Das Attentat auf „Charlie Hebdo“ – Kampf zwischen Islam und Relativismus (die beide das Kreuz verachten)

Gruß des Chefredakteurs
Gruß des Chefredakteurs

(Paris/Rom) „Charlie Hebdo“ ist eine Zeitung, in der seit ihrer Gründung die Satire in den Dienst einer anarchischen und libertinen Lebensphilosophie gestellt wurde. Sie kann als extreme, aber letztlich kohärente Ausdrucksform des zeitgenössischen Relativismus des Westens gesehen werden.

„Charlie Hebdo“ ist bekannt für die Mohammed-Karikaturen, die seit 2006 veröffentlicht wurden. Allerdings sind auch die unsäglichen blasphemischen Karikaturen nicht zu vergessen, die 2012 abgedruckt wurden, um die politische Forderung der „Homo-Ehe“ zu unterstützen. „Sie sind Zeugnis einer erschreckenden Verdorbenheit“, so die Stiftung Lepanto. Vorsitzender der Stiftung Lepanto, die ihren Sitz auf dem Aventin in Rom hat, ist der Historiker Roberto de Mattei. Die Stiftung warnt vor einer zu kurz greifenden Interpretation des blutigen Attentats von Paris, indem nur auf den Islam geschaut wird. Eine Solidarisierung mit den Opfern sei gebotene Pflicht. Die Stiftung warnt jedoch vor einer Solidarisierung mit der Ideologie, die von den Opfern vertreten wurde. Europa dürfe sich nicht vor den falschen Karren spannen lassen.

Linksradikalismus mit Religionsverachtung

Gründer und Redaktion der Zeitung entstammen dem französischen Linksradikalismus. Der beim Attentat ermordete Chefredakteur Stéphane Charbonnier war aktiver Unterstützer der Kommunistischen Partei Frankreichs (PCF) und der Linksfront (Front de Gauche). Konstante der Blattrichtung blieb eine generelle Religionsverachtung, vor allem des Christentums und besonders der Katholischen Kirche.

Die Terrorgruppe, die am 7. Januar 2015 die Redaktion von „Charlie Hebdo“ massakriert hat, könne ihrerseits als extreme, aber letztlich kohärente Ausdrucksform der islamischen Welt gesehen werden. Sie habe in ihrem Mordwahn den Haß sichtbar gemacht, den der Islam gegen den Westen hege, so die Stiftung.

Attentat von Paris nimmt Schicksal des relativistischen Westens vorweg

Die schreckliche Tat nehme das Schicksal vorweg, das den Westen erwarte. Ein Westen, der unfähig sei, dem Islam die eigenen spirituellen und moralischen Ressourcen entgegenzusetzen, und der sich der Illusion hingebe, daß die Gefahren, „die sich über unserer Zukunft zusammenbrauen, dadurch abgewendet werden könnten, indem man sich dem relativistischen Denken hingibt und dem Islam mit offenen Armen begegnet“.

Am 4. Dezember 2012 überreichte die Stiftung Lepanto Vatikansprecher Pater Federico Lombardi 3.905 Unterschriften, mit denen der Heilige Stuhl ersucht wurde, Protest gegen die Veröffentlichung einer abscheulichen blasphemischen Karikatur zu erheben und bei der französischen Regierung die nötigen Schritte zu unternehmen, damit sich dergleichen nicht wiederhole. Im Appell hieß es:

Das Schweigen jener, die ihre Stimme erheben sollten

„Kann man noch schweigen? Obszönität und Blasphemie vermengen sich in der schmutzigen Provokation einer französischen Zeitung, die mit einer Karikatur, mit der die Legalisierung der Homo-Ehe gefordert wird, die eine extreme Verletzung des Naturrechts darstellt, auf unzulässige Weise die Heiligste Dreifaltigkeit, das zentrale Geheimnis des christlichen Glaubens schmäht.

Nein, es ist nicht mehr möglich, zu schweigen. Es ist nötig, daß der Heilige Stuhl öffentlich seine Empörung zum Ausdruck bringt, so wie es viele einfache Katholiken in Frankreich und in Europa bereits tun. Da Sie der Sprecher des Heiligen Stuhls sind, wenden wir uns an Sie, damit Sie sich zu unserem Sprecher bei den höchsten kirchlichen Stellen machen, die wir ersuchen, einen starken Protest zu erheben und die nötigen Schritte bei der französischen Regierung einzuleiten, damit sich eine solche Schande nie wiederholt. Auf daß sich die Stimme der Menschen vor der Hand Gottes erhebt, der keinen Spott mit sich treiben läßt (Gal 6,7).“

Kreuz wird vom Islam und vom Relativismus verhöhnt

Der Schmerz dürfe daher heute nicht nur den Opfern der unmenschlichen Massaker von Paris und auf der ganzen Welt gelten. Er habe vor allem auch der öffentlichen und systematischen Verletzung des Naturrechts und des Gottesgesetzes zu gelten, aber auch dem Schweigen jener, die angesichts solcher Verletzungen und solcher Massaker ihre Stimme zu erheben hätten. „Ahmen wir Unseren Herrn Jesus Christus nach, der über Jerusalem weinte, weil er dessen Zerstörung aufgrund der Sünden vorhersah, und halten wir sein Kreuz in die Höhe, das vom Islam gehaßt und verhöhnt wird, aber genauso vom heutigen Relativismus, das aber für jeden Christen unfehlbares Zeichen des Kampfes und des Sieges ist“, so die Stiftung Lepanto in ihrer Stellungnahme.

Text: Giuseppe Nardi
Bild: Corrispondenza Romana

drucken
Wenn Ihnen dieser Artikel gefallen hat:
Unterstützen Sie bitte Katholisches.info mit einer Spende.
Zuwendungsübersicht

123 Comments

  1. Danke für die Verbreitung dieser treffenden Stellungnahme!

    Tatsächlich waren in der deutschsprachigen Berichterstattung die unsäglichen Blasphemien dieser Zeitung unterschlagen worden. Auch mir waren sie bis heute nicht bekannt. Aufgrund der extremen Anstößigkeit dieser Bilder möchte ich hier auch gar nicht den Link angeben.

    Dieses Blutbad zeigt, daß der Relativismus, wie ihn etwa die Zeitung vertritt, den menschlichen Leidenschaften und dem Bösen nichts entgegenzusetzen hat. Durch die Unterminierung der Moral hatte man mit dem Feuer gespielt. Wer Glauben und Tugenden verhöhnt, darf sich nicht beschweren, wenn andere dann entsprechend handeln.

    Das Blutbad zeigt aber auch wieder einmal das wahre Gesicht eines Kultes, den z. B. das II. Vaticanum kraß fehleingeschätzt hat.

    Ohne tiefgreifende Bekehrung Frankreichs zur Wahrheit wird das alles dort noch schlimmer werden. Das gilt auch für unsere deutschsprachigen Länder.

    Mögen die Hirten mit gutem Beispiel vorangehen.

    • Oje die Hirten. Der verdunkelte Kölner Dom war ja ein Symbol für die verdunkelte Verantwortlichkeit. Kardinal von Galen fehlt…..

      • Ja, beten wir, dass sich endlich ein Bischof oder Kardinal furchtlos erhebt und den wahren Katholiken kraftvoll voranschreitet in WORTEN und TATEN!!

      • Die Rückbesinnung auf JESUS CHRISTUS wäre hilfreicher als die auf Kirchenmänner, welche seit fast 70 Jahren tot sind. Daran krankt die Kirche, auf beiden Seiten.

      • Zur I. Vesper gerade den Dom zu verdunkeln, in dem der Schrein der Heiligen Drei Könige sich befindet, zeigt die Verachtung gegenüber dem Christentum der neuen Herren im EB Köln. Unter Kardinal Meißner hätte so etwas NIE stattgefunden. Lieber den Islam hofieren als den Heiligen Drei Königen die Ehre zu erweisen. Ich hoffe, daß jetzt das Generalhaus in Menzingen aufwacht und den Papst zur Rede stellt, sich entweder von LG 16 und NA 3 zu distanzieren oder sich gemein mit IS zu machen, wie es schon sein Spezi Barack Obama praktiziert.

      • Die Konzilsdokumente Lumen Gentium, Absatz 16, der u. a. folgendes enthält:
        „… Der Heilswille umfaßt aber auch die, welche den Schöpfer anerkennen, unter ihnen besonders die Muslim, die sich zum Glauben Abrahams bekennen und mit uns den einen Gott anbeten, den barmherzigen, der die Menschen am Jüngsten Tag richten wird. …“
        http://www.vatican.va/archive/hist_councils/ii_vatican_council/documents/vat-ii_const_19641121_lumen-gentium_ge.html
        und Nostra Aetate, Absatz 3, über die Moslems
        „3. Mit Hochachtung betrachtet die Kirche auch die Muslim, die den alleinigen Gott anbeten, den lebendigen und in sich seienden, barmherzigen und allmächtigen, den Schöpfer Himmels und der Erde (5), der zu den Menschen gesprochen hat. …“
        http://www.vatican.va/archive/hist_councils/ii_vatican_council/documents/vat-ii_decl_19651028_nostra-aetate_ge.html

      • Geehrte @Kümmernis,
        LG ist die Abkürzung (Anfangsbuchstaben) für Lumen Gentium („Licht der Völker“), eine dogmatische Konstitution v. 2. Vatikanischen Konzil;
        NA idem für Nostra Aetate („Zu unserer Zeit“), die Erklärung des 2. Vatikan. Konzils über das Verhältnis zu den nichtchristlichen Religionen.
        (Im Augenblich werden in Syrien, Irak, Nordnigeria, Ägypten und jetzt auch in Frankreich die praktische Beispiele und Illustrationen dazu gezeigt und verwirklicht)

  2. Gestern sah man in den Nachrichten Karikaturen von Charlie Hebdo, die himmelschreiende Lästerungen gegen die Allerhheiligste Dreifaltigkeit zeigten. Daraufhin habe ich mir meine „eigenen“ Gedanken gemacht!

  3. „Werte“ der freigeistigen „neuen Weltordnung“- Ideologie vs. „Werte“ der die Weltherrschaft beanspruchenden Irrlehre Islam auf Kollisionskurs ! Beiden seelenverfinsternden „Werte“-Ideologien ist wie im Artikel erwähnt die Feindschaft zur Ewigen Wahrheit Jesus Christus gemeinsam.

    Die – politisch geförderte – freigeistig vorangetriebene Entchristlichung des Abendlandes ( unter dem Slogan „religionsneutrales“ Europa !?) hat Europa gleichsam der geisti(lich)en Verwilderung preisgegeben und einem Trojanischen Pferd gleich – heute „human“ bemäntelt – der Seelenverdunkelung Tür und Tor geöffnet….
    die fortschreitende Islamisierung ist nur eine – wenn auch besonders gravierende – Folge des Zustandes der geistigen Sonnenfinsternis….
    einer christuslosen Nacht !

    Hw Robert Mäder ( bereits 1927 ):
    -
    „Wir leben in einer Periode geistiger Nacht, kalter christusloser Nacht.“
    -

  4. Ich bin sehr besorgt über all diese Entwicklungen und darüber, dass die islamische Parallelgesellschaft vor unseren Haustüren unterschätzt wird !
    Die Berliner Richterin Kerstin Heisig („Das Ende der Geduld“-Herder Verlag) und auch Udo Ulfkotte („SOS Abendland“) und viele andere Autoren warnen schon seit Jahren davor. Wenn wir nicht aufpassen, dann werden wir durch den „Geburtenjihad“ noch hinweg gefegt. Andererseits sehe ich eine Chance, dass viele Menschen in Europa jetzt wacher werden und essentielle Fragen stellen: „Wer bin ich ? Was ist meine Kultur ? Was ist meine kulturelle und geschichtliche Identität ? Wie möchte ich den Weg weiter gehen – mit oder ohne Gott ?“
    Wenn Steine weinen könnten, dann würde der dunkle Kölner Dom ein Meer von Tränen vergießen…..

    • Bin dafür ! Es gibt Vorhersagen, dass so etwas in der Zukunft kommen wird und dass der Regent dessen so wie der Papst gewählt werden wird. Nebenbei: Meine Familie bekam den Adelstitel von S.M. Kaiser Franz I. (Franz II.).

  5. Auf beiden Seiten haftet schwere Schuld!!!

    Meinungsfreiheit hört für mich da auf, wo Religion anfängt. Religion (nur eine lebensfördernde Religion“) ist mehr als nur eine politische, gesellschaftliche oder soziale Lebenseinstellung.
    Es ist, wenn man es richtig versteht „existentielle Lebens- und Sinnausrichtung“ und die muss im ersten Schritt erst einmal „geachtet“ und „geschätzt“ werden und sollte nicht frei für gesellschaftliche Belustigung sein.
    Hier spielt auch die Ehrfurcht vor meinem Gegenüber eine sehr wichtige Rolle und somit betrifft es auch die Würde des Menschen.

    Andrerseits sich hier das Recht rauszunehmen Menschen umzubringen ist ebenfalls ein unsagbares falsches Vergehen!

    • Dass Meinungsfreiheit da endet, wo Religion beginnt, sehe ich grundsätzlich nicht so. Genau genommen würde das bedeuten, dass wir dann Menschen anderen Bekenntnisses nichts von der Botschaft Jesu verkündigen dürften/sollten, weil das möglicherweise als Provokation aufgefasst würde. Meinungsfreiheit und Religionsfreiheit würden hier dann kollidieren.

      Diese Tat gestern ist eine Barbarei. Gut, dass die Menschen heute zusammenstehen. Das ist richtig so. Schade, dass beispielsweise die Verbrechen gegen Christen und andere Minderheiten durch die IS nicht das Gleiche Entsetzen hervorrufen. Das Ausbleiben dort ändert aber nichts an der Richtigkeit dieser Solidarisierung mit den Opfern des gestrigen Verbrechens.

