Die Linke stellt Grundrechte in Frage

Die-LinkeDie Partei der Linken steht mit dem Grundgesetz auf Kriegsfuß. Sie wollen das Demonstrationsrecht für sich nutzen, um beim ‚Marsch für das Leben’ für Andersdenkenden das gleiche Recht einzuschränken. Gleichzeitig setzen sie an die Stelle des grundgesetzlichen „Rechts auf Leben“ das Unrecht, ungeborene Kinder töten zu können.

Ein Gastbeitrag von Hubert Hecker.

Seit Lenins Zeiten haben die sozialistischen Linken ein gespaltenes Verhältnis zu Grund- und Freiheitsrechten. Für die eigenen Radikalforderungen beanspruchen sie lautstark Raum und Freiheit, zugleich verhalten sie sich übergriffig, um die Rechte von Andersdenkenden und politischen Gegnern zu behindern, zu stören und zu blockieren. Diese Erfahrung mussten die 4.600 Teilnehmer der „Demo für alle“ am 21. Juni in Stuttgart machen. Noch am gleichen Tag kündigten die Stuttgarter Antifa-Linken an, die „Blockadeversuche“ beim nächsten Mal zu „wirklichen Blockaden werden zu lassen“.

Blockade-Gebrüll der linken Freiheitsbekämpfer

Zwei Wochen später gab die Parteivorsitzende der sozialistischen Linken-Partei die Parole aus, den am 19. September in Berlin angesetzten „Marsch für das Leben zu blockieren“. So lautete die Überschrift der offiziellen Partei-Presseerklärung vom 29. Juni, verantwortete von Katja Kipping. Die Linken rufen ihre Gesinnungsgenossen dazu auf, sich den Demonstranten für das Lebensrecht ungeborener, kranker und alter Menschen „in den Weg zu stellen“. Aus vergangenen Erfahrungen ergeben sich die internen Direktiven, nach denen die linken Freiheitsbekämpfer mit Gebrüll, Trillerpfeifen, Stinkbomben, Wurfgeschossen und eben physischer Blockade-Gewalt die Demonstration für das Recht auf Leben massiv behindern wollen. Diese Stör- und Blockade-Aufrufe der Linken werden begründet und begleitet von Hetzreden gegen die Demonstranten: Das seien alle „religiöse Fundamentalisten“, die „mittelalterliche Parolen verbreiten“ würden.

Nur Lippenbekenntnisse zum Grundgesetz

Die Linke: "Recht auf kostenlose Abtreiung überall
Die Linke: „Recht auf kostenlose Abtreiung überall“

Das Grundgesetz garantiert das Recht von Einzelbürgern und Gruppen, ungehindert ihre Meinung zu sagen – auch auf Versammlungen und mit Demonstrationen (Art. 5 und 8). Die sozialistischen Linken haben diese Rechte als „Freiheit der anderen“ noch nie vollständig akzeptiert. Gregor Gysi z. B. meint generös zu sein, wenn er persönlich Andersdenkenden „zubilligt, ihren Standpunkt bei einer Demonstration zum Ausdruck zu bringen“. Der Charakter der Grundrechte besteht aber darin, dass die Menschen dieser Freiheiten von Natur aus haben – abhängig weder von Staates Erlaubnis noch von Gysis Zubilligung.

Noch verlogener ist das Lippenbekenntnis von der Parteivorsitzenden der Linken: Sie „teilt die Auffassung, dass Meinungs- und Versammlungsfreiheit hohe Güter“ seien. Das Hochhalten von Grundwerten ist einer der linken Tricks, um bequem darunter durchzuschlupfen. Denn im nächsten Satz ihrer Erklärung vom 7. September bekräftigt sie ihren alten Aufruf, den kommenden Marsch für das Leben zu behindern und zu blockieren. Als Begründung für diese Störaktionen faselt sie von „legitimen Mitteln“ und „zivilem Ungehorsams“. Daraus ergibt sich, dass die Partei der Linken das Grundrecht auf ungehinderte Versammlungs- und Demonstrationsfreiheit für andere nicht voll akzeptiert. Die Exkommunisten zeigen eben doch immer wieder, dass sie aus dem Unrechtsstaat DDR erwachsen sind, in dem die sozialistische Partei festlegte, wer was sagen durfte und welche Pro-Demonstrationen erlaubt waren.

