Amerikanische Beamte widerstehen der Diktatur der Homo-Lobby

Wo alle gleischgeschaltet sind gibt es Menschen, die widerstehen
Wo alle gleischgeschaltet sind, gibt es immer Menschen, die widerstehen

(Washington) In allen Diktaturen treten Menschen auf, die bereit sind, für ihre Prinzipien einzutreten, zu beharren, zu widerstehen und wenn nötig auch zu sterben. Im konkreten Fall geht es um die Diktatur der Homo-Lobby, die mit Hilfe von Politikern, Richtern und Unternehmern in den USA die Oberhand zu gewinnen droht. Ein Einfluß, der verheerende Folgen nicht nur für den übrigen Westen, sondern für alle Erdteile hat, die unter dem Einfluß dieser Weltmacht stehen. Einer, der aufsteht, ist der seit Januar amtierende 51. Generalstaatsanwalt von Texas, Ken Paxton.

Am 26. Juni fällte der Oberste Gerichtshof der USA ein weiteres Urteil zugunsten der „Homo-Ehe“. Die Höchstrichter, die bereits das Bundesgesetz zum Schutz der Ehe als Verbindung zwischen einem Mann und einer Frau gekappt hatten, erklärten nun die „Homo-Ehe“ für das gesamte Bundesgebiet für zulässig. Damit erhöht sich der Druck auf die letzten 13 Staaten noch mehr, für die Homosexualität eine Privatangelegenheit ist, aber nicht Gegenstand staatlicher Anerkennung sein kann.

Gegen das Urteil empörten sich Staatsbeamte mehrerer Staaten, darunter von Texas und Mississippi. Sie gaben bekannt, keine Dokumente für „Homo-Eheschließungen“ auszustellen und berufen sich dabei auf ihre Gewissensfreiheit.

Rechtsbeistand gegen Unterdrückung der Gewissensfreiheit

Generalstaatsanwalt Ken Paxton sicherte allen texanischen Beamten legale Unterstützung zu, die „nicht gegen ihr Gewissen“ handeln wollen.

„Ich verteidige meine Religionsfreiheit. Ich glaube, daß die Ehe eine Verbindung zwischen einem Mann und einer Frau ist, so wie es die Bibel sagt.“ Mit diesen Worten wird Katie Lang vom The Texas Tribune zitiert, County-Sekretärin von Hood in Texas. Ihre Haltung könnte sie ihre Stelle kosten. Genauso könnte es allen Beamten und staatlichen Angestellten ergehen, die sich der Homosexualisierung verweigern. Im besten Fall drohen ihnen Geldstrafen.

Ihnen kam nun Generalstaatsanwalt Ken Paxton zu Hilfe, der jedem Staatsangestellten seinen Rechtsbeistand anbot, der wegen der Weigerung die „Homo-Ehe“ anzuerkennen, Schwierigkeiten bekommt. Paxton begründete seinen Schritt, der in den USA für großes Aufsehen sorgt, damit, daß niemand zu etwas gezwungen werden kann, was gegen seine religiöse Überzeugung verstößt.

Homo-Lobby tobt

Paxton gab bekannt, daß er jedem zur Verfügung stehe, der sich aus Gewissensgründen der Anerkennung oder der Mitwirkung an einer „Homo-Ehe“ verweigert: „Viele Rechtsanwälte sind bereit, Gewissens- und Religionsfreiheit dieser Beamten zu verteidigen“. Paxton gehört zu jenen, die den Obersten Gerichtshof nicht für berechtigt halten, sich auf diese Weise in die innere Gesetzgebung der Einzelstaaten einzumischen.

Paxtons Kampfansage trieb der Homo-Lobby und deren homophilen Unterstützern den Zorn ins Gesicht. Die den Demokraten nahestehende US-Generalstaatsanwältin Loretta Lynch tobte. Man werde „sicherstellen, daß sich Texas‘ Beamte nicht lustig machen über höchstrichterliche Entscheide und gleichgeschlechtliche Paare diskriminieren“.

Text: Giuseppe Nardi
Bild: InfoVaticana

drucken
Wenn Ihnen dieser Artikel gefallen hat:
Unterstützen Sie bitte Katholisches.info mit einer Spende.
Zuwendungsübersicht

39 Comments

  1. Menschengedachte „höchstrichterliche Urteile“ sind Schall und Rauch. Es ist an der Zeit derartigem Treiben entgegenzutreten und sich diesen Schand-“Urteilen“ zu widersetzen wie aktuell in den USA. Über diesem Schand-“Urteil“ wie schon über jenem bez. dem Verwerfen des Schutzes der Ehe für Mann und Frau schwebt der diabolische Rauch des Verrates ! Unfassbar: Nicht weniger als sechs (!) Richter sind katholisch bzw. sog. „katholisch“:
    -Antonin Scalia,
    -Clarence Thomas,
    -John Roberts,
    -Samuel Alito und
    -Sonia Sotomayor 
    -Anthony Kennedy,

    Derartiges Schand-“Urteil“ basiert also auf übelsten Verrat am wahren Glauben.
    Die Verräter in „Richterroben“ werden mehr und mehr zu Handlangern des Todeskultes.
    In diesem Fall heissen die „katholischen“ Verräter Anthony Kennedy und Sonia Sotomayor

  2. Schön, aber die USA sind eben keine Diktatur.

    Es ist problematisch, wenn Offizielle einer spezifischen Amtsstelle sich für den Vollzug rechtsstaatlich einwandfrei zu Stande gekommener Gesetze auf ihr Gewissen berufen, ohne dass das Gemeinwesen, sofern es dies ermöglichen will, Ausnahmen definiert hat.

    Denn an welchem Maßstab soll das Gewissen sich denn orientieren, um eine Dispens für die Mitwirkung an einer – immerhin – hoheitlichen Aufgabe zu erlangen? Das ist doch kein Zustand.

    Damit ich nicht missverstanden werde: im jetzigen Stadium, wo etwas hoch Umstrittenes eingeführt werden soll, erachte ich einen gewissen Widerstand zum Erhalt von definierten Ausnahmebestimmungen als legitim, ja geboten. Ausdrücklich bewundere ich den persönlichen Mut des im Artikel erwähnten texanischen Generalstaatsanwalts und derjenigen, die es ihm gleichtun wollen; mit ein paar unter „Nickname“ verfassten Beiträgen ist es da nämlich nicht getan. Stattdessen gilt es die zu erwartende Diffamierung, anonyme Drohungen im Minutentakt, Ausgrenzung, Druck auf den Arbeitgeber/Wohnungsvermieter etc. in Kauf zu nehmen. Freiwillige vor!

    Bei der Dynamik, mit der die gesellschaftlichen Prozesse durcheinandergewirbelt werden, ist es indes absehbar, dass Katholiken aufgrund ihres christlichen Maßstabs zunehmend nicht nur aus bestimmten Domänen ausgegrenzt werden, sondern sie sich ggf. auch selber aus solchen zurückziehen müssen. Früher oder später werden wir dann einen ähnlichen Zustand erreicht haben, wie er früher den Juden zur Berufsausübung zugewiesen resp. überlassen hat.

