Vatikan-Theologe bekennt sich zu Homosexualität – Homos erhöhen Druck auf Synode

Vatikan-Theologe bekennt: "Ich bin schwul und stolz darauf"
Vatikan-Theologe bekennt: „Ich bin schwul und stolz darauf“

(Rom) Das Gerücht von der Existenz einer Homo-Lobby im Vatikan erhält neue Nahrung. Der im Vatikan tätige polnische Priester und Theologe Krzysztof Charamsa bekannte in einem Interview mit der italienischen Tageszeitung Corriere della Sera homosexuell zu sein. Er habe einen schwulen Lebensgefährten, und beide seien „glücklich und stolz“ darauf. Er sei bereit, nun die Folgen dafür zu tragen, von seiner Homosexualität wolle er aber nicht ablassen. „Die Kirche soll die Augen öffnen“, denn „totale Abstinenz ist unmenschlich“. Das „Outing“ Charamsa erfolgte einen Tag vor Beginn der Bischofssynode über die Familie und hat diese zum Adressaten.

LGBT-Katholiken tagen in Rom

Charamsa ist kein Bischof, wie manche Medien fälschlich behaupten, darunter auch der Österreichische Rundfunk, er ist aber an der Römischen Kurie tätig. Der Corriere della Sera, die bedeutendste Tageszeitung Italiens, setzte sein Bekenntnis auf die Titelseite der heutigen Ausgabe.

Heute findet im Vorfeld der morgen beginnenden Bischofssynode in Rom auch eine „Internationale Versammlung homosexueller Katholiken“ statt, die vom Global Network of Rainbow Catholics organisiert wird. Der 43jährige Msgr. Charamsa ist einer der Teilnehmer, sein „Outing“ die Begleitmusik zur Tagung.

Breits in der ersten Synoden-Session, versuchte ein Teil der Kirche, eine Anerkennung der Homosexualität in den Synodendokumenten zu verankern. Entsprechende umstrittene Passagen wurden in den Zwischenbericht der Synode 2014 eingebaut. Autor derselben ist Kurienerzbischof Vincenzo Paglia, der Vorsitzendes des Päpstlichen Familienrates und damit vatikanischer „Familienminister“. Die Mehrheit der Synodalen lehnte den entsprechenden Paragraphen des Schlußdokuments ab. Papst Franziskus ordnete dennoch an, auch die abgelehnten Paragraphen (zu Homosexualität und Kommunion für wiederverheiratet Geschiedene) als integralen Bestandteil des Dokuments zu betrachten. Der Schlußbericht der Synode 2014 hat jedoch keine Verbindlichkeit.

Interview im Corriere della Sera (3.10.2015)
Interview im „Corriere della Sera“ (3.10.2015)

Charamsa: Abstinenz ist „unmenschlich“ – „Kirche soll ihr Denken ändern“

Der polnische Homo-Theologe bezeichnete „totale Abstinenz von Liebesleben“ als „unmenschlich“. Charamsa will trotz seines Lebenswandels im Widerspruch zur katholischen Lehre an Funktion und Priestertum festhalten. Denn nicht er, sondern die katholische Kirche solle sich ändern.

Krzysztof Olaf Charamsa wurde 1972 in Gdingen (polnisch Gdynia) geboren. Er ist Assistenzsekretär der Internationalen Theologischen Kommission, die bei der Glaubenskongregation angesiedelt ist. 1997 zum Priester geweiht, promovierte er 2002 an der Päpstlichen Universität Gregoriana in Rom, wo er seit 2009 einen Lehrauftrag hat. Seit 2011 ist er für die Internationale Theologische Kommission tätig.

Text: Giuseppe Nardi
Bild: wprost (Screenshot)

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61 Comments

  1. Nun würde mich interessieren: War damals Krzysztof Olaf Charamsa schon bewusst, als er im Alter von 25 Jahren zum Priester geweiht wurde, dass er schwul ist oder hat sich dies erst später gezeigt?
    Hat er es gewusst, hätte er sich m.E. nicht weihen lassen dürfen, weil er in diesem Falle seine Berufung schon zu Beginn mit einer Unaufrichtigkeit belastet hätte.
    Sein Bekenntnis, homosexuell zu sein -ein Tag vor Beginn der Synode- entspringt wohl nicht unbedingt seiner Not, sondern ist pure Taktik und Strategie.
    Es ist reines Eigeninteresse, das ihn leitet.
    Nicht unbedingt eine Eigenschaft, die ich einem Priester als allererstes zuschreiben würde.

    • Liebe Marienzweig: das ist alles taktisches Kalkül: da haben Sie recht.
      Aber der Priester hat ja nicht allein gehandelt. Das könnte er ja gar nicht, wenn nicht bedeutende Persönlichkeiten hinter seinen „Bekenntnissen“ stehen würden.
      Das Ganze ist irgendwie auch ein Bluff, auf das „wir“ hereinfallen sollen.

      Man könnte diese Figuren im Hintergrund auskontern und sagen: „Oh wie schön, daß es homosexuelle Priester gibt. Wir haben darauf schon immer gewartet. Dieses Outing ist aber wirklich eine gute Vorlage für unseren guten Papst Franziskus.“

  2. Der sich „geoutete“ Priester ist auf den bekannten Betrug reingefallen; der Vorgaukelung einer ang. „befreienden Homosexualität“. Dieser Betrug wird jetzt als Druckmittel auch gegen die Lehre der Kirche eingesetzt.

    Joseph Sciambra – ein ehemaliger Pornostar der Homo-Szene – deckte diesen Betrug nach seiner Bekehrung auf ( „katholisches.info“ berichtete:)
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    [….]
    den Betrug der Homo-Lobby, die Homosexuelle ausnützt, indem sie ihnen einen trügerischen Frieden vorgaukelt. Schließlich der völlige Absturz und seine Rückkehr ins Leben nach seiner Bekehrung.
    Dazu gehört auch die Kampagne für die Anerkennung der „Homo-Ehe“, eine Idee, geschickt mit jener für die Gleichheit verschmolzen“ wurde, sodaß eine „Eigendynamik“ geschaffen wurde. Derzufolge müssen alle Homosexuellen für diese Ehe eintreten, auch wenn die meisten gar nicht daran interessiert sind.
    [….]
    Die homosexuelle Befreiung zielt darauf ab, in den Homosexuellen eine Art von Erleichterung zu erzeugen. Nach vielem Leiden, Verfolgungen und inneren Kämpfen ist die Annahme der Homosexualität für viele ein Versuch, inneren Frieden und Vollendung zu finden. Das aber ist ein Betrug. Der Frieden, von dem sie reden, stellt sich nie ein.
    Statt dessen sei den Menschen zu helfen, statt sie ihrem Irrtum zu überlassen.“
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    http://www.katholisches.info/2013/10/04/ex-pornostar-der-homo-szene-warnt-vor-betrug-der-homo-lobby-und-dem-trugbild-homosexualitaet/

