Die Schwierigkeit von „politisch korrekten“ Papst-Vertrauten eine klare Sprache zu finden

Zeit der Märtyrer - Kirche der Märtyrer
Zeit der Märtyrer – Kirche der Märtyrer

(Rom) Am frühen Morgen stehen zwei Lektüren auf dem Tagesplan des Papstes: Franziskus liest in der Heiligen Schrift und die Tageszeitung. Gedanken, Stichworte, Schlagzeilen fließen dann in seine morgendliche Predigt in der Hauskapelle von Santa Marta ein.

Beleg für diesen Ablauf war der Hinweis des Papstes in seiner Predigt am 21. April auf die jüngsten Märtyrer: „Ermordet weil Christen“, so wie es Stephanus, dem ersten Märtyrer erging, der zu Tode gesteinigt wurde „von jenen, die glaubten Gott damit Ehre zu erweisen“.

Papst Franziskus: „Heute ist die Kirche eine Kirche der Märtyrer“

„Wie viele Stephanus gibt es in diesen Tagen auf der Welt! Denken wir an unserer am Strand von Libyen ermordeten Brüder; denken wir an jenes Kind, das von seinen Mitschülern – weil Christ – lebendig verbrannt wurde; denken wir an jene Einwanderer, die von den anderen – weil Christen – auf hoher See ins Meer geworfen wurden; denken wir an jene Äthiopier, die – weil Christen – ermordet wurden… und viele andere. Und viele andere, von denen wir nichts wissen, die in den Gefängnissen leiden, weil Christen… Heute ist die Kirche eine Kirche der Märtyrer: sie leiden, geben ihr Leben und wir erhalten den Segen Gottes wegen ihres Zeugnisses.“

Soweit Papst Franziskus. Andere Kirchenmänner tun sich mit deutlichen Worten wesentlich schwerer. Um genau zu sein, findet man nur wenige, die eine deutliche Sprache sprechen. „Die Zaghaftigkeit der „politischen Korrektheit“ grassiert vor allem unter jenen, die Papst Franziskus besonders nahestehen und die mit ihrer päpstlichen Auserwählung auftrumpfen, um eine Autorität geltend zu machen, die sie in Wirklichkeit nicht haben“, so der Vatikanist Sandro Magister.

Artikulationsprobleme des päpstlichen „Kommissars“ in der Bischofskonferenz

Einwandererboot vor der Küste Libyens
Einwandererboot vor der Küste Libyens

Nunzio Galantino, gehört zu den „Kreationen“ von Papst Franziskus, der ihn als Generalsekretär zu seinem „Kommissar“ in der Italienischen Bischofskonferenz machte. Galantino, der vor allem durch ziemlich unrühmliche Auftritte aufgefallen ist (siehe „Weitere Artikel“ unten), sagte am 17. April gegenüber Radio Vatikan zu den zwölf Christen, die von Moslems aus einem Einwandererboot auf hoher See ins Meer geworfen wurden, weil sie nicht zu Allah, sondern zu Jesus Christus und dem Dreieinigen Gott beteten:

„Das war zu erwarten. Einige Diskurse, die bisher auf ideologischer Ebene geführt wurden und die Ideologie, die einige Verhaltensweisen nährte, die von mehr oder weniger strukturierten Elementen vertreten wurden, die mehr oder weniger von Gruppen, Vereinigungen, Clans zusammengehalten wurden; nun wird diese Art eines Diskurses des Anspruchs, dies Art von Gegenposition, die leider mit der Religion begründet wird, aber mit der Religion nichts zu tun hat, auf kleinster Ebene persönlicher Kontraste angewandt. Das bedeutet, meines Erachtens, einen Schritt mehr in Richtung Verwilderung, in Richtung Instrumentalisierung der Religion. Wenn Menschen, die in denselben Schwierigkeiten leben, wie die, in der sich jene befinden, die auf einem Schiff sind und versuchen, einen Ort zu erreichen, der Hoffnung bedeuten sollte, sogar die religiöse Erfahrung und das religiöse Bekenntnis instrumentalisieren, um ihre Denken, ihre Situation durchzusetzen, bedeutet das, daß gewisse Überlegungen verinnerlicht wurden.“

Das Ganze noch einmal und weniger wirr

Alles klar? Oder sollten Sie gewisse Schwierigkeiten haben, den Überlegungen von Msgr. Galatino zu folgen?

