese Haftbefehlgeschichte nachgedacht und halte sie für unwahrschenlich, denn:

        1. Warum lebt diese Zeugin, wenn sie solch prominente Teilnehmer identifizieren kann. Menschen die Opfer in diesen Sekten sind, leben nicht lange, auch bei weniger prominenten Fällen.

        2. Kardinal Ratzinger hat sicherlich einen gefüllten Terminkalender und könnte sicherlich beweisen, wo er damals war.

        3. Würde er an solchen Ritualen teilnehmen, so könnte er das auch in Rom tun, anstatt über halb Europa zu reisen, wo er doch immer recht erkennbar und prominent war. In diesen Sekten gibt es Sicherheitsvorkehrungen, die man sonst nur bei Geheimdiensten kennt. Da wird nichts ausgelassen, also wenig wahrscheinlich.

        4. Nach meinem Wissen sind die Täter immer maskiert, um die Identifizierung zu erschweren, und schon erst recht so prominente Mitglieder.

        Also ganz nüchtern logisch betrachtet, ist es wenig plausibel. Vielleicht hat die Staatsanwaltschaft noch andere Gründe und Argumente. Man weiß es nicht.

        Was die angebliche Homosexualität anbelangt, so muss man differenzieren:
        a) die Veranlagung,
        b) die Taten.

        Vielleicht ist a) tatsächlich da.

        Viele Frauen oder Homosexuelle halten alle zölibatär lebende Männer für wenigstens latent homosexuell, wie z.B. W.H. Auden, was wirklich nicht stimmt. Andererseits wohnt ja Benedikt mit Gänsewein. Er braucht also menschliche Nähe, auch in einer WG-Form, hoffen wir es. Das ist schon ungewöhnlich, denn die WG-Zeit ist die Studienzeit.

        Eine Veranlagung ist vielleicht vorhanden, wahrscheinlich fand eine Sublimierung statt und ich glaube nicht, dass irgendwelche Taten stattfanden. Aber wenn man selbst betroffen ist, so ist man auch in diesem Bereich recht nachsichtig. Deswegen diese recht ambivalente Formulierung der Glaubenskongregation über Homosexualität bei Priesteramtskandidaten. Das würde zusammenpassen.

        Aber ich glaube wirklich nicht, dass da irgendetwas stattfand, sonst wäre er viel erpressbarer und zwar vor dem Rücktritt. Er hat sich wirklich viele Feinde gemacht. Die hätten es doch früher gegen ihn verwendet. Wollen wir es wirklich wissen? Es ist doch irrelevant. Ein Papst, der davonläuft und Bergoglio den Weg ebnet ist doch wirklich eine Aussage für sich.

      • Ich bitte alle Beteiligten auf dem Boden der Tatsachen zu bleiben. Ich kanns verstehen: Der Rücktritt von Benedikt XVI. war (ist) schrecklich. Aber wir sollten uns das Unerklärliche nicht mit Hilfe niederträchtiger Anschuldigungen zu erklären versuchen.
        Es ist soviel Schmutz über Kardinal Ratzinger und dann Papst Benedikt ausgeschüttet worden. Das Böse hat sich an ihm abgearbeitet. Keine Entschuldigung! Wir sollten aber nicht auch noch diese Niedertracht fortsetzen, nur weil irgendein Schmutzfink irgendeinen Dreck erzählt hat. Nennen sie mir einen Namen und ich finde ihnen problemlos zehn Leute, die Schmutz darüber ausschütten. Drum, ruhig bleiben, mit klarem Kopf denken, bei den Fakten bleiben.

      • @ Tradition & Glauben

        Soviel schwache Argumente auf einem haufen sind wirklich bemerkenswert. Insgesamt alle von der Kategorie. was nicht sein kann, das nicht sein darf.

        Angesichts der Tatsache, dass Sie ein Person, über die Sie nichts wissen, ohne Not und großspurig für „besessen“ erklären, da aber, wo Ihnen die Dämonen förmlich zuwinken, nichts sehen, spricht für sich.

        Ja: auch das gehört zur gegenwärtigen Verwirrung.

      • Tradition und Glauben 11. JANUAR 2016 UM 20:43
        Ich wollte gar nicht den konkreten Vorwurf detaillieren, sondern nur auf die Tatsache hinweisen, dass da eben diese Organisation ITCCS einen internationalen Haftbefehl in der Hand hatte und sich für seine Vollstreckung die Hilfe eines ungenannten europäischen Staates sichern konnte. Inwieweit dieser Haftbefehl eine wirkliche Bedrohung war, kann ich nicht beurteilen, weil ich mich in Jurisprudenz und Strafprozessordnung und was hier noch von Belang ist nicht auskenne.
        Auch sträubt sich in mir etwas, mich mit dem Vorwurf selbst näher zu beschäftigen. Vor einigen Jahren habe ich mir ein Video angesehen mit der Frau, dem angeblichen Opfer, und ihrem Ehemann. Ehrlich, ich weiß nicht, was ich von der ganzen Angelegenheit halten soll und finde mich mit meinem Nichtwissen ab.
        Andererseits ist es kein Geheimnis, dass viele in der gesellschaftlichen Elite Westeuropas, Amerikas und vermutlich weltweit in perverse Sexpraktiken und Okkultismus verstrickt ist. Was den Klerus angeht, so hat Michael Voris von Church Militant in einem neuen Video behauptet, dass ungefähr die Hälfte (!) der US-amerikanischen Priester und Bischöfe homosexuell sei. Er folgert das aus mehreren wissenschaftlichen Studien, die nach dem Auffliegen der Pädophilieskandale gemacht wurden, und aus dem hohen Anteil an AIDS-Todesfällen im Klerus.