    Noch konkreter wurde ein anderer ehemaliger Homoideologe – Michael Glatze ( „katholisches.info“ berichtete):
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    „Homosexualität ist von Natur aus pornographisch. Sie ist zerstörerisch und schafft Verwirrung in den Köpfen junger Menschen genau in jener Phase, in der sich ihre sexuelle Identität im Übergang vom Kind zum Erwachsenen erst formt.
    [….]
    Da ich in meiner Homo-Einbunkerung niemand kannte, mit dem ich über meine Zweifel und Fragen reden konnte, wandte ich mich in meiner Einsamkeit an Gott. Ausgelöst wurde der letzte Schritt dazu auch durch mich schwächende Darmkrämpfe, die durch meine Lebensgewohnheiten verursacht waren. Ab da begann ich schnell Dinge zu verstehen, von denen ich mir bis dahin nicht einmal vorstellen konnte, daß sie real sind, angefangen bei der Tatsache, daß mir klar wurde, daß ich der Anführer einer Bewegung der Sünde und der Verführung war. Dabei hatte ich noch nicht irgendein Dogma gehört oder davon gelesen. Nein, mir wurde das plötzlich ganz alleine klar. Als ich ernsthaft nachdachte und betete, wurde mir klar, daß die Homosexualität weder naturgegeben noch befreiend ist, sondern vielmehr verhindert, unsere wahre Identität zu finden. Wir können die Wahrheit nicht mehr sehen, wenn wir von der Homosexualität geblendet werden. Wir glauben, von der Homosexualität beeinflußt, daß Unzucht nicht nur akzeptabel, sondern sogar eine Tugend sei. Es existiert aber kein homosexuelles „Sehnen“ und „Wollen“, das von der Unzucht getrennt werden kann.
    [….]
    Es wurde mir plötzlich sonnenklar, daß ich Schlechtes getan hätte oder riskiert hätte, anderen Personen Schlechtes zu tun, wenn ich mein bisheriges Leben fortgesetzt hätte. Ich begann zu heilen, als ich das erste Mal die Aufmerksamkeit auf mich lenkte, nicht auf etwas, was ich wollte. Jetzt erst entdeckte ich, wie abhängig, ja süchtig ich war.
    [….]
    Gott wird von vielen von Homosexualität oder anderen unzüchtigen Verhaltensweisen beherrschten Menschen als Feind betrachtet, weil Er ihnen zeigt, wer und was sie wirklich sein sollten. Diese Menschen ziehen es vor, „in unseliger Ignoranz“ zu verharren, indem sie die Wahrheit abwürgen. Und sie tun das, indem sie jene als „Rassisten“, „Lieblose“, „Bösartige“ und „Diskriminierer“ verurteilen und beschimpfen, die diese Wahrheit aussprechen. Es ist nicht leicht, von den Wunden, die durch die Homosexualität verursacht werden, geheilt zu werden.

    Die Unterstützung dafür ist schwach und kaum wahrnehmbar. Die Homo-Ideologen haben in ihrer Verblendung verbrannte Erde hinterlassen. Wer ihnen helfen will, wird als Feind bekämpft. Die wenige Hilfe, die es gibt wird, als niederträchtig dargestellt, wird lächerlich gemacht, rhetorisch zum Schweigen gebracht oder neuerdings sogar durch Gesetzbestimmungen für illegal erklärt.

    Es ist Teil der Homo-Agenda, die Menschen davon zu überzeugen, sich keine Fragen mehr zu ihrem Verhalten, zu dessen Richtigkeit zu stellen. Den „Ausstieg“ aus der Homo-Beeinflussung zu schaffen, war für mich die größte, erstaunlichste und schönste Befreiung, die ich in meinem Leben, das so viele gesellschaftliche Höhepunkte und Anerkennungen gesehen hatte, erlebt habe.
    [….]
    Homosexuelle Menschen suchen nach der „wahren Liebe“. Die wahre Liebe existiert wirklich, aber sie kommt erst, wenn wir nichts haben, was sie daran hindert, aus unserem Inneren in ihrer ganzen Pracht hervorzutreten. Und wir können nicht wirklich wir selbst sein, solange unser Kopf und unser Verlangen in einer Spirale, in einer Gruppenmentalität, die auf einer geschützten, gesetzlich bewilligten und ausgelebten Unzucht beruht, gefangen ist.
    [….]
    Als Anführer der Bewegung für die „Homo-Rechte“ hatte ich oft Gelegenheit in der Öffentlichkeit zu sprechen. Wenn ich das, was ich gesagt habe, löschen könnte, würde ich es sofort tun. Jetzt weiß ich, daß Homosexualität Unzucht und Pornographie zugleich ist.

    Und ich weiß, daß sich jeder befreien kann von diesen Ketten. Es spielt keine Rolle, wie überzeugt Sie sein mögen, oder wie traurig Ihre Lebensgeschichte sein mag oder wie eloquent und schlüssig Sie Ihre Homosexualität zu vertreten verstehen. Wenn Gott uns die Wahrheit offenbart hat, dann hat das einen Grund, einen guten Grund. Sie wurde uns geschenkt, damit wir wirklich wir selbst sein können. Damit wir wirklich unsere wahre Natur als Gottes Ebenbild erkennen und leben können und damit in der Welt wirken können. Es geht nicht um Trugbilder, um Phantasien und Scheinwelten, wie sie die Homosexualität bietet, sondern um die Wahrheit. Man kann sich nicht von heute auf morgen von allen Sünden dieser Welt befreien, aber es ist möglich und es geschieht, wenn wir uns dieser Reinigung nicht selbst verweigern. Gott siegt am Ende immer, falls Ihr es nicht wissen solltet.“
    -

    http://www.katholisches.info/2013/08/01/er-last-groste-homo-luge-platzen-grunder-von-young-gay-america-wurde-hetero/

  3. Schon wieder die Jesuiten!

    „Charamsa (43) arbeitet seit 2003 in der Glaubenskongregation und ist zudem Beigeordneter Sekretär der Internationalen Theologenkommission des Vatikan. Er ist außerdem Dozent an den Päpstlichen Hochschulen der Jesuiten (Gregoriana) und der Hochschule der Legionäre Christi (Regina Apostolorum).“

    Wen wundert der Zustand der Kirche, wenn solche Dozenten an der Päpstlichen Hochschule Gregoriana lehren!

    Aber es war klar, dass solche Coming-outs nun kommen werden, um die Synodenväter massiv medial unter Druck zu setzen, insbesondere die aufrichtigen Bischöfe, wie Kurienkardinal Sarah. Die afrikanischen Bischöfe sollen nieder gezwungen werden.

