Päpstliche Weihnachtsohrfeige für die Römische Kurie. Und eine „kleine Vergeltung“

Papst Franziskus und die Römische Kurie
Papst Franziskus und die Römische Kurie

(Rom) Am Montag, den 22. Dezember nützte Papst Franziskus die traditionelle Weihnachtsbotschaft an die Kurienkardinäle und leitenden Kurienmitarbeiter, um ihnen eine katastrophale Diagnose der Krankheiten ins Gesicht zu schleudern, an denen die Römische Kurie erkrankt sei. Eine kleine Vergeltung der solchermaßen Gescholtenen folgte stehenden Fußes. Die zuständigen Vatikanmitarbeiter können für einen vom Papst schon mehrfach zitierten und in der Weihnachtsansprache wiederholten Ausspruch, den er einem Kirchenlehrer zuschreibt, einfach keine Quelle finden.

Papst Franziskus listete alle Krankheiten minutiös auf, die er am Corpus der Kurie zu erkennen meint. Unzählige Krankheiten und mindestens 15 „Sünden“, hat das katholische Kirchenoberhaupt an dem direkt mit ihm zusammenarbeitenden Mitarbeiterstab ausfindig gemacht: Hochmut, Narzissmus, Ambitionen, Oberflächlichkeit, Insensibilität, Kalkuliertheit, Rache, Launen, Stolz, Geltungssucht, Schizophrenie, Sittenlosigkeit, Gerede, Verleumdung, Hofschranzentum, Karrierismus, Gleichgültigkeit, Geiz, Egoismus, Exhibitionismus, Machthunger. Sogar Alzheimer fehlte nicht im päpstlichen Befund, wenn auch im Sinne von „spirituellem Alzheimer“. Die Ansprache liegt noch nicht in offizieller deutscher Übersetzung vor.

Papst Franziskus „pendelt zwischen Kapitalismus und Revolution“

Unterdessen veröffentlichte der Vatikanist Sandro Magister eine Kritik an Papst Franziskus zu einem ganz spezifischen Punkt: seinem Wirtschaftsverständnis. Autor ist ein ungenannter englischsprachiger Theologe „progressiver Richtung“, so Magister, der „in anderen Bereichen ein Verehrer von Papst Franziskus ist“. Der heutige Theologe war zuvor vor allem Wirtschaftswissenschaftler und wurde als solcher bekannt.

Grund für die Wortmeldung ist mehr oder weniger verhalten vorgebrachte Kritik am Papst, dem ein mangelhaftes Wirtschaftsverständnis vorgeworfen wird. Folge seien widersprüchliche Aussagen zu Wirtschaftsfragen. Sein „Pendeln zwischen Kapitalismus und Revolution“, so Magister, erlauben es nicht, die wirkliche Meinung des Papstes in diesem Bereich herauszufiltern. Was der Papst tatsächlich über die Wirtschaft denke, bleibe ein „Geheimnis“, so Magister.

Wirtschaftswissenschaftler: „lateinamerikanischer Demagoge, der eine Show abzieht“

Der Name des heutigen Theologieprofessors und ehemaligen Wirtschaftsprofessors wird nicht genannt. Sandro Magister, dem die Identität des Autors bekannt ist, verfügt über ausreichend Vertrauensvorschuß, um diesen Text dennoch unkommentiert zu übernehmen und dem Urteil der Leserschaft zur Kenntnis zu bringen:

„Sehr geehrter Herr Magister,

meines Erachtens gibt es keineswegs ein “Geheimnis” zur Haltung von Papst Franziskus in Wirtschaftsfragen. Ich denke vielmehr, daß er von diesen Dingen nicht die geringste Ahnung hat.

Seine mangelnde Kohärenz ist in seinem lateinamerikanischen Wesen verwurzelt. Er ist wie viele Demagogen Süd- und Zentralamerikas. Er besitzt einfach kein wirkliches Wirtschaftsverständnis.

Seine Persönlichkeitsstruktur drängt ihn, eine Show abzuziehen mit seinen lächerlichen Kleinwagen und die Leute fallen auf den Schwindel herein, weil die Masse sich von den Demagogen täuschen läßt.

Auf dem Rückflug aus Südkorea gab der Papst bekannt, in 25 Jahren nie Urlaub gemacht zu haben. Ich bin keineswegs von den USA begeistert und schon gar nicht von dem Wahnsinn ihrer extremen Rechten. Er aber hat einfach wenig praktische Erfahrung damit, wie die Wirtschaft außerhalb Lateinamerikas funktioniert oder nicht funktioniert. Ein „funktionierendes“ Modell gibt es in Lateinamerika jedenfalls nicht, wo sein Heimatland von einer Verwirrung in die nächste taumelt.

Wenn man verstehen will, wer Bergoglio in Fragen der Wirtschaft und der Gesellschaft ist, darf man nicht auf irgendeine Wirtschaftstheorie schauen, sondern auf seine Kultur und seine Persönlichkeit. Die psychologische Analyse von Bergoglio wird den Deckel seines Verhaltens lüften. Das ist meine Sichtweise als ehemaliger Wirtschaftsprofessor.

Ich bezweifle nicht, daß er eine theologische Methodik haben wird. Er hat aber keine wirtschaftliche. Auch seine Vorgänger Ratzinger und Wojtyla hatten zu diesem Bereich keine. Die päpstlichen Texte zu Wirtschaft und Sozialpolitik sind zum Großteil dilettantisch. Das habe ich in der Öffentlichkeit nie gesagt, aber ich denke, daß die ganze Soziallehre der Kirche dilettantisch, weil ideologisch, das heißt, nicht empirisch ist. Das sind Texte von Menschen geschrieben, die im praktischen Bereich nie erfolgreich wären und daher nicht imstande sind, strategisch diesen Bereich aus einer religiösen Perspektive zu beeinflussen. Sie sind deshalb nicht zielführen, weil sie sich für eine simplifizierende Auflistung von Aphorismen entscheiden, die vielleicht bei den Massen Eindruck machen, aber keine Anhaltspunkte bieten, die konkreten Lebensumstände zu ändern. Es mangelt ihnen letztlich an jeglicher Wirkung für die Armen.

Damit habe ich genug gesagt. Ich wünsche Ihnen eine segensreiche Weihnacht“

Der unauffindbare Kirchenvater

Heiliger Basilius der Große
Heiliger Basilius der Große

In seiner Weihnachtsbotschaft an die Römische Kurie zitierte Papst Franziskus erneut eine lateinische Maxime, die ihm besonders wichtig ist: Ipse harmonia est.

Das erste Mal gebrauchte er diesen Ausspruch zwei Tage nach seiner Wahl zum Papst in der Ansprache an die noch in Rom anwesenden Kardinäle: „Ich erinnere mich, daß ein Kirchenvater es so beschrieben hat: ‚Ipse harmonia est.“

Das vatikanische Amt, das für die schriftliche Endfassung der päpstlichen Ansprachen zuständig ist und zu den vom Papst gebrauchten Zitaten in Fußnoten die Quellenangaben beisteuert, machte sich bereits damals verzweifelt auf die Suche nach dem Kirchenvater, der diesen Ausspruch getätigt haben soll. Fündig wurde man nicht. Das Zitat fand ohne Quellenangabe Eingang in das päpstliche Lehramt, „ohne Vater, ohne Mutter, ohne jede Genealogie“, so Sandro Magister.

Bei der Pfingstansprache 2013 wiederholte der Papst das Zitat, erneut im vergangenen November.

20 Monate nach jenem 15. März 2013 zitierte Papst Franziskus nun wiederum diesen Ausspruch in einer wichtigen Ansprache. Diesmal nannte der Papst auch den Urheber: „‘Ipse harmonia est‘, sagt der Heilige Basilius“ der Große (330-379), so das Kirchenoberhaupt. Doch auch dieses Mal findet sich in der vom Vatikan veröffentlichten schriftlichen Fassung keine Fußnote mit einer Quellenangabe. Erneut konnte niemand einen Beleg dafür finden, daß der Kirchenlehrer Basilius diesen Ausspruch tatsächlich getätigt hat.

Kleine Genugtuung für die päpstliche Schelte

Einer anderen päpstlichen Zuschreibung wurde mehr Glück zu Teil. Sie erfolgte gleich im Anschluß an den dem Heiligen Basilius zugeschriebenen Ausspruch. Das andere Zitat betrifft den Kirchenvater Augustinus: „Denn was noch mit dem Leibe zusammenhängt, an dessen Heilung braucht man nicht zu verzweifeln; was aber abgeschnitten ist, kann nicht mehr gepflegt und geheilt werden”. Bei diesem Zitat wußten die zuständigen Vatikanmitarbeiter zielsicher, wo nachschlagen, um die Quellenangabe in die Papstansprache einzufügen: „Augst. Serm., CXXXVII 1; Migne P.L., XXXVIII, 754“.

In Rom heißt es schmunzelnd, der quellenlose Ausspruch sei die „kleine Vergeltung“ (Sandro Magister) der Vatikanmitarbeiter für das Weihnachtsgeschenk einer päpstlichen Ohrfeige, die das Kirchenoberhaupt seinen Kurienmitarbeitern zukommen ließ. Mehr als eine Vergeltung scheint es sich um eine kleine Genugtuung für die Schelte zu handeln.

Text: Settimo Cielo/Giuseppe Nardi
Bild: Settimo Cielo/Orthodoxia

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121 Comments

  1. Der geistige Amokläufer beschimpft seine Mitarbeiter vor der Weltöffentlichkeit als Schizophrene und geistige Alzheimers!
    So stelle ich mir eine Weihnachtsansprache eines liebevollen und Barmherzigkeit für alle predigenden Oberen vor.
    Frohes Fest im Vatikan!

  2. Interessant wäre es, zu erfahren, was mit „sprirituellem Alzheimer“ gemeint sein soll. Da bieten sich ja Deutungen an, die Wasser auf die Mühlen der treuen Katholiken gössen.

    • Wasser auf die Mühlen treuer Katholiken wäre es vielmehr, wenn Berdoglio ausnahmsweise sich einmal brauchbar äußern würde. Der von ihm gebrauchte widerliche Begriff ist zudem eine Beleidigung für alle an dieser Krankheit Leidenden.

      • Die 15 Punkte, die da zusammengeschustert worden sind, sind allemal Punkte, die sowohl Positives als auch Negatives enthalten können. Als Führungspersönlichkeit dürfte Bergoglio sich so nicht äußern. Er sollte nicht kollektiv Fragen in den Raum werfen, sondern explizit Ross und Reiter nennen. alles Andere ist kontraproduktuv. Als Führungskraft wäre er in einem Unternehmen schon auf mittlere Ebene gefeuert bei solchen Mängeln.

  3. „C’è anche la malattia dell’“alzheimer spirituale”: ossia la dimenticanza della “storia della salvezza”, della storia personale con il Signore, del «primo amore» (Ap 2,4).“ Er meinte anscheinend etwas hochgradig Reaktionäres, das sogar gegen Kasper et al. gemünzt gewesen sein könnte. Aber der Begriff klingt nur wuchtig, ohne klaren Sinn. Er macht Karriere als Allzweckwaffe! Schlimmes Eigentor, in der Tat.

    • Das ist schlicht eine Untragbarkeit gegenüber Erkrankten. Was erlaubt sich denn dieser Papst eigentlich noch ? Sein Rücktritt wäre eine Wohltat.

      • @Ralph,denke,ein Rücktritt diesen Papstes,würde kaum was ändern,er ist ein Ergebniss,einer langen Entwicklung in der Kirche und den Tendenzen der Menschen,der Weltmacht.Er hilft,unbewusst,die Geister zu unterscheiden.Was der Allmächtige mit diesem Papst vorhat,wissen wir nicht.Jedoch,eine Ermahnung,sich zu entscheiden,zwischen Gutem und Bösem dieser Welt,zum wahrem Glauben,umzukehren.