Darum gleich noch einmal Bischof Galantino zum selben Thema am 18. April gegenüber der Tageszeitung La Stampa. Dieses Mal etwas weniger wirr:

„Zunächst gilt es vor allem genau den Ablauf der Ereignisse zu verstehen und dieser Tragödie nicht eine Bedeutung zu geben, die sie nicht haben könnte. Wenn Menschen tagelang auf Booten unter so prekären Bedingungen verbringen müssen, kann der kleineste Streit oder das geringste Ressentiment ein unvorhersehbares Verhalten auslösen… Verstehen wollen bedeutet nicht, die generelle Lage der Christen zu unterschätzen, die sich verschärft, wie wir leider täglich sehen. Es bedeutet nur, vorsichtig zu sein, bevor man den schrecklichen Vorfall, der sich zugetragen hat, sofort dem Bereich eines Religionskrieges zuschreibt. Wir erleben eine Verwilderung und eine Instrumentalisierung der Religion. Gewisse Diskurse, die Religion instrumentalisieren, verwandeln sich zu individuellen Verhaltensweisen. Wenn verzweifelte Menschen, die sich in einer prekären Lage befinden, das Meer überqueren zu müssen und soweit kommen, solche Handlungen zu begehen, bedeutet das, daß bestimmte Ideen verinnerlicht wurden.“

Die Aussagen sind im zweiten Anlauf zumindest verständlicher. Eine klare Sprache, die Roß und Reiter beim Namen nennt und Partei für unschuldige Opfer ergreift, die von Moslems gnadenlos dem Tod ausgeliefert wurden, nur weil sie Christen sind, hört sich dennoch anders an.

Text: Settimo Cielo/Giuseppe Nardi
Bild: Facebook-Seite Antonio Socci/Blog Turco (Screenshot)

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31 Comments

  1. Das fasziniert mich ungemein. Es ist immer wieder erstaunlich wie gut programmierte menschliche Sprechautomaten es immer wieder schaffen mit vielen verbalen Gedöns um die Wahrheit herumzuschleichen und die ihnen zuhörenden über ihre Klugheit in Verzückung zu versetzen. Und wenn dann ein Kind kommt und sagt „Der Kaiser ist nackt“ war wieder alles umsonst.
    Per Mariam ad Christum.

  2. Dieser Bischof Galatino drückt sich wie so viele andere vor der „nackten“ Wahrheit, daß nämlich Islam gleichbedeutend ist mit Terror, Erniedrigung, Versklavung und bösartigen Morden aller Art. Der bösartige islamische Allah gebietet das nämlich mit aller Macht.
    Erfreulich, daß Papst Franziskus hier deutlich redet. Was noch fehlt ist eine Rücknahme der falschen Aussagen von Nostra Aetate. Denn der islamische Allah ist nicht Gott.

  3. Ich verstehe Bischo Galantino so:
    Er sagt, die Christen, die von Moslems im Meer ertränkt wurden, waren selbst schuld, und wer auf dieses Verbrechen von Moslems an Christen hinweist, „instrumentalisiert“ „die“ „Religion“.
    Ich bitte um Berichtigung, falls ich S. Exz. falsch verstanden habe. Will ihm ja nicht unrecht tun.

  4. Msgr. Galantino’s „verwinkelten Gedankengänge“ klammern natürlich die tatsächlich hinter derartiger islamischer Brutalität stehende „Idee“ völlig aus.

