Eine unerwünschte Wahrheit zu den Attentaten von Paris – Pfarrer von Präfekt bedroht und vom Bischof bestraft

Der Konzertsaal kurz vor dem Attentat
Der Konzertsaal kurz vor dem Attentat

(Paris) Der Pfarrer sprach eine unbequeme Wahrheit aus und wurde dafür bestraft. Nicht von jenen, die er kritisiert hatte, sondern von seinen Vorgesetzten.

Am Sonntag, den 29. November sprach Msgr. François Schneider, der Pfarrer von Wisembach in den lothringischen Vogesen in seiner Predigt auch die blutigen Attentate an, die 16 Tage zuvor Paris erschüttert hatten. Dabei erwähnte er auch, daß beim Konzert im Konzertsaal Bataclan zum Zeitpunkt des Angriffs islamischer Terroristen, „Satan besungen“ wurde und deutete damit einen Zusammenhang an. Bei dem Attentat kamen 89 Konzertbesucher ums Leben, Hunderte wurden verletzt.

Bischof verlangte vom Pfarrer eine öffentliche Entschuldigung

Diese Aussage wurde umgehend dem zuständigen Bischof, Msgr. Jean-Paul Mathieu von Saint Dié zugetragen. Dieser forderte den Pfarrer auf, sich für seine Aussage öffentlich zu entschuldigen, und dies wiederum in einer Sonntagsmesse zu tun. Eine Anweisung, der Msgr. Schneider am vergangenen 20. Dezember am Ende der Liturgie nachgekommen ist. Er übt „Selbstkritik“ und verlas eine Erklärung, die – laut Riposte Catholique – vom Bischof verfaßt worden sei. Darin brachte der Pfarrer den anwesenden Gläubigen sein Bedauern zum Ausdruck, daß es wegen seiner Aussagen zu empörten Medienreaktionen gekommen war.

Laut der Tageszeitung Vosges Matin hätte der Präfekt des Departements auf Anweisung des französischen Innenministeriums dem Pfarrer sogar mit strafrechtlichen Sanktionen gedroht. Die Katholiken von Wisembach sind entsetzt über die Härte, mit der von Medien, Behörden und Vorgesetzten gegen den Pfarrer vorgegangen wurde. „Man will dem Christentum einen Maulkorb umbinden“, zitiert Corrispondenza Romana deren Stimmung.

Der Pfarrer erhielt auch zahlreiche Solidaritätsbekundungen. Pfarrangehörige schrieben der lokalen Tageszeitung. Darin heißt es: „Er ist ein guter Priester, den wir immer geschätzt haben. Was er derzeit durchmacht, ändert in keiner Weise unsere Haltung ihm gegenüber. Kritisiert wird er von jenen, die fast nie zur Heiligen Messe gehen.“

Liedtexte „vom Satanismus inspiriert“ – Pfarrei wurde „kollektive Umerziehung“ verordnet

Jesse Hughes von Eagles of Death Metal im Bataclan
Jesse Hughes von Eagles of Death Metal im Bataclan

Pfarrer Schneider wurde auch von Emmanuel Delhourne, dem Vorsitzenden der Vereinigung „Christen in der Politik“ verteidigt. „Was von Msgr. Schneider gesagt wurde, entspricht der Wahrheit. Die Liedtexte der Gruppe Eagles of Death Metal sind vom Satanismus inspiriert“, so Delhourne. Die amerikanische Rockband Eagles of Death Metal spielte gerade auf der Bühne, als die Attentäter zuschlugen.

Der Journalist Yves Daoudel äußerte den Verdacht, daß hinter der ganzen Angelegenheit die Regierung stecke, die unerwünschte Meinungen unterdrücken wolle. Auch Riposte Catholique schrieb: „Die marxistisch-leninistische Diktatur läßt nicht locker, egal unter welchem Namen, bis der Klassenfeind vernichtet ist.“

Der Generalvikar des Bistums Saint Dié erklärte: „Unser erstes Ziel war es, daß Msgr. Schneider diese Erklärung abgibt. Nun wird man zusammenkommen, um die Sache weiter zu prüfen. Es ist noch zu früh, um etwas zu sagen.“ Er ließ damit durchblicken, daß die Angelegenheit damit noch nicht beendet sei. Bekannt wurde, daß ein Priester, der im Bereich der Hardrockmusik aktiv ist, demnächst nach Wisembach kommen soll, um die katholischen Gläubigen einer „kollektiven Umerziehung“ in Sachen Hardrockmusik zu unterziehen. „Daß die Kirche einen solchen Hang zur Selbstdemontage hat, hätten nicht einmal ihre erbittertsten Gegner zu hoffen gewagt“, so Corrispondenza Romana.

Zum Zeitpunkt, als die islamischen Terroristen im Bataclan zuschlugen, spielte die Band Eagles of Death Metal auf der Bühne das Lied „Kiss the Devil“. Im Refrain des Liedes werden auf penetrante Weise die Worte wiederholt: „Wer wird den Teufel lieben? Wer wird sein Lied singen? Ich werde den Teufel und sein Lied lieben! Wer wird die Zunge des Teufels küssen? Ich werde den Teufel auf seine Zunge küssen!“

Doch dieser Teil der Geschichte scheint nicht in das Bild der französischen Regierung zu passen, weshalb sie mit dem Präfekten droht, Druck auf die Diözese ausübt und die Medien gegen einen Landpfarrer hetzen.

Text: Giuseppe Nardi
Bild: Inotos/Corrispondenza Romana

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57 Comments

  1. Auffällig ist, das sowohl der zuständige Generalvikar des Bistums St-Dié, wie auch die sozialistische französische Regierung sich nicht nur auf die gleiche Ebene wie Gott stellen sondern sogar noch über ihn. Wie können sie wissen, dass das Singen dieser satanischen Lieder durch diese Rockgruppe nicht in einem Zusammenhange mit den Kräften steht, die dieses Mörderische Attentat ermöglicht haben? Dazu bedürfte es Gottes Weisheit, und die ist sowohl dem Generalvikar wie auch der Regierung nicht gegeben!

