Ja, aber die Kreuzzüge! – Zum Tod von Altkanzler Helmut Schmidt

Bundeskanzlerin Angela Merkel am Sarg von Altkanzler Helmut Schmidt
Bundeskanzlerin Angela Merkel am Sarg von Altkanzler Helmut Schmidt

Schon die Römer versuchten den frühen Christen alles Negative in die Schuhe zu schieben.. Heutzutage ist es das Schlagwort „Kreuzzüge“, das als historische Allzweckwaffe das Christentum denunzieren soll.

Ein Gastkommentar zu Äußerungen Helmut Schmidts von Hubert Hecker.

Zum Tode von Helmut Schmidt zeigte Sandra Maischberger am 10. November einen Zusammenschnitt aller Gespräche, die sie mit dem Alt-Bundeskanzler geführt hatte. Ein Themenkomplex dabei war Zuwanderung und Religion.

Zuwanderung aus fremden Zivilisationen schafft kulturelle Probleme

Helmut Schmidt hatte sich mehrfach zu Masseneinwanderung geäußert – mal skeptisch, kritisch und auch drastisch. „Schmidt-Schnautze“, wie er von Gegnern und Bewunderern genannt wurde, gebrauchte gelegentlich provokative Worte wie die: „Wir können nicht mehr Ausländer verdauen, das gibt Mord und Totschlag.“ Aber dieser Sarkasmus im politischen Kampfgetümmel von 1981 charakterisiert nicht unbedingt die grundlegende Einstellung des Altkanzlers zum Problem der Immigration. In der Talkshow von Maischberger äußerte er sich abwägend, aber eindeutig:

„Zuwanderung aus fremden Zivilisationen schafft mehr kulturelle Probleme, als sie uns auf dem Arbeitsmarkt an positiven Faktoren bringen kann.“

Von den politisch korrekten Medien wird uns vielfach eingeredet, dass man das Fremde und die Fremden ausschließlich als Bereicherung unserer Gesellschaft ansehen müsste. Schmidt erkennt dagegen in den Zuwanderern aus der fremden (islamischen) Zivilisation und den entsprechenden kulturellen Differenzen eher das Belastende für unsere freiheitlich-demokratische Kultur und Gesellschaft.

Wenn Helmut Schmidt das Wort von der „fremden Zivilisation“ benutzt, ist er dann fremdenfeindlich? Gewiss nicht, aber realistisch.

Im Koran festgelegt: minderrechtliche Stellung für Mädchen und Frauen

Helmut Schmidt (1918-2015)
Helmut Schmidt (1918-2015)

Der Alt-Bundeskanzler erläutert das Fremd-Zivilisatorische daran, nach welchen Grundsätzen in muslimischen Immigrationsfamilien Sozialisation und Zusammenleben gestaltet werden. „Da ist z. B. die überragende Stellung des Vaters gegenüber seinen Kindern. Da werden die Töchter verheiratet gegen ihren Willen, da muss die Ehefrau tun, was der Mann will.“

Schmidt will diese familiären Regeln und Verhaltensmuster verstehen als zivilisatorische Gewohnheiten, unabhängig von der Religion. Eine ähnliche Ausblendung der Religion vertreten vielfach auch die in Stadtteilen mit hohem Migrantenanteil eingesetzten Sozialarbeiter. In Wirklichkeit sind solche muslimische Familienverhältnisse im Koran in den Suren zwei und vier seit 1400 Jahren „als Allahs Wille“ festgelegt: Der Mann hat ein Vorrecht an Entscheidungen vor der Frau. „Männer sollen vor Frauen bevorzugt werden, weil Allah die einen vor den anderen mit Vorzügen begabte. Rechtschaffene Frauen sollen gehorsam, treu und verschwiegen sein. Bei Ehefrauen, die Anlass für männliches Erzürnen geben“, gibt Mohammed den Männern das Recht, ihre Frauen „ zu verweisen, sie einzusperren und zu züchtigen“ (Sure 2,35). Frauen werden von der islamischen Männergesellschaft seit dem Frühislam im Mittelalter bei der Erbschaft und vor Gericht sowie bei Ehe-Schließung und Ehe-Auflösung nur als halbwertig angesehen.

Die islamischen Rechtsschulen haben die Koran-Weisungen weiter ausgestaltet. Danach ist die Ehe ein Vertrag. Dem müssen zwar beide ‚Seiten’ zustimmen, aber nicht die Frau in persona. Ihre Seite vertritt in der Regel der Vater. Aber auch der Vormund, ein männliches Familienmitglied oder ein Richter können den Ehevertrag für die Seite der Frau gültig unterzeichnen. Das ist die Scharia-Basis für Zwangsverheiratungen in islamischen Kulturen. Denn rechtlich spielt der Wille der Frau bei der Eheschließung keine Rolle.

Eine Auflösung des Ehevertrags, also Scheidung, kann unter schwerwiegenden Bedingungen sowohl vom Mann als auch von der Frau verlangt werden. Darüber hinaus hat der Mann jedoch das Vorrecht, seine Frau in einem einseitigen Akt ohne Begründung verstoßen. Dafür genügt das dreimalige Ausrufen von „Talag“ – „Ich verstoße dich!“ Dieser Verstoßungsakt kann heutzutage auch telefonisch sowie mittels Mail oder SMS geschehen. Die Registrierung von einem Scharia-Richter geht gewöhnlich in Ordnung, so dass viele islamische Frauen Angst davor haben müssen, irgendwann einmal und aus heiterem Himmel von ihrem Mann verstoßen zu werden, ohne etwas dagegen tun zu können.

Verantwortungsethisch geboten: restriktive Einwanderungspolitik

Wenn die Ungleichbehandlung von Frauen und Mädchen durch muslimische Männer nur eine zivilisatorische Gewohnheit wäre, wie Helmut Schmidt unterstellte, könnte sie wahrscheinlich in zwei bis drei Generationen abgeschliffen werden. Tatsächlich aber gehört die rechtliche und soziale Minderstellung der Frau zum Kernbereich von Koran und Islam. Damit ist auch klar, dass dieser Islam nicht zum grundrechtlich basierten Deutschland gehören kann. Aus dem Grund ist noch größere Skepsis als die von Schmidt angebracht, ob die religiös aktiven Muslime sich in absehbarer Zeit überhaupt in die deutsche Gesellschaft von Gleichberechtigung und persönlicher Freiheit integrieren wollen und werden. Allein aus diesen Überlegungen wäre eine sehr restriktive Einwanderungspolitik geboten, die auch Helmut Schmidt für notwendig hielt.

In seiner aktiven Zeit als führender Politiker stand er für eine rationale Politik mit verantwortungsethischer Begründung – auch um „Schaden vom deutschen Volk abzuhalten“. Dazu steht Bundeskanzlerin Merkel mit ihrer gutmenschlichen Gesinnungsethik im krassen Gegensatz. Sie wischt alle rationalen Bedenken zur Migranten-Willkommenskultur als „sinnlos“ hinweg. Denn: „Der Herr-Gott hat uns diese Aufgabe jetzt auf den Tisch gelegt.“ Politik wird durch Esoterik ersetzt. Der Herr- oder Frau-Gott? Oder die ‚Vorsehung’? Oder Allah? – sagt der devoten Angela, was im Kanzleramt gekocht wird. Im Deutschland-Restaurant sollen die Türen für die Millionen Migranten dieser Welt durchgehend geöffnet bleiben, damit sie sich an den gedeckten Tisch setzen können?

Zurück zu den Ehe- und Familienregeln

An dieser Stelle ist die Frage angebracht: Wie kommt es eigentlich zu der im christlich geprägten Europa Idee und Praxis, dass Mann und Frau im freien Konsens in die Ehe gehen? Nicht nur in den vom Islam geprägten Ländern, sondern auch in Indien, China, Japan und weiten Teilen Afrikas werden weiterhin mindestens die Töchter von den Eltern verheiratet. In der griechisch-römischen Antike waren Frau und Mädchen vollständig dem pater familias untergeordnet.

Das Christentum legte die Basis für die Gleichberechtigung in der Ehe

Es war allein das Christentum, das im Laufe der Jahrhunderte aus dem Grundgedanken der geschöpflichen Gleichheit der Menschen ein gleichberechtigendes (Ehe-)Recht ausbildete. Danach ist die Eheschließung ein Treuegelöbnis zwischen Mann und Frau auf Lebenszeit. Beide Ehegatten müssen für einen gültigen Ehebund in persona und aus freien Stücken öffentlich und unter Zeugen mit „Ja“ zustimmen. Das ist seit dem frühen Christentum der Kernbestand einer kirchenrechtlichen Festlegung, die zwar äußere kulturelle Einflussnahmen auf Eheschließungen und Eheführung nie ausschließen konnte, aber sich letztlich in allen christlich geprägten Ländern der Welt in den Grundprinzipien durchsetzte.

Mit logischem Nachdenken sowie etwas historischem Wissen zur europäischen Geschichte hätte der als klug geltende Alt-Bundeskanzler Schmidt auch auf diese Zusammenhänge kommen können. Aber das verbreitete Muster von Selbstverleugnung der christlichen Wurzeln Europas nagelte auch Schmidt ein Brett vor den Kopf. Der erste Bundespräsident Theodor Heuss wusste noch, dass Europa auf den drei Hügeln von römischem Kapitol, griechischer Akropolis und dem Golgotha des Christus-Erlösers aufgebaut ist. Schmidt dagegen war sich mit seinem politischen Freund Valéry Giscard d’Estaing einig, dass erst in der Aufklärung die geistigen Wurzeln Europas lägen. Alles vorher müsste als finsteres Mittelalter abgetan werden.