    Demütigungen von Nicht-Muslimen – besonders von Christen – gehören mit zum angestrebten „Haus des Islam“, d.h. zur angestrebten knechtenden islamischen Weltherrschaft. Die dabei begehenden Grausamkeiten finden ihre „Begründungen“ im Menschenbild der durch den Schein-“Propheten“ Mohammed verbreiteten Irrlehre Islam.
    Dazu Hw Martin Rhonheimer, Professor für Ethik und politische Philosophie an der Päpstlichen Hochschule Santa Croce in Rom:
    -
    [….]
    „Der Islam ist seinem Wesen nach mehr als eine Religion.
    Er ist ein kultisches, politisches und soziales Regelwerk,
    will religiöse und politisch-soziale Ordnung in einem sein.
    Und er war von Anfang an kriegerisch.
    Der Islam will das «Haus des Islam» auf der ganzen Welt verbreiten.
    Es geht ihm dabei nicht so sehr um religiöse Bekehrung der Nichtmuslime als um ihre Unterwerfung unter die Scharia.
    [….]
    Und hier liegt der entscheidende Punkt:
    Für den Islam sind Nichtmuslime keine vollwertigen Menschen.
    Denn islamischer Lehre gemäss ist der Mensch von Natur aus Muslim,
    die menschliche Natur selbst, die «fitra», ist muslimisch.
    Nichtmuslime sind folglich Abtrünnige, «denaturierte» Menschen.
    Im Islam kann es deshalb keine prinzipielle Gleichheit aller Menschen aufgrund ihrer Natur
    und kein für alle – unabhängig von der Religionszugehörigkeit – geltendes Naturrecht geben.“
    [….]
    -

  5. Fast könnte man denken, der Vatikan sei eine Zitadelle des Islam. Solange jedenfalls es keine eindeutige Distanzierung und Abweisung von Nostra Aetate und dem islamischen Allah samt dem Koran gibt.

    • //Fast könnte man denken, der Vatikan sei eine Zitadelle des Islam. Solange jedenfalls es keine eindeutige Distanzierung und Abweisung von Nostra Aetate und dem islamischen Allah samt dem Koran gibt.//

      Eine „chrislamische“ itadelle ist der Vatikan inzwischen auch geworden. Wohl nicht alle Vatikan-Bedienstete stehen dahinter, aber die entscheidenden Figuren, die heute die Politik bestimmen.
      Die innerchristliche Ökumene, der abrahamitische Monotheismus, das multireligiöse, irgendeine höhere transzendente Macht anerkennende Interfaith, schließlich der Zusammenschluss aller Menschen „guten Willens“ einschließlich Atheisten, das sind die konzentrischen Kreise um die römisch-katholische Kirche herum mit dem Papst in der Mitte, und diese neue, harmonische Einheit soll die Menschheit zu „Gott“ führen. Entscheidendes Heilskritierium dabei ist die Unterordnung unter den Papst. Dieser stellt Jesus Christus auf Erden dar und ersetzt ihn sogar, denn die Menschen haben Zugang zu Jesus Christus nur durch die Kirche (wie Papst Franziskus 2014 selbst erklärte), a l s o den Papst, welcher „ijmmerwährendes und sichtbares Prinzip und Fundament der Einheit der Kirche“ (Lumen gentium 18) und damit der Menschheit ist. Solange der Papst ein echter Christ ist, mag das irgendwie funktionieren, obwohl es mit dem Evangelium nur entfernt (theologisch abgeleitet und geschlussfolgert) zu tun hat. Sobald der Papst aber ein Apostat ist, haben wir den Super-GAU der Kirchen- und Menschheitsgeschichte. Ein Papst, der sich nicht voll und ganz Jesus Christus unterordnet, wird automatisch zum A n t i c h r i s t. (Keine neue Entdeckung, nicht nur Protestanten, sogar katholische Heilige, wie der hl. Bonaventura, haben das gesagt.) In my humble opinion ist das, vorsichtig ausgedrückt, die Gefahr der heutigen Situation.
      Dem christlich-islamischen Zusammenschluss kommt auf dem Weg zur Eine-Welt-Religion eine Schlüsselbedeutung zu allein schon durch das zahlenmäßige Gewicht der beiden größten Weltreligionen.