  2. Die „zeitgemäss umgepolten“ kirchlichen an der Wand Entlangschleicher zeigen sich „empört“ bez. des Hinweises auf die satanische „Annahme der Einladung“( und Entsendung seiner mörderischen „Stellvertreter“), ausgesprochen bzw. besungen durch diese abstoßende „Band“.
    Der Sänger einer griechischen „Heavy-Metal“ Band namens „Satan‘s Wrath“ (Satans Zorn) hat in einem Interview mit einer „Heavy-Metal“ Online-Seite unverhohlen davon gesprochen, dass seine Gruppe „satanischen Heavy Metal“ mache.

    Auf Nachfrage, ob es ihm dabei Ernst sei, antwortete er in erschreckender Offenheit:
    -
    „Satan ist realer als viele Leute denken … Ich bin Satan, und Satan ist in mir.“
    -

    Wer denn meint, ein „cooles Spielchen“ mit dem Teufel treiben zu können, indem er ihm den kleinen Finger reicht, wird sehr schnell erfahren müssen, dass dieser nach der ganzen Hand greifen wird.

  3. Das Schlimme ist, dass Pfarrer François Schneider einen ursächlichen Zusammenhang zwischen den Attentaten einerseits und den Musikstücken andererseits herstellt. Das ist ein materialer Trugschluss nach der Weise CUM HOC, ERGO PROPTER HOC: ein Fehlschluss der Gattung E CAUSA NON CAUSA.

    • …logisch ist natürlich kein Zusammenhang! Aber es ist schon eine generelle Überlegung wert, denn immerhin haben die Attentäter bzw. ihre Hintermänner in dem Bekennerschreiben, soweit ich erinnere, ja ausdrücklich die Perversion dieser Musik als Grund genannt, warum sie gerade dort ein Attentat durchführten.

    • Auch Ihre gegenteilige Meinung könnte ein Trugschluß sein – ich sage bewusst „könnte“.
      Dazu muß man sagen, selbst wenn dieser Pfarrer einem Trugschluss unterlegen wäre, dann gibt das niemand das Recht diesen zu maßregeln.
      Die Kirche hat sehr wohl das Recht satanische Musik zu kritisieren (und auf die Gefahren dieser Musik hinzuweisen). Selbst wird die Kirche ja andauernd kritisiert, meist nur dafür, dass sie das wiedergibt, was Jesus gesagt hat.
      Wenn man nicht mehr behaupten darf, dass dieser Auftritt dieser Satansband in einem ursächlichen Zusammenhang mit den Attentaten steht, was nichts anderes als eine Meinung ist, dann ist es mit der Meinungsfreiheit nicht mehr weit her.

    • Ihr Commentar ist eine Spekulation, weil es durchaus moeglich waere, dass die Moerderer dieses Lokal fuer ihren Anschlag gewaehlt haben, wegen dieser abscheulichen „Musik“.

  4. Beklemmend mitansehen zu müssen, wie immer enger die Grenzen gezogen werden, innerhalb derer noch etwas geäussert werden darf.
    Ob der zuständige Bischof auf Druck der frz. Regierung eine Entschuldigung des Priesters forderte oder er selbst in anbiederndem Gehorsam glaubte, es tun zu müssen, spielt kaum eine Rolle.
    Es ist beschämend, eine Tatsache nicht mehr als solche benennen zu dürfen, nur weil es nicht ins Konzept zu passen scheint.

  5. Mir scheint das die Erwähnung Satans bei manchen Bischöfen schlechte Laute hervorruft. Wäre es dann nicht besser wenn man im Zuge der Neuevangelisierung Satan einfach per Dekret abschafft? Denn der Typ ist doch ganz eindeutig der schlimmste Stimmungskiller im fröhlichen Treiben mit dieser Welt. Laßt uns doch die „Schöpfung bewahren“ Satan aber nicht!
    Irgend so ein Geisteskranker hat mal gerufen Gott ist tot ab ich kenne keinen der laut bezeugt hat das Satan tot ist. Habe ich was verpaßt?
    Per Mariam ad Christum.

    • Es gibt aber schon Leute im Klerus, die da behaupten, dass man das mit dem teufel nicht so wörtlich nehmen darf.
      Also im Klerus schon !!

  6. Ein Pfarrer bekräftigt in seiner Predigt, dass mit dem vorgetragenen Lied der Gruppe
    Eagles of Deaht Metal “ Küss den Teufel “, das Teuflische geradezu herbei gerufen wur-
    de. Wer wundert sich da noch, dass diese diabolische Aktion der Terroristen von der
    Hölle geleitet wurde, mit entsprechenden Toten. Selbst die Besucher einer solchen Ver-
    anstaltungen unterstützen diesen Satanskult. Das ist die eine Seite, die andere ist lei-
    der die, dass der zuständige Bischof den Priester zurecht weist und dieser sich öffent-
    lich für seine mutige Tat entschuldigen muss. Anstatt seinen Priester zu schützen und
    für seine mutige Predigt zu danken, wird der Pfarrer getadelt und eine Entschuldigung
    verlangt. So sieht es also aus, die Hirten die den Glauben und was dazu gehört, näm-
    lich die Wahrheit, zu verteidigen haben, benehmen sich wie gemeine Mietlinge. Ist es
    da ein Wunder, wenn es mit dem Glauben steil abwärts geht?!

    • Sie sprechen mir aus der Seele.Kriegen wir in Frankreich wieder Verhältnisse wie zur Zeit der Revolution ? salopp aber akkurat gesagt: dieser Bischof und sein Gehülfe (GV) ist ja ein dolle Type.Den Glauben und die hl. Kirche verrät!esse deponendum.

