Auftrag, das Glaubensgut zu bewahren, im Hinhören auf die Mitmenschen ausüben

GeneralaudienzLiebe Brüder und Schwestern,
guten Tag!

In der letzten Katechese haben wir hervorgehoben, dass der Herr fortfährt, seine Herde zu weiden durch den Dienst der Bischöfe mit Hilfe der Priester und Diakone. In ihnen wird Jesus in der Kraft seines Geistes gegenwärtig und dient weiter der Kirche, nährt in ihr den Glauben, die Hoffnung und das Zeugnis der Nächstenliebe. Diese Dienstämter stellen also ein großes Geschenk des Herrn für jede christliche Gemeinschaft und für die ganze Kirche dar, als lebendiges Zeichen seiner Gegenwart und seiner Liebe. Heute wollen wir uns fragen: Was wird von diesen Dienern der Kirche verlangt, damit sie ihr Dienstamt authentisch und fruchtbar ausüben können?

In den „Pastoralbriefen“, die Paulus an seine Jünger Timotheus und Titus sandte, widmet sich der Apostel mit Sorgfalt der Gestalt der Bischöfe, der Priester und der Diakone – auch der Gestalt der Gläubigen, der Ältesten, der jungen Menschen. Er gibt eine Beschreibung jedes Christen in der Kirche, er zeigt auf, wozu Bischöfe, Priester und Diakone berufen sind, und weist auf die Voraussetzungen hin, die bei denen vorhanden sein müssen, die für diese Dienstämter erwählt und mit ihnen beauftragt werden. Es ist bezeichnend, dass neben den Gaben, die zum Glauben und zum geistlichen Leben gehören – die nicht vernachlässigt werden dürfen, weil sie das Leben selbst sind –, einige ganz menschliche Eigenschaften aufgezählt werden: Gastfreundlichkeit, Nüchternheit, Geduld, Besonnenheit, Zuverlässigkeit, Herzensgüte. Das ist das Alphabet, die grundlegende Grammatik eines jeden Dienstamtes!

Es muss die grundlegende Grammatik eines jeden Bischofs, eines jeden Priesters, eines jeden Diakons sein. Ja, denn ohne diese schöne und echte Bereitschaft, den Brüdern zu begegnen, sie kennenzulernen, mit ihnen zu sprechen, sie anzuerkennen und respektvoll und aufrichtig zu ihnen in Beziehung zu treten, ist es nicht möglich, einen wirklich freudigen und glaubwürdigen Dienst auszuüben und ein ebensolches Zeugnis zu geben. Außerdem gibt es eine Grundhaltung, die Paulus seinen Jüngern und folglich allen empfiehlt, die mit dem Hirtendienst bekleidet werden, seien es Bischöfe, Priester oder Diakone. Der Apostel mahnt, die empfangene Gnade ständig neu zu entfachen (vgl. 1 Tim4,14; 2 Tim1,6). Das bedeutet, stets das Bewusstsein lebendig zu erhalten, dass man nicht Bischof, Priester oder Diakon ist, weil man intelligenter, fähiger und besser ist als die anderen, sondern nur kraft eines Geschenks, eines Geschenks der Liebe, das von Gott ausgeht, in der Kraft seines Geistes, zum Wohl seines Volkes. Dieses Bewusstsein ist wirklich wichtig und stellt eine Gnade dar, um die man täglich bitten muss! Denn ein Hirte, der sich bewusst ist, dass sein Dienst einzig und allein der Barmherzigkeit und dem Herzen Gottes entspringt, kann nie eine autoritäre Haltung annehmen, so als lägen ihm alle zu Füßen und als wäre die Gemeinde sein Eigentum, sein persönliches Reich.

Das Bewusstsein, dass alles ein Geschenk ist, dass alles Gnade ist, hilft einem Hirten auch, nicht in Versuchung zu geraten, sich in den Mittelpunkt der Aufmerksamkeit zu stellen und nur auf sich selbst zu vertrauen. Das sind die Versuchungen der Eitelkeit, des Stolzes, der Selbstgenügsamkeit, des Hochmuts. Wehe, wenn ein Bischof, ein Priester oder ein Diakon meint, alles zu wissen, immer die richtige Antwort auf alles zu haben und niemanden zu brauchen. Vielmehr muss das Bewusstsein, dass er als Erster Gegenstand der Barmherzigkeit und des Mitleids Gottes ist, einen Diener der Kirche dazu führen, stets demütig und verständnisvoll gegenüber den anderen zu sein. Auch im Bewusstsein seiner Berufung, das Glaubensgut mutig zu bewahren (vgl. 1 Tim6,20), wird er den Menschen Gehör schenken.

Denn er ist sich bewusst, dass er stets etwas zu lernen hat, auch von jenen, die dem Glauben und der Kirche vielleicht fernstehen. Gegenüber den eigenen Mitbrüdern muss all das dazu führen, eine neue Haltung einzuüben, die von Austausch, Mitverantwortung und Gemeinschaft geprägt ist. Liebe Freunde, wir müssen dem Herrn stets dankbar sein, dass er in der Person und im Dienst der Bischöfe, der Priester und der Diakone seine Kirche weiterhin führt und gestaltet und sie auf dem Weg der Heiligkeit wachsen lässt. Zugleich müssen wir weiter dafür beten, dass die Hirten unserer Gemeinden ein lebendiges Bild der Gemeinschaft und der Liebe Gottes sein können.

* * *

Sehr herzlich heiße ich die Pilger und Besucher aus den Ländern deutscher Sprache willkommen. Insbesondere grüße ich die Gruppe von Patienten des Palliativzentrums Landshut. Danken wir dem Herrn, dass er durch den Dienst der Bischöfe, Priester und Diakonen seine Kirche leitet und formt, und beten wir für die Hirten, dass sie immer mehr lebendiges Abbild der Gemeinschaft und der Liebe Gottes sind. Der Herr behüte euch allezeit.

drucken

Wenn Ihnen dieser Artikel gefallen hat:
Unterstützen Sie bitte Katholisches.info mit einer Spende.
Zuwendungsübersicht

62 Comments

  1. Die Devianz zwischen der von Bergoglio heute postulierten idealen Norm „Kirchenämter nicht autoritär ausüben “ und seinem realen Gebaren ist frappant. Aber Kotradiktorisches, Widersprüchliches ist das Einmaleins der Neuerer.
    Seine „Mahnungen“ gelten eigentlich jenen Hirten, die ihr Amt glaubenstreu wahrnehmen. So verschafft er deren lokalen Widersachern neuen Zündstoff für Denunziantentum („Ja, aber Franziskus hat gesagt…“). genug um sie dann „nach brüderlichen Dialog“ wegen „aus der Ortskirche herangetragener pastoraler Bedenken“ aus den Ämtern zu jagen und abzuwickeln.