  6. Hier gehen Ebenen durcheinander.
    Eine Ebene sind die konkreten aktuellen Verfolgungen der Christen v.a. durch Muslime in aller Welt. Von ihnen spricht F.
    Galatino will sagen, dass diese Morde an Bootsflüchtlingen durch Muslime durch eine entsprechende Infiltration im Herkunftsland, durch islamische Instruktionen und durch die Outlaw-Situation auf dem Boot geschehen seien.
    @ Franzel schließt aus allem, dass der Islam immer und überall Christen töten müsse.
    Nicht jeder Muslim ermordert einfach so immer und überall Christen. Das ist eine unbestreitbare Tatsache.
    Das hat wiederum nichts damit zu tun, dass die Religion Mahomets auf ihre basalen Überzeugungen hin beforscht werden muss.
    Im Islam sind offensichtlich starke Kräfte am Wirken, die ihre Vorgänger-Religion demütigen, zerstören und unterwerfen wollen.
    Leider ahmen sie auch darin die Christen nach in den Untaten, die im Namen des Herrn aus vergleichbaren Motiven getätigt wurden und den Herrn lästerten.
    Heute kann man alles filmen, in Sekunden über die ganze Welt weiterschicken.
    Aber das Sündenregister irregeleiteter Christen in der Geschichte ist so grausam und lang, trotz der schwächeren Weitergabe, dass ich manchmal denke, uns holt das ein, was wir selbst gesät haben.

    • nein es ist anders,
      es ist so, dass der Mensch als Erbe Kains der Ansicht ist, dass es richtig ist einen Knaben wegen einer Strieme zu erschlagen… (siehe Lamechs Rede an seine Frauen)
      Die Menschen versuchen nun dagegen Zivilisationen zu errichten, die sich wenigstens an das Auge um Auge Zahn um Zahn halten.
      Naja es funktioniert oft nicht.
      Das Christentum versucht nun selbst das Auge um Auge zu überschreiten aber die Christen scheitern da gerne, (nannte man früher Sünde)
      Die nichtchristliche Zivilisation, die sich nun in Europa herausgebildet hat, geht davon aus, dass der Mensch edel, hilfreich und gut, ist und für den normalen Menschen die christlichen highligts Selbstverständlichkeiten sind.
      Deshalb guckt der moderne Europärer mit dem Vergrößerungsglas auf die Sünden der Christen und selbst Christen wundern sich, dass sie. bzw eher ihre welche begangen haben.
      Man vergisst einfach dass der Mensch erlöst werden muss und deshalb Christus gekommen ist, und nicht gekommen ist um eine Wellnessgutgeh, mit Geld lässt sich alles in den Griff kriegen Zivilisation zu schaffen!
      Was uns einholt ist, der Hochmut der gedacht hat, Christ ohne Christus sein zu können und dass der Mensch so gut sei, dass er mit ein bisschen Bildung,e in bisschen genug Geld und Gut, ein bisschen Sünde ohne Reue (Kinder, Kater, Raucherlunge oder Übergewicht) eines bestimmt nicht mehr nötig hat von Gott am Kreuz erlöst zu werden!

      • zu schnell abgeschickt: Der Satz sollte heißen.
        …Deshalb guckt der moderne Europärer mit dem Vergrößerungsglas auf die Sünden der Christen und selbst Christen wundern sich, dass sie. bzw eher ihre VOFAHREN welche begangen haben.