    • Jetzt bin ich auch wuetend! Was solldas zu behaupten dass Papst Benedikt homosexuell seie! Das ist doch eine klare Luege. Die Bildzeitung ist ein Bibel im Vergleich mit diese Art von Verleumdungen.

      • Das wurde aber inzwischen von verschiedensten Seiten bereits behauptet.

        Bitte bedenken Sie, dass man mit einer evtl Realitätsverweigerung, wie auch Sie sie an den Tag legen, ein enormes Unrecht rechtfertigen hilft.

        An dem Rücktritt ist etwas unplausibl, solange man in „normalen“ + harmlosen Kategorien denkt (was Benedikt betrifft).

        Es gibt aber nur einen einzigen plausiblen Grund alleine auf der Theorie-Ebene und der alutet: benedikt ist selbst derjenige, um den es dabei geht, denn er ist angreifbar, er hat vielleicht doch Verbrechen begangen? Wer sagt Ihnen, dass das unmöglich ist?

        Das üwrde auch erklären, warum man einen dermaßen dummen Theologen nachwählte – F. ist eine Nullnummer, aber er ist erpressbar, weil er selbst auf anderer Ebene politisch Dreck am Stecken hat. Er wurde gewählt, um B. zu decken und so zu verhindern, dass der Vatikan kassiert wird.

        Denken Sie nach – das ist plausibel und würde mit einem Male die vielen Ungereimtheiten ordnen und in ein System bringen, das schlüssig ist.

        Tut mir leid, ich schreibe das mit Tränen in den Augen. Mir geht es nicht anders als Ihnen. Aber jeder weiß, dass an der Sache etwas gewaltig stinkt!

    • Das, liebe @ Anjali Jain, wäre das Gebot Christi. Das können Sie aber unter Traditionalisten nicht erwarten. Viele unter ihnen sind Gewalttäter und reagieren wie die Hölle auf jeden, der nicht stramm ihre Vorurteile bedient. Mit wachsendem Entsetzen mache ich damit seit Jahren meine Erfahrungen. Die Amtskirche ist schon apokalyptisch, aber was sich unter Tradis abspielt, ist nicht selten bereits die Vorhölle.

      Ja, schaut euch an, was sie alles schreiben, gerade die, die besonders traditionell tun!

      Ein Satz und man weiß, wovon ihr Geist infiltriert ist, so, wie sie auf andere persönlich losgehen.

      Wer nicht schreibt, was sie erwarten, wird zusammengeknüppelt. Und deshalb wird hier, ja hier auf diesem ach so traditionellen Forum deutlich, wer vermutlich von Christus abstammt und wer in jedem Fall nicht.

      Der Apostel Johannes sagte es uns doch: Wer den Bruder nicht liebt, ist der Antichrist:

      „Wer sagt, er sei im Licht, aber seinen Bruder hasst, ist noch in der Finsternis. Wer seinen Bruder liebt, bleibt im Licht; da gibt es für ihn kein Straucheln. Wer aber seinen Bruder hasst, ist in der Finsternis.“ (Joh. 2, 9 f)

      Ich weiß – das interessiert einen strammen Tradi nicht. Für ihn gilt, das man traditionalistisch korrekt oder aber verflucht und vogelfrei ist. Mit persönlicher Verleumdung und Beschimpfung wird er jeden zermalmen, der ihm in der Sache widerspricht. Er selbst aber erträgt keinerlei Infragestellung seiner Ansichten. Könnte er physisch töten, würde er es tun. So begnügt er sich mit dem Mord durch Worte.
      In aller Regel dreht er dem Gegner das Wort im Mund herum, nach alter Vater-der-Lüge-Manier.

      Der Satan wütet, und er wütet, weil dieser Ungeist von Idolen in der Kirche verbreitet wurde, die sich als die Allerfrömmsten ausgaben. Er hat Tausende Nachfahren gezeugt.

      Dieser fromme Ungeist ist der letzte Wegbereiter des Antichristen. Um dieser schweren Sünde willen haben wir heute keinen Widerstand mehr gegen das Böse, das die Kirche ungehindert wie eine Krankheit infiziert hat.

      Wenn all diese frommen Schreihälse ahnen könnten, was der Verrat der Traditionalisten in den Herzen an Abgründen gebombt hat seit 200 Jahren! Um ihretwillen sind viele irre geworden an der Kirche und abgefallen. Gott sei ihnen gnädig!
      Gott hätte schon in Sodom wegen 10 Gerechten die Stadt verschont…aber er fand sie nicht… da wollen leute Teufel austreiben und sind selber welche!

      Ich verstehe heute nur zu gut, warum sich so viele Menschen angewidert aus der Kirche zurückzogen – sie konnten nicht fassen, dass das der Geist der Wahrheit sein soll!

      Aber es soll mich nicht wundern: Jesus hat das genauso vorhergesagt. „Folgt ihnen nicht“ sagte er.
      Es ist nicht nur Franziskus, nein – es sind auch all diese einzelnen Ausbrüche der Finsternis, wie sie auch hier deutlich werden, die das Ende beschleunigen.
      Es passt alles zusammen. Franziskus ist ein Schock, aber er ist wie ein Katalysator für die Schwärze der Seelen in der Kirche. Ungehindert und immer ungehinderter äußern sie sich und offenbaren das Nichts hinter der frommen Fassade.

      So oder so ähnlich muss es damals zu Zeiten Jesu gewesen sein. Aber ihm wurden nicht die Liberalen („Sadduzäer“) zum Fallstrick, sondern die damaligen Traditionalisten, die Pharisäer. Wie schrecklich muss das alles vom Himmel aus aussehen!