Die demokratischen Parteien und Medien versagen

Die Linke - Karl Marx
Die Linke – Karl Marx

Im Rahmen der freiheitlich-demokratischen Grundordnung hat der Staat die Pflicht, die ungestörte Wahrnehmung der Grundrechte zu gewährleisten. Die Exekutive macht das, indem sie mit massiver Polizeipräsenz die Demonstranten in Berlin von den verbalen Hassattacken und physischen Störaktionen abzuschirmen versucht. Es ist aber völlig unverständlich, warum der Staat nicht im Vorfeld gegen den grundrechtswidrigen Blockadeaufruf der Linken vorgeht. Dieser Angriff auf Grundrecht und Grundgesetz wiegt umso schwerer, als die Linke eine parlamentarische Partei ist und in einigen Ländern sogar in der Regierung sitzt. Ebenso hätten die anderen Parteien die demokratische Pflicht, die Grundrechts-Blockade der Linken anzuprangern. Auch von den Medien, die sich gern als die vierte (Kontroll-)Gewalt sehen, hat man keinen Aufschrei, nicht einmal ein leichtes Ansäuseln gegen den Grundrechtsverstoß der Linken gehört.

In der Spur des DDR-Unrechtsstaates

Bei dem Grundrecht auf Leben wird noch deutlicher, dass die sozialistische Linke mit dem Grundgesetz auf Kriegsfuß steht. „Jeder hat das Recht auf Leben“ heißt es ganz vorn im Grundgesetz Art. 2, Absatz 2. Schon bei der Verabschiedung der Verfassung 1949 in den Länderparlamenten stimmten die damaligen Kommunisten durchgehend gegen das Grundgesetz und speziell gegen das Menschenrecht auf Leben. Denn Lenin hatte 1919 die Direktive ausgegeben: Die Angehörigen der Bourgeoisie (im damaligen Russland etwa 10 Mill. Menschen) hätten kein Recht auf Leben ebenso wenig die ungeborenen Kinder. Die Sowjetunion führte als erstes Land der Welt die freie Abtreibung von Ungeborenen auf Staatskosten ein. In dieser „Kultur des Todes“ marschierte auch die DDR vorneweg. Seit 1972 konnten Schwangere beliebig oft in der Drei-Monats-Frist ihr Kind in staatlichen Kliniken entfernen lassen. Gesetzlich kaschierte man die tödlichen Eingriffe als „Schwangerschaftsunterbrechung“ (sic!). Seither waren die Abbruch-Zahlen in der DDR etwa dreimal so hoch wie in der Bundesrepublik nach dem Indikationsgesetz von 1976. Die schrankenlose Abtreibungspraxis war Ergebnis einer staatlichen Rechtsverdrehungspolitik, die das Grundrecht auf Leben aussetzte und zugleich den Frauen suggerierte, sie hätten ein „Recht“, über Leben und Tod ihrer ungeborenen Kinder zu entscheiden.

Das Grundrecht auf Leben wird in ein vermeintliches Recht zu töten verkehrt

Nach dem gleichen Muster geht ‚Die Linke’ heute vor – und erweist sich so zumindest in diesem Punkt als SED-Nachfolgepartei: Frau Kipping verleugnet das grundgesetzlich gesicherte Lebensrecht von ungeborenen Kindern, wie es die ständige Rechtssprechung des Bundesverfassungsgerichts festlegt. Mit der Aussage, „erst mit der Vollendung der Geburt wird der Mensch zum Träger von Grundrechten“, erklärt sie die ungeborenen Menschen zur freien Verfügungsmasse von Bio-Gewebe. Daraus folgt der barbarische Schluss, dass man das im Mutterleib heranwachsende Kind genauso herausschneiden könne wie einen Blinddarm. Das grundgesetzliche „Recht auf Leben“ verkehrt Frau Kipping in ein vermeintliches Recht zu töten, wenn sie das legitime Selbstbestimmungsrecht der Frau auch auf das ungeborene Kind ausweiten will. Dieser Grundrechtsverdrehung hat das Bundesverfassungsgericht schon vor zwanzig Jahren Abwehrriegel vorgeschoben. Den Leitsatz 4 vom 28. 5. 1993 sollte sich Frau Kipping über ihren Schreibtisch kleben: „Das Lebensrecht des Ungeborenen darf nicht, wenn auch nur für eine begrenzte Zeit, der freien, rechtlich nicht gebundenen Entscheidung eines Dritten überantwortet werden – und sei es selbst der Mutter.“