      • Vergrößerungsglas?
        Sie machen es sich ganz schön einfach!
        Sündige hinfort nicht mehr, sagte der Herr. Und: „bei euch soll es nicht so sein! (wie bei den Heiden)“.
        Sie sagen: Schau nicht so genau hin, wir sind alle Sünder. Wer die Sünde hasst, ist verdächtig, hochmütig, erkennt nicht an, dass er selbst ein Sünder ist.
        Ihre Theologie ist daher protestantisch: die Sünde wird nur zugedeckt, daher sagte auch Luther: „Sündige tapfer!“
        Die kath. Kirche hat das immer abgelehnt!
        Es sind nicht nur ein paar, sondern schlimmste Entgleisungen passiert im Namen Christi. Damit müssen wir uns auseinandersetzen und nicht alten sünhaften Wahnideen heute unbesehen folgen.

        Und die einzige relevante Frage ist hier: wie ganz genau hat sich das Lehramt dazu verhalten.
        Und dann wird es interessant.
        Hier könnten solche Leichtfertigkeiten, wie Sie sie als Abwehr gegen jedes genauere Nachdenken darüber, was Läuterung, Buße und Umkehr hier auf Erden eigentlich heißen soll, bevor sie den immer gleichen irrgläubigen Satz schreiben, einmal eingehendere Gedanken machen.
        Andererseits aber auch unsere Pharisäer – nicht alle dieser erbärmlichen Entgleisungen wurden vom Lehramt gestützt. Genau genommen gar keine…

        Wie, bitteschön, will man dem Herrn auf dem Kreuzweg folgen, wenn man andere foltert, zwangstauft, verbrennt, wenn sie nicht wollen, diskriminiert, in Ghettos sperrt etc. etc.?
        Ist das das „Kreuz auf sich nehmen“?
        Das alles ist aber jahrhundertelang passiert.

      • Natürlich sind schreckliche Dinge geschehen, aber alle Sünde bedeutet eine Verwechslung der Kategorien!
        2. ist es ja so, dass Christus ausdrücklich sagt „Sünder bin ich gekommen zu rufen, nicht Gerechte!“ und dann wundern wir uns, dass dem auch so ist!
        3. Gäbe es Christus und seine Kirche nicht, wüssten wir ja gar nicht so richtig was Sünde ist und dass wir es aus eigener Kraft nicht können!
        4. Sage ich nicht „Sündige Tapfer“ sondern benennt die Sünde, heißt sie nicht gut, helft den Leuten da raus zu kommen.
        6. hat jede Zeit ihre dunklen Flecken, und unsere mit den massenweisen Abtreibungen dem Herumpfuschen an den Brunnenstuben des Lebens (Verhütung und künstliche Befruchtung), sollte doch etwas barmherziger mit den (genauso tödlichen und arroganten (im Sinne von ich bestimme wer leben darf) Sünden der Vorfahren sein, weil nach dem Maß mit dem man richtet, wird man selber gerichtet und da kann man nur sagen „Oh weija“
        5. habe ich den Verdacht Sie hätten gerne die perfekte Kirche auf dieser Welt, das ist donatistischer Unfug

      • Ihr „Unfug“ – ich greife mal Ihr Wort auf – vom Donatismus geht mir auf die Nerven. Es ist nicht mein Problem, wenn Sie das, was ich schreibe, nicht verstehen und obendrein offenbar gar nicht wissen, was Donatismus ist, dabei aber ein erstaunliches Sendungsbewusstsein haben.

        Hier Erst-Info zum Thema Donatismus: http://de.wikipedia.org/wiki/Donatismus

  7. Hallo zeitschnur: Sie unterstellen mir keine Sachen, die ich nicht gesagt habe und damit möchte ich Ihre bösartigen Behauptungen hiermit zurückweisen. Da Sie offenkundig anti-christlich sind- ich weiß das schon lange- sind Sie immer eifrig dabei zu lügen.

    • … ach so..

