Die Homohäresie in der heutigen Kirche – Benedikt XVI. legte Weiheverbot für Homosexuelle fest

Dariusz Oko warnt vor Homohäresie und Homomafia in der Kirche
Dariusz Oko warnt vor Homohäresie und Homomafia in der Kirche

(Rom) Vor zwei Jahren veröffentlichte die katholische polnische Zeitschrift Fronda einen langen Aufsatz, der auch von der deutschen katholischen Fachzeitschrift Theologisches übernommen wurde. Thema des Aufsatzes sind die „Homohäresie“ und die Existenz einer „Homomafia“ in der Katholischen Kirche. Der Autor beschrieb die Existenz eines Netzwerkes homosexueller Priester auf allen Ebenen der kirchlichen Hierarchie einschließlich der Römischen Kurie, die sich gegenseitig decken.

Autor des explosiven Aufsatzes ist der polnische Priester Dariusz Oko, Assistenzprofessor für Philosophie an der Päpstlichen Theologischen Akademie Krakau und der Päpstlichen Universität Johannes Paul II. von Krakau und Seelsorger an der St. Hedwigs-Pfarrei dieser Stadt. In seinem Aufsatz erinnert Oko daran, daß mehr als 80 Prozent der sogenannten Pädophilie-Fälle von Klerikern in den USA in Wirklichkeit Fälle von Ephebophilie waren und sich auf männliche Jugendliche bezogen. Die Zahlen decken sich mit jenen der Glaubenskongregation, die von 90 Prozent spricht. Fakten, die in der Öffentlichkeit systematisch unterschlagen worden seien. „Sachliche Untersuchungen zeigen, dass das Ausmaß des Problems in der katholischen Kirche noch am geringsten ist. Warum wird dann hauptsächlich von ihr gesprochen? Untersuchungen zufolge kommen auf tausend Fälle von Pädo- oder Ephebophilie nur einer aus dem Bereich der katholischen Kirche, in den Vereinigten Staaten auf zehntausend lediglich 3 bis 5“, so Oko in Theologisches (42) 9-10/2012.

Oko zeigte jedoch auch die Schwierigkeiten von Priestern und Seminaristen auf, die sich gegen das Homo-Netzwerk in der Kirche auflehnen: „Sollte der Rektor oder ein anderer Vorgesetzter versuchen, diese zu verweisen, so kann es sein, daß sie selbst verwiesen werden und nicht die Homo-Kleriker. Oder sollte ein Vikar versuchen, Jugendliche vor dem Pfarrer, der sexuelle Übergriffe begeht, zu verteidigen, wird er schikaniert, diszipliniert und versetzt und nicht der Pfarrer“, weil übergeordnete Entscheidungsträger, an die sie sich wenden, selbst Teil der Homo-Lobby sind.

„Sollten einige Indiskretionen begründet sein, die aus den vatikanischen Palästen gedrungen sind, würde es sich um ein internationales Netzwerk mit Hunderten von Klerikern aller Rangebenen handeln“, so der Vatikanist Marco Tosatti. Tosatti führte nun mit Dariusz Oko ein Interview zu diesem Thema. Mit dem Pädophilieskandal wurde das Pontifikat von Benedikt XVI. unter Dauerbeschuß gehalten. Mit dem neuen Pontifikat sei er „völlig in Vergessenheit“ geraten, so Tosatti.

Homohäresie ist die Ablehnung der kirchlichen Lehre zur Homosexualität

Marco Tosatti: Vor zwei Jahren haben Sie in Ihrer gründlichen Studie die Situation in der Kirche abgebildet. Hat sich seither etwas geändert?

Dariusz Oko: Mit Sicherheit hat meine Studie ein weitverbreitetes Problem berührt, das fast überall existiert. Nur so läßt sich erklären, daß sie innerhalb weniger Wochen die Runde um die ganze Welt machte. In vielen Ländern wurden Übersetzungen angefertigt: von Englisch bis Deutsch, Italienisch bis Tschechisch, Slowakisch bis Estnisch … Mir scheint, daß das in meiner Studie angesprochene Problem immer bewußter wahrgenommen wird.