  7. Tja, der Satanismus scheint schon lange auf der höchsten Machtebene angekommen zu sein. Natürlich nicht nur in Frankreich, in Deutschland auch. Sonst ist diese Reaktion nicht zu erklären. Denn was ist dem Pfarrer vorzuwerfen? Eine Satanistenbeleigung oder gar eine Beleidigung Satans?

    Nach dem satanischen Denken muss für das Wohlergehen der Satanisten, natürlich nur in dieser Welt, jemand sterben oder geopfert werden. Zuerst Tieropfer dann Menschenopfer. Es besteht auch die Praktik, dass man Menschen, die umgebracht werden, wie z. b. in den Abtreibungskliniken, Satan weiht. Ein hoher Satanspriester verwirklicht diese Weihe, damit es mit der Macht und dem Wohlergehen klappt. Daher diese komischen Koalitionen Politik und Islamismus, denn Islam für für alles entschuldigt und der Satanismus wie man sieht auch.

    Wir haben etwas dazu geschrieben:
    https://traditionundglauben.wordpress.com/2015/11/15/die-wirklichen-ursachen-der-terrorangriffe-von-paris/

    Leider wird das Übernatürliche immer offenbarer.

  8. Gute Strategen sind die Typen aber nicht – erst durch ihre überzogene Reaktion auf einen sachlich ja nicht abwegigen Hinweis des Pfarrers (wieso kein einfacher „curé“, sondern ein „Monsignore“ an einem solchen Ort – war da vorher schon mal was, strafversetzt oder so!?) hat ihn aus dem Nest Wisembach in den Rest der Welt getragen.

    Was könnte man sich mehr wünschen?

    • Ich könnte mir zwei Sachen vorstellen :
      Eine Machtdemonstration und gleichzeitig der Versuch (gelingt leider immer öfters) jedwede Kritik am herrschenden System, bzw. die wirkliche Opposition im Keim ersticken, bevor sie gefährlich wird.
      Nach dem Motto „nichts aufkommen lassen“, leider im negativen unchristlichen Sinn.
      Spontan kam mir beim lesen des Artikels das zweite in den Sinn.

  9. Aus den Reaktionen kommt zum Ausdruck, dass weitum – sogar vom blasierten Rammel – an die Existenz der Hölle geglaubt wird. Weshalb sonst die Empörung? Erstaunlich!

    • Nee, glaub ich nicht! Ich glaube eher, man will um jeden Preis verhindern, dass irgendjemand sich „schuldig“ fühlt in Frankreich – etwa dafür, dass man tatsächlich dem Satan huldigt, auch wenn man ihn für eine Märchenfigur hält, und gleich anschließend eine satanische Portion Zuwendung in Form eines Massenmordes erhielt.

      Man will einfach nicht sehen, dass man dem IS-Terrorismus geistig nichts entgegensetzen kann und v.a. nicht will außer „Lasst uns weiterfeiern“ (wie in den Tagen Noachs!?).
      Und v.a. provoziert man mit voller Absicht und einer beispiellosen Fahrlässigkeit die Islamisten. denn wenn die superfrommen Muslime auf etwas aggressiv reaieren, dann auf offene oder bloß kryptische Blasphemie. dass man sich also ins Hemd macht und jede Kritik am Islam verhebt als hätte man eine geistige Verstopfung, rotzt man den Muslimen und allen anderen religiösen an der Stelle, an der sie zu Recht sensibler sind, beständig neue Beleidigungen an den Kopf …
      Wer soll diese Schizophrenie noch verstehen?

      Offenbar ist die Kirche in Frankreich trotz großen Unabhängigkeitsgetöses immer noch der Stabilisator der weltlichen regierung – egal, was die tut oder will. Hauptsache mitgemischt!

  10. Leute,
    was erwartet Ihr denn noch von der
    „V2-Kirche“, welche seit Jahrzehnten von ihren Feinden unterwandert ist und wo nahezu alle Schlüsselpositionen
    von Helfern der Mächte der Finsternis besetzt sind ?

  11. Während einem Rockfestival in der U.S.A haben die Rolling Stones ihre Nummer „Sympathy for the Devil“ gespielt, und gerade dann ist ein jungen Mann ermordet worden, von Hell’s Angels! Ich finde das unglaublich dumm von diesen Musiker, die wissen nicht was sie tun! Die wollen wahrscheinlich nur provozieren, aber mit schrecklichen Folgen.

  12. Nicht nur der HH Pfarrer François Schneider, sondern auch einige der Zuschreiber hier sollten doch einmal erklären, warum es die Tausende in lärmige Konzerte zieht?
    Warum empfinden sie dort Geborgenheit und Freude, und nicht in der Kirche?
    Das dem Teufel anzulasten, scheint mir eine billige Ablenkung.

    • @Baselbieter
      Ich denke, Sie sehen das blauäugig – und begehen tatsächlich den Fehler, den Sie (vielleicht unbegründet Pfarrer Schneider weiter oben unterstellen, denn aus dem Artikel geht nur hervor, dass er einen Zusammenhang angedeutet hat), indem sie die „Leere“ Kirche den vollen Konzerthallen gegenüberstellen.
      Ich habe solche Konzerte in meiner Jugend besucht. 1.) überwiegt männliches Publikum. Weibliches ist i.d.R. nur „zwangsläufig“ am männlichen Schlepptau dabei. 2.) Die Musik gibt nicht „Geborgenheit“, es geht um das Aufputschen, Sich-Stark-Fühlen, Aggressionen, Gewalt, Allmachtallüren. Eine ziemlich bedenkliche Sache kann ich nur sagen und meine das sehr ernst.
      Musik, jede Musik spricht über den Gehörsinn (indirekt auch Sehsinn) an und vermittelt eine Botschaft oder weckt und befördert bestimmte emotionale Regungen. Bei hartem Rock geht es um – ich wiederhole mich – sehr bedenkliche Sachen. Selbst wenn die Texte „blütenrein“ wären, wäre immer noch die Musik bedenklich. Dass die Texte häufig stumpf, gewaltverherrlichend, abstossend sind ist kein Zufallsprodukt, sondern das logische Pendant zur Musik.
      In Paris wurde eine deutliche Sprache gesprochen – eine tödliche!