      Sie schrieben oben:

      „daß nämlich Islam gleichbedeutend ist mit Terror, Erniedrigung, Versklavung und bösartigen Morden aller Art. Der bösartige islamische Allah gebietet das nämlich mit aller Macht.“

      Und ich schrieb:

      „Franzel schließt aus allem, dass der Islam immer und überall Christen töten müsse.“

      Sie müssen schon zu dem stehen, was Sie gerade eben noch von sich gegeben haben!

  8. „Heute kann man alles filmen, in Sekunden über die ganze Welt weiterschicken.“
    Das ist richtig. Ich stelle mir mal heute eine spanische Armada vor Lepanto und die Berichterstattung dazu vor. Das Gekreische in den Medien rund um die Uhr würde jeden Fernseher an Selbstmord denken lassen. Also ich dachte immer das diese angeblich liberale aufgeklärte Welt schon jeden Splitter besonders im Auge der katholischen Kirche schon hundertmal umgedreht hat. Vielleicht haben sie doch noch etwas übersehen und suchen noch. Jedenfalls hat Johannes Paul II sich schon für alles Böse entschuldigt was die bösen Christen in der Welt angerichtet haben. Trotzdem fehlt mir etwas. Er hätte ruhig auch sagen können das wir Christen auch den anderen verzeihen was sie uns angetan haben. Wäre das zu viel verlangt gewesen? Richtig ist es das viel gesündigt worden ist aber die Sünden die uns in dieser dem Herrn feindlichen Zeit noch bevorstehen die machen mir Angst. Denn sie werden ohne Beispiel sein.
    Per Mariam ad Christum.

    • JP II kann sich nicht für etwas entschuldigen, was er persönlich nicht getan hat. Das finde ich seltsam, dass er um Verzeihung für solche fremden Taten bat.

      Dennoch meine ich, was ich oben sagte: uns holen die Sünden derer ein, die im Namen Christi die schlimmsten Taten begangen haben. Sie holen uns v.a. dann ein, wenn heutige Katholiken dieselben Taten verharmlosen, gutheißen oder in deren mentaler Linie bleiben und im selben Jargon auftreten, wie man das anno dazumal tat.

      Und dass dieses Problem besteht, offenbart dieses Forum…

      ich weiß nicht, worauf Sie hinauswollen – vielleicht darauf, dass wir nicht zurück, sondern nach vorne schauen sollen?

      Sicher …. nur denke ich, dass das, was vor uns liegt, ohne das Vergangene nicht verstehbar und erklärbar sein wird.

      • Liebe Zeitschnur
        http://www.welt.de/print-welt/article506627/Papst-bittet-um-Vergebung-fuer-Suenden-der-Kirche.html
        Es ist ja schön wenn ein Papst sich in den Staub schmeißt und der Welt um Vergebung für die Schuld der Katholiken bittet.
        Aber es ist eben nur die halbe Wahrheit. Das Vaterunser verlangt mehr.

        „Unser tägliches Brot gib uns heute. Und vergib uns unsere Schuld, wie auch wir vergeben unsern Schuldigern.“

        Ich finde es nicht in Ordnung das man auch denen die uns Katholiken böses getan haben nicht vergibt und sie noch nichtmals erwähnt. Ich denke zb. an Christenverfolgungen auf der ganzen Welt. Vielleicht zb. Mexico. Es gibt natürlich auch noch viele andere.
        Per Mariam ad Christum.

      • Achso das muß ich noch los werden. Die Kirche kann keine Sünden haben denn sie ist heilig. Sündigen tun nur diese Typen die in ihr herumrumoren und ständig so tun als wären sie das was sie vorgeben.
        Per Mariam ad Christum.

      • Ja, ich sprach auch nicht davon, dass die Kirche Sünden hat.
        Auch Ihnen empfehle ich, das, was ich schrieb, einfach präzise zu lesen.

        S.o.

        Ansonsten: ich wollte sagen, dass ich diese Entschuldigerei JPII für völlig absurd halte! Er kann sich nicht entschuldigen für Dinge, die er nicht getan hat.
        Warum habe ich diese Auffassung schon oben geäußert?
        Weil eben die Kirche nicht sündigen kann, sondern nur Kirchenmänner….