    • //Schön, aber die USA sind eben keine Diktatur.//

      Das sehen manche intelligente US-Bürger (eine Minderheit wie überall) aber anders. Sie sagen, die USA haben sich zu einem Polizei-Staat entwickelt, der jetzt schon schlimmer ist als Nazi-Deutschland in den 30er Jahren. Das ist aber nur das Vorspiel zu dem, was kommt.

      //Es ist problematisch, wenn Offizielle einer spezifischen Amtsstelle sich für den Vollzug rechtsstaatlich einwandfrei zu Stande gekommener Gesetze auf ihr Gewissen berufen, ohne dass das Gemeinwesen, sofern es dies ermöglichen will, Ausnahmen definiert hat.//

      Auch Adolf Hitler kam rechtsstaatlich an die Regierung. Formale Legalität ist aber nicht deckungsgleich mit Legitimität. Wenn fünf e r n a n n t e Richter demokratisch zustandegekommene Gesetze in einer ganzen Reihe von Bundesstaaten außer Kraft setzen, dann wird das zu Recht in Frage gestellt.

      //etwas hoch Umstrittenes eingeführt//

      Ist die staatliche Gleichstellung von Gay- und Lesben-Partnerschaften mit der Ehe zwischen Mann und Frau für Katholiken etwas „Umstrittenes“, oder ist sie rundweg abzulehnen, weil sie gegen die Gebote Gottes und das Naturrecht verstößt? Die Glaubenskongregation unter Kardinal Ratzinger hat sich dazu noch vor wenigen Jahren klar und unmissverständlich geäußert und alle katholischen Politiker entsprechend in die Pflicht genommen. Und nun wurde im (noch) mächtigsten Land der Welt durch das Votum römisch-katholischer Richter ein Greuelurteil erlassen. Katholiken, erzogen in katholischen Eliteschulen, sind es also, welche die rechtlichen Voraussetzungen für die kommende Christenverfolgung schaffen, nicht in einer fernen Zukunft, sondern jetzt. Die Obama-Administration zB gibt schon Anweisung, Militärgeistliche aus der Armee zu entfernen, die gegen Homoehen eingestellt sind (also ohne konkrete Vorkommnisse, nur aufgrund der Gesinnung! ):
      http://www.wnd.com/2015/06/pentagon-urged-to-boot-chaplains-who-oppose-gay-marriage/

    • Ich werde jetzt mal Carlos Post erklären, wie ich ihn verstanden habe:

      Bis jetzt sind die USA keine Diktatur. Eine Diktatur ist eine Herrschaftsform, die uneingeschränkte Macht auf einer Person („Tyrann“/ „Diktator“) oder einer Gruppe von Personen vereint. Das war z.B. durch das vom Reichtstag abgestimmte Ermächtigungsgesetz eindeutig auch formell gegeben. Ein Gleiches liegt in den USA nicht vor.
      Man kann allenfalls davon sprechen, dass in gewissen Bereichen dem Gewissen keine Freiheit zugebilligt wird. Und DAVON sprach Carlo.

      Leo Lämmleins Rhetorik und Vergleich mit den Nazis („der jetzt schon schlimmer ist als Nazi-Deutschland in den 30er Jahren“) sind total überzogen und unsachlich. (Nebenbei: Offenbar haben Sie, LL, wenig Einblick, was in den 30er Jahren hier los war, ich kann ihnen aber gerne aus meiner Familie müttterlich -großmütterlicherseits erzählen – und ein Gleiches oder gar „Schlimmeres“ erzählt mir meine Schwester, die seit 30 Jahren in den USA lebt, NICHT! Halten Sie in wenig den Ball flach – womit ich die vielen konspirativen Dinge, die in den USA nicht direkt auf Regierungsebene, sondern vonseiten informell-machtvoller privater Einflussnahmen ablaufen, nicht verharmlosen will!!!)

      Die USA sind ein demokratischer Staat, der aufgrund einer definierten Verfassung und gewählter Volksvertreter „funktioniert“. Es gelten also formal bestimmte Regeln. Diese Regeln müssen eingehalten werden.

      Wenn einer nun ein öffentliches Amt bekleidet, muss er sich an die geltenden Regeln halten.
      Ein deutscher Beamter z.B. hat kein Streikrecht. Als er sich verbeamten ließ, hat er diesem Umstand zugestimmt. Wenn ihm nun das Streiken in einer Situation dadurch verwehrt ist, die er als Gewissennot erlebt, kann er dennoch nicht aus seiner subjektiven Sicht ein objektives Streikrecht einfordern oder dessen Fehlen als „diktatorisch“ beklagen!
      Wenn einer US-Staatsbeamter ist, hat er versprochen, beeidet, dass er im Rahmen formeller Entscheidungen gehorcht.
      Da hier kein Spielraum für eine Gewissensverweigerung vorgesehen ist, begeht er definitiv einen Rechtsbruch, wenn er sich verweigert.

      Nun hat Carlo das ja nicht als ethische Traumsituation geschildert, sondern als die rechtliche Situation dieser Staatsbeamten.

      Daher beschreibt er eine Situation, wie wir sie jahrhundertelang den Juden beschert hatten: Wenn jemand weltanschaulich/religiös bestimmte Dinge nicht mitmachen kann, muss er ausscheiden aus einem solchen Amt oder erst gar nicht zugelassen werden.

      Er sieht aus diesem Grunde voraus, dass angesichts der demokratisch und rechtsstaatlich zustandekommenden Prozesse ein gläubiger Katholik zunehmend das Los der Juden einnehmen wird, wenn er den Mumm hat und nicht bloß unter Nickname auf katholischenForen herumproletet (womit er damit keinen bestimmten Kommentator, osndern eine bestimmte Sorte von Kommentatoren meinte).

      Ich finde diese gesamte Überlegung Carlos sehr zutreffend.

      • zeitschnur,
        Vorab: ich bin nicht Ihr „lieber LL“.
        Wenn ich Ihnen wirklich lieb wäre, dann würden Sie respektieren, was ich Ihnen schon einmal schrieb: dass ich von Ihnen nicht abgekürzt angeschrieben werden möchte.
        Ja, es gibt Amerikaner, die die heutige USA mit Nazideutschland vergleichen.
        Hier einige Beispiele:
        http://politicalticker.blogs.cnn.com/2014/03/12/ben-carson-the-u-s-is-like-nazi-germany/
        https://www.intellihub.com/america-today-parallels-nazi-germany/
        http://www.hermes-press.com/germany1930.htm
        http://endoftheamericandream.com/archives/20-signs-that-the-nazification-of-america-is-almost-complete
        http://www.opednews.com/articles/A-time-line-comparison-of-by-Deena-Stryker-Class_Depression_Dictatorship_Elections-140130-967.html
        Hier ein ausführliches Video, das die heutigen USA mit Vorkriegs-Nazideutschland vergleicht:
        https://www.youtube.com/watch?v=vhVuMwIexV8
        Sie können jetzt einen Riesenartikel schreiben, wie dumm und falsch das alles sei. Sie übersehen dabei nur, dass ich gar nicht behaupte, dass alles in den von mir verlinkten Artikeln richtig ist. Meine Behauptung war und ist, dass es eine nicht zu vernachlässigende Gruppe von aufmerksamen Amerikanern gibt, die die heutigen Vereinigten Staaten von Amerika mit dem Deutschland des Dritten Reichs vergleichen. Und in der Tat: meiner Meinung nach wird der Vergleich mit Recht gezogen. Wobei Vergleiche neben dem Übereinstimmenden immer auch Nichtübereinstimmendes enthalten und somit jeder Vergleich irgendwo hinkt.
        Und ich glaube auch, dass Amerika heute in vielem schlimmer ist als Nazi-Deutschland, allein schon wegen der Technologie, deren sich böse Menschen in Machtpositionen heute bedienen können (z.B. Überwachung und Kontrolle).