    Die Kirche ist in einem entsetzlichen Zustand, wer wollte sein Kind in eine solche Finsternis als Priester schicken. Dass da keine normalen Berufungen mehr zu vernehmen sind, ist doch mehr als nachvollziehbar.

    • Und jetzt wird auch klar, dass es bei der Synode überhaupt nicht um eine Stärkung der Familie und der Ehe geht, sondern dass hier kircheninterne Lobby-Gruppen die Lehre der Kirche aushebeln wollen.

      Mit seinem 10 Punkteplan hat Krzysztof Olaf Charamsa als Assistenzsekretär der Internationalen Theologischen Kommission nun ja das Programm der Synode vorgegeben. Und offenbar soll das Papstamt soll zum Vollzugsorgan von homosexuellen Interessengruppen werden. Unglaublich!

      Darf ich hier mal frei meine Gedanken schweifen lassen: Könnte es sein, dass Danneels, Kasper und Lehmann von dieser Aktion im Vorfeld wussten?

      • Und ebenso frei ein Gedanke von mir:
        Und was hat es mit dem Treffen von annähernd 30 Leuten, überwiegend Jesuiten, die sich schon vor Beginn der Synode in der Villa Malta trafen, auf sich?
        Dass sich sensible Katholiken aufgrund des gezielt gesetzten „Outings“ des Priesters, auch ein Jesuit,
        Gedanken machen, darf nicht verwundern.
        Vertrauen wird geschmälert, Misstrauen genährt. Sich hier ein reines, unvoreingenommenes Herz zu bewahren, ist schon sehr schwer.
        Die Kirchenleute haben es sich selbst zuzuschreiben, wenn die Distanz wächst.

        http://www.katholisches.info/2015/10/02/macht-geheimsynode-die-bischofssynode-zur-scheinsynode-seit-tagen-tagt-bereits-paepstliche-parallelsynode/

      • Nein, Charamsa ist kein Jesuit. Wie aus der Pressemitteilung des Vatikans hervorgeht, ist für die weiteren Maßnahmen gegen ihn sein poln. Bischof zuständig. Er gehört also zum Weltklerus.

        Dass er an den röm. Universitäten Gregoriana (Jesuiten) und Heiligkreuz (Legionäre) lehrt, heißt nicht, das er einem dieser Orden angehört.

      • @K.
        Ich hatte es anders gelesen.

        Das ändert aber doch nichts daran, dass dieser Mann als Dozent der Päpstlichen Hochschule Gregoriana lehrt und damit seine Grundeinstellung logischerweise in die jesuitischen Lehrinhalte einfließen. Es wäre ziemlich unverständlich, wenn ein solcher Priester, der seit Jahren in einer sicher nicht in Rom unbemerkt gebliebenen homosexuellen Beziehung lebt, sich an der Universität perfekt verstellen könnte und seine Heuchelei von den anderen Dozenten nicht bemerkt würde. Das ist so unglaubhaft., dass man eher davon ausgehen muss, dass in den Jesuitenschulen längst ein Geist eingezogen ist, der selbst Priester nicht zu Gott hinzieht, sondern geradewegs von ihm weg in die Sünde führt.

      • Kann es sein, daß das alles ohne Wissen und Billigung von „Papst“ Bergoglio geschieht?- Im Leben nicht.

  4. Von den vielen bösen Nachrichten, die uns täglich aus aller Welt und aus der Kirche erreichen, droht man ja abzustumpfen. Daher:
    Ist uns eigentlich klar, was für eine dreiste Provokation das Outing dieses Priesters ist, 1) der im Vatikan, unter der Nase von Papst Franziskus beschäftigt ist? 2) das just am Tag der Eröffnung der Weltbischofssynode erfolgt?
    Was verlangt das Kirchenrecht in einem solchen Fall? Wird der Vatikan reagieren? Und wenn ja – w i e wird der Vatikan reagieren?
    Übrigens, wie bekannt wurde und was zu dem Thema passt: bei seiner US-Visite traf Papst Franziskus sich außerhalb des offiziellen Programms „geheim“, aber vorab arrangiert, mit LGBT-“Ehepartnern“:
    POPE FRANCIS HELD SECRET MEETINGS WITH SAME-SEX LGBT COUPLES DURING US TRIP
    http://www.nowtheendbegins.com/blog/?p=36155

    Liebe Katholiken, erlaubt mir, Euch zu warnen. Gesündigt wurde immer, auch in den Gemeinden zu Lebzeiten der Apostel, aber eine Kirche, die Sünde offiziell b i l l i g e n würde, wäre m.E. nicht mehr die Kirche Gottes. Dass das Kirchenoberhaupt Papst Franziskus die Sünde p e r s ö n l i c h billigt, wissen wir spätestens seit Ostermontag 2013, als er eine dauerhaft in einem ehebrecherischen Verhältnis lebende Argentinierin anrief und sie ermunterte, die hl. Kommunion zu empfangen.

  5. Genau das ist der Knackpunkt!!
    Es wurde und wird immer gesündigt,in der Familie,in der Gesellschaft,in der Kirche.
    Aber noch niemals wurde offiziell in der Gesellschaft und in der Kirche die Sünde GEBILLIGT,als GUT hingestellt und förmlich zum sündigen,ohne Reue,aufgerufen!
    Das ist,zumindest seit den Tagen der Sintflut,ein absolutes Novum und weist damit eindeutig auf die Endzeit hin.

  6. Dieser Priester arbeitete doch unter Kardinal Ratzinger und unter Papst Benedikt. Wie kann er behaupten, dass eine totale Abstinenz vom Liebesleben unmenschlich sei? Papst Benedikt und unzählige, noch anständige Priester leben doch vor, dass ein Priesterleben mit der Liebe zu Jesus Christus alles andere als unmenschlich ist. Solche Äußerungen disqualifizieren diesen Mann in meinen Augen als Priester. Als einfache Katholikin, die Jesus Christus in ihrem Herzen trägt, ist dieser Priester kein Vorbild, keine Vertrauensperson für mich. Er hätte diesen Beruf nie ergreifen dürfen, ihn jedenfalls aufgeben müssen, als ihm klar wurde, dass sein wahrer Gott ein Mensch, und nicht Jesus Christus ist. Er einen Menschen über Christus, unsern Herrn und Gott stellt.
    Außerdem: Wie zufällig ist das denn, dass er einen Tag vor Eröffnung der Synode damit rauskommt?
    Mehr will ich dazu nicht sagen, obwohl ich angesichts dieser Meldung richtig zornig bin.

  7. Dieser „Papst“ müßte mit sofortiger Wirkung seines Amtes enthoben werden. Doch – wer sollte das tun? Das Kardinalskollegium, das ihn gewählt hat? Mit nur ein paar Guten dazwischen, die aber längst mundtot gemacht sind.