    • Der arme Teufel, gut dass Sie den ein bisschen verteidigen.
      Also jetzt mal ganz im Ernst, glauben Sie wirklich, dass es nicht der Teufel ist der gewisse Musiker und ein gewisses Publikum dazu inspiriert, so eine Musik zu produzieren und zu konsumieren ?
      Das ganze natürlich bei den meisten unbewusst, bis auf jene die das ganz offen leben und zugeben.
      Satan agiert auf vielen Ebenen und die aggressive Rockmusik ist dafür nun mal wie geschaffen. Er fordert dafür aber auch was.
      In Österreich gibt es einen alten Spruch (auf hochdeutsch):
      „Der Teufel hilft seinen Leuten, aber holen tut er sie auch“
      Natürlich weiß ich, dass ich falsch liegen kann, aber das Attentat in Paris zeigt eben doch was passieren kann, wenn man sich offensichtlich mit dem Teufel einlässt, ihn sogar bejubelt, verherrlicht, wie bei diesem Konzert.
      Er holt sich nicht nur Seelen, er fordert auch Blutopfer.
      Selbst wenn es keinen kausalen Zusammenhang zwischen dem Attentat im Bataclan und dem Konzert gäbe:
      Jeder Mord (auch und gerade an Ungeborenen), jeder Terroranschlag, jede Gewalttat an sich, ist für Satan ein Blutopfer. Für die überwältigende Mehrzahl der Täter sicher nicht, für Satan aber immer. Natürlich ist ein Ritualmord für Satan das höchste Opfer.

      • In diesem Fall wurden die Akteure auf der Bühne als besonders exponierte Ziele allesamt verschont. Darüber habe ich mich sofort gewundert.
        Vielleicht kommen sie doch noch zur Besinnung bevor sie der Teufel holt.

      • Was @ Wieser vorträgt, stimmt zum Teil – harte Rockmusik ist tatsächlich ein Aufputscher. Es kommt ja nicht von Ungefähr, dass die Neonaziszene und vor allem junge Männer eine entsprechend harte Musik nutzen, um sich in „Stimmung“ zu bringen und für allmächtig zu halten.

        Dass musikalische Stilmittel per se schon bedenklich sind, halte ich dagegen für einen Fehlschluss.

        In älteren, vor-elektronischen Zeiten, brachte man Soldaten mit Marschmusik in Stimmung, bestimmte Instrumente, die lautesten, die es damals gab, also Blechblasinstrumente, wurden auch damals gezielt eingesetzt. Auch in der AT-Jericho-Geschichte wurden Mauern mittels Musik niedergerissen und mittels Blech bzw. den lautesten Instrumenten. Es sind weniger visuelle als „Vibrations“ im Spiel. Man setzte die Kirchenglocken übrigens aufgrund ihrer mächtgen Schwingungen stes auch als exorzierende Mittel ein. Man sieht schon daran, dass ein uns dasselbe musikalische Phänomen sowohl positv als auch negativ eingesetzt werden kann. Ähnlich ist es bei der extrem lauten Orgel. Sie soll ursprünglich im Circus maximus und im Colosseum eingesetzt worden sein, in dem auch Christen zu Tode kamen. Die frühen Christen lehnten daher die Orgel für die musikalische Begleitung beim Hl. Messopfer kategorisch ab.

        Die Rockmusik erinnert am stärksten an Kriegsmusik, an überwiegend rhythmische Musik, die aber weniger zum Tanz als zum Rausch von Macht und Gewalt animiert und darum mit „harten“ Instrumenten gespielt wird. Mit Geigen, Flöten und Lauten hat man noch nie Menschen so aufputschen können, egal in welchem Stil.

        Man muss also vorsichtig sein – Musik berührt den Menschen weniger „emotional“, sondern tatsächlich geistig. In einer einzigartigen Weise ist sie nur dem Menschen möglich auf Erden und ist ein zwar sinnlich erscheinendes, aber vor allem geistiges Ggeschehen.

        Musik ist immer ein Ganzes und erscheint als Ganzes, als Einheit in einer bestimmten Sitution mit zahlreichen Umgebungsbedingungen – wie man an der Orgel sieht.
        Wenn Text im Spiel ist auch eins mit dem Text. Man kann nicht sagen: Setz einen einen andern Text rein und sofort ist die Musik was anders – nein: denn für einen bestimmten Text und Zweck wurde sie ja geschrieben und meinte dieselben dann auch. Das kann man nicht mehr einfach auseinanderlösen.

        Deswegen kann man aber unmöglich die Stilmittel festlegen auf bestimmte „Symbole“. Ich weiß, dass es im konservativen Spektrum Theoretiker gibt, die das tun, aber das dürfte zu kurz gegriffen sein und viel zu sehr ausblenden, dass unser Musikempfinden neben einer natürlichen Vorbedingung durch den Bau des Ohres dennoch sehr stark kulturell vorgeprägt ist.