      • Sie behaupten, dass in Ihren Links nicht alles richtig ist, aber irgendwie wieder doch und überhaupt – das ist mir alles zu vage und zu chaotisch.
        Sie sagen selbst, dass solche Vergleiche hinken.

        Was allerdings Carlo angespochen hatte, ist ein präzises Problem. das ignorieren Sie.

        Das Problem lautet: Die heutigen westlichen Staaten sind nicht christlich und wollen es auch nicht sein. Punkt.
        Man kann in ihnen nicht etwas einfordern, was ihnen nicht (mehr) zugrunde liegt.

        Diese schmerzliche Erkenntnis ist hier manchem immer noch nicht gedämmert.
        Und insofern nützt das ganze pseudochristliche Lamento auch nichts.

        Und vor allem begreifen viele hier, wie mir scheint auch Sie, nicht, dass nicht böse Verschwörer in einem ansonsten doch so netten Volk herumwursteln, sondern dass dieses Volk exakt zu „Drahtziehern“ dieser Art passt und freiwillig deren Gedankengut durch sein Verhalten toppt.

        Denn eines ist auch ganz klar: Die bösen Freimaurer und Illuminaten können zwar viel, aber sie können nicht für das Volk sündigen – das erledigt selbiges freudig ganz von selbst.

        Wenn dann Beamte in einem – sagen wir es mal wohlwollend – korrumpierten Staatswesen „Widerstand“ leisten gegen das, was mindestnes die Hälfte der Bevölkerung genauso will, die andere dagegen wenigstens nicht ganz ablehnt, dann ist das seltsam.

        Schließlich kann man niemanden zu seinem Glück zwingen, und Jesus sagte einmal, wenn man irgendwo nicht wohlgelitten werde, solle man den Sand von den Füßen schütteln und dahin gegen, wo man gut aufgenommen wird.
        Diese Beamten müssten folglich sagen: Wir legen unser Amt nieder, denn wir können es nicht erfüllen, ohne Gottes Gebot zu verletzen.

        Aber das tun sie seltsamerweise nicht – warum nicht?

        Das heißt: Christliche Don Quichotterien nützen niemandem!

    • Diktatur hin oder her. Hier ist ein Gesetz, das ein Beamter nicht beachten kann aus seinen eigen Rechten heraus. Das ist der Konflikt. Woran orientiert sich denn ein Gewissen ? Bestimmt nicht an Richtersprüchen. Gut, mit den meisten Richtersprüchen kann man sich abfinden, sie sind keine Gewissensfrage. Wir werden ja auch alle von der „Einführung der Homo-Ehe“ tangiert, wenn das hier soweit sein sollte. Ich werde jedenfalls auch nicht als Gast an derartigen Zeremonien teilnehmen. Zivilcourage wäre gefordert, selbst wenn das Freunde und die Tante anders sehen.

      • Reinhold
        Es sind ja von dem Urteil des Supreme Court und den Gleichstellungs-Gesetzen (deren eigentliches Ziel die Zerstörung der von Gott eingerichteten Ehe und Familie ist) nicht nur die Beamten bzw. Staatsangestellten betroffen.
        Im Staat Oregon ließen die Behörden eine Konditorei schließen, weil deren Eigentümer, ein christliches Ehepaar, sich weigerten, Kuchen für eine Gay-Trauung zu backen.
        Darüberhinaus wurde Familie Klein zu einer Strafe von 135.000 Dollar verurteilt.
        Aber nicht nur das. Nachdem sie in einer Radiosendung über ihren Fall berichtet hatten, wurde ihnen nun auch verboten, öffentlich über die Gründe zu reden, die sie als Christen für ihr Verhalten haben.
        http://canadafreepress.com/article/73461
        Wer ist nun realitätsfremd: wer die USA mit Nazideutschland der 30er Jahre vergleicht, oder wer es von sich weist, Vergleiche zu ziehen.
        Man braucht jemanden nicht in ein Konzentrationslager zu stecken, um seine Existenz zu zerstören.
        Aber auch Konzentrationslager in den USA sind schon vorbereitet, um Millionen Menschen darin aufzunehmen.

  3. Ich finde das alles so absurd – eine Ehe ist per definitionem seit alters her eine charakteristische Verbindung zwischen einem Mann und einer Frau, die eine verbindliche Rechtsform hat, auf Dauer gedacht, auf Reproduktivität und gegenseitige Unterstützung angelegt ist.

    Wenn man aber, wie auch gewisse katholische Moraltheologen dies im EB FR tun, inzwischen selbst asexuelle Beziehungen, in denen kein Recht auf den Körper des anderen besteht, in denen man aber wie auch immer definierte Verantwortung füreinander übernimmt, als „Ehe“ bezeichnen, dann verliert der Begriff seinen spezifischen Sinn und sollte ersetzt werden durch so etwas wie „Partnerschaft“, „Zugewinngemeinschaft“, „Lebensgemeinschaft“ oder sonstiges, wie ist wurschtegal, jedem steht das offen, aber eine „Ehe“ ist das nicht! (Übrigens ist auch nicht jedes Bettgeflüster zwischen Mann und Frau eine „Ehe“ – auch das verstehen viele nicht mehr…)

    Und dann will ich doch mal sehen, ob Männer und Frauen, die einen gegengeschlechtlichen Menschen für ein solchen Arrangement wählen, auf dem Standesamt lieber „verehelicht“ oder „verpartnert“ werden wollen.

    Ich tippe mal ganz intuitiv auf ersteres. Und dann käme die Realität ans Licht: es gäbe einen Haufen Typen, die mit ihrem Kühlschrank, ihrer Katze und Nachbars Fritze meinetwegen auch als ganze Gruppe „verpartnert“ würden, auch ein paar feige Heteros, aber die meisten Heteros würden eben die „Ehe“ wählen, weil sie vorhaben, Kinder zu bekommen und selbige mit Mühen und organisatorischen Problemen auch selbst erziehen zu wollen.

    Alle anderen müssen sich Kinder ja erst im Katalog bestellen oder auf dem Sklavenmarkt, der von Ausländern aufgefüllt wird, kaufen – so ist es ja schon heute!