Antichristliche Unlogik

Aus diesem unhistorischen und anti-christlichen Denkmuster heraus zeigte sich bei Helmut Schmidt – zumindest in den letzten Jahren – eine stereotype Aversion gegen das Christentum,. Die brachte er mit seinem „Hang zur Besserwisserei“ (Baring) in viele Gespräche ein. Auch das Thema: Einwanderung und Islam hielt ihn nicht davon ab, einen Schlag gegen das Christentum zu landen. Zur Erinnerung: Es ging um das Integrationsproblem bei Migranten aus islamisch geprägten Ländern, die keine Gleichberechtigung zwischen Mann und Frau praktizieren. Schmidt kommt von diesen Menschenrechts-Defiziten im Islam in zwei Argumentationsschritten – zu den Kreuzzügen vor 800 Jahren. Diese unglaublich „rechthaberische“ Unlogik seiner Argumentation geht so:

▪ Bei allen Religionen (mit Einschränkung des Judentums) gälten die Andersgläubigen als minderwertig.
▪ Diese Einstellung würde im Christentum besonders ausgeprägt sein.
▪ „Denken Sie nur im Mittelalter an die unzähligen Kreuzzüge als Eroberungskriege.“
▪ Die hätten natürlich „Gegenreaktionen auf muslimischer Seite hervorgerufen.“

Keine Kenntnisse vom Christentum – außer die üblichen Schlagworte

Schmidt "Mächte der Zukunft", eines seiner Bücher, mit denen er seine Sicht der Welt erklärte
Schmidt „Mächte der Zukunft“, eines seiner Bücher, mit denen er seine Sicht der Welt erklärte

Helmut Schmidt sagte im FAZ-Interview, abgedruckt am 12. 11.: „Ich wusste vom Islam und auch vom Judentum gar nichts – trotz meines jüdischen Großvaters“ – bis ihn Anwar-as Sadat darüber belehrte. Er hätte ergänzen sollen: ‚Auch über die Geschichte des Christentums habe ich gar keine Kenntnisse – außer die üblichen Vorurteile. Dafür habe ich aber eine starke Meinung von den schlechten Seiten des Christlichen’:

Aus dem Wort von den „unzähligen“ Kreuzzügen spricht ein gewisser Unwille, sich überhaupt konkret und historisch mit den Kreuzzügen auseinanderzusetzen. Die reflexartige Redewendung: „Ja, aber die Kreuzzüge…“ hat sich als Muster eines Totschlagbeweises gegen das Christentum eingebürgert, so dass man sich um historische Einordnung der sieben Orient-Kreuzzüge einfach nicht mehr zu kümmern braucht.

Wenn gelegentlich die Kreuzzüge sogar zur argumentativen Allzweckwaffe werden, um alle Probleme zwischen Orient und Okzident zu erklären, dann fühlt man sich an die Worte von Tertullian erinnert. Der hatte seinen römischen Kritikern vorgehalten, dass sie das Christentum für alle möglichen negativen Ereignisse die Schuld gäben.

In diesem Fall ging Schmidt von den Integrationsproblemen muslimischer Migranten aus. Wenn seine Folge-Argumentation irgendeinen Sinn haben soll, dann wären diese Probleme als muslimische „Gegenreaktionen“ auf die Kreuzzüge zu sehen. Es verblüfft die Chuzpe, mit der der hochgejubelte „Jahrhundertmann“ bei einem aktuellen Problem mit Muslimen zum Tiefschlag gegen das Christentum ausholt. Bleibt nur die Frage: Wieso streben Millionen Muslime unter islamischen Herrschaft in die Länder, von denen die „unzähligen Kreuzzüge“ ihren Ausgangspunkt nahmen?

Des Weiteren pustet Helmut Schmidt Frau Maischberger seine These ins Gesicht: „Die Kreuzzüge waren Eroberungskriege.“ Auch diese Behauptung vernebelt die Tatsachen.

Die Kreuzzüge waren Teil der europäischen Reconquista nach 400 Jahren islamischer Eroberungen und Besetzungen

Innerhalb von 100 Jahren nach dem Tode Mohammeds hatten muslimische Kriegsheere mehr als ein Dutzend christliche Länder erobert – einschließlich des für Christen Heiligen Landes. Danach wurden die Mittelmeerinseln von Zypern bis zu den Balearen besetzt, die christliche Bevölkerung getötet, vertrieben, versklavt oder unterdrückt. Schließlich organisierten muslimische Herrscher zwei Jahrhunderte lang Überfälle als See- und Landräuber gegen christliche Städte. Erst danach reagierten die ersten christlichen Herrscher mehr als nur defensiv.

In Spanien begann etwa Mitte des 11. Jahrhunderts die reconquista, wörtlich die Rückeroberung der von muslimischen Heeren eroberten Christengebiete. Tatsächlich hatten die militärischen Aktionen auch das Ziel, die Christen aus der islamischen Bedrückung zu befreien. Die Kreuzzüge waren Teil dieser Strategie, erweitert mit religiösen und wirtschaftlichen Motiven.

Eine kurze Übersicht über die 400 Jahre Eroberungsgeschichte des Islam als Vorgeschichte der Kreuzzüge:

Mohammed selbst führt im Jahre 630 mit seinem Araberheer Krieg gegen die Christenstadt Tabuk. Drei Jahre nach seinem Tode erobern die muslimischen Krieger Damaskus, 637 Jerusalem, 640 Kairo, 637 Barka in Libyen, 650 Armenien. 652 werden die ersten Sizilianer versklavt, 654 erstmals Konstantinopel angegriffen. Bis 710 sind alle christlichen Länder in Nordafrika von Araberheeren erobert und besetzt. Bei den Kriegen kommt etwa die Hälfte der Bevölkerung zu Schaden, in Sklaverei oder zu Tode. 600 Bischofssitze erlöschen. 711 wird die Basilika Santa Maria auf dem Tempelberg in Jerusalem zur al-Aqsa-Moschee. 712 ist Südspanien erobert, 15 Jahre später fast ganz Spanien. 732 wird ein muslimisches Heer bei Tours und Poitiers von Karl Martell erstmals zurückgeschlagen. 810 wird Korsika islamisch, 843 die Christenhauptstadt Rom angegriffen, 870 Malta erobert. Im 10 Jahrhundert werden regelmäßig von Spanien aus die südfranzösischen Städte belagert, verwüstet und die Einwohner versklavt. In den Jahren 952 bis 960 ist sogar ein Teil der Schweiz von spanischen Muslimen besetzt. Über mehrere Jahrhunderte überfallen muslimische Seeräuber von Nordafrika und Sizilien italienische Küstenstädte. Das Niederreißen von Jerusalemer Kirchen im Jahre 1009 war der Auftakt für die Zerstörung von Hunderten von Gotteshäusern in Heiligen Land und darüber hinaus.

Die Christenheit hatte damals über 450 Jahre Erfahrungen mit einem kriegerischen und aggressiven Islam gemacht, wie er heute wieder im Islamischen Staat, Al Qaida, Boko Haram und anderen Salafistengruppen auflebt und die friedliche Menschheit bedroht. Mit dem Ersten Kreuzzug im Jahre 1096 wurde die Gegenstrategie von der damaligen europäischen Christenheit fortgesetzt, die in der spanischen reconquista begonnen hatte.

Text: Hubert Hecker
Bild: Tagesspiegel/Wikicommons (Screenshots)

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Zuwendungsübersicht
zeitschnur
Man muss, was das Eherecht betrifft, aber ehrlicherweise dazu sagen, dass auch im ach so christlichen Europa ähnliche Diskriminierungen der Frau nicht nur außerplanmäßig, sondern aus fromm-ideologischen Gründen geschahen und nach wie vor geschehen. Offenbar ist die Instandsetzung der Würde der Frau eines der größten Problem für den Mann. Jesus griff zu drastischen Worten gegenüber seinen männlichen Jüngern („eure Hartherzigkeit“) und sie antworteten prompt auf seine Forderung: „Wenn die Stellung des Mannes in der Ehe so ist, dann ist es besser, nicht zu heiraten.“ Viele Kirchenväter und heutige Männer, aber auch verblendete Frauen lesen die entsprechenden NT-Stellen in den Pastoralbriefen… weiter lesen »
zeitschnur
Wir täten also gut daran, wenn wir nicht ständig gebetsmühlenhaft wiederholen, dass wir dem Islam hier so weit voraus gewesen wären. Noch im römischen Katechismus wird der Frau verboten, das Haus ohne Einwilligung ihres Mannes zu verlassen. Ist das wirklich so weit weg vom Islam? Und hatten unsere Könige nicht wie die Muslime ihre Mätressen und zeugten im Stand der Rechtgläubigkeit teilweise unzählige illegitime Kinder? Was ist der Unterschied zwischen dieser Haremswirtschaft und unseren katholischen Kaisern und Königen? Wehe aber, eine Frau hätte sich umgekehrt so ein Lotterleben geleistet. Der fromme Mob hätte sie zertreten. Außer der RKK haben alle… weiter lesen »
Kronschnabl Joachim

Sie sprechen mir aus der Seele. Vieles, was man dem Islam vorwirft, wurde auch lange in der RKK praktiziert

Reinhold

Das ist doch wieder typisch. Hier wird völlig undifferenziert allerlei willkürlich durcheinandergemischt. Die mutmaßlichen Übereinstimmungen aus ältesten Tagen sind bei Licht auch kaum vergleichbar. Den gegenwärtigen islam in seiner besonderen gewalttätigen Ausprägung gilt es zu beobachten und nicht ahistorische Phantastereien zu betreiben mit Scheinfakten, die vorne und hinten nicht stimmen.

Georg Johannes

Die von Ihnen genannten Fälle gibt es leider (gegen Jesu Wort und Wunsch) und ich stimme den meisten Ihrer Ausführungen gern zu.
Dennoch : die Polarität der zwei paulinischen Worte bleibt bestehen; (die veränderte Reihenfolge als kleines Geschenk an Sie) „der Mann liebe seine Frau, wie Christus die Kirche geliebt hat“ (Kreuzestod) und „Ihr Frauen, ordnet euch euren Männern unter wie … (Eph 5,22f)

zeitschnur
Ich habe bereits an anderer Stelle nachgewiesen, dass der gesamte Abschnitt damit überschrieben ist, dass Mann und Frau sich einander gegenseitig unterordnen sollen in der Ehrfurcht vor Christus.. Das „Abbilden“ einer Relation, das auf die Ehe auch angewandt wird, hat keinen ontologischen Wert, sondern eben einen symbolischen. Denn natürlich „ist“ der Mann nicht Gott und die Frau nicht die Welt. Geheimnis: Jesus wurde Mensch, machte sich uns gleich und integrierte uns in seine Gottheit. Die paulinischen Hinweise darauf, dass die Frau der Leib des Mannes sei, spielen darauf an: dass Jesus „wir“ wurde aus Liebe. Dieselbe Haltung erwartet er vom… weiter lesen »
defendor
Das ganze Staatstrauer-Zeremoniell wird zu Schall und Rauch. Ewigkeitsentscheidend war alleine der Seelenzustand von Helmut Schmidt in seiner Todesstunde. Diesbezüglich bleibt nur die Hoffnung, dass er denn doch nicht in einem Seelenzustand gestorben ist, den er in nachfolgenden Aussagen angedeutet hat: - „Ich habe Gläubige zeit meines Lebens immer respektiert, gleich, welcher Religion sie anhängen. Aber ebenso habe ich religiöse Toleranz immer für unerlässlich gehalten. Deshalb habe ich die christliche Mission stets als Verstoß gegen die Menschlichkeit empfunden. Wenn ein Mensch in seiner Religion Halt und Geborgenheit gefunden hat, dann hat keiner das Recht, diesen Menschen von seiner Religion abzubringen.“… weiter lesen »
Tobias Germer

Schmidt sagte mal über sich, dass er weder religiös noch Atheist sei. Sein Vertrauen in Gott habe er aber durch Auschwitz verloren. Und über den Tod sagte er: „Auch nach dem Tod leben wir weiter. Kein Molekül, keine Energie geht verloren. Wir leben in einer Pflanze, in einer Biene weiter, die auf einer Blüte schnuppert.“ Möge er einen gnädigen Richter finden!

zeitschnur

Ja, solche Dinge erinnere ich auch von ihm. Aber das ist Jahre her.