  8. Angefangen hat alles mit „Wer bin, dass ich urteilen könnte“.
    Nimmt die nächsten 3 Wochen das Unheil seinen Lauf, oder ist es nur Begleittheater für parallel in der Schattensynode vorbereitetes und beschlossenes?

  9. Also wenn man die Bilder dieser „Pressekonferenz“ Charamsas im modernen Klerikerzivil zusammen mit seinem spanischen Partner „Eduard“ gesehen hat kommt man nicht umhin zu fragen wie so einer in Rom in so ein Amt gesetzt werden konnte.
    Entlasen wurde ja Charamsa nicht wegen seines „Outings“, man respektiere diesen Schritt hieß es aus dem Presseamt sondern wegen der Ansetzung der Pressekonferenz just am Vortag der Synode. Die Konzilskirche im delirium tremens mehr ist da nicht zu sagen.

    • Das ist natürlich die offizielle Version, um die „Humanitäts“-Propagandisten zu beschwichtigen: nicht die gelebte Homosexualität habe zur Kündigung an der Kurie geführt, sondern das von ihm veranstaltete Tamtam sei ausschlaggebend gewesen. Objektiv kann kein praktizierender Homosexueller zugleich katholischer Kleriker sein. Das schließt einander aus wie auch z. B. katholischer Priester und okkultistischer Magier in Personalunion.

  10. Eine billige Inszenierung. Wie alles, was in letzter Zeit an Skandalen die Kirche erschütterte, m. E. nach von den eigenen Leuten wie bspw. der Gallener Gruppe und ihren jesuitischen Helfershelfern ersonnen und inszeniert war, um die Kirche zu erschüttern und in die Defensive zu drängen: die Öffentlichmachung der Missbrauchsfälle, der Banken-Skandal, das Williamson-Interview, Vatileaks ect.pp. Das alles ermöglichte den Rücktritt des Papstes und die Wahl Bergoglios und die Absetzung missliebiger Bischöfe und Kardinäle. Dabei standen ihnen die Medien und einschlägig bekannte weltliche Organisationen hilfreich und Hand in Hand arbeitend zur Seite. Und Typen wie der da oben sind deren nützliche Idioten.

  11. Ist Franziskus alles entglitten? Das hoffe ich.
    Die Alternative wäre apokalyptisch: er ist Teil des Plans. Das wäre das Ende der Kirche Jesu Christi.
    In beiden Fällen kann nur noch der Herr der Kirche helfen: Jesus Christus, Gottes Sohn.

  12. Ohne Frage handelt es sich dabei um die jüngste Ausgeburt zunehmender satanischen Kräfte, diesmal freigesetzt in der oberen kirchlichen Hierarchie, wie sie für das Seelenheil von so vielen verheerend sein werden. Die KK, das letzte Gnade und Heil bringende Vehikel und die einzig verbliebene Widersacherin Satans auf dieser unserer Erde, soll ihrerseits nun von ihm beherrscht werden und begibt sich in die Finsternis hinein, d.h. auch in das Chaos und die Verwirrung der Endzeit. Satan weiss dabei um sein endgültiges Schicksal, nämlich dass er einerseits mit dieser durch die Erbschuld beladenen Erde vergehen und dass die KK anderseits kurz vor dem letzten Fall gerettet wird. Er versucht daher mit heimtückischen Methoden (siehe, z.B., „globale Nachhaltigkeit“, „globale soziale Gerechtigkeit durch Barmherzigkeit“) seine Schreckensherrschaft über uns verwirrte Seelen so lang es geht zu erweitern und zu festigen, um so möglichst viele mit ihm zu Fall zu bringen. Den Gläubigen empfehle ich in dieser schweren Zeit der Verwirrung so oft es geht den Empfang der kirchlichen Sakramente als Wegzehrung und als Schutzschild gegen Satans Angriffe auf dem Weg durch die Finsternis, noch bevor der Zugang zu diesen christlichen und für uns einzigen Quellen göttlicher Gnade in naher Zukunft durch die Machenschaften Satans für die allermeisten verschlossen sein wird.

    • @Montfort:
      Völlig richtig erkannt!
      Und wer es noch nicht sehen will,wird es leidvoll erfahren,was es heißt,unter der Herrschaft Satans zu stehen.
      „und wenn Gott die Zeit nicht verkürzt hätte….“
      Hoffentlich dauert es nicht mehr lange!

  13. Mittlerweile ist der sich „geoutet“ habende Priester seiner öffentlichen Funktionen enthoben worden. Aus „radiovatican“
    -
    „Vatikansprecher Federico Lombardi hat indessen der italienischen Nachrichtenagentur Ansa bestätigt, dass der Vatikan Prälat Charamsa seine öffentlichen Funktionen in der Glaubenskongregation und in den päpstlichen Hochschulen nicht mehr wahrnehmen könnte: „Trotz des Respekts gegenüber der Angelegenheit, der persönlichen Situation und die Reflexionen über diese Angelegenheit, wird er seine Aufgaben im der Glaubenskongregation und an der päpstlichen Hochschule nicht fortführen können. Die anderen Aspekte seiner Situation liegt in der Kompetenz seiner Diözese.“

    Charamsa sei klar, dass er sein Priesteramt und wohl auch seine Lehrbefugnis nun verlieren werde, erklärte er im Interview. Er habe diese Entscheidung jedoch nicht getroffen, weil er mit seinem Lebensgefährten zusammen leben möchte. Sie sei in einer intensiven Auseinandersetzung mit der kirchlichen Lehre entstanden
    [….]
    Charamsa sagt in einem Interview, er wolle mit seinem öffentlichen Outing die „Kirche wachrütteln“, denn die homosexuelle Liebe sei eine familiäre Liebe, die auch eine Familie brauche: „Ein lesbisches oder schwules Paar muss zu seiner Kirche sagen können: Wir lieben uns nach unserer Natur, und mit diesem Gut unserer Liebe wollen wir uns auch für andere einbringen“, fordert der Geistliche in der Samstagsausgabe der italienische Tageszeitung „Corriere della Sera“. Dies sei „keine Position der aktuellen Glaubenslehre, aber durchaus präsent in theologischen Untersuchungen“
    -

    http://de.radiovaticana.va/news/2015/10/03/medien_vatikan_pr%C3%A4lat_outet_sich,_lombardi_sieht_konsequenz/1176590
    -

  14. War nicht einmal die Rede davon, dass der Rauch Satans in der Kirche ab dem Jahr 1967 Einzug gehalten habe und dass es unzüchtige(homosexuelle) Handlungen im Vatikan geben würde? Das wäre jetzt eine Art Bestätigung dafür. Das homosexuelle Vorspiel zur Synode hatte gerade noch gefehlt, daher wundert es mich nicht, dass ausgerechnet einen Tag vor dem Beginn diese Nachricht kommt. Was mich sehr wohl wundert, ist dass der betroffene Priester nicht exkommuniziert wird. Wie ist da die rechtliche Situation?