    Aber keine Sorge – der Schwachsinn wird nicht lange gut gehen. Entweder er schläft ein, weil die meisten Leute partout hetero sind und sein wollen, oder wir sind wirklich so verrückt, und dann ist es auch nicht schade um unsere „Kultur“, die so etwas ermöglicht.
    Andere werden unser Erbe antreten und weiterführen, so wie wir einst das römische und griechische Erbe antraten… erinnere mich dunkel, dass die beiden letzteren Kulturen an ähnlichen Probleme erstickten wie unsere.

    De Römer gingen ein in die europäischen Regionalkulturen und die katholische Kirche, die Griechen fristen nach einem endlosen byzantinischen Niedergang seit 2000 Jahren ein Schattendasein als Schlusslicht Europas.

    Und genauso wird es auch uns gehen.

    • Der Ausgangsbericht handelt von Vorkommnissen in der USA, was der Betrachterin gänzlich entgangen ist. Am Schluss zirkelt sie dann noch zu den gegenwärtigen finanziellen Verhältnissen in Griechenland, wobei immerhin im Textverlauf wiederum ein Tier in Gestalt einer Katze vorkommt. Immerhin sind grundsätzliche Dinge auch angesprochen.

      • Wäre es nicht besser, lieber Reinhold, wenn es Ihnen gelingen könnte, @zeitschnur´s Kommentar einfach so stehen lassen zu können und sich nicht reflexartig aufzuregen.
        Es steht mir nicht zu, mich in den Konflikt einzumischen, der Sie „verbindet“ und ich möchte Sie auch nicht belehren.
        Aber was @zeitschnur hier geschrieben hat, stimmt doch.
        In punkto „Homo-Ehe“ und die Möglichkeit der Adoption denke ich wie sie.
        Es ist nichts anderes als moderner Sklavenhandel.
        Der Bauch einer armen Frau und ihr Innerstes dazu wird ausschließlich dazu benutzt, um homosexuellen Männern ein Kind zu verschaffen.
        Diese Frau verliert in jedem Fall.
        Entweder sie hat keinerlei Bezug zu diesem Kind in ihrem Bauch, was das Baby vielleicht sogar spürt und ihm langfristig schadet.
        Es mag ihr wie ein Fremdkörper vorkommen , es ist halt „bestellte Ware“ oder aber sie entwickelt ein Gefühl für eben dieses Baby und muss es nach 9 Monaten wieder hergeben.
        Allenfalls stillen darf sie es noch und dann fällt die Trennung noch schwerer – für das Kind und die leibliche Mutter.
        Und dies alles, um den egoistischen Wunsch eines homosexuellen Paares zu erfüllen.
        Die Lesben bedienen sich einer Samenbank für das gleiche egoistische Ziel.
        Eine jetzt schon gut verdienende Baby-Herstellungs-Industrie steht dahinter. Und es wird noch krasser werden.
        Unsere Gesellschaft ist total verkommen!

        Das war jetzt ein bisschen vomThema weg.
        Nichts für ungut, Reinhold!

  4. defendor@ Diese “ höchstrichterlichen Urteile “ sind zwar Schall und Rauch, aber sie bewirken den
    Tod jeglicher Moral und Kultur. Der Schall kommt direkt aus der Hölle, gefolgt vom Rauch Satans.
    Sechs Richter die sich katholisch nennen und das Gesetz unterstützen, können, außer auf dem Pa-
    pier, nicht katholisch sein. Dass es ausgerechnet “ 6 “ sind, macht die Sache erst recht makaber.
    Immer wieder erfährt man, dass gerade prominente Katholiken sich über ihr Tun nicht im Klaren
    zu sein scheinen, oder sich nach dem Wind der Mainstream richten, nur um Kariere zu machen.
    Leider ist diese Homo-Lobby so stark und durch Finanzen geködert, dass nur Gott verhindern kann,
    dass dieser Ungeist die ganze Welt erfasst und beherrscht.

  5. Wir wollen es nicht wahrhaben, was sich mit unheimlichem Tempo um uns herum vollzieht: die anscheinend unaufhaltsame Machtergreifung der Eine-Welt-Elite.
    Der den Völkern aufgezwungene Homo- und Genderwahn ist nur eine Facette davon.
    Die Obama-Administration lässt die Vorräte in den Untergrundstädten aufstocken. Unter dem Vorwand der Militärübung „Jade helm 15″ werden die südwestlichen US-Staaten besetzt. Die Superreichen verlassen die USA…
    Dramatisches Video von Alex Jones – kein Prophet, nur ein bekannter Journalist:
    http://wp.me/p2UUpY-1iw

  6. Hier noch mal im Überblick die Voten der neun Richter:( diejenigen in GROSSSCHRIFT wiedergegebenen sind katholisch bzw. die beiden auf Verräterseite („Mehrheitsmeinung“) Schein-“Katholiken“; im Übrigen sind die drei Anderen jüdischen Glaubens.)

    Mehrheitsmeinung: ANTHONY KENNEDY
    Zustimmend:
    Ruth Bader Ginsburg
    Stephen Breyer
    SONIA SOTOMAYOR
    Elena Kagan

    Abweichende Meinung: Mindermeinung:
    ANTONIO SCALIA
    CLARENCE THOMAS
    SAMUEL ALITO
    JOHN ROBERTS

    Interessant und in der Schärfe bemerkenswert ist das Protokoll der „Minderheitsmeinung“, also der Nicht-Verräter Katholiken; hier wird – richtigerweise“ – von einem die in die Judikative Hineinputschen gesprochen:
    (Text aus Wikipedia):
    -
    „Die Gegenstimmen argumentierten im Tenorallesamt, dass hier eine knappe Richtermehrheit kompetenzüberschreitend das Gleichbeschützungsgebot in übermächtiger Willkür überstrapazierte und dem Wahlvolk seine demokratisch verfasste Entscheidungsfreiheit entziehe, anstatt sich judikativ geduldig zurückzuhalten und dem legislativen Willensbildungsprozess seinen freien Lauf zu lassen. Die Ehe sei traditionell heterosexuell definiert und die Gerichtsbarkeit habe den sachlichen Definitionen der Legislative sehr vorsichtig zu folgen, anstatt als subjektiv gefärbte, überheblich idealisierende, niemandem verantwortliche, ungewählte 5-Personen-Alleinregierung die Worte der Verfassung und die Mehrheit der Wähler in ihrer frei gewählten Meinung zu bevormunden.

    Seit Jahrhunderten sei jedem selbstverständlich, dass auch angesichts nicht mehr ausreichender sexueller Anziehungskraft das Institut der heterosexuellen Ehe die lebenslang stabile Versorgung der Kinder sichere. Wenn nun hier hippieske Freiheiten ausgerechnet durch eine Ehe abgesegnet werden sollen, sei das kein Gewinn, sondern eine absolut realitätsferne Halluzination.

    Das traditionelle Verbot homosexueller Ehen sei keine abzuwehrende aufdringliche Strafvorschrift oder sonstige verfassungswidrige Freiheitsbeschneidung, sondern lediglich eine verfassungskonforme Begünstigungsanspruchvorenthaltung, von deren Überwindung die parlamentarische Mehrheit überzeugt werden kann, sich aber nicht gezwungen überzeugen lassen muss.