Marco Tosatti: Sie sprechen in Ihrer Arbeit von Homohäresie. Was sind deren Merkmale?

Dariusz Oko: Die Homohäresie ist eine Ablehnung des Lehramtes der Katholischen Kirche zur Homosexualität. Die Vertreter der Homohäresie akzeptieren nicht, daß die homosexuelle Neigung eine Persönlichkeitsstörung ist. Sie bezweifeln, daß homosexuelle Handlungen widernatürlich sind. Die Verteidiger der Homohäresie sind für die Priesterweihe von Homosexuellen. Die Homohäresie ist eine kirchliche Version des Homosexualismus.

Marco Tosatti: 2005 wurde von der Kongregation für das katholische Bildungswesen ein wichtiges, von Papst Benedikt XVI. approbiertes Dokument veröffentlicht, das die Priesterweihe von Homosexuellen verbietet. Warum dieses Dokument?

Dariusz Oko: Seit den 70er Jahren des 20. Jahrhunderts ist in vielen Seminaren und Klöstern weltweit eine neue Art eingedrungen, die menschliche Sexualität im Widerspruch zum überlieferten Lehramt der katholischen Kirche zur Homosexualität zu sehen. Die Konsequenz war, daß in vielen Diözesanseminaren und Abteien auf allen Kontinenten damit begonnen wurde, die Idee zu vertreten, daß es zwei gleichwertige sexuelle Orientierungen gibt: eine heterosexuelle und eine homosexuelle. So wurde von den Klerikern nur mehr die Keuschheit, verstanden als Enthaltung von unreinen Handlungen, und die Fähigkeit den Zölibat zu leben, gefordert, ohne weiter nach ihrer sexuellen Orientierung oder ihren Neigungen zu fragen. Auf diese Weise wurde es notwendig, die Homosexualität als Neigung und Persönlichkeitsstruktur ausdrücklich als objektives Hindernis für die Priesterweihe zu definieren.

Marco Tosatti: Wird diese Bestimmung von 2005, die das Priestertum für Homosexuelle verbietet, Ihres Wissens nach angewandt?

Dariusz Oko: Ich bin nicht für die Ausbildung an den Seminaren zuständig. Daher weiß ich nicht, wie dieses Verbot in den verschiedenen Ländern gehandhabt wird. Diese Frage müßte an die direkt für die Ausbildung der künftigen Priester Verantwortlichen gerichtet werden.

Marco Tosatti: Seit Sie Ihre Untersuchung veröffentlicht haben, hat der Papst gewechselt. Nehmen Sie irgendeinen Unterschied in der Haltung zwischen den beiden Päpsten im Zusammenhang mit dem Problem wahr?

Dariusz Oko: Es ist schwer, von irgendeinem Unterschied zu sprechen. Grundlegend ist das Lehramt der katholischen Kirche, das sich nicht ändert und das die Priesterweihe für Homosexuelle verbietet. Das geltende Lehramt führte im Gegensatz zur vorherigen Unterscheidung zwischen aktiver und passiver Homosexualität eine Unterscheidung zwischen einer vorübergehenden homosexuellen Neigung ein, die in der nachpubertären Jugend vorkommt, und der tief verwurzelten Neigung. Beide Formen von Homosexualität und nicht nur die aktive Homosexualität stellen einen Hinderungsgrund für die Priesterweihe dar. Die Homosexualität ist mit der Priesterberufung nicht vereinbar. Deshalb ist nicht nur die Weihe von Männer mit irgendeiner homosexuellen Neigung (auch wenn nur vorübergehend) strikt verboten, sondern auch ihre Zulassung ins Seminar.

Einleitung/Übersetzung:  Giuseppe Nardi
Bild: Corrispondenza Romana

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bavaria

1. es gibt hohe Würdenträger, die ihre widernatürliche Neigung sogar in den Priesterseminaren ausüben – Domkapitulare
2. es gibt offen praktizierende Homosexuelle, die zu Priestern geweiht werden – Hochschulprofessoren, Seminaristen
3. es gibt Homosexuelle in der <priesterausbildung – Subregenten etc.