    • Mit wenigen Sätzen haben Sie diese „Franziskus-Perle“ auf den Punkt gebracht. Die Durchtriebenheit, mit der dieser Mann, der auf den Stuhl Petri gewählt wurde, seine Ziele verfolgt, ist kaum noch zu überbieten.
      Die Worte Liebe, Gemeinschaft, Barmherzigkeit, und immer wieder Barmherzigkeit, die in seinem Redefluss ständig wiederkehren, beraubt er ihrer Bedeutung, weil er sie konsequent von der Wahrheit trennt, von der Umkehr, von der Reue, von der Bekehrung.

      Die Bischöfe, die Priester, die noch den Glauben, die Reue, die Umkehr einfordern, die vom Evangelium gefordert werden, verstoßen nach Bergoglios Verständnis gegen die Gemeinschaft, die Liebe und immer wieder gegen die Barmherzigkeit.
      Bischöfe, die nicht bereit sind, sich von diesem Barmherzigkeitsnebel einlullen zu lassen, sind sich ihres Amtes nicht mehr sicher. Glaubenstreue Priester werden es in ihren Gemeinden immer schwerer haben. Vom katholischen Glauben bleiben nur noch Fragmente übrig.

  2. Hier vermischt Bergoglio die Lehre mit der Pastoral. Dadurch kommt es zu der wirren Aussage, dass die lehrende Kirche auch eine lernende Kirche ist. Aber da ist Bergoglio nicht der Einzige. Vor ein paar Wochen wurde in der Predigt eines ZDF-“Gottesdienstes“ von Christus als einem Lernenden gesprochen. Komisch nur, dass ein solcher Fauxpas einem Papst passieren können sollte.

  3. Dieser Mann ist wirklich das Ende eines langen geistigen Desertifikationsprozesses.
    Jede Franziskusperle ein Sandkorn – sieht so ähnlich aus wie die von gestern bloß anders
    Gesprochen ans fühlende Bauchohr.
    Der operationale Gehirnmodus ist auf „Off“.
    Weh dem Sünder, der schlimmer sündigt als es eine Sünde möglich macht, der auf „On“ stellen will und übers Gesagte spricht – das ist Hintenrumrederei!
    Und dass mir ja keiner von euch süßen Kinderchen nur von ferne so etwas wie ein Urteil fällt. Wegen dem 6. Gebot und so, ja, genau! Man erfüllt es, wenn man es noch nicht erfüllt, eben! Und wer glaubt, es zu erfüllen, sollte erst mal nicht zum Mahltisch gehen… Die liebe Mama, denn ihrem Herzen ist nichts fremd, was die Menschen bewegt…(flenn)…sniff … Meine lehrende Sonderleistung ist die kreative Wandlung Gottes zu einem Yellow-Press-King mit vielen Gesichtern… so wie in dieser Stevenson-Story…
    Halt, halt, halt! (Zwischenruf aus dem Publikum) Ja, was denn noch? (ungehalten) Wir sollten dann aber doch konsequent back to Polytheism, mythologische Geschichten im Regenbogenhimmel, das kann jeder verstehen wie es ihm gegeben. Es gibt keinen Gott, schon gar keinn katholischen, sondern drei Personen…
    F. donnert zornerfüllt per Mikro übern Petersplatz: Wer hat mich hier unterbrochen! Was geglaubt wird, bestimme immer noch ich!
    Aber „Heiliger äh naja“, also äh, das war aber doch logisch falsch, was Sie da – (jähes Gebrüll unterbricht den Denker im selbstangemaßten „On“-Modus) … Ruhe! Was logisch ist, bestimme immer noch ich! Ich bin der Papst! (ehrfürchtiges devotes Gebrabbel aus allen Ländern der Erde fällt dem armen Denker in den Rücken, auch aus Ecône).
    Die Piusnote kommt postwendend: Danke, daaaaaanke, Heiliger Vater, daaaaaanke. genau, es ist gut, dass endlich wieder die beinharte Hierarchie durchgezogen wird.
    Hach seufz. Der Papst ist wieder der Papst.
    Der Denker aus dem Ecclesia-Dei-Umfeld sagt: „Muss irgend etwas falsch gedacht haben… hm… muss noch mal nachdenken…genau, woher will ich eigentlich wissen, ob Gott immer einer ist? Er könnte ja morgen zwei, heute keiner und übermorgen acht sein.Wenn der Heilige Vater das sagt, dann muss es stimmen, auch wenn ichs nicht verstehe…
    Bei der nächsten Beichte kam die rüde Antwort hinterm Gitter: Nicht falsch hast du gedacht, sondern überhaupt hast du gedacht….das überlass bitte den gottgeweihten Dienern!
    _________________________

    Gähn….Und tschüs, ich les jetzt wieder meine spannende Mathias-Scheeben-Lektüre und das sehr gut geschrieben Buch von Gronau über Hildegard von Bingen.

    • Warum immer wieder Ihre geradezu sinnfreien, inhaltslosen Ausfälle gegen die Katholiken, die sich der Tradition der katholischen Kirche verbunden fühlen?
      @Zeitschnur, Sie sind eine überzeugte Sedisvakantistin, und Sie haben sich offen geoutet, als Sie Ihr Bekenntnis zu Bischof Thuc ablegten, eine mehr als schillernde Figur.

      Das habe ich nicht zu kritisieren, das ist grundsätzlich zu tolerieren, wir sind frei uns zu entscheiden.

      Doch dieser Hass auf die „Tradition“, der vielen Sedisvakantisten eigen ist, nicht allen wohlgemerkt, ist deshalb oft unerträglich, weil er mit offensichtlichen Verleumdungen einhergeht. Ich frage mich, warum die Redaktion von katholisches.info diese Verleumdungen immer wieder bedenkenlos durchgehen lässt.
      Sie können Ihre Verleumdungen, Ihre Lügen, geschickt sprachlich verbrämen, aber Lüge ist und bleibt Lüge.
      Ich greife heraus:
      1) Das Zerrbild Piusbruderschaft: Alle praktizierenden Katholiken erkennen von ganzem Herzen den Papst und die Hierarchie an. Die katholische Kirche ist eine hierarchische Kirche, gegründet von Jesus Christus auf dem Fundament der Apostel, der Hierarchie, mit dem heiligen Petrus als Oberhaupt mit einer ganz klaren Sonderstellung.

      Jeder, der liest, kann feststellen: Die FSSPX hat den Kampf gegen die Irrtümer der deformierten Konzilskirche leider weitgehend aufgegeben. Das heißt aber noch lange nicht, dass sie ihnen zustimmt. „Daaaaanke, Heiliger Vater…“ ist eine ganz schlechte Karikatur. Dass sie diesem Papst dankend zustimmt, ist eine lächerliche Unterstellung.

      2) Die „Denker aus dem Ecclesia-Dei-Umfeld“, die im Gehirn von @Zeitschnur das Dogma der heiligsten Dreifaltigkeit in Frage stellen, bezeichne ich als Verleumdung. Solange Ihre Spekulationen in Ihren Gehirnzellen wirbeln, solange ist das Ihre Privatsache. Wenn Sie das öffentlich behaupten, dann haben Sie das klipp und klar nachzuweisen. Mit Quellen, mit Datum, mit dem entsprechenden Kontext.