Aber:

Wir wissen nicht, wie er dachte, als er starb.
Seien wir also zurückhaltend und versündigen wir uns nicht durch Urteile, die auf uns selbst zurückfallen könnten.

Tobias Germer

Es war keineswegs meine Absicht, über Helmut Schmidt bzw. über sein ewiges Schicksal zu urteilen. So etwas maße ich mir nicht an. Ich wollte diese Aussagen einfach nur wiedergeben, weil ich es schon damals nicht verstehen konnte, wie ein Mann seines Formats so etwas formulieren konnte. Wie „religiös“ Helmut Schmidt am Ende seines Lebens tatsächlich war, können wir natürlich nicht wissen. Möglicherweise war er ein viel religiöserer Mensch, als er es sich selbst eingestehen konnte oder wollte. Möge seine Seele ruhen in Gottes Frieden!

zeitschnur

Vielleicht wrd daran enfach deutlich, dass die Großen der Welt und die, die in der Welt viel gelten und auch Format haben, dennoch nicht die Weisheit des Reiches Gottes haben.

Den „Unmündigen“ hat der Vater diese Weisheit stattdessen in die Hand gegeben.

Und natürlich kann dennoch jeder Große der Welt ein Unmündiger werden und so die ewige Weisheit gewinnen.
Es passiert nur leider so sehr selten oder zumindest so selten sichtbar.

hiceesthodie

Es ist immer wieder rührend, von Ihnen solche Ermahnungen zu lesen, während Sie an anderer Stelle Päpste reihenweise verurteilen, die Tradition grundlos verächtlich machen und untadelige Bischöfe in ehrabschneidenster Weise Hitlerbejubelung und Antisemitismus unterstellen. Fassen Sie sich gütigst an Ihre eigene Nase, bevor Sie sich aufs moralische Podest schwingen, man macht sich sonst leicht lächerlich, unglaubwürdig sowieso!

Zarah
Helmut Schmidt war so was von scheinheilig. Wie die meisten Deutschen zur Nazizeit war er begeistert von Hitler, dem Nationalsozialismus und schwor dem Führer bedingungslosen Gehorsam. Die Deutschen haben ihr Vertrauen auf Gott lange vor Auschwitz beiseite geschoben und stattdessen ihr Vertrauen, ihre Hoffnung völlig auf Hitler, den sie wie ein Messias und Ersatzgott verehrt haben, gesetzt. Es ist ekelhaft wie viele Deutsche, die Hitler, der für Auschwitz verantwortlich war, angebetet haben, Gott anstatt sich selbst anklagen. Nazis haben Auschwitz geschaffen und auf Gott wird die eigene Schuld abgewälzt. Helmut Schmidt hat nach eigenen Angaben nach dem Krieg wie die… weiter lesen »
Leo Laemmlein

Zarah, Sie schreiben:

//Wie die meisten Deutschen zur Nazizeit war er begeistert von Hitler, dem Nationalsozialismus und schwor dem Führer bedingungslosen Gehorsam.//

Bei der Reichstagswahl November 1932 bekam die NSDAP 33,1 % Stimmen. Bei der Reichstagswahl im März 1933, fünf Wochen nach der sogenannten Machtergreifung Adolf Hitlers, bekam sie 43,9 % der Stimmen, obwohl die Wahlen schon unter hohem politischem Druck standen.
Sind Sie Deutsche? Welche Partei hätten Sie damals gewählt?

Suarez
@ Zarah Worauf stützen Sie Ihr apodiktisches Urteil, Helmut Schmidt sei ein begeisterter Anhänger Hitlers gewesen? Könnte es sein, dass Sie allzu schnell zu Urteilen gelangen, die allein auf Ihrer subjektiven Einschätzung beruhen, wobei Sie sich nicht einmal ansatzweise die Mühe machen, dem Beurteilten(bei Ihnen=Verurteilten) Gerechtigkeit widerfahren zu lassen? Man war nicht automatisch ein begeisterter Nationalsozialist und Bewunderer Hitlers, weil man in der Wehrmacht war. Ihr Gerede, dass „die(!) Deutschen“ ihr Vertrauen auf Hitler als Ersatzgott gesetzt hätten, ist derart verallgemeinernd, dass man es nicht ernst nehmen kann. Haben Sie vergessen, dass es auch in Deutschland einen Widerstand gab und… weiter lesen »
Jeanne dArc

@Zarah
„Ab Dezember 1944 als Batteriechef an der Westfront zunächst nach Belgien versetzt, äußerte er sich Anfang 1945 während einer Übung auf dem Flak-Schießplatz Rerik an der Ostsee kritisch über Reichsmarschall Hermann Göring und das NS-Regime. Dafür wollte ihn ein NS-Führungsoffizier vor Gericht stellen lassen. Ein Prozess wurde jedoch verhindert, indem zwei vorgesetzte Generäle Schmidt durch ständige Versetzungen dem Zugriff der Justiz entzogen.“ = https://de.wikipedia.org/wiki/Helmut_Schmidt — Ich denke nicht, dass Helmut Schmidt die Nazi-Ideologie komplett subventionierte, eher hat er weite Strecken lang ‚mit den Wölfen‘ heulen müssen, um wie viele andere nicht unterzugehen.

Leo Laemmlein
@ defendor, @ Tobias Germer Danke für Ihre Zitate, die ein Licht auf die Denkweise des verstorbenen Helmut Schmidt werfen. Natürlich weiß keiner, was im letzten Moment des Lebens im Bewusstsein eines Menschen vorgeht. Wahrscheinlich nicht viel anders als wie er sonst auch dachte. Das legen jedenfalls Berichte von Nahtoderlebnissen nahe, von solchen, die sagen, sie wären verloren gewesen, wenn Gott sie nicht hätte ins Leben zurückkehren lassen. Aber vom einzelnen Menschen wissen wir es in der Tat nicht. Doch darf man darüber nachdenken, ob jemand ein Christ war oder nicht. Es gibt ja auch Literatur darüber, wie ein Friedrich… weiter lesen »
Reinhold

Hier redet Schmidt Eigengemachtes daher. Manchmal hat er auch nach seiner Parlamentarierzeit seinem alten Beinamen noch fragwürdige Ehre gemacht. Schmidt war ein faktensicherer Politiker mit Sinn für das Land, aber keiner, der uns glaubensmäßig etwas zu sagen hätte.

Leo Laemmlein

Nur in einem haben im Islam die Frauen Vorrang vor den Männern. Nach einem Hadith sahih sind die meisten Höllenbewohner*innen Frauen: weil, wie der Prophet erläuterte, sie so undankbar gegen ihre Männer waren.

Freya

Frauen würden sich im islamischen Himmel aber auch völlig überflüssig fühlen – mit den 70 Jungfrauen könnten sie auch nicht viel anfangen….

Leo Laemmlein

Was die moslemische Frau angeht, die es ins Paradies schafft, so bekommt sie, wenn ich mich recht entsinne, zur Belohnung dort ihren Ehemann. 🙂
Ein Suizidbomber kann mit den 72 Jungfrauen auch nicht das anfangen, was den moslemischen „Märtyrern“ am wichtigsten ist, wenn er an der falschen Stelle explodierte. 🙂 🙂

zeitschnur

Sehen Sie – da geht eine islamische Ehefrau dann doch lieber in die islamische Hölle als in den islamischen Himmel. Hilfe!

michael
De Mortuis……………………… ! H.Schmidt war ein aufrechter Staatsmann, der noch fuer eine Sache einstand und sich (teilweise) nicht vom Zeitgeist ueberrollen liess. Als liberaler Geist, der dem Sozialismus nahestand, konnte auch er wenig mit dem roem.kath. Glauben und der Kirche anfangen, allenfalls evtl. noch mit der EKD. Es ist seit ewigen Zeiten dieses Misstrauen, was vielen Nichtkatholiken innewohnt, man sieht welch ein Gnadengeschenk der Glauben ist, er laesst sich nicht logisch nachweisen und erlernen. Das Geschwaetz ueber die Kreuzzuege hat sich durch die historische Aufarbeitung sowieso eruebrigt, Kriege sind nie gut aber die Intention war ja auch eine andere. H.Schmidt… weiter lesen »
Michael Koppe

Helmut Schmidt hatte drei gute Momente:
Sturmflut – Mogadischu – Nachrüstung.
Ansonsten WEIT ÜBERSCHÄTZT. Besonders als GESCHWÄTZIGER ALTER. Und vom Christentum hatte er nun wirklich überhaupt keine Ahnung! REQUIESCAT IN PACE!

Reinhold

Das ist nun wirklich sehr treffend formuliert. Die Geschwätzigkeit ist nicht zu leugnen. übertroffen wird er nur von Heiner Geißler, dem man indes keinen Dreiklang nachsagen kann. Nur der Hass gegen Helmut Kohl war sein eigentliches Lebenswerk.