Alle 3 Punkte finden sich in einem deutschsprachigen Bistum, welches als eines der konservativsten bekannt ist.

Eines ist klar: auch ein homosexuell orientierter, aber nicht aktiv auslebender Geistlicher wird versuchen, möglichst viele solcher Männer für den Priesterberuf zu rekrutieren. und wenn es nur unbewusst ist.

J.G.Ratkaj

Bei den neo-Konservativen (es gibt kein wirklich konservatives Bistum im deutschsprachigen Raum, auch in Chur sind mit Bischof Vitus nur Teile der Leitung wirklich konservativ. Der aus Chur exilierte Weihbischof und ehemaliger Regens hat ja auch so eine gewisse Vorgeschichte) würde mich das überhaupt nicht wundern, homosexuelle Netzwerke sind dort gang und gäbe.

J.G.Ratkaj

Hanke und Vorderholzer sind mitnichten „konservativ“. Neokonservative Quatschonkeln mit gewisser neo-traditionaler Verbrämung.

Methodus

Was möchten sie mit ihrer letzten Bemerkung sagen?

Traditionstreuer

Nennen Sie doch Roß und Reiter beim Namen. Es handelt sich hier um Köln. Leider kann man, jedenfalls in Deutschland, nicht feststellen, daß die Homoperversion insbesondere unter liberalen Bischöfen vorkommt – sie kommt überall vor. Was einmal mehr zeigt, daß auch die „Neokonservativen“ Modernisten und Homo-Fruunde sind. Nur das unerbittliche Wahren der Tradition schützt davor!

J.G.Ratkaj

Neo-Konservative haben der Kirche nicht ein Gramm weniger geschadet als die Progressisten. Kennt man die Interna mancher neo-Konservativer Bistümer weiß man das. Der kirchliche Neokonservatismus ist letztlich auch nur eine Variante des Progressismus. Nichts mehr und letztlich keinen Deut besser.
Aber jetzt gibt es wieder neue Neo-Con Heroen zum bejubeln:
Oster von Passau bekommt jede Woche seinen obligatorischen kath.netschen Panegyrikus. Diese Woche gar mit Video.
Vorderholzer, Hanke und Huonder sind dort wohl jetzt nicht mehr kirchenpolitisch opportun. Man geht aber wohl auf ganz sicher.

Sarah

Warum sagen Sie nicht, dass Sie das Bistum Regensburg meinen?

J.G.Ratkaj

Leider wurden auch unter Benedikt XVI. nicht Homosexuelle aus den Seminaren energisch entfernt sowohl Alumnen als auch Regenten und andere Leiter.
Auch bereits (lang) Geweihte hätte man ohne zu Zögern aus dem Amt entfernen müssen. Diese spüren aber jetzt großen Aufwind. Ich empfehle die Äußerungen des offen in seiner Homosexualität lebenden Pfarrer von Abtwil, St. Gallen, Heinz Angehrn, zudem noch Mitglied bei der Todes-Organisation „EXIT“, zu studieren. Auch so ein jubelnder Bergoglio-Flagellant der ersten Stunde. Im Internet gibt es zu Genüge Irrsinn dieses Fehlgeleiteten zu lesen.

Traditionstreuer

Ich könnte hier gleich vier homos. Priester beim Namen nennen, die ein gewisser Erzbischof Ratzinger Ende der 70er Jahre (sehenden Auges?) in München geweiht hat. Soviel zum „Traditionalisten“ Ratzinger.

bavaria

Danke dass sie endlich mal die Wahrheit sagen! Mir glaubt ja keiner!

Ich war geschockt, als ich das alles oben erfahren habe, und dies in einem konservativen Bistum unter einem sehr konservativen Bischof!
Das hätte ich nie gedacht.

Aber ebenso gibt es das in liberalen Bistümern und unter sehr liberalen Bischöfen.