      Würden wir am Stammtisch sitzen unter uns, könnte ich darüber hinwegsehen. Wir sind hier aber nicht am Stammtisch unter uns. Hier lesen Leser mit, vielleicht die überwiegende Mehrzahl, die weder das Umfeld der Piusbruderschaft noch das Umfeld der Petrusbruderschaft kennen. Und sie bekommen ein Zerrbild von Ihnen geliefert über „die Tradition“, das bald dem Zerrbild ähnelt, dass „Der Stürmer“ über die Juden gezeichnet hat.

      Abneigung darf nicht zu blindem Hass führen, der sich nicht scheut, immer wieder zum Mittel der Verleumdung zu greifen.

      Sie haben sich selbst mehrfach als Künstlerin bezeichnet. Ob Sie es sind, entzieht sich meiner Kenntnis. Aber auch Künstler/innen sollten in Sachauseinandersetzungen wahrhaft bleiben. Die Verleumdung ist kein Mittel, das durch die „künstlerische Freiheit“ legitimiert ist.

      • Gähn….das war oben übrigens ne Karikatur …. kein Lexikonartikel….

        Sie geben genau diesen unsäglich Stil wieder, den ich da gelegentlich aufs Korn nehme, bestätigen also das, was ich meine, hervorragend. Auch wenn Ihnen das vielleicht nicht gefällt: trotzdem Danke für diese Demonstration.

        Kein Katholik muss Kröten schlucken. Wenn er es trotzdem tut: guten Appetit, Frau zeitlos. Aber Sie merken ja selbst, dass das hässlich und unleidlich macht.

        Auch habe ich keine Bekenntnisse zu Personen abgelegt, sondern Fragen gestellt, Antworten gesucht, offen nachgedacht über vorhandene Informationen.
        Ich drehe aber diese Frage nach Bekenntnissen mal um: Sie bekennen sich hier stets feurig zu Lefebvre, schwadronieren langatmig über kirchenpolitische Fragen, aber noch nicht einmal hätte ich bei Ihnen ein Bekenntnis des Herzens zu unserm Herrn gehört. Nota bene: „des Herzens“ – nicht dürr-manierierte Begriffsklärungen, sondern ein Bekenntnis des Herzens zu dem, vor dem wir alle stehen – nicht vor menschlichen Autoritäten, die möglicherweise aus triftigen Gründen noch nie welche waren bzw. keine sind, weil sie Häretiker sind.

        Sie drehen sich im Kreise und regen sich auf über jeden, der Ihr Kreisen dadurch stört, dass er weiter denkt.

        Und noch zum Schluss: die geistige Halbwertszeit in diesen Kreisen muss erschreckend kurz sein, aber ich habe oben die Reaktion aus Ecône karikiert, die sellemols auf das wunderbare Motu proprio „Summorum p.“ kam – man war offenbar so umnachtet, dass man nicht mal mehr erkannte, dass dieses MP gegen alle gerichtet ist, die NUR die Messe aller zeiten für die göttliche Liturgie halten und feiern, oder wie soll man sonst Benedikts strikte Verpflichtung, die „Messe aller Zeiten“ mit der vollumfänglichen Akzeptanz des NOM feiern zu dürfen, wohl verstehen? Sofern noch Resthirn vorhanden heißt das: die SSPX hat damit dieser Forderung B16s rechtgegeben. Oder ist inzwischen selbst noch das zuviel erwartet und die Herren haben es schlicht nicht kapiert?

        Sie müssen wissen, zeitlos, wem Sie sich verschrieben haben, aber selbst ein wenig Intelligenter muss doch erkennen, dass hier etwas nicht stimmt. Man kann nicht zwei Herren dienen.

        Und wie schon öfters: über meine Person bitte keine Verleumdungen und Gerüchte in die Welt setzen – auch das aber ist ja der Stil bei… Pfui.

      • @zeitlos
        Ich frage mich auch, warum die Redaktion von katholisches.info solche Wortmeldungen durchgehen lässt. Andererseits wird dadurch manch einem Forumsteilnehmer und darüber hinaus klar, welchen Wert die Kommentare von Zeitschnur insgesamt haben …

        Wer eine Rede mit „Gähn“ anfängt und mit „Pfui“ endet, der sagt alles … und zwar über sich selbst.

      • Gar nicht klasse. Zeitschnur ist so wirr wie Zeitlos. Viele der „Tradis“ hier sind in Wahrheit gar keine mehr, sondern glasklare Sedisvakantisten. Denn die meisten sind sich einig, dass Papst Franz von A bis Z ein Häretiker ist. Ein Papa haereticus aber ist eine conradictio in se. Also ist, wer dieses feststellt, genauso ein „Sedi“ wie Frau Zeitschnur. Insofern sind Zeitschnur und Zeitlos aufs engste beieinander, obwohl sie so gerne als Kampfhennen aufeinander losgehen.

        Einen Knigge könnten beide Kontrahentinnen mal gebrauchen.

  4. Den ersten Teil seiner Aussage:
    Dienstamt ein Geschenk der Liebe und Barmherzigkeit Gottes ist, kann er nie eine autoritäre Haltung annehmen. Dieses Bewusstsein bewahrt den Hirten auch vor der Versuchung, sich in den Mittelpunkt zu stellen oder nur auf sich selbst zu vertrauen. Weil er weiß, dass er als Erster des Erbarmens Gottes bedarf, begegnet er den anderen in Demut und voll Verständnis.
    Hält Bergoglio selbst nicht ein, dazu ist er auch nicht fähig und befähigt

    und der zweite Teil ist die Philosophie der EineWeltreligion, nämlich „das Paradies“ auf Erden durch menschliche Ideologie und Politik zu verwirklichen und die Kirche zur Caritas und Sozialtherapie-Einrichtung umzugestalten. Religion als Psychotherapie.

    Hier ein Gebet welches ich stellvertretend für die Priester bete:
    „O Lieber Herr, mein geliebter Jesus Christus!
    Halte mich.
    Schütze mich.
    Bewahre mich im Lichte Deines Antlitzes, da sich meine Verfolgung intensiviert, wo meine einzige Sünde darin besteht, die Wahrheit, das Heilige Wort Gottes, aufrechtzuerhalten.
    Hilf mir, den Mut zu finden, Dir jederzeit treu zu dienen.
    Gib mir Deinen Mut und Deine Stärke, während ich kämpfe, um Deine Lehren gegen heftigen Widerstand zu verteidigen.
    Verlasse mich niemals, Jesus, in meiner Zeit der Not und gib mir alles, was ich brauche, um Dir weiterhin zu dienen,
    durch das Bereitstellen der Heiligen Sakramente und Deines Kostbaren Leibes und Blutes, durch das Heilige Messopfer.
    Segne mich, Jesus.
    Wandle an meiner Seite.
    Ruhe in mir.
    Bleibe bei mir.
    Amen.”