Text: Hubert Hecker
Bild: Wikicommons/Die Linke – Wedding (Screenshot)

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fredius

Diese linken Gruppierungen haben noch nie ein rechtes Verhältnis zur Demokratie gehabt. Lautstark wollen sie immer wieder ihre einseitigen linken, demagogischen, menschenverachtenden Ideologien durchdrücken. Wie alle linken Bewegungen kennen sie weder Moral, Glauben oder Sitte. Ihr Hauptfeind ist, wie könnte es anders sein, der christliche Glaube. Deshalb haben sie die Abtreibung, Homo-Ehe und Sexbewegung auf ihr Schild gehoben und unterstreichen damit ihre gottlosen Bestrebungen. Mit viel Geld und Unterstützung, keiner weiß wer dahinter steht, üben sie ihre radikalen Auftritte aus. Beobachter sind der Meinung, die Gelder könnten von der finanzstarken Homo-Lobby kommen oder sogar von den Freimaurern.

Chlodwig

Eigentlich müßten die Freimaurer ein ideales Feindbild für die Linksextremen sein: elitär und „frauenverachtend“. Allerdings scheinen linke Angriffe auf Logen-Häuser die absolute Ausnahme zu sein. Die Konstellation der radikalen Linken als nützliche Idioten der „Mysterien“schulen liegt auf der Hand.

voltenauer

Zu Ihrem letzten Satz :
Es sind keine Idioten, sondern deren Kinder – sie haben eine Aufgabe.

Feuerbach

Interessanter Versuch die Faktenlage für sich umzudeuten. Dabei wird aber, mal wieder, verschwiegen, dass auch für die Gegendemonstranten das Demonstrationsfreiheit gilt.
Weder das Recht auf Meinungsfreiheit noch das der Versammlungsfreiheit bedeuten, dass den geäußerten Meinungen nicht widersprochen werden darf.
Ob §21 VersG Anwendung findet, muss im Einzelfal entschieden werden, i.d.R. aber nicht.
Glücklicherweise ruft ja nicht nur dir Linke, sondern viele Organisationen zur Blockade auf und hoffentlich werden diesem Aufruf viele folgen.

Mimi

Sicherlich gilt auch für die Gegendemonstranten das Recht auf Demonstration und Meinungsfreiheit. Dies beinhaltet aber NICHT, die Aktivisten für das Lebensrecht KÖRPERLICH anzugreifen. Doch so läuft es. Während die Lebensrechtler friedlich ihren Weg gehen, werden sie bespuckt, beworfen, oder es werden ihnen die Kreuze aus den Händen gerissen. Nennen Sie das Demonstrationsfreiheit?

Chlodwig

Wer sich schon „Feuerbach“ nennt, der kann nur ein kirchenfeindlicher Troll sein.

Marienzweig

Jeder, Herr Feuerbach, darf demonstrieren, dies sagt uns das Grundgesetz zu – so natürlich auch die Linke.

Gegen-Demonstration bedeutet aber nicht, die andere Gruppe zu attackieren, körperlich übergriffig zu werden, in dem ihr Gegenstände -in diesem Falle- Kreuze aus der Hand gerissen werden und durch bewusstes Verursachen von ohrenbetäubendem Lärm die notwendige Kommunikation zu stören, wenn nicht gar zu verhindern.
Die Lebensschützer demonstrieren still, aber dafür um so eindringlicher, die Linken führen sich einfach nur wie ein Mob auf.
Kein Grund also, stolz auf sie zu sein!