Welchen Schaden das der kirche bringt, daran denkt wohl keiner. Es gibt auch solche Priester, die dann sehr darunter leiden.

was mich aufregt ist dass es so offen gehandhabt wird-jedes weiß es und jeder spricht darüber. auch die individuen leben es offen aus keinerlei scham!

zeitschnur

Was ist eigentlich aus dieser Untersuchung geworden, die Benedikt XVI. durch drei steinalte Kardinäle kurz vor seinem Rücktritt hatte durchführen lassen?

Anni Freiburgbärin von Huflattich

Die Bischofssynode mit dem Ziel Homosexualität (und andere Todsünden) salonfähig zu machen. Aber wer bin ich, darüber zu richten?

Carlo

@Zeitschnur: den übergab Benedikt an Franziskus, in einer großen Kiste, anlässlich ihres ersten Treffens in Castel Gandolfo. Zu sehen im Video bei 1:17.

Das Alter der Kardinäle sollte in diesem Fall eher für ihre Integrität sprechen.

http://www.theguardian.com/world/video/2013/mar/23/pope-francis-benedict-xvi-video

J.G.Ratkaj

Es waren Kardinäle, die Benedikt XVI. sehr nahe standen. Einige der wenigen denen er noch vertrauen konnte. Freilich wird dieser Rapport, gerade im aktuellen Papsttum Bergoglios, niemals publik werden.

alfredus

Wenn man diese Beiträge zu den sexuellen Verirrungen innerhalb der katholischen Kirche liest,
wird man sofort an La Salette erinnert. Dort hat schon damals die Muttergottes darauf verwiesen,
dass sich in Klerus und besonders auch in die Klöster, sündhafte Menschen einschleichen, die mit
ihrer Fleischeslust die gottgeweihten Personen verderben.

Muttergottes, rette unsere Hl. Katholisch Kirche !

Martin

Das ist geübte Praxis in der Pb. Den kath. Vikar macht man mundtot oder versetzt ihn und sein Vorgesetzter, der Homopfarrer kann unbescholten weiter sein sündiges Treiben führen.

wickerl

Der Kodex von 1917 legte fest, dass nur Gesunde zu Priestern geweiht werden dürfen, wäre er auch angewendet worden, hätte man das Problem heute annähernd nicht so.

IMEK

Homohäretiker sind demnach auch diejenigen, die hs. Priester dulden, befördern bis verantwortungsvolle Positionen im Vatikan und die stattdessen Priester bis hin zu Bischöfen aus ihren Positionen entfernen welche die Hs. Priester öffentlich machen, bzw. ‚outen‘.

Siehe Paraguay

Michael

Ich denke der Zug ist abgefahren, der Zeitgeist ist mitten in der Kirche. Homo, Wv Gesch, Zölibat, abtreibungs totschweigen und noch viel mehr ist längst tief im Klerus verwurzelt.
Wie der Häretiker Rainer vorexerziert hat, immer nach dem gleichen Stickmuster, die äußere huelle des Gebotes wird belassen, der innere Wert ausgehoelt und damit das ganze unbrauchbar gemacht.
Man kann sich nur noch mit Grausen abwenden

Adrien Antoine
In den letzten 2 Wochen (um genauer zu sein: ab 29.10.2014) detonierten im Bistum Brügge, schon weltbekannt durch den pädophilen Bschof vanGheluwe (meines Wissens der erste Bischof der katholischerseits auf ewig weggesperrt wurde), Brutstätte von massiver Homophilie und von pädophilen Schandtaten (sehr berüchtigt der Fall Eric Dejaegher, Oblaten Missionar in Nordkanada, Baker Lake und Igloolik, Bistum Churchill-Hudson Bay, (ca. 31 Menschen und 1 Hund als Opfer gerichtlich anerkannt, 43 andere Klagen nicht mehr beweisbar); Mißbrauch über 20 Jahre an geistig und körperlich behinderten Kindern („Tordale“ bei Torhout), Tötung von minderstens 45 Senioren im Krankenhaus Menen durch einen durchgeknallten Diakon (220… weiter lesen »
sascha M.
Das Grundübel liegt darin, dass von der biblischen Lehre immer mehr abgewichen wurde und wird: 1.) Das Zölibat ist biblisch christl. nicht zwingend vorgeschrieben. Bischof und Diakon sollten lediglich vorbildlich heilig leben und konnten unverheiratet (wie z.B. Paulus) bleiben oder konnten heiraten, mit der Vorgabe, (entgegen der damals üblichen Vielehe) nicht mehr als EINE Ehefrau zu haben und als Familienoberhaupt der Familie vorbildhaft vorzustehen. Für die Gebetszeiten und entsprechende sex. Enthaltungen für eine bestimmte Zeit und den Dienst verheirateter Bischöfe usw gab es von Paulus Anweisungen. Die Ehe für geweihte Personen galt als ein Schutz zur Vermeidung von Sünde und… weiter lesen »
dilexi decorem domus tuae