    • Danke für dieses Zeugnis wahrhaft katholischer Haltung: in Stellvertretung betend für die Priester vor Gott einzutreten

      Die Quelle, aus der dieses Gebet stammt, schätze auch ich hoch.

  5. Besteht das Glaubensgut nur noch im Hinhören auf den Mitmenschen, der kaum noch die Bibel und den Katechismus kennt. Besteht das Glaubensgut nicht mehr im Lesen der Bibel und des Katechismus. Es ist eine solche unverschämte Verlogenheit, die im Gewand der Priester, Prälaten nach dem Konzil in die katholische Kirche eingedrungen ist, um die Kirche zu zerstören. Merkt denn noch keiner, dass der Teufel nur auf solche Weise eindringen konnte. Kasper und andere haben das Schafsfell des Priesters umgehängt um als Wölfe die KIrche zu zerfleischen

  6. Manchmal bin ich doch sehr unbedarft, vielleicht auch gutgläubig und so fiel mir bei den ersten Worten Papst Franziskus nichts auf.
    Erst bei „Hinhören auf die Mitmenschen“ wurde ich stutzig.
    Und Stichwort „Lernender“: Ich denke, dass ein Priester vor allem in Bezug auf Jesus Christus „ein Lernender“ sein sollte.
    „Was er euch sagt, das tut!“, sagte Maria.
    Und was meint Papst Franziskus mit seiner Äusserung, dass die Mitbrüder im Weiheamt „eine neue Haltung einüben sollten“, geprägt von Austausch, Teilen, Mitverantwortung und Gemeinschaft?

    Eine neue Haltung gegenüber wem?
    Nur untereinander, was ja in Ordnung wäre, oder bei wem noch?

    • Franziskus lässt mit diesen Äußerungen bewußt den Druck auf Priester „wie Sie von der Gemeinde u den Menschen `angenommen‘ werden“ (das ist angeblich heute das Um und Auf bei Pfarrbesetzungen) in ihren Pfarreien noch mehr wachsen: „Ja, aber Papst Franziskus hat doch gesagt…“ Im Grunde genommen verleidet Bergoglio den Priestern jede Initiative entsprechend deren Amtsgewalt falls dies nicht auf „Konsens und Abstimmung mit der Gemeinde“ erfolgt.
      Das Aushebeln des Amtspriestertums wird verstärkt. Das geschieht freilich bewußt, z.B. gibt es in der Schweiz (es gibt da ein ganz bestimmtes Bistum St. Gallen) kirchliche Denkschulen, die das Priestertum als reines Auslaufmodell sehen und den/die „Gemeindeleiter/In“, der/die eingebettet in „Seelsorgeteam“ und den demokratischen Basisgemeinden agiert, als das einzige erstrebenswerte Ideal lobpreisen.

      • Dass ein Priester an einem guten menschlichen Umgang in der Pfarrei interessiert ist, ist mit Sicherheit wichtig.
        Unter anderem auch deshalb, weil es einfach wohltuend ist, wenn ein Klima der Verbundenheit, des Vertrauens und der gegenseitigen Wertschätzung herrscht.
        Aber wie ich selbst erlebt habe, hat z.B. der PGR viel, der Pfarrer wenig zu sagen, vor allem wenn dieser konfliktscheu und nicht kampfbereit ist, in seinem Fall sicher auch wegen angeschlagener Gesundheit.
        Ein mangelhaftes Miteinander konnte man ihm keinesfalls vorwerfen.
        „Konsens und Abstimmung mit der Gemeinde“ … hat unserem Pfarrer herzlich wenig genützt.

        Denn wenn ein Priester „zu fromm“ ist und dies den Gremien nicht gefällt, hat er keine Chance.
        Und unser Priester war fromm.
        Er hat vorgezogen, zu gehen.
        Ich hoffe, die Schäfchen der anderen SE wissen ihn mehr zu schätzen.

  7. @M.S. Schon mal den Gedanken gehabt, ob „zeitschnur“ nicht vielleicht Teil des Systems katholisches.info ist, also mit der Redaktion verbandelt ist, vielleicht sogar partizipiert am System „wir brauchen noch x Euro“ ? Und nicht nur sie …

    • Diese „Verbandelung“ gibt es nicht. Redaktion und Herausgeber von Katholisches.info beteiligen sich nicht am Kommentarbereich. Die wenigen Ausnahmen, wie nun, sind ausdrücklich gekennzeichnet.

      • Bitte, Herr Nardi, jetzt ist aber Sachlichkeit geboten: @Zeitschnur hat hier bei Ihnen schon mehre Beiträge veröffentlicht als Autorin. Sie hat mir einen anderen Nicknamen unterstellt, unter dem ich früher kommentiert haben soll. Sie hat diesen Nicknamen genannt. Eine „Verbandelei“ ist auch von mir nicht auszuschließen.
        Im übrigen unterstelle ich weder Ihnen noch der Redaktion sedisvakantistische Tendenzen. Das ist ausgeschlossen. Nicht auszuschließen ist, dass @Zeitschnur grenzenlos über die Tradition Häme ausgießen darf. (Mit meiner Person hat das nichts zu tun).

        Zu „Albrecht von Mainz“:
        Ihre Bezeichnung „Kampfhennen“ zeigt, dass Sie selbst zuerst einen Knigge in die Hand nehmen sollten, ehe Sie auf andere losgehen.

        @ Zeitschnur: Sie selbst haben sich unlängst offen zu Bischof Thuc bekannt. Er war ein Sedisvakantistenbischof. Gegen dieses Bekenntnis habe ich nichts einzuwenden, solange der Ton gegenüber der Tradition sachlich bleibt. Folglich habe ich keine Gerüchte über Sie verbreitet.
        Den „Stürmer-Vergleich“ hätte ich lassen sollen. In Bezug auf einen Kommentar. Doch die Gesamtheit Ihrer Kommentare gegen die „Tradition“ mit Unterstellungen, die mit der Wahrheit nichts zu tun haben, überschreitet jedes normale Maß.

        Auch in Karikaturen darf man nicht angebliche Tatsachen karikieren, die reine Fantasien sind. Diese Karikaturen beruhen dann auf einer Lüge, einer Unterstellung, einer Verleumdung.
        Niemand im Umfeld der Ecclesia-Dei-Priester hat jemals den überlieferten katholischen Glauben in Frage gestellt. Zu fantasieren oder zu karikieren, die heiligste Dreifaltigkeit werde in diesem Umfeld in Frage gestellt, ist verleumderisch.
        Ich habe es erst vor kurzem erleben müssen: Nur weil ich einen Schott der Petrusbruderschaft in der Hand hatte, wurde ich kritisch gefragt, ich hätte doch wohl nichts mit Wigratzbad zu tun? Als sei dies ein Ort, womit „anständige Katholiken“ besser nichts zu tun hätten. Dauernde hämische Kommentare über die „Tradis“ verstärken nur Vorurteile.

        Im übrigen stelle ich – für alle – klar: Ich fühle mich nicht als Sprecherin der FSSP. Oder der FSSPX oder sonst einer traditionellen Priesterbruderschaft. Das wäre lächerlich.