Jeanne dArc
Ich ehre Bundeskanzler Helmut Schmidt als einen aufrichtigen Staatsmann, der als Politiker versucht hat mit Rückrat eine deutsche Politik zu betreiben und uns Deutschen ein Gefühl der eigenen Identität gab. Mit einigen seiner Ansichten bin auch ich nicht einer Meinung und die historischen sowie theologischen Fakten (z.B. Koran, Evangelien u.v.m.) sprechen gegen seine Thesen. Er hat getan, was als Politiker in seiner Macht stand, wobei auch er viele Dinge nicht ändern konnte, da sie in den Händen anderer lagen und liegen (siehe z.B. den Film ‚economic hitman‘ von John Perkins: https://www.youtube.com/watch?v=4XhRw5sGOR8 ). Er wirkte in einer Zeit, die noch von… weiter lesen »
Jeanne dArc

Wichtiger Hinweis !: JF-TV „Die Flüchtlingslüge – Teil 2″ (mit Billy Six, Freund von Peter Scholl-Latour): https://www.youtube.com/watch?v=8mUfpq_ERfU — erschreckend, was die Realität wirklich zeigt. Das Film-Team zeigt die wirklichen Zustände auf der Balkanroute und in Calais usw.

Jeanne dArc

Das Palästinalied von Walther von der Vogelweide (1170-1230): https://www.youtube.com/watch?v=isxvXITTLLY – zeigt in meinen Augen auch, dass es bei der Intention der Kreuzzüge vorrangig nicht um materielle oder ökonomische Interessen ging, sondern darum die Heiligen Städten Jerusalems für die Christen frei zugänglich zu mähen und die christlichen Pilgerzüge vor Überfällen zu beschützen. Wirtschaftliche Überlegungen mögen im weiteren Verlauf der Kreuzzüge eine Rolle gespielt haben, beispielsweise als der Templerorden, der ja den Status einer Personalprälatur besaß, sich fest etabliert hatte. Die Templer hatten ein eigenes Banksystem und Glaubenssystem etabliert, womit sie unabhängig operierten.

Jeanne dArc

Korrektur: Es muss heißen: „…darum die Heiligen Städten Jerusalems für die Christen frei zugänglich zu MACHEN und die christlichen Pilgerzüge vor Überfällen zu beschützen. (Schreibkorrekturprogramm, ggrrr….)

zeitschnur
Es ist zwar richtig, dass die Muslime vor den Kreuzzügen blutige Eroberungskriege in christliche Gebiete hinein vollzogen hatten. Der Ehrlichkeit halber sollten wir aber der Frage nicht ausweichen, ob die Kreuzzüge wirklich daran interessiert waren, andere Christen von dem Joch des Islams zu befreien, oder ob nicht unter den Christen, die sich gerade im Orient wegen diverser Lehrstreitigkeiten zerfleischt hatten, keinerlei Solidarität herrschte und manche christliche Gemeinschaft lieber unter islamischer Herrschaft als beispielsweise byzantinischer lebte… Wenn man die Wahl hatte zwischen chistlichen Scheiterhaufen und einem Dhimmi-Status, der je nach Herrscher auch milde ausfallen konnte, wählte mancher Christ lieber den Dhimmi-Status.… weiter lesen »
Zarah
@Zeitschnur, Die ersten Kreuzzüge waren eine Reaktion auf islamische Aggression und Invasion, daher an sich legitim. Die Byzantiner haben doch Papst Urban um Hilfe gegen die islamische Invasion angefleht, vorher hatten Katholiken doch nie versucht Jerusalem zu erobern und Kriege gegen den Islam zu starten. Muslime hingegen haben schon immer versucht ganz Europa zu erobern und zu islamisieren. Katholiken haben sich vielmehr damit zufriedengegeben nach Jerusalem, das von Muslime besetzt war, zu pilgern. Irgendwann fingen Muslime friedliche Pilger zu bedrohen und zu attackieren. Orientalische Christen sagen oft, dass der Dhimmni- Status sie vor Verfolgung auch nicht immer geschützt hat. Sie… weiter lesen »
Leo Laemmlein

Zarah,
ich hoffe, Sie wenigstens haben Empathie, Hilfe und Solidarität gegenüber allen christlichen Glaubensbrüdern, nicht nur (alt)orientalischen und orthodoxen, sondern auch römisch-katholischen, protestantischen und evangelikalen. Haben Sie sie?

zeitschnur

Ja, aber nichts anderes hatte ich schließlich geschrieben… lesen Sie es doch noch mal in Ruhe nach.

Alexios hatte den Westen gebeten, aber da das Verhältnis gestört war, nicht ohne Argwohn Bzw. Druck.
Anders: den Schritt hätte er sicher gerne vermieden, wenn es noch möglich gewesen wäre.

Das dürfte von Anfang an die ganze Sache zum Scheitern verurteilt haben.

Und wer wüsste nicht, dass die Gelegenheit, die Byzantiner dann westlicherseits zu erpressen bzw. zu plündern, nicht geradezu mit allen Sirenenstimmen gelockt haben dürfte.

zeitschnur
Was wieder bei einigen ein typischer Fehler des Denkens ist: Die Kreuzzüge waren keine Solidaritätsaktion des Westens mit den orientalischen Christen. Jedenfalls nur unter fernen liefen. Es ging shclicht um Macht. Ich sagte es ja schon, dass die Zerfleischungen des spätantiken Christentums, die sich im wesentlichen im Orient abspielten, bereits jede Solidarität zerstört hatten. Sagen wir es anders: Die Kirche rief zum Kreuzzug auf, um die heiligen Stätten zurückzugewinnen. Die orientalischen Christen waren denen doch so hoch wie breit – es war leider nicht sehr viel anders als heute. Es ist nur nicht dasselbe Objekt der Begierde, um das es… weiter lesen »
PieterdH
In der Übersetzung von Paret oder derjenigen auf islam.de ist das Zitat zum Vorrang des Mannes in Sure 4, Vers 34 zu finden (statt 2,35). Was Merkel und Schmidt betrifft, so halte ich die Positionen, die hier wiedergegeben werden, nicht für widersprüchlich. Dass es Grenzen der Integration und der langfristigen Aufnahme gibt, teile ich. Aber auch, dass wir in der Not jedem helfen – so weit wir es irgendwie können. Vgl. Matthäus 25,34-36: „Kommt her, die ihr von meinem Vater gesegnet seid, nehmt das Reich in Besitz, das seit der Erschaffung der Welt für euch bestimmt ist. Denn ich war… weiter lesen »
J. G. Ratkaj
Der Altkanzler hat aber freilich verschwiegen, daß bei den Kreuzzügen die Kirche nicht der eigentliche Kriegsherr war. Die Kreuzzüge gehören nicht zu einer im Papst sich repräsentierenden Staatlichkeit. Der Papst hat zwar als padre commune der Christenheit zu den Kreuzzügen aufgerufen, aber er konnte die Teilnahme an einem solchen nicht vorschreiben. Auf Kreuzzug ging man freiwillig. Nur deshalb konnte man ihn als gutes Werk betrachten und mit dem Ablaß belohnen. Nicht die Teilnahme an dem Krieg verstrickt in Sünde und Schuld sondern nur niedrige Beweggründe und konkretes Fehlverhalten. Der Krieg erhält seine Berechtigung aus den Gründen aus denen er geführt… weiter lesen »
zeitschnur
Als deutsche Soldaten gegen Paris zogen (1. WK) kommentierten das katholische Hetzprediger kaum anders als es heute islamistische Hetzprediger tun – ja, man könnte gerade denken, es sei heute… Kostprobe: „Wir wollen uns nicht zu Richtern aufwerfen, aber es ist doch eine allgemein bekannte Tatsache, daß die dunkle Welle der französischen Unsittlichkeit fast in alle Länder der gebildeten Welt geleitet wurde. Schmutzige Romane, liederliche Schaustücke, unzüchtige Kleidertracht sind zum großen Teil im Babylon des Westens entstanden« Die Rückkehr des siegreichen Heeres von Paris werde hoffentlich auch die »Umkehr und Abkehr vom Giftgarten des Seinebabels, des modernen Sodoma und Gomorrha« mit… weiter lesen »
Kronschnabl Joachim

Sie sprechen mir aus der Seele

Leo Laemmlein

„Wir wollen uns nicht zu Richtern aufwerfen, aber es ist doch eine allgemein bekannte Tatsache, daß die dunkle Welle der französischen Unsittlichkeit fast in alle Länder der gebildeten Welt geleitet wurde. Schmutzige Romane, liederliche Schaustücke, unzüchtige Kleidertracht sind zum großen Teil im Babylon des Westens entstanden«

Ja, dieses Zitat klingt politisch extrem unkorrekt.
Und wenn es aber so gewesen wäre, dass aus Frankreich Liederlichkeit nach Deutschland kam?

zeitschnur

…dann wäre das dennoch nicht das Thema…sondern das, was gewisse Katholiken damals daraus ebenso folgerten wie heute die schlimmsten Islamisten.
Wenn Sie die Zitate oben ansehen hat die Hetzerei aufseiten bestimmter katholischer Prediger absolut dschihadistische Züge – selbst der „Heldentod“ im Kampf gegen das verlotterte Paris kommt vor, also nichts anderes als der Einsatz des eigenen Todes, um das Leben zu retten…bzw. das, was man für das Leben hält.

Aber auch das war nicht mit Erfolg gesegnet und Gott ließ es nicht gelingen.

Leo Laemmlein

Wenn wir schon bei der Unsittlichkeit sind, so können wir auch die Frage stellen, wo die Ursprünge der sogenannten sexuellen Revolution 1960 – 1980 liegen. Diese brach nicht wundersamerweise auf einen Schlag überall auf. Sie hatte ihre Vordenker, Ideologen, Protagonisten, Propagandisten, Medien…

zeitschnur

Die Unsittlichkeit war gang und gäbe … haben Sie es vergessen: Ludwig XIV. la mit seiner legitimen Frau und drei anderen Frauen mindestens zeitgleich in den Federn und zeugte auf diese Weise mindestens 11 illegitime Kinder…

..und er war absolut kein Einzelfall… unser Markgraf hier zeugte 40 illegitime Kinder…

und das sind nur zwei Beispiele….

Meinen Sie im Ernst, die Vordenker zu diesem Hurenstall waren Liberale und Linke?

Die Vorgänger waren unser Monarchen und teilweise sogar unsere Hochwürden und Magnifizenzen.