    • Der schwule Priester wurde aller Ämter enthoben lese ich gerade auf orf.at.
      http://orf.at/stories/2302224/2302230/
      Aber es würde mich nicht wundern, wenn er durch die Synode wieder „zurückgeholt“ werden würde – nach dem Motto auch Schwule dürften jetzt Priester sein.
      Eines erscheint klar, der Vorfall ist mit Sicherheit an dieser Stelle platziert worden, um die Bischofssynode zu beeinflussen. Und die Wortwahl des Priesters macht einen zusammengedoktorten Eindruck, als wäre alles bis ins Kleinste durchdacht.
      „Die totale Abstinenz vom Liebesleben sei unmenschlich“ so Charamsa – welche Bekehrung wird da beispielsweise Kardinal Schönborn nach der Synode an den Tag legen, der vor nicht allzu langer Zeit noch Zölibat und Keuschheit mit den Worten verteidigte, dass ‚de facto ein Drittel der Österreicher zölibatär leben‘ würden? Man darf gespannt sein, wie weit die ernannten Synodenteilnehmer gehen werden.

  15. Es kann einem nur schlecht werden. Was ist das für ein widerwärtiger Haufen im Vatikan? Das gemahnt ja an Papst Alexander Borgias Zeiten. Über allem thront Papa Bergoglio und fördert diese debauchierten Klerikermafia. Man kann verzweifeln. Doch hat die Kirche nicht auch Borgia
    überlebt? Es ist aber ein Unterschied, denn Alexander hat die hl. Messe nie angetastet. Wann werden wir von diesem ekelhaften Verschwörerclan befreit? Oder ist das der Beginn der Apokalypse?

  16. Uns was sagt der User „Galileo?“ dazu? Mich hat er in perfider und Unterstellung gemobbt, ich würde den Tod Bergoglios wünschen. Nein! Hiermit erhoffe ich den Tod seiner penetranten Ideen und Intrigen, inklusive den Zorn des Allmächtigen über Ihn und seine Kumpel im Kardinalsrang und dergleichen Bischöfe.

  17. Unmenschlich? Haha. @Herr Charamsa. Ich sagen Ihnen einmal was wirklich unmenschlich ist. Es ist unmenschlich was wir einfachen Katholiken uns heutzutage von gewissen „Geistlichen“ Ihres Schlages alles bieten lassen müssen. Ich weiß, dass er das nicht lesen wird.

    • Man wird doch FREIWILLIG Priester und verspricht FREIWILLIG das Zoelibat. Also,was dieser Mann macht ist einfach Untreue.Es scheint [habe ich vor einigen Tagen ins Fernsehen gesehen] dass manche Polnische Spionen zu Priester geweihet worden sind und ins Vatikan hereingeschmuggelt worden sind.Von den Kommunisten die auch Papst Joannes Paulus 2 Wollten ermorden lassen.

    • Geehrte @Jeanne dArc,
      Ich wäre da nicht so sicher ob der Priester suspendiert wird.
      Wie ich in den weitaus meisten Fällen gesehen habe, versucht man zu vertuschen auf Teufel komm raus (interessantes Sprichwort!), versetzt je nachdem wieder zurück in die Heimat oder in die Mission, kamoufliert die Taten und Worten und sabotiert jegliche Aufklärung.
      Vor ein paar Wochen rief ich in dem Bischöflichen Ordinariat Brügge (Belgien, Provinz Westflandern) an, wo im letzten Jahr eine unablässige Reihe von Pädofällen bei Priestern detonierte und die weltliche Gerichtsbarkeit jetzt energisch und ohne viel Federlesens durchgreift:
      bis jetzt wurde nicht ein (1!) Priester laisiert- und auch über den pädophilen Bischof vanGheluwe wird nichts gesagt (er hat übrigens noch immer ein Fanclub in dem Bistum).
      Das Bistum Antwerpen mit Bonny schoß übrigens den Hauptvogel ab:
      in dem Fall Tom Schellekens (ein Psychologe-Sexuologe, der im reiferen Alter Priester werden wollte, auch geweiht wurde ( bei dieser extremen Rarität in Flandern lud er alle Gazetten ein um über seine Berufung zu sprechen))- keine zwei Jahre später trommelte Schellekens erneut die Presse bei sich zuhause zusammen um mitzuteilen daß „einfach zu wenig auf dem Küchentisch lag um Priester zu sein“(sic)- dann lebte er mit einer jungen Frau über zwei Jahren zusammen- dann ließ er diese Frau sitzen und wollte wieder Priester sein- beging es schlimmste Fehler:
      das Bistum erklärte formell und öffentlich: „Was für ein Glück daß wir damals die Akten nicht nach Rom gesandt haben (wie es einfach ihre Pflicht gewesen wäre NVDA);
      jetzt können wir problemlos Herrn Schellekens wieder in den priesterlichen Dienst aufnehmen ohne größere Bürokratie“.
      Tatsächlich wurde Schellekens nach diesem Vaudeville wieder als Priester durch Bonny eingesetzt.
      Das hat mit der Katholischen Kirche nichts mehr zu tun, das ist ein burlesker auf Sex fixierte Klub.
      Das Sakramentale ist total abhanden gekommen.

      • @Adrien Antoine
        Ich sagte ja „Es könnte sein…“. Sie haben recht, wahrscheinlich wird er woanders, an einen anderen Ort, versetzt werden. Ich sehe in der komplizierten Gesamtsituation auch Hoffnung, da ich in meinem Umfeld ein paar Priester kenne, die sich wirklich abmühen und auch die Sakramente sehr anständig spenden. Darüber hinaus habe ich auch Priester aus Indien kennenlernen dürfen, die einen tiefen Glauben leben und die Muttergottes und Jesus sehr lieben und alles für sie aufopfern. Was mir auffällt ist, dass die Priester aus der Dritten Welt sich ganz anders zu ihrem Glauben bekennen und dass sie mehr, so wie der Heilige Don Bosco, eine starke Glaubensüberzeugung und -kraft haben, und auch ganz anders wirken.

  18. „Die totale Abstinenz vom Liebesleben sei unmenschlich…“ – Wer hat denn eigentlich diesen Charamschick gezwungen Priester zu werden? Wenn er sein Liebesleben partout ausleben will, hätte er das in jedem anderen Beruf locker tun können! Einem Polen müsste das eigentlich klar (gewesen) sein! Oder hat er erst im Kreise vatikan. Lobbyisten gemerkt, dass er homosexuell ist?

  19. Unser Pfarrer, aus gesundheitlichen Gründen leider vor einem Jahr auf eigenen Wunsch in eine andere, kleinere Pfarrei versetzt, sagte einmal, er könne sich sein Priestertum ohne Zölibat gar nicht vorstellen.
    Es gibt sie also noch, die treuen Diener des Herrn.