  4. Perfekt, Tango-Franze uebt sich in Diplomatie.
    Diese Herrschaften haben ihn gewaehlt.
    Viele hat er schon entlassen, es duerften in der Mehrheit seine Adepten sein.
    Es kommt immer gut, die Hand die einen fuettert, zu beissen.
    Wahrscheinlich ist er sauer ueber „seine“ Niederlage bei der unsaeglichen Familiensynode, denn bestimmt sind auch in der Kurie noch einige bei Verstand und haben bei der Abschaffung des 6. Gebotes einfach geblockt.
    Ach so und noch eins (das wichtigste), es hatte immer sein Gutes, die Interna, Kritiken und Anregungen, kurz die Beziehungen Papst und Kurie NICHT in der Oeffentlichkeit aufzuarbeiten.
    Aber wie in unserer Proletenkultur alles betratscht werden muss, kann auch Franz nicht anders, er ist der schlimmste Papst den ich je erlebt habe.
    Ein Grauen.

    • @michael
      Was sie da ansprechen, habe ich mir auch gleich gedacht – dieser zielgerichtete, öffentliche Auftritt war die Retourkutsche für seine Schlappe bei der Familiensynode. Es hat ihn offensichtlich kolossal geärgert, dass seine „Abrisspläne“ abgelehnt wurden! Der Mann zieht alle Register – ein unglaublicher Skandal! Die Liberalen haben natürlich die größte Freude an ihm. Das war erst der Anfang – was kommt noch?

      • Meine Zustimmung bezieht sich auf @michael—einfach unfassbar dieses in Öffentlichkeit ausgetragene Schauspiel

  5. Sorry, aber wenn man Kardinal Kasper – völlig zu Recht – Rassismus vorgeworfen hat, dann kann man diesen Vorwurf dem ökonomischen Anonymus auch nicht ersparen. Franzens fehlende denkerische Kohrenz liegt also in seinem „lateinamerikanischen Wesen“ begründet.
    Okay – Lateinamerikaner, ja offenbar überhaupt „Lateiner“ können nicht so klar denken wie wir Nordischen… Was ist das denn???

    Befremdlich ist auch, dass der forsche Mensch seinen Namen nicht genannt haben will. Was hat er denn zu verbergen? Papstkritik zu üben kostet heute ja gar nix mehr.

    • Ultram.
      da sind Sie wahrlich sehr schlecht informiert; man konnte J.P.II und B.XVI ungestraft kritisieren, aber nicht den Franz: es dürften bereits Hunderte sein (auf italienischen u.englichen Blogs gut dokumentiert), die in den letzten ca 1,5 Jahren Posten und Ruf verloren haben, weil sie sich kritisch zum Pontifex äußerten.

  6. Der Wirtschaftsexperte hat schon Recht. Auch mit seinem Hinweis auf die beiden Vorgänger-Päpste. Ratzinger war komplett schöngeistig entrückt und hatte von Wirtschaft ebenso wenig Ahnung. JP II hatte etwas mehr, weil er viel lebensnäher war, hatte aber den Nachteil, dass er im Kommunismus groß geworden war und die Segnungen und Vorzüge des Kapitalismus nie gründich kennenlernen konnte. Das hat leider auch seinen diesbezüglichen Aussagen und Schriften eine leicht linkspopulistische Note gegeben.

    • ich dachte immer, JPII sei in der Nazi-Zeit groß geworden, im von den deutschen SS-Horden und der Wehrmacht besetzten Polen? Als der Kommunismus nach Polen kam, war er schon Priester, oder?

    • Jesus hat auf Erden die Vorgaben unseres Vaters erfüllt. Er brauchte keine Wirtschafts-
      Kenntnisse. Er lebte mit seinen Mitstreitern von der Hand in den Mund. Dieses fürchterliche
      Wirtschaftsmonopol, das die Kirche aufgebaut hat, war nie sein Ziel. die Kirche sollte sich
      von den gehorteten Milliarden trennen und dabei an die armen Länder denken. Um danach
      die Spenden und Einnahmen für gute Zwecke zu verwenden. Mafiamethoden usw.
      gehören nicht zur Lehre Jesu. Ich glaube, dass kein Papst bisher so demütig war, wie
      Franziskus, um sich an die Schlichtheit Jesu zu erinnern. Vielleicht sollten die Hoch-
      studierten mal in dieser Richtung nachdenken, und nicht einen vom Glauben und von
      Verantwortung für die Christen beseelten Papst zu degradieren.

      • Sehr geehrter Her Weiß, Sie haben sich hier im Portal verirrt. Zu den Marxisten gehts woanders hin. Hier sind Sie bei glaubenstreuen Katholiken, die Ihr und des Papstdarstellers Armutsgesülze durchschauen. Mit dem Evangelium hat das nichts zu tun.

      • Also Tango-Franze ist wohl vieles aber eines ist er mit Sicherheit nicht: demütig! Man braucht übrigens nicht hochstudiert zu sein um das zu erkennen, Augen und Ohren öffnen reicht schon völlig aus werter Herr Weiß!

      • Nein Herr Weiß,
        fast alle, wenn nicht sogar alle, Päpste der Geschichte waren demütiger als der jetzige Stuhlbesetzer Bergoglio. Wer sich gegen Christus erhebt, in dem Glauben, es in Sachen Ehe besser zu wissen als der Herr Jesus Christus selbst, wer noch nicht mal eine Kniebeuge vor Ihm machen kann, vor allen sonstigen Häretikern aber schon, der kann nicht demütig sein.
        Übrigens Herr Traditionstreuer, ich habe auf ihre Fragen geantwortet und warte nun immer noch auf ihre Antworten. Bitte drücken Sie sich nicht wieder vor der Beantwortung meiner Fragen.
        Siehe Artikel:
        http://www.katholisches.info/2014/12/18/papst-franziskus-2017-sollen-katholiken-und-lutheraner-gemeinsam-500-jahre-reformation-gedenken/
        Per Mariam ad Christum.

      • Dieses Demutsgetöse hat einen kleinen großen Haken: Wer Demut wie in einem Bauchladen vor sich her trägt, womöglich einstudiert im Gehabe oder reklamiert, hat sie verloren.

        Von Demut dürfte aus dem Wesen des Glaubens eigentlich nur im Beichtstuhl gesprochen werden.

      • Da sind Sie aber, verehrter Herr Weiß, einem gewaltigen Irrtum aufgesessen. Wenn Sie eine Diktatur stalinistischen Zuschnitts suchen, dann brauchen Sie nicht mehr nach Nordkorea fliegen- Rom tuts auch. Was wir hier erleben, ist kein lieber Papst, der ganz väterlich alle in sein Herz schließt. Wir haben es mit einem Selbstdarsteller und Schmierenkomödianten zu tun, den nicht einmal die schlechteste Provinzschmiere anstellen würde. Worin Sie da Demut entdecken, entzieht sich meinem Erkennen. Er spielt Demut- hat aber keine! Alles nur billige Show!

      • @Traditionstreuer
        Verehrter Traditiinstruier, wo steht eigentlich, daß man in diesem Portal nur die Meinung vertreten darf, die Ihnen gefällig ist?
        Welcher Tradition sind Sie denn da treu?
        Mir scheint auch dies habe nichts mit dem Evangelium zu tun…

    • @Gundula: Okay, dann habe ich mich unpräzise ausgedrückt. „Groß geworden“ ist JP II in der Tat u.a. unter den Nazis. Aber seine prägende Zeit, auch das Hinweinwachsen in die Priesterberufung war unter den Kommunisten. Von daher rührt die leider wenig sachkundige, populistische Art, wie er den Kapitalismus, den die Kirche als Wirtschaftssystem immer bevorzugt hat, angriff. Er hat dafür bedenklichen Beifall von der falschen linken Seite erhalten.

      • Wo hat die Kirche den Kapitalismus als Wirtschaftssystem bevorzugt?
        Johannes Paul II. hat im übrigen den Kapitalismus nicht als solchen kritisiert, sondern dessen negativen Ausartungen.

  7. Soll man als Vorgesetzter Mitarbeiter motivieren oder demotivieren?
    Das ist die Frage.

    Es bleibt schleierhaft, was der Papst mit solch einer Rede will, eine Motivierung wird er wohl damit nicht erreichen.

    Häufig ist es ja so, daß man im anderen etwas kritisiert, was in einem selbst ist. Dem Papst scheint es mangels ehrlicher correctio fraterna aus seiner Umgebung nicht aufgefallen zu sein, daß von dem Sündenkatalog „Hochmut, Narzissmus, Ambitionen, Oberflächlichkeit, Insensibilität, Kalkuliertheit, Rache, Launen, Stolz, Geltungssucht, Schizophrenie, Sittenlosigkeit, Gerede, Verleumdung, Hofschranzentum, Karrierismus, Gleichgültigkeit, Geiz, Egoismus, Exhibitionismus, Machthunger“ einiges auf ihn selbst zutrifft, Narzissmus, Launen und Insensibiltät zuvörderst. Auch das Hofschranzentum scheint ihn nicht zu stören.

    Das ist jedenfalls nicht ignatianisch.

    Hat er im übrigen keine inhaltlich substantiellere Botschaft zu bringen?

    Wir können uns zum Weihnachtsfest nur wünschen, daß diese Faxen bald ein Ende nehmen.

    • Das ist mir so aus dem Herzen gesprochen verehrter @Wolfgang Schrems,
      als ich diese papale Exhortation erstmals vernahm, war ich wie gelähmt. Wie viele gottesfürchtige, fromme Mitarbeiter gibt es vielleicht unter ihnen. St. Bernhard sagt in einem seiner sermones: auch wenn üble Menschen uns bedrängen, sollte man sehr zurückhaltend im Urteil sein, denn wir wissen nicht, ob sie nicht schon innerlich eine Umkehr vollzogen haben – oder ob sie es tun werden – ebenso wenig wissen wir, ob wir selbst im Guten durchhalten werden, vielleicht durch Hochmut versagen und gar der ewigen Verdamnis anheim fallen werden. Dieses Papstwort ist so ohne Gnade, ohne einen Hauch barmherziger Liebe, welche den Gestrauchelten zum Herrn zurückholen möchte, den im Glauben Treuen bestärken und ermutigen möchte. Nur ein inflationärer monomaner Extrovertierter kann so sprechen. Ich könnte mir vorstellen, jede Prostituierte würde bessere weihnachtliche Worte für die ihren finden.
      O Immanuel Rex et Legifer noster, exspectatio gentium et Savator earum veni ad salvandum (non ad confundendum!) nos Dominus Deus noster.

      • +PAX! Liebe hedi züger@ Das Zitat aus den Sermones unseres hl. Vaters Bernhard betrachte ich als ein kleines Weihnachtsgeschenk. Ich kannte den Text noch nicht. Gesegnete Weihnacht und danke.

      • @zeitschnur, da liegen Sie total falsch.
        Wir stehen alle unter dem Gesetz (und Unser Herr Jesus Christus hat selbst gesagt, es nicht aufheben zu wollen, sondrn es zu vervollkommen- und sehr häufig hat er es noch überboten);
        und wir haben uns darin zu bewähren.
        Daran werden wir gerichtet; von „stahlhart“ ist mir aus der Hl. Schrift nichts bekannt, aber ich lasse mich gerne belehren.
        Der Gottesknecht bei Isaias besteht das sad‘ ikh (Gericht) durch totale Erfüllung des misp‘at (Dienst, Pflicht);
        so ist das Gericht die Gnade und umgekehrt die Gnade das Gericht.
        Zu Bergoglio übrigens Tit 3 10-11.

      • @ adrien antoine

        Sie haben die Ironie nicht verstanden – erst wird der Hl. Bernhard zitiert mit seiner Vorsicht („sollte man sehr zurückhaltend im Urteil sein, denn wir wissen nicht, ob sie nicht schon innerlich eine Umkehr vollzogen haben – oder ob sie es tun werden – ebenso wenig wissen wir, ob wir selbst im Guten durchhalten werden, vielleicht durch Hochmut versagen und gar der ewigen Verdamnis anheim fallen werden“), und dann knallt man am Schluss eben doch den stahlharten Urteilsspruch hin.