    Die Kläger seien auch unverheiratet lebendig, freizügig und vermögend und somit grundrechtlich unbeeinträchtigt.

    Das Gericht missverstehe seinen freiheitsbewahrenden Regierungs-Abwehrauftrag hier als freiheitskonstruierenden Regierungs-Erzwingungsauftrag.

    Der Gerichtshof habe bereits 1923 aus dem Fehler übertrieben vieler eigenmächtiger Freiheitsrechtssetzungen gelernt und sich Legislativabstinenz geschworen, wohingegen die jetzige Gerichtsmehrheit durch Prinzipienuntreue Gerechtigkeit und Freiheit wieder gefährde und den Menschen die Religionsfreiheit und Wahlfreiheit und der wichtigen politischen Diskussion ihre Ergebnisoffenheit entreiße.

    Reine Unschädlichkeitsargumentation verwässere zwingend harte Rechtspraxis zugunsten fachfremder weichersoziologischer Theorie.

    Die die homosexuelle Ehe würdigende Argumentation ließe sich genauso zur Begründung eines polyamoren oderpolygamen Eheanspruchs weiterspinnen.

    Das Gericht habe per kastrierendem Dekret einem politischen Ziel der staatlich erteilten anstelle der traditionell inhärent ausgestrahlten Menschenwürde zur Geltung verholfen. Es sei nicht populismusresistent und habe entgegen der Verfassung und der demokratischen Selbstbestimmung die Entscheidungsgewalt mit unermesslichen Folgen zu sich in die Judikative geputscht.“
    -

    • Wieso ist die 5 : 4-Entscheidung des Supreme Court ein „in die Judikative Hineinputschen“. Der Supreme Court IST doch die Judikative?! An anderer Stelle heißt es wieder, der Supreme Court hätte „sich judikativ geduldig zurückzuhalten und dem legislativen Willensbildungsprozess seinen freien Lauf zu lassen“?
      Wie geht das zusammen?
      Davon abgesehen: Auf welchem Gesetz beruht dieser Anspruch?
      In diesem gesamten Text der Gegner ist mir viel zu viel Unsachlichkeit und Sujektivität.
      Ob ich inhaltlich übereinstimme spielt keine Rolle – es geht darum, ob man solche Forderungen auf der Basis der verfassungsrechtlichen Situation aufstellen kann. Und anhand der Emotionalität des Statements der Gegner schwant einem: Nein: das kann man nicht!

      Das Problem ist hier doch, dass in fast allen Bundesstaaten bereits die Homoehe erlaubt war bis auf 13 oder 14. Und ein Mann namens Obergefell geklagt hat bei der übergeordneten Instanz…
      Höheres Gericht hebt niedereres immer auf.
      Es geht darum, dass nun in allen 50 Bundesstaaten dieses selbe Recht gilt.

      Ich verstehe nicht, was daran ein Putschen sein soll?

      Nicht dass mich einer wieder mal absichtlich missversteht: Ich bin nicht für die Homoehe! Aber das ist doch ein ganz normaler und in dem Staatswesen vorgesehener Weg. In 36 Bundesstaaten wurde die Homoehefrage bereits gerichtlich positiv entschieden. Ja, man liest sogar von Politikern, die um geschwenkt sind von der Contra- zur Prohaltung, weil das ihre Wiederwahl begünstigt (http://www.zeit.de/gesellschaft/zeitgeschehen/2015-06/hoechstes-us-gericht-erklaert-homo-ehe-landesweit-fuer-zulaessig)

      Preisfrage an unsere Träumer von einem christlichen Abendland, das unterdrückt würde: Was sagt uns das (auch angesichts der Irland-Abstimmung…)?

      Wir wollen es nicht wahrhaben, aber das christliche Abendland will mehrheitlich inzwischen die Homoehe, auch wenn es dagegen starke Minderheiten gibt.

      Argumente, die plötzlich die Gültigkeit einer knappen Mehrheit in Frage stellen, sind im übrigen selber undemokratisch: Eine Mehrheit ist eine Mehrheit, wenn sie dem definierten Mehrheitsschlüssel entspricht.
      Ob knapp oder nicht ist doch völlig egal!
      Wenn es anders herum gewesen wäre hätten dieselben Leute sich das stolz auf die Fahnen geschrieben!

      Die Gegner der Homoehe verrennen sich mit ihren Argumenten – der Zug ist abgefahren, was die demokratische Ebene betrifft. Auch wenn in Frankreich 1 Mio oder in Italien die Neokatechumenalen alles herangekarrt haben, um zu demonstrieren – das ist immer noch eine kleine Minderheit angesichts zig Millionen Bürgern…
      Meinungsumfragen zeigen ein Ergebnis, das uns nicht gefällt.

      In einer Demokratie, die sich nicht genauer festgelegt hat, worauf sie fußt, muss man aber jederzeit mit so etwas rechnen…

      Nicht nur böse verschwörer machen das alles so, sondern unsere westlichen Völker befürworten das ohne Zwang, ohne Not und ohne Diktatur.

      Es wäre Zeit, sich der Realität zu stellen.

      • @ Reinhold

        Hmm ja – ein Mann, der folgenden Satz von sich gibt: „Hier ist ein Gesetz, das ein Beamter nicht beachten kann aus seinen eigen Rechten heraus.“ (s.o.), der zeigt mit einem Satz, wieviel er von Recht versteht – und das passt auch wieder zur Qualität der I-A-Kommentare…

        Aber es gehört wohl zum Profil einer solchen Unbedarftheit, dass man auch ohne irgendein Argument stets als Korrektor und Hinterherkläffer auftreten meint zu müssen.

  7. Die USA ist das Hauptinstrument der Illuminati zur Einführung der antichristlichen, satanischen Neuen Weltordnung.
    Was dort täglich an B ö s e m durchgesetzt wird, ist präzedenzlos und ein K r i e g gegen Gott und die Menschheit.
    AUFWACHEN !!!

  8. Die Anmerkung von Rosenzweig möchte ich nun doch nicht übergehen. Meine Kritik war voll berechtigt. Ich lasse mich da nicht irritieren und rege mich auch nicht auf.

  9. Wen es interessiert, hier kann man die Argumentationen und Urteilsbegründungen des Supreme Court nachlesen: http://de.scribd.com/doc/269769004/Obergefell-vs-Hodges
    Ganz offensichtlich liegt dem eine bereits auch für Heterosexuelle weit in die reine Liebessubjekitvität abgedriftetes Eheverständnis, das die sentimentalen Amerikaner nicht in Frage stellten, auch nicht die Frommen, solange man es nicht auf gleichgeschlechtige Personen übertrug:

    „Four principles and traditions demonstrate that the rea-sons marriage is fundamental under the Constitution apply withequal force to same-sex couples. The first premise of this Court’s rel-evant precedents is that the right to personal choice regarding mar-riage is inherent in the concept of individual autonomy. This abiding connection between marriage and liberty is why
    Loving
    invalidated interracial marriage bans under the Due Process Clause. See 388 U. S., at 12. Decisions about marriage are among the most intimatethat an individual can make. See
    Lawrence, supra , at 574. This is true for all persons, whatever their sexual orientation…“

    Man kann das in dem Link weiterlesen…

    Das heißt, die Problematik liegt viel tiefer und viel weiter zurück und kann mit der üblichen frommen Empörung nicht gelöst werden!