„Homohäresie“ oder Homohysterie?
Mir kommt das alles hier übergeschnappt vor. Bin ich mit diesem Gefühl alleine hier?

Methodus

Sind sie nicht. Der allmächtige Gott sei allerzeit mit uns.

rampolla
Die Bewertung der menschlichen Sexualität seit dem 19. Jhdt . muss zunächst ganz neutral biologische , anthropolgische , kulturelle und psychologische Tatsachen der Wissenschaft berücksichtigen . Die sog. Homosexualität ist weder eine Tugend noch eine Untugend , sondern ein Zustand der menschlichen Psyche/des Gefühls/der Veranlagung .Dass jemand sich dazu aus dem Blickwinkel eines zur Keuschheit verpflichteten Lebensweise äußert , und dabei nur eine religiös traditionelle Sicht verwendet , die anderen Kulturfaktoren also einfach ausblendet , ist m. E. heute zu ENG gedacht . Interessant ist , dass die Kirche sich inden eigenen Reihe immer wieder mit dem Sexualverhalten eines (geringen… weiter lesen »
Adrien Antoine
Sie sind nicht uptodate informiert. In diesen Stunden rollt in Flandern ein Tsunami von Entrüstung: Ein über vielen Jahren in der Bistumsleitung, im Großseminar und im Klerus üppig wucherndes Netzwerk von Pädo-, Ephebo- und Heterophilie in Westflandern (Brügge) ist entlarvt worden. Einige führende Figuren werden im Augenblick juristisch belangt. Die Bistumsleitung hat dies alles sehr lange gewußt, schuldiges Versäumnis begangen, unschuldige Kinder riskiert. Vor 3 Tagen wurde ein dritter Fall öffentlich mit Missionarstätigkeit in Brasilien, wo wissentlich ein Täter wieder die Ausreise ins Ausland gestattet wurde- der Export der westeuropäischen Pädo- und Homophilie ins südamerikanische Ausland. Meine Mene Tekel U‘pharsin… weiter lesen »
Gläubiger Katholik
Ein alter Hut! Schwule Priester die es ausleben gibt es leider genug, Netzwerke in den Priesterseminaren, die über ganz Deutschland sich vernetzt haben ebenso! Auch in Rom! Dort bestellt man sich seine Liebhaber in bestimmte Lokale und Bars und treibt es kunterbunt! Die Leute wissen sogar, daß regelmäßig Seminaristen und Priester aus dem Vatikan dort verkehren; im wahrsten Sinne des Wortes! Die Regenten sind darin auch vernetzt, wer also solche Machenschaften aufdeckt, der wird kaltgestellt! Wer z.B. einen Brandbrief an den Bischof schreibt, der muß damit rechnen als Denunziant, Querulant, Haßprediger, Hetzer und Hasser der schützenswerten „Minderheit“ von Schwulen zu… weiter lesen »
J.G.Ratkaj
Sie haben es auf den Punkt gebracht. Gäbe es einen rechtgläubigen Papst würde er sich zuerst darum bemühen rigoros mit dem Stahlbesen die Seminare und Ordinariate zu säubern. Diese Briefe an den Bischof, landen ohnehin beim Regens. Der dann das Verdikt über Sie sprechen darf: „Der Kandidat ist eigensinnig. Wenig offen. Hat innere Widerstände“. Hier ist diese verkommene und verlogene Bande dann nicht „barmherzig“, „brüderlich-dialogisch“. Da werden Sie eiskalt abgewickelt und können schauen wie sie zurecht kommen. Was Ihnen „gläubiger Katholik“ widerfahren ist, ist beileibe kein Einzelfall. Ich hörte es von einigen ehemaligen Churer Seminaristen unter dem schlimmen „neo-con“ Eleganti.… weiter lesen »
dilexi decorem domus tuae
Dass der Anteil homosexuell orientierter Personen im Klerus auf allen Weihestufen überrepräsentativ ist, halte ich für hoch wahrscheinlich. Die Existenz eines regelrechten „Netzwerkes“ aber, ja einer „Mafia“, wie Oko behauptet, erscheint mir zweifelhaft. . Über solch ein Gebilde könnte man ja nur durch eigene Zugehörigkeit und Mitgliedschaft Kenntnis erlangen, denn es versteht sich von selber, dass Organisationen dieser Art konspirativ arbeiten müssen. Noch etwas: mit der Aufdeckung einzelner Seilschaften, die es in manchen Diözesen geben mag, ist auch noch kein regelrechtes „Netzwerk“ aufgeflogen. . Es wird oftmals argumentiert, dass homosexuell veranlagte Kleriker theologisch eher zu konservativen Positionen neigen, möglicherweise auch,… weiter lesen »
Lioba