Ja sorry – aber das Messen mit zweierlei Maß ist eines der Probleme, das das Christentum am meisten unglaubwürdig gemacht hat.

Leo Laemmlein

Ich fragte konkret nach der in den 1960-er Jahren ausgebrochenen sexuellen Revolution, und die geistigen Köpfe dieser Revolution lassen sich sehr wohl namhaft machen. Das will ich jetzt aber nicht tun. Dieser Tage schaute ich mir zum ersten Mal den berüchtigten Film Jud Süß (1940) an. Die negativste Figur darin, finde ich, ist nicht der Haupt(gegen)held, nach dem der Film benannt ist, sondern der württembergische Kurfürst Karl Alexander (historisch Konvertit vom Protestantismus zur katholischen Kirche). Im Grunde war er der Hauptschuldige an dem ganzen Schlamassel. Leider bemerkte das damalige Publikum das nicht, wahrscheinlich auch das heutige nicht.

Chorbisch
„Nichts Neues unter der Sonne mit verteilten Rollen“ Wie wahr, wie wahr, verehrte Frau Zeitschnur. Und wenn man suchte, würden sich die entsprechenden anti-deutschen bzw. anti-österreichischen Tiraden aus der Feder katholischer französischer und italienischer Kleriker sicher bald finden lassen. Ich denke sogar, hätten Sie diese Zitate miteinander verknüpft und einige besonders zeittypische Formulierungen geändert, hätten Sie den Text problemlos als Kommentar zu dem Artikel „Die Wende – nach Paris“ stellen können, wo in den Kommentaren ja auch etliche Tiraden über den ach so sittlich verkommenen „Westen“ stehen. Schön finde ich auch den Absatz über die „Gesundheits- und Reinlichkeitspolizei für die… weiter lesen »
Sophus
Werter @ Corbisch Sie behaupten: „Und wenn man suchte, würden sich die entsprechenden anti-deutschen bzw. anti-österreichischen Tiraden aus der Feder katholischer französischer und italienischer Kleriker sicher bald finden lassen“. Das ist in dieser Undifferenzierheit zu bezweifeln! Denn als Italien 1915 den Dreibund mit Deutschland und Österreich verließ und die Front wechselte, geschah dies emotionslos, aus reinem politischen Kalkül. Zu Hetzpredigten von italienischen Klerikern gegen die bisherigen Verbündeten bestand nicht der geringste Anlass, weder ein historischer, noch ein aktueller, zumal Papst Benedikt XV. durch dein Beispiel der ganzen Weltkirche gegenüber den kriegführenden Mächten strikte Neutralität „verordnet“ hatte. Auch französische Kleriker hatten… weiter lesen »
J.G. Ratkaj

„Erinnert mich an die Aktionen des neuen polnischen Kultusministers, der sich gerade als Theater-Zensor aufzuspielen versucht. Aber es gibt ja auch hier Anhänger der „Zensur“ – natürlich nur zum Wohle der Gesellschaft und zur Hebung der „Sittlichkeit“.“

Klar, daß Sie liberaler Blockwart gleich Hab-Acht stehen und es nicht lassen können sich über den polnischen Minister zu echauffieren. Das durfte nicht fehlen.
Überhaupt ist es infam die Texte dieser Feldprediger auf eine Ebene zu stellen mit den Agitatotionen der Mohammedaner. Dies ist verleumderisch, es gibt eine gewisse Intention dahinter.

zeitschnur
@ J.G. Ratkaj Da ist gar nichts infam – das Problem ist nur, dass wir uns was in die Tasche lügen, wenn wir nicht sehen, dass das meiste, was wir den Muslimen vorwerfen, bei uns fast bis in die Formulierungen hinein ebenso vorkam und von Ihnen und anderen nach wie vor mit anderem Maß gemessen wird wie dasselbe, wenn es andere tun. Es ist die Splitter-und-Balken-Problematik. Sie erheben sich über andere und leugnen ab, was an Leichen in unseren Kellern gärt. Für mich wird die Sache ja dadurch nicht besser oder entschuldbar. Aber wenn uns Muslime oder sonst wer all… weiter lesen »
Chorbisch
Werter @ Sophus Es war ist keineswegs meine Absicht, das (Fehl-)verhalten einzelner zu „verallgemeinern“ und damit „den Klerus“, „die Katholiken“ oder „die Kirche“ für das Tun und Lassen einzelner ihrer Mitglieder in eine Art Kollektivhaftung zu nehmen. Ich wollte lediglich darauf hinweisen, daß die Menschen schon immer auch von den zu ihrer Zeit existierenden Einstellungen oder Ideologien beeinflusst werden und manchmal der Versuchung erliegen, ihr „Mäntelchen nach dem Wind“ zu hängen. Und das nicht erst seit dem Vaticanum II. Vor rund 100 Jahren waren Nationalismus und Chauvinismus in ganz Europa sehr verbreitet, der Weltkrieg dürfte diese Tendenzen sogar noch gesteigert… weiter lesen »
Chorbisch
@ J. G. Ratkai Schon interessant, daß man gleich als „Blockwart“ bezeichnet wird, nur weil man andere Ansichten von den Aufgaben eines Kultusministers hat als Sie. Ich bin bei dem Thema auch weit weniger „liberal“, als Sie wohl vermuten. Ich halte von diesen „modernen“ Inszenierungen mit ihrer Zurschaustellung von Nacktheit, Sexualität usw. überhaupt nichts. Vor 50 Jahren mag so etwas provokativ gewesen, und damit einen gewissen Sinn gehabt haben, heute ist es nur albern und peinlich und ich verstehe nicht, warum sich die Ensembles da nicht einfach weigern, so aufzutreten. Wenn ich ins Theater gehe, möchte ich gute Schauspieler sehen… weiter lesen »
zeitschnur
@ Chorbisch Noch ein Gedanke: Diese Gier vieler traditionalistischer Katholiken danach, dass der Staat in die Ästhetik oder die Moral im Feinbereich hineinregiert, dieser Wahn, der den Totalitarismus, den er den Linken unterstellt, geradezu herbeilechzt, wenn er von rechts kommt – das ist eine geistliche Katastrophe. Wir hatten das alles ja schon mal. Diese peinliche patriotische Kunst, von einem Banausen wie dem Kaiser gefördert. Wenn man die damals geförderten „Kunstwerke“ heute ansieht, packt einen das kalte Grausen: klobige, roh-gegenständliche „Werke“, die eher wie Kriegserklärungen oder Drohungen wirken. Die Zeit eines feinsinnigen fürstlichen Mäzenatentums war damals schon vorbei und es blieb… weiter lesen »
Chorbisch
@ zeitschnur: Aber wie sollen denn die Untaten von damals jetzt noch „bereinigt“ werden? Die Verantwortlichen sind doch schon lange tot. Und auch wenn es im Katholizismus die Idee des „Sühneleidens“ gibt, halte ich persönlich davon nichts. Warum sollte durch Leid, das mir wiederfährt, die Sünden meiner Großväter „gesühnt“ werden? Ich habe diesen Gedanken bis jetzt nicht verstehen können. Außerdem hat sich zumindest die historische Forschung dieser Thematik intensiv angenommen und manches offengelegt, was man nach dem Krieg nicht wahrhaben wollte, als es vor allem um Schuldzuweisungen oder Selbstrechtfertigung ging. Daher sieht man die Rolle der damlas führenden Personen heute… weiter lesen »
zeitschnur
@ Chorbisch O – den Kaiser hab ich v.a. als Kunstmäzen „angegriffen“. Die Säbelrasselei kam zwar von ihm, aber auch sehr von anderen. Die Psychologie des Kaisers ist ein weites Feld, auch dies, dass er schon die Bismarcksche Bevormundung, der sich sein Vater ergeben hatte, abwarf und selber herrschen wollte, aber auch das ist natürlich nur ein Motiv unter vielen. Dazu wollte ich mich nicht verbreiten, sondern zur Haltung der Kirche in Deutschland und Österreich und dazu, dass man im Nachhinein nicht zu dem steht, was nicht so gut gelaufen ist. Anders: Traditionalisten verteidigen immer auf Gedeih und Verderb die… weiter lesen »
Suarez
@ zeitschnur Wenn ein Nationalist und Monarchist zum Beginn des ersten Weltkrieges den Einmarsch deutscher Truppen in Frankreich bejubelte, hatte das doch keinen Bezug zum katholischen Glauben! Wie kommen Sie darauf, dass hier eine Parallele zum Aufruf zum religiösen Krieg (Dschihad) bestünde? Natürlich gab es Katholiken, die auf Grund ihrer politischen(!) Einstellung den Krieg befürworteten. Ist Ihnen bekannt, dass Papst Benedikt XV. strikte Neutralität im Ersten Weltkrieg wahrte und auf verschiedensten Wegen versuchte, das Elend dieses verheerenden Krieg zu mindern respektive zu lindern? Im Namen der katholischen Kirche konnten also keine Haßpredigten gehalten werden. Wenn Kleriker es trotzdem taten, dann… weiter lesen »
Reinhold

Man möge doch die Schnitzeljagd, die Zeitschnur hier zu suggerieren versucht, nicht folgen. Der reale Islam unserer Tage ist das Thema. Bleiben wir beim Thema.

voltenauer

Frau zeitschnur mit ihrer elenden relativiererei ist das Problem in diesem Forum. Wenn man ihre Kommentare liest, dann könnte man letzten Endes zu der Ansicht kommen, dass das Christentum nicht besser ist als der Islam – und das als Christ !!