      Wir wissen, wie es aussieht – nämlich so:

      „1 Danach sah ich einen anderen Engel aus dem Himmel herabsteigen; er hatte große Macht und die Erde leuchtete auf von seiner Herrlichkeit.
      2 Und er rief mit gewaltiger Stimme: Gefallen, gefallen ist Babylon, die Große! Zur Wohnung von Dämonen ist sie geworden, zur Behausung aller unreinen Geister und zum Schlupfwinkel aller unreinen und abscheulichen Vögel.
      3 Denn vom Zornwein ihrer Unzucht haben alle Völker getrunken und die Könige der Erde haben mit ihr Unzucht getrieben. Durch die Fülle ihres Wohlstands sind die Kaufleute der Erde reich geworden.
      4 Dann hörte ich eine andere Stimme vom Himmel her rufen: Verlass die Stadt, mein Volk, damit du nicht mitschuldig wirst an ihren Sünden und von ihren Plagen mitgetroffen wirst.
      5 Denn ihre Sünden haben sich bis zum Himmel aufgetürmt und Gott hat ihre Schandtaten nicht vergessen.
      6 Zahlt ihr mit gleicher Münze heim, gebt ihr doppelt zurück, was sie getan hat. Mischt ihr den Becher, den sie gemischt hat, doppelt so stark.
      7 Im gleichen Maß, wie sie in Prunk und Luxus lebte, lasst sie Qual und Trauer erfahren. Sie dachte bei sich: Ich throne als Königin, ich bin keine Witwe und werde keine Trauer kennen.
      8 Deshalb werden an einem einzigen Tag die Plagen über sie kommen, die für sie bestimmt sind: Tod, Trauer und Hunger. Und sie wird im Feuer verbrennen; denn stark ist der Herr, der Gott, der sie gerichtet hat.“ (offenb. 18)

      Das kann nur die Rede von der sichtbaren Kirche und dem Abendland sein – andernfalls gäbe das keinen Sinn. Und warten wir es ab, es geht ja zur Zeit alles ganz schnell, ob es nicht bald alles eintrifft.

      Es gibt keine andere Einrichtung, die in alle Völker eingedrungen wäre, als die Kirche. Hier ist die Rede von ihrem Fall, von ihrer Perversion. Und von ihren Sünden, di bis zum Himmel schreien. Ein Stein passt zum anderen, es rollt die Geschichte wie ein kurzes Band ab und man kann die tiefe Verirrung vieler Kirchenfürsten und Getaufter erkennen, die von Anfang an neben dem guten Samen das Böse gewirkt hat.

      Die Braut Christi wird in diesem Unzuchtsstall trotzdem rein bleiben, aber für konservative Milchmädchenrechnungen ist die Zeit viel zu wirr. Es ist in der Offenbarung von Klugheit und geistiger Anstrengung die rede. Wer sie scheut, wird untergehen. Nein, niemnd wird uns bedienen mit der wahren Restkirche!
      Jeder denke nach und prüfe jenseits seiner emotionalen Fetische. Auch ich, es gilt natürlich auch für mich, und genau das versuche ich zu tun. Die hasserfüllte Reaktion darauf zeigt mir, dass ich die richtigen Fragen stelle. Wir sollen uns ja nicht wundern, wenn wir gehasst werden.
      Ich wundere mich also nicht.

      Er ist der Herr, Er ist im Regiment, und vor Ihm müssen wir alle antreten.
      Herr, lass niemals zu, dass ich mich um der Menschen willen von Dir trenne, auch nicht um der Frommen willen!
      Herr, der Du die Finsternis durchschritten hast, lass nicht zu, dass ich in dieser Finsternis irre gehe.
      Lass nicht zu, dass alle andern, die sich das auch sehnlichst wünschen, irre gehen in diesem Getümmel! Rette mich und die Brüder und Schwestern!
      Maria hilf!

      • Noch bevor ich Ihren ganzen langen Kommentar zu Ende gelesen habe, stolpere ich über diesen Ihren Satz:

        „Das [sc.: sich liebhaben] können Sie aber unter Traditionalisten nicht erwarten. Viele unter ihnen sind Gewalttäter und reagieren wie die Hölle auf jeden, der nicht stramm ihre Vorurteile bedient.“

        Beim Ehestreit neigt eine der beiden Parteien ja anscheinend von Natur aus zu Verabsolutierungen wie: N I I I E tust du das… – Warum musst du nur I M M E R das und das tun… Selig der Mann, der es irgendwann lernt, das mit Humor, statt mit Verzweiflung oder mit Verachtung zu nehmen.

        Aber wie eine akademisch gebildete Frau so etwas s c h r e i b e n kann, ist mir ein Rätsel.

      • @ Leo Lämmlein

        Ein bisschen Empathie würde auch nichts schaden – Sie sehen doch, was hier läuft, nein?

        Mir fallen da spontan gewisse politische Parallelen ein, in denen man stets darum bemüht ist, nur jaaaaaa keine pauschalen Aussagen über gewisse Personengruppen zu machen.

        Haben Sie etwa die argumentative Front gewechselt?

        Und noch was ganz anders, Leo: Wenn ich seit Jahren diese verheerenden Erfahrungen nicht nur selbst mache, sondern schon bei x Leuten erlebt habe, wie sie im Tradilager förmlich zusammengetreten werden, wenn sie auch nur irgendwelche Zweifel an der dort vorherrschenden Ideologie anmelden, dann hat das mit akademischer Bildung nichts zu tun, wie man das auffasst.

        Für mich ist diese notorisch imme rgleiche Erfahrung ein Zeichen dafür, dass zumindest die Exponenten dieses Lagers Gewalttäter sind.