IMEK
Die Blockierung einer genehmigten Demonstration ist eine Straftat. Es existiert ein Straftatbestand, der es verbietet, sog. nichtverbotene Versammlungen zu stören. Gem. § 21 VersammlG ist es u. a. untersagt, nichtverbotene Versammlungen oder Aufzüge zu verhindern bzw. u. a. ihre Durchführung zu vereiteln. Der vorgesehene Strafrahmen reicht hier bis zu drei Jahren Freiheitsstrafe oder Geldstrafe. Schließlich wäre auch noch je nach Konstellation und Ausführung grundsätzlich an eine strafbare Nötigung gem. § 240 StGB zu denken. Hier gilt der gleiche Strafrahmen wie bei § 21 VersammlG. Des Weiteren handelt es sich sowohl bei § 21 VersammlG als auch bei § 240 StGB… weiter lesen »
MEIERS
@Feuerbach, Sie verwechseln zwei Begriffe. Das Recht, nach einer Demonstration, eine andere Demonstration durchzuführen, um einen gegensätzlichen Standpunkt zu vertreten, das nicht bestritten werden kann, und einen Anspruch in den Verlauf einer Kundgebung einzugreifen, um die Meinungsäusserungsfreiheit eines Gegners zu unterbinden. Genau um dieses letztes Problem handelt es sich. Die Linke versteht es als „Meinungsäusserungsfreiheit“, wenn sie in den Ablauf einer legitimen Kundgebung eingreift, mit Blockaden, Trillerpfeifenkonzerte, Gewaltakte. Dieser Begriff der „Meinungsäusserung“ wird von der Verfassung nicht gedeckt, was verständlich ist. Er läuft nämlich auf Zustände wie in der Weimarer Republik hinaus. Nur derjenige, der in der Lage und entschlossen… weiter lesen »
defendor
Der Massenmord an ungeborenen beseelten Kindern findet unter „demokratischer“ Flagge statt; sie „diktiert“ also den Babycaust und wird somit in diesem Fall zur Diktatur der Demokratie mit „humanistischer“ Willkür. Letztere geniesst das Wohlwollen der Abtreibungs-Pilatusse in parteiübergreifender Politik und Gesellschaft. Hw Milch’s nachfolgende Umschreibung passt insbesondere auf das Verhalten der Partei „Die Linke“, aber ebenso allgemein auf die mehrheitlich „gesellschaftsfähige“ uniforme Todeskulturmentalität. - „Überall, wo  Christus nicht in seiner  absoluten Massstäblichkeit anerkannt wird, in seiner Letztwahrheit,  wo Begriffe wie Humanität, Fortschritt, bessere Welt  über die Wahrheitsfrage gesetzt bzw. unter Ausklammerung der Wahrheitsfrage proklamiert werden,  wird der Lebensraum für den freien Einzelmenschen… weiter lesen »
Chlodwig

Selbstverständlich werden politische Linke vom Geist Satans angetrieben. Deren Menschenverachtung, die scheinheilig als „Humanismus“ verkauft wird, spricht für sich.

Grinjow
Was für ein Segen wäre es wenn sich die Haltung der Linken im Bereich von LGBT, Abtreibung, Sterbehilfe und ähnlichen ethisch und weltanschaulich bestimmten Politikbereichen verändern würde. Auch im Bereich der Migrationspolitik, die seit Jahren ausschließlich den Interessen der Wirtschaft dient, eigentlich der Ansatzpunkt für Marxisten. Weg von „liberalen“ Denkweisen, wie sie für von Freimaurern inspirierte Politik stehen. Hin zu Politik aus Humanismus, der sich aus gesundem Menschenverstand statt aus Pseudowerten à la französische Revolution speist. Auch die linke Geschichtsverklärung ist auf einem erbarmenswerten Stand. Vielleicht weist uns Lateinamerika einen Weg aus dem Dilemma von Glaube und Sozialismus. Es gibt… weiter lesen »
Chlodwig

Satan ist der ewige Affe Gottes. Daher bedient er sich der linken Ideologie, um christliche Gesellschaften zu zerstören und auf diesem Wege möglichst viele Seelen in den höllischen Abgrund zu reißen. Die kirchliche Soziallehre sagt, was zu tun ist, weshalb sozialistische Besserwisser so überflüssig sind wie ein Kropf.

Grinjow
Ich glaube die folgenden Texte fallen ebenfalls unter linke Ideologie: Der reiche Jüngling → Mk 10,17-27; Lk 18,18-27 16 Und siehe, einer trat herzu und fragte ihn: Guter Meister, was soll ich Gutes tun, um das ewige Leben zu erlangen? 17 Er aber sprach zu ihm: Was nennst du mich gut? Niemand ist gut als Gott allein! Willst du aber in das Leben eingehen, so halte die Gebote! 18 Er sagt zu ihm: Welche? Jesus aber sprach: Das »Du sollst nicht töten! Du sollst nicht ehebrechen! Du sollst nicht stehlen! Du sollst nicht falsches Zeugnis reden! 19 Ehre deinen Vater… weiter lesen »
Chlodwig

@ Grinjow

Sie haben glatt den Sinn meiner Worte verfehlt.