      • @ pacellifan

        Ich rede von „Gesellschaftlicher Belustigung“.

        Das der Christ auf Grund seiner Taufe (Anteil am Priestertum Christi) seinen Glauben verteidigen und auch verkündigen muß – dazu ist jeder Getaufte berufen und auch verpflichtet!!!

        Doch bei „Charlie“ waren es einfach nur „willkürliche und verachtende Gründe“ gegen jegliche Religion – und diese greift die „Würde“ des Menschen an.
        (siehe mein Kommentar)

      • @pacellifan

        Lesen Sie nicht nur den ersten Satz von dem, was Lorenz schrieb.
        es folgt u.a.:
        „Es ist, wenn man es richtig versteht „existentielle Lebens- und Sinnausrichtung
        und die muss im ersten Schritt erst einmal „geachtet“ und „geschätzt“ werden und sollte nicht frei für gesellschaftliche Belustigung sein.

    • Wachen Sie doch endlich auf!

      Es interessiert niemanden, wo – für Sie oder mich oder den Papst – „Religion anfängt“ und „die Meinungsfreiheit aufhört“.

      Die Meinungsfreiheit hört da auf, wo die Mehrheitsgesellschaft meint, dass sie aufhört und kein Katholik hat irgendeinen ernstzunehmenden Einfluss darauf. Und Sie und ich gehören derzeit zu einer sehr kleinen Meinungs-Minderheit, deren exotische Meinung für die Mehrheitsgesellschaft aufgrund ihres inzwischen unverständlichen Sinnrahmens sehr schwer nachvollziehbar geworden ist, und damit oft als „abartig“ und „skandalös“ empfunden wird. Wir können froh sein, wenn Gotteslästerer uns Zeit lassen müssen, dass wir uns erklären können, und uns nicht von vorneherein den Mund verbieten dürfen. In einer Zeit, wo man als Katholik in einer verschwindend geringen Minderheit ist, ist es naiv und gefährlich für eine Begrenzung der Meinungsfreiheit zu plädieren! Wir haben doch gerade durch diese postulierte grenzenlose Meinungsfreiheit noch die Möglichkeit, eine vernünftige Apologetik zu betreiben. Und wir können uns dabei sogar auf die Spielregel der „Gotteslästerer“ berufen. Diese Situation hinterfragen Sie?

      Der Beschränkung der Meinungsfreiheit würde als allererstes unsere katholische Meinung zum Opfer fallen! Es geht ja darum, uns zu provozieren, dass wir endlich wieder die Heilige Kuh der Meinungsfreiheit angreifen, und damit die einzige „Blasphemie“ begeht, die die Mehrheitsgesellschaft noch kennt! Wenn man uns Christen dazu bekommt, auf ihren Köder anzuspringen, haben die organisierten Atheisten wie Richards Dawkins Mitstreiter endlich die Bestätigung dessen, was Sie schon mit dem 11. September 2001 zu beweisen versucht haben: Das JEGLICHE RELIGION eine menschen- und freiheitsfeindliche Angelegenheit ist, die definitiv verboten werden muss. Im Grunde geht es Dawkins und Co. ums Christentum, zuallererst um die Katholiken, aber das wäre ja zu leicht zu durchschauen. Der Islam lässt sich eben leichter provozieren und irgendwann werden die Christen ihm auch zur Hilfe eilen und sitzen mit in seinem Boot. Dann schnappt die Falle zu. Das war von Anbeginn das Kalkül von Dawkins und seinen Mitstreitern.

      Wir Christen sitzen in der Klemme zwischen dem Islam und den Atheisten. Und wenn Sie mich ganz ehrlich fragen: Ich nehme es lieber mit einer Gesellschaft auf, die aus lauter mehr oder weniger militanten Atheisten besteht. Diese haben nämlich keinen „göttlichen“ Auftrag und lassen sich deshalb leichter in Ihren Überzeugungen verunsichern. Und zwar WEIL sie, im Gegensatz zum Islam, soetwas wie Meinungsfreiheit auf ihre Fahne geschrieben haben. Man kann sie damit jederzeit an der eigenen Nase packen! – Selbstverständlich sind wir für Meinungsfreiheit!

      Und weil wir Jedem, auch jedem armseligen Gotteslästerer, seine Meinungsfreiheit lassen, kann man uns unsere Meinung auch nicht verbieten, obwohl sie ein ständiges Ärgernis für die Welt ist!

  6. Wenn sich die Völker Europas nicht erneut um das Kreuz versammeln,werden diese Blutbäder weitergehn und vielleicht noch schlimmeres folgen.
    Die Natur ist ja auch schon aus dem Gleichgewicht und warnt uns,aber wir faseln von „Klimawandel“ oder „Klimakatastrophe“ !
    Nein,die wahre Katastrophe ist der geistige Zustand der Welt und vor allem Europas!

  7. Die Stellungnahme der Stiftung Lepanto ist sehr bemerkenswert. Löblich wäre es aber gewesen dezidiert zu präzisieren, daß Karikaturen Mahomets und seiner Falschlehren nicht als öffentliche und systematische Verletzung des Naturrechts und des Gottesgesetzes gelten können.

  8. Danke, Herr Nardi für diesen aufklärenden Beitrag. Dass die „Systemmedien“ systematisch desinformieren, wann wird es den meisten Deutschen klar?

    In diesem Fall wird konsequent verschwiegen, dass nicht nur der Islam, sondern besonders die katholische Kirche Opfer der nun ermordeten Satiriker war.

    Diese grauenvolle Tat, begangen von Islamisten, kann durch nichts gerechtfertigt werden. Doch irgendwann müsste die Frage offen diskutiert werden dürfen: Wie weit dürfen Religionsfeinde gehen, die systematisch öffentlich die Gefühle von gläubigen Menschen verletzen, auf ihnen rumtrampeln, ohne von einem Gericht zur Rechenschaft gezogen zu werden.

    Doch diese Frage wird nicht gestellt werden. Die deutschen und auch die europäischen Bischöfe sind dafür in der überwiegenden Mehrheit viel zu feige. Auf Herrn Bergoglio kann sowieso niemand zählen, er trampelt selbst auf den religiösen Gefühlen von Gläubigen herum. Die Protestanten muss man gar nicht mehr erwähnen.

    Die Entwicklung scheint nicht mehr aufzuhalten: Das dekadente ‚ehemalige christliche Abendland‘ wird den Islamisten in die Hände fallen. Irgendwann. Die Relativisten in der westlichen Gesellschaft und Kirche sind weder bereit noch in der Lage, unsere einstmals christliche Zivilisation zu verteidigen.

    Es ist nur eine Frage der Zeit. Wenn nicht neue schwerwiegende Probleme und Konflikte am Horizont erscheinen, von denen wir jetzt noch nichts wissen, füge ich hinzu.

    • Man darf nicht vergessen, dass es dieses Herumgetrampel auf den Gefühlen (gläubiger) Menschen auch schon von verblendeten Katholiken gab. Was beispielsweise kreuz.net durch seine unentschuldbaren selbstgerechten und vor allem völlig unchristlichen Tiraden abgezogen hat, spottet jeder Beschreibung.

      Nicht vergessen oder ausblenden: Eiferer und Hetzer gibt es überall.

      • Ja, ich gebe Ihnen völlig Recht. Es gibt Leute, die haben den Islam im Herzen und das Christentum auf der Zunge, wie auch umgekehrt. Wer aus Ressentiment heraus handelt, und z.B. Gotteslästerern den Tod wünscht, hat das Evangelium nicht richtig verstanden.

        Man darf dem Menschen die unbequemen Seiten des Evangeliums nicht vorenthalten, aber man muss den Menschen auch jeweils da abholen wollen, wo er ist und dazu muss man sich schon die Mühe machen ihn ersteinmal kennenzulernen und nicht von vorneherein als „hoffnungslosen Fall“ abzustempeln, nur weil er z.B. „schwul“ ist, oder Gott lästert . Das ist unbequem und oft frustrierend, aber man kann sich nicht um diese Arbeit drücken, wenn man lautere Absichten hat.

        Ich kenne viele Menschen aus frommen Elternhäusern beider christlichen Konfessionen, die sehr gute Gründe hatten, sich von dem, was ihnen dort als „Glauben“ vermittelt hat mit Abscheu und Ekel abzuwenden. Ich glaube nicht, das Gott jeden verurteilt, der auf ein Kruzifix spuckt. Und manchen großaufgemachte, öffentliche „Gotteslästerungen“ würde man besser mit etwas mehr Gelassenheit und gesundem Spott auf die „Gotteslästerer“ begegnen, als mit dieser Verbissenheit, die unter frommen Katholiken üblich ist. Warum sollte man den Provokateuren ständig den Gefallen tun und sie in ihrer künstlichen Opferrolle bestätigen? Sie ärgern sich doch viel mehr, wenn man vor Langeweile gähnend an ihren Machwerken (irgendeine Kombination von Blut und/oder Exkrementen und/oder Geschlechtsakt und einem Kruzifix ist es doch immer schon gewesen, seit Jahrzehnten) vorübergeht, anstatt ihnen einen kleinen, feinen Scheiterhaufen in Aussicht zu stellen, der sie wieder aufwertet.

        Ich bin ja eine treue Anhängerin der Piusbruderschaft. Aber vor ca. zehn Jahren gab es da einmal eine Kampagne gegen eine sogenannte „Schweinekrippe“ in einem Provinzmuseum. Ich habe bis heute noch nicht verstanden, weshalb es „blasphemisch“ gewesen sein soll, dass diese kleinen, aus Fimo geformten, wirklich niedlichen Schweinchen die Heilige Familie dargstellt haben. Das waren herzig, niedliche Schweinchen, wie im Kinderbuch. In meinen Kinderbüchern hatten Schweinchen niemals eine negative Konnotation, wie bei den Moslems, wo Hunde und Schweine von Gott verworfene Kreaturen sind! Die Macherin dieser gotteslästerlichen Krippe fand ihre Figürchen sicher auch nur ganz reizend und hatte gar keine christliche Intention, geschweige den eine böse. Aber die Anhängerschaft der Piusbruderschaft hat sich durchgesetzt und das Museum musste diese „Blasphemie“ abdecken. In einem Provinzmuseum irgendwo in Süddeutschland! Ich möchte nicht wissen, wieviele bis dahin neutrale Menschen dadurch zur Überzeugung gekommen sind, dass echte Katholiken immer irgendwie Scheiße im Kopf sein müssen. – Aber in den Kreisen der Piusbruderschaft war man schrecklich stolz auf sich, weil man ja „Gottes Ehre“ gerettet hatte. Und hat meine Bedenken bezüglich der entstandenen Kollateralschäden gar nicht verstanden.

      • @T. de Ahumada
        Ihr Post vom 8. Jan. 20:58
        Sie schreiben:
        „Ich möchte nicht wissen , wieviele neutrale Menschen dadurch zur Überzeugung gekommen sind, dass echte Katholiken immer irgendwie Scheiße im Kopf sein müssen“

        Sie scheinen ja voller Wut und Frustration zu sein, meine Liebe – wo hapert’s denn?
        Katholiken, die sich darüber empören, dass man Gott verhöhnt und beleidigt und sich dagegen zur Wehr setzen, haben also Ihrer Meinung nach nur Scheiße in Kopf. Fast könnnte man’s glauben, wenn man sich Ihren naiv- grotesken geistigen Müll bezüglich öffentlicher Blasphemien, den Sie hier abladen, zu Gemüte führt:

        „Ich habe bis heute nicht verstanden, weshalb es „blasphemisch“ gewesen sein soll, das diese kleinen, aus Fimo geformten, niedlichen Schweinchen die Heilige Familie dargestellt haben. Das waren herzig niedliche Schweinchen…“

        Nach Ihren Ansichten, sollte ein Katholik bei einer Schändung des Kreuzes unseres Herrn mit Exkrementen und Blut etc. entspannt bleiben, „gähnend vor Langeweile […] an Ihren Machwerken vorübergehen“ und die Vorkommnisse links liegen lassen. Gute Frau – solche Leute müssen in die Schranken verwiesen werden, ansonsten wüten sie munter weiter!
        Es ist mir ein Rätsel wie Sie sich als eine treue Anhängerin der Piusbruderschaft bezeichnen können!

      • Es ist auch wichtig, zu unterscheiden, welche und wann die Eiferer und Hetzer sind. Ich fand +Net damals, rein zufällig und es war für mich sehr bereichernd, ich hatte die Seite gerne. Einige Beiträge, wie über Dirk B. fand ich abstossend und gar nicht christlich, oder das Christentum verteidigend. Auch die Diskusion dort habe ich schon lange nicht mehr gelesen, einiges war mir doch zu „rechts“. Ebenso las ich in der Satirezeitung Titanic, die wegen Blassphemie angeklagt, und vermutlich auch verurteilt wurde (?), da schaue ich seit mehr als 20 Jahren nicht mehr hin. Denke, die Perlen und Taten des derzeitegen Papstes und der Seinen sind gefährlicher für den Katholischen Glauben als Satire… Ob ich richtig unterscheide, wer Hetzer ist oder nicht, darum kann ich nur beten.