        Verzeihung – der Satz St. Bernhards ist wirklich nur allzu wahr, aber diese einstudierte Demut unter Katholiken, die man natürlich gerne von anderen und nie von sich selbst einfordert – es kann einen schütteln.

        Da bleibt nichts außer einem darwinistischen Kampf ums Rechthaben. Mit Wahrheit hat das nichts zu tun.

      • Die heftigen Reaktionen auf besagte Exhortatio ist urverständlich-nicht nur für mich.Die religiösen Empfindungen sind menschlich wie alles Menschliche durch das Christusereignis geheiligt-wie auch immer- verständlich bleibt.Für mich persönlich-bei aller Kritik ist Papst Bergolio der Papst-der vicarius Jesu Christi.Aber nicht in seinen oft allzu menschlichen Aesserungen (perlen, interviews etc die nicht alle vom depositum fidei abgestützt sind!)Die Weihnachtbotschaft vor der Kurie ist und bleibt für mich eine Botschaft der Hölle aus oben genannten Gründen.Ich bete aber jeden Tag inständig für ihn (und für alle Kardinäle und Bischöfe,alle Kurienmitglieder):dominus vivificet eum et sec Luc.22″bestärke deine Brüder.nb.das ist meine persönliche unverbindliche Ansicht-die niemand nachbeten oder sektiererisch bekämpfen muss.ich wünsche allen usern viel Freude zum Hohen Christtag mögen wir alle aus Seiner Fülle empfangen Gnade nach Gnade ,Gnade um Gnade, ja Gnade über Gnade,charis anti charitos einfach viel Freude, die ganz von oben kommt.

    • @Wolfram Schrems: Man muss hiezu kein Prophet sein,um hier zu prophezeien,dass dieser Papst ausnahmslos Schiffbruch erleiden wird.Die Frage ist nur wann.Es liegt sicher in Gottes Hand.

    • Eine begnadete Seele, der Tradition sehr verbunden, verwies dieser Tage einmal mehr auf die Bedeutung des Petrusamtes, welches der Hl. Vater mit aller Kraft erfüllt. Es ist erschreckend, wieviel „Gläubige“ ihre eigene Meinung über alles erheben. Leisten wir alle Buße für diesen Schaden!

      • Oh, Mann.
        Man braucht der wandelnden Barmherzigkeit nur in die Augen zu schauen um die Kälte zu sehen. Sein Gesichtsausdruck und dgl. sagen schon alles.
        Er ist ein „falscher 50er“ – was sonst?!

    • Genau. Sie verstehen offenbar etwas von Mitarbeiterführung im Gegensatz zu dem endlos ausschweifendem Nebengerde von Zeitlos zum Beispiel.
      Was ist schlecht bei „ambitioniert“? Bergoglio hätte dieses Amt doch nie erreicht, wenn er nicht ehrgeizig bis zum Geht nicht mehr wäre. Das kann er doch Anderen nicht vorwerfen. So ist es auch mit den anderen Allgemeinplätzen.

  8. Ganz klar wieder einer dieser chronischen Anfälle „Heuchlerischer Demut“. Er hat selbst die Möglichkeiten Missstände zu beheben und unterlässt dies, anstatt dessen spricht er interne Problematiken öffentlich an was sich nicht geziemt, erst recht nicht wenn man eine Führungspersönlichkeit sein möchte. Er stellt offen den mystischen Leib des Herrn, die Heilige Römische Kirche, zur Schau auf dem Marktplatz des medialen Lumpenvolkes damit man beliebig drauf Einprügeln und Schimpfen kann. Dummheit oder Vorsatz? Ich dachte immer Sünden gehören in den Beichtstuhl und nicht in die Presse….

    • „Er stellt offen den mystischen Leib des Herrn, die Heilige Römische Kirche, zur Schau auf dem Marktplatz des medialen Lumpenvolkes“ – nun ja, das tun etliche ultra-traditionalistische Kommentatoren hier mit ihrem täglichen Gezeter gegen das „glaubenslose Rom“ aber noch wesentlich drastischer.

      Jeder Kirchenkritiker, falls sich ein solcher mal hierher verirren sollte, kann sich da doch nur die Hände reiben.

      • Moment,
        im Kampf gegen den Irrtum und die Lüge erlaubt die Kirche drastische Sprache.
        Das Benehmen Don Modestos, der wohl einfach Dampf ablassen wollte, können Sie also nicht mit den Polemiken der wackeren Streiter für die rechte Tradierung des Glaubens in Eins setzen.

      • Ach ja – wo hat die Kirche das je erlaubt?
        Wie war das noch mit „Selig sind die Sanftmütigen?“
        Irgendwie stammt das aus einer anderen Ära.
        Damals als Katholischsein noch bdeutete, an Jesus zu glauben.
        Ein Erztradi glaubt dagegen an die gesichtslose Tradition, wie es hier im Forum immer deutlicher wird.

        Von Jesus ist hier so gut wie NIE die Rede.

        Und wer denkt denn nicht erst mal, er läge richtig und autorisiert sich damit fürs verbale Um-sich-schlagen, das er dem andern natürlich abspricht und ihn dafür schilt (wobei der andere ja meist nur den Splitter, man selbst aber den Balken im Auge trägt…)?

        Und warum, liebe Erztradis regt ihr euch dann über F. auf?
        Er führt euch euren eigenen Ekelstil vor, und selbstverständlich geht auch er davon aus, dass er recht hat und das deswegen darf…

        O Maria hilf!

      • @Arrow: Bravo, gut gegeben! Es stimmt eben die alte Volksweisheit: Wenn zwei das Gleiche tun, dann ist es nicht das Gleiche. Die Waffen für die unwandelbare Wahrheit müssen immer scharf geschliffen sein.

  9. Zumindest eine Person, die im Vatikan an Alzheimer leidet, kann ich mir sehr gut vorstellen.
    Per Mariam ad Christum.

  10. Das ist doch reinster Populismus des Papstes. Die Römische Kurie in aller Öffentlichkeit abwatschen giert geradezu nach billigem Applaus. Und der ist prinzipiell sicher, denn die Kurie ist seit mindestens 60 Jahren das gehegte Feindbild bestimmter Kirchenkreise. Auf den Applaus dieser Kreise hat es der Papst offensichtlich abgesehen. Wahrscheinlich, reine Spekulatioin meinerseits, weil er selbst dieses Feindbild vor seiner Wahl zum Papst verinnerlicht und ausgelebt hat.
    Wenn Franziskus die Kurie, sprich seine Mitarbeiter, es geht ja um Menschen und kein Abstractum, wirklich motivieren möchte, hätte er es ihnen unter Ausschluss der Öffentlichkeit gesagt und anders.
    So aber mussten sie antreten, um die Statisten für seine Selbstdarstellung zu spielen und wurden dafür zur Belustigung des „Volkes“ auch noch geohrfeigt.
    Es ist schon etwas dran, wenn im Caudillismus vorgeworfen wird. Die alten Römer sagten dazu auch: panem et circenses (Brot und Spiele, um die Massen ruhig zu halten, damit die Obrigkeit schalten und walten kann und die Macht behält). So gesehen, ist der Papst irgendwie der perfekte Handlanger der ziemllich unchristlichen aktuellen Machthaber dieser Welt.
    Gott läßt es zu. Möge der Kelch schnell vorübergehen. Frohe Weihnachten allen, natürlich auch dem Papst, vor dessen Amtsfülle ich niederknie, auch wenn er nicht einmal vor dem Herrn sein Knie beugt und dafür einmal als „Franz der Knieschwache“ in die Kirchengeschichte eingehen wird.

  11. Wenn man unchristlich sein will, könnte man sagen, das geschieht den Kardinälen recht, denn sie
    haben doch diesen Mann auf den Petrusthron gehoben. Mitleid gehört den anderen Mitarbeitern.
    Es ist nicht nur unchristlich, sondern unmenschlich den Mitarbeitern gegenüber, statt geistliche Speise zu geben, sie zu beschimpfen. Wenn Kritik angebracht ist, sollte das mit den zuständigen
    Leitern besprochen werden. Hier handelt es sich offenbar nicht allein um Kritik, sondern es ist ei-
    ne Art von Frust und Unwohlsein, vielleicht auch ein Versuch von seiner Inkompetenz abzulen-
    ken, wie das auch auf dem theologischen Feld zu beobachten ist. Wer jetzt nicht langsam auf-
    wacht, dem ist nicht zu helfen.

    Himmel tu dich auf !

  12. Ein Papst, der zu Weihnachten wilde Beschimpfungen um sich wirft, eine Kurie, die feixt wie ein Haufen pubertierender Pennäler, ein Vatikanist, der aus dem offensichtlich total abgestürzeten Niveau vatikanischen Innenlebens noch irgendwie eine Story macht (man muss leben als Journalist) und ein anonymer „Wirtschaftsprofessor“ (auch da ist das Niveau offenbar in ganze Höhlensysteme abgestürzt), der nur Plattitüden von sich zu geben weiß, etwa: „Rom hat noch nie was von Wirtschaft verstanden“ und „Wer F.s Wirtschaftstheorien verstehen will, muss seine Persönlichkeit psychologisch untersuchen“.

    Na prima – der den Papst als Demagogen beschimpft ist ganz offensichtlich selber einer!

    Die Psychologie Bergoglios ist völlig gleich – ist das, was er sagt wahr oder falsch? Nur darum geht es. Ist es falsch, dann begründe er bitte, warum!

    Und wieso ist „die ganze katholische Soziallehre“ „ideologisch“? Leo XIII. also „ideologisch“ – das klingt aber gar nicht gut… Der Herr Professor könnte ein Junker schlimmster Sorte sein und selber ein noch viel größerer Ideologie, einer, der eine der himmelschreienden Sünden verharmlosen will? Eines dieser Relikte des 19. Jh mit ihrem cerebral-katholischen Zynismus?
    Ja – auf so etwas muss man kommen bei solch anonymen, nun auch professoral-anonymen Postern.

    F. schlägt wild um sich, das tut er seitdem er „Papst“ ist.
    Dass er aber inzwischen zum Prügelknaben frustrierter Katholiken geworden ist, die ihn mit Häme und dünnbrettbohrenden Statements niedertrampeln – das ist widerwärtig.

    Seine Psychologie geht uns nichts an. Man möge sich zusammennehmen und ein gewisses Diskurs-Level … sagen wir: wenigstens anpeilen … wohl eine Illusion in diesem Chaos.

    Die magere Sachbotschaft dieses Artikels wirft für mich nur eine hilflose Frage auf: „Was ist hier eigentlich los?“
    F.s Verhalten ist nicht so, weil er Südamerikaner ist (welch ein rassistischer Blödsinn!).

    Rational betrachtet kann man aufgrund der Informationen nicht erkennen, was zu diesem vatikanischen Desaster führt. Ein wahnsinniges Irrlichtern spielt sich ab und man versteht die wilden Linien nicht mehr. Wenn man beginnt, an einem Fadenende mal vorwärtszutasten, bricht es mitten im Getümmel ab und man greift verzweifelt ins Chaos, um wenigstens IRGENDEIN Fadenende zu erhaschen und so geht es immer fort.

    Wann wird endlich das Tratsch-Niveau inklusive Psychodoc verlassen und wir stoßen zu einer Aufarbeitung der sachlichen Vorgänge vor?

    Dann würde plötzlich vieles klarer!

      • Doch, das ist schon klar: der anonym gebliebene „Ex-Ökonom, der jetzt Theologe ist“, hat geschrieben, dass Franziskus „nicht kohärent denken kann“, und sieht dies „in seinem lateinamerikanischen Wesen verwurzelt“.