        Meine Kommentare nehme ich auf meine Kappe. Zumal ich sehr viel kritischer Herrn Bergoglio gegenüberstehe als die traditionellen Priestergemeinschaften. Ich halte ihn für einen Papst, der vom katholischen Glauben in seiner 2000jährigen Überlieferung abgefallen ist, für dessen Bekehrung zu beten nicht falsch ist.

        Das hat mit Sedisvakantismus nicht das geringste zu tun. Sedisvakantisten bezeichnen die „Konzilskirche“ als V-2-Sekte, sie existiert für sie als Kirche nicht mehr.

        Ich sage ausdrücklich: Ich halte die gegenwärtige Kirchenkrise für die schlimmste aller Zeiten. Es bleibt jedem unbenommen, anderer Meinung zu sein. Doch wer unterstellt, diese Überzeugung sei sedisvakantisch, hat vom Sedisvakantismus nicht die geringste Ahnung.

      • Weshalb wird diese unglaublich impertinente „Dame“ Zeitschnur (H.J.) von Ihnen nicht endlich einmal zur Ordnung gerufen?
        Schon lange wütet diese Frau auf diesen Seiten und Sie krümmen keinen Finger? Man könnte meinen @Hyronimus Otto hat mit seiner Vermutung recht! In ihrer Antwort vom 13. Nov. 10:54 an @Zeitlos beschimpft sie diese, als allenfalls noch ein „Resthirn“ besitzend und mangelnder Intelligenz. Auf Mitmenschen so boshaft und ehrenrührig einzuschlagen und sie zu verletzten, finden Sie das in Ordnung? Und dann fordert ausgerechnet sie!, ein „Bekenntnis des Herzens zum Herrn“. Da bleibt einem doch die Luft weg!!!

      • Wo war Herr Nardi unsachlich? Er hat drei knappe Sätze geschrieben…

        Es ist alles viel einfacher: zeitschnur hat Gedanken und äußert sie. Punkt.

        Und nochmals: ich habe nicht „mich“ zu Bischof Thuc „bekannt“, sondern die Frage gestellt, ob dieser kleine, geprellte und teilweise zu gutgläubige Mann (in die Palma de Troya-Sache wurde er allerdings von Lefebvre selbst hineingezogen…) aus Asien vielleicht vor Gott anders beurteilt wird, als viele Europäer es tun. Damit verteidige ich nicht alle, die aus seinen Weihelinien kommen, sondern ich frage mich, was das für ein Mann war und merke, dass es schwer ist, hier sachlich und ohne ressentimanthafte Überladung bzw. Vereinnahmung von anderer Tradiseite fündig zu werden. Diese Frage ist für mich aufgrund noch nicht abgeschlossener Recherche noch offen.
        Und nur ein eindeutig rassistisches Denken erlaubt es sich, Thuc als Vertreter der Tradition abzuweisen. In einer Person wie ihm wird der eurozentrische Katholik möglicherweise in seinem eurozentrischen Traditionswahn brüskiert. Das sind Fragen oder Gedanken, die unweigerlich hochkommen, und ich muss die Freiheit haben, sie denken und prüfen zu dürfen.

        Das ist kein „Bekenntnis“, sondern ein Stand des Nachdenkens, und man sollte in der Lage sein, das zu unterscheiden.

        Dass aber die Tradis (und damit meine alle, die das so großspurig für sich reklamieren, also auch manche Sedis oder Konzilskirchentradis…je nachdem) völlig heißgelaufen sind und vor lauter Bäumen den Wald nicht mehr sehen, stößt mir zunehmend sauer auf – von dieser sprungbereiten Feindseligkeit gegenüber jedem „nicht-pius-konformen“ Gedanken mal ganz abgesehen. Wobei zu diesen „anderen“ Gedanken auch gute alte Traditionen gehören und sich wahre Abgründe auftun: wer ist hier eigentlich modernistisch und wer nicht…? Es gibt jedenfalls keine klare, harte, aber dennoch freundliche Diskurskultur…gerade Sie haben hier oft meinen Familiennamen genannt, wurden persönlich und beleidigend, bleiben aber selbst verdeckt, und oben stellen Sie meinen Beruf in Frage, obwohl der nichts zur Sache tut – schon vergessen?!

        Wenn wir kein rechtgläubiges Lehramt haben, müssen sich auch sämtliche Bischöfe und Priester (sofern sie überhaupt gültig geweiht sind) endlich daran gewöhnen, dass sie hier nicht die „Fachmänner“ fürs Theologische samt Lehramt sind, sondern lediglich Sakramente spenden dürfen und sich in Sachen Lehre genau so zurückhalten müssen wie jeder Laie. Das ist jedenfalls kanonisches Recht.

        Aber genau an diesem Punkt ist wohl die verwundbare Stelle: viel zu viele haben sich hier etabliert, oder versuchen es, als hätten sie irgendeine Autorität und beißen auch noch vorsorglich jeden andern, der denken kann, weg.

        Für mich ist es vorbei – aus dieser „Tradition“ wird nichts Brauchbares kommen.
        Das Chaos kann unter den gegeben Umständen nach allen Regeln sozialer Dynamik nur noch schlimmer werden.

        Ich habe das Recht, das zu sagen, und die Fakten sprechen ja nicht gegen meine Einschätzung.

      • @Zeitlos: wenn Sie – wie hier geschehen – explizit feststellen, daß der Papst vom Glauben abgefallen ist, also ein Häretiker, ja schlimmer, noch: ein Apostat ist – wie wollen Sie dann gleichzeitig KEINE Sedisvakantistin (wie „Zeitschnur“) sein??
        Das versteht man nicht. Denn ein Papst, der Häretiker und Apostat ist, ist nach der Lehre der Kirche per se kein Papst mehr. Also gibt es für Sie keinen Papst. Und dennoch keine Sedisvakantistin???

      • @ Cornelius

        Die „impertinente „Dame“ Zeitschnur“ (hui – das sind mir wahre Benimmkritiker!) wird seit Monaten von Frau Zeitlos teilweise aufs Hässlichste angegriffen und trotz an sich klaren Schreibstils der Häresie, des Göttinenglaubens, des „Sedisvakantismus“ (also ob das Ketzerei wäre) beschuldigt und dies gebetsmühlenartig, in aller Regel, ohne dass die böse Frau Zeitschnur vorher irgendein persönliches Wörtchen zu der stets sprungbereiten Frau Zeitlos gesagt hätte. So auch oben wieder…Inzwischen ist ja selbst die tradierte Marienverehrung verboten und man muss sich dafür totschlagen lassen. Das ist Ihnen wohl ganz entgangen, ganz im Sinne des Messens mit zweierlei Maß?