      • Und, übersehen wir dabei nicht,wie und im welchem Ausmaß, vom Fernsehen, Internet, Zeitungen, oder real(Z.B.Femmen), wir, von wirklich satanischen Bildern bedrängt werden. Satan existiere nicht. Dank alten Zeugnissen, in Kunst, Geschichte, Schriften und Erzählungen… dank der Tradition, dank dem Heiligem Geist, wird auch der alte Satan sichtbar. Es geht um die einzelne Seele, um Leben und Tod der Menschen,… jeder muss seine Entscheidung treffen, zwischen dem wahrem gut und böse. Es geht nicht nur um „herumtrampeln an Gefühlen“ (so lange wir die noch haben…)

      • @ Dario:

        Zitat: „Katholiken, die sich darüber empören, dass man Gott verhöhnt und beleidigt und sich dagegen zur Wehr setzen, haben also Ihrer Meinung nach nur Scheiße in Kopf.“

        Lesen Sie doch bitte meinen Eintrag richtig! Da steht nirgendwo, dass ICH so denke. Aber Menschen, die nicht mehr gläubig sind, kommen durch diese Form von „Empörung“ leider sehr, sehr oft dazu. Das ist auch nachvollziehbar und logisch, bei den Voraussetzungen, die sie mitbringen.

        Zitat: „– solche Leute müssen in die Schranken verwiesen werden, ansonsten wüten sie munter weiter!“

        „Solche“ Leute wüten munter weiter, WEIL sie damit rechnen können, von Ihnen „in die Schranken“ verwiesen zu werden. Die meisten Menschen haben gar keinen Hass auf Gott oder die Kirche, sie ist ihnen gelinde gesagt „schnurzpiepegal“. Und wenn da irgendjemand Kruzifixe mit Exkrementen beschmiert, guckt sich das niemand freiwillig an, weil es in sich hässlich und abstoßend ist, auch für Nichtgläubige. Kunst ohne Publikum lohnt sich aber nicht. Sie aber kommen an, und „müssen den Künstler in seine Schranken weisen“. Dadurch kann der Künstler diesen uninteressierten Menschen erzählen, dass es da jemanden gibt, der seine Freiheit einschränkt, hässliche Dinge herzustellen. Und erst jetzt sagen die Leute: „Welch ein Skandal, dass man die Kunst einschränken will! Der arme Mann, den muss man doch unterstützen.“ Und jeder, der jetzt den Künstler gegen Ihren „ungerechten Eingriff“ unterstützt, tut etwas für die Freiheit der Kunst. Und für den Künstler hat sich das mit Exkrementen beschmierte Kruzifix gelohnt. Und Sie haben diese sakrilegische Handlung für den Künstler erst lohnenswert gemacht.

        Wenn Sie sich für dieses Spiel einspannen lassen wollen, tun Sie est doch! Viel Spaß!

    • Das tun alle Eiferer besonders gerne: auf den „religiösen Gefühlen anderer herumtrampeln“. Gerade eifenrde katholiekn sind da SpezialisteInnen.

      • Auch wenn ich einige Ihrer Sichtweisen in der Sache nicht teile, @zeitschnur, lese ich Ihre Beiträge gerne.

        Das Niveau hier ist sehr gesunken, es ist zu einer beliebten Disziplin geworden, auf Papst Franziskus einzuprügeln und für alles verantwortlich zu machen – sei es wegen der Akte der Franziskaner der Immakulata oder weil Sonntagmorgen im Hunsrück Glatteis war usw. Sie machen aus Ihrer Ablehnung des Papstes keinen Hehl, bleiben aber dennoch fair und argumentieren auf eine Weise, welche die Bezeichnung Argumentation auch verdient.

        @ Traditionstreuer
        +net war zu keinem Zeitpunkt eine „Bastion der Wahrheit“, wie Sie es nennen. Christus fordert von uns ein klares und aufrichtiges Bekenntnis. Heckenschützenmanier aus dem Hinterhalt ist da nicht passend. Daher hat +net auch das einzig richtige und logische Schicksal ereilt.

  9. Wirklich traurig muss man um die Wachleute sein, die nichts mit der Sache zu tun hatten und leider zur falschen Zeit, am falschen Ort waren.
    Die „Karikaturisten“ haben die „Meinungsfreiheit“ (geschmacklosetste Blasphemie gegen Juden, Katholiken – Benedikt Schweinereien- und Islam – Koran Beleidignungen-) soweit getrieben, wie es eben ging und irgendwann ist eben auch mit Satire Schluss, wie wir gestern gesehen haben.
    Das die beiden anderen Religionen sich nicht wehren, heisst nicht das die Moslems das genauso sehen.
    Der Islam ist nicht tolerant, wer das sagt der luegt, die Imane sprechen Fatwas voellig willkuerlich aus und der Mob darf morden und totschlagen, oder er nimmt das Gesetz des Handelns in die eigene Hand, wie gestern geschehen.
    Jede Glorifizierung der Schreiberlinge ist total deplaziert, denn wir tun gerade so, als wenn es normal waere sich in einen Teich mit hungrigen Piranhas zu begeben und zu glauben es passiert schon nichts.
    Vor allem das weitgehend islamisierte Paris/Frankreich sollte gewarnt gewesen sein.
    Ich glaube das die Tat gestern erst der Anfang ist, die groesste Schuld liegt bei denen, die uns seit Jahren den Islam schoenreden, auch aus Kirchenkreisen und idiotischerweise Kirchen verdunkeln, als sich des Probloblems ENDLICH einmal annehmen.
    Leute versteht endlich DER ISLAM IST DAS PROBLEM.
    Die „verirrte Einzeltaeter“ Theorie ist Volksbetrug.

  10. Wieviel Islam verträgt eine freie Zivilisation?

    Überall dort, wo die sich große Zahlen an Muslimen niedergelassen haben, gibt es Probleme. Diese sind oftmals deckungsgleich. Die folgende Zusammenfassung wurde von Dr. Peter Hammonds Buch „Slavery, Terrorism and Islam: Historical Roots and Contemporary Threat” (Sklaverei, Terrorismus und Islam: Historische Wurzeln und gegenwärtige Bedrohung) zusammengestellt.

    Der Islam ist weder eine Religion noch eine Sekte. Er ist ein vollständiges System. Der Islam beinhaltet religiöse, politische, wirtschaftliche und militärische Komponenten. Die religiöse Komponente spielt dabei die bedeutendste Rolle. Eine Islamisierung findet dann statt, wenn eine ausreichende Stärke an Muslimen in einem Land sogenannte „religiöse Rechte“ einfordert.

    http://zoelibat.blogspot.de/2009/06/wieviel-islam-vertragt-eine-freie.html

  11. @Herr Schrems

    Selbst zahllose „unsäglichen Blasphemien“ rechtfertigen nicht, dass man Menschen wutentbrannt umnietet. Wir wissen doch gar nicht, ob die Intention dieser Zeichner, überhaupt jemals „blasphemisch“ war Vielleicht haben sie sich ja gar nicht gegen Gott gerichtet. Vielleicht war ihre unmittelbare Intention eine ganz andere, wirklich die Meinungsfreiheit zu vertreten. – Auch „unsäglichen Blasphemien“ sind subjektiv wahrgenommen nicht immer „unsäglich“, z. B. wenn deren Autor gar keinen Gott anerkennt, gegen den er „blasphemisch“ auftreten könnte.

    Vielleicht leben Sie nicht wie ich in einer Umgebung, die Ihnen täglich den Umgang mit normalen, nichtgläubigen Menschen abverlangt. Vielleicht merken Sie deshalb nicht, dass der Normalbürger augrund seiner Sozialisierung Sie und mich gar nicht mehr verstehen kann, wenn man ihm so einem exotischen Tatbestand wie „Blasphemie“ daherkommt. Genausogut könnten Sie ihm erklären, dass er bei Vollmond um Mitternacht einen weißen Stein unter einer Wurzel finden müsste, damit er am nächsten Tag sechs Richtige im Lotto hat. Sie sollten sich bewusst sein, dass Sie für die Ohren ihrer Mitmenschen einfach Unsinn reden, wenn sie von „Blasphemie“ reden. Es braucht einen gewissen gemeinsamen Erfahrungsraum um darin sinnvoll argumentieren zu können.

    Wir sollten uns im Klaren sein, dass wir in einer Gesellschaft leben, die nichts mehr verehrt, was auch nur noch im Fernsten an etwas wie Gott erinnern würde. Wenn es also so Etwas wie gesetzlich geschützte „Meinungsfreiheit“ gibt, die allerdings in ihrer Konsequenz auch Beleidigungen des Dreifaltigen Gottes „schützt“, dann wird auch Ihre und meine Freiheit unseren Glauben dadurch geschützt, weil überhaupt nur wir mit unserem Glauben die materialistische Überzeugung der Mehrheitsgesellschaft beleidigen könnten und nicht umgekehrt. Das ist die bittere Realität.

    Es hat überhaupt keinen Sinn, in einer Gesellschaft, in der es keine Katholiken gibt, nach katholischen Gesetzen zu rufen oder katholische Maßstäbe an das Verhalten unserer Umgebung anzulegen! Das ist Eskapismus und Zeitverschwendung. Wir müssen erklären, aufklären, missionieren etc. und dürfen natürlich auch Unbequemes „benennen“. Aber wir sollten niemals „verurteilen“ und niemals sagen „das linke Schwein hat’s verdient“. Solche vermeintlichen „Gotteslästerer“ haben wir Katholiken in erster Linie uns selbst durch unsere Bequemlichkeit eingebrockt.

    Wie falsch diese Karikaturisten auch immer gelegen haben mögen: Sie hatten den Mut für ihre Überzeugung zu stehen und sie sind das Risiko eingangen, dafür ermordet zu werden. Für die Leute, von denen diese „Gotteslästerer“ ermordet wurden, sind Sie und ich auch des Todes würdig. Man lässt uns nur aus rein taktischen Gründen noch am Leben. Und da wir eben keine großen „Gotteslästerer“, sondern nur gewöhnliche „Kaffir“ sind, wird man es auch nicht für nötig befinden, wie jenen als „Kämpfer“ in Uniform gegenüberzutreten. Für uns ist’s Schächten gut genug.

    • Danke fuer die Hinweise, aber was ist wenn im Garten desVatikan unter Anwesenheit des Papstes vom Iman fuer den Sieg über die Feinde des Islam gebetet werden darf.
      Die letzten Päpste und ganz besonders der jetzige setzen den Moslems verheerende Zeichen unter denen Tausende von Christen zu leiden und zu sterben haben.
      Die Schreiberlinge wußten was sie taten, die Christen in Lybien, Ägypten, Syrien, Irak und sonstwo haben nichts vergleichbares getan und werden gemetzelt.
      Warum sagt keiner etwas ?
      Und Herr Bergoglio der große Weltversteher, ich hoffe Christus erlöst uns bald von ihm.

      • Was immer Sie mir sagen wollten: Ich bin der Meinung, dass der Zustand der Kirche das Problem ist und nicht irgendwelche wirren Typen, die schlechte Zeichnungen machen. Wenn es das war, was Sie ausdrücken wollten, sind wir uns einig.

    • Danke für diesen und Ihren obigen Beitrag – endlich eine Stimme der Vernunft und Ausgewogenheit in der Realität, in der wir stehen. Absolute Mangelware hier – schreiben Sie öfter!

      Und was ich sehr wichtig finde ist Ihr Hinweis darauf, dass es nicht Aufgabe der Katholiken ist, sich eine katholische Fantasiewelt zusammenzuträumen, sondern für den Herrn zu zeugen unter den Menschen, die nun mal da sind.
      Und Sie haben völlig recht damit: wer z.B. dieses Forum liest, teilweise auch die Artikel, der muss denken, er ist entweder unter prachtsüchtigen Irren oder unter Gewalttätern gelandet. Und das kanns nicht sein. Wir machen doch hier keine kostümierten Jahrmarksspiele oder LARP-Veranstaltungen in Kreuzritterromantik!

      Mir fiel das vorhin auch bei dem neuen Artikel über diesen Religionslehrer auf, der den Film „Der stume Schrei“ gezeigt hat und damit verstörte Reaktionen und Rausschmiss erntete und das gar nicht verstehen kann. Gebetsmühlenartig kamen von den Kommentatoren wieder die ewig alten Leiern von wegen „Übers 3. Reich zeigt man auch Filme“ etc. pp.

      Sie weisen zu Recht darauf hin, dass die meisten hier noch nicht realisiert haben, dass die Jugendlichen so geprägt sind, dass sie tatsächlich und gewissermaßen in voller Unschuld durch den Anti-Abtreibungsfilm verstört werden.
      Nichts in ihrem Umfeld hat sie mehr darauf hingewiesen, dass das eine schwere Sünde, ein Mord ist. Bei der hohen Abtreibungsrate in Italien muss man davon ausgehen, dass fast jede jüngere Frau schon mal abgetrieben hat (also: alle unter 60!) und die Mutter (bzw. vermittelt oder sogar ursächlich auch der Vater) dieser verstörten Jugendlichen vielleicht auch solche „Leichen im Keller“ hat…wahrscheinlich bekomt ein Großteil dieser Kinder zu Hause erklärt, dass es legitim und menschlich sei, abtreiben zu dürfen, oder sogar Druck, abtreiben zu müssen, falls verfrüht ein Kind entsteht (das habe ich schon damals in meiner Klasse bei einer 15jährigen Klassenkameradin erlebt, die wesentlich durch die Eltern zur Abtreibung gezwungen wurde)!

      Aus dieser Perspektive ist ein solcher Film dann ein „Aufhetzen der Kinder gegen die Eltern“. Bevor nun wieder die üblichen Verdächtigen anfangen wollen zu krakeelen: nein, ich bin natürlich nicht „für die Abtreibung“ – natürlich nicht!, sondern das, was auch ich als Mensch, der mit heutigen Menschen umgeben ist, „nachempfinde“ – so oder so ähnlich kommt das heute nun mal an. Und die Jugendlichen sind tatsächlich wahrscheinlich sogar für solche Filme die falsche Adresse. Für sie ist das eine Ohrfeige, die eigentlich ihren Eltern bzw. der erwachsenen Umgebung gebührte.
      Es gehört eine große Sensibilität, ja besser soar: eine große Gnade dazu, mit den Heutigen noch in Kontakt zu kommen als Katholik. Das ist auch meine Erfahrung, und auch ich unterrichte Jugendliche als Musikerin und Künstlerin.