    • Es geht um das Spannungsverhältnis zwischen Rechten Anderer und eigenen Rechten wie hier der Gewissensgreiheiut des Beamten. Das ist ein Konflikt, der mit dem Spruch des Supreme Court erst entstanden ist. Im Übrigen ist hier zentrales Thema die Frage nach der Rechtsstellung der Judikativen gegenüber der Legislativen, ein Problem, das in der Bundesrepublik immer häufiger angesprochen wird. Hier begibt sich doch die Judikative eindeutig auf das Terrain der Legislative.
      Dass das höhere Gericht den Spruch des niedrigeren Gerichts immer aufhebt, ist irrtümlich formuliert: Es kann den Spruch aufheben, es hat die höhere Kompetenz. Bei Richtigkeit der Entscheidung des niederen Gerichts wird diese natürlich nicht aufgehoben, sondern die entsprechende Klage abgewiesen.

      • In den 70ern musste bereits ein Gericht in Minnesota klären, dass unter einer „Ehe“ die Verbindung von einem Mann und einer Frau zu verstehen sei – für dieses Land. Damals wurde die Klage vor dem Supreme Court abgewiesen, weil es sie nicht für bundesrechtlich relevant ansah.

        Das heißt, es gibt eine Ehegesetzgebung in den einzelnen Staaten (ist auch deren Kompetenz), aber die Folgen dieser Gesetzgebung müssen durch Gerichte geklärt werden.

        Das ist auch im vorliegenden Fall zutreffend. Bereits 36 Staaten hatten entsprechende Klagen positiv entschieden. Inzwischen aber hat wieder ein Betroffener vor dem Supreme Court geklagt, und diesmal kam dieses Ergebnis heraus. Das ist also alles sehr wohl legitim – auf der Basis der Gesetzgebung!

        Was ich damit sagen will: Die USA stehen auf keiner ausdrücklich christlichen Verfassung, auch nicht auf einem wie auch immer zu defninierenden Vorrang des „Naturrechts“. Man möge mich korrigieren, aber das positive Recht ist doch die Perspektive, aus der insgesamt gedacht und gerichtet wird.

        Das wiederum hängt mit dem spezifischen Freiheitsbegriff der USA zusammen, der die individuelle Autonomie an die höchste Stelle ansiedelt.

        Die Ehegesetze waren in der Vergangenheit teilweise ungerecht und unchristlich – z.B. beim Verbot gemischt rassischer Ehen. So etwas ließe sich christlich nie begründen! Christlich ist ja nicht einmal eine gemischtreligiöse Verbindung verboten, wenn sie unter katholischer Dominanz steht! Der „Liberalismus“ aber ist rassistisch, frauenfeindlich und inhuman – das zeigte sich an der europäischen Aufklärung: die Dame, die dann auch die Erklärung der „Droits de la femme“ politisch durchsetzen wollte, landete auf der Guilloutine. Voltaire verdiente sich durch Anteile am Sklavenhandel eine goldene Nase und die franz. Revolution erkannte durchaus kein Bürger-Recht nicht-weißer Männer an.

        Es mag Regionen geben, wo es noch eine leichte Mehrheit gegen die Homoehe gibt, aber insgesamt ist die Bevölkerung dafür, auch wenn die meisten individuell davon niemals Gebrauch machen werden!

        Ein Beamter hat allerdings kaum Gewissensfreiheit. Er ist tatsächlich – das mag in dem freiheitlichen Grundton anachronistisch wirken – ein „Untertan“ des Staates und verpflichtet, alles zu erfüllen, was der Staat verlangt. Wenn er das nicht mittragen kann, muss er aus dem Amt ausscheiden. Das war schon immer so – auch in Deutschland, ganz gleich, ob das zu Kaisers Zeiten, im Nazireich oder in der Bundesrepublik war und ist.

        Die ehemals rassistische Gesetzgebung dieses freiheitlichen Staates hat sich damit selbst den Bock geschossen, an dem es nun krankt. Die rassistische Gesetzgebung konnte man damals aufheben, indem man auf die individuellen Freiheitsrechte und den hohen Grad einer privaten und intimen Entscheidung der „Liebe“, der einer Ehe zugrunde liegt, verwies.

  10. Liebe zeitschnur!
    Ich möchte gerne drei Punkte herausgreifen.

    Sie schreiben:
    „Wir wollen es nicht wahrhaben, aber das christliche Abendland will mehrheitlich inzwischen die Homoehe, ….“

    Ich antworte:
    Dass wir es wahrhaben müssen, ist klar. Die Augen davor zu verschließen, bringt nichts.
    Aber ob das „christliche Abendland“ es wirklich w i l l ?
    Da habe ich meine Zweifel.
    Entweder sind die Leute gleichgültig, es ist ihnen buchstäblich wurscht, weil sie sich keine Gedanken über überhaupt irgendetwas machen.
    Aber „gleichgültig sein“ ist nicht dasselbe wie etwas konkret „wollen“.
    Andere wiederum mögen denken: „Jeder nach seiner Facon!“
    Wiederum andere fühlen sich nicht stark und mutig genug, ihre wirklich ehrliche Meinung zu äussern, in der Furcht, als ewiggestrig zu gelten.
    Und so tritt die innere Zensur schon mal vorbeugend in Aktion.
    Ich glaube definitiv nicht, dass Leute, denen z.B. ein Mikrofon vor die Nase gehalten wird, exakt dasselbe hineinsagen als das, was sie wirklich denken.
    Und eine andere Gruppe, vermutlich eine große, wird sich angesichts der Entwicklungen ohnmächtig und ausgeliefert fühlen, im Sinne von: „Es hat ja doch alles keinen Zweck. Die da oben machen ja eh´, was sie wollen!“
    Und ich bin der Ansicht, dass die Politik dieses Empfinden auch ganz gezielt fördert: „Ihr könnt gern meckern. Wir ziehen das durch!“
    „Basta!“, wie schon Ex-Kanzler Gerhard Schröder bei „Hartz IV“ äusserte.

    Ich glaube also nicht, dass es eine einheitliche Befürwortung der „Homo-Ehe“ und der darausfolgenden Problematik gibt (Adoption).
    Es ist ein Mischmasch von vielen Gedanken und Empfindungen.

    Sie:
    “ …sondern unsere westlichen Völker befürworten das ohne Zwang, ohne Not und ohne Diktatur.“

    Auch hier möchte ich Ihnen in Teilen widersprechen:
    Stimmt! Der richtige Zwang -wie in Diktaturen- fehlt wirklich. Aber es geht doch auch subtiler.
    Durch gezielte Medienberichterstattung, durch Veränderung der Sprache, durch Aberziehung der Kritikfähigkeit, durch bewusste Versuche zur Volksverdummung u.a.