Sie sollten Ihre Argumentationsweise überdenken, falls Sie wirklich sagen wollen, was Sie vorgeben, sagen zu wollen:
Sie unterstellen dem Autor H.Hw. Oko selbst dem Netzwerk „anzugehören“ und verbreiten die alte Homo- und Modernistenlüge weiter, homosexuelle Priester seien „theologisch eher konservativ“.
Man könnte Sie für ein Trojanisches Pferd halten. Denn entweder ist ihre Argumentation erstaunlich perfid oder an ihrer Argumentationsweise besteht dringender Nachbesserungsbedarf.

J.G.Ratkaj

Weder Hw. Oko noch „Gläubiger Katholik“ sprechen von einem homo-Geheimbund mit Mitgliederliste,Beitrag, Vereinspräsidium und Statuten. Gemeint ist ein elastisches solidarisches Netzwerk des Homosexuellen-Klerus das ad hoc wirkt:
Ein Priester A des Bistums XXX ist homosexuell, kommt deswegen in Schwierigkeiten. Er wendet sich an den ihm gut bekannten Homo-Priester B aus dem Bistum YYY, dieser hat die richtigen Kontakte nach oben und erwirkt somit die Einstellungen jeglicher möglicher Unbill für Priester A im Bistum XXX.
Ich kenne persönlich fünf solcher Fälle. Drei aus der Schweiz, zwei aus Ungarn.

dilexi decorem domus tuae

An Ratkaj: Oko behauptet sogar, es gebe eine „Homomafia“ (s. Sp. 407 in dem verlinkten Dokument). Das riecht mir zu stark nach Verschwörungstheorie. Die ganze Wortwahl und der Duktus bei Oko erinnern irgendwie an Dan Brown …

J.G.Ratkaj
Man kann das nicht ohne weiteres als „Verschwörungstheorie“ abtun, wenn man sieht wie es den Seminaren munter zugeht. Ob man es nun mit Mafia oder Netzwerk benennt (Es ist ähnlich dem islamischen Terrorismus, viele Zellen arbeiten vollkommen autonom oft ohne irgend eine andere Verbindung zu ähnlichen Gruppierungen. Deswegen sind beide so gefährlich.), es geht Oko darum aufzuzeigen wie solidarisch die Homo-Kleriker im Bedarfsfall agieren. Sie schieben sich Posten zu, schützen in Bredouille geratene Homo-Kleriker, agieren mit Verve bei der Abwicklung von „Denunzianten“. Deswegen ist ich auch jedem abzuraten nur in irgendein deutschsprachiges diözesanes Seminar einzutreten. Ich kenne die Situation in… weiter lesen »
dilexi decorem domus tuae

An Ratkaj: Die Behauptung, irgendjemand werde aus katholischen Seminaren entfernt, weil er eine heterosexuelle Orientierung habe, ist natürlich recht starker Tobak. Wenn Sie jetzt noch einen Strippenzieher im Kardinalskollegium ausgemacht haben, dann schreiben Sie doch einen kurzweiligen Enthüllungsroman darüber, bevor Ihnen Dan Brown oder David Berger zuvor kommt.