        Meines Erachtens sind das alles eitle, selbstsüchtige und überflüssige, in gewissen Sinne tatsächlich – naja sagen wir mal… geistlose …Kindereien und interessant, wie plötzlich ansonsten auf der Sachebene nie zu hörende Leute wie Sie oder oben M.S. plötzlich- angeregt durch Frau Zeitlos – auftreten und Steine auf mich werfen…

        Mir geht es um das, wovon ich schreibe – um einen riesigen Irrtum in „der“ Tradition, der so konstruiert ist, dass er eigentlich jeden mit in den Abgrund ziehen wird. „Die“ Tradition (was die FSSPX ja für sich alleine reklamiert und dann als „Reaktion“ wieder andere Grüppchen dann für sich etc.etc.) sieht sich selbst wie eine rechtgläubige Wagenburg und sieht über diesen Suppentellerrand nicht mehr heraus. Das macht sie so angreifbar, dass sie nicht standhalten wird.
        Denn all diese Grüppchen erfassen nicht, dass niemand (!), wirklich niemand zur Zeit Lehrkompetenz hat. Man findet aber nirgends mehr Lehranmaßung als in diesen Gruppen. Das qualifiziert sie zu Sekten.

        Das ist das große Problem, und ich bin zunehmend darüber bewusst geworden – durch viele Erfahrungen – wie schlimm die Lage dort ist, in gewissen Sinn noch verworrener als in der „Konzilskirche.

        Übrigens: wenn Sie mein Posting, auf das Sie sich beziehen, oben noch mal lesen, werden Sie feststellen, dass ich mit dem „Resthirn“ nicht Frau Zeitlos direkt, sondern das von ihr so heiß verteidigte Ecône im Jahr des Motu proprios meinte.

        Bitte also immer präzise lesen!

      • Zur grundsätzlichen Erinnerung: Katholisches.info ist eine Nachrichtenseite, die Hintergrundinformationen liefert und diese auch kommentiert. Gleichzeitig bieten wir den Lesern die Möglichkeit eines Kommentarbereichs. In diesem Zusammenhang möchten wir an folgende Richtlinien erinnern und um deren Beachtung im Interesse aller ersuchen:
        http://www.katholisches.info/?p=41989

      • @Zeitschnur: auch wenn Sie bisweilen Recht haben, wenn Sie die geistige Schwachbrüstigkeit vieler Vertreter der Tradition beklagen, haben Sie insgesamt doch zutiefst unrecht. Die Rettung kann und wird NUR durch die Tradition kommen. Durch was denn, bitteschön. sonst?
        Die Tradition hat immer Recht!

      • @Herr Nardi,
        vielleicht sollten Sie einmal unter Pseudonym hier im Kommentarbereich ein paar mal mitdiskutieren und der „netten“ Frau Zeitschnur ein klein wenig widersprechen, dann können Sie am eigenen Leib erfahren, wie es ist, von dieser Dame verbal fertiggemacht zu werden.
        Im letzten halben Jahr ist Zeitschnurs Ton gegen Mitdiskutanten derart aggressiv und ausfällig geworden, daß man entweder sich nur noch mit weißer Fahne unterwürfig ihr nähern kann („verehrte zeitschnur“, „liebe zeitschnur“) oder es sein läßt, in eine Diskussion einzusteigen.

      • @MS: „Im letzten halben Jahr ist Zeitschnurs Ton gegen Mitdiskutanten derart aggressiv und ausfällig geworden, daß man entweder sich nur noch mit weißer Fahne unterwürfig ihr nähern kann („verehrte zeitschnur“, „liebe zeitschnur“) oder es sein läßt, in eine Diskussion einzusteigen.“

        Immerhin haben Sie mit Ihrem Plot – sicher unfreiwillig – etwas zur abendlichen Unterhaltung beigetragen, vielen Dank !

        Besagte Dame würde mich enttäuschen, würde sie auf Poo-poo, die (angeblich) katzbuckelnd vorgetragen wird, anders reagieren als wenn sie hochtrabend daher käme.

        Übrigens ist die bei manchen zwischendurch auftretende Konfusion zwischen Zeitschnur u. Zeitlos der Letzteren zuzuschreiben, hat sie doch ihren früheren Nickname – wer (nach)lesen kann, ist klar im Vorteil – irgendwann abgelegt und dann einen solchen gewählt, der dem längst eingeführten der Ersteren so ähnlich „sieht“. Wahrscheinlich deshalb, weil ca. 90% ihrer Beiträge direkt oder indirekt gepostet werden, um auf solche der Zeitschnur zu reagieren.

  8. ich habe jetzt alle diese interessanten Beiträge gelesen-besonders das schöne Gebet vom verehrten @Gerd Hengsberger, welches ich gläubig und voller Liebe bekräftige; Amen, amen.Ich aber bete jeden Abend den Bussspalm 50( sec vulg)“ so erbarme dich meiner o Herr nach Deiner grossen Barmherzigkeit- nicht nach jener Bergolios und der übrigen Menschen-denn nur Deine Barmherzigkeit ist gross und in Ueberfülle-sacrificium justitiae Spiritus contribulatus, cor contritum et humiliatum Deus non despicies! beninge fac Domine in bona voluntate tua Sion ut aedificentur muri Jerusalem-tunc-tunc acceptabis sacrificium justitiae oblationes et holocaustum-tunc imponent super altare tuum vitulos.

  9. Fortsetzung:
    Kardinal Burke, der auf der vergangenen Synode die katholische Ehelehre noch einmal stark verteidigt hat, hat auf die Frage, ob es zu einem Schisma kommen kann, wenn die Synode im Oktober 2015 die katholische Ehelehre aufhebt, klar mit Ja geantwortet.

    Als Möglichkeit, er hat nicht gedroht, dass es so weit kommen muss. Er hat es ausdrücklich nicht ausgeschlossen. Er hat außerdem den Mut gehabt, für den vorläufig gescheiterten Versuch den Papst selbst verantwortlich zu machen.
    Was mit ihm geschehen ist, ist bekannt. Wie lange „kath.net-Leser/innen“ sich noch an den „Franziskus-Perlen“ erfreuen können, ist eine Frage der Zeit. Dann ist die Frage unausweichlich: Was ist wichtiger: Der Glaubensgehorsam oder der Gehorsam einem Papst gegenüber, der den katholischen Glauben in seiner 2000jährigen Überlieferung zerstört.

  10. @ Zeitschnur
    Was erzählen Sie hier wieder für eine große Geschichte, nur um vom Thema abzulenken und nicht auf den Punkt kommen zu müssen.
    Nochmal – es geht hier nicht um Ihre persönliche Meinung zu irgendeiner Sachlage, jeder darf seine Ansicht haben. Es geht um Ihr fortwährend arrogant-unverschämtes Benehmen – wie Sie Menschen ansprechen, wie Sie sie herabsetzen, kränken und beleidigen!! Selbstaufwertung durch Abwertung Anderer? Ihre Aussage, dass man Steine auf Sie wirft, glauben Sie selbst nicht, (reine Schutzbehauptung) denn Sie werfen die Steine!

    Ich stelle Ihnen hier die Frage: Glauben Sie, dass Ihr Verhalten mit den Geboten Gottes in Einklang steht?