      Um diese Gnade müssen wir bitten.
      Und etwas Gnadenhaftes kann man sich nicht im Übereifer selbst anmaßen.

      • //Aus dieser Perspektive ist ein solcher Film dann ein „Aufhetzen der Kinder gegen die Eltern“.//

        Was Christen interessieren muss, ist die Perspektive dessen, der uns Menschen die Zehn Gebote gegeben hat, darunter: Du sollst nicht morden! Jeder Mensch weiß tief in seinem Gewissen, dass er nicht morden darf. Der Film „Der stumme Schrei“ zeigt, was bei einer Abtreibung geschieht: ein Mord.

        //Und die Jugendlichen sind tatsächlich wahrscheinlich sogar für solche Filme die falsche Adresse. Für sie ist das eine Ohrfeige, die eigentlich ihren Eltern bzw. der erwachsenen Umgebung gebührte.//

        Aha, unsere Gesellschaft, die schlimmer ist als jene vor der Sintflut und als jene andere von Sodom und Gomorrha, adressiert Jugendliche, um ihnen das Ermorden ungeborener Kinder beizubringer, aber dafür, dass sie von Christen über ihr Tun augeklärt werden, sind diese Jugendlichen die falsche Adresse? Das begreife, wer kann. Ich nicht.

      • Sie haben ausgeführt, dass und warum -so wie es aussieht- Abtreibung das „normalste“ von der Welt ist, wenn nicht sogar ein Menschenrecht.
        Denken Sie bitte einmal in diesem Zusammenhang an die Schulbildungspläne, z.B. in Baden-Württemberg, die nichts anderes als Ermutigung zum frühen Sex sind, auf welche Weise auch immer.
        Diese Pläne mit ihren teilweise sehr fragwürdigen Inhalten werden auf die Seelen der Kinder gelegt, ungeachtet ihres je individuellen Reifegrades und ohne, dass die Eltern Einfluss darauf nehmen könnten.
        Es ist dort viel von Sexualität in vielerlei Spielarten die Rede.
        Wird auch von Gefühlen, von Zuneigung, gar von Liebe gesprochen oder geht es den Planern nicht vielmehr nur um eine bewusst herbeigeführte Herabsetzung oder Beseitigung von natürlichen Schamgrenzen?
        Dann, als noch ganz junger Mensch, Sexualität genießen, Spaß haben, die totale Freiheit in Anspruch nehmen – ohne Folgen?
        Und wenn sich dummerweise doch Folgen einstellen, nun was soll´s, dann gehts an deren Beseitigung.
        Was jedoch genau bei dieser Beseitigung geschieht – die Vernichtung eines gerade sich entwickelnden Kindes, ist den bis dahin gut aufgeklärten jungen Menschen plötzlich nicht zuzumuten?

      • Ja, ich bin völlig Ihrer Meinung. Es gibt da leider immer noch den Glauben an eine unsensible „Friss Vogel oder stirb!“-Taktik in der Vermittlung der Religion, obwohl es eigentlich lächerlich ist, weil die Erfolgsquote langsam aber sicher gegen Null tendiert, weil die Umgebung immer gottloser wird.

        Aber anstatt mal darüber nachzudenken, was man selbst falsch macht, schiebt man die Schuld auf die vermeintlich „renitenten Sünder“ mit denen man es zu tun und fühlt sich selbst um so frömmer, weil man ja wieder einmal das Opfer gebracht hat, ganz freiwillig mit dem Kopf gegen eine Wand zu rennen. Das ist wie bei den Zeugen Jehovas: Je mehr man sich lächerlich gemacht hat, desto verdienstvoller wird es gewesen sein. Und wichtig ist ja, dass es verdienstvoll gewesen ist. Das sich da jemand bekehrt, ist völlig zweitrangig.

        Es stellt im Übrigen eine Art Anti-Verhalten zum Modernismus dar. Die Modernisten beruhigen ihr Gewissen, indem sie Gott ins Gesicht schlagen, um den Menschen zu schmeicheln, zum Ausgleich machen wir es in unseren Kreisen eben umgekehrt. Und – weil wir im Gegensatz zu den Modernisten sehr Wenige sind und uns damit als „Elite“ fühlen dürfen, halten das dann auch noch für den besten Beweis unserer ganz besonderen „Frömmigkeit“.

        Es geht oft ums eigene katholische Ego, nicht um Gott. Ich denke, wenn man den „Traditionalisten“ vermitteln könnte, wieviel sie selbst der ungeschuldeten Gnade zu verdanken haben, wäre für die Kirche mehr gewonnen, als mit jedem weiteren „heroischen“ Rosenkranzgebet auf einem CSD. Da wird sich dann wieder auf die Schultern geklopft, weil einem die Schwulen schon wieder fast mit dem nackten Arsch ins Gesicht gesprungen sind anstatt sich endlich zu bekehren. Und man hat trotzdem nicht klein beigegeben! – Man will aber nicht begreifen, dass auf der anderen Seite auch nichts weniger „Heroisches“ passiert ist: „Wir haben es den Frömmlern gezeigt, dass wir uns nicht unterkriegen lassen: Fraternité, Egalité, Perversité!“

        Ja, das ist ein „Rollenspiel“: Elfen gegen Orks oder Feen gegen Gnome, je nach Seite auf der man mitspielt. Aber LARP-Spieler wissen in der Regel doch, wann die „Rolle“ zu beenden ist und die Realität wieder beginnt. Und wenn nicht, gelten sie auch unter ihren Mitspielern schlicht als „Fall für den Psychologen“.

      • Ach, @ Leo Lämmlein, das ist mir zu emotional, was Sie schreiben und zu selbstbezogen. Verzeihen Sie mir.

        Ich habe für selbstgerechte, völlig käseglockige Tradis zwar auch Verständnis in dem Sinn, dass ich sie bemitleiden und für hochgradig ideologisierte Menschen halten muss in vielen Fällen, die „es auch nicht besser wissen“ als die Welt und in ihrem Hochmut z.T schlimmer sind, als Sünder, die ahnen, dass sie Sünder sind.
        Schauen Sie sich doch nur mal das Rüpelniveau hier an – sie stellen sich moralisch über andere wie der Phaisäer im Tempel, der auf den Zöllner hinabschaut und benehmen sich selbst wie … ich sprech es nicht aus…

        Ich lebe in einer vollkommen nicht-katholischen Familie (obwohl wir der Herkunft nach katholisch wären), habe um mich herum die Menschen, die heute nun mal den Durchschnitt ausmachen und versuche sie realistisch zu nehmen und zu lieben.

        Wenn Sie ein wenig Kontakt zur Welt haben, dann wissen Sie, wie es um viele, die Mehrzahl dieser Menschen, bestellt ist – sie sind total verwirrt, total entfremdet vom Glauben, irregeleitet und gewissermaßen „taub“ für Gott. Das ist nun mal eine Tatsache.

        Sie lieben doch die Bibel: Wenn selbst ein moralisch integerer Mann wie Job am Ende sagen muss, er habe Gott nur vom Hörensagen gekannt, wieviel mehr all diese Armen, diese Menschen, die einem angesichts ihrer Einsamkeit und Verkommenheit die Tränen in die Augen treiben müssten und nicht diese Mackergehabe mit wedelndem Moralinschläger, wie es sich hier bei den meisten anhört. Jesus hat doch um diese Menschen geweint und sich nicht gegen sie empört. hart sprach er dagegen gegen die religiösen Eiferer und Moralisten. und auch ihm unterstellte man, er nehme Gottes Gebote nicht ernst…

        Haben die Nazisschergen gewusst, dass sie sündigen? Nein! Sie waren so ideologisiert, dass sie dachten, eine gute Tat zu tun. So heißt es auch in der Schrift, auf die Sie doch so oft verweisen (zu recht!): „Es kommt die Stunde, in der jeder, der euch tötet, meint, Gott einen heiligen Dienst zu leisten. Das werden sie tun, weil sie weder den Vater noch mich erkannt haben.“ (Joh. 16)

        Was sagt uns die Schrift damit: Wer den Vater und den Sohn nicht hat, hat auch keinen klaren Maßstab in der Moral und kann leicht total verwirrt werden.

      • @ zeitschnur 10. Januar 2015 um 20:22
        Job hoffte auf den Erlöser und sah ihn von fern, aber er kannte ihn nicht. Wir kennen Ihn, und I h n müssen wir den Menschen verkünden, weil nur in Ihm Vergebung der Sünden, Rettung und ewiges Leben ist. Wie es in dem Lied heißt: „O Jesu, all mein Leben bist du, ohne dich nur Tod.“ Das ist kein sentimentale Vers, das ist die Grundwahrheit und Grundbotschaft des Christentums.
        Der eine Schächer, der mit dem Herrn auf Calvaria gekreuzigt wurde, verspottete ihn, bereute nicht und verstarb in seinen Sünden. Der andere bereute, glaubte und wurde gerettet.
        So ist das bis heute und wird es sein bis zur Wiederkunft des Herrn!
        Gelobt sei Jesus Christus!

      • @ Leo Lämmlein

        Sehr schön – nur habe ich das ja nicht bestritten. Der Schächer, der bereuen konnte, konnte es jedoch erst in diesem Moment. Es gibt den Kairos auch fürs Umkehren.
        Die Seelsorge weiß seit Jahrhunderten, dass es des rechten „lichten“ Momentes bedarf.

        War es in Ihrem persönlichen Leben anders? Und geht es nicht auch so mit uns weiter, Schritt für Schritt? Wer glaubt denn von Anfang an recht und wüsste alles? Sind wir nicht alle verblendet, und es ist reine Gnade, wenn wir aus dieser Verblendung hinausgelangen dürfen?

        Nicht nur Sie, sondern viele hier im Forum reden so, als seien sie erhaben und von Natur aus schon erleuchtet.

        Und was ich zu Job sagte, ist dennoch nicht widerlegt, denn auch dieses „Von-Ferne-sehe“, das Sie erwähnen, wurde ihm erst zu dem von Gott bestimmten Moment möglich – zuvor nicht, obwohl er sich bemühte.

        Akzeptieren wir, dass wir nicht Gott sind und IHM weder etwas vorzuschlagen noch gar vorzuschreiben haben.
        Käme der Mensch von sich aus zu Gott, hätten wir all die Probleme nicht.

        Jesus spricht davon, dass wir Ohren haben und doch nichts hören, Augen und doch nichts sehen. Wenn Sie daher sagen: „Wir kennen Ihn“, dann argumentieren Sie unendlich egomanisch: WIR kennen Ihn schon etwas besser aus reinen Gnade (im besten Fall), aber diese anderen kennen Ihn eben noch nicht und verstehen auch nicht, wovon die Rede ist, wenn man von IHM spricht.

        Wie lange hat die Hl. Monika für ihren Sohn gebetet, um dessen Bekehrung? Auch er „wusste“ alles und wusste doch nichts – und das ist ehrlich und wahrhaftig so gewesen: er wusste es und wusste doch nichts.

        Erst als der rechte Moment gekommen war, verstand der Hl. Augustin wirklich.

        Sie liegen also vollkommen falsch, denn unser Glaube ist zwar – wenn man ihn ergreifen durfte – eine vernünftige und logische Sache. Zuvor aber eben nicht. was vor Gott Weisheit ist der Welt Torheit – aus echter Verkennung.

        Schade, dass Sie das noch verkennen, obwohl Sie doch so sehr auf die Schrift abheben und dies ganz zu Recht.

    • @ T. de Ahumada

      Sie täuschen sich sehr. Blasphemie bleibt immer Blasphemie, egal, wieviele Katholiken es in einer Gesellschaft gibt oder ob es „katholische Gesetze“ gibt.

      Diesen Leuten positive Intentionen zu konzedieren, wenn sie die Hlst. Dreifaltigkeit und die Gottesmutter verhöhnen, ist lächerlich. Hier tobt ein Krieg gegen die Wahrheit, dessen Mittel sind psychologische Kriegsführung aller Art, schon gemerkt?
      Guten Morgen.

      • Ganz hervorragend, danke. Wir alle aber verabscheuen die furchtbaren Morde an diesen wirklich armen Menschen in ihrer Verblendung in gleicher Weise wie deren unsagbare gotteslästerlichen Aktionen, die uns unsagbar verletzen. Freilich vorausgesetzt, dass man überhaupt Empathie für etwas anderes als nur für sein eigen Ego hat, sich wie ein brüllender Löwe gegen jemand, der eine andere – eben eigene Meinung hat, gebärdet. Wichtig ist für uns: keine persönliche Rache – alles Gott übergeben, denn „mein ist die Rache spricht der Herr und Er vergilt zur rechten Zeit“. Was immer das konkret heissen mag – es ist und bleibt geoffenbarte Wahrheit, die trotz allen heutigen Bemühungen nicht weichgespült werden kann.

      • Blasphemie ist eine Sünde. Sünden sind als solche definiert, die einer willentlich, wissentlich und wesentlich gegen Gott gerichtet begeht. Fehlt eines der Ws, ist es keine Sünde, sondern Schuld, ein Fehler oder ein unbewusster Irrtum.

        Man kann also keine „Blasphemie an sich“ definieren. Blasphemie ist an den jeweiligen Bewusstseinsakt gebunden. Lexikalisch bedeutet Blasphemie, dass man bewusst religiöse Inhalte bzw. Gott verflucht und / oder verhöhnt. Blasphemien können auch mit gewählten oder sanften Worten geschehen.