J.G.Ratkaj

Hw. Oko hat akribisch Arbeit geleistet, keine „Verschwörunggstheorie“.
Bezügl. heterosexuellen Alumnen, es geht um die Fälle wo diese Kritik darüber äußern, daß es Homosexualität im Seminar gibt oder sich beim Bischof oder Regens über homosexuelle Kandidaten beschweren. Und dann abgewickelt werden.
Schweigt man, beschwert man sich nicht und verschließt die Augen über solche Zustände hat man nichts zu befürchten.

ein besorgter Christ

alles was man daraus lernen kann, wenn es denn wirklich wahr ist, was man so munkelt, ist: dass Jesus recht hat wenn er sagt „Die Kinder der Finsternis sind klüger im Umgang mit ihresgleichen, als die Kinder des Lichts!“

Adrien Antoine
@dilexi decorem domus tuae, Sie sollten sich einmal gediegen über die Verhältnisse in den Seminarien z.Zeiten Kardinal Danneels informieren. Der CPRL (Spätberufenenseminar für ganz Nordbelgien in Antwerpen, 1985 gegründet, alsbald hotter Homotreff) wurde nach vielen Skandalen 1999 eiligst und in aller Stille geschlossen (Die Kongregration der Glaubenslehre zwang hierzu, auch im Rahmen des Skandals um das Religionsbuch Roeach3 mit pädophilen Illustrationen) geschlossen, unter EB Léonard wurde dann das Seminar Johannes XXIII in Löwen durchleuchtet und gleich danach total epuriert. Was vanGheluwe geweiht hat, steht im Augenblick in Stückzahl vor dem Richter wg. „Angriff auf die Ehrbarkeit von Minderjährigen“. Fast immer… weiter lesen »
Adrien Antoine
Übrigens was das Wort „Mafia“ betrifft: Die belgische Verfolgungsbehörden der Provinz Westflandern (Brügge) kommentierten im Frühjahr 2011 in einer viel beachteten Meldung anläßlich des Selbstmords des homophilen (und sm-praktizierenden) Dechanten v. Kortrijk, liiert an einigen eklatanten Homoskandalen in Südwestflandern, und in dem Nachschlepp des Publikwerdens der pädophilen Taten des ex-Bischofs vanGheluwe: „…daß dies alles nicht möglich gewesen wäre ohne die omertà, die in dem gesamten Bistum Brügge herrscht“(sic) In den letzte Tagen werden reihenweise Missetäter entmaskert. Es ist übrigens auch gefährlich: der Diaken O.P. hat mindestens 45 kranken Menschen umgebracht (danach hat er den Überblick verloren und war das Schreibheft… weiter lesen »
Adrien Antoine
(ff.) Ab 1965 wurde das Bistum dann rasant „modedrnisiert“; Der Spiritual des Großseminars hieß übrigens Godfried Danneels. Das Kirchenblatt für ganz Flandern wurde von Brügge aus gesteuert. Danneels wurde 1977 Bischof v. Antwerpen, 1979 Erzbischof v. Mechelen-Brüssel: damit stand einer intensen Verbindung zwischen der notorisch modernistische Fakultät Theologie der Uni Löwen, dem Großseminar Brügge und Mechelen-Brüssel (Johannes XXIII-Seminar in Löwen) und dem Spätberufenenseminar CPRL in Antwerpen nichts mehr im Wege. Die Homo- und Pädofilisierung grassierte (von den 25 durch Danneels geweihten Bischöfe sind mindestens 7 darin verstrickt). Und bis zum Ende blieb man festhalten an der sog. „Erreichbarkeitsethik“ und „-Moral“… weiter lesen »
rampolla
Herr @Adrien Antoine ,darf ich noch mal kurz nerven . Ich finde es bestürzend , dass hier der sog. Modernismus mit sexuellen Perversionen in Zusammenhang gebracht wird .Was auch immer alles unter das Schimpfwort eingereiht wird , es ist ein Unterschied zu machen zwischen liberal und libertär , sowie zwischen modern und traditionsfeindlich .Wenn die Kirche moderner würde im Sinne der erkenntnisse der Humanwissenschaft (siehe meinen Schrieb weiter oben ) , müsste sie nicht so rigoros unterscheiden zwischen einer „guten“ „geordneten“ Sexualität , und einer „bösen“ verwilderten ,“lüsternen“ andererseits .(Gewaltverbrechen gegen Kinder gehören natürlich nicht in diese Kontrastpaar und bleiben… weiter lesen »
rampolla