    Das Öffentlichmachen des Schwulseins geschah gezielt, in voller Absicht, aus völlig eigennützigen Interessen.
    Herr Charamsa wusste, dass sein Outing wie eine Bombe wirken würde. Er nahm dies billigend in Kauf oder hat es sogar darauf abgesehen. Alle sprechen nur noch über ihn.
    Priesterliche Demut sieht anders aus!

  20. „Totale Abstinenz ist unmenschlich“
    Und was rät Charamsau denn Ehepaaren, bei denen – aus welchen Gründen auch immer – (z. B. längere, berufliche Abwesenheit eines Ehepartners, Krankheit, Alter …) Abstinenz angesagt ist? Soll es in solchen Fällen einen Freibrief zum Ehebruch geben?

  21. Mit diesem gezielt gelandeten Coup soll diese Synode, die sich inhaltlich mit der Familie auseinandersetzen sollte, nun endgültig zur SEX-SYNODE umfunktioniert werden.

    Die heuchlerischen Spalter drücken bereits im Voraus ihre ‚Hoffnung‘ aus, dass es nicht zu einer Spaltung kommen möge (z.b. Bischof Bode). Selbstverständlich sind die Verursacher einer Spaltung all jene die dieser Neuen SEX Theologie nicht folgen wollen.

    Wo bleibt das klärende Machtwort des Papstes? Die Kirche braucht nicht noch eine Räubersynode.

    • Da wird es kein klärendes Machtwort geben.
      Ich frage mich, wo ist das versiegelte Kuvert mit den 300 Seiten die Benedikt XVI. als Ergebnis der Vatileaks-Recherche nach seinem Rücktritt an „F“ übergeben hat? Hat man davon schon etwas gehört?

    • Sehr geehrte(r) @IMEK,

      Auf der flämischen traditionsnahen Website http://www.kavlaanderen.blogspot.be nennt der Hauptredakteur @The Guardian Angel, bekannt für seine deftige Sprache, diese zweite Synode für die Familie schon seit längerem die „Sodomitensynode“.
      Ich mußte wohl kurz schlucken wenn ich dies zum ersten Male las- aber innerhalb von einigen Wochen hat sich gezeigt daß es dies tatsächlich ist.

      Ein Blogger sagte einmal (vor 4 Jahren) daß, wenn man die letzte 30 Jahren überblickte, es bei Danneels nur um eine Sache ging: Sex, Sex und nochmals Sex ;
      und dann bevorzugt mit Kindern und unter Homos.

      Die ganze Erbärmlichkeit wurde schon vor ca. 10 Jahren beispielhaft demonstriert, als in der belgischen Presse pseudoaufgeregt Meldung gemacht wurde, „…der Neffe von Kardinal Danneels sei Flanderns größte Pornostar.“
      Viel Verwirrung, Aufregung, Verneinung, Attacke auf die Kirche und den Kardinal usw.
      Das Resultat: alles wahr.
      Die Schwester v. Kardinal Danneels war ordentlich verheiratet, die Ehe lange kinderlos und das Ehepaar Breyne hatte einen Jungen, aus Nordfrankreich herkünftig, adoptiert.(damals gab es ein reger Austausch über das von flämischen Franzikanern organisierte Kinderhilfsnetzwerk „Vreugdezaaiers“/“Semeurs de joie“ (die „Freudesäher“) mit den nordfranzösischen Städten und die arme Vororten dort).
      Der Neffen, André (niederländisch „Dries“) Breyne, mit Künstlername auch „Dries de Breyne“ (etwas Pseudoadel schien nicht schlecht zu stehen- von Demut und Bescheidenheit wollen wir hier schweigen), war tatsächlich Pornostar in Prag und weiß Gott wo.
      Für seine Familie kann man nichts, für seine Freunde sehr wohl.
      Echt erbärmlich wurde es wenn der stets wieder in Sexskandalen verstrickte Danneels seine Haut versuchte zu retten, daß Dries Breyne kein „echtes“ Kind von seiner Schwester war, sondern „nur“ adoptiert.(ausführlich in „Humo“)
      Kardinal Danneels bestand offensichtlich auf andere (deutlich bessere ) Genen.

      Quod regers delirant, plectuntur archivi.

      • Das ist in der Tat sehr sehr finster. Und diese Afterkirche der V2Renegaten der Benelux-Länder, der deutschsprachigen u.w.w.i. möchte die komplette Übernahme der Kirche Jesu Christi betreiben, nachdem diese ‚ihren Papst‘ durch ihre Machenschaften installiert haben.
        Wer also zu stehen glaubt, der sehe zu, daß er nicht falle 1Kor. 10, 12-13

      • Verehrter @Adrien Antoine, nicht allein in Belgien herrscht Finsternis. Ich hatte ja schon an anderer Stelle die Beschreibungen eines jungen Theologiestudenten über haarsträubende Zustände schon in den frühen 80er Jahren im Priesterseminar St. Georgen in Frankfurt am Main erwähnt. Mir schien das damals völlig überzeichnet. Heute weiß ich, dass das vorschnell war, denn auch der jetzige Fall beweist, dass Priester ganz offen den Zölibat brechen und ihre homosexuellen Beziehungen scheinbar noch als besondere priesterliche Glaubensauszeichnung verstehen.

        Ich vermute aber stark, dass homosexuelle Gruppen innerhalb der Kirche frustriert sind, dass der Widerstand seitens der afrikanischen und asiatischen Bischöfe so entschieden ist. Nun geht es nur noch darum, die Kirche fundamental zu beschädigen, sie lächerlich zu machen. Entsprechend sehe ich auch das Verhalten von Danneels. Man muss acht geben, nicht nun auch noch das Geschäft dieser Gruppen zu betreiben, indem wir alle nur noch die Finsternis, aber nicht mehr das Licht in der Kirche sehen.

  22. Das Prinzip der Wirtschaft ist es immer mehr zu produzieren und genau da sind wir
    angelangt, alles stockt und jetzt wissen wir nicht mehr weiter, der Papst muesste
    jetzt den Tresor oeffnen und alles den Armen geben und die ganze Ruestungs-
    Industrie muesste eingestampft werden. Gott wuerde uns dann den sicheren Weg
    zeigen wie es weiter gehen kann.

  23. Meine Güte, welche Seifenopfer! Pünktlich zur Synode „outet“ sich so ein armes „Würstchen“ von „Priester“, das seinen schweren Priesteralltag nur durchstehen konnte, weil sein geliebter Eduard ihm durchgeholfen hat…

    Und die Tränen fließen, der arme, arme Kerl, wieder ein Opfer des Zwangszölibats…

    Wenn ich glaubte, dass das die Kirche ist und diese Typen gültig geweiht sind, dann würde es mir etwas ausmachen, aber so – nee: das ist nicht die Kirche, dieser Mann ist kein Priester, jedenfalls kein katholischer, und im übrigen sind diese Erscheinungen das, was die Liturgiereform innerlich bedeutet.
    Worüber wundert man sich?