Grinjow

Wenn ich mich nicht auf Schlagworte einlasse, die für mich keinen Sinn machen und Sie statt dessen darauf hinweise, dass Gottes Sohn uns selber dazu anhält, gegenüber Reichtum skeptisch bis ablehnend zu sein und die Gerechtigkeit im Umgang miteinander zu lieben ? Linke Ideologie ist für mich nicht nur Gulag, Zarenmord und von mir aus Stasi. Aber gut.

Stella
Viel interessanter wäre doch mal die Frage zu stellen,wer definiert eigentlich,was die „richtige“ Meinung ist!? Letztenendes sind wir alles Menschen und doch angeblich alle gleich,wieso kann es dann úberhaupt so gravierende Meinungsunterschiede geben!? Wenn immer nur Menschen entscheiden,was richtig und falsch ist dann ist es heute dies und morgen das,je nach politischer Richtung. Die letzten 100 Jahre kann man das doch in beeindruckender Weise verfolgen. Für das,wofür man gestern eingesperrt wurde.wird man heute gefeiert und so geht es am Ende ewig weiter. Das menschliche Tun und Denken ist also nicht nur widersprüchlich sondern auch sehr begrenzt. Christen haben es da… weiter lesen »
Chlodwig
Daß die Linken in der Apokalypse eine verheerende Rolle spielen werden, ist offenkundig. Kurz vor der Oktoberrevolution 1917 und mitten im Ersten Weltkrieg teilte die Allerseligste Jungfrau Maria den drei Hirtenkindern im portugiesischen Fatima mit, Rußland dürfe keinesfalls in die Hände der gottlosen Bolschewiken fallen, sondern eine Weihe dieses Landes an Ihr Unbeflecktes Herz müsse stattfinden. Die Gottesmutter prophezeite, am Ende des nächsten Pontifikats (Papst Pius XI.) werde großes Übel über die Welt kommen, sollte man Ihre Warnungen nicht ernst nehmen. Und tatsächlich starb 1939 Pius XI. und knapp sieben Monate später brach in Europa mit dem Einmarsch der deutschen… weiter lesen »
J.G.Ratkaj

Die linke Ideologie in der Grundlegung von Gramsci hat längst andere Parteien auch ergriffen. Die Linke bildet nur die Sturmfront.

Chlodwig

Während die CDU linker Ideologie ein bürgerliches Feigenblatt verpaßt, spielen die offenen Sozialisten die Rolle der Truppe fürs Grobe.

J.G.Ratkaj

So ist es. Selbiges gilt für die Schwesterparteien der CDU innerhalb der EVP (mit Ausnahme der ungarischen Fidesz, der kroatischen HDZ und einigen anderen).

Chlodwig

Deutschland muß jetzt den Ungarn und ihrer Fidesz-Regierung sehr dankbar sein, die Welle von illegalen Einwanderern gestoppt zu haben.

Chlodwig

Letzten Endes sind Karl Marx und seine Anhänger Links-Hegelianer. Die deutsche Philosophie des 19. Jahrhunderts hat der Welt viele neue Erkenntnisse gebracht, leistete aber auch kirchenfeindlichen Irrlehrern wie Marx/Engels, Ludwig Feuerbach und Friedrich Nietzsche Vorschub. Die Ideologie der radikalen Linken zeigt sehr deutlich, wie einige falsche Grundsätze schlimmste Folgen für die Menschheit haben können. Daß heutzutage nur der Nationalsozialismus verdammt wird, aber bei den Kommunisten meistens so getan wird, als handele sich um Menschen edelster Gesinnung, ist äußerst gefährlich. Politische Extremisten, die Gewalt als legitimes Mittel zur Durchsetzung von Zielen betrachten, sind nichts weiter als Abschaum.

voltenauer

Etwas erhellendes :
Karl Marx schrieb sein kommunistisches Manifest angeblich im Autrag der Rothschilds.
Das ist für mich nachvollziehbar.