@ Adrien : zur Ergänzung : Homosexualität und Päderastie ist nicht das Gleiche .
Dann müsste man ja bei Heteros genauso Übergriffe auf minderjährige befürchten .
Leider macht sich in diesem Forum die Tendenz bemerkbar , alle möglichen Verstöße
gegen die Sexualmoral dem Modernismus anzulasten . Der Modernismus ging am
Übergang vom 19. zum 20. Jhdt. vor allem gegen die historische Bibelforschung ,
sowie gegn moderne Gesellschaftsauffassung und moderne Literatur . Sie ist ein
ein Ausdruck der Sorge , die Gläubigen könnten im Kontakt rapde sich entwickelnden
Gesellschaft ihren Glauben gefährden

rampolla

Sorry : …….im Kontakt mit einer sich rapide ………

Adrien Antoine

Lesen Sie die Berichte über das Bistum Brügge in den letzten Tagen.
Die harte Realität von der ersten Frontlinie reduziert alle theoretische Verbrämungen und Beschönigungen des Modernismus zum Absurden.

Adrien Antoine

@rampolla,

Wenn Sie sturzgefährdet sind, sollten Sie Sorge tragen auf einem guten Stuhl zu sitzen.
Wahrscheinlich ist es erst der Anfang.

Adrien Antoine
Einige Aussagen: - Vor 2 Tagen in mehreren großen belgischen Zeitungen, aus Bistumskreisen: “ Der Bischof (DeKesel) ist schwer angeschlagen“ - Bischof DeKesel vor 2 Tagen: „Ich habe meine Pflicht als Bürger getan.“ (???) - Kardinal Danneels: „Schweigen Sie über Pädophilie. Es macht mich so müde.“(sic !!!!) Dieser ganze Augiasstall datiert übrigens nicht von Kurzem. SChon Mitte der Jahren 90 detonierten einige Fälle; Danneels und vanGheluwe waren hervorragend vernetzt, der damalige Nuntius in Belgien meldete nichts bzw. hielt alle Reklamationen, Bittgesuche und Eingaben an Rom zurück. Im 21. Jahrhundert war dann EB Karl Rauber Nuntius in Brüssel; gut befreundet mit… weiter lesen »
Albert
Meine lieben Mitmenschen, Ihr könnt hier diskutieren über Tradition und Modernismus, über die oder jene Art von HS. Mit diskutieren und fabulieren ist es nicht mehr getan. Die meisten gläubigen Mitchristen sind vom heutigen Klerus sehr enttäuscht und entsetzt und nicht nur wegen den Lügen, die immer wieder aufgetischt werden oder dem Sexualismus sondern auch wegen der heutigen allgemeinen Laschheit in allen Belangen. Wir leben in der Endzeit und unser Herrgott wird bald das Notwendige veranlassen um diese sündigste Generation von Menschen, die je gelebt hat, in die Schranken zu weisen. Da hilft nur noch JESUS ganz nahe zu sein,… weiter lesen »
wickerl

Im Kodex von1917 stand dass der Weihekandidat gesund sein muss, weitere Ausführungen sind überflüssig.

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