Kirchen und Papst Benedikt XVI.: Die Feinde des Islamischen Staates (IS)

Al Furqan: IS-Propaganda
Al Furqan: IS-Propaganda

(Washington) Der Terrorismus-Experte und Nahost-Korrespondent des Corriere della Sera, Guido Olimpio, schrieb am vergangenen Sonntag zur Hinrichtung der äthiopischen Christen durch den Islamischen Staat (IS):

„Der Islamische Staat in Libyen hat nicht die Kraft der Kämpfer in Syrien oder im Irak, aber er weiß sich, die Schlagzeilen zu sichern.

Mit dem Blutbad von Geiseln.

Ein im Internet verbreitetes Video zeigt die Ermordung von 29 Äthiopiern christlichen Glaubens in Barce im Osten des Landes.

Eine Exekution im gewohnten modus operandi: vermummte Männer, die Reihe der Gefangenen, deren Tötung.

Der Sprecher, der eine Pistole in der Hand hält und an den berüchtigten Dschihadi Joe erinnert, erklärt, daß die Christen sich zum Islam bekehren oder die vom islamischen Gesetz vorgesehene Steuer bezahlen müssen. Eine Mahung, die mit den üblichen Drohungen gegen „die Nationen des Kreuzes“ verbunden ist.

Es folgt die Hinrichtung einiger Opfer.

Eine blutrünstige Szene, die den Schlußteil eines langen Propagandafilms bildet, der vom ‚Kanal‘ al-Furqan, dem medialen Arm der Bewegung zusammengestellt wurde.

Im Filmdokument sind Bilder von zerstörten Kirchen und christlichen Symbolen zu sehen sowie ein Bild von Papst Benedikt XVI.

Feindliche Symbole, die zu töten und niederzuwerfen sind: ‚Wir sagen den Christen, daß wir euch überall finden werden, auch wenn ihr von starken Festungen geschützt seid‘, erklärt ein IS-Vertreter.“

Übersetzung: Giuseppe Nardi
Bild: Youtube (Screenshot)

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2 Kommentare

  1. Es ist sehr anerkennenswert, daß sich Juden und Israels mit den verfolgten und drangsalierten Christen solidarisch erklären. Gott sei Dank. Man kann in Deutschland die Stimme von Frau Knobloch beim besten Willen nicht ignorieren und so leicht als „faschistisch“ abtun.
    Das allgemeineuropäische Problem besteht in der unvernünftigen Behauptung, der Islam sei ja auch/ebenfalls eine wahre Religion und vor allem friedlich. Dieses Denken ist politisch erwünscht, und der Islam wird tatkräftig von den Freimaurern gefördert, ist doch die Wurzel (und mehr) beider „Religionen“, Islam und Freimaurerei, gnostisch- antichristlich.

    • Ich glaube nach wie vor, dass Sie die Denkrichtung verfehlen, die bei denen, denen Sie nicht zustimmen, vorliegt:

      Zuerst einmal gibt es „die“ Freimaurer nicht. Das ist eine hysterische Fiktion kleiner katholischer Geister des 19. Jh, die sich bis heute einfach nicht präzisieren lässt. Der Katholik kommt ohne dieses affige, nichtssagende Feindbild nicht aus. Man muss hier schon sagen, welche Geheimgesellschaft man im Bezug auf welche Frage genau meint. Alles andere ist Unsinn!

      Generell folgt man aber in den verschiedenen Logen einem synkretistischen Modell: aus jeder Religion wird etwas herausgepflückt, das einen bestimmten Charakter hat. Ich kann es nicht auf einen Punkt bringen, aber man nimmt dort die Religion nicht wirklich ernst. Das ist der entscheidende Punkt. Religion ist immer nur das Gewand für den höher stehenden philosophischen Humanismus oder eine höherstehende Ethik.

      Wenn daher Menschen, die so denken – auch wenn sie mit „den“ Freimaurern, also in Logen organisierten Männern, überhaupt nichts zu tun haben – dem Islam Friedlichkeit zuerkennen, dann verwechseln sie in aller Regel erst mal die Menschen mit der Religion, und zweitens nehmen sie den Islam genauso wenig ernst wie das Christentum und versuchen aus ihm das beste zu sublimieren, genauso, wie sie es auch beim Christentum oder anderen Religionen machen.

      Im Prinzip sind die Gartenzwerg-Freimaurer einfach nur Leute, die sich ein gottseliges irdisches Arkadien bauen wollen ohne Gott. Sie sind Agnostiker. Das ist der springende Punkt.

      Es daher Unsinn zu behaupten, „die“ Freimaurer würden den Islam fördern und seien wie er „gnostisch“. Ich weiß nicht, ob man den Islam „gnostisch“ nennen kann. Informieren Sie sich hier: http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Gnosis&redirect=no#Hauptmerkmale_der_Gnosis Der Islam folgt wesentlichen Haltungen der Gnosis nämlich nicht. Er ist eine zutiefst materielle Religion und rückt das Physische enorm ins Zentrum, selbst die Paradiesvorstellung ist fast plump materialistisch. das passt also nicht.

      Die Freimaurerei aber in ihren Schattierungen ist im wesentlichen zwar gnostisch, aber im Ergebnis dann a-gnostisch – der Weg über die Gnosis führt dazu, die religiöse Dimension nur noch als zierendes Beiwerk dessen zu verstehen, was man auch ohne Religion weiß…

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