        Lateinamerikaner können also wesenhaft nicht stringent denken. Wenn das kein Rassismus ist, dann fragt man sich, was noch rassistisch sein soll. *Kopfschüttel*

    • @:zeitschnur:Nun bleiben Sie doch mal auf dem Teppich:Unterstellen Sie doch nicht den berechtigten Papstkritikern,sie seien frustrierte Katholiken,die ‚Ihn mit Häme und dünnbrettbohrenden Statements niedertrampeln‘.

      • Was ist denn ein „berechtigter Papstkritiker“?

        Sie wissen doch, dass ich selbst diesem Mann so kritisch gegenüber stehe wie kaum einer hier – allerdings hinsichtlich greifbarer Sachfragen.
        Ich finde es unmöglich, wie hier auf niedrigstem Niveau, mit Häme und Zynismus über ihn hergezogen wird. Das finde ich würdelos und sachlich unhaltbar.

        Die einen wissen schon, dass der Mann in der Hölle schmoren wird, rechnen aus, dass er der Antichrist sein muss, wieder andere mockieren sich über seinen Geisteszustand und empfehlen die Psychiatrie, manche lästern unentwegt über alles, was er tut und nicht tut, es gibt welche, die nennen ihn bloß noch „Berdoglio“…

        Verzeihung: das ist doch völlig daneben! Und man kann den Leuten nur zugute halten, dass sie frustiertre Katholiken sind. das ermöglicht mildernde Umstände, denn er sit wirklich ein schrecken in tiefer nacht. das ist ja wahr.

        Ich habe F. schon so viel kritisch beäugt und dafür viel Schelte eingefangen – aber es muss doch immer um die Sachebene gehen und ihn nicht persönlich beleidigen! das tun hier aber die meisten. (Falls ich selbst irgendwo diese Regeln verletzt haben sollte ihm gegenüber, bereue ich das.)

  13. Dieser arme Papst, die einzige Lichtgestalt unter so vielen schäbigen und unfähigen Mitarbeitern! Das musste ihnen einmal gesagt werden, damit ihnen die Weihnachtfreude nicht zu sehr in ihren widerspenstigen Kopf steigt. Aber komisch, dass ihm selbst dabei immer noch nicht sein süffisantes Lachen vergangen ist.

    • Es gibt Menschen die fähig sind selbst die größten Bosheiten mit heiterer Mine vorzutragen.
      Manche halten diese Fähigkeit für genial.

  14. Nicht gerade feinfühlig gegenüber an Schizophrenie oder Alzheimer erkrankten Menschen, wie ich finde….

    • Sehr treffend bemerkt.
      Feinfühligkeit ist jedoch nicht der Hauptcharakterzug v. Bergoglio.
      Trotz allem: Judaea et Jerusalem, nolite timere: cras egrediemini et Dominus erit vobiscum, alleluia.

      • danke,der Bezug auf die unaussprechliche Freude der Geburt des Erlösers sollte uns unsagbar erfüllen und alles Widerborstige vergessen lassen-sei uns willkommen Herre Christ!

    • Kann ich nur unterstreichen. Nicht einmal den Takt, den man von einem Durchschnittsbürger erwarten kann, beherrscht Berdoglio.

  15. Bergoglio tanzt Tango mit der Kurie. Und die so Gescholtenen klatschen artig Beifall zu einem verbalen Gemetzel ohnegleichen. Diese Charakterlosigkeit wird die Herrschaften noch einholen. Was einem in all dieser Traurigkeit nun doch noch ein wenig froh macht, ist die Tatsache, dass sie ihn gewählt haben. Jetzt zahlt er ihnen ihre Wahlentscheidung heim. Und manche der kardinalen Fettaugen deutscher Zunge, die auf der Brennsuppe im Moment vermeintlich oben schwimmen, sollten vorsichtig sein, denn schon morgen könnte mancher übergewichtige Oberhirte auch in den Fokus päpstlicher Strafmaßnahmen geraten und dann ist es schnell aus mit barocker Prachtentfaltung.

    • Es nutzt nichts, sich vor der Ungeheuerlichkeit dieses bergolionischen Aktes in Süffizanz zu flüchten. Man verkenne es nicht, hier wird bewusst eine skandlöse Herabwürdigung der Kurie betrieben. In einer alle rhetorischen Gesetze der Propagandsprache beherrschenden Form wird sie vor aller Welt der Lächerlichkeit preisgegeben, um so ihre endgültige Demontage vorzubereiten. Wenn jetzt die Kurie gegenüber Bergoglio kein deutliches Zeichen setzt, dass sie entschlossen und gewillt ist, ihre Ehre nicht mit Füßen treten zu lassen, wenn sie vor diesem verbalen Übergriff kuscht oder ihn bagatellisiert, wird Bergoglio ihr in kürzester Zeit den Todesstoß versetzen und die zentrale Leitung der Kirche zugunsten einer „synodalen Struktur“ abschaffen. Noch hat die Kurie die Macht, diesem Kuckucksei das Leben im Nest sehr unbequem zu machen. Dieser Mann ist der Zerstörer dessen, was er zu sein vorgibt. Und @marcellus auch Sie verkennen die Verschlagenheit dieses Menschen, so als ob es Bergoglio ehrlichen Herzens um Armut und Barmherzigkeit, um eine Reinigung der Kurie und der Kirche zu tun wäre. Dieser Mann benutzt diese ungeheuerlichen Anwürfe und seine aufgeblähten Tugendwächtereien nur wie Keulen, um damit auf die zu dreschen, die ihm im Wege stehen. Die hingegen, die ihm genehm sind, können unbeschadet und ungeniert ihre Untugenden pflegen. Ein Marx oder Lehmann, wie Sie hier andeuten, würden von ihm nie zur Rechenschaft gezogen, im Gegenteil, er umgibt sich gern mit zweifelhaften Charakteren wie etwa diesem Ricca, den er trotz massiver und mittels Fakten gut belegter skandalträchtiger Vorwürfe ungeniert einen hohen Vertrauensposten an der Kurie zugeschanzt hat und der ganz gewiss das Seine dazu beiträgt, die indizierten Missstände an der Kurie zu heben. Es bleibt zu hoffen, dass durch diesen Akt der öffentlichen Erniedrigung endlich der entschlossene Widerstand gegen diesen Hasardeur eine organisierte Form annimmt.

      • Vergessen Sie nicht, dass dieselbe Kurie wahrscheinlich alles dafür getan hat, Benedikt zu verdrängen!

        Ich weiß nicht, was hier gespielt wird, aber ich würde F. nicht voreilig verurteilen für diesen Ausfall.

        Es kann sein, dass das, was er sagt, wahr ist.

        Moralische, gut bürgerliche Empörung hilft hier nicht weiter, weil offenbar ein Spiel gespielt wird, das weitab von Moral und gottseligem Arkadien angesiedelt ist.

        Ich durchschaue es aber nicht – möglich ist jedoch JEDE Konstellation!

      • Gerne akzeptiere ich Ihre Einwände und stimme Ihnen voll umfänglich zu. Mit einer Ausnahme: Sie gehen davon aus, dass noch etwas zu retten sei- ich bin der Überzeugung, dass Bergoglio die Zerstörung jeglichen Seienden in der Kirche bereits beschlossen hat. Wenn nicht Gott eingreift, gibt es in einigen Jahren keine Kurie mehr.

      • @zeitschnur: Sie sehen nicht, worum es mir geht: nicht darum, ob die Anwürfe möglicherweise zutreffend sein mögen oder nicht, ob Bergoglio mit dem, was er sagt, möglicherweise recht haben könnte oder nicht, es geht vielmehr darum, dass es Bergoglio um die Zerschlagung dieser Institution geht und dass sein moralischer Impetus nur vorgeschoben, nur Mittel zum Zweck, schlichtweg geheuchelt ist. Dieser Mann ist durch und durch verlogen und verfolgt unter dem Deckmantel des Tugendwächters mit eisernem Willen seine ideologischen Ziele. Das ist das Verwerfliche. Er ist kein Nachfolger Petri, er ist ein Nachfolger des Judas. Wie dieser Christus an die Hohepriester, so liefert jener die Kirche an die Welt aus und verrät sie. Den Gehorsam sollte man ihm deshalb besser aufkündigen.
        @marcellus: man muss immer davon ausgehen, dass noch etwas zu retten ist, sonst könnte man sich gleich die Kugel geben. Die Kurie hätte die Möglichkeiten, den Willen dieses Mannes zu brechen und seine Vorhaben zu kippen, denn noch braucht Bergoglio den Apparat, um seine Pläne umzusetzen. Letztlich, dies schrieb ein Leser weiter oben bereits sehr treffend, wird Bergoglio wie alle Demagogen und Ursupatoren am Ende Schiffbruch erleiden, doch wie viele Seelen er mit sich reißen, wie viel an Glauben aus den Herzen reißen, wie viel von dem, was Heilige und Martyrer mit ihrem Herzblut aufgebaut und verteidigt haben, wird er niederreißen und zertrampeln. Man muss ihn stoppen!

      • @ hicesthodie

        Doch doch, ich seh das schon – allein, die Aufregung um Bergoglio verwundert mich, weil doch gerade Sie neulich so vehement Johannes Paul II. in Schutz genommen haben, der mit seiner Assisi-Aktion und dem Korankuss, mit seinem Charsimatismus und seinem Ökumenismus wirklich alles vorbereitet hat, um einen solchen „Papst“ hervorzubringen…die Konservativen haben sich blenden lassen durch die Familien-Schreiben (jaja – das 6. Gebot – damit kann man die braven Katholiken ködern und nebendran wirklich sonst gegen jedes Gebot verstoßen!), oder worum ist es wohl Paul VI. gegangen mit seiner Liturgiereform, die nur Leid und Verfall gebracht hat (und keiner kann mir weismachen, dass er das nicht genauso auch wollte), mit seinem Hymnus auf den Menschen („Ehre sei dem Menschen…“)? Auch Paul VI. hat dann ein 6.Gebot-Trostpflästerchen geklebt und die Konservativen hielten brav still.
        Dabei steht das 6. Gebot an 6. Stelle, das 1. Gebot aber? Das wichtigste ist für viele Katholiken nicht das Wichtigste…?!

        Benedikt XVI. war in dieser Reihe der, der offensichtlich gebrochen wirkte, aber dennoch auch theologischer Modernist war und ebenfalls das Papstamt weiter demontiert hat, nicht zuletzt durch seinen „Rücktritt“.

        Und nun?
        Wieso all die Erbitterung gegen F. richten?
        Er ist nur die logische Konsequenz seiner Vorgänger seit dem Konzil.
        Dass es im Vatikan, in der Kurie drunter und drüber geht, ein Moloch an Intrigen und Mauscheleien – davon können Sie ausgehen.
        Falls er wirklich die Kurie abschaffen will, wie manche hier vermuten, dann haben ihn die, die ihm die Stimmenmehrheit gaben, dies auch so gewollt.
        Auch hier ist nicht er der Hauptschuldige, sondern diejenigen Kreise, die ihn benötigen, um ihre Ziele durchzubringen.
        Diese Unklarheit, dieses geistige Wirrwarr in seinen Gedankensträngen – was soll man davon halten?
        Entweder er setzt das strategisch ein, oder er wird strategisch von andern eingesetzt.
        Er hat sich ja nicht an die Macht geputscht, sondern er ist – davon gehe ich doch letztendlich aus – an die Macht geputscht worden.
        Das wollte ich Ihnen sagen.

  16. Man hat Benedikt nicht akzeptiert – wohl gemerkt fehlte es in diesem Forum an Schlägen gegen ihn nicht – so kriegte man Franzuskus. GOTT ist souverän.

  17. Taktik, reinste Taktik, dann werden sie ihm noch mehr hinterher laufen. Verletzt und angeschlagen wirken sie dann noch führungsloser und er kann noch schneller zu seinem Ziel gelangen. Die totale Finsternis tritt ein. Man könnte auch Sonnenfinsternis in Rom dazu schreiben!