        Ich konnte beobachten, wie systematisch mit Verleumdung und Psychotricks gearbeitet wird, mit Dämonisierungen, Unterstellungen, Pathologisierungen – dasselbe, was Sie auch hier bei nicht wenigen Postern finden. Sie sind ja nicht so sehr im Schussfeld, nein: Ich werde auf diesem Niveau attackiert. Und wenn ich nicht bei andern dasselbe erleben würde bzw. erlebe, würde ich es nicht so sagen.

        Vielleicht muss Ihnen auch erst noch ein anderer zeigen, dass das tatsächlich ein auffallendes Merkmal dieses Lagers ist. Vielleicht kennen Sie das Lager auch noch nicht so gut und sind eher nur virtuell damit konfrontiert?

        Mir ist schleierhaft, wie ein aufrichtiger Mensch welcher Bildung auch immer das nicht sofort erkennt.

        Und zuletzt: warum sollte es im Tradilager strukturell nicht ebenso desaströs sein wie in der Amtskirche?

        Dort, in diesem viel größeren Apparat, sind Sie von der allgmeinen Tendenz doch auch fraglos überzeugt – nicht weil Sie wie ich Akademiker sind, sondern weil man die Realität verleugnen müsste, wenn man das nicht sehen will.

        Bitte denken Sie darüber nach und geben Sie mir darauf eine nachdenkliche Antwort, wie immer sie ausfallen mag – aber sie soll Ergebnis ernsten Nachdenkens sein.

      • Nachtrag an Leo Lämmlein

        „Humor“ habe ich sehr wohl, aber hätten Sie Humor, wenn Sie dermaßen ad personam niedergemacht werden?

        Ehrlich, mein Lieber, Sie waren schon mehrfach beleidigt, weil ich Ihren Nickname aus Bequemlichkeit mit „LL“ abkürzte.

        Sie selbst hatten selbst bei einer solch vergleichsweisen Banalität keinen Humor.

        Es ist leicht, wenn man selbst nicht betroffen ist, dem andern Humor zu verordnen.

        Ein „Ehestreit“ liegt nicht vor. Das ist ein unpassendes Bild. Ich bin verheiratet, schon lange (!), und eines kann ich Ihnen sagen: Wenn mein Mann oder ich so mit dem anderen reden würden, wie das hier „Tradition & Glauben“, „hicesthodie“ oder „sophus“ und noch andere, weiß man ja, wer… tun, dann wäre die Ehe längst zerbrochen.

        Jeder der verheiratet ist, weiß, dass man solche Sachen NIEMALS zum Partner sagen darf. Sie führen unweigerlich zur Entzweiung und Trennung. Und falls doch mal so was rausrutscht, muss man es bereinigen.

        Jesus hat solche Worte mit „Mord“ gleichgesetzt.
        Und Sie empfehlen für solchen mörderischen Umgangsstil „Humor“?

        Hier aber bereinigt nie einer was – die spucken Galle aus und gehen zur Tagesordnung über, Gewalttäter eben. Alleine schon das ist nicht christlich.

  18. @ zeitschnur
    Mann und Frau: die existentielle Antwort liegt in der Genesis, die man nicht oft genug betrachten kann. -
    Messian. Juden: darüber gibt es eine ganze Menge im Net; auch die Beiträge von jüdischer Seite. Es erstaunte mich nicht, wenn „Kiko“ mit mess. „Juden“ und mit den in Israel starken Evangelikalen liebäugelte. Sektiererisch riecht es allemal.

    • Die existenziellen Antworten auf „Mann-Frau“ sind der Sohn Gottes und Maria! Die sind für uns maßgeblich und die einzig richtige Erklärung der Genesis.
      Das sollten Sie betrachten. So oft und so lange es geht!

  19. @ hicesthodie
    „sie“ ist auch über P. Leopold Mandic hergefallen, im gleichen Atemzug wie P. Pio (es ging um die Ausstellung der Reliquien in St. Peter); und das geht definitiv nicht, v… nochmal!

  20. Wenn ich dran denke, wie die Neokatechumenalen damals ihre Anerkennung verbreiteten, kann ich auch den Wahrheitsgehalt dieser Bekehrung abschätzen.
    Bis keine Beweise vorliegen, fällt für mich das ganze unter Wichtigtuerei, esoterischen Mumpitz (oder wie soll man diese arkanen Endzeitandeutungen sonst bezeichnen?) und – wie gewohnt bei diesem Verein – umfassender Selbstüberschätzung der eigenen Relevanz.
    Solche Clubs sind der beste Grund, der Kirche den Rücken zu kehren.

  21. Mein Geschreibsel von soeben ist plötzlich verschwunden – ich beginne nochmals, ein wenig anders. In meinem Garten habe ich eine Rose mit besonders vielen und grossen Dornen für Sie, @ zeitschnur, gesucht, leider vergeblich. Darum schenke ich Ihnen einen MAULKORB gr. XXL. Das tut’s auch. Im übrigen teile ich weitgehend die Ansichten von @ hicesthodie Sie betreffend.

  22. @zeitschnur
    Sie wissen alles, Sie wissen immer alles besser, Sie haben immer Recht – aber das ist meistens Schall und Rauch. Die Selbstgerechtigkeit in Ihrem Plädoyer stinkt zum Himmel.

    • Ich habe natürlich nicht immer recht, aber ich habe Positionen, für die auch einstehen kann.

      Das haben die meisten nicht: sie übernehmen etwas, ungeprüft, rein „gefühlt“, und wenn einer ihre ungeprüften Ansichten etwas ankratzt, brechen sie in den infantilen Zorn kleiner Kinder aus, denen man das kontaminierte Püppchen wegnimmt.