    „Höheres Gericht hebt niedereres immer auf.“
    Das ist wahr!
    Doch dazu möchte ich Ihnen gerne einen Link anbieten, der ganz toll dazu passt.
    Den Hinweis bekam ich von meinem Sohn, der viel recherchiert:

    Er schreibt:
    „In Oklahoma wird jetzt eine Statue mit den eingemeißelten 10 Geboten vom dortigen Capitol entfernt.

    http://www.koco.com/news/10-commandments-statue-must-be-removed-from-state-capitol-oklahoma-supreme-court-rules/33849476

    Das Gericht beruft sich dabei auf ein Verbot, öffentliche Staatsgrundstücke zur Bevorzugung einer Religion zu nutzen.

    Mit der Gay/Regenbogen-Illumination des Weißen Hauses vor wenigen Tagen hat man da offensichtlich weniger Probleme, den Staat für ebenso selektive Zwecke einzuspannen.“

    • Lieber Marienzweig

      Oben habe ich schon in der Antwort auf Reinhold manches von dem hier Verhandelten mitbehandelt – schauen Sie mal ein bisschen höher bei zeitschnur 11.55 Uhr.

      Die juristische Lage ist deshalb so leicht in der beklagten Weise auszunutzen, weil sie sich einem christlichen Grundgesetz verweigert und stattdessen ein rein liberales zugrunde legt.

      Solange noch viele Menschen christlich „sozialisiert“ waren und auch noch ein paar echte Gläubige waren, konnte man vielleicht glauben, man könne einen solchen Staat irgendwie doch stabil christlich halten.

      Wenn aber die Mehrzahl der Menschen keine Christen sind und die, die sich Christen nennen, allen möglichen Sekten anhängen (was ja ohnehin Markenzeichen der USA ist – alles, was in Europa nicht durchkam mit seinen spinnerten Ideen, ging in die USA!), die von der Katholischen Kirche bis vor kurzem eindeutig als „häretisch“ eingestuft worden waren, dann darf man diese Konstruktion nicht überschätzen: sie muss abrutschen in die Gleichgültigkeit oder Verwirrung. In den USA schwelt so vieles – nicht nur die ewigen Freimaurer, sondern auch ganz andere Richtungen. Ich denke da an die Mormonen, die ihre Vielweiberei nur zähneknirschend zurückhalten.

      Machen wir uns drauf gefasst, dass dann bald auch wieder die Polygamie eingeführt wird – und dies bei diesen superfrommen Sektierern, die vor lauter Frömmigkeit nicht mal Tee oder Kaffee trinken und ganz biblisch zu zweit durch die Welt reisen, um uns andere zu bekehren!

      Ich sagte immer wieder: die meisten Menschen werden sich heterosexuell verhalten. Aber es ist ihnen wurscht, was andere machen, wenn es nicht gerade der eigene Sohn ist.

      Ich möchte auch darauf hinweisen, dass das GANZE Volk, bis auf seltene Exemplare, jeglicher Keuschheit abgesagt hat und schon in frühen Jugendjahren ausführlich durch die Gegend sext.

      Eine Volk, das sich in einer solchen Verfassung befindet, wird alleine schon, um die eigenen Zügellosigkeiten zu sichern, auch den Homos deren spezielle Zügellosigkeit zuerkennen.

      Ich bin da früher auch optimistischer gewesen, denke aber, dass ich unterschätzt habe, dass ein promiskuitiver Mensch sich durch die Liberalisierung der Homosexualität auch diese Tür noch offenhalten wird, falls er mal keine Lust mehr auf das andere Geschlecht hat. So kenne ich einige Leute, die an sich heterosexuell empfinden, aber eben doch auch homosexuelle Kontakte haben und sogar in ihnen bleiben, weil es bequemer ist.

      • Was gibt es da nicht zu verstehen ? Der Beamte hat Grundrechte, die er auch in dieser Eigenschaft nicht verliert. Er kann die Mitwirkung bei Gesetzen, die ihn in seinen Rechten beeinträchtigen, verweigern. Das ist jedenfalls im Rechtsstaat. Bei dem Einzelfall kommt es indes wie immer auf die Bewertung der konkurrierenden Rechte an. Das ist in der Tat ein schwieriges Unterfangen.

  11. So hört sich die schwülstig verlogene „Begründung“ für die Pseudo Homo“ehe“ aus dem Munde des „katholischen“ Verräters Anthony Kennedy an:
    -
    „Kein Bund ist tiefgründiger als die Ehe. Er vereint in sich die höchsten Ideale der Liebe, Treue, Hingabe, Aufopferung und Familie. Indem sie die Ehe eingehen, werden zwei Menschen zu etwas Größerem als zuvor. Wie manche Kläger uns zeigen, verkörpert die Ehe eine Liebe, die so groß ist, dass sie sogar den Tod überdauert. Anzunehmen, dass diese Männer und Frauen die Idee der Ehe nicht respektieren, würde ihnen nicht gerecht. Sie respektieren sie, sie respektieren sie so sehr, dass sie diese Erfüllung für sich selbst wünschen. Ihre Hoffnung ist, dass sie nicht dazu verdammt sind, in Einsamkeit zu leben, ausgeschlossen von einer der ältesten Institutionen der Zivilisation. Sie erbitten sich die gleiche Würde vor dem Gesetz. Die Verfassung garantiert ihnen dieses Recht. So wird es angeordnet.“
    -

    Dass dieses teuflische Gift aus dem Munde eines ang. „Katholiken“ gestreut wird, passt irgendwie auch ins „zeitgemässe Dialogisieren“ von Seiten der Kirchenleitung.

    • „Kein Bund ist tiefgründiger als die Ehe. Er vereint in sich die höchsten Ideale der Liebe, Treue, Hingabe, Aufopferung und Familie.“

      Da sehen Sie, was ich meine: „Ehe“ wird als eine sentimenatale Verbindung zweier sich liebender Menschen dargestellt. Der Aspekt, dass das eine lebenslange (auch das bleibt unklar!) Aufgabe ist, die dem Menschen von Gott natürlich gesetzt ist, um Menschen zu zweit direkt zu zeugen, durch die Frau zu gebären und vor allem durch die Mutter, aber auch durch den Vater, ganz persönlich zu erziehen und ins Leben zu führen – davon ist hier keine Rede!
      Es bleibt alles vage… und klingt nach Gerhard Schröder: „Familie ist da wo Kinder sind“, abgeleitet: „Ehe ist da wo Liebe ist“ etc.