        In vielen Fällen handelt es sich allenfalls um grobschlächtiges, provozierendes, leichtfertiges, dummes Geschwätz. Erinnern Sie sich bitte daran, dass Jesus selbst über seine Henker sagt: „Vergib Ihnen, denn sie wissen nicht, was sie tun.“
        Auch ich lebe unter den Normalos und nicht in einer kirchlichen Dunstglocke – die Leute wissen wirklich nicht, was sie tun! Die sind inzwischen so entfremdet zu allem Christlichen, dass die nicht mal kapieren würden, was Sie wollen.
        Ihr Blasphemiebegriff ist im Prinzip islamisch und nicht christlich.
        Im christlichen bzw. christlich inspirierten Rechtsdenken wird jedoch vorausgesetzt, dass ein Täter ein kapitales Vergehen (und das wäre eine Verfluchung Gottes), auch intendiert hat. So ist ja auch einer, der unwissentlich oder unwillentlich tötet, kein Mörder, sondern ein Totschläger oder fahrlässiger Töter.
        Der Islam allerdings verurteilt Menschen für Dinge, die die weder mit Bewusstsein getan noch überhaupt erfasst haben.

      • @ Zeitschnur
        Soweit so theoretisch. Allerdings sollte man nicht zu billig mit der Verantwortung des Menschen umgehen. In meiner Umgebung schaut die Realität in etwa so aus: Alle, auch die Papierchristen, Kirchenfernen und Gotteslästerer wissen, was Abtreibung ist, was die Kirche dazu sagt und ebenso was Blasphemie ist. Aber viele schert es einfach nicht, was die Kirche lehrt, was das Christentum sagt. Ganz im Gegenteil: es gibt einen Ablehnreflex. Es ist daher anzunehmen, ich denke mit gutem Grund, das die Redakteure von Charlie Hebdo, die eingefleischte Linksradikale waren, genau wussten, was sie taten und es ganz bewusst taten. Sie haben daher auch die Verantwortung dafür zu tragen. Sich auf ein nicht vollständig ausgeprägtes Sündenbewusstsein hinausreden, das wäre billig, angesichts der Verachtung des Christentums, das sie bewusst, sonst hätten sie es nichts getan, in den Dreck warfen. Und sich wahrscheinlich noch ganz toll dabei fanden, die Selbstvergöttlichung wider das abergläubische Obskurantentum der Christen zu zelebrieren.

      • Ja, hier tobt ein Krieg, gegen die ewige Wahrheit. Mit allen Mitteln der psychologischen Kriegsführung. Es geht um die einzelnen Seelen, jede einzelne Seele. Richtig, Blasphemie bleibt Blasphemie und das Morden ist immer noch eine Todsünde.

      • zeitschnur

        //Blasphemie ist eine Sünde. Sünden sind als solche definiert, die einer willentlich, wissentlich und wesentlich gegen Gott gerichtet begeht. Fehlt eines der Ws, ist es keine Sünde, sondern Schuld, ein Fehler oder ein unbewusster Irrtum//

        Selbstverständlich ist es Sünde, wenn Karikaturisten Gott verhöhnen, auch und gerade auch dann, wenn sie nicht an Ihn glauben. Denn das ist ja die Hauptsünde, dass sie nicht an Ihn glauben, und für diese Sünde gibt es keine Entschuldigung. Der Unglaube ist die größte Sünde überhaupt, aus der alle anderen Sünden fließen. Richtig ist nur, dass das Bekämpfen von Sünden bei Glaubenslosen ein Kurieren an Symptomen ist, das die Wurzelsünde des Unglaubens nicht berührt. Trotzdem müssen schon um des menschlichen Zusammenlebens willen, wie Ahumada formulierte: „Zäune“ gesetzt werden und mit Strafe bewehrt werden, ob diese Zäune den Ungläubigen gefallen oder nicht.

      • Ich sags nochmal – @ Severin – wahrscheinlich machen eher Sie es sich insofern zu leicht, als Sie von sich auf andere schließen oder auch die Sünde und die Verfangenheit in ihr total unterschätzen.

        Früher dachte ich auch, als ich jünger und unreifer war: „Warum macht der oder die das oder jenes, der muss doch wissen, was er da tut, anrichtet, sagt, blabla…“ Und regte mich über jemanden auf …

        Heute weiß ich als gestandene Frau, dass das alles Unsinn war. Andere stehen an anderen Bewusstseinspunkten, und die können in Abgründen und Wüsten sein, und die Leute merkens nicht.

        Ich denke, man sollte es ernst nehmen, was – entgegen diesen eigenen narzisstischen Gefühlen (denn mehr ist eine solche moralische Empörung m.E. nicht!) – der Apostel Johannes dazu schrieb: Die Finsternis erfasst das Licht nicht, sonst wäre sie nicht finster.
        Wer in der Finsternis lebt, kann sich nicht entfernt vorstellen, wie das Leben im Licht die Dinge beurteilen könnte.
        Heißt es daher nicht: Der Christ kann alles beurteilen (sofern er sich wirklich ganz an den Herrn hält!!!), aber ihn kann niemand beurteilen?

        Und wie gesagt: Wenn Sie recht hätten, hätte Jesus am Kreuz nicht für seine Henker gebetet, WEIL sie nicht wussten, was sie tun…

      • @ W. Schrems

        Sehr geehrter Herr Schrems,

        Der „Krieg gegen die Wahrheit“ tobt bereits seit dem Sündenfall und wird bis zum Ende der Tage geführt und zwar mitten in jedem Menschen. Verschwörungstheorien helfen übrigens niemandem, sie blähen nur das Ego der Verschwörungstheoretiker auf.

        Auch wenn es nicht nett sein mag, sage ich Ihnen jetzt einfach mal auf den Kopf zu, dass es Ihnen und ihren Beipflichtern hier im Forum gar nicht um die wahre Ehre Gottes geht, sondern in Wirklichkeit um ihr eigenes Gekränktsein. Sie sind einfach alle verbittert, weil man Sie aufgrund Ihres katholischen Glaubens in der Welt auslacht und nicht ernst nimmt, anstatt sie entsprechend zu würdigen. Sie sind voller Ressentiment gegen die böse Welt „da draußen“, hätten gerne weltliche Macht und Ehre, und wenn Sie dafür nicht ins Gefängnis marschieren würden, würden Sie Gotteslästerer auch gerne erschießen (lassen). Insgeheim Sie sie ja ganz froh, wenn ab und zu ein paar Moslems die Drecksarbeit erledigen, denn Sie können dann ja auch noch Ihre Hände in Unschuld waschen, und sind trotzdem „gerächt“ worden.

        Das Einzige, Herr Schrems, was in diesem ganzen Zusammenhang, irgendwie mit Gotteslästerung in Zusammenhang gebracht werden könnte, ist die Heuchelei, mit der Sie Ihre verletzte Ehre mit der Ehre Gottes gleichsetzen und dass Sie meinen, in die Herzen Ihrer Mitmenschen schauen zu können und über sie urteilen zu dürfen. Sie als Katholik müssten und können es wirklich besser wissen!

        Und weil das so ist, dass Sie das eigentlich besser wissen müssten und könnten, ist ihr Seelenheil wesentlich gefährdeter, als das Seelenheil der paar armen Idioten, die meinten die Freiheit der Menschen mit Öbzonitäten gegen die Kirche verteidigen zu müssen, die äußerlich vielleicht mehr nach „Blasphemie“ ausschauen.

        Ich hoffe, die Angelegenheit ist jetzt geklärt.

        @ zeitschnur.

        Danke für Ihre Unterstützung. Es ist doch manchmal wirklich zum Mäusemelken mit den Traditionalisten!

        Was bleibt einem am Ende übrig? „Just love tradition …and loathe the trads!“

      • @Severin

        Was machen wir hier eigentlich! Erfüllen wir hier neuerdings Gottes Job? Machen wir IHM jetzt Vorschriften, wie ER über diese Menschen zu urteilen hat!? Sie haben als Katholik allen Ihren Mitmenschen und damit auch diesen Männern, ja selbst Ihren Feinden nur das Beste zu unterstellen, es sei denn das Gegenteil ist beweisbar! Können Sie es beweisen, dass diese Männer „schuldhaft“ linksradikal waren, oder spekulieren Sie lediglich? Und wenn Sie es beweisen könnten, wo könnten sie dieses Wissen zum Wohl der Menschen anbringen?

        Sie versuchen hier etwas zu tun, was vom christlichen Standpunkt überflüssig und gefährlich ist: Sie versuchen, über Menschen ein endgültiges Urteil zu fällen, deren „Schuld“ sie überhaupt nicht zu interessieren braucht und sollte. Sie können zwar feststellen, dass deren Zeichnungen moralisch „schlecht“ waren, aber nicht, ob diese Männer an dieser Schlechtigkeit auch wirklich „schuldig“ waren. Sie brauchten deren Zeitung aber auch nicht zu kaufen, nicht anzufassen, nicht anzuschauen und ihre Kinder auch nicht. Und damit ist für Sie der Fall eigentlich erledigt, außer dass Sie für die Seelen dieser Männer in jedem Fall zu beten haben. Das gleiche gilt in letzter Konsequenz auch für deren Mörder, aber die werden hier im Forum ja seltsamerweise eher nicht verurteilt.

        Es gilt generell: Man kann feststellen, unter welchen Umständen ein Verhalten in jedem Fall schuldhaft ist, aber ob ein konkretes Verhalten eines konkreten Menschen schuldhaft war, kann nur der Mensch selbst und Gott wissen. Das können Sie bei Ihrem Beichtvater mal nachfragen: Es verhält sich wirklich so.

        Alles was darüber hinausgeht ist Neugier, Tratsch und sonst gar nichts!

      • @ Leo Lämmlein

        Sie haben m.E. T. de Ahumada zu Unrecht für sich vereinnahmt – sie meinte nämlich gerade das Gegenteil: man kann nichts ausrichten, wenn man um einen Abgrund, in dem bereits alle leben, einen Zaun zieht!

        Ich bin andererseits erschüttert über Ihre Selbstgerechtigkeit – verzeihen Sie mir diese harten Worte. Sie wagen es doch tatsächlich, die „Perspektive Gottes“ einnehmen zu wollen.

        Ein wahrer Katholik würde so etwas niemals tun, weil es Wahnsinn ist.
        Die Welt ist verloren, und Christus hat sie gerettet. Die Verlorenheit drückt sich in einer bestimmten Verkommenheit in den Gedanken, Worten und Werken aus.

        Inwieweit aber der einzelne vor Gott schuldig ist, das geht Sie überhaupt nichts an. Ihre Sache wäre es, sich unablässig selbst zu prüfen und zu wissen, dass keiner von uns wagen kann, vor Gott auch nur die Augen zu heben, wenn nicht Christus ihn gerettet hätte.

        Wer so verbissen, auf die Sünde der anderen starrt, der hat irgendetwas von seinem Heil und der Unverdientheit desselben noch nicht begriffen.

        Verzeihung.

      • @ zeitschnur sagt: 10. Januar 2015 um 20:39
        Wie bitte? Ich schrieb:
        //Selbstverständlich ist es Sünde, wenn Karikaturisten Gott verhöhnen, auch und gerade auch dann, wenn sie nicht an Ihn glauben. Denn das ist ja die Hauptsünde, dass sie nicht an Ihn glauben, und für diese Sünde gibt es keine Entschuldigung. Der Unglaube ist die größte Sünde überhaupt, aus der alle anderen Sünden fließen. Richtig ist nur, dass das Bekämpfen von Sünden bei Glaubenslosen ein Kurieren an Symptomen ist, das die Wurzelsünde des Unglaubens nicht berührt.//
        Was ist daran falsch?
        Mir scheint eher umgekehrt, dass Sie noch nicht verstanden haben, worum es im Christentum, in der katholischen Kirche geht.
        Es geht um sehr vieles, was auszudrücken alle Bücher der Welt nicht ausreichen würden.
        Es geht aber zunächst um etwas Fundamentales, und das ist die Rettung, das Heil —dass wir in den Himmel kommen und nicht in die Hölle! Und in den Himmel kommt man nicht, wenn man nicht an Gott glaubt und nicht an ewigen Lohn und ewige Strafe. Siehe Hebräerbrief Das ist das Minimum. Man kommt aber auch nicht in den Himmel, wenn man Jesus Christus und seine Kirche ablehnt, obwohl man sie kennt.
        Sagen Sie das den Leuten, mit denen Sie umgehen, nicht?

      • @ Leo Lämmlein

        Ich versuche mich in dem, was ich sage, an dem zu orientieren, was Jesus sagte.

        Ansonsten habe ich im Prinzip Ihre Fragen schon oben – gerade eben – beantwortet.

        Bekehrungen sind nicht mechanistisch angelegt – das verstehen Sie m.E. nicht. Es gibt natürlich stets eine objektive Ebene, aber die Menschen sind keine Objekte, sondern Subjekte, und jedes Ding hat seine Zeit – auch Bekehrungen.

  12. Wie der verehrungswürdige, von „Wien“ und „Rom“ weggemobbte Beinahe-Bischof Dr. Wagner aus der Diözese Linz, der seinerzeit, theologisch und geistlich völlig zu Recht, den Hurrikan über New Orleans als Eingreifen Gottes wider die unermessliche Sünde in diesem modernen Sodom deutete, sage ich heute:
    Was die islamistischen Mörder getan haben, ist entsetzlich. ABER: Gott hat es ganz offenkundig zugelassen und nicht verhindern wollen. Und dazu hatte Gott der Herr Grund, denn wie agt die Schrift und mit ihr die Tradition aller Zeiten: „Der Herr lässt seiner nicht spotten!“

    So kann unser Herr eben auch die einen Feinde des Glaubens als Werkzeuge gege die anderen (evt. noch schlimmeren) Feinde des Glaubens benutzen. Deo gratias!