  18. Bereits das erste „buona sera“ dieses Mannes war eine klare Kampfansage. Er hasst alles Katholische. Wenn man nur ein bisschen vernünftig denken kann, weiß man, dass solch eine – wohl gerade im Rahmen der Weihnachtswünsche bewusst und gezielt verübte – Schelte nur Eines bewirken kann, nämlich Bestärkung der Meinung: die Kurie, die für die Kontinuität des Papstums steht oder zumindest stehen sollte, sei schlimm und Bergoglio sei wunderbar…

  19. Man kann über die Form dieser Kritik sowie über den Zeitpunkt ihrer Äußerung bestürzt sein , die
    Frage stellt sich aber doch , was sich hinter den Kulissen abspielt/abgespielt hat , dass eine solch
    schroffe Zurechtweisung erfolgte .
    Wird das Papsttum als Stellvertreterfunktion wirklich ernstgenommen , wie es ja gerade konservative
    Katholiken tun , dann ergibt sich doch daraus eine gewisse ,die in der absolut zentralistischen
    Position verankert ist.
    Dass die Kurie auch für andere Päpste zeitweilig eine harte Nuss darstellte , ist ein offenes Geheimnis. Dass jemand hier Nägel mit Köpfen machen will , was vorher in diesem Maße nicht
    geschah , oder im Verborgenen blieb , könnte auch zu einem positiven Effekt größerer Tranparenz
    führen. Was in der Kritik beschrieben wird , erscheint charakteristisch für die Hofhaltung absolutistischer Systeme , eben das immergleiche Spiel von Intrige , Machtgier und Karrieresucht .
    Nur passt es halt nicht zu christlichen Vorstellungen .

    • @rampolla,
      Man braucht nicht bestürzt zu sein; diese Schimpfkanonade ist typisch für Bergoglio und war zu erwarten.
      Was betrifft die Form: „Le style, c‘est l‘homme“(Der Stil ist der Mann) schrieb der große französische Autor Buffon einmal.
      Nach den vielen liturgischen Herumtrampeleien, den Büffetten auf den Terrassen des Apostolischen Palastes nach den Heiligsprechungen, dem unwirschen Reagieren auf tapferen Einspruch eines Mönches der Franzisk. der Immaculata und der öffentlichen Degradierung v. Kard. Burke ist eine öffentliche und wenig differenzierte Kritik an die Kurienkardinäle eher ein Zeichen von Mangel an Kultur und Führungsvermögen als wohl nützlich für eine bessere Wirkung der Kurie.
      Gerade in diesen Tagen, dem Ende des Advents, unmittelbar vor Weihnachten, in einer Zeit geprägt von Trauer über die eigene Fehler, von Demut und Solidarisierung mit dem populus pauper et humilis (Sacharja), von Sehnsucht nach Rettung, von Hoffnung auf die Ankunft des Erlösers, paßt diese Rede wie eine Faust aufs Auge.
      Warum Bergoglio als Oberchief dann nicht früher in die Kurie eingegriffen hat, wo er doch sofort mit viel Einsatz die Franziskaner und später auch die Franziskanerinnen der Immaculata drangsalieren ließ, in Ciudad del Este eine Apostolische Visitation durchführen ließ und den Bischof abberief, dagegen in Nordbelgien (Brügge, Gent,Antwerpen) trotz gewaltig detonierenden pädophilen Skandalen und offensichtlichen schuldigem Versäum der Hirten nichts unternahm, dagegen den Instigator dieser Kalamitäten Kard. Godfried Danneels extra noch nach der Synode einlud, das ist wohl das Geheimnis v. Bergoglio und wird durch P. Federico Lombardi SI auch wohl sehr spät, wenn überhaupt, erklärt werden.Um bei Thomas Morus und Erasmus zu bleiben: es ist wohl nichts anderes als „fumos vendere“, sehr wildes lautes Gepolter mit Tohuwabohu- also fundamental nichts christliches.

      • Ich wäre vorsichtig – wie ich schon oben sagte, wissen wir nicht, was hier wirklich gespielt wird.

        Sie wissen nicht, was auf das Bergoglio-Konto geht und was auf das Konto von Kurienmitgliedern und sonst wem noch im Hintergrund. Auch bei den ganzen schazügen, Rempeleine und Visitationen und Schikanen.

        Mir ist ganz kalt, weil ich es intuitiv spüre, dass hier nicht nur Bergoglio handelt, sondern noch ganz andere Kräfte. Dass er zwischendurch tobt, gerade auch zu Weihnachten – wir wissen nicht, aus welcher Seelenqual das kommt.

        Sie wissen, dass ich ihm äußerst kritisch gegenüber stehe und ihn nicht mal für den Papst halte – dennoch: da stimmt was nicht. Kein Mensch macht so etwas ohne solche Seelenqual, alleine schon aus Selbstschutz nicht. Welch ein infernalisches Szenario!

      • Geradezu bizarr erscheint, wie die Weihnachtsansprache eines Papstes für die Kurie das eigentliche Thema, die Menschwerdung unseres Herrn Jesus Christus gänzlich ausklammert und stattdessen zu einer Pathologisierungstirade gegen die eigenen Mitarbeiter verkommt.

        Es liegt auf der Hand Wer hier eigentlich beleidigt werden soll.

      • Aus welcher Seelenqual das kommt!? Ach du lieber Himmel, Sie sollten nicht zu sehr von sich auf andere schließen. Der Mann kennt keine Seelenqual, jedenfalls nicht als Bischof von Rom. Er verfolgt eiskalt seine Ziele. Und wie ich es oben schon sagte: es geht darum, die Kurie, jenes altehrwürdige zentrale Leitungsorgan der Kirche vor der Welt und den Gläubigen lächerlich zu machen und ins Zwielicht zu setzen und im gleichen Schritt der Kurie selbst ihre Identität und Selbstgewissheit zu rauben, um sie im zweiten Schritt um so leichter manipulieren und demontieren zu können, damit er den alten Traum der Ökumenisten und Konziliaren vollenden kann: die katholische Kirche in ein dezentralisiertes, nach protestantischem Vorbild sogenanntes synodal verfasstes, antihierarchisch-demokratisches Gebilde zu deformieren. Wie sagte er noch im Scalfari-Interview: „Ich habe die Demut und den Ehrgeiz, es tun zu wollen.“ Lesen Sie die Interviews, darin ist sein ganzes Programm enthalten. Von Seelenqual oder Selbstzweifel ist da keine Spur zu finden. Hören Sie doch damit auf, um des Widersprechens willen Dinge an den Haaren herbeizuziehen, die mit der Realität nichts zu tun haben. Ratzinger war für Sie am Ende nur mehr „Le serpent“, Bergoglio wollen Sie Verständnis entgegenbringen. Wie inkonsistent, um Ihr Lieblingswort zu gebrauchen..

      • Weil hier noch nicht bemerkt worden ist: Es ist nur konsequent, wenn Bergoglio selbst Weihnachten missbraucht, um von den Feinden der Kirche bejubelt zu werden. Worüber sonst sollte ein ökumenischer Talmudist sprechen? Über die Menschwerdung Gottes?
        Und noch etwas. Diese Ansprache macht wiederum klar, warum er in der Casa Santa Marta wohnen bleibt. Es gibt keinen anderen Ort im Vatikan, wo er sicherer wäre. So kann er mit Sympathie für vermeintliche Bescheidenheit und mit mehr Sicherheit punkten. Meisterstück der Verdummung. Die Kurie ist mittlerweile wieder fest in der Hand der Sodano-Clique, die, wie alle mafiösen Gruppen, bereit ist, Bergoglio zu stützen und ihm zu dienen, solange sie auch selbst Interesse daran hat. Es ist unwahrscheinlich, dass Bergoglio sich mit der Clique anlegen wollte.

      • @ hicesthodie

        Der Anfang Ihres Postings ist noch sachlich. Doch dann entgleist es:

        „Hören Sie doch damit auf, um des Widersprechens willen Dinge an den Haaren herbeizuziehen, die mit der Realität nichts zu tun haben.“

        Sie sind, um es klar zu sagen, unverschämt und wissen nicht, wie man sich benimmt. Und dies schön geschützt im anonymen Grau.

        Ich habe das Recht, mir ein Urteil zu bilden und erlaube mir, vorsichtiger zu sein als Sie.
        Was Sie sich da zusammenreimen kann sein, muss es aber nicht – es ist reine Spekulation. Oben habe ich es dargelegt: Bergoglio hat sich nicht an die Macht geputscht. Alleine das sollte Ihnen doch zu denken geben. Er ist das Ergebnis eines langen Prozesses, den man rational nachzeichnen kann. Die Rolle Ratzingers war vielfach tatsächlich die einer Schlange. Nicht zuletzt bei seinem Rücktritt…

        Es wäre wichtig, reine Spekulationen von der „Realität“ zu unterscheiden.

        Ich habe für F. kein mitfühlendes oder gar verteidigendes Verständnis. Dennoch ist es sinnvoll, sich in ihn hineinzudenken, um seine Reaktion nicht fantastisch und abstrus, sondern eben realistisch zu begreifen.

        Neulich kam in SWR Forum eine Sendung über Internetforen, in denen Leute sich in Verschwörungstheorien und abstruse Wahngebilde verstricken und gegenseitig aufputschen.

        Ich musste zugeben, dass die katholisches.info-Klientel teilweise dazugehört. F. hat in den Interviews vieles und Widersprüchliches gesagt – ein klares Programm kann man daraus nicht ableiten, allenfalls ahnen.

        Diese Kurie ist doch selbst nicht ohne! Und haben wir vergessen, dass die Bischöfe auf der Synode immerhin mit einfacher Merhheit der Auflösung der Ehelehre zugestimmt haben?

        Hier geht es offensichtlich zu wie in einer Bande – der Chef tritt seine Kumpane zusammen, weil das Ei 1 min zu hart gekocht war.
        Dass er aber so reagiert, ist die Seelenqual dessen, der zutiefst durcheinander ist.

      • @hicesthodie

        So ist es – die Interviews von Bergoglio geben Aufschluss über sein Programm. Einen gewissen Aufschluss möchte ich meinen, denn sein „ganzes Programm“ teilt er uns nicht mit. Dieses lässt er die Welt erleben durch den Stil und die Unkultur seiner Amtsführung und -ausübung. Er strebt die Welteinheitsreligion an, da ist die Kurie ein Hindernis, das zuvor demontiert werden muss.

      • @ Eckstein

        Sitzen wir nicht seit Jahrzehnten in den Startlöchern und erwarten die „Welteinheitsreligion“? Erwarten, dass sie endlich von einem Bösewicht, den wir dann behandeln dürfen wie einen Klumpen Schmutz, hässlich installiert wird? Und selbstverständlich sind wir erhaben über Verführung und Irrtum?!

        Niemand von uns weiß doch, ob das wirklich angestrebt ist. Viele Katholiken haben sich auf ein freimaurerisches Programm, das die Freimaurer selbst mal kundgetan haben vor 200 Jahren eingeschossen.

        Ich möchte eindringlich davor warnen, sich so naiv und unbedarft in die Irre führen zu lssen: eine Welteinheitsreligion wird es nicht geben! kann es nicht geben! Sehen Sie doch mit offenen Augen in die Welt: Glauben Sie, die Hindus lassen sich ihre Religion verhackstücken in einen Einheitsbrei? Glauben Sie die Muslim sind bereit, das, wofür sie seit 1500 Jahren immer wieder Greueltaten begehen, herunterzubrechen auf irgendeinen Haferschleim humanistisch aufgeklärter Konsistenz? Und so könnte man fortfahren – all die Nationalreligionen, die fester Bestandteil der Identität der Völker sind – das fliegt doch nicht einfach schnell mal weg in wenigen Jahrzehnten.

        Mit ein wenig kulturellem Wissen müsste doch jedem aufgehen, dass selbst in unseren Breiten das Heidentum nicht wirklich verschwunden ist, sondern immer lebendig blieb?