  13. Wem nützen eingentlich die Attentate ?
    Offiziell wird doch der IS in Syrien wegen dieser Attentate jetzt verstärkt bekämpft ?! Oder ist dies nur ein Vorwand um doch noch stärker gegen Assad vorgehen zu können ?
    Mir stellt sich immer wieder die Frage, wer da mit wem in Wirklichkeit kungelt und Vorteile hat ? Die Christen und die Demokratie sicher nicht !!
    Unbestreitbar ist doch zumindest jene Tatsache, dass in Frankreich im Gefolge der Attentate die Bürgerrechte durch den Ausnahmezustand für 3 Monate stark eingeschränkt wurden !! „Man wird aber noch einige Attentate brauchen“ um diesen Ausnahmezustand dauerhaft etablieren zu können. Das gleiche Vorgehen konnte man ja auch in den USA nach dem 11.09.2001 in den USA beobachten. Die Bürgerrechte wurden damals gleich dauerhaft (bis heute) eingeschränkt.
    Vor einigen Wochen (es war an einem Samstagmittag im bayrischen Rundfunk), kam die Meldung, dass irgendwelche Menschenrechtsgruppen gegen die Globalisierung und dergleichen in Paris demonstrieren wollten. Der Nachrichtensprecher wörtlich :
    „Das ist jetzt aber nicht mehr möglich, weil wegen der Attentate in Frankreich die Bürgerrechte eingeschränkt wurden“.
    Da gibt es auch keinen Aufschrei, denn die Medien spielen ja mit. Diejenigen die das kritisieren haben kein Sprachrohr mehr. Das wird auch künftige Demonstrationen für Religionsfreiheit und für das Lebensrecht in Frankreich unmöglich machen.
    Umgekehrt werden Demonstrationen gegen Rechts, für „Toleranz“ und dergleichen sicher genehmigt werden. Die Sicherheitslage macht es halt gerade dann möglich und man kann ja so auch demonstrieren, dass die Demokratie ja intakt ist.
    Man kann da ruhig mit zweierlei Maß messen, wie gesagt die Medien.
    In wessen Hand sind die ??

    • Sie mögen mit der Beobachtung rechthaben, aber wir sollten nicht vergessen, dass es ursprünglich die katholische Kirche war, die sich am meisten gegen die Bürgerrechte gestemmt hat – solange sie selbst in einem politischen Machtrausch verblendet war, nicht bedenkend, dass ihre rigiden Vorstellungen eines Tages auf sie selbst zurückfallen könnten!

  14. Kein Wunder, dass sich kaum noch ein Priester öffentlich die Wahrheit zu sagen traut, wenn man solche Meldungen liest. Man braucht als gläubiger Christ nur 1 + 1 zusammenzuzählen um zu verstehen, dass dieser in Frankreich kritisierte Priester die Wahrheit sagt. Leider hat das französische Volk den christlichen Glauben mehrheitlich verloren, darum hat besagter sozialistischer Atheismus dort leichtes Spiel. Ein Priester darf mit Rockmusik eigentlich nichts zu tun haben, weil diese vom Satan kommt. Es ist ein Zeichen der Verweltlichung, wenn ein Priester Rockmusik oder auch Kinofilme(die heute zu 95% Schund sind) gut findet und auch noch bewirbt. Für Priester gäbe es weite Betätigungsfelder in der Seelsorge, sodass normalerweise gar keine Zeit mehr sein dürfte für derart weltliche Verdorbenheiten. Als Beispiel fällt mir spontan ein, dass man Jugendliche nach der Firmung, zugespitzt formuliert, an den Teufel abgibt, anstatt ihnen pastorale Angebote zu machen, die sie dauerhaft begleiten würden. Auf jede bekannte Rockmusik-CD wird angeblich ein Dämon befohlen, da wundert es nicht, wenn die Jugendlichen die Orientierung verlieren. Es ist auch eine Form der Demokratie, wenn irgendwann das Böse das Gute überstimmt im Gewissen der Jugendlichen und genauso geschieht es heutzutage. Und wenn von der katholischen Kirche nichts mehr kommt, ist es klar, dass Sie nur mehr der Sünde folgen können. Wobei, wie erwähnt, die katholische Kirche in Frankreich eine Minderheit ist, ungeachtet großer Heiliger wie Bernhard von Clairvaux, Therese von Lisieux oder Franz von Sales.
    Und hinzufügen möchte ich, dass es sehr wohl Auswirkungen hat, an wen sich eine Seele weiht, sei es bewusst oder unbewusst. Man hat die Möglichkeit, sich an das Unbefleckte Herz Mariens(oder an das Heiligste Herz Jesu) zu WEIHEN, mit allen begrüßenswerten Auswirkungen oder, wie es viele Jugendliche(aber auch Erwachsene) heute tun, die vielleicht unbewusste, dafür aber nicht weniger wirksame Weihe an Satan.
    Das wird deutlich damit veranschaulicht, dass als diese Attentate in der Bataclan-Disco geschahen, ein Lied gespielt wurde, das den Satan verherrlichte. Dementsprechend waren auch die Folgen, so einfach ist das.
    Oberflächlich betrachtet sah es aus, als wären arme Teenager einfach nur unschuldige Opfer von Terroristen geworden, aber genau betrachtet haben Sie, sei es bewusst oder unfreiwillig, denjenigen verehrt, der nur Fluch, Sünde und Tod bringen kann. Was man sät, das erntet man, Unwissenheit schützt nicht immer vor Strafe und daher sehe ich es als wichtig, hier die Wahrheit über die Konsequenzen aufzuzeigen, die entstehen, wenn man satanischen Einflüssen nicht aus dem Weg geht.
    Die bewusste Weihe an das Unbefleckte Herz Mariens funktioniert übrigens genauso gut, wie die Weihe an den Bösen. Mit dem Unterschied dass Maria, auf lange Sicht gesehen, Segen hervorbringt.

    • Beispiele für eine unbewusste Weihe an Satan ist nicht nur Mainstream-Rock- oder Popmusik, sondern auch jede Form von Yoga, Reikki, Kartenlegen, Totenbeschwörung oder sonstiger Esoterik sowie das Nachtanzen bestimmter Choreografien aus Musikvideos, wie es Jugendliche tun, ebenso das Übernehmen bestimmter Handzeichen und Lebenseinstellungen, wie sie Stars vorgeben. Verlässliches Erkennungsmerkmal für die Weihe an den Bösen ist ein ausufernder Materialismus, bestimmte Tätowierungen, eine starke Verehrung bestimmter Musikgruppen oder die Teilnahme an Teufelsfesten wie dem bekannten Wacken-Open Air, wo ganz offensichtlich der Satan verehrt und dämonisches Verhalten nachgeäfft wird.