      Jeder noch halbwegs bei Verstand befindliche Mensch muss erkennen, dass das viel zu weit und ungenau formuliert ist!
      Nach der Logik wäre auch ein Kinderkrankenhaus eine Familie oder eine Schulklasse oder jegliche liebende Beziehung zwischen Menschen, und wenns eine enge Freundschaft im Schwarzwaldverein ist, eine „Ehe“…

      • Mit Ihrem letzten Satz haben Sie den Nagel auf den Kopf getroffen. Die Ehe ist nämlich keine x-beliebige Vereinigung. Das ist genau der Punkt. Im Grundgtesetz steht ist jedoch nur von der „Ehe“ die Rede und nicht, dass diese aus Mann und Frau bestehen muss. Warum ist das nicht extra ausgeführt?
        Kein Mirtglied des Parlamentarischen Rats (auch nicht die KPD-Vertreter) kamen im entferntesten auf die Idee, dass eine Ehe nicht aus Mann und Frau bestehen könnte. Mit vor wenigen Jahren hätten auch hier praktisch jeder gesagt, dass die Ehe aus Mann und frau besteht. Das war Allgemeingut außerhalb jeglicher Diskussion. Das ist die juristische Seite.

  12. Es ist einfach falsch, dass ein Beamter alles zu erfüllen hat. Das stimmt einfach nicht und es wäre gut, wenn sich darüber informieren würde. Beamte dürfen nämlich nicht alles tun, was ihnen aufgetragen wird. Die NS-Prozesse kreisten doch oft um den sogenannten Befehlsnotstand. Im Rechtsstaat kommt hinzu, dass sie nicht nur rechtswidrige Gesetze nicht erfüllen dürfen, sondetrn auch Gesetze nicht erfüllen müssen, die mit ihren eigenen Rechten nicht vereinbar sind.

    • Was ist denn „ihr eigenes Recht“?

      Sie haben zwar hinter alles Ihre schwache Marke gesetzt, aber Sie stellen einfach Behauptungen auf und wollen auf eine diktatorische Weise bestimmen, was ich zu denken und zu sagen habe. Erklärungen und Argumente – davon haben Sie noch nie gehört, wie es aussieht.

      Ein Beamter steht nicht in einem Individualvertrag zu seinem „Arbeitgeber“, sondern in einem Loyalitätsverhältnis zu einem staatlichen Dienstherren. Er hat in diesem Status nur wenige Gewissensfreiheiten, die er zugleich mit der Funktion aufrechthalten kann.

      Im konkreten Fall geht es z.B. drum, dass ein Beamter Ehen schließen soll – er weigert sich, wenn zwei Homos kommen. Hat er sich übrigens schon geweigert, wenn Geschiedene kamen? Nein – das hat er nicht. Und da fängt es auch schon an. Christen sind ausgesprochen inkonsequent und willkürlich.
      Jeder gesund denkende Mensch sagt: Dann scheide aus und mach beruflich was anderes, wenn Du das nicht mittragen kannst.
      Wenn man einen Arzt zwingt, Abtrreibungen vorzunehmen, wird er im Zweifelsfall seine Arbeitsstelle aufgeben. Das genügt als Zeugnis dann auch vollkommen. Wo steht geschrieben, dass man sich mit einem ungerechten Gesetz herumstreiten soll, wenn man eine andere Wahl hat?
      Ein Beamter hat nicht das Recht, sich in seinem Loyalitätsverhältnis über den Dienstherren zu stellen. Es muss aber auch niemand Beamter sein…

      Als Beamter muss er geltendes Recht vermitteln und für Bürger anwenden. Weigert er sich, verstößt er selbst gegen eine Norm.

      Der Befehlsnotstand ist noch mal in einer anderen Kategorie, weil der Befehlausführer tatsächlich selbst an Leib und Leben bedroht war, wenn er den Befehl verweigerte, also keine andere Wahl mehr hatte außer der, selbst zu sterben. Nun hat die Kirche nie verlangt, dass einer zum Märtyrer werden MUSS – auch das gilt es zu bedenken!

      In den USA liegt aber eine solche Dramatik noch nicht vor.

      • Sie kennen sich leider in den Rechten der Beamten nicht aus. Ein Beamter stellt auch seine Grundrechte nicht über das Gesetz bzw. den Spruch eines Verfassungsgerichts, es gibt aber eine Kollission, die natürlich nur in besonderen Fällen berücksichtigenswert ist. Der Befehlsnotstand resultiert doch daraus, dass es ein Verweigerungsrecht des Beamten gibt. Zusammenhänge sind nicht jedermanns Sache.

      • @ Reinhold

        Sie riskieren eine dicke Lippe dafür, dass Sie nichts wissen – über ein „Verweigerungsrecht“ (das es so nicht gibt) lesen Sie bitte hier nach, v.a. die Abschnitte „Gehorsamspflicht“ und „Remonstrationspflicht“ http://www.info-beamte.de/dienstleistungspflicht.php

        @ Carlo hat oben schon darauf hingewiesen, dass es da nicht den Spielraum gibt, der suggeriert wird.
        Im Zweifelsfall sieht es beim Beamten so aus, dass er eine Handlung ausführen muss, obwohl er sie ethisch nicht verantworten wollte. Er muss diese Handlung, wenn Gerichte sie als rechtmäßig beurteilten (!!!), ausführen, wird aber dafür nicht mehr verantwortlich gezeichnet werden können.

        Es ist daher eher eine Frage, ob man als Katholik in einem nichtkatholischen Staatswesen einen Beamtenberuf anstreben sollte!

  13. Frau Zeitschnur mag mich mit Trivialjuristerei für Laien geschrieben verschonen. Die Diskussionsebene in diesen Dingen ist Ihnen fremd und ich bin auch nicht in der Lage, Sie in einem Jura-Crash in die Lage zu versetzen, daran teilzunehmen. Dass außerdem völkerrechtliche Aspekte in Betracht kommen könnten, wird Sie gänzlich irritieren, aber das ist nur zu verständlich.
    Ich bin Ihnen da auch gar nicht böse.

    • …das ist ja wirklich zu gütig…und bitte hier an dieser Stelle: ich möchte von Ihnen nicht privat belästigt werden, wie Sie das seit Neuestem auch noch tun!.

      Sie haben ja hier die ungebremste Gelegenheit, den 100% argumentfreien und umgekehrt proportional dazu ebenso zu 100% selbstüberzeugten Mann zu markieren…

      Reicht Ihnen das nicht?

  14. Zeitschnur scheint jetzt schon zu phantasieren. Ich weiß gar nicht, was sie meint. Im Übrigen versucht Marienzweig mir das Wort zu verbieten, was ich peinlich für ihn finde. Wovon Sie im Augenblick mit den Prozentzahlen herumwirbeln, bleibt der Logik verschlossen.

  15. Noch zu Lämmlein. Baxton wird wohl wissen, was er tut. er kennt die Gesetze und hat hier die zutreffenden Ansatzpunkte genannt. Man darf nicht wie zum Beispiel Frau jüngling alias Zeitschnur alle Anderen für unwissend halten.

    • Das will ich meinen. Mit den rechtlichen Details in ihrem Land werden die Amerikaner schon umzugehen wissen, das braucht nicht unsere Sorge zu sein. Worum es hier geht, ist doch, dass ein weltweiter, großangelegter Angriff auf das Gesetz Gottes geführt wird und dass die natürliche Familie zerstört werden soll: auf welcher Seite stehst du dann?! Das betrifft uns genau so hier in Europa.

Comments are closed.