        Das einzige, was man versucht hat – und darin gebe ich Raffalt recht – war die konsequente Ablenkung von der Religion, von ihrem jeweiligen Kern, die „Abschaffung“ der Religion.

        Das, was viele heute als ihre „Religion“ betrachten, ist nur noch ein Lifestyle-Gegenstand. Wenn es um die letzten Dinge geht, die man aber sorgsam aus der Öffentlichkeit sperrt, greift man zurück auf das Heidentum. Oder gar nicht. Ich habe so viele Menschen (im Rahmen einer beruflichen Tätigkeit) sterben sehen – die wenigsten starben auch nur in einem entfernten Gedanken an Gott oder das, was sie erwartet. Und das furchtbarste: nein, es ging ihnen dabei nicht mal schlecht – sie starben unbehelligt von Fragen nach dem Verbleib ihrer Seele in einem tiefen Scheinfrieden.

        Ich komme aber zurück auf meine vorige Behauptung: die Entmythologisierung der Religion hat nicht Bergoglio erfunden. Das „Programm“, wenn wir so wollen, hat bereits Johannes XXIII. bei der Konzilseröffnung oder auch bei der Schlussansprache der 1. Sitzungsperiode kundgetan, wo er von „Neuer Ordnung der Welt“ sprach etc.
        Entmythologisierung und schale Umdeutung und Verflachung trotz enthusiastischer Aufschäumung leerer Gegenstände betrieb auch besonders JP II.
        Aber den darf man ja nicht erwähnen! Was man F. vorwirft, darf man bei JPII. unter Strafe nicht aussprechen.
        Neu ist an F. nur, dass er den Hang der katholischen Gutbürger zu einer Überbetonung des 6. Gebotes nicht mehr strategisch einsetzt.
        Und anhand des 6. Gebotes wachen nun plötzlich alle auf.
        Die vielen Beleidigungen des 1. Gebotes konnten leider nur wenige aus dem Tiefschlaf rütteln…

      • Wissen Sie, @zeitschnur, ich kann ja noch damit leben, wenn Sie mir und anderen Mitforisten beständig Zensuren erteilen, sich bei leisestem Widerspruch stets maßlos unverstanden und angegriffen fühlen und dann Ihrerseits in den Angriff übergehen, um dabei selbst regelmäßig untergriffig („unverschämt“) und persönlich („kein Benimm“) zu werden. All das nervt zwar, bei der wahrhaft logorrhoeartigen Fülle Ihre Beiträge, in denen Sie sich das Recht zum Urteil herausnehmen, dass Sie anderen nicht zubilligen, würde mir aber keine Zeile der Entgegnung wert sein, weil Sie sich mit jedem Kommentar ein beredteres Zeugnis Ihrer geistlichen Verwirrung ausstellen. Das sage ich ohne jede Zynik. Für mich sind Sie eines der bedauernwerten Opfer Begoglios, die mit der gegebenen Situation mental einfach nicht fertig werden. Seit dem Rücktritt Benedikts sind Ihnen alle Sicherheiten des Glaubens weggeschwommen und Sie schlagen nun, als geistlich Ertrinkende, wild um sich. Und wie es Ertrinkenden eigen ist, reißen Sie jeden mit sich in die Tiefe, von dem noch Rettung zu erwarten wäre. Und genau da ist der Punkt, wo man, bei allem Verständnis für Ihre Situation, nicht mehr widerspruchslos oder entschuldigend an Ihnen vorbeigehen kann. Was Sie sich hier im Forum gegenüber Lefebvre, Bischof Schneider und Kardinal Burke an abstrusen Vorwürfen herausnehmen, ist grotesk und in seiner Arroganz geradezu pathologisch. Ich werde an anderer Stelle dazu mehr sagen. Nun zu Ihrer konkreten Entgegnung: dass Begoglio sich nicht an die Macht geputscht habe, was bitte soll mir dieser Umstand denn zu denken geben!? Es ist eine allseits bekannte Auffassung, dass seine Wahl von einer Clique betrieben wurde, die Ratzingers Kurs ausbremsen wollte. Er hat da mitgemacht und zugestimmt, insofern hat er sich an die Macht putschen lassen. Mit seiner Wahl sind Ziele und Erwartungen verbunden, die er getreulich umsetzt, wie er selbst es gesagt hat. Ihre Einschätzung, dass Bergoglio seine wahnwitzige wie medienwirksame Ansprache aus innerer Seelenqual über die Zustände in der Kurie gehalten habe, ist angesichts der Persönlichkeit dieses Mannes und seinem mehrfach geäußerten Wunsch die Kurie in Ihrer zentralistischen Leitungsfunktion zu beschneiden, in meinen Augen völliger Quatsch. Ebenso ist es Unsinn, Kurie und Bischofsynode miteinander zu verquicken. Erinnert sei, dass Burke, Müller und Brandmüller zu Bergoglios Gegenspielern zählten. Dass in der Kurie einiges im Argen liegt, ist hinwiederum allbekannt, rechtfertigt aber nicht Begoglios desaströses Vorgehen, für das Sie sehr wohl um Verständnis geworben haben, mit der seifigen Bemerkung, wir könnten eben nicht wissen, was sich hinter den Kulissen zutrage. Ihre gebetsmühlenartig vorgebrachte Erkenntnis, F. sei lediglich das Produkt seiner Vorgänger, ist eine Binsenweisheit, die niemand vom Hocker reißen dürfte. Nat. sind alle Päpste seit Johannes XXIII. Päpste des Konzils, aber..

      • .. keiner seiner Vorgänger hat die Lehre der Kirche derart als obsolet in die Ecke gestellt wie F. Mit Bergoglio hat die Zerstörung der Kirche im Geiste des Konzils eine völlig neue Qualität erreicht. Seinen Vorgängern kann man teils eine gefährliche Relativierung der Wahrheit des Glaubens ins Zeugnis schreiben, Bergoglio nivelliert jeglichen Wahrheitsanspruch des Katholischen und schickt sich an, die Kirche zu einem religiös verbrämten Sozialverband zu deformieren. Dass Sie die offen zu Tage liegende abgrundtiefe Kluft zwischen Bergoglio und seinen Vorgängern nicht wahrnehmen können oder wollen, lässt mich an Ihrem Urteilsvermögen insgesamt zweifeln.

      • @hicesthodie sie haben ganz aus meinem Herzen gesprochen-die Wahrheit-sie hat im letzten noch niemand geschadet-sie sprechen stets akurat aber besonnen und doch klar und unmissverständlich-ohne vor lauter Bäumen den Wald nicht mehr zu sehen.Grosses Danke!

      • @ hicesthodie

        Nicht ich habe Ihnen oder anderen Zensuren erteilt (wo denn eigentlich? Nachweis? oder ist ein Widerspruch in der Sache bereits zuviel für das Ego?), sondern Sie greifen mich seit einiger Zeit persönlich an, weil ich etwas schreibe, das Ihnen nicht passt.

        Sie und diese anderen hier, mit denen Sie sich zusammenrotten, haben einfach keinen Benimm!

        Es fehlt an elemantarster Bildung und so etwas wie Diskurs-Niveau.

        Es mag sein, dass ich andere Ansichten vortrage, als Sie es gerne hätten. Darf ich das nicht?
        Sind meine Argumente falsch? Weisen Sie das nach!

        Wie oft kamen mir irgendwelche wutschnaubenden Leute auf diesem Forum hier persönlich beleidigend im Jahr 2014?
        Und was hatte ich zuvor getan?

        Ja – eben, nichts auf diesem schmutzigen Nievau, sondern ich hatte einfac in der Sache etwas vorgetragen, was Ihnen oder andern nicht passte.

        Und keiner von Ihnen allen hat es bisher geschafft, mir auf der argumentativen UND sachlichen Ebene etwas entgegenzuhalten.

        Ich habe allerdings dennoch sehr Wichtiges gelernt dabei: das Ausmaß an Verkommenheit und Chaos auch unter Traditionalisten und Konservativen hat sich mir dadurch hervorragend erschlossen, und ich kann nur eines sagen: damit will ich nichts zu tun haben!

        Soviel Häme, Missgunst, Neid und schlechtes Benehmen, persönliche Beleidigungen unter anonymem Schutz, wie ich sie hier gelesen habe, sind ein Schandfleck für die Kirche!

        Wann aber wird der Name unseres Herrn genannt?
        Es ist auffallend, dass die agressivsten hier niemals den Namen des Herrn oder Mariens so nennen, dass erkennbar würde, dass sie IHN lieben.
        Ja, es ist traurig, aber diese Verwirrung ist vorhergesagt.
        Ich muss mich nicht entschuldigen dafür, dass ich meine sachlichen Gedanken äußere, und ich muss mich auch nicht beleidigen lassen. Ich nenne immer Gründe.

        Wer ermannt sich endlich und schafft es, auf diese Gründe einzugehen?

      • Werte @zeitschnur: Kennen Sie das Sprichwort: Wie man in den Wald hineinruft, so schallt es heraus!? Kann es sein, dass die vermehrte Kritik an Ihren Einlassungen weniger mit „Zusammenrottung“ (ich wüsste in meinem Falle nicht, mit wem!) als vielmehr mit dem provokanten Stil und Inhalt Ihrer Darlegungen zu tun haben? Sind nicht zumeist Sie es, die die Diskussion immer von der Sachebene auf die persönliche Ebene (herunter)zieht und damit die nervigen Streitigkeiten unter den Foristen um Ihre Person erst auslösen? Kann es sein, dass Sie somit einen nicht unwesentlichen Beitrag zu dem von Ihnen attestierten „schmutzigen Niveau“ in diesem Forum leisten? Es geht ja nicht darum, dass Sie etwas schreiben, was mir nicht passt, sondern Ihr Problem ist es, dass Sie Kritik an Ihren Thesen IMMER und ausschließlich als persönlichen Affront werten und, so will es mir mehr und mehr scheinen, Ihre aufgeregten Jeremiaden darob kunstvoll nutzen, um inhaltlich auf Gegenargumente erst gar nicht einzugehen. Denn es ist eine Ausblendung der Tatsachen, zu behaupten, Ihnen würde hier im Forum nicht (auch) mit sachlichen Argumenten entgegengetreten. Wer aber im Gegenzug regelmäßig mit provokanten Thesen und pauschalen Invektiven um sich wirft („Verkommenheit und Chaos auch unter Traditionalisten und Konservativen“, „Zusammenrottung“, Inkonsistenz von Schneider und Burke, ‚blinde Flecke‘ bei Pius X. usw.) darf sich über raueren Seegang nicht wundern. Und noch ein Wort zu Ihrem Vorwurf, man agiere aus „grauer Anonymität“. Die Internetforen geben Nutzern nicht ohne guten Grund die Möglichkeit, sich einen Nicknamen zuzulegen, der übrigens durch E-Mail Adresse und Zugangscode legitimiert ist. Es war – aus was für Gründen auch immer – Ihre freie Entscheidung, diese Anonymität aufzugeben, indem Sie ihn mit Ihrem persönlichen Blog verlinkten. Bitte machen Sie nun, da Ihnen die negativen Folgen gewahr werden, uns gegenüber aus dieser Unvorsichtigkeit keine Tugend! Nun, es bleibt abschließend die Hoffnung, dass wir alle miteinander zum Jahreswechsel den guten Vorsatz fassen, katholisches.info, als wichtige und unverzichtbare katholische Stimme im deutschsprachigen Netz, mit den je eigenen Mitteln auch künftig zu unterstützen und zu befördern und jeder sich gleichermassen vornimmt, persönliche Befindlichkeiten in seinen Beiträgen hintanzustellen.