  13. Guten Abend Herr Nardi,

    zu guter Letzt auch zu Ihnen:

    Wir sind uns hoffentlich einig, dass die Welt böse ist, das sie es immer war und bleiben wird, bis der Herr wiederkommt. Es war auch in den katholischsten Gesellschaftsformen dieser Welt nicht einfacher seine Seele zu retten, auch wenn wir uns das gerne einbilden. Die Versuchungen waren nur andere als heute. Vielleicht würden wir uns gerne auf den bereits von anderen Generation bewältigten Versuchungsformen ausruhen und jammern deshalb ständig herum, dass unser gesellschaftliches Umfeld nicht mehr dem unserer Großeltern entspricht.

    Ich denke, Sie wissen schon, dass ich nicht dafür bin, Glaubensinhalte der heutigen Welt anzupassen. Aber unser christlicher Eifer sollte den heutigen Herausforderungen entsprechen und nicht denen von vorgestern. Ich zitiere:

    „Obszönität und Blasphemie vermengen sich in der schmutzigen Provokation einer französischen Zeitung, die mit einer Karikatur, mit der die Legalisierung der Homo-Ehe gefordert wird, die eine extreme Verletzung des Naturrechts darstellt, auf unzulässige Weise die Heiligste Dreifaltigkeit, das zentrale Geheimnis des christlichen Glaubens schmäht.“

    WAS bitte soll von WEM „geschmäht“ worden sein!?

    Verzeihen Sie mir meine Worte, aber die zitierte Behauptung ist gelinde gesagt „albern“ auch wenn ich Herr de Mattei sehr schätze! Diese vier unglücklichen Männer, die gestern in den Lachen ihres Blutes elend verendet sind, sollen etwas „geschmäht“ haben, was ihnen höchstwahrscheinlich gar nicht bekannt, geschweige denn bewusst war!?

    Diese Karikaturisten haben sich nämlich durchaus an den jämmerlichen Rest von Moral christlicher Provenienz gehalten, den ihnen unser inzwischen verwirrtes Abendland noch übrig gelassen hat: Es heißt doch „liebe deinen Nächsten, wie dich selbst“ und sie haben das mit der Unterstützung Gleichberechtigung von Schwulen und Lesben verwirklichen wollen. Es war höchstwahrscheinlich sehr ehrlich gemeint, wenn auch objektiv total fehlgeleitet. Und das wollten jetzt 3.905 Leute, die alle die Gnade haben, so hehre Dinge wie „Naturrecht“, „Dreifaltigkeit“ und „Glaubensgeheimnis“ zu kennen, darüber nachzudenken und die entsprechenden Lebensregeln daraus zu entfalten, per ordre du Mufti verbieten lassen? Eine Karikatur verbieten? Im Jahr 2012? Ich habe Tränen gelacht! Wollten die Unterzeichner Schwule und Lesben künstlich in ihrer Sünde verhärten? Diese 3.905 Unterzeichner müssen entweder sehr bigotte oder sehr weltfremde Menschen gewesen sein.

    Jetzt noch künstliche Zäune um den Brunnen der Unzucht bauen zu wollen, ist völlig sinnlos. Das Kind ist doch bereits hineingefallen. Wir müssten endlich den Mut aufbringen, es herauszuziehen. Oder wollen wir die ganzen armen Schwulen nur deshalb den Modernisten zum Fraß überlassen, weil wir uns die Hände an ihnen nicht schmutzig machen wollen?

      • Dem schließe ich mich gerne an. Klingt sehr unaufgeregt und aufrichtig, vielen Dank, @T.de Ahumada.

      • @T.de Ahumada: Mit Ihren Beiträgen weiter und heute, kann ich mich nicht identifizieren, das ist wohl mein Problem. Wenn es anfängt, Menschen, nur als zugehörig einer Fraktion, Gruppe, Orientierung, usw., zu definieren, kann ich nicht. Irgendwann, stand, irgendwo, in der Psychiatrie,.. „eine Krankheit, kann behandelt werden, der Kranke kann gesund werden „Ein Etiket an einer Schublade und am Menschen, ist nicht behandelbar „von einem Etiket kann der Mensch nicht geheilt werden“ Einzig der Allmächtiger Herr, wird richten… entweder da,oder da, gehst du, jeder einzeln…

      • @T.de Ahumada.Und,bei Weiterschreiben,tun sie das selbe,was sie den anderen vorwerfen.Auch heute ist das Christentum nicht!!so negativ in der ,,Umgebung“,trotz der sichtbarer Tragödie im ganzem..Die ewige Heilsgschichte besteht und der Heilige Geist wirkt.

    • In einer Gesellschaft, die zumindest dem Namen nach (statistisch) noch mehrheitlich aus Christen besteht, ist es m.E. immer noch angebracht, sich öffentlich gegen Blasphemien mit geeigneten Mitteln zur Wehr zu setzen. Meiner Meinung nach hat die Piusbruderschaft, in Ihrem Beispiel der Schweinekrippe im Provinzmuseum, richtig gehandelt!
      Sie schreiben:

      //Jetzt noch künstliche Zäune um den Brunnen der Unzucht bauen zu wollen, ist völlig sinnlos. Das Kind ist doch bereits hineingefallen. Wir müssten endlich den Mut aufbringen, es herauszuziehen.//

      Was meinen Sie damit? Es gibt nur einen Weg, das Kind aus dem Brunnen zu ziehen, und der ist, diesem „Kind“ zu sagen: Was du tust, ist böse, und du handelst deshalb böse, weil du ein völlig verdorbener Sünder bist. Wenn du so weitermachst, endest du in der ewigen Verdammnis, aus der kein Entkommen ist. Es gibt aber einen Ausweg aus deiner beschissenen Situation: Tue Buße, wende dich von deinen Sünden ab, bereue sie, bitte Gott um Vergebung, und glauben an seinen Sohn Jesus Christus, der in die Welt gekommen ist, um dich zu retten und der für dich am Kreuz gestorben ist. Und das ist der e i n z i g e Ausweg aus deiner beschissenen Lage: Tue Buße und glaube an das Evangelium! Wahrscheinlich weisen zehn diese Botschaft zurück, aber einer wird sie annehmen, vielleicht auch mehr.

      • Woher immer Sie Ihre Predigt mit dem Wort „besch….“ hernehmen – das erinnert mich in gar keiner, nota bene: GAR keiner Hichicht an das, was Jesus entsprechenden Personen sagte.

        Sie lieben doch die Bibel – lesen sie sie: unser Herr sprach so unendlich klug und geistgewirkt mit den Sündern.

        Ihre seltsame Bußpredigt kennt man vielmehr so aus Billy-Graham-Sportpalast-Psychobekehrungs-Events mit vielen vielen Typen, die dann nach vorne gehen und sich bekehren und nachher nie wieder in einer Kirche gesehen werden. Das ist doch suggestiver, unehrlicher Mist! Eine Bekehrung ist doch keine Werbetechnik, sondern ein Prozess, der vor allem zwischen dem Einzelnen und Gott abläuft und viel seelsorgerliches Feingefühl braucht!

        Wer von uns weiß, was man einem Sünder sagen muss, um ihn zu retten?
        Eben – nur der Herr weiß die rechten Worte, und ihn muss man bitten, die Leute nicht totzutreten durch den eigenen verfehlten Eifer.

      • @ zeitschnur sagt: 11. Januar 2015 um 1:46
        Das Wort „besch…“ ist unfein, derb, meinetwegen vulgär, aber nicht sündhaft. Sogar St. Paulus hat an einer Stelle ein solches derbes Wort verwendet, jedenfalls wird es in manchen Übersetzungen derb übersetzt. Entschuldigen Sie bitte, wenn es Ihre Augen oder Ohren verletzt hat — ist sonst nicht meine Art.
        Darf ich Ihrer Erinnerung aufhelfen? Dann lesen Sie einfach nach, was das erste Wort der öffentlichen Verkündigung Jesu war, lesen Sie nach, was Petrus den Juden in seiner Pfingstpredigt sagte, als sie ihn fragten: Was sollen wir tun? und lesen Sie, was Paulus dem Gefängniswärter in Philippi sagte.
        Wenn Sie wissen, wozu Jesus in die Welt gekommen ist, wovon er Sie und uns befreit, was er Ihnen und uns schenkt, dann können Sie es auch andern sagen.

      • @ leo Lämmlein

        Wie kommen Sie eigentlich darauf, dass ich anderen nicht sage, was ich glaube und dass ich glaube, dass nur dies zum Heil führt?

        Das war doch gar nicht das Thema, Sie lenken ab.

        Es geht darum, ob man Gottes Zeit respektiert, die Er sich immer noch vorbehält mit jedem Sünder.
        Wer nicht – nur weil Sie das jetzt erzwingen wollen – glauben kann, auf den gilt es zu warten in Liebe und Geduld und unter Gebet.
        Manchmal ist es nämlich besser, zu beten als dem anderen den Holzhammer überzuziehen.

        Wer von uns macht es Gott leicht?
        Sie?
        Ich sicher nicht!
        Und doch hat er so unendlich viel Geduld mit mir gehabt bisher.
        Und da sollte ich mit andern keine Geduld haben?!

      • @ zeitschnur sagt: 12. Januar 2015 um 10:16

        Ich schreibe:

        //Wenn Sie wissen, wozu Jesus in die Welt gekommen ist, wovon er Sie und uns befreit, was er Ihnen und uns schenkt, dann können Sie es auch andern sagen.//

        Sie fragen:

        //Wie kommen Sie eigentlich darauf, dass ich anderen nicht sage, was ich glaube und dass ich glaube, dass nur dies zum Heil führt?//

        Ein Beispiel zum Thema sachliche Diskussion…
        … die ich an dieser Stelle von meiner Seite aus erst einmal ruhen lasse.

      • @ Leo Lämmlein

        Zur sachlichen Diskussion gehört, dass man sich wenigstens ein paar Stunden lang an das erinnert, was man geschrieben hat. Ich darf Sie zitieren:

        „Man kommt aber auch nicht in den Himmel, wenn man Jesus Christus und seine Kirche ablehnt, obwohl man sie kennt.
        Sagen Sie das den Leuten, mit denen Sie umgehen, nicht?“
        (oben am 11.1.2015 um 21.40 Uhr)

        Und auf diese Ihre Frage an mich ad personam habe ich reagiert…

    • @T. de Ahumada,
      Die Zeitschrift „Charlie Hebdo“ hat sich überhaupt nicht „an den jämmerlichen Rest von Moral christlicher Provenienz“ gehalten (OUFF! Was für ein Wortungetüm!).
      „Charlie Hebdo“ war ein Blatt das immer Kot im Mund hat, giftig speichelnd in vielen Richtungen, sehr gemein, tief vulgär (und dann meine ich tief vulgär), verwurzelt in dem alten französischen Haß auf die Kirche, auf das Katholische, auf das Fromme, auf den zärtlichsten-edelsten Kern der Christen.
      Ein Ausländer kann dies nicht verstehen- es ist die Rage der Sansculotten, die immer wieder wuchert.
      Die Unterzeichner sind nicht „sehr bigott“ und/oder weltfremd, im Gegenteil, sie haben sehr viel Erfahrung von den lokalen Verhältnissen, sie sind tapfer und sie tragen das Herz am richtigen Fleck.
      Was Ihre letzte Aussage betrifft: das ist Schwachsinn pur.
      Es wird keinen Mensch zum Fraß vorgeworfen, und in den meisten Skandalen der Modernisten sind es Kinder, die bedroht und mißbraucht werden; was die Mehrjärigen unter sich machen, das ressortiert unter dem freien Willen- das liberum arbitrium.
      Es gibt immer Menschen die den rechten Pfad verlassen und auf Irrwegen laufen möchten (Ps.1); da muß man sich die Hände nicht schmutzig machen, die sollten besser mit gewaschenen Händen den Psalter und das Evangelium lesen.

    • In einem katholischen Forum ist es durchaus angebracht, die Zwischentöne des breiten Weges der Sünde einer relativistisch denkenden Welt und Presse, wie die Artikelüberschrift es auf den Punkt bringt (Das Attentat auf „Charlie Hebdo“ – Kampf zwischen Islam und Relativismus – die beide das Kreuz verachten), näher zu beleuchten.

      Der Werdegang der Sünde, die zum Tod führt, ist immer und überall gleich, auch wenn man sich dessen nicht bewusst ist oder nicht bewusst sein will, gleichgültig welches Maß an Reinheit oder Verdorbenheit dabei vorherrschen. Jakobus 1, 14+15

      Das relativistische Denken der Welt, das die „Wahrheit der Sünde einschließlich die resultierende Todeskonsequenz“ verdrängt oder ablehnt, war zur Zeit Jesu nicht anders als in unserer Zeit. Damals wie heute gelten die Worte Jesu, wonach diejenigen, die Christus nicht nachfolgen, in Gottes Augen Tote sind. Matthäus 8, 22

      Jede subjektive Auf- oder Abwertung dieser biblischen Sünden-Bewertung ist sinnlos und weicht vom Wesentlichen „dem Weg Christi“ ab.

      • Sie vermischen hier allerdings die objektive prinzipielle Verfangenheit in der Erbsünde mit den persönlichen Sünden – und bei denen wird tatsächlich nach der Lehre der Kirche das subjektive Moment sehr stark einbezogen.

      • Vermutlich handelt es sich um ein Missverständnis ?