      • „Ja, ich sprach auch nicht davon, dass die Kirche Sünden hat.
        Auch Ihnen empfehle ich, das, was ich schrieb, einfach präzise zu lesen.“

        Und ich hab sie auch damit gar nicht gemeint sondern die Überschrift in dem Link hat mich gereizt.
        Per Mariam ad Christum.

  9. //die Religion Mahomets auf ihre basalen Überzeugungen hin beforscht werden muss.//

    Die Kirche hat den Islam, den „mahometismus“, wie die Kirche früher sagte, von Anfang an erforscht und war sich in ihrer Grundeinschätzung bis ins 19. Jahrhundert ziemlich klar und einig, und das über konfessionelle Grenzen hinaus. Diese Grundeinschätzung war, dass der Islam antichristlich, Mohammed ein Pseudoprophet und der Koran eine Falschoffenbarung ist. Was soll sich am Islam wesentlich geändert haben, dass diese Einschätzung nicht mehr zutrifft? Nichts hat sich an ihm geändert und kann sich auch nicht ändern, weil die Glaubensgrundlage des Islams: der Koran und die Sunna (die Überlieferung, genauer: deren verbindlicher Teil) unveränderlich ist. Wenn das seit 50 Jahren plötzlich alles anders sein soll, dann zeigt das nur, dass sich die Kirche geändert hat, jedenfalls die sichtbare Institution mit ihren Autoritäten. Irgendwann nach dem Pontifikat Papst Pius XII. wurde ein Beschluss gefasst, und der wird seither durchgezogen, auf Biegen und Brechen.

    • Sie haben meinen Satz nicht in seiner tatsächlichen Aussage begriffen: Ich wollte darauf raus, ob die Gewalttätigkeit, die wir heute so erdrückend erleben, unlösbar mit den basalen Überzeugungen des Islam verbunden ist oder nicht.

      Die Haltung der Kirche auf der reinen Lehrebene war ohnehin klar, legt aber zu dieser Frage keine Ergebnisse vor – auch vor Jahrhunderten noch nicht.

    • Danke geehrter Leo Lämmlein für Ihre Informationen.
      Man weiß nicht wie das noch weitergeht und enden wird. Man wird ja schon (fast) als Störenfried hingestellt, wenn man dem Islam gegenüber kritisch oder ablehnend eingestellt ist. Die heile selbstgebastelte Welt ist ein Tabu, das beinhart verteidigt wird.
      In den Fürbitten wird kaum oder selten für die christlichen Opfer gebetet. Man hört auch nichts von einem Aufruf zu Bitt- und Bußgebeten für die Christen in großer Bedrängnis.
      Wo ist ein Bischof der Roß und Reiter beim Namen nennen würde?

      Bin ich verrückt? Rede ich Unsinn?

      • //Bin ich verrückt? Rede ich Unsinn?//

        Nein, Sie sind nur in der Minderheit. Das ist zwar keine hinreichende, unter heutigen Verhältnissen jedoch notwendige Bedingung, um in der Wahrheit zu sein. Kopf hoch! 😎 Der Herr kommt bald.

  10. Sehr geehrte zeitschnur: …“und damit möchte ich Ihre bösartigen Behauptungen hiermit zurückweisen. Da Sie offenkundig anti-christlich sind- ich weiß das schon lange- sind Sie immer eifrig dabei zu lügen“, nehme ich hiermit zurück und bitte Sie um Verzeihung.

    Allerdings hatten Sie mir in Ihrem Satz, wenn ich das nochmal sagen darf, auch Dinge unterstellt, die ich nicht geschrieben hatte.

    • Was habe ich Ihnen unterstellt? Aus Ihren Aussagen folgt aber genau das, was ich dann eben als Folgerung dargestellt hatte. Tut mir Leid – es waren Ihre eigenen Worte.