  20. würde gerne alle Beiträge hier lesen, hab nun leider keine Zeit dazu. Möchte aber dennoch kurz meine Fasssungslosigkeit über die Beschimpfungen dieses Papstes an seine Mitarbeiter ausdrücken. Auch wenn es Mißstände gibt, muß man das so hinaus posaunen? Und in dieser Sprache? Unbegreiflich!!! Auißerdem sollte man nicht andere als geschwätzig deklassieren, wenn man selbst ein ständiger „Schwatzhafter “ ist, siehe Interviews, morgendliche „Perlen“ etc.

    Ich wünsche allen Forenschreiber eine gesegnete Weihnacht !

  21. Man könnte diese Krankheitsbegriffe genauso gut ihm selbst entgegenwerfen, dazu muss man nicht einmal großartig drüberlesen um zu erkennen, dass in Wahrheit diese Eigenschaften auf ihn (Bergoglio) passen, vor allem wenn man auf seine Vergangenheit schaut.

    Wer ein funktionierendes Gedächtnis besitzt, erkennt doch gleich, dass Bergoglio mit seinen offensichtlich progressiven Postenumbesetzungen, seinem Schwanken zwischen Freimaurerei und katholischer Kirche, dem Umdeuten des Evengeliums, seiner Zweideutigkeit in seinen Äußerungen oder dem Intrigieren gegenüber Papst Benedikt-Vertrauten ideal auf diese Begriffe passt.

    Es handelt sich wohl wieder mal um eine Laune die der angeblich „Heilige Vater“ gehabt zu haben scheint. Ein wirklicher Heiliger Vater, ein echter Papst würde nie solche Begriffe verwenden wenn er zu seinen Mitarbeitern spricht und ich bin mir sicher, dass es soetwas noch nie gegeben hat.
    Vom Heiligen Geist kann er diesen Blödsinn gewiss nicht haben, genauso wie seine sonstigen weltfremden Eskapaden.

    • Außerdem verpufft die Wirkung dieser inszenierten Ansprache sowieso im Nirgendwo, weil sich diejenigen Kurien-Kardinäle auf die diese Anschuldigungen zutreffen, auf seiner Seite befinden und geradezu von ihm zu solchem Verhalten angewiesen wurden. Also viel Wirbel um nichts, aber die mediale Aufmerksamkeit hat er so billigst erheischt…

  22. Die Donner-Rede, die über die Kurie herniederging, von der Welt jubelnd beklatscht – ob sich auch der emer. Kurienkardinal Kasper dadurch angesprochen fühlt und auch Kardinal Marx?
    Und sollte sich Papst Franziskus dabei auch selbst gemeint haben?

    Und was ist mit den Mitgliedern der österreichischen Pfarreriniative, den Freiburger Priestern des „Aufbruchs“, ebenso den Pfarrgemeinderäten, für die Priester mehr oder weniger nur ihre Angestellten sind.
    Fühlen auch sie sich angesprochen?
    Dass auch wir nicht sünden- und schuldlos sind, wissen wir selbst am besten.
    Sicher gibt es Kardinäle, auf die die Beschreibung zutrifft, aber die vielen Angestellten, die ihre Arbeit tun – sind sie auch gemeint?
    Frohe Weihnacht!

    • Wie immer weiß man bei Papst Franziskus nicht wer gemeint ist, das ist man ja gewohnt von ihm.

      Die Pfarrerinitiative und ‚Wir sind Kirche‘ sind doch öffentlich längst aus dem Spiel, seitdem Papst Franziskus am Steuer ist. Ich wüsste kein einziges Mal, wo einer dieser progressiven Verbände sich zu Wort gemeldet hätte bezüglich irgendeiner Kritik an ihm.
      Es ist doch alles offensichtlich eine abgekartete Sache, es wurde nur solange der Papst kritistiert, bis der eigene Wunschkandidat Papst wurde. Es verwundert mich sehr, wenn das jemand der auf Katholisches mitliest, noch nicht bemerkt haben sollte.

      @IMEK:
      Das haben sie aufmerksam erfasst, Papst Franziskus benutzt das Evangelium nur wenn es seiner Meinung nach sein muss, der Herr Jesus Christus ist ihm somit wurscht, auf Deutsch gesagt.
      Bei Papst Benedikt konnte man noch etwas lernen, es zahlte sich aus seine Predigten genau zu lesen, nachher war man so gut wie immer geistig bereichert. Bei Papst Franziskus scheint das genaue Gegenteil der Fall zu sein, er liebt die Welt mehr als Gott und dementsprechend gestaltet sich auch was er zum Besten gibt. Zweideutigkeiten und wirre Texte stehen nun auf der Tagesordnung. Wer weiß wie lange das noch gut geht?

      • Natürlich ist mir nicht entgangen, dass man derzeit weder von „Wir sind Kirche“, noch von den Freiburger „Aufbruchs“-Priestern oder der österreich. Schüller-Initiative etwas hört.
        Meine Frage war nur, ob auch sie ein Schuldbewusstsein haben oder sie sich durch die unsägliche Kurienschelte des Papstes bestätigt fühlen oder sich gar hämisch darüber freuen.
        Es ist schlechter Stil eines Chefs, Mitarbeiter und Untergebene derart runterzuputzen!
        Und dies vor Weihnachten und vor den Augen einer sensationsgierigen Welt.

  23. Ich denke, solange KEIN Zitat gebracht wird, sollte man sich im Urteil über diesen Vorgang zurückhalten. Wer Papst Pius XII „Mystici Corporis“ als theologische Prämisse zur Kurienreform oder zur Kurienarbeit erwähnt, sollte DIE GANZE ENZYKLIKA anwenden. Dann kann man mit einer Kurienreform (im Sinne der Tradition!) beginnen, die Kirche an Haupt und Gliedern von einer zerfallenden Subsistenz zu einer WAHREN Identität führen, nämlich zur EINEN HEILIGEN JATHOLISCHEN UND APOSTOLISCHEN Kirche.

  24. Zunächst sei ein kleiner „Stimmungsspiegel“ gestattet:

    Seit Montag sind mir zahlreiche Klagen von Gläubigen und anderen Personen über die dümmliche „Weihnachtsansprache“ Bergoglios zu Ohren gekommen. Ähnlich erging es mehreren Confratres, von denen einer ausdrücklich hervorhob, daß viele, die alles andere als kirchentreu sind, die Ansprache mit Befremden, ja Empörung zur Kenntnis genommen haben. Verständlich: Nicht einmal ein Chef einer Frittenbude, geschweige eines größeren Betriebes würde jemals seine Mitarbeiter, sofern er Anstand besitzt, öffentlich „zur Schnecke“ machen. Selbst hörte ich erstmalig von Bergoglios neuestem unmöglichen Auftritt in den Rundfunknachrichten des WDR. Die betreffende Meldung wurde von der Redaktion des WDR für so wichtig gehalten, daß sie den ersten Platz einnahm. Mit Häme wurde dort festgestellt, der Papst habe nicht weniger als 15 klinische Begriffe verwendet, um den Geisteszustand der Kurialen zu kennzeichnen, und die Kardinäle hätten, so Originalton WDR, „mit versteinerter Miene“ zugehört. – Was hätten sie auch sonst tun sollen? So oder ähnlich verhält sich jeder Geistliche, wenn er angepöbelt wird.

    Wenn ich mich recht entsinne, hatte Bergoglio in einem seiner läppischen Interviews bemerkt, er freue sich auf diese Ansprache… Seine Tiraden sind jedenfalls ein Hinweis darauf, daß er zunehmend unter Druck gerät. Nicht jeder Kuriale läßt sich eine Farce wie z.B. die Baldisseri-Synode bieten…

    Erwartungsgemäß sah Bergoglio sich (vor etwa zwei bis drei Wochen bei einer der Mittwochsaudienzen) genötigt, lang und breit hervorzuheben, bei der Synode habe es keinerlei Manipulationen gegeben, sondern jeder habe freimütig alles äußern können, dies sei die „Freiheit in der Kirche“. (Die erste Synoden-Relatio seines Büttels Bruno Forte hält Bergoglio anscheinend für die Kundgabe der „volonté générale“ im Sinne Rousseaus.) Und damit auch weiterhin alles in „Freiheit“ und „Würde“ vor sich gehen möge, insinuiert Bergoglio nunmehr publikumswirksam, seine kurialen Gegner seien nicht richtig im Kopf – oder boshaft. Er steht damit in bester Tradition aller linken Diktatoren, die nie müde wurden, zu betonen, ihnen und ihren totalitären Systemen sei nichts so heilig wie die „Freiheit“, und natürlich gehe es dort „offen“ und „ehrlich“ zu. Wehe allen, die das nicht glauben wollten! Solche waren eben -wie die Kurialen- geistig abnorm bzw. Bösewichte. Ihre Köpfe wurden dann, sofern sie nicht abgeschnitten wurden, durch Psychotherapien der besonderen Art „geheilt“.

    In gewisser Hinsicht kann man Bergoglio für diese lachhafte „Weihnachtsansprache“ dankbar sein. Jedem, der weder an „spirituellem“ noch an „historischem“ „Alzheimer“ leidet, vermag sie zum Bewußtsein zu bringen: Linke (zumal beschränkte) Schwätzer demaskieren sich unvermeidlich selbst, spätestens dann, wenn sie ihre Machenschaften gefährdet sehen. Kaum eine Lüge hat kürzere Beine, als Bergoglios „Barmherzigkeit“.

  25. Gnadenreiche Weihnacht.
    Eben las ich auf Facebook Kommentare von sogenannten Heiden, Nicht-Christen und Atheisten. Die lieben ihn. Jemand meinte sogar, Franzislus wäre der erste „christliche“ Papst, alle waren sich einig. Er soll die Kirche erschüttern, aufrütteln u.s.w. Ein Katholik geht allein wegen ihm wieder in die Kirche. Teilweise sind das Leute mit den verworrensten Lebensansichten. Aber keiner sagte, dass er aus Liebe zu Gott, dem Vater, dem Sohn und dem Heiligen Geist den katholischen Glauben angenommen hat. Sowas stimmt nachdenklich.

    • Wer jetzt noch nicht gemerkt hat, dass F. dem Antichristen die Tür öffnet, dem ist wohl nur noch durch Gebet zu helfen!

    • Das ist zwar wahr – aber Hand aufs Herz: sieht es denn bei den Konservativen anders aus? Wissen wir, aus welchen Motiven die so gerne in die alte Messe gehen?
      Wie man hier sieht – wegen Jesus und der Hl. Dreifaltigkeit kanns nicht sein, denn wes das Herz voll ist geht der Mund über.
      Und von ihm spricht hier keiner…

      • Ihre Dauerfixierung auf den „Herrn Jesus“ hat etwas obsessiv-Monomanes. Auf jeden Fall erweisen Sie sich auch darin als protestantisiert – dieses „Jesus“-Geschwalle kennt man nämlich von den evangelikalen Sekten, die der Papst-Darsteller aus Rom so hofiert…

      • Traditionstreuer
        Dann war für Sie vielleicht auch der hl. Apostel Paulus ein schwallender Protestant?
        Dann fühlen Sie sich vielleicht peinlich berührt von den Worten: „… wenn du mit deinem Munde Jesus als den Herrn bekennst und in deinem Herzen glaubst, dass Gott ihn von den Toten auferweckt hat, so wirst du selig werden“ (Röm 10,9)?

      • @Laemmlein: Ich lasse mich auf diese Art nicht aufs Glatteis führen. Machen Sie sich erst einmal kundig, was die TRADITION zu dieser Schriftstelle sagt. Dies ist entscheidend – die Schrift aus sich selber heraus ist dunkel, widersprüchlich und unklar. Erst die Tradition schließt sie uns auf.
        Die „Reformatoren“ fingen an, irrigerweise von der angeblichen „claritas scripturae“ zu salbadern, und solche Irrlehren zu verbreiten wie: „Sacra scriptura sui ipsius interpres“. Ein Wahnsinn.