Ronald Sevenster

Man sollte nicht das Christentum verantwortlich machen für die moderne Gleichheits-Ideologie in der Ehe. Der Apostel Paulus sagt doch ganz klar (Eph. 5:22-23): „Ihr Weiber, seid unterwürfig euren eigenen Männern, als dem Herrn. Denn der Mann ist das Haupt des Weibes, wie auch der Christus das Haupt der Kirche ist; er ist des Leibes Heiland“.

zeitschnur
…und wo steht da etwas von ontologischer Ungleichheit? Es wird vielmehr ein Deutung der Ehe als sakramentales Symbol vorgelegt, dem jeder der Eheleute genügen sollte. Er spricht vom „Geheimnis“. Und ein Geheimnis ist nie vulgär. Und bitte beachten Sie auch, dass da nicht steht, dass die Männer die Frau unterwerfen sollen, sondern die Frauen in Freiheit sich selbst unterordnen, um dem Symbol der Ehe für die Beziehung Christi zur Kirche zu genügen. Interessant, dass Sie die restliche Ansage an den Mann weglassen. Jesus kam ja bekanntlich nicht, um sich dienen zu lassen, sondern um zu dienen. Und der ganze Abschnitt… weiter lesen »
Sophus

Werte @ Zeitschnur!
Sie fragen zum Mann-Frau-Problem: „Und wo steht da etwas von ontologischer Ungleichheit“? Na, dann vergleichen Sie einmal den göttlichen Schöpfungsakt des Menschen-Mannes (Gen 2,7) mit dem der Menschen-Frau (Gen 2,21). Da haben Sie bereits die „die ontologische Ungleichheit“: Hier die Frau aus der Rippe des Mannes, dort aber der Mann aus dem Staub der Ackerscholle, mit dem Odem des Lebens, von Gott eingeblasen in seine Nase. Das ist, ontisch gesehen, doch eine ganz andere Qualität! Und nach Mt 5,18 von beiden , Mann und Männin, zu akzeptieren – ohne Wenn und Aber!

zeitschnur
@ spohpus Schauen Sie mal im Wörterbuch nach, was „ontologisch“ heißt. Da die Frau aus der exakt selben otologischen Substanz geschaffen ist wie der Mann, kann es keinen ontologischen Unterschied geben. Es kann ihn alleine auch deswegen schon nicht geben, weil diese beiden ein Fleisch werden sollen, um neue Wesen zu zeugen. es wäre nachgerade absurd, wenn man das so entstandene Kind als wesenhaft unterschieden von seinen Eltern betrachten wollte. Es ist innerhalb derselben Wesenheit (wie bereits die Eltern) individuell ausdifferenziert, aber nicht ontologisch verschieden. Sie vertreten einen arianischen Standpunkt, denn auch hier wurde behauptet, weil der Vater der Urgrund… weiter lesen »
Leo Laemmlein

@ zeitschnur
Warum hegen Sie einen solchen Groll gegen Männer?

Suarez

@ zeitschnur

Mann und Frau sind ergänzungsbedürftig, also nicht wesenhaft gleich, ansonsten Mann und Frau nicht ein Fleisch würden, sondern es schon wären. Nur in der Vereinigung können Mann und Frau ein Kind zeugen.

Es kommt darauf an, was Sie unter wesenhaft verstehen. Dass beide Mensch sind, ist klar, aber darum doch mit einer je eigenen Seinsprägung, die sich schon naturhaft am unterschiedlichen Geschlecht belegt.

Ihr feministisch intendierter Scheinkatholizismus führt Sie zu wirklich abenteuerlichen Gedankenkonstruktionen. Sie bieten ein interessantes Anschauungsbild, auf welche Abwege der Feminismus im Glauben führen kann.

zeitschnur
@ Leo Lämmlein …nicht gegen Männer, sondern gegen den „Grattel“ vieler Männer, der auf nichts als Dummheit und Stolz, gepaart mit Gewalttätigkeit bzw. Rüpelhaftigkeit beruht. Mit solchen Widerlingen wurde ich erstmalig unter den Tradis megamäßig konfrontiert. Und ich weiß sehr genau, wovon ich rede, sonst würde ich nicht davon so ausführlich reden. Es ist eine Schande, was sich dort an Vorurteilen, üblen Verleumdungen, haltlosen Behauptungen über die Frau und geistlichem Hochmut tummelt – all den Dreck, mit dem Frauen Jahrhunderte lang niederghalten hat, um die eigenen schmutzigen Gelüste und Machtinstinkte des Mannes fromm zu bemänteln. Hat man das vielerorts hier… weiter lesen »
bernd

Am 25.11.2015 war der Internationalen Tag für die Beseitigung der Gewalt gegen Frauen: Weltweit leben über die Hälfte der Frauen in Ländern, in denen z.B. die Vergewaltigung in der Ehe erlaubt oder zumindest straffrei bleibt. Dies sind über 1 Milliarde Menschen in muslimisch geprägten Ländern, über 1 Milliarde Menschen in hinduistisch bzw. buddhistisch geprägten Ländern, über 1 Milliarde Menschen in Ländern ohne religioeser Prägung und leider leben auch ca. eine halbe Milliarde Menschen in einem solchen Land mit christlicher Prägung.
Leider verbündet sich sogar der Vatikan gerne mit islamgerägten Ländern, wann es gegen die Rechte von Frauen geht.

http://www.welt.de/print-welt/article517976/Vatikan-bremst-bei-der-UN-Frauenkonferenz.html

http://www.focus.de/politik/ausland/islamstaaten-und-vatikan-blockieren-un-konferenz-staerkt-die-rechte-von-frauen-weltweit_aid_941534.html

Zarah
@Suarez sagt: „Worauf stützen Sie Ihr apodiktisches Urteil, Helmut Schmidt sei ein begeisterter Anhänger Hitlers gewesen? Könnte es sein, dass Sie allzu schnell zu Urteilen gelangen, die allein auf Ihrer subjektiven Einschätzung beruhen, wobei Sie sich nicht einmal ansatzweise die Mühe machen, dem Beurteilten(bei Ihnen=Verurteilten) Gerechtigkeit widerfahren zu lassen?“ Ich habe genug und viele Interviews mit Helmut Schmidt gesehen. Er hat selbst gesagt, dass er gerne in die Hitlerjugend wollte. Schmidt hat in vielen Interviews immer wieder das Christentum mit Dreck beworfen. Ich verstehe nicht warum Sie einen Politiker, der abfällig über das Christentum sprach in Schutz nehmen. Tut mir… weiter lesen »
Suarez
Verehrte Zarah, ich würde nicht bestreiten wollen, dass Helmut Schmidt Atheist war. Ich war auch nie ein Anhänger seiner Politik, wobei ich ihn immer für einen durchaus gradlinigen Menschen gehalten habe. Gerade dass er offen eingestand, in seiner Jugend die Hitler-Jugend für interessant gehalten zu haben, zeigt, dass er eben nicht versuchte etwas zu schönen. Junge Menschen, die damals von der Hitler Jugend angezogen wurden, waren aber darum noch lange keine Nazi-Schergen, die ja eindeutig Massenmörder waren. Hier muss man doch wirklich differenziert urteilen und genau das vermisse ich in Ihrem Kommentar. Helmut Schmidt hat nicht untypische Positionen seiner Generation… weiter lesen »
Sophus
Werte @ Zarah Was Sie @ Suarez spät in der Nacht an den Kopf geworfen haben, können Sie bei Tageslicht nicht verantworten – weder ihm persönlich gegenüber, noch der Sache gegenüber, um die es geht. Selbst nach der Machtergreifung haben die „Deutschen“ mit 56%, also mehrheitlich NICHT die NSDAP gewählt. Von einer allgemeinen „Vergottung“ Hitlers unter „den Deutschen“ kann keine Rede sein, vor allem nicht in den katholischen Gegenden! Da hörte man nach wie vor auf die katholischen Priester, deren Anteil an den KZ-Insassen ab 1938 im Verhältnis zu ihrer Gesamtzahl besonders hoch war. Was Sie über die „Vergottung“ Hitlers… weiter lesen »
Zarah

@Leo Laemmlein

„ich hoffe, Sie wenigstens haben Empathie, Hilfe und Solidarität gegenüber allen christlichen Glaubensbrüdern, nicht nur (alt)orientalischen und orthodoxen, sondern auch römisch-katholischen, protestantischen und evangelikalen. Haben Sie sie?“

Ich bin römisch- katholisch, falls Sie es nicht mitbekommen haben. Meine Empathie und Solidarität gilt allen verfolgten Christen. Kirche in Not, die ich unterstütze setzt sich für alle Christen ein. Die orientalischen Christen stehen vor einem Genozid und daher mein Augenmerk auf sie. Auf dem evangelischen Kirchentag hat man, all die von ISIS gekreuzigten, geschlachteten und geköpften christlichen Märtyrern mit keiner Silbe erwähnt oder ihnen gedacht.

Leo Laemmlein

Danke für Ihre Klarstellung.

zeitschnur
@ Zarah Ich unterstütze Sie, weil Sie auf etwas hinweisen, was auf viele Leute zutrifft, die später in der Bundesrepublik eine positive Rolle einnahmen. Ich wies neulich auch darauf hin, dass selbst der an sich kritische Adenauer dennoch die Allianz gemäßigter politischer Kräfte mit Hitler 1933 ausdrücklich empfohlen hatte. Lassen Sie sich von gewissen Herrn nicht fertigmachen – die verstehen meistens nicht, was man gesagt hatte, kennen sich auch fachlich nicht wirklich aus, und schießen sofort in einer peinlichen Weise wirklich blöde, dümmliche Unterstellungen auf einen und agitieren somit bewusst daraufhin, dass sie damit andere Leser emotional gegen die Poster… weiter lesen »
Leo Laemmlein
@ zeitschnur Ich möchte Ihnen doch mal etwas Grundsätzliches ad personam schreiben. Es wäre eine unglaubliche Gnade, wenn Sie es fertigbrächten, Ihren –so empfinde ich es, aber auch viele andere auf dieser Plattform geben das zu erkennen– lästermäuligen Stil zu überwinden. Schauen Sie, das ist nicht so schwierig. Es ist aber ungeheuer wichtig für Sie. In den Herzen aller Menschen, die durch das peccatum originale geschädigt sind, steigen böse Gedanken auf – in jedem von uns (Matthäus 15,19). Durch den Heiligen Geist aber: durch die Liebe Gottes, die ausgegossen ist in unsere Herzen (Römer 5,5), so wir denn wirklich Kinder… weiter lesen »
zeitschnur

Ich glaube, es geht los – Sie treten gerade als geistlicher Erpresser auf.
In aller Demut natürlich…
Hahaha!

Leo Laemmlein

Sehr geehrte Frau @ zeitschnur,
hiermit biete ich Ihnen noch einmal eine Chance, nicht das letzte Wort zu behalten.
Mal gespannt. 🙂

zeitschnur

Sie langweilen mich – Sie bieten mir an, nicht das letzte Wort zu haben, weil Sie es haben wollen? In aller Demut, versteht sich…

Gähn, worum ging es Ihnen sachlich noch mal – ach ja, um nichts, Sie wollten ja direkt persönlich herumklotzen, richtig, ouah, wissen Sie, es ist spät, geben Sie mir doch noch ein paar Chancen, zu schweigen, wenn es zu mehr nicht hinreicht, ouppps… es ist schon die 5. Jahreszeit.
Als was gehen Sie?
Als Mann?