    • Man kann sich nicht „unbewusst“ jemandem „weihen“.
      Eine Weihe setzt förmlich den bewussten Akt voraus.

      Die wenigsten Menschen sind bereit, sich bewusst und eindeutig etwas zu weihen.
      Der Mensch lässt sich am liebsten treiben, treiben von einem gesellschaftlichen Mainstream und von ihren unbewussten Antrieben. Jeder, der ehrlich ist, kennt das von sich selbst.
      Ist der Mainstream fromm, lässt er sich fromm treiben, ist er rockig, lässt er sich rockig treiben. Es gibt auch ein frommes Getriebensein. Hinter allem kann die Bosheit sich als Triebkraft verstecken… In einem gewissen Sinn ist es ehrlicher, wenn sie es ungeschminkt tut. Und viele Junge rennen in solche Konzerte, weil dort wenigstens nicht bigott geheuchelt wird. Dort ist alles so, wie es wirklich ist: hart, böse und finster. Niemand heuchelt Moralität oder Frömmigkeit vor. Ich denke, dass die Hoffnung vieler junger Menschen auf verlässlichkeit und echten Glauben zutiefst korrumpiert ist – nicht zuletzt durch Fromme. Das Versäumnis und die Perversion vieler, die sich als fromm ausgegeben haben und viele Menschen verdeckt für ihre finsteren Triebe missbraucht haben, ist nicht zu unterschätzen.

      Die Frage eines Posters oben ist sehr wohl berechtigt, warum die Menschen in solchen Scharen in diese Welten abdriften oder sich treiben lassen und uns meiden.

      Es ist zu bequem, wenn wir sie alleine bzw. den Bösen dafür verantwortlich machen! Hier stimmt tatsächlich auch bei uns etwas nicht.

  15. Es sei noch angemerkt, dass die Auswirkungen des Konsums derartiger Seelenfolter-“Musik“ einem Dauertreten auf die Seele gleichkommt.
    Dies geht niemals spurlos insbesondere an den Jugendlichen vorbei.
    Der Böse sickert gleichsam mehr und mehr in die Seelen ein und raubt so unverhohlen die Worte der Ewigen Wahrheit aus den Herzen !
    „Hardrock“ eine unbeschreibliche Folter für die Seele. Diese wird nach und „deformiert“ und zu einem Spielball des Bösen.

    Düstere, finstere Texte legen sich denn auch wie Blei auf die Seele und „versteinern“ sie gleichsam.
    Die suggestive Wirkung dieser Seelenfolter ist unglaublich hoch.
    Das ganze Wesen des insbesondere noch jungen Menschen kann gleichsam zu einem düsteren geformt werden, was sich wiederum im Denken, Reden und Handeln niederschlägt, wovon denn auch Gestik und Mimik künden.

    Kurz: Satan’s Strategie bedarf eigentlich keiner physischer Nachstellung; vielmehr bereitet ein jeder bewusst handelnder „Hard-Rock“-Konsument / bewusst handelnder „Konzert“-Besucher von derartigen „Bands“ den Weg für den gleichsam schleichenden seelischen Selbstmord selber vor….für den Teufel bleibt alleine noch das wie auch immer Zugreifen auf die auf diese Art und Weise bereits schwer verletzte Seele.

    • Die physische Nachstellung kann darin liegen, dass Jugendliche das Teufelszeichen mit dem ausgestreckten kleinen Finger und dem Zeigefinger machen. Oder auch darin, dass die amerikanische Popsängerin Miley Cyrus auf der Bühne zig verschiedene Sex-Stellungen vormacht, die dann von ihren jugendlichen „Fans“ nachgeäfft werden. Soweit sind wir schon heute.
      Das genügt aber nicht, es werden natürlich derartige Musik-Clips zielgerichtet vermarktet und auf Musiksendern rauf und runtergespielt, Fans kopieren ihren Meinungen, ihren Kleidungsstil, hängen sich Plakate von ihr ins Zimmer usw.

      Man kennt dagegen das Handzeichen, mit dem der Herr Jesus Christus auf vielen Bildern dargestellt wird, wo der Zeigefinger und der Mittelfinger zur Segensgeste ausgestreckt sind, das ist dann quasi das Gegenteil davon.

      Der harte Rhythmus, die schnell folgenden Schläge von Schlagzeugen machen das Entscheidende aus, das ist das krasse Gegenteil von Kirchenmusik. Wenn gregorianische Choräle gespielt werden, nehmen Dämonen oft reißaus(laut Pater Gabriele Amorth). Bei Rockmusik, könnte man sagen, machen diese es sich erst gemütlich. Sicher gibt es auch ungefährliche Rockmusik, aber der Kontrast zu kirchlicher Musik ist immer gegeben. Wer an die Grenzen des Erlaubten geht, wird bald auch Unerlaubtes anstreben. Das hat, soweit ich mich erinnere, sinngemäß der Hl. Antonius gesagt, oder war es jemand anderer?

  16. @Carlo: „Aus den Reaktionen kommt zum Ausdruck, dass weitum – sogar vom blasierten Rammel – an die Existenz der Hölle geglaubt wird. Weshalb sonst die Empörung? Erstaunlich!“ Erstaunlich ist Ihr Vokabular: „blasierten Rammel“, wirklich absurde Formulierungen die Sie hier verwenden. Was die ‚Hölle‘ betrifft: Könnte das Leben mit Ihnen eine Art Vorhölle sein? Mit Ihrem flegelhaften Geschwurbel möchte man das meinen. Was ist nur los mit Ihnen!?