Ulrich

Marx war auf jeden Fall ein eingeweihter Hochgrad-Bruder.

zeitschnur
Nun ja – nicht nur die Linke stellt Grundrechte in Frage… Das tat traditionell auch … die katholische Kirche. Wer gegen Pressefreiheit wetterte und die Religionsfreiheit ablehnt, der ist ja auch nicht konform mit den „Droits de l‘homme“… Ich möchte da nur dran erinnern. Denn viele, die sich heute und hier über die reale und total verweltlichte „Konzilskirche“ erregen, tun es eben deshalb, weil die Kirche sich ideologisch auf die Basis der Menschenrechte gesetzt hat. Und in der Piusbruderschaft bekommt man dann allerhand zu hören, was absolut nicht übereinstimmt mit den Grundrechten… Die „Grundrechte“ wiederum basieren auf den Menschenrechten und… weiter lesen »
Reinhold

Einfach gelogen. Die Kirche wollte Grundrechte in Frage stellen ? Das ist ein ungeheuerlicher Vorwurf, der jeder Grundlage entbehrt. Richtig ist vielmehr, dass die Kirche enteignet wurde, dass sie unter Bismarck geknechtet wurde. In den republiken hat sie sich immer für die Freiheit eingesetzt und somit auch für die Freiheit Anderer auf religiösem, politischen und anderen Gebieten. Zeitschnur hat wieder einmal mehr ihre Schnitzeljagd veranstaltet bzw. zu veranstalten versucht, in wirklichkeit ist nämlich die SED-identische Linke das Thema, von dem WASG-Anteil können wir getrost absehen, denn er ist personell, materiell und erst recht politisch bedeutungslos.

zeitschnur
Blödsinn! Lesen Sie einfach mal nach, wie das Lehramt auf die ganze „Droits de l‘homme“-Debatte im 19. Jh schriftlich (!!!) reagiert hat. Nicht alles, was Sie nicht wissen, gibt es deswegen nicht. Die katholische Kirche hat genau das abegelehnt! So scharf allerdings wie @ Ratkaij würde ich es nicht sehen, zumal ja im übrigen auch Leo XIII. sich für die Demokratie geöffnet hatte, wenn auch in Grenzen und ohne diese „Grundrechte“-Debatte zu bestätigen. Ebenso hat sich auch Pius X. positiv geäußert zur Demokratie und ausdrücklich bestätigt, dass es für das Wirken der Kirche nicht erheblich ist, welche Staatsform eine Nation… weiter lesen »
J.G.Ratkaj
(Zu ihrem ersten Absatz da es uninteressant ist wer diese Systeme der Demokratie und deren Grundrechte achtet oder nicht achtet, überhaupt jetzt wo diese ohnenhin kollabieren): Deswegen finde ich es auch immer befremdlich wenn Traditionalisten oder Konservative Adenauer oder de Gaulle so sehr schätzen oder noch schlimmer diese Potentaten der autoritären Regime oder der Falange. Der politische Katholizismus, welcher die Aussöhnung der Kirche mit den revolutionären Ideen und „Werten“ ja pflegte hat das Unglück was derzeit passiert maßgeblich mitvorbereitet. Bereits lange vor dem Konzil. Die absolute Verweigerungshaltung von Pius VIII., Leo XII. und natürlich Gregor XVI. und Pius XI. gegenüber… weiter lesen »
Chlodwig

Adenauer und de Gaulle waren beide Mitglieder der freimaurerisch geprägten Paneuropa-Union. Nach dem CIC von 1917 war schon jene Mitgliedschaft hochgradig bedenklich. Die Zentrumspartei wie auch nach dem Krieg die CDU standen für deutschen Linkskatholizismus. Heute stehen die Unionsparteien nicht einmal mehr dafür.

Wo Sie implizit Francisco Franco ablehnen, so bleibt jedoch anzumerken, daß er eine gute Religionspolitik umsetzte. Damals war in Spanien der Katholizismus Staatsreligion und genoß als einziger Glaube das Recht auf Öffentlichkeit und staatliche Förderung. Alle anderen Konfessionen waren ins Private verwiesen. So etwas ist auch für die heutige Zeit vorbildlich.

J.G. Ratkaj

Bezüglich der priviligierten Stellung der katholischen Religion im damaligen Spanien gebe ich Ihnen natürlich recht.
Auf der staatsrechtlichen Ebene finde ich aber die Regierung General Francos nicht förderlich. Nach dem Sieg und der Wiederherstellung der Ordnung hätte er die Regierungsgewalt in die Hände eines Monarchen übertragen sollen. Vornehmlich einem der Prätendenten aus der karlistischen Linie (v.a. Don Javier de Borbón, gest.1977).

ein besorgter Christ

das ist ein richtig gutes Bild!
Nur zu optimistisch, weil die Leute ja doch noch den richtigen Zug erwischen!

zeitschnur

… ja, was den Schluss des Bildes betrifft, haben Sie recht!