    • Ha ha, ja so ist es eine Seifenoper. Mimimi, das Leben ist ja so hart, eine super Bildung immer erstklassig versorgt sein, leben im nobelsten Umfeld, ja die Welt ist so schlecht zu solchen schwulen Mädchen in priesterlichem Räuberzivil. Dann sollen sie doch alle bitte gehen. Gute Reise! Solche Heinis sollte man mal mit dem Fallschirm wo abwerfen wo wirklich Elend in der Welt tobt, aber das Elend wird zu ihnen kommen, Elend zu Elend das ist Resonanzgesetz, ich glaube kaum das solche Heulsusen die Physik ausser Kraft setzen können.

  24. Ausgerechnet ein polnischer Priester!
    Ein „Beweis“ dafür, daß nicht allein der europäische Westen Probleme hat. Das „Offene Bekenntnis“ dieses fast bemitleidenswerten Priesters war zu gut, um nicht den „Pferdefuß“ zu erkennen.
    Da stellt sich die Frage: haben „die“, die Hintermänner, das nötig, diesen Priester soz. von der Leine zu lassen und gerade jetzt? – Daß dieser polnische Priester so ist, das dürfte der Wahrheit entsprechen.
    Aber wurde diese Offenbarung (vom schlauen Priester selbst wie seinen unbekannten Ratgebern) nur deswegen in die Welt gesetzt, damit von soz. konservativer (oder wie auch immer) Seite der erwartete Aufschrei kommt?- Bestimmt ja, aber was steckt noch dahinter?
    Es geht jedenfalls auch um Irreführung. Das Ganze ist m.Er. eine Falle des Bösen, damit er, der Böse, umso besser zuschlagen kann.

    • Noch ein Nachtrag: die ganze Geschichte hier scheint auch, das ist das Gute, darauf hinzudeuten, daß die Homolobby im Vatikan soz. kalte Füße hat. Denn eines ist 100%ig sicher: es gibt starken Widerstand von vielen Kardinälen gegen die Aushebelung der Wahrheit und daran ändert sich auch nichts im Verlauf der Synode.
      Diese bewußte, würde ich fast sagen, Inszenierung deutet jedenfalls u.a. auf eine starke Nervosität in den Reihen der Homolobbyisten hin.

  25. Schon vor 1600 Jahren, als die Kirche zum größten Teil von den Irrlehrern des Arianismus besetzt
    war, sagte der Hl. Athanasius: „Die Katholiken, welche Gott in der heiligen Tradition treu bleiben, sind die wahre Kirche Jesu Christi, selbst wenn sie nur noch eine Handvoll sind.“

    Das gilt in unserer Zeit mehr denn je.

    Unser Herr sagte:“Viele sind berufen, wenige aber sind auserwählt.“

    Unsere allerseligste Mutter kündigte in ihrer Botschaft von La Salette an: “ Rom wird den
    Glauben verlieren und Sitz des Antichristen werden.“

    Spätestens seit dem Tode des letzten noch katholischen Papstes Pius XII. 1958 erleben wir doch genau das. Die Kirche ist von den Mächten der Finsternis unterwandert und besetzt,
    seien es nun „Modernisten“, Homoideologen oder andere Feinde Gottes.

    Warum wundern oder ärgern wir uns noch über den weiteren Niedergang dieser „Kirche“ ?
    Das was von der Öffentlichkeit als „Katholische Kirche“ dargestellt und wahrgenommen wird
    ist doch schon lange nicht mehr die Kirche unseres Herrn, welcher nur diese eine, seine
    Sancta Ecclesiam Catholicam gegründet hat und nicht tausende „Kirchen“ .

    Was uns bleibt ist die persönliche Weihe an des unbefleckte Herz unserer allerseligsten Mutter
    Maria nach dem Vorbild des Heiligen Ludwig Maria Grignion von Montfort, das Tragen des
    Karmelskapuliers und das tägliche betrachtende Beten des überlieferten Rosenkranzpsalters.

    Marienkinder gehen nicht verloren und unter dem Schutz unseres Herrn und der Himmelskönigin
    haben die finsteren Mächte keine Macht über uns.

    Si Deus pro nobis, quis contra nos ? ( Wenn Gott für uns ist, wer kann gegen uns sein ?)

    Schon in der Genesis wurde angekündigt, was der Allmächtige für das Ende der Zeiten
    beschlossen und was Maria in Fatima wiederholte: “ Am Ende wird mein unbeflecktes Herz
    triumphieren.“

    Und dieser Tag ist nicht mehr fern !

  26. Meiner Empfindung nach geht die Diskussion an der Hauptsache vorbei. Es gibt homosexuelle Paare, die in Achtung und Würde ihre Beziehung leben, sich treu sind und die Gebote Gottes befolgen, und es gibt heterosexuelle Paare, die permissiv und schnell wechselnde Partnerschaften haben. Niemand kann mir sagen, dass erstere in Sünde leben und zweite weniger. Eine andere Sache ist die Frage des Zölibats. Wenn ein Mann sich zum Priester weihen lässt, erwarte ich von ihm, dass er die Gebote der Kirche befolgt. Sonst verliert er für mich seine Glaubwürdigkeit.
    Ich hätte nichts gegen die Aufhebung des Zölibats, aber sie muss offen erfolgen und, da muss sich jeder klar darüber sein, dies würde die Kirche sehr verändern. Ob zum Besseren oder Schlechteren liegt an uns Katholiken. Wir sind die Kirche.
    Gänzlich verfehlt finde ich hier die herabsetzende Bezeichnung ‚Homos‘ etc. Homosexualität ist eine Veranlagung und somit grundsätzlich auch eine Gabe Gottes. Was der Einzelne damit macht, unterliegt seinem freien Willen. Wir sollten diese Menschen respektieren und ihnen in Liebe und Achtung begegnen.

    • „Wir sind die Kirche.“
      Wirklich, Olivier?
      Wir sind ihre Glieder, nicht die Kirche selbst. Wir sind die Reben, nicht der Weinstock.
      Aber aus Ihren Worten spüre ich, dass Sie es nicht anmaßend gemeint haben.
      Es ist keine Frage, dass jeder Mensch Respekt und Wohlwollen verdient, unabhängig seiner sexuellen Orientierung. Und unter anderem ist es auch eine Frage des Charakters meines Gegenüber, ob ich ihn mag oder eher Vorbehalte empfinde.
      Und auch Ihr Argument der Treue mag zuweilen stimmen.
      Allerdings kenne ich ein HS-Paar. Der eine verließ nach Jahren seine Frau, um mit seinem Partner zusammenzuleben, nachdem er zuvor zwei Kinder gezeugt hat.
      Nun lebt die Frau schon etliche Jahre alleine, sie sind offiziell noch verheiratet.
      Doch auch dem HS-Partner macht die immer wieder auftretende Untreue dieses vormaligen Ehemannes zu schaffen. Es sind also zwei Personen, die an dem unsteten Verhalten dieses Mannes leiden. Beide haben sich mir einmal anvertraut.
      Und wie ist es für die -mittlerweile erwachsenen Kinder, die mit dieser Situation klarkommen müssen?
      Wie denken sie insgeheim über ihren Vater?
      Ist da nicht viel Leid bei den betroffenen Personen?