        Falls ich mich undeutlich äußerte, fasse ich noch einmal meinen Gedankenkomplex zusammen, wobei es mir eigentlich nicht darauf ankam, „persönliche Sünden mit subjektiven Momenten“ zu beleuchten, weil meine Gedanken in eine andere Richtung (Kampf zwischen Islam und RELATIVISMUS) gingen:

        Der simple „Werdegang“ der Sünde, die zum Tod führt, wie in Jakobus 1, 14+15 beschrieben, ist für alle Menschen „vom Beginn der Erbsünde an bis heute“ gleich: „…Vielmehr wird jeder versucht, weil er von seiner eigenen Begierde gereizt und gelockt wird. Hat aber die Begierde einmal empfangen, gebiert sie Sünde; die Sünde aber gebiert, wenn sie vollbracht ist, den Tod.“
        DIESE WAHRHEIT über den todbringenden Sündenweg und den daraus resultierenden (ersten) Tod wird von der „subjektivistisch denkenden Welt“ nicht erkannt, verdrängt oder abgelehnt, auch wenn ihr „Todeszustand“, solange das sündensühnende Opfer Christi nicht angenommen wird, festgesetzt ist. Matthäus 8, 22.
        „Diese Wahrheit“ kann subjektivistisch weder auf- noch abgewertet werden.

        Insofern war es angebracht, darauf aufmerksam zu machen, dass der Artikel mit dem Verweis auf die Artikelüberschrift (Das Attentat auf „Charlie Hebdo“ – Kampf zwischen Islam und Relativismus – die beide das Kreuz verachten) aus meiner Sicht, entgegen der Meinung von T. de Ahumada, seine allg. Berechtigung fand, um damit die relativist. und islam. Zwischentöne und Auswirkungen der Sünde und Gottlosigkeit des aktuellen Geschehens zu beleuchten. –

        Davon abgesehen, zieht der Allmächtige, allwissende Gott Menschen zu sich, wenn ihr Herzenszustand dies zulässt. Da Gott jeden Beweggrund und den Stand des Gewissens jedes Menschen, sowie als ewiger Gott Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft kennt, weiß er auch am besten, wie er Menschen individuell zur Rettung führen kann und wo dies keinen Erfolg bringen wird. Darauf verlasse ich mich.
        Jeder, der heute noch dem gottfernen Relativismus (oder Islam oder was auch immer) unterliegt, „könnte“, wenn wir die biblisch dargelegte Sicht Gottes respektieren, irgendwann ein „potentieller Christ“ sein, insofern Gott ihn ziehen will. Johannes 6, 44; Römer 8, 28.
        Da wir nicht ewig, allmächtig und allwissend sind, rate ich davon ab, ein pro-contra-Urteil über Nichtchristen und deren potentielles Heil zu fällen.

  14. Jede sakrilegische NOM-“Messe“ ist unendlich schlimmer als ALLE Karikaturen von „Charlie Hebdo“, da hier von denjenigen, die es wissen sollten, Unrecht getan wird )die Sünde wider den Heiligen Geist inbegriffen!!). Wenn ich die zahllosen Bilder und Videos von sakrilegischen NOL.Messen sehe, tut das mehr weh, weil es mit inbrünstiger zerstörerischer Überzeugung getan wird als es die Verachtung der je schon verlorenen Seelen in einer Karikatur zum Ausdruck bringen kann.
    Solnge die Selbstzerstörung durch die Deuterovatikanische Sekte weitergeht, braucht sich wirklich niemand über Karikaturen in „Titanic“ oder im „Charlie hebdo“ zu beschweren – sie halten nur den Spiegel vor wie etwa die Karikatur über die „Lobby Gay en Vatican“. C‘est vrai!!

    • Sie sagen es – solange die Sünden durch uns Katholiken, die es besser wissen müssten, dermaßen „Legion“ sind, und zwar im Herzen des Glaubens, kann man es nur als Stellvertreterkrieg ansehen, wenn dieselben Katholiken sich über das dumme und fahrlässige Gerede unwissender, falsch belehrter Heiden erregen und auch noch glauben, den Mordtaten der Muslime damit etwas abgewinnen zu können, was schon die nächste schwere Sünde aufseiten der „Katholiken“ ist.
      Welch fromme Verblendung!

  15. @T. de Ahumada

    Wie schön, dass Sie jetzt endlich fertig sind mit Ihren großsprecherischen „Belehrungen“ an Lorenz, Herrn Schrems und Herrn Nardi!!

  16. Schon merkwürdig, wie plötzlich alle rufen „Satire darf alles!“, wohingegen einen Tag vorher noch Menschen als Brandstifter verschrien wurden, die ihre Sorgen im Hinblick auf den Islam kundtun wollten (ob mit den richtigen Mitteln, will ich hier jetzt mal gar nicht beurteilen)!

    Die Ermordeten – für sie wie für die Täter wollen wir beten – jetzt blind als Verteidiger der Meinungsfreiheit zu feiern, weil sie „immer bis an die Grenzen“ gegangen seien, ist aber töricht. Bis an welche Grenzen? Die des guten Geschmacks, der Beleidigung, der Verhöhnung von Moral, der Lästerung? – Ist dies wirklich der Sinn der Meinungsfreiheit, – und geht es hier wirklich noch um das befreiende Lachen, wie es von manchen feierlich behauptet wird?

    Wie abscheulich die terroristischen Akte auch sein mögen, eine fruchtbringende Bemühung um ein friedliches Zusammenleben wird auch auf die Frage eingehen müssen: Wie weit darf ich gehen, damit ich meinen Mitmenschen nicht beleidige oder ihm Wertvolles und Heiliges nicht in den Schmutz ziehe?

    Wenn manche meinen, das können man von einem heutigen Menschen nicht mehr verlangen, sich darüber Gedanken zu machen, dann stellt sich die Frage, ob man dann „realitätsbewusst“ alles einfach fatalistisch hinnehmen soll?? – Oder ob man nicht vielmehr dann erst recht auf diese soziale Verantwortung aufmerksam machen und gegen die Beleidigung von Menschen, ihren religiösen Überzeugungen usw. kämpfen muss, was eigentlich eine Grundaufgabe der Gesellschaft wie auch jedes Einzelnen in ihr ist, ohne die auch ein Staat gar nicht funktionieren kann?

    Genau der nihilistische Libertinismus, der sich oft hinter dem Zynismus moderner „Satiren“ offenbart und der die Grundhaltung der ganzen modernen Gesellschaft zu werden droht, ist es doch, der Jugendliche dorthin führt, wo ihnen noch ein Sinn des Lebens gepredigt wird. Und das sind, da die Katholiken kaum mehr predigen, oft Sektenführer oder Anführer gefährlicher antichristlicher Gruppierungen!

    Darüber müsste sich Staat und Gesellschaft, aber auch die Kirche heute mehr Gedanken machen, als nur blind zu jaulen: „Jetzt erst recht weiter so!“ oder „Auch ich bin Charlie!“ – Als ob man damit die Gesellschaft verbessern oder die Gefahr einer sich weiter verschärfenden tödlichen Spirale der Gewaltorgien einer Christus vergessenen Gesellschaft in Zukunft verhindern könnte!

  17. Die Umwälzung der Kirche hat nicht mit Papst Franziskus begonnen, wie manche zu denken scheinen, sondern wurde auf dem 2. Vatikanischen Konzil vollzogen. Alle Päpste seither, ohne Ausnahme, haben diese Revolution fortgeführt und umgesetzt. Franziskus ist nur der vorläufig letzte in dieser Reihe. Vielleicht ist er auch der letzte, wer weiß. Praktisch alle theologischen Skandalaussagen von Franziskus (mit Ausnahme seiner blasphemischen Exegesen) lassen sich aus dem Konzil und der Lehre der Päpste nachweisen, aber davor schließen die meisten Traditionalisten die Augen. Ein „Augenöffner“ ist die schon klassische Monographie „The Destruction of the Christian Tradition“ von Pater Rama Coomaraswamy, die als Buch erschienen ist, aber auch als html-Datei im Internet gelesen oder als pdf-Datei heruntergeladen werden kann, z.B. hier: http://www.portalconservador.com/livros/Rama-Coomaraswamy-The-Destruction-of-the-Christian-Tradition.pdf

    • Das VK2 ist die eigentliche Wirkung der Ursache der Lateranverträge. Leo, Sie wissen ja bescheid über das Aachener Treffen von 1928. Nur so kann man auch verstehen das Papst Benedikt XVI. am Gründungsdatum der Lateranverträge zurück trat. Wie ich in einem anderem Kommentar mal erwähnte habe wir drei Päpste derzeit. Allein das Ignorieren dieses Faktes zeigt wie medial Gehirn gewaschen die meisten Menschen sind. Die Tradition kann nicht zerstört werden, alleine die historische Identität Jesu stärkt nicht nur die Tradition sondern rettet sie, und das bald. Der Schnitt ist so radikal, so gewaltig, er würde das Judentum beenden und wie wir den Islam kennen wird man nicht das Schicksal der Juden teilen wollen und sich vergebens in einem Krieg gegen den Untergang wehren. Aber dieser Schnitt ist absolut nötig, mal sehen wann die rechte Zeit ist. Wenn man jemanden aufrichtig mit ganzem Herzen liebt, frage ich mich doch wer ist der Mensch den ich liebe, wie geht es ihm, wie fühlt er, was denkt er? Man will eins mit ihm sein. Ja viele reden von Liebe, ich vernahm mal etwas, es war wie eine Stimme aber es war keine Stimme: Liebe das Leben, lebe die Liebe. Wie kann ich Jesus lieben wenn ich nicht weiß wer er ist? 😉
      Je suis Henri
      Amor vincit Omnia

      • Sagen Sie mal – was soll das eigentlich? Sie reihen eine Ungereimtheit an die andere…

        Was hat das Vaticanum II mit den Lateranverträgen zu tun? Wenn Sie davon piepen und A sagen, müssen Sie dem Leser auch mitteilen, wovon Sie sprechen und B sagen.

        Genauso: Wieso haben wir drei Päpste? Sie machen die Menschen nieder, die „dieses“ Fakt aufgrund „medialen Gehirngewaschensein“ angeblich „ignorieren“.
        Geht’s eigentlich noch? Man kann nur ignorieren, was man auch weiß – also: wer ist der dritte Papst? Die Frage nach Gehirnwäsche überhaupt, nicht nur bei den anderen, lasse ich mal auf sich beruhen.

        Am krudesten ist aber bei weitem dieser Satz: „Alleine die historische Identität Jesu stärkt nicht nur die Tradition sondern rettet sie, und das bald.“

        Was, bitteschön, soll denn das heißen, und warum wird er „das Judentum beenden“ und warum wird der Islam nicht den Weg des Judentums gehen wollen?

        Irgendwie ist das nur noch blanke Fantasterei. Den Juden ist ihre Bekehrung am Ende verheißen, weil Jesus der König der Juden ist und bleibt. Dem Islam ist gar nichts verheißen – jedenfalls nicht in der katholischen Tradition.

        Brauchen wir wirklich in all dem Schlamassel noch solches pseudomystisches Geunke?

      • @ zeitschnur
        Sie wissen schon, dass sich in der Aachener Konferenz auf eine neue Gangart beider Seiten geeinigt wurde? Die Gangart war ja schon alleine fast Voraussetzung für die Lateranverträge. Die Probleme aus dem VK2 die aufgekommen sind, wurzeln genau in diesem Gedankengut. An der Frucht des Baumes kannst du Sehen.
        Der dritte Papst wurde von der offiziellen vatikanischen Internetseite auch als Papst tituliert, es handelt sich um die orth. Kirche. Notfalls suche ich Ihnen den Link sogar raus. Da ist man im Vatikan in diesem Punkte aufrichtiger als die deutsche Medienlandschaft.
        Ich fasse mich mal sehr kurz bezüglich Identität. Das Osterritual existierte lange vor dem Jahr Null das nie existierte und eine arabische Zahl ist, also eigentlich viel später hätte auftauchen müssen. Damit wurde der Ritus schon bestätigt mit dem Kommen Christi, das gleiche gilt auch für unsere Zeit jetzt.
        Nein die Juden werden konvertieren, was ist daran auch so schlimm? Was den Islam betrifft ist es schon von Belang, genauso wie es auch bei Protestanten von Belang ist, da sowohl Moslems wie auch Protestanten, historisch betrachtet, im Glauben abgefallene Christen sind, Verheißung spielt in der Hinsicht keine Rolle.
        Nur weil Sie etwas nicht verstehen muss es noch nicht pseudomystisch sein.

      • @ zeitschnur
        Eine dezente Gegenfrage die mir eben in der Badewanne einfiel. Ist es nicht pseudomystisch zu Glauben jemand kommt und stellt die ganze Welt auf den Kopf und dann weiß niemand wer dieser jemand ist? Nächste Frage, wie kann es sein das bis ins 16.Jhd nachweisbar jeder halbwegs Gelehrte um diese Dinge wusste, welche heute niemand ausspricht oder unter dem Teppich kehrt, jedoch das ganze Christentum vereinigen würde? Diese Art von Pseudomystik erinnert mich eher an die drei Affen, nichts Sagen und nichts Sehen geschweige denn Sagen. Ist das etwa katholisch? Ein Katholik sieht hin und wenn Hilfe gebraucht wird hilft er, wenn gekämpft werden muss kämpft er, aber er sieht der Wahrheit ins Gesicht egal wie sehr es stürmt oder schneit!