    • Mon Dieu, trinken Sie erst mal Baldriantee oder ein Glas Wein!
      …Und dann lesen Sie @ Carlos Beitrag noch mal … echt ein Treppenwitz, dass SIE sich angegriffen fühlen, aber vielleicht hat er ja ungewollt in Ihnen ein wahres Missverständnis erzeugt…
      A l‘aide, Messieuxdames!

      • @zeitschnur:
        Es heißt hier: „Mesdames, Messieurs“
        (Die Damen höflicherweise zuerst und die Herren im Plural: Messieurs (Sing.: Monsieur)(kein -x))

      • Endlich hat Er was gefunden! Bravo – aber mein Fehler ist blooooooooß (seulelelelelement) ein Rechtschreibfehler. Hups – A non: Oups! – bin halt in manchen Sprachen auch‘n Nichtmuttersprachler, non, Monsier Antoine?

        Excusez-moi, aber zu meiner Kindheit im 18. Jh gabs auch noch die „Messieurs dames“, ganz altbacken…vieux jeu – diesmal mit X?

        Und ich als Frau kann das ja so bringen, aus Liebe zu den Herren, versteht sich…hach ich muss euch einfach zuerst nennen… Bon.

  17. Erkennt hier niemand, dass die Äußerungen des Pfarrers als Rechtfertigung für den Terroranschlag verstanden werden können? Daher verstehe ich sehr wohl die Bemühungen des Bischofs, den Pfarrer zu einer Entschuldigung zu veranlassen.

    • Nein, das erkenne ich nicht. Der Pfarrer hat auf ein Faktum hingewiesen, das zu unterschlagen, die Dimension der Sache verzerrt.
      Der Bischof scheint ihn nur wegen dem Druck der Regierung zur Entschuldigung angehalten zu haben.
      Die US-Aussenpolitik beispielsweise operiert mit plumper Schwarz-Weiss-Malerei. Die Geschichte von der „Achse des Bösen“, die einen selbst implizit zur „Achse des Guten“ macht. Das geht aber an der Realität vorbei. Paris hatte das schon mit Charlie Hebdo, einem linksradikalen Blatt mit abscheulichem Spott gegen Christus. Doch nach dem Attentat wurden sie von Staat und Medien „heiliggesprochen“. Das aber kann es nicht sein: Mit Lügen oder Halbwahrheiten lässt sich kein Staat machen, auch nicht in Frankreich. Der Fall des Pfarrers ist Symptom für eine schwache Kirche, die vor dem Staat kuscht und sich ihrer eigenen Sache nicht mehr sicher ist. Der Hinweis des Pfarrer auf eine Tatsache soll uns aufrütteln, dass wir unseren Glauben und unsere Kultur wiederfinden, denn das allein ist der Wall gegen zerstörerische Kräfte, wie die Terroristen. Der Terror kommt von aussen. Wir haben aber auch zerstörerische Kräfte in uns, dafür steht in der Analyse des Pfarrers der „lockere“ Umgang mit dem Bösen. Doch so wie Gott Seiner nicht spotten lässt, so kann man auch mit dem Teufel nicht spielen. Das hat Folgen. Paris ist also eine doppelte Mahnung an uns, aufzuwachen und uns zu ändern, dann wird auch Abhilfe kommen.

      • @Wieser
        Wenn man die Alternativen Medien liest, scheint es sich bei Charlie Hebdo um einen Insider Job zu handeln.
        Wenn man dann noch das in einer Seitenstraße aufgenommen Foto der Politiker anschaut, das den Medien zum vormontieren vor der eigentlichen Massendemo bereit gestellt wurde, kann man das Grauen über den Verlust der sauberen Berichterstattung nicht vermeiden. Komplett wurde die Massenhysterie durch den Slogan Je souis Charlie Hebdo. Auf Facebook bin ich wegen meines Hinweises auf die Hysterie angegriffen worden, natürlich tun einem die die Opfer leid, aber sie haben nicht nur den Islam provoziert.
        Bei einem Attentat seinen Ausweis im Fluchtfahrzeug zu deponieren, zeugt von absoluter Dummheit, oder….. von einem Attentat unter falscher Flagge. Besonders als danach die Umfragewerte von Hollande in den Politikerhimmel stiegen.
        Eine Menge Menschen sind in Europa schon aufgewacht, davon zeugen auch die Wahlfälschungen etablierter Parteien. Doch wenn man Petitionen schreibt, landen diese zu 89% ungelesen in den Papierkorb. Auch der Versuch eine Volksabstimmung zu initiieren ist fast Unmöglich. Das wurde durch die Alliierten wohlweislich so diktiert.
        Es gibt in der Internationalen Politik eine ganze Menge satanischer Rituale, die besonders in den Medien verbreitet sind. Die aufrechten und ehrlichen haben keine Stimme. So auch Pfarrer Schneider!
        Die USA werden von einer Gruppe regiert, die schon lange Gott nur als ein Wahlkampf Hilfsmittel ansieht!s
        Ein Land das von den 238 Jahren ihres Bestehens 222 Jahre Krieg führt, kann man nur nur mit absoluter Blindheit, wie die Presse als Land des Friedens bezeichnen. Und doch sind die Menschen dort im Durchschnitt, viel gläubiger als in Europa.

    • Nein, das sehe ich nicht! Eine Rechtfertigung muss auch ausdrücklich gesagt werden.
      Der Msgr. hätte sagen müssen: Es ist ganz recht, dass die Metal-Szene mal eins aufs Dach bekam…
      Hat er aber nicht!
      Er sah doch offenbar nur eine Korrelation (keine logische Folge!) zwischen der Satanshuldigung und dem satanischen Massenmord.