      Ob Homosexualität eine Gabe Gottes ist, da habe ich eher meine Zweifel. Als Mann und als Frau erschuf Er sie, lese ich im Buch der Bücher. Und sicher eindeutig aufeinander hin geordnet, berücksichtigt man einmal diesbezüglich den Körperbau der beiden Geschlechter.
      Um dies zu erkennen, muss man noch nicht einmal gläubig sein.
      Warum es HS gibt, ob und welchen Sinn es hat …?
      Ob Prägung, ob vorherbestimmt, ob Erziehungsfehler oder falsche Vorbilder, wir können es nicht definitiv wissen.

    • @ Olivier

      Man kann ein einem homosexuellen Paar keine Gebote Gottes befolgen, da Gott wirklich ausdrücklich solche Verbindungen mißbilligt hat. Siehe Sodom und Gomorrha. Deutlicher geht es wirklich nicht. Und Christus sagt zu den Aposteln: „Wer auf Euch hört, hört auf mich“ (Lk 10, 16). Und das es im NT deutliche Verurteilung des Homosexualität gibt, wie auch im AT, und zwar seitens mehrerer Apostel, durfte sich schon herumgesprochen haben.

      Homosexualität ist ausschließlich durch Hedonismus zu rechtfertigen, der bekanntlich nicht lange währt, denn sie ist:

      1. Biologisch gesehen und naturrechtlich höchst unnatürlich, sowie gesundheitlich schädlich. Körperlich und psychisch.
      2. Gesellschaftlich war sie nirgends auf die Dauer toleriert, erst in der westlichen Welt seit ca. 1968.
      3. Von allen oder fast allen Religionen verurteilt.
      4. Sogar im Alten Griechenland als nicht dem Gemeinwohl förderlich erachtet, sogar bei Plato selbst, siehe seine recht späten „Gesetze.“
      5. Ihre These stellt die göttliche Offenbarung in Frage.
      6. Ihre These stellt die göttliche Überlieferung in der Kirche in Frage.

      Ihre These ist die „Wir sind die Kirche“-Einstellung: ich suche mir etwas aus, was mir gerade passt.

      Homosexualität ist grundsätzlich keine Veranlagung, sondern eine Wahl. Sie ist sicherlich keine Gabe, sondern höchstens ein Kreuz, wenn jemand diesen Weg schon beschritten hat und ihn verlassen möchte. Zu 90% ist es Sexsucht und wie alle Süchte mit extremen Lügen verbunden.

      Was gibt es daran zu respektieren? Entweder Sie kennen keine Homosexuellen und wissen nicht, wie es in diesen „Beziehungen“ tatsächlich aussieht oder Sie wissen es sehr wohl und verbreiten hier Desinformation. Denn wäre diese „Gabe Gottes“ wie Sie es nennen und diese „Partnerschaften“ wirklich so gut, so bräuchte man sie nicht dermaßen schönzureden. Man tut es aber. Warum wohl?

    • Noch etwas bezüglich Veranlagung. Solche Phantasien entstammen dem Homo Lager und nicht der Katholischen Kirche, man träumt dort von einem Homo-Gen aber würde sich ad absurdum führen da man sich als Genfehler auf 2 Beinen entlarven würde, so ein Gen müsste defekt sein, es impliziert den Tod. Wie die gute Marienzweig richtig sagt, gibt es mehrere bzw. viele Ursachen die zu so einem unnatürlichen Verhalten der Homosexualität hinführen können, mit der Phantasie der Veranlagung versucht man sich eine Ausrede, ein Hintertürchen, zu öffnen aber es wird nicht gelingen. Und das einige Katholiken nicht sehr gut auf das Homo Thema zu sprechen sind sollte klar sein, denn wenn homosexuelle Seilschaften konspirativ agieren ist das ein Verbrechen nicht nur hinter dem Rücken der Kirche auch hinter dem Rücken der Gesellschaft und ihrem Rückgrat der Familie. Man sollte nicht vergessen das es hier um kriminelle Energien sich handelt, und wie immer mehr darauf hindeutet organisierte Kriminalität. Die Historie lehrt, jede Gesellschaft die sich solchen dekadenten Leidenschaften hingab hat dem Tribut gezollt. Die Bezeichnung Homo ist in der Tat falsch, da haben Sie recht, denn Schwule haben sexuelle Angst vor Frauen was alles andere als männlich ist, daher ist es nicht korrekt einen Schwulen als Mann (Homo) zu bezeichnen.

    • @ Olivier

      „Homosexualität ist eine Veranlagung und somit grundsätzlich auch eine Gabe Gottes“

      Pädophilie wird von der positivistischen Wissenschaft als Veranlagung angesehen, ist sie daher also eine Gabe Gottes?

      Hier ließen sich noch eine ganze Reihe anderer sexueller Praktiken aufführen, die je nach Ausrichtung des „Wissenschaftlers“ als Veranlagung eingestuft werden. So z.B. extremer Sadismus.

      Und dann noch eine interessante Frage: Ist pathologisches Verhalten eine Gabe Gottes nur weil es zwanghaft erfolgt?

  27. Was nunmehr aus durchsichtigen Gründen von interessierten Kreisen an die Öffentlichkeit gebracht wurde, ist wohl lediglich die Spitze eines Eisbergs: homosexuell aktive Priester wie auch andere, die heimlich mit Frauen ein Verhältnis oder sonstwie eine geistige Störung haben.

    Ich erinnere mich noch gut an ein Gespräch vor vielen Jahren mit einer Römerin aus alteingesessenem adligem Geschlecht mit jahrhundertelangen und besten Verbindungen/Kontakten, auch familiären, in den Vatikan. Sie erzählte für mich damals unglaublicherweise von all diesen Dingen, die sich dort ereignen würden und war ziemlich aufgebracht darüber.
    Den Römern dürfte es am Allerwenigsten behagen, was sich im Vatikan so abspielen mag.

  28. @Olivier! Sie haben sich im Portal geirrt. Die Sodomie gehört zu den himmelschreienden Sünden. Im AT hat Gott befohlen, solche Menschen aus dem Volk Israel zu streichen. Das Schicksal von Sodom dürfte bekannt sein ?!

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