      • @ zeitschnur sagt: 11. Januar 2015 um 14:53
        Sie schreiben:
        //Den Juden ist ihre Bekehrung am Ende verheißen, weil Jesus der König der Juden ist und bleibt.//
        Einem Rest der Juden, nämlich denen, die ihn im Glauben und Gehorsam als ihren Herrn, Gott, Messias und Erlöser annehmen. Dieser Rest mag groß sein –das weiß Gott–, aber ohne diesen Glauben wird auch kein Jude gerettet.

  18. @
    T. de Ahumada

    Wow so viel Power und Energie. Sie sind ja eine richtige „Eiferin“ (Zelotin). gefällt mir !!! . So wer hat noch nicht wer will noch mal?
    Bin mir aber nicht sicher ob sich Jesus uns hier anschließen wird 🙁

  19. T. de Ahumada schrieb (u.a.):

    „…weil man ja wieder einmal das Opfer gebracht hat, ganz freiwillig mit dem Kopf gegen eine Wand zu rennen. […] Je mehr man […], desto verdienstvoller wird es gewesen sein. Und wichtig ist ja, dass es verdienstvoll gewesen ist.“

    Ähnliches geht mir jeweils durch den Kopf, wenn Leser hier jeweils stolz ihre „blutige Nase“ vorzeigen, die sie sich infolge ihres suchtgleichen Verhaltens immer und immer wieder holen, wenn sie bei kath-net einen Franziskus-kritischen Beitrag unterbringen wollen.

  20. @T. de Ahumada
    Ihr Post vom 10. Jan. 1:11

    Sie schreiben:
    „mit dem nackten A…h. ins Gesicht“

    Darf denn das wahr sein?
    Ist Ihnen eigentlich bewusst wie ordinär Sie sind? Und Sie sind eine Frau! Passen Sie auf, dass Sie nicht platzen in Ihrer anmaßenden, grobschlächtigen Tobsuchtsraserei!
    Einem „Chris“ mag das gefallen, mir jedenfalls nicht!

    • @ dario

      Ich lege seit längerer Zeit eine Sammlung Ihrer (und anderer) täglichen Unflat an – bei Interesse einfach melden – ich schick Ihnen Ihre Werke dann zu: immer sachfern, immer ad personam, immer selbstherrlich, großspurig, nicht besonders geistreich, teilweise regelrecht dumm und antichristlich motiviert – denn alles, was Sie anderen entgegenschleudern, die nicht Ihrer Meinung sind, wurde fast wörtlich auch Jesus entgegengeschleudert.

      T. de Ahumada ist eine vernünftige Stimme – und es gilt immer noch das Sprichwort, das auch bei Jesus galt: „Sage dem Narren die Wahrheit, und er wird dich hassen.“

      • Zeitschnur: Reicht es nicht, dass Sie Musikerin und Künstlerin sind? Buchhalterin ist sicher ein ehrenwerter Job, aber so wie Sie ihn beschreiben auszuüben, kaum in Einklang mit Eph. 4,26 zu bringen.

      • @zeitschnur
        Ihr „bezaubernder“ Post an mich vom 11. Jan. 19:06

        Niemals in meinem Leben habe ich einen Menschen gehasst, das wird auch so bleiben. Die Wahrheit ist ganz simpel. Ihr großes Problem – Sie haben ein exorbitantes Geltungsbedürfnis, Sie hecheln förmlich nach Beifall! Wer Ihnen die rigoros geforderte Anerkennung, Bewunderung und Huldigung versagt, wird wutschäumend in den Erdboden gestampft! Was Ihre genannte „Sammlung von Unflat“ betrifft, so wäre Ihnen dringend zu anzuraten, Ihre eigenen unflätigen Kommentare gegenüber anderen Forumsteilnehmern der letzten Jahre zu sammeln. Vielleicht kommt bei nochmaligem Durchlesen ja doch noch einmal eine Einsicht! Tatsachen ins Gegenteil zu verkehren, ist bei Ihnen bisher Programm!
        Eines noch – Herzlichen Dank für die Adjektive die Sie meiner Person zuordnen und offensichtlich nicht einmal begreifen, dass Sie sich damit selbst ad absurdum führen!

      • @ Carlo

        Halten Sie sich doch bitte etwas zurück – Sie wagen nichts und werden von niemandem blöd angemacht und unentwegt verleumdet oder von Böcken beim Gärtnern belehrt… es ist keine Heldentat, gelegentlich aus dem Off zu ätzen, wie Sie das so gerne tun und dann gleich wieder abzutauchen…
        Schauen Sie doch unter Ihr Posting – ist das das Nivveau, das Ihnen besser gefällt?

        Was dazu wohl das NT sagt?

      • Es gibt verschiedene Gründe, weshalb ich wenig(er) poste. Einer davon wird sein, dass ich in der mir hierfür zur Verfügung stehenden Zeit kaum durchkomme, schon nur das zu lesen, was Sie geschrieben haben; in der Regel mit einigem Gewinn. Aber hier „Heldentaten“ anzustreben, wie sie offenbar Ihnen vorschweben, hege ich keine Ambition. Und ob unter dem Mantel der Muttergottes, wohin Sie sich so gerne flüchten, auch Platz für Ihre Files ist ? Vielleicht bin ich da aber auch eingenommen durch Typen dieses Schlages, die meinten, mit ihren säuberlich gesammelten jämmerlichen Beweisen zu – tatsächlichen oder eingebildeten – jämmerlichen Vorgängen Anerkennung und Recht zu erlangen. Andere wurden von dem, der hier angeblich so wenig zählt, geheißen, kein zweites Paar Sandalen mitzunehmen, und Sie schleppen solchen Ballast herum !

    • Sie haben mich mißverstanden.
      Ich finde es total überheblich, was die Frau T. de Ahumada sich hier für ein Recht rausnimmt, alle hier zu belehren! Hätte sie sich mal einige Kommentare „genauer“ durchgelesen, auf die sie sich bezogen hatte“, bräuchte sie gar net soviel zu schreiben. Aber nein, man muss ja zu jedem seinem Senf dazugeben.

      • Falsch!

        T. de Ahumada ist nicht überheblich und belehrt auch niemanden, sondern hat sich erlaubt, den Keller-Durchschnitt hier mit einem anspruchsvolleren Gedankengang zu überfordern…was allerdings nicht ihr Fehler ist…

      • @Chris

        Danke für die Richtigstellung – Ich habe Sie tatsächlich mißverstanden, tut mir leid! Dann sind wir ja einer Meinung!
        Alles Gute, Dario

  21. @zeitschnur

    nicht „falsch“ sondern „richtig“!!!
    (von wegen Kellerdurchschnitt und „anspruchsvoller Gedankengang“. Lesen sie doch mal was die Dame alles an Worten in den Mund nimmt…und das als „Piusanhängerin“, also bitte)

    • @Dario

      Also mich hat’s geschüttelt, vor Lachen – eine Mischung aus Loriot & Kerkeling (Hurks!). Sie aber, mein Lieber, hegen einen Groll, und das können wir uns auf Dauer nicht leisten.

      • Wieso „wir“? Hegen Sie auch welchen?

        Der deutsche Mann 2015 – mit einem kühlen Bier auf dem Level öffentlich-rechtlicher Unterhaltungsshows, was will man da erwarten…

      • Verzetteln Sie sich nicht zu sehr, Gnädigste, sondern konzentrieren Sie sich auf Ihre eigenen Baustellen.

  22. Nun zwei Dinge voraus:
    1) Der Geist der Blasphemie ist so alt wie die Kunst selbst.
    2) Die Freiheit des künstlerischen Ausdrucks unter religiösem Vorbehalt gehört zur menschlichen Hochkultur dazu.
    Seit es Menschen gibt und ihre Fähigkeit zum künstlerischen Ausdruck entdeckt haben, so können wir es aus der Anthropologie und der Schöpfungsgeschichte her ersehen, wird diese Fähigkeit regelmäßig mißbraucht. Blasphemien und Sakrilegien im Namen der Kunst sind schon in den minoischen Darstellungen als sogenannte „Idole“ zu finden. Diese Linie geht im Laufe der Zeit nach den archäologischen Befunden dann in die Dichtung über und wird spätestens mit der attischen Komödie Teil der europäischen Kultur. Auch der Psalmist berichtet vom Spott: „Qui habitat in caelis irridebit eos et Dominus subsannabit eos“ (Ps. 2,4). Es sind hier ganz bestimmt die Religionen der anderen Völker zu sehen.
    Nach der Zeit Alexanders des Großen kommt in der griechisch-römischen Dichtung die „satura“, das „Satyr-Spiel“ auf, von dem sich das Wort „Satire“ ableitet. So manche „Satire“ (man denke an Horaz!9 hat einen sehr scharfen Ton. Und spätestens die Christen werden zur ersten Zielscheibe des gezeichneten Spottes – ich denke an die Zeichnung „Alexander betet seinen Gott an“, jene Zeichnung, in der ein Mensch vor einem gekreuzigten Esel steht.
    Man sieht: „Charlie Hebdo“ befindet sich in dieser wortwörtlich (!) uralten Tradition. Und es kommt noch mehr! Diese Art von Spott war, insofern unter dem Numen einer musenhaften Gottheit stehend immer frei von Sanktionen, sondern wurde vielmehr als Ausdruck des MENSCHLICHEN hingenommen und sogar geschützt. „Arkadien“ („et in Arcadia ego!“) war immer frei von staatlichen Sanktionen. Nur wer sich aus der Deckung der Religion herauswagte wie Ovid etwa, und REALSATIRE betrieb, war gefährdet. Dies gilt für ALLE HOCHKULTUREN AUCH DIE FERNÖSTLICHEN!
    Jeder Rheinländer, jeder Römer weiß, was an „Caro, vale!“, „Karneval“ oder zu den zeitgleich stattfindenden „Saturnalien“ geschieht. Diese Tradition darf durchaus als Teil unseres MENSCHLICHEN geachtet werden, aber NIEMALS ALS TEIL UNSER CHRISTLICHKEIT angesehen werden. Christus selbst ist ja Opfer des Spottes geworden!!!
    A B E R :
    Die Gotteslästerung, die in bloßem Namen der Freiheit selbst – ohne religiösen Hintergrund – geschieht, ist stets zu verurteilen, sie ist wiederum ein Angriff auf das transzendentale Wesen des Menschen, auf den „Homo religiosus“ (Max Scheler). Als Christ verurteile ich solche Karikaturen die sich gegen die Übernatürliche Offenbarung, gegen die Sakramente, gegen die Allerheiligste Dreifaltigkeit, gegen Jesus Christus, gegen die Allerseligste und Unbefleckte Jungfrau und Gottesmutter Marie, kurz gegen die Heilsökonomie gerichtet sind aufs allerschärfste, weil sie gegen da Heil der Seelen sind. Diese Karikaturen sind GEGEN DEN MENSCHEN AN SICH gerichtet, weil sie gegen die GÖTTLICHE NATUR, GEGEN DIE ÜBERNATUR stehen! Sie sind unerträglich!!!
    Ich nehme sie dennoch hin!

  23. (Fortsetzung)
    Ich MUß sie hinnehmen, so ist es in der Bergpredigt, so folge ich im Martyrium Christus in der Verspottung nach. Ich weiß, das der liberale Saat, die laizistische Republik in der Tradition der Französischen Revolution im Prinzip antichristlich ist, die bekennenden Christen verfolgt, weil sie Christus als König NIE anerkennen wird, sie steht in der Tradition der Vendee. Ich weiß daß diese Französische Republik in der Europäischen Union maßgeblich ist, welche Christus und Maria aus ihrer Mitte verbannt nat. Die Europäische Flagge, der Sternenkranz auf Blauem Grund OHNE das Zeichen der Christkönigsherrschaft und der Marienkönigin, wie sie es die Tradition der Marianischen Flaggen immer schon gehabt haben, diese Europäische Flagge ist selbst eine Karikatur, eine Blasphemie. Ich aber bin bereit, auch aus der Feindesliebe diesen Spott zu erdulden, darf aber nicht die Hände in den Schoß legen, sondern bin VERPFLICHTET, DURCH DEN EID AUF CHRISTUS DEN KÖNIG UND SEIN HEILIGSTES HERZ im gesprochenen und geschriebenen Wort mich für Christus aufzuopfern meine Mutter Maria zu verteidigen, wie SIE mich bei ihrem Sohn verteidigt (wenn ich auch es NIE IHR GLEICHTUN KANN!).
    Ich beklage es, daß diese Seelen der Zeichner von „Charlie Hebdo“ durch den Mord nicht mehr zur Umkehr gekommen sind und diese durch tätige Reue sich mit GOTT versöhnen konnten. Daher bin ich auch betroffen. Wer trauert nicht um eine verlorene SEELE???

  24. Es bleibt unerfindlich, was genau
    @ T. de Ahumada
    in diesem Forum will.

    Es ist möglich, daß er/sie tatsächlich so (allerdings ziemlich verquer) denkt und nach bestem Wissen und Gewissen die Produkte hier zum Besten gibt.

    Es ist aber auch möglich, daß er/sie nicht bonae voluntatis ist und bewußt Verwirrung stiften will. Die psychologisierende Diktion und die Relativierung von Blasphemie u. a. würden darauf hinweisen. Sicher kein Gewinn für das Forum.

    Ich denke nicht, daß es sinnvoll ist, sich mit ihm/ihr tiefer auseinanderzusetzen.

    • Das ist nicht unrichtig.
      Dazu hat 1 Poster(in) hier auf diesem Forum in den letzten 7 Tagen mehr als 13 000 Worte geschrieben, das ist mehr als „Evangelii Gaudium“ wofür Franziskus einige Monate brauchte, en mehr als 10 X soviel als „Rerum Novarum“ v. P. Leo XIII (wobei dessen Impakt doch weitaus am Größten war).
      Hin und wiedr sehne ich mich nach der brevitas Caesars.

Comments are closed.