So, ab jetzt antworte ich Ihnen nicht mehr. Zufrieden?
:-)))))))

Suarez

@ zeitschnur

„Lassen Sie sich von gewissen Herrn nicht fertigmachen …“

Ihr Feminismus geht da wieder einmal mit Ihnen durch.

Reinhold

Was ist denn das wieder für eine Falschdarstellung. Christ sei Schmidt nicht gewesen. Das habe ich noch nie gehört. Was es immer mit den „Herren“ auf sich haben mag, gegen die Zeitschnur penetrant zu Felde zieht, weiß ich nicht. Mit den „Damen“ haben wir zur Zeit mehr probleme oder kennen Sie Frau Merkel nicht, Frau Zeitschnur, wie Sie sich hier nennen ?

Reinhold

Beim verstorbenen Altkanzler hätte man sich auch gewünscht, dass er sich auf die Themen besinnt, die anstehen. Manches ging auch gründlich daneben.

michael

@Reinhold
Ja, in der Ewigkeit wird er Hanns-Martin Schleyer begegnen, der ihn fragen wird :“Warum hast DU das getan ?“

Ich meine das wirklich nicht als Anklage gegen H.Schmidt, dessen Gradlinigkeit in der Politik mir Respekt abverlangt, aber es zeigt, wie sehr Menschen Gottes Barmherzigkeit beduerfen um Ruhe und Frieden zu finden.
Hoffentlich hatte er in seiner Todesstunde dieses Verlangen.

siri
Ich weiß wirklich nicht, was das Herummosern über Helmut Schmidts Religiosität soll. Er war ein Staatsmann und Politiker, und da hat er Überragendes geleistet. Was ist dagegen zu sagen, wenn er als Grabschrift wünscht: Er hat seine Sache ordentlich gemacht? Das hat er doch, oder etwa nicht? Mir ist jedenfalls ein Politiker vom Format Helmut Schmidts, der Zweifel an Glaubensaussagen hat, tausendmal lieber als ein häretischer Papst wie Franz, der mit seinen Auslassungen nur Verwirrung stiftet und den Unglauben fördert, oder unsere deutschen Bischöfe, von denen man den Eindruck hat, dass sie wenig oder gar nichts glauben, sondern nur auf… weiter lesen »
Sophus
@ Zeitschnur Sie mobben sich selbst, Werteste, durch Ihre Kommentare, die insgesamt gesehen in ihrer Bösartigkeit und Gehässigkeit immer absurder und abstruser werden. Daher ist der Appell so wichtig, den Leo Laemmlein oben sehr brüderlich an Sie gerichtet hat. Es ist dennoch nötig, die Gründe Ihres aggressiven Verhaltens anzudeuten. Sie sind im Jahr 1961 geboren und damit 54 Jahre alt. Sie sind verheiratet, aber, wie Sie durchblicken ließen“, getrennt von Tisch und Bett“, also allein lebend. Ihre Kinder sind offensichtlich aus dem Haus. Sie selbst befinden sich in den schwierigen Wechseljahren. Das erklärt vieles, aber nicht alles! Momentan jedenfalls sind… weiter lesen »
Sophus

Werter @ Leo Laemmlein!
Sie fragten oben in Richtung @ zeitschnur
„Warum hegen Sie einen solchen Groll gegen Männer?“
Können Sie sich jetzt denken: Warum?
Goethe hat es im Faust auf den Punkt gebracht! Soll ich den Vers zitieren?
Lieber nicht!

Carlo

Sophus, kenne mich auf kath.net zwar nicht aus, aber dieser Ihr letzter Post macht verständlich, weshalb man Sie dort rausgeworfen hat. Was für eine Perfidie und Niedertracht!

Tantumquantum
@ Carlo Ihrem Urteil schließe ich mich voll an. Ich habe lange nicht mehr solche peinlich taktlosen Entgleisungen hier gelesen. Zeitschnur macht aber selbst einen Fehler, wenn sie sich in dieses Forum einbringt. Denn anders, als dessen Betreiber es sich wahrscheinlich vorgestellt haben, wünschen die meisten der hier schreibenden User gar keine ernsthaften Diskussionen um theologische und kirchengeschichtliche Themen. Sie haben ihr konservatives Kirchenbild (grob gesagt das von 1900) und wollen es nicht kritisch in Frage stellen lassen. Tut dies jemand doch wie Zeitschnur, werden sie wütend. Man möchte nicht diskutieren, sondern sich in der Runde Gleichgesinnter einfach wohlfühlen. Andersdenkende… weiter lesen »
Sophus

@ Carlo
Sie kennen sich nicht nur auf kath.net nicht aus!
Wer einen Neuankömmling wie mich grundlos einen „komischen Vogel “ nennt, sollte im Nachgang seine Zunge hüten, bevor er unberechtigter Weise gegen ihn die Worte Perfidie und Niedertracht in den Mund nimmt!

Agricola
Sophus! Einen solch unwürdigen und erbärmlichen Kommentar hätte ich von Ihnen nicht erwartet! Sie bringen sich und dieses Forum in Misskredit. Ist das Absicht? Sie zerren Privates eines Kommentators ans Licht und entblöden sich nicht über dessen hormonelle Disposition (!) Mutmaßungen anzustellen und Ihr per Ferndiagnose zusammengebasteltes Psychogramm zu veröffentlichen. Ist das für ein katholisches Forum relevant? Ich bin mitnichten immer mit @zeitschnur einer Meinung. Aber vielleicht hätten Sie eine Antwort auf das von ihr (wenn auch polemisch) formulierte Kernanliegen: 1) Wie kommt’s dazu, dass im Namen der Kirche so viele Gewalttaten passieren konnten (u.a. Hexenverbrennungen, Julius II als Feldherr)?… weiter lesen »
Chorbisch
@ Agricola Ich stimme Ihrem Beitrag voll und ganz zu. Solche „Psychologisierungen“ gehören sich grundsätzlich nicht. Auch beim zweiten Thema Ihres Beitrags bin ich Ihrer Meinung. Es ist eben nicht so, dass (zugespitzt formuliert) „früher alles besser war“. Sünde und daraus folgend Unglück und Not gab es schon immer. Sicher, Reformation, die Revolutionen von 1789, 1917 oder die Entwicklung, die man hier mit „1968″ verbindet, waren epochale Einschnitte. Aber die Welt davor war eben keine „heile Welt“, nur weil alle noch katholisch waren. Leo Laemmlein schrieb hier kürzlich, die Benediktiner hätten „die germanischen Stämme unter dem Kreuz geeint“. Stimmt, aber… weiter lesen »
Suarez
@ Carlos @ Tantumqantum & @ Agricola Könnten Sie mir bitte mal erläutern, was an dem nachfolgend zitierten Satz von @ zeitschnur Substanz hat? „…die Tradis überliefern uns neben der erwünschten alten Messe auch den Antisemitismus, den europäischen Chauvinismus, den Arianismus und die Frauenverachtung.“ Bezieht man Aussagen aus anderen Kommentaren von @ zeitschnur ein, so scheint unter „Tradi“ jeder subsumiert, der nicht ihr feministisch geprägtes Kirchenbild teilt. Ich halte es für eine wirkliche Ungeheuerlichkeit, lehramtstreuen Katholiken pauschal zu unterstellen, sie seien Antisemiten, weil sie lehramtstreu sind. Ebenso wird der Vorwurf des Chauvinismus und der Frauenverachtung als nicht hinterfragbares Faktum von… weiter lesen »
Suarez
@ Chorbisch Die Welt vor dem Nationalsozialismus und Stalinismus war auch keine heile Welt, doch darum lassen sich die Diktaturen nicht in ihrer eigenen Qualität des Bösen relativieren. Ihr Geschichtsbild ist stark verkitscht, was schon in den von Ihnen vorgenommenen Verkürzungen zum Ausdruck kommt. „Wobei Kriegführung im Mittelalter vor allem darin bestand, den Besitz des Gegners zu verwüsten, worunter, wie eigentlichh immer in der Geschichte, die kleinen Leute gelitten haben, die mit den Fehden der „edlen Herren“ nichts zu tun hatten.“ Und wie sehen die Verwüstungen des modernen Krieges aus? Wie sah Mitteleuropa kurz nach dem 2. Weltkrieg aus und… weiter lesen »
Sophus
@ Agricola Es liegt mir fern, das Forum in Misskredit zu bringen! Vielmehr ist das Gegenteil der Fall! Daher weise ich Ihre eigenen Maßlosigkeiten mir gegenüber mit Bedauern zurück! Das was Frau @ Zeitschnur regelmäßig von sich gibt, ist in seiner Kirchen- und Katholikenfeindlichkeit für ein katholisches Forum durchaus relevant. Es ging um die Frage von @ Leo Laemmlein nach dem Grund der überbordenden Aggressivität von Frau @ Zeitschnur. Darauf habe ich geantwortet und zwar aufgrund von Aussagen, die sie im Laufe ihrer umfänglichen Posts selbst gemacht hat. Nicht mehr und nicht weniger! Ich habe nichts ans Licht gezerrt, was… weiter lesen »
Chorbisch
@ Suarez, wieso ist mein Geschichtsbild „verkitscht“ oder „verkürzt“? Natürlich weiß ich, daß die Verwüstungen der nachmittelalterlichen Kriege verheerend und oft noch schlimmer waren. Aber darum geht es hier nicht, also gibt es keinen Grund, das ausdrücklich zu erwähnen. Mir ging es lediglich um den Eindruck, daß manche Forumsteilnehmer ein etwas schöngefärbtes Bild der Geschichte haben, eben „Früher war alles besser“. Ich bestreite auch nicht, daß Reformation, Französische Revolution usw. epochale Einschnitte waren und teilweise sehr schlimme Folgen hatten. Aber war die Zeit davor wirklich „besser“? Haben nicht immer die „kleinen Leute“ am meisten unter den Streitereien ihrer Herren gelitten?… weiter lesen »
carlo
Suarez Ganz abgesehen davon, dass ich’s weder mit dem Geisteswissenschaftlichen noch dem Theologischen wirklich „habe“, bedeutet es im Falle des Ausbleibens einer Antwort oder eines Kommentars nicht, dass ich die jeweilige Darlegung Fr. Zeitschnurs nachvollziehen kann resp. sogar teile. Der Zufall will es, dass ich beim heutigen Vorbeigucken hier auf Ihre konkrete Frage um Stellungnahme zu „…die Tradis überliefern uns neben der erwünschten alten Messe auch den Antisemitismus, den europäischen Chauvinismus, den Arianismus und die Frauenverachtung.“ just auch Fr. Zeitschnurs Post vom 29. November 2015 um 22:34 @ Chorbisch gelesen habe, in dem ich verschwommen Verknüpfungen ziemlich genau zu dem… weiter lesen »
Marienzweig
Lieber Sophus, ich denke, es ist besser, keine Überlegungen über das Privatleben eines Mitdiskutanten anzustellen. Allzu voreilig könnten unsere Bewertungen sein. @Zeitschnur´s Kommentare und Reaktionen empfinde ich oft als von Stolz und Überheblichkeit geprägt. Dass sich dadurch gelegentlich auch etwas weniger Selbstbewusste -etwa ich- wie unwissende, tadelnswerte Schüler vorkommen, ist nicht angenehm. Dennoch muss ja nicht alles grundfalsch sein, was @Zeitschnur sagt. In ihrer Antwort auf Zarah hat sie Sie und @Suarez öffentlich des Mobbingversuchs beschuldigt. Das war nicht in Ordnung und es wäre daher für mich sehr leicht nachvollziehbar, wenn Sie dieser völlig unnötige und unhaltbare Vorwurf hart getroffen… weiter lesen »
Adrien Antoine