      Allerdings haben Sie recht, dass es nicht angehen kann, den Islam nicht wissenschaftlich bzw. kritisch und philosophisch zu untersuchen. Das tut man mit jeder anderen Religion auch, und sie muss dem standhalten, sonst taugt sie eh nichts.
      Die Menschen können nichts dafür – sie sind da reingeboren und wissen es zunächst nicht anders und sind nicht weniger sehnsüchtig nach einem guten Leben als jeder andere.

      Es ist mir schleierhaft, wieso eine Religion bzw. ihre heiligen Schriften solchen Fragen überhaupt ausweichen müssen, es überhaupt nötig haben, sich so gegen jede Infragestellung zu verbarrikadieren. Das ist barbarisch, auf dem Niveau einer Straßengang. Alleine die Art, wie man im Islam jeden, der kritisch nachdenkt, mundtot machen will oder noch mehr, ist letztendlich ein Offenbarungseid dieser Religion: sie muss ihre Gewalttätigkeit vertuschen. Oder nicht?
      Wenn sie nicht schon im Kern gewalttätig sein sollte, warum kann sie es nicht seelenruhig und in der Gelassenheit des Überlegenen zeigen?
      Dieses Umsichschlagen aber, wenn einer Unliebsames beim Namen nennt, ist für den Islam der schlimmste Gesichtsverlust, den er seit seinem Bestehen überhaupt sich selbst zugefügt hat.

      Die meisten wollen diese Leute, deren Frustrationstoleranz offenbar auf dem Niveau eines hungrigen Säuglings ist, nicht reizen und schweigen daher lieber.
      Aber dieses Angstschweigen bzw. dieses diplomatische Ausweichen auf andere Kampfebenen bringt diesen islamischen Gesichtsverlust immer tiefer zum Ausdruck.

      Alle Welt sieht es, und alle verachten niemanden mehr auf dieser Welt als diese Religion. Nur sagt es eben keiner offen, weil er seine Ruhe haben will. Ich habe selbst schon erlebt, dass solche, die vorne heraus einen auf Toleranz und blabla machen, bei einem gepflegten Gläschen Wein das pure Gegenteil ausbreiten und dies schärfer als ich es je tun würde oder für angemessen halte.

      Lassen Sie sich von dieser Toleranzfassade nicht täuschen. Dahinter lauert die Tatsache, dass diese Religion schon jetzt für immer in der ganzen Welt ihr Gesicht verloren und keine Chance mehr hat – warum sonst auch diese eskalierende Gewalt?
      Glauben Sie im Ernst, dass die Menschen nicht auf dem ganzen Globus diesem Trauerspiel zusehen und sich in den Seelen eine gigantische Islamverachtung aufbaut, die noch dazu der Islam selbst – keineswegs die „Ungläubigen“ – erzeugt.
      Jeder Mensch weiß, dass Gott nicht so gewalttätig sein kann und dass Gott niemals für solche Schweinereien steht.

      Und deshalb konvertieren auch so viele Muslime heimlich oder offen zu dem, der alles heilt: Jesus Christus, und finden in Maria endlich ihre wahre Mutter!
      Das wird ja auch verschleiert, aber es ist so: Es sind ganze Heerscharen, die sich seit Jahren taufen lassen. Am Ende werden diese Konvertiten Europa vielleicht retten. Warten wir es ab.

  11. Der byzanthinische Kaiser Manuel II.:
    -
    „Zeig mir doch, was Mohammed Neues gebracht hat, und da wirst du nur Schlechtes und Inhumanes finden wie dies, das er vorgeschrieben hat, den Glauben, den er predigte, durch das Schwert zu verbreiten“.
    -

    Eine Aussage, der gerade heute nicht einmal mehr „human“ widersprochen werden kann.

    • Und diese Aussage ist schon über 600 Jahre alt!
      Dennoch schreibt man byzantinisch ohne „h“ – ist mir auch schon passiert….

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