      Es ist ein Irrtum, wenn Sie glauben, ein möglichst kindisches Gehabe sei schon ein Ausweis des echten Glaubens.

      Also noch mal: Es ärgert Sie, dass ich für meine Positionen einstehen kann. Und Sie sehen nicht, dass alle, die nun wieder mal turnusmäßig über mich herfallen, das eben nicht können.

      Ist aber nicht mein Problem.

      • @ Zeitschnur, erinnern Sie sich?
        Eugen Baiser hat am 13. Dezember 2015 um 11:11 zu Ihnen ganz in meinem Sinne gesagt:
        „Ein Rezept, wie Sie, verehrte @ zeitschnur, vor sich selber gerettet werden können, täte Not. Es erschließt sich mir nur leider keines. Das Niveau Ihrer Beiträge, die durchaus ein Sachwissen und Belesenheit Ihrerseits belegen, ruinieren Sie selber immer wieder durch eine merkwürdige Kritiksucht und Besser-/Anderswisserei in Ihrem Antwortstil“.
        So ebneten sich Ihre Beiträge, meint Beiser, auf dem Level von Schwätzerei ein. Und er fährt fort: „Schwätzerei bereichert nicht. Angesichts der Realität, in der wir stehen, nenne ich es diesmal sogar Dummschwätzerei.“ . Auf welche Ihrer Positionen er sich konkret bezogen hat, ist unerheblich.

        Welcher Art Ihre „Positionen“ sind, ist Ihrer feministischen Behauptung zu entnehmen, „dass die generelle Berufung der Frau zur Mutterschaft sie mindestens so hoch veranschlagt wie das Priestertum“. Das muss man sich auf der Zunge zergehen lassen! Von dieser Warte aus überbewerten Sie sich als getrennt und allein lebende Mutter, und versteigen sich sogar zur Hybris des Auserwähltseins, wenn Sie auch auf sich selbst bezogen sagen: „Ja, es ist heute notwendig, dass die, die gar nicht in erster Linie zum Lehren berufen sind, durch prophetisches Reden das Lehramt ersetzen, so wie einst Katharina von Siena. Ja, es sind heute kleine Priester und prophetische Laien, die den Part erfüllen“. Zu letzteren zählen Sie sich. In diesem Zusammenhang wiederhole ich, was der von mir aus guten Gründen hochverehrte @ Suarez zu Ihnen mit Recht gesagt hat:
        „Ihre Kommentare sind doch nichts anderes als Kampfschriften!
        Sie haben wirklich das unnachahmliche Talent, sich selbst als letzte Wahrheit zu postulieren. Ihr Anliegen ist sichtbar emanzipatorisch, wobei Sie den Glauben lediglich als Vehikel benutzen“. Diese seine Kurzanalyse trifft den Kern Ihres Sendungsproblems, das darin besteht, dass Sie ihre eigenen kleinen und großen Gemeinheiten gegenüber Mitforisten nicht mehr erkennen können. Was Sie hier pausenlos unter dem Sammelbegriff „persönliche Positionen“ abliefern, sind nach @Suarez feministische Kampfschriften mit Absolutheitsanspruch zur Selbstrechtfertigung – mit dem Glauben als Vehikel. Dessen Zweck besteht einzig darin, Ihre eigenen Wortgewalttätigkeiten zu kaschieren, derer Sie sich gegenüber Mitforisten, die Ihre verqueren “Positionen“ nicht teilen oder ihnen gar widersprechen, hemmungslos bedienen. Wollen Sie noch mehr hören, Frau HJ, alias @ zeitschnur, alias ….auf kath.net? Dort sind Ihre „Positionen“ in der Flüchtlingsfrage von @ newtube ja sauber pulverisiert worden!

      • @ zeitschnur (HJ)
        Sie können, sooft Sie wollen, sagen: „Das lese ich nicht weiter! Das ist nur private Beschimpfung“! Niemand glaubt Ihnen, denn Sie sind eine Frau!Was ist mein Text gegenüber Ihren obigen „Andeutungen“ und „Mutmaßungen“ zu Papst em. Benedikt XVI.?! Damit haben Sie ein kaum für möglich gehaltenes Bodenniveau in der untersten Schublade Ihrer gewohnheitsmäßig betriebenen Päpsteverunglimpfungen erreicht.Ich erwarte von Ihnen die von mir geforderte Entschuldigung in der Sache; das bin ich + Prof. Dr. Alfred Läpple, dem Priestrersminarlehrer Dr. Joseph Ratzingers in Freising und meinem langjährigen Münchner Gymnasiallehrer in Religion schuldig.

  23. @ zeitschnur

    Ich muss Ihnen keine Rede und Antwort stehen.

    Ich will mich wirklich nicht als Exorzist betätigen und beneide niemanden um diese Aufgabe.

    Ich bin selbst nicht besessen, weiß ich doch weiß unter anderem deswegen, weil ein langjähriger Exorzist mein Beichtvater war, ohne dass ich von seiner Tätigkeit damals wusste. Er hätte doch sicher etwas bemerkt oder es hätte sich etwas bei mir manifestiert. Ich habe auch mit anderen Exorzisten zu tun gehabt. Die haben tatsächlich ein Blick für diese Dinge und haben nichts bemerkt. Also, soweit ich weiß wirklich nicht. Und falls ja würde ich mich „behandeln“ lassen. Das ist doch wirklich keine Schande.

    Besessen zu sein ist kein moralisches Vergehen und keine Todsünde. Die Gebete werden erhört, siehe Anneliese Michel und andere. Diese Menschen sind Gott sehr nahe und haben einen guten sensus fidei, den umgekehrten bei den Manifestationen, aber sonst einen sehr guten. Aber für mich trifft es zurzeit nicht zu. Und ich fühle mich durch diese Annahme überhaupt nicht beleidigt.