        Dazu gehört übrigens auch die Binsenwahrheit, dass auch der Apostel Paulus Wahres und weniger Wahres von sich gegeben hat. Vom „Herrn“ unter – wie dies die Usance der Fr. Zeitschnur ist – dauernder Absehung vom Lehramt der Kirche habe ich jedenfalls bisher stets nur protestantisierte, liberale Katholiken reden hören.

      • Traditionstreuer
        Was ist Ihnen an dem Wort des hl. Paulus in Röm 10,9 unklar? In der traditionellen Allioli-Bibel wird, mit Segen des hl. Papstes Pius X., diese Stelle unter Berufung auf den hl. Kirchenvater Johannes Chrysostomus so kommentiert: „Das Heil zu erlangen, brauchst du nicht Länder zu durchreisen und Meere zu durchschiffen und Berge zu erklimmen, denn in deinem Herzen und deinem Munde ist die Ursache des Heils (Chrys.), das Bekenntnis des Mundes und der Glaube des Herzens.“
        Die Heilige Schrift ist, nach einer Vorschrift des hl. Augustinus, die sich die Kirche zu eigen gemacht hat, zuallererst in ihrem buchstäblichen Sinn zu verstehen. Davon darf nur abgegangen werden, wenn ein Vernunftgrund das Festhalten des Literalsinns hindert oder zwingende Notwendigkeit vorliegt, ihn preiszugeben.
        Können Sie Beispiele für Ihre Binsenwahrheit anführen, dass der Apostel Paulus auch „weniger Wahres“ „von sich gegeben“ hat? Und ich dachte immer (in Übereinstimmung mit dem Lehramt der Kirche), die kanonischen Schriften des hl. Paulus in der Bibel seien vom Heiligen Geist inspiriert und daher unfehlbar wahr, und zwar ausnahmslos.
        Können Sie auch beweisen, dass Frau zeitschnur „dauernd“ „vom Lehramt absieht“, wenn sie vom Herrn spricht?
        Und ich habe immer gemeint, dass man dem Herrn Jesus Christus Ehre erweist, wenn man ihn nicht einfach Jesus nennt (wie es auch Ungläubige und Feinde tun), sondern, so wie es Ihm zusteht: Herr Jesus, womit man zugleich seinen Glauben an Ihn bekennt…

      • Leo Laemmlein: Das ist schon fast ein wenig unfair, oder glauben Sie wirklich, ein Sprechautomat sei in der Lage, Ihnen darauf zu antworten ? Beste Grüße an Sie.

  26. Es ginge auch ganz einfach mit der Schelte – einfach nur an das wichtigste Gebot erinnern!
    aber diese Krankheit bei Bergolio kommt überhaupt nicht vor, das ist das eigentliche Skandal an dieser Weihnachtsschelte!
    obwohl sie die Wurzel aller Krankheiten ist,
    der Beginn allen Übels und aller Verwirrung,
    und das Wichtigste zum Weitererzählen,
    vorallem den Kindern und geistigen Kindern!
    Jeusus hat nie so etwas mit seinen Aposteln herumgeschimpft, also bitte, wo steht das in der Bibel?

    Wir sind alle Menschen und wir werden nie perfekt sein, wie die Apostel,
    Man kann sich schon einmal das Feuer vom Himmel wünschen, oder den Platz an vorderster Seite,
    Jesus schimpft aber nicht, sondern sagt, das die Vergabe ihm nicht zusteht, und das es besser ist die Sandalen zu schütteln,
    also, keine Zurechtweisung, kein Schimpf,

    aber jetzt zur größten Krankheit aller Zeiten,
    und bitte, wo wird die von unseren jetztigen Bischof von Rom je genannt?????

    Shema Israel!
    Höre Israel, Gott ist einzig!
    Du sollst ihn lieben mit ganzem Herzen…
    den Kindern weitersagen..
    Sie unterseisen…

  27. Spätestens nach dieser unchristlichen Schimpftirade Bergoglios bin ich zur Auffassung gekommen, dass er es wohl aus der Quelle seines Verstandes heraus einfach nicht besser weiß, als er es in Worten öffentlich kundtut.
    Da ist kein scharfsinniger Theologe oder besonders frommer Mann Papst geworden, sondern ein zutiefst oberflächlicher, durchtriebener Mensch.
    Und die Welt nimmt es zur Kenntnis als sei es das Normalste die eigenen Mitarbeiter zu Weihnachten zu beschimpfen und herunterzusetzen – kein Chef der Welt macht das. Da hat er sich mal wieder sauber abgeputzt und die Tatsachen verdreht, der ‚Heilige Vater‘.
    Wie dumm, wie endverblödet ist der Mainstream geworden, dass es Menschen gibt, die soetwas gutheißen?? Ich fürchte, das war noch nicht die letzte derartige Aktion, die Papst Bergoglio im Schilde führt…

  28. „Hochmut, Narzissmus, Ambitionen, Oberflächlichkeit, Insensibilität, Kalkuliertheit, Rache, Launen, Stolz, Geltungssucht, Schizophrenie, Sittenlosigkeit, Gerede, Verleumdung, Hofschranzentum, Karrierismus, Gleichgültigkeit, Geiz, Egoismus, Exhibitionismus, Machthunger.“

    Mäßigen sie sich lieber Bischof von Rom. Kardinal Bertone hat nur von Maulwürfen und Schlangen gesprochen. Nicht das die große Schlange vor Lachen ihr Ziel unter dem Fuß der Mutter Gottes verfehlt. Immer schön piano.
    Per Mariam ad Christum.

  29. Die Welt hat ein Philippika gegen die Kurie gehört, wie sie bisher noch nie vernommen wurde. Kein Wort des Dankes für geleistete Arbeit am Jahresende, keine Anerkennung,ein Meisterwerk zur Demotivierung von zumindest teilweise verdienten Mitabeitern. Die Kurie als Zentrum der Kirche wurde vor der Weltöffentlichkeit lächerlich gemacht. Welche Absicht mag dahinter stehen?
    oder cui bono? Diese Frage muss mit Rücksicht auf die angekündigte Kurienreform besonders kritisch betrachtet werden. Kann und will Franziskus eine solche Institution, wie die Kurie, an der er verbal nichts Gutes lässt, noch glaubhaft im bisherigen Sinne reformieren?oder will er dieser Kurie eine andere Struktur – wie Hicesthodie glaubt- geben etwa ein synodale Struktur anstelle der bisherigen hierarchischen. Der Beifall der vieler linker Theologen und der Weltpresse wäre einer solchen Änderung sicher. Nach dem Beispiel des VII könnten auch externe Berater aus anderen Religionsgemeinschaften und dem Milieu der Freimaurer in das zukünftige Leitungsorgan der „Kirche?“ integriert werden und die Eine- Welt- Religion vorbereiten.
    Vor diesem Horrorscenario bewahre uns, oh Herr und sende uns Deinen Heiligen Geist zur Erkenntnis.

    • @ Hans

      Sie irren – er hat sogar sehr viele Dankesworte gesagt. Ich darf zitieren:

      „Vor allem möchte ich Ihnen allen – Mitarbeitern, Brüdern und Schwestern, Vertretern des Papstes auf der ganzen Welt – und Ihren Familien ein gesegnetes Weihnachtsfest und ein glückliches neues Jahr wünschen. Ich möchte Ihnen von Herzen danken, für Ihren täglichen Einsatz im Dienst für den Heiligen Stuhl, die katholische Kirche, der Ortskirchen und den Nachfolger Petri.

      Wir sind Menschen und nicht Zahlen oder nur Namen, und deswegen bedanke ich mich im Besonderen bei denen, die im Laufe dieses Jahres ihren Dienst beendet haben, sei es weil sie die Altersgrenze erreicht haben oder weil sie eine andere Aufgabe übernommen haben oder auch weil sie in das Haus des Vaters gerufen wurden. Ich danke und denke auch an sie und ihre Familien.

      Ich möchte gemeinsam mit Ihnen dem Herrn einen herzlichen und ehrlichen Dank für das Jahr darbringen, das zu Ende geht, für alles, was wir erlebt haben und für all das Gute, das Er großmütig durch den Dienst des Heiligen Stuhles erreichen wollte. Wir bitten Ihn demütig um Vergebung für all die von uns begangenen Verfehlungen „in Gedanken, Worten, Werken und Auslassungen.“

      (http://de.radiovaticana.va/news/2014/12/23/die_papstansprache_an_die_kurie/1115831)

      Lassen wir uns doch nicht aufhetzen! F. ist für mich nicht der Papst, aber dennoch dürfen wir nicht, um ihn bloßzustellen, ihn verleumden.

      • zeitschnur hat Recht:

        Kritik muss sachlich sein, die Liebe zur Wahrheit und zu Jesus Christus muss im Mittelpunkt stehen.

        Das ist die erste Bedingung, um überhaupt eine sinnvolle und fruchtbringende Diskussion führen zu können!

  30. Ob es Ihnen nun gefällt oder nicht:, es sollte mittlerweile auch der Letzte verstanden haben: Seine Heiligkeit, Papst Franziskus ist Oberhaupt der römisch-katholischen Kirche. Aller Hass, der ihm entgegenschlägt, ist nichts Neues. In der Vergangenheit gab es immer wieder Angriffe und Tiraden gegen die römisch-katholische Kirche, der jetzt Papst Franziskus vorsteht. Ja zu Christus, Ja zum Kreuz, Ja zu Papst Franziskus. Er ist der Fels, auf den der Herr seine Kirche gebaut hat – und die Pforten der Hölle werden sie nicht überwinden.

    Wer nicht im Einklang damit leben kann und will, dem ich es freigestellt, sein Heil außerhalb der römisch-katholischen Kirche zu suchen und sich ins Schisma zu begeben. Diese Freiheit steht jedem offen. Die Verantwortung hierfür trägt jeder für sich. Den wahren Katholizismus gibt es hingegen nur in Einheit mit dem Hl. Vater und der katholischen Kirche.

    • @ pacellifan:
      Danke für das Erinnern an diese Selbstverständlichkeit. Wenn auch vielleicht (noch) nicht de iure, aber de facto hat sich die Mehrzahl der meinungsführenden Foristen hier längst ins Schisma begeben. Wofür auch spricht, dass sie, die doch alle im Namen der „Tradition“ zu sprechen beanspruchen, sich gegenseitig zerfleischen und zerfleddern…

      Eigentlich ist das ein Jammer, denn so machen die „Konservativen“ es den „Liberalen“ in und ausserhalb der Kirche leicht, ihre Agenda durchzusetzen.

      • @ pacellifan und borromäus:
        Seien wir ehrlich:
        Es ist heute wirklich so, dass glaubenstreue Katholiken mutwillig Papst oder Bischöfe angreifen, oder eher so, dass hohe Kirchenmänner den Glauben und die Liturgie der Kirche angreifen und damit selbst ihre Autorität in Frage stellen, wohingegen die Gläubigen sich gegen diese Angriffe zur Wehr setzen müssen?

    • Petrus ist der Fels,auf dem der Herr,Seine Kirche gebaut hat.Papst ist ein Stellvertreter,auf Erden.Der Fels und die Kirche,sind da,trotz ,z.B.einer 3jähriger Sedisvakanz,trotz ,z.B drei Päpste( mit drei Stühlen oder alle drei auf einem Stuhl).Entweder wurde der Stellvertreter eins,mit dem Felsen und der,vom Herr erbauter Kirche,oder nicht.Dann dürfte es egal sein,wo und wie er sein Stuhl hinsetzt.Wenn dieser Stellvertreter auf Erden,die einzige katholische Kirche nicht vertretet,dann ist er eben kein Stellvertreter.So Gott es will,werden wir es sehen.

      • Dieser Papst,hat das Bekleiden des traditionellen,über Jahrhunderte gewachsenen,PapstStuhles,abgelehnt.Aus Bescheidenheit,die ihm wichtiger ist als gebotene Demut dem Papstum gegenüber. Die Macht des Platzes,nutzt er voll,im Hotel.Er nannte sich auch schon einmal Papst,in seiner Synode(auserordentlicher) Rede.

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