VR

Wenn ich richtig informiert bin, hat Deutschland eine CDU-Kanzlerin, einen CDU- Innenminister und einen SPD-Justizminister im Kabinett Merkel. Was könnten also Linke ausrichten, wenn die Merkelregierung eine andere Politik durchzusetzen gewillt wäre? Lasst Euch nicht ablenken von den wahren Verantwortlichen. Die Staatsanwaltschaft ist weisungsgebunden. Wer erteilt denn Weisungen, Katja Kipping oder vielleicht Margot Honnecker aus Chile?

Reinhold

Die Linke kann trotzdem Grundrechte in Frage stellen. Solange sie die Macht nicht hat, bleibt es eben dabei und wird nicht zum Gesetz. Die Kanzlerin macht doch im Übrigenschon längst keine CDU-Politik mehr, sondern regiert nach Gutsfrauenart im Sinne der SPD, Grünen.

VR

Ich beobachte immer wieder verwundert, warum man sich dauernd an irgendwelchen Politikkrakeelern abarbeitet (Platz 1 auf der Hitliste belegt glaube ich schon seit einiger Zeit Claudia Roth, weil sie z. B. so wunderbar und offensichtlich mit den ungewaschenen Stinkern der Antifa sympathisiert), man schlägt drauf ein, während die Frau mit der Raute das Land unbehelligt und ohne dass sie beim Publikum einen größeren Beißreflex auslöst, ins Chaos stürzt – aber vielleicht wendet sich das Blatt ja gerade.

Chlodwig

@ VR

Die Grünen verfechten sehr rabiat die „Neue Weltordnung“. Die Unionsparteien und die SPD gehen mit einem etwas langsameren Tempo vor, damit es ähnlich wie beim Frosch im sich stetig weiter erhitzenden Kochtopf läuft. Der einzige Ausweg aus dem Dilemma ist die politische Hochreaktion, die die katholischen Monarchien wieder errichtet, doch leider wird eher die Apokalypse kommen.

Reinhold

Wen wundert denn das ? Ohne die SED-Vorgängerschaft gäbe es keine parlamentarische Linke. Das ist doch der zentrale Punkt. mit dem Riesenvermögen der SED ließ sich schon Politik machen.
Schlimm ist nur, dass die SPD ganz im Gegensatz zu ihrem ersten Naschkriegsvorsitzenden Kurt schumacher mit ihr gerne ein Bündnis auf Bundesebene einginge.
Von der Presse wird die linke wohl gelitten aus welchen gründen auch immer.

Chlodwig

Dann schauen Sie einmal ins Buch „Freimaurersignale in der Presse: Wie man sie erkennt und was sie bedeuten“ von 1997. Darin steht klar geschrieben, daß Gysi eine knallrote Socke ist, jüdische Herkunft hat und deutscher Medienliebling ist. Selbst in der Phase zwischen 2002 und 2005, als die PDS in die bundespolitische Bedeutungslosigkeit hinabzusinken schien, wurde Gysi weiterhin schön in alle möglichen idiotischen Talgrunden des Staatsfernsehens eingeladen. Man hat es tatsächlich in unserem Land mit einer Demokratie-Simulation zu tun.

Reinhold

Treffend formuliert. die Demokratie ist unvollständig, da die „vierte“ Gewalt völlig undemokratisch agiert.

voltenauer
Wie Sie bin ich ebenso ein absoluter Verfechter der alten katholischen Monarchien. Ein alter Arbeitskollege von mir sagte in früheren Jahren immer wieder zu mir : „Das beste ist eine vernünftige Diktatur.“ (Er dachte dabei aber nie an die Monarchie) Ich habe es etwa zwei Jahrzehnte lang nicht begriffen. Erst in den letzten Jahren wurde mir vor diesem Hintergrund klar, dass er unbewusst die Monarchien meinte. Sie waren im Wege und konnten nur mit Hilfe des Ersten Weltkrieges beseitigt werden. Das war das Hauptziel des Ersten Weltkrieges (der zweite brachte die vollständige Kontrolle Europas für die Hochfinanz – ein freimaurerischer… weiter lesen »
zeitschnur
Jaja, so sehnt man sich eben immer zurück „an die Fleischtöpfe“ Ägyptens… Letztendlich hat das Volk israel diesen Freiheitsverlust schon gegen Gottes Rat erzwungen… Gott wollte sie in Freiheit führen, aber sie schrien nach einem König… Gott ließ sie durch den Propheten Samuel eindringlich vor der Königsherrschaft warnen…sie aber ignorierten diese Warnung… …und gleich ihr erster, wenn auch von Gott erwählter König führte das Haus Israel an den Rand des Untergangs… … bitte, wir fallen offenbar immer weiter zurück! Wenn man eines lernt aus dem allen, ist dies, dass es keine „christliche“ Herrschaft gibt. Diese angeblich „katholischen“ herrschaften hatten fast… weiter lesen »
J.G. Ratkaj