Liebe @Marienzweig,
Ihrem Kommentar kann ich mich nur anschließen.
Ein edles, vernünftiges und notwendiges Posting.

Übrigens: was hat dies alles mit dem verstorbenem Helmut Schmidt zu tun?

zeitschnur

Welch ein peinliches und bigottes Statement, welch ein Heckenschützentum im Demutsmodus.

Suarez

Sehen Sie, liebe @ Marienzweig, wie schnell Sie bei @ zeitschnur in Ungnade gefallen sind und nun ebenfalls des Mobbings respektive Heckenschützentums bezichtigt werden.

Franzel
Sehr geehrte @Marienzweig: das hier, der Kommentarbereich, ist (auch) eine Schlangengrube bzw. Wolfshöhle. Da muß man, wenn man sich beteiligt, nicht nur jedes Wort dreimal wägen wenns sein muß, sondern auch unbeirrbar von anderen stur die eigene Meinung und die Wahrheit sagen. Persönlich habe ich auch schon ausgeteilt an @zeitschnur, aber auch wieder den Rückzug angetreten, wenns angemessen war und Sinn machte. Ich selbst hatte schon das „Vergnügen“, aber auch von ihr traktiert zu werden- und das war zuerst. Sie sind fast zu fein für dieses Forum habe ich den Eindruck. Und das ehrt sie, möchte ich sagen. Sie sind… weiter lesen »
Leo Laemmlein

Es gibt Leute, die, unbewusst oder bewusst, grundsätziich Prügel gegen andere austeilen. Auch solche Menschengruppen gibt es. Wer eine solche Mentalität nicht kennt, tut sich schwer damit.

zeitschnur
Hey, @ Franzel, darf man Sie dran erinnern, dass Sie neulich dermaßen eskaliert sind mir gegenüber, ohne dass ich Sie zuvor überhaupt persönlich auch nur beachtet hätte, dass Ihr Posting von der Redaktion gelöscht werden musste? Und dies war keineswegs das erste Mal – Sie haben eine auffallend niedrigschwellige Frustrationstoleranz. Sie fühlen sich ja schon „traktiert“, wenn Ihnen einer argumentativ was entgegenhält. Und dass Ihre Entschuldigung für Ihre verbale Gewalt-Eskalation taktischer Natur war, haben Sie hiermit auch zugegeben. Gut katholisch mal wieder? Und für die hier von den einschlägigen Leuten Getröstete gilt offenbar immer noch gilt das alte Sprichwort: Sage… weiter lesen »
Reinhold

Der Männerhaß zieht wie ein roter Faden die ganzen mit zum Teil grotesken Wörtern (ontologisch) zusammengeschmirkelten Aneinanderreihungen diverser Gestaltungsmerkmale, die in sich quer nur eins nicht ergeben: einen Sinn.

Franzel
Der ehemalige Bundeskanzler Helmut Schmidt möge ruhen in Frieden. Er hatte großartig gehandelt bei der Hamburger Sturmkatastrophe. Als Bundeskanzler stand er gegen den RAF-Terror. Helmut Schmidt war gegen Franz-Josef Strauß überfordert. Da griff er in die unterste Schublade, um diesen, wie die Linksmedien, zu dämonisieren. Das war 1980 ein bösartiger Anti-Strauß Wahlkampf von Schmidt und der SPD. Inhaltlich thematisch hatte die SPD nichts zu bieten. Die Menschenrechtspolitik des Baptisten und US-Präsidenten Jimmy Carter gegenüber dem Ostblock lehnte er ab. Gute Wirtschaftsverhältnisse zur barbarischen Sowjetunion waren ihm lieber. Auch die Freiheitsbestrebungen der Polen gegen den Kommunismus unterstützte er nicht. Über eine… weiter lesen »
siri
@Franzel: Ich glaube nicht, dass Schmidt gegen F.J. Strauß überfordert war. Daß er gegen ihn öffentlich in die unterste Schublade griff, mag sein. Aber ich denke, daß die beiden sich da gegenseitig nichts geschenkt haben. Fest steht, daß Schmidt seinen Gegenspieler Strauß hoch geschätzt hat, wie er glaubwürdig in seinem Buch „Weggefährten“ bezeugt. Es ist auch bezeugt, daß Strauß ihn häufig spät abends zu langen Gesprächen unter vie Augen aufgesucht hat, und daß Schmidt Strauß nach seinem Ausscheiden in München privat besucht hat. Und: hat Schmidt, bei aller sonstigen Wertschätzung, so unrecht gehabt, als er sagte, daß Strauß sich nicht… weiter lesen »
Franzel
Ich möchte es mal so sagen: Helmut Schmidt stand auf der falschen Seite der Geschichte @siri, klipp und klar. Er hatte für den Geist, den wirklichen Geist schlichtweg keine Antenne oder wollte nicht. Er hatte Solidarnosc nicht nur nicht unterstützt, sondern sie gar nicht zur Kenntnis genommen nach dem Motto: was will denn so ein kleiner Elektriker, dieser Lech Walesa eigentlich? Man muß doch „Realpolitik“ betreiben- mit den Mächtigen im Osten. Was ist das für ein „Gedöns“, also diese Menschenrechte. Was soll das? Das ist doch nichts für Politik. Also dieser Jimmy Carter, der hat keine Ahnung.- So war seine… weiter lesen »
Franzel
zu: @zeitschnur 1) „Ein Bekannter erzählte mir neulich, nachdem er aus Arabien zurückkam, er habe erst dort begriffen, dass diese Männer, die meinen, sie müssten mehr als eine Frau begatten, keinen Boden unter den Füßen hätten. Ihre Frauen geben ihnen das Gefühl, unterwürfig zu sein und bilden eine undurchdringliche Mehrfachmacht in seinem eigenen Haus gegen die er nicht ankommt … und verachten ihn aus tiefster Seele. 2) Die Frau also ist in Christus gehalten, den Mann so zu achten, wie sie Christus, der ihr eigentlicher Bräutigam ist, liebt und ehrt. Christus wurde ein Mann, um dem Mann zu zeigen, was… weiter lesen »
zeitschnur
Danke an die Herren, die sich hier oben für mich einsetzen – das ist nett von Ihnen und freundlich. Ich danke Ihnen auch als Männern, weil Sie damit Ritterlichkeit, Respekt und Vernunft beweisen, auch wenn wir oft nicht einer Meinung sind. So sollte das eigentlich unter Christen sein… Danke! Wie einer schreibt, interessieren mich die Themen – nur sie. Weil ich sehe, dass an ihnen die ganze Misere der Kirche hängt und sie es sind, die sorgsam bearbeitet werden müssen und absolut nicht dazu taugen, den „wahren Glauben“ zu fundieren. Es ist deprimierend, dass das nicht nur den völlig blindwütigen… weiter lesen »
dhmg
Allgemein stelle ich in gewisser Regelmäßigkeit fest, dass bestimmte christliche Überzeugungen bei der angesprochenen politischen Klientel nicht vorhanden sind und gleichzeitig der Tiefgang fehlt, was bestimmte umstrittene Themen wie Ausländerpolitik oder eben, wie hier erwähnt, die Kreuzzüge betrifft. Meine Vermutung ist, dass es in diesen Kreisen auch gar nicht möglich ist, die Wahrheit solche Themen betreffend zu vertreten oder in Gesprächen zu reflektieren. Abtreibung, Euthanasie, Ehebruch, Förderung von Homosexualität, prinzipielle Ausländerbevorzugung(=mittelfristig sichere Wählerstimmen), Schuldenpolitik, Atheismus und die Aufgabe von Heimatbewusstsein werden da gerne vertreten, im Gegenzug bekommen sie dann Arbeit, mehr Geld, bessere Stellungen in der Gesellschaft und vor lauter… weiter lesen »
Franzel
an @zeitschnur: „Hey, @ Franzel, darf man Sie dran erinnern, dass Sie neulich dermaßen eskaliert sind mir gegenüber, ohne dass ich Sie zuvor überhaupt persönlich auch nur beachtet hätte, dass Ihr Posting von der Redaktion gelöscht werden musste? Und dies war keineswegs das erste Mal – Sie haben eine auffallend niedrigschwellige Frustrationstoleranz. Sie fühlen sich ja schon „traktiert“, wenn Ihnen einer argumentativ was entgegenhält. Und dass Ihre Entschuldigung für Ihre verbale Gewalt-Eskalation taktischer Natur war, haben Sie hiermit auch zugegeben. Gut katholisch mal wieder? Und für die hier von den einschlägigen Leuten Getröstete gilt offenbar immer noch gilt das alte… weiter lesen »
Franzel

Ich möchte Sie @Marienzweig um Verzeihung bitten und ebenso Sie @zeitschnur und all jene, die ich verletzt haben sollte.

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