    • Der schwarze Psychogott, der Metaebenengott, der, der mit unscharfen, aber globalen Vorwürfen ganze Personen niedermachen lässt und sie steinigt, wenn sie sich wehren? Ist das der Gott, vor dem ich mich prüfen soll? Der Gott, der einseitig und ungerecht urteilt?

      Ja, das muss er wohl sein – der Fürst dieser Welt.

      Vor dem Götzen muss ich mich Gott sei Dank niemals rechtfertigen!

    • Ja, das glaubt sie tatsächlich – was nicht anders als eine Tragödie genannt zu werden verdient.

    • @Zeitschnur: Nein, es ist KEIN „schwarzer Psychogott“, vor welchem Sie sich rechtfertigen müssen! Wie kommen Sie zu solch lästerlichen Reden gegen den Allerhöchsten?! In Rede stand, wie Sie Ihre sich stetig steigernden, unfasslichen Ausfälle gegen die Tradition, die 1962 Jahre lang (mindestens bis zum unseligen „Konzil“ des unseligen J 23) ohne jeden Abstrich in der Kirche in Geltung stand, und gegen die wenigen, die noch treu und in der Bereitschaft, schlimmste Leiden zu erdulden, zu diesen Tradition stehen, mit den Geboten Gottes in Einklang bringen können. Darauf warten etliche hier auf eine Antwort von Ihnen. Wenn Sie weiterhin statt eine Antwort zu geben die Anhänger der Tradition mit Jauche bewerfen, setzen Sich sich dem begründeten Verdacht aus, ein trojanisches Pferd zu sein, das von links hier eingeschleust wurde.

      • Hallo Traditionstreuer,

        es ist nicht der Allerhöchste, vor den mich hier einige äußerst selbstgerechte Leute ziehen wollen!
        Alleine die Tatsache, dass viele (allzu oft auch Sie, und auch Sie haben sich mir gegenüber schon massivst beleidigend geäußert, und Sie wissen das ganz genau!) selbst voller Sünden sind, dennoch sich zum Richter über mich setzen wollen – das ist eben nicht von Gott.
        Ganz einfach.

        Hier wartet auch niemand auf eine Erklärung von mir, denn die gebe ich täglich.

        Machen wir es kurz: Meine Gedanken und Ideen passen Ihnen nicht, brüskieren das Gruppendenken und altgepflegte Vorurteile. That’s ist!

      • @Zeitchnur: Sie wissen gar nichts von meinen Sünden. Das überlassen Sie mal bitte meinem Beichtvater. Und Ihnen stünde ein Besuch im Beichtstuhl angesichts Ihrer Ausfälle gegen das von Gott gestiftete Glaubensgut mehr als gut zu Gesichte!

      • Okay – und wie kommen Sie dann dazu, über meine Sünden zu Gericht zu sitzen, wo Sie sich selbst nicht in derselben Weise angesprochen wissen wollen?
        Was wissen denn Sie über meine Beichtgewohnheiten?
        Und wo bitteschön habe ich das depositum fidei angegriffen?

        Sie reden sich um Kopf und Kragen, mein Lieber! Kennen wir diese Stories nicht aus dem NT – diese Leute, die alles ganz genau wussten und immer bereit waren, andere persönlich zu verurteilen…haben Sie schon mal nachgelesen, was Jesus denen sagte? (Ich werde den Eindruck nicht los, dass Sie die Tradition überhaupt nicht kennen)

        Ich sagte es oben schon – Ihnen passt meine Auffassung nicht, aber nicht, weil sie dem depositum entgegenstünde, sondern weil Sie der illusionären Vorstellung der Tradition, die Sie sich zurechtgelegt haben, querliegt.

        Sie sollten hier eine Unterscheidung treffen zwischen dem, was Sie meinen und dem, was die Kirche meint.

        Sie bestätigen durch Ihre unmöglichen Postings wiederum, was ich an der selbsternannten „Tradition“ so grauenhaft finde – wir haben im Moment kein Lehramt, seit 50 Jahre nicht, aber in diesem Tradibiotop werden zahlreiche Inquisitoren, Richter und Depositum-Versteher gezüchtet, die mit der Anmaßung auftreten, sie seien berufen dazu, andere persönlich zu maßregeln.

        Und letzteres sollte man (da viele das hier auch nicht auseinanderhalten können) nicht verwechseln damit, dass jemand aufgrund starker Sachargumente bestimmte Meinungen in Frage stellt.

      • @ Traditionstreuer
        Gehen Sie auf: You Tube, Klangrot, Baikalsee 1
        “ “ Im Hochtal
        “ Maria spielt rot
        “ Maria spielt schwarz

  11. @ Traditionstreuer

    Die Rettung kommt von Gott alleine.
    Ich glaube aber, dass Er sich vorbehält, auf welchem Weg Er rettet.
    So war es von alters her.
    Aus diesem Grunde interessiert mich auch das Leben Bischof Thucs – nicht weil der alles gut gemacht hätte oder seine Weihelinie nicht dieselben katastrophalen Abirrungen aufwiese wie die Piuslinien, sondern weil ja eben auch er die „Tradition“ vertritt, allerdings nicht in der eurozentristischen Art wie sich das die Eurotradition zurechtgelegt hat.
    Und eines ist ganz sicher: die Kirche ist nicht „europäisch“!
    Es ist hochinteressant, die wahre Tradition einmal durch die Augen eines Nichteuropäers, der allerdings höchste europäische Bildung – die den meisten Europäern auch noch ironischerweise fehlt (!) – innehatte, zu betrachten. Da gehen einem erst die Augen über manches auf, wofür man hier zu betriebsblind ist.
    Ich habe inzwischen mit guten Gründen so viele Zweifel an denen, die sich für die einzig wahre Tradition halten, dass ich denke, es ist eine Art des Dahingegebenseins, was sich hier abspielt. Gerade auch in diesem Strang wieder. Selten so viel sachliche Verwirrung und Bosheit – denn das, was ich hier gerade erlebe, das kann man ja allenthalben in „der“ Tradition erleben. Wer nicht „auf Linie“ ist, der wird zusammengetrampelt, und wehe ihm, wenn er sich auch noch dabei wehrt oder womöglich sprach- und denkfähig ist und auf der Sachebene kaum schlagbar – um so mehr gilt damit seine Schuld bewiesen. Es ist ein Stück Hölle.
    Aus dieser Hölle kann nichts Gutes kommen.

    Das heißt natürlich nicht, dass ich denke, es könne von „außerhalb“ (also geistig von außerhalb der tradierten Lehre) etwas Gutes kommen!
    Natürlich muss die Rettung im wahren Glauben geschehen.
    N.B.: im WAHREN…

    • Sie mit Ihrem Mgr. Thuc. Ist es etwa das folgende, das Sie diesen Nichteuropäer als so hochinteressant erscheinen lässt:

      Bishop Peter Martin Ngo-Dinh-Thuc: “‘Concerning the attraction of non-Christians to the Church.’ With great consolation I see present in these assemblies the delegates of the non-Christian [Catholic?] Churches, to be witnesses of our fraternity, sincerity and liberty. But where are the delegates or observers of the non-Christians? …The scandal coming to the whole world from the absence of any invitations sent to the chiefs of the non-Christian religions I expounded in the central commission—but in vain. I earnestly begged the council to make good the omission, so that this most loathsome discrimination between some religions and religions may not longer be found. This absence of an invitation to the heads of the Christian religions confirms in a certain manner that prejudice creeping through the Asiatic and African world: ‘The Catholic Church is a church for men of white colour and not for coloured men.’” (Acta Synodalia Vaticani II, vol. 2, part 1, pp. 358-359).“

      Immerhin steht am Ende eine Quellenangabe, die ich indes nicht gecheckt habe.