    • Der Priester wollte, wie ich es verstanden habe, darauf hinweisen, dass wer Teufelsmusik hört, den Teufel anlockt. Aus der Maßregelung durch den zuständigen Bischof kann man ablesen, dass erstens nicht an die Existenz des Teufels geglaubt wird und zweitens, dass in Frankreich die atheistischen Uhren anders ticken, Meinungsfreiheit seit dem Charlie Hebdo-Attentat weitgehend abgeschafft ist.
      Nun war schon die Ursache für den Tod von Charlie Hebdo ziemlich offensichtlich. Er hatte solange den(bekanntlich gewaltbereiten) Islam mit Karikaturen provoziert, bis er dafür ermordet wurde. Er konnte damit rechnen, dass das passieren würde. Trotzdem hatten nachher alle Mitleid mit Hebdo, denn Einzelheiten interessieren die breite Masse nicht.
      Ebenso haben die Jugendlichen ihr Schicksal herausgefordert, sei es bewusst oder unbewusst, und ich denke, das wollte der französische Priester aufzeigen.

  18. Wenn das wirklich so ist, ist es eine unfassbare Aktion.
    Frankreich ruehmt sich immer seiner totalen Trennung von Kirche und Staat.
    Es gibt keine Kirchensteuer, die Kirche muss schauen wie sie zurechtkommt.
    Ich glaube ganz anders, das der Feind wieder einmal innen sitzt.
    In Form von „Franziskus“ jubelden veraengstigten Vollpfosten-Bischoefen, die jetzt in vorauseilendem Gehorsam sich lieb Kind mit der Oeffentlichkeit machen wollen.
    Ziel erreicht, aber wiederum gesagt, solch eine Kirche braucht praktisch niemand mehr, sie steht fuer nichts und niemand mehr.
    Ich frage mich nur wann FSSPX von diesen Handlangern Satans verboten wird, lange kann es nicht mehr dauern, da dort noch von Tod und Teufel, Suende und Vergebung, Reue und Vorsatz etc. gesprochen wird.
    Pfui, Pfui wie peinlich !

  19. US-Weltrockstar Alice Cooper warnt vor Satan

    Seit vielen Jahren bekennt sich Alice Cooper zum christlichen Glauben, so auch vor kurzem in einem Interview mit CNS-News: “Vor dreizehn Jahren hörte ich mit dem Trinken auf und ging zurück in die Kirche. Ich hatte jeden Morgen Blut gespuckt, ich war ein übler Alkoholiker.”

    Der Rockn-Roller warnt vor Drogen-, Alkohol- oder Pornografiesucht und sagt: “Wir leben in einer Welt, die täglich von Satan bombardiert wird. Wenn du nicht Christus in dein Leben aufnimmst, bist du ein Opfer davon.”

    Der Großvater der Rocklegende war evangelischer Pastor, der Vater seiner Frau ist es heute noch. Er wuchs in einem christlichen Elternhaus auf: “Ich selbst bezeichne mich als der wirklich verlorene Sohn.” – Gott habe ihn zum Glauben zurückgeführt.

    Als er zu Trinken aufhörte, ging er zusammen mit seiner Frau zurück in die Gemeinde in Phoenix (USA): “Der Pastor war einzigartig. Zwar waren immer 6000 Besucher da, doch es war, als würde er nur zu mir sprechen – und das jeden Sonntag.”

    Quelle und vollständiger Text hier: http://www.jesus.ch/themen/people/erlebt/267943-satan_ist_real_die_welt_sollte_sich_in_acht_nehmen.html

    Interessante Bücher hierzu sind auch:

    - „Wir wollen nur deine Seele“ von U. Bäumer
    - Musik unter der Lupe von Kurt E. Koch

    Und zum Gesamtthema Satanisus

    - „Christus oder Satan“ von Kurt E. Koch

    • Im Grunde genommen gibt Cooper damit ein gutes Beispiel ab, wie eine Bekehrung für Prominente aussehen könnte. Jetzt fehlt ihm nur noch der katholische Glaube, der aber leider in den USA von Evangelikalen, Pfingstlern, Amish und was weiß ich wie die alle heißen, verdrängt wird.

  20. Cooper: «Satan ist kein Witz»

    Er blieb ein Rock‘n'Roller. «Doch ich tue es nicht mehr im gleichen Geist wie früher. Und ich achte bei der Lyrik, wovon ich singe. Viele der früheren Lieder hatten die Grenze überschritten.» Und über den Unterschied, den der Glaube macht sagt Alice Cooper: «Vorher bist du selbstzentriert, es geht nur um dich, du bist Gott. Menschen machen lausige Götter, wir sollten Gott Gott sein lassen und uns, was wir sind.»

    (Quelle: ebd.)

  21. The reaction of the government of France inclines one to think that what is really meant by the „war on terrorism“ is nothing short of a war against those who do not profess to worship Satan in public.

    • …der Arme hats mit Ihnen offenbar für alle Zeiten verscherzt, weil er einmal vor Wochen auch mal was Kritisches sagte…

      Mon Dieu, @ Leone, das kann doch unter Katholiken nicht ernsthaft wahr sein!

      Ich sag Ihnen was ins Ohr fürs neue Jahr: Wir Katholiken sind humorvoll, stark in Argumenten, schwach in persönlichen Beschimpfungen, kritisch UND kritikfähig, NICHT nachtragend, aber auch streitbar und … äh… souverän ich meine, wir bemühen uns um Sachlichkeit und Fundierung unseres Wissens, wir interessieren uns für die Dinge…(hust!) und sehen uns gegenseitig als Geschwister an (hatschi) – nee, ist doch so, oder?

      • @zeitschnur,
        Der letzte Absatz Ihres Postings ist sehr schön geschrieben.
        Bei Ihrer Erkältung mit Husten und Niesen empfehle ich hier Rosenhonigsirup (Melrosum), noch auf ein Rezept der Zisterzienser zurückgehend, oder natürlich einen guten klösterlichen Bronchialtee (oder für Männer: ein Bronchicum-Elixir), um von den vielen Arten Brustkaramellen zu schweigen.
        Ad bonum annum!

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