„Die Crux ist, dass wir her keine bleibendes Statt haben.
Uns ist kein irdisches Reich verheißen.“

Da ist Ihnen zwar recht zu geben. Doch sehe ich trotzdem noch immer einen großen qualitativen Unterschied zugunsten des ancien regimes (es geht nicht allein um „gender“ und „Sexualpolitiken“ und um das Privatleben der Fürsten) im Vergleich mit der heutigen plebejischen Pornokratie und ihrem Rechtspositivismus.
Natürlich ist eine Restauration ausgeschlossen und nicht mehr möglich (deswegen finde ich die Träumereien hiezu sehr unpassend deplaziert) aber in der bloßen Bewertung ist doch die Epoche nach 1789 die sozial, kulturell und politisch abgrundtief hässlichste Epoche seit Christi Geburt.

zeitschnur

@ J.G. Ratkaj

O, das weiß ich nicht. Keiner von uns hat das erlebt. Es ist eben nicht gleich fürs Volk, was der Herrscher so treibt…

Da reden Sie genauso wie jene Linken, die sagen die Ehemoral eines Willy Brandt hätte nichts mit seiner Politik zu tun..

… das glaube ich nicht!

J.G. Ratkaj

Ich würde auch die Regierung Brandts nicht anhand seinen privaten Vorlieben oder seiner Liebschaften bewerten, ebensowenig tue ich das bei den Fürsten. Dieses alarmistische und sensationalistische Herumgraben im Privatleben der Elite ist nicht schicklich. Auch geht es die Regierten nichts an.

zeitschnur

… nein, das meinte ich nicht! Viele sagten aber: Wenn ein Politiker ein Ehebrecher ist, ist er nicht geeignet, sein Amt ordentlich und treu zu führen. Man kann nicht zweien Herren dienen.

Da ist etwas dran: Wie soll ein notorischer und abgebrühter Sünder in Sachen Ehemoral dann im alltäglichen Politkgeschäft ein Ausbund an Redlichkeit und Wahrhaftigkeit sein?!

Und warum hat dann Johannes der Täufer Herodes kritisert?

Reinhold

Zu Gringow: Der Sozialismus, um bei den Linken zu bleiben, brachte nur Massenvrerarmung mit sich. Darunter leiden noch etliche Staaten, die zwischenzeitlich dieses System abgeschafft haben und aus diesen Staaten wie Albanien und früheren Teilen Jugoslawiens kommen auch jetzt sehr viele Menschen zu uns.

VR

Heidi Mund, Ex-Kommunistin – jetzt Protestantin

https://www.youtube.com/watch?v=JLkxWryFyx8

Reinhold

Wenn man hier so manches liest, braucht man sich nicht über den Niedergang der Kirche zu wundern. Ich will mich dabei nicht auf Einzelne focussieren. Wo Klarheit gegeben ist, wird herumgeredet.

zeitschnur

Wie gut, dass wir dann Rechtgläubige wie Sie haben, die wissen, wo der Hammer hängt und sich erleichtert auf die eigene Schulter schlagen können und vor Gott bekennen, dass sie nicht so sind wie diese anderen…

Daran wird die Kirche sicher genesen – so wie schon das alte Israel.

Reinhold

Danke für diese Worte der Anerkennung. Der Vergleich mit dem alten Israel erfüllt mich voll Stolz. Die Kirche ist indes ius Divinum und kann als solche nicht genesen noch sonst so Etwas, was Vergänglichem anhängt. Gott weiß das übrigens, dass ich so bin, das muss ich ihm nicht erst erzählen.

zeitschnur

… na sehen Sie … sag ich doch … solange es noch Pharisäer gibt, ist noch Hoffnung…

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