      • Nicht ich „mit meinem Bischof Thuc“ – das würde ich etwas nüchterner sehen wollen..

        Ihr Zitat kann ich im Moment noch nicht richtig einordnen. Ich habe in de Matteis Buch über das Vat.II jedoch gelesen, dass Thuc einer derjenigen Bischöfe war, die den Kommunismus als „das Problem der Probleme“ ansahen und die Kirche Asiens als gewissermaßen von Europa „verkauft“ ansah.
        Ich bin mir nicht sicher, ob dieses Zitat nicht auch irgendwie in Beziehung zu dieser Problematik steht.
        Thuc sah offenbar die „farbige“ Kirche zu dieser Zeit (während des Konzils) als Sklave und Spielfigur der „weißen“ Kirche. –
        Ob er damit so unrecht hatte?
        ______________________

        Nein, ich dachte an etwas anderes dabei.
        Die vietnamesische Kirche war wohl 200 Jahre lang ohne Priester und Bischöfe gewesen – und hatte überlebt. Thuc und seine Landsleute haben damit andere geistliche Überlebensfähigkeit erworben als der sattfeiste Europäer, der Rom immer in Griffnähe hatte. „Wir sind alle betroffen über das Schweigen der katholischen Welt angesichts des Todeskampfes des unglücklichen laotischen Volkes, während man unterdessen allenthalben die Stimme der Kommunisten und ihrer Komplizen in den demokratischen Nationen vernimmt; einige von denen sind sogar Katholiken, die es vorziehen mit den Wölfen zu heulen, die Stimme derer, sage ich, die die Opfer verurteilen und die Schlächter hochfeiern.“

        Laut de Matteis Quellenangabe steht das wohl in der Nähe der Stelle aus Ihrer Quelle, könnte also insofern in den Zusammenhang der Kommunismus-Frage eingeordnet werden: AD II-II/1, pp. 408
        (Bei de Mattei, S. 201)

        Für mich ist es diese mentalität, die das Katholischsein und -bleiben unter widrigsten Umständen eingeübt hat und all diese überflüssigen und irrigen debatten auf politischer Ebene in den zweiten Rang, in den sie nun mal gehören, verbannt hat, um geistlich zu überleben.

        Könnte dazu viel sagen, ist aber spät und der Rahmen hier klein. Auf jeden Fall „entmythologisiert“ ein Perspektivwechsel dieses ganze Gewölle irriger politischer Haltungen mit verzwurbelten „Traditionen“ sehr. Und könnte von daher betrachtet eine Chance sein.

      • So, und heute morgen noch dieser Gedanke zu Thucs Zitat…

        … wenn ich Thuc recht verstehe (in dem Zitat), äußert er Unverständnis darüber, dass man zwar nicht-katholische, „christliche“ Religionsvertreter eingeladen hat als Beobachter, aber nicht Beobachter aus anderen Religionen.
        Der Skandal liegt für ihn darin, dass man innerhalb der europäischen Religionen die katholische „Brüderlichkeit, Ernsthaftigkeit und Freiheit“ demonstrieren will, offenbar aber für Nichtchristen diese Zeugenschaft ausschließt.
        Im Ergebnis heißt das für Thuc hier, dass man das Konzil als ein rein-europäisches zwar jedermann geöffnet hat, aber den Rest der Welt ausgesperrt hat.
        Daran stößt er sich: Wenn schon nicht-katholische Beobachter, warum dann nur Europäer und nicht auch Asiaten und Afrikaner? Denn in Asien und Afrika toben die innereuropäischen Machtkämpfe, v.a. der erbitterte Kampf Russlands um die Verkommunistung der Dritten Welt, der schon enormes Blutvergießen gefordert hatte (und noch viel mehr fordern würde).
        Man kann sich dann im Anschluss die Kommunismus-Problematik vorstellen: in solcher europäischer Selbstbezogenheit ordnet man dann den Völkermord in Laos (als Vorläufer dessen, der dann in Kambodscha und auch Vietnam geschah!), den er erwähnt, als unbedeutend ein gegenüber dem Wahn, man müsse sich mit der Orthodoxie/Russland, und sei es kommuistisch, gutstellen.
        Andererseits hat Thucs Bruder Ngo-dinh Diem als Präsident Südvietnams mit den Buddhisten dort harte Auseinandersetzungen gehabt und eine Katholisierungspolitik betrieben, die von Thuc niemals m.W. in Frage gestellt wurde, wobei Ngo mit Einverständnis seines Bruders dennoch eine gewisse Toleranzpolitik fahren wollte und musste aufgrund der Mehrheitsverhältnisse in der Bevölkerung.
        Für Thuc könnte es also auch von daher relevant gewesen sein, z.B. buddhistische Beobachter auf dem Konzil zu haben, um zu demonstrieren, was Christentum, was die Katholische Kirche ist (er wusste ja noch nicht, was auf dem Konzil geschehen würde!).

    • Werte Frau Zeitschnur! Sie schreiben tatsächlich: „Die Rettung kommt von Gott alleine“ Einmal mehr zeigt sich, was ich schon wiederholt bei Ihren Einlassungen analysieren musste, dass Sie vom depositum fidei abgefallen sind und protestantischen Gedanken huldigen. „Die Rettung kommt von Gott alleine“ – das ist ein Zitat des Erzketzers Martin Luther!
      Die Rettung kommt niemals von „Gott alleine“. Sie kommt von Gott in Gestalt seiner Heiligen Kirche, denn es hat dem Herrn gefallen, sich ganz und gar an seine Kirche zu binden. Ohne sie kann er nichts tun und tut er nichts. Gott IST die Kirche, und damit gilt auch: Gott IST der Priester.
      Wenn Sie dies bestreiten, dann sind Sie endgültig abgefallen.

      • Traditionstreuer,

        kann es sein, dass Sie gerade einem inquisitorischen Größenwahn erliegen? Kommen Sie auf den Teppich!

        Was ich schreibe, hat nun auch nicht Luther erfunden (wenn Luther sagt „Der Himmel ist blau“, muss ich ja nicht davon Abstand nehmen, dass der Himmel blau ist – verstehen Sie das annähernd?), sondern es steht in der Geheimen Offenbarung des Johannes – Sie sind eingeladen, das Schriftwort zu hören, das dieselbe heilige Kirche kanonisiert hat, niemals anders verstanden hat als ich es vorgetragen habe und als absolut