    Gottes Segen für Sie!

    • Hören Sie – Sie greifen mich ständig persönlich an! Sie fangen ständig mit diesem Thema an – so als wären Sie selbst davon besessen (im metaphorischen oder wörtlichen Sinn)!
      War dieser Beichtvater in Ordnung? Hat er Ihnen irgendetwas übertragen? Mit so etwas wollte ich nichts zu tun haben! Das sage ich ehrlich und menschlich – da muss man sehr aufpassen. Gerade unter Neokonservativen gibt es da einen Bodensatz an fahrlässigem Umgang mit dem Thema.

      In gewissen Kreisen der Kirche ist das inflationär geworden. Die Kirche hat das aber immer als Irrlehre behandelt. Es mussten handfeste und manifeste Zeichen vorhanden sein und ansonste: Nüchternheit!

      Es ist nicht jeder, der sündigt, auch gleich besessen. Und gewisse Sünden „öffnen“ auch nicht die Türen für böse Geister (v.a. sexuelle). Das alles sind relikte aus dem heidnischen, vorchristlichen Glauben der Germanen und Kelten.
      Diese Irrlehre, die aber in konservativen Kreisen weit verbreitet ist, wird auch hier immer wieder vorgetragen.

  24. Wenn ich mir vorstelle, ein Unbeteiligter aber Suchender, Fragender, verirrt sich auf diese Seite, in der Hoffnung, dass die Liebe unter den Christen, kein leeres Versprechen ist und doch etwas wahr daran sein könnte. Dieser wird sich nach den vielen Beiträgen und jüngsten Kommentaren in diesem Forum, mit Ernüchterung und Grausen, still und leise wieder davon machen und den Staub unter den Füßen schütteln. Unter einem gelebten Glaubensvorbild, in der Befolgung nach den Worten der Heiligen Schrift, in der Nachfolge als Jünger und Apostel nach Jesus Christus, hbe ich was anderes verstanden. Ist das allen Akteuren eigentlich bewusst, die noch daran glauben, dass Gott der Himmlische Vater alles sieht und hört und nichts ohne Folgen bleibt, für jeden von uns ?

    • @Wagner Johannes: Ja, aber doch finde ich es gut dass man hier offen ueber seine Gedanken reden kann. Pressefreiheit bitte!

    • Aber keine infame Luegen! Was alles ueber den armen Papst Benedikt behauptet wird das ist unfassbar.Mir jedenfalls hat er sehr viel Gutes getan; ich liebe ihn und werde ihn notfalls mit meinem Leben verteidigen.

      • @anjali jain
        Bravo, ich stimme Ihnen ganz zu. Die Zersetzung der Heiligen Kirche hat viele Gesichter, weil das Böse an vielen Fronten gleichzeitig angreift. Da gibt es die Kirchenfeinde von aussen, dann die Kirchenfeinde von innen und dann auch noch – der Diabolos verwirrt – grundsätzlich Wohlmeinende, die durch die Angriffe in Verwirrung geraten und selbst – oft ohne es zu merken – an der Zersetzung mitwirken.
        Klarer Verstand, klarer Blick, niederknien und beten.
        Danke für Ihre Worte

      • @ anjali jain

        Ich verstehe Ihre Wut und Enttäuschung.

        Aber sehen Sie: oben schreiben Sie, Sie wollten nie einen Mann heiraten, der Frauen vergewaltigt hat.

        Aber woher wissen Sie das immer so genau vorher?

        Jedenfalls wollen Sie, ohne die Fakten, die bzgl. Benedikt im Raume stehen, sachlich entscheiden zu können, für ihn sogar sterben?!?! Für einen möglichen Täter, der noch schlimmeres als Vergewaltigungen getan hat. Denekn Sie, der Mann kennt den vatikan seit Jahrzehnten und die Kirche in Deutschland aus dem FF… und will nichts gehört und gesehen haben?
        Wie schon die Erzreaktionäre des 19. Jh vor der Inquisition: Sie gaben nur das zu, was man ihnen nachweisen konnte, der Rest wurde einfach vertuscht oder abgeleugnet, bis es nicht mehr ging.

        Ich sage Ihnen jetzt mal was von Frau zu Frau: Sie wachen bitteschön jetzt auf aus Ihren seligen Papstträumen und werden nüchtern. Hören Sie mit dieser sünhfaten Männer- und Menschenhörigkeit auf! Sie sterben auch nicht für einen undurchsichtigen Mann!
        Wenn Sie solche Ambitionen haben, pürfen Sie sich, ob Sie bereit sind, dies für den Herrn Jesus zu tun?
        Wie siehts da aus?

      • Werte @anjali jain
        Zeitschnur versteht in diesem Fall gar nichts. Lassen Sie sich von ihrem Geschwätz nicht irremachen. So klug und sachkundig manche Beiträge sind, so tritt sie parallel als verwirrte Verwirrerin auf. Das „sentire cum Ecclesia“ reduziert sich bei ihr in der Regel auf sich selbst. Sie ist nicht gemeinschaftsfähig und will das offensichtlich auch gar nicht sein. Das Gemeinsame, auf ein Du bezogen, ist aber konstitutiv für das Christentum und damit für das Menschsein, sonst hätte Christus nie Fleisch werden müssen.
        Würde Zeitschnur irgendwo Jesus begegnen, ich kann es nicht anders sagen, müsste Er sich in Acht nehmen vor ihr, denn im Handumdrehen hätte sie ihm seine gesamte klerikal-hierarchische Unfähigkeit und sein Versagen als „Kirchenmann“ vorgehalten und damit für jegliche Position, geschweige denn die des Gottessohnes, für ungeeignet erklärt.
        Sie stellt einen grossen Papst Benedikt XVI., (der natürlich noch Grösseres leisten hätte können, mag sein) mit einer niederträchtigen, verleumderischen kirchenfeindlichen Behauptung auf eine Stufe, die seinerzeit von jenen Kräften in die Welt gesetzt wurde, die Benedikt stürzen wollten und mit ihm die ganze Kirche. Und sie tut das, ohne mit dem Wimper zu zucken, jeder intellektuellen Redlichkeit zum Trotz. Mehr noch, sie mißt damit, der in jeder Hinsicht unbewiesenen Verleumdung noch mehr Gewicht bei, als dem öffentlichen Wirken dieses Papstes.
        Das sagt alles aus über ihr mephistophelisches Denken. Der einzige Mensch, der in Zeitschnurs Augen bestehen könnte, ist sie selbst. Auch für diesen Hochmut wird sie sich einmal verantworten müssen.
        Ohne selbst einen konkreten Beitrag zur Wiederaufrichtung der Heiligen Kirche zu leisten, zieht sie jeden anderen durch den Dreck, der sich darum bemüht. Mehr ist dazu nicht zu sagen. Meiden Sie Zeitschnurs Kommentare, solange sie sich mit dieser Form des Hochmutes selbst und anderen im Weg steht.

      • Diese wohl alten Poster unter neuem Namen…

        ..nur zur Info: Sie schmähen schon wieder (immer noch!) meine Person und haben schon im ersten Satz die Sachebene verlassen. Pfui!

        Das „sentire cum ecclesia“ ist kein Dogma!
        Es ist vielmehr einer der viele fragwürdigen und nahezu häretischen Sätze in den Exerzitien des Ignatius – der will auch im selben Kapitel, dass man schwarz für weiß hält, wenne s die Hierarchie so will.

        Sie können also gerne auch dem Finsteren in die Finsternis folgen, indem Sie Schwrz um seinetwillen für Weiß halten, aber bitte bedenken Sie, dass alles „Sentire“ immer erst dem Herrn selbst gelten muss.

        „20 Weh denen, die Böses gut und Gutes böse nennen, die aus Finsternis Licht und aus Licht Finsternis machen, die aus sauer süß und aus süß sauer machen!“ (Jes. 5)

        Dass Ignatius sich aus diesem Weheruf Anleihen nahm, aber auf für die Seite derer, die sich für klug halten und die Mesnchen verführen (!!!), spricht Bände und entlarvt ihn selbst: Er verlangt als „sentire cum ecclesia“ tatsächlich, dass wir wider jede eigene gottgegeben Vernunft, geisteingebung und Erkenntnismöglichkeit das Böse für gut halten sollen, wenn es aus Rom kommt. Das ist heller Wahnsinn, und das will Gott mit Sicherheit nicht!

    • @ Wagner Johannes
      Eine Frage: Wie geht das, „den Staub unter den Füßen schütteln“? Ihre sonstigen Sätze in Ehren, aber ein Forum wie dieses ist Spiegelbild des gegenwärtigen Zustands der katholischen Kirche, der die Einheit des bisherigen lehramtlich gesicherten Glaubens unter den Deutungsansprüchen von reformistishen Modernisten, Traditionalisten, charismatischen Individualisten und indifferenten Laizisten abhanden gekommen ist. Nur ein Naiver könnte erwarten, dass hier Personen zur wechselseitigen Fellpflege aufeinander treffen wollen, wo es um die Zukunft der katholischen Kirche und des Christentums in Europa und in der Welt geht. Seien Sie doch froh, dass auf katholisches. info einem „Unbeteiligten aber Suchenden, Fragenden“ durch Radikalzensur keine heile Glaubenswelt vorgegaukelt wird,die es in der realen Welt nicht gibt. Das Forum kath.net, das ohnehin durch die Moderatorin „bücherwurm“ alias Petra Lorleberg im Sinne und Interesse von Papst Franziskus zensiert wird, hat vor zwei Jahren einen Versuch unternommen, nur noch fellpflegende Beiträge zuzulassen. Der Versuch wurde wegen Desinteresses der Foristen schnell aufgegeben. Zwecks Erfahrung gelebter Glaubensvorbilder wenden Sie sich am Besten erst einmal an die Heiligen der katholischen Kirche, welche die Heilige Schrift als Wort Gottes in menschlicher Sprache noch ernst genommen und für dessen Wahrheit ihr Leben eingesetzt haben – im Gegensatz zu den liberalen Theologen, die aus reformistischen Gründen den tradierten apostolischen Zeugen ihre frühen Verschriftungen aberkannt und späten, hellenistischen Gemeindetheologen zugewiesen haben. Damit wurden vor allem die Evangelien über die Worte und Taten Jesu Christi ihres Offenbarungswertes beraubt und zu bloßen Menschenworten erniedrigt. Darin sehe ich die Hauptursache für den flächenmäßigen Glaubensverlust in weiten Teilen Europas und die gegenwärtige Zerrissenheit der Kirche, die in der Doppelsynode 2014/15 auf höchster Ebene offenkundig geworden ist: Hier Bischöfe, die an die durch die Apostel und Apostelschüler verschriftete, für die Kirche verbindlich erklärte Offenbarung Gottes in Seinem Sohn Jesus Christus glauben und dort reformistische Bischöfe, die unter dem Diktat eines individuell definierten Zeitgeistes den bisher im Lehramt der Kirche unter Mitwirkung des Heiligen Geistes gesicherten Glauben bis zur Unverbindlichkeit relativieren wollen. Dazwischen die betroffenen Gläubigen in aller Welt und auf katholisches. info die unterschiedlich Betroffenen, die ihre Betroffenheit artikulieren wollen und müssen. Da dürfen Sie sich nicht wundern, wenn zwischen den Antipoden das Interesse am wechselseitigen Austausch von Liebesgrüßen ausbleibt.

  25. @ wagner johannes
    gut gesprochen; und genau deswegen verabschiede ich mich von diesem Forum (auch wenn ich selbst mehrmals lieblos geschrieben habe); ich bitte die REDAKTION, mich von der Forum-Liste zu streichen. Die oft sehr interessanten Artikel werde ich weiterhin lesen.
    NASE VOLL!

    • Ach, was für eine Realitätsverweigerung und Applaushascherei!

      Aus eigener Veranlassung können Sie ja jetzt nicht mehr antworten. Vielleicht lassen Sie uns es aber später auf irgendeine Weise wissen, wenn Sie den Ort der allseitigen und ständigen Liebe entdeckt haben, vor allem wo.

      Deshalb an Wagner J. & Co.: Man nenne doch hier eine (1) menschliche Gemeinschaft, und sei es „nur“ eine Familie, in der es früher oder später nicht zu Spaltungen gekommen ist.

      In Wahrheit sind, erst recht in einem unverbindlichen Forum, ALLE Menschen sprungbereit, es muss nur der – in der Regel sogar sehr tief sitzende – Knackpunkt getroffen werden. Bei nicht Wenigen hier scheint das Benedikt XVI. zu sein, bei anderen Mgr. Lefebvre, Privatoffenbarungen, Schleiertragen, Haltung zu Hs/WvG, Handkommunion usw. usf.

      Wenn es schon nicht geht, dass es „bei euch NICHT so sein soll“, sollte indes wenigstens im ständigen Bemühen um Wiederanfang eine Unterscheidung feststellbar sein. Ansonsten kann man auch mal etwas ignorieren – wer kommt schon mit allen Tanten, Onkeln und Cousins resp. deren Eskapaden klar?

      • Carlo – es geht nicht um Knackpunkte oder „Reizthemen“ (das meinten Sie vielleicht). Es geht darum, ob man immer persönlich werden muss und auf der Ebene gigantische Geschütze auffährt:

        Schmähung, persönliche Beleidugungen, Verleumdungen – das geht eindeutig zu weit, auch in einer „normalen“ Familie. So was spaltet immer.

        Ich gebe Ihnen aber sehr recht damit, dass man nicht jede Differenz in der Sache bereits als Spaltungsgrund ansehen darf. Das ist tatsächlich normal, dass man nicht immer oder sogar oft nicht einer Meinung ist oder einer den andern mit seiner Art auch nervt (was aber eine subjektive Sache ist und bleibt!).

        Ein weiterer Punkt ist aber, dass manchmal Unterscheidungen notwendig werden!

        Und das ist wieder ein anderes Thema. Sie kenn auch den Geist der Unterscheidung als Charisma. Man kann nicht alles relativieren oder in eins setzen. Auch das muss man aushalten.
        Es sollten dabei aber vernünftige Argumente eingesetzt werden und nicht dieses Gekeife ad personam, das hier zum Schauspiel katholischer Lächerlichkeit wird.

        Abzulehnen sind auch diese häufigen rein emotionalen Urteiel, wo einer den andern rein gefühlt anmacht und auch noch stolz drauf ist, dass er das nicht weter begründen kann. Dieses modische „Ich empfinde das so“ oder „Sie wirken auf mich sch…“ (um es mal etwas gröber zu sagen), sind feiger Psychosprech.

        Es muss Ja oder Nein kommen.

        Und das gilt es dann auszuhalten.

        Ansonsten: Ich weiß jetzt LOL heißt… aber vielleicht gehts doch ein bisschen ne Stufe höher?

      • @ carlo
        weder suche ich Applaus, noch bin ich blind für die Realität. Und Sie sehen: ich bin nicht mal konsequent.
        Einen heilen Ort, eine heile Gemeinschaft – das gibt es heute nicht; heute ist nahezu alles vergiftet, von Hauch der Hölle versehrt, beschmutzt. Wie Sie sagen: auch das hiesige Forum ist ein Spiegel davon.
        Wir haben die Hl. Schrift, den {alten} Katechismus und den Rosenkranz und das Glaubenslicht.

  26. Fr. Zeitschnur: Nein, ich schrieb bewusst Knackpunkte. Und meine damit die Schwelle, wo das Durchdrehen und der totale Verlust der Selbstkontrolle einsetzt. Jedenfalls kaufe ich es keinem ab, mit Schmähungen, persönlichen Beleidugungen und Pathologisierungen unter dem Label „Heiliger Zorn“ segeln zu wollen. Ein solcher müsste ja auch kaum gebeichtet werden.
    Gesehen habe ich allerdings hier, wie schwer es Frauen haben (können). Dass indes Empathie auch bei Ihnen immer mal wieder Urlaub macht, zeigt sich allein daran, dass Sie Elias‘ Revivalpost nicht zuzuordnen vermögen (dafür aber über Grillenmusik schwadronieren!). Zudem haben Sie, sieh an, auch noch eine Miniverschwörungstheorie ventiliert. Und mit „…äh…?“, gnädige Frau, liegen Sie im Vergleich zu lol definitv auf einem Niveau, wo auch ein Wagenheber kaum mehr helfen kann.

    @Redaktion:
    Könnte man den Thread bitte gleich schließen? Dann habe ich auch mal eine Chance auf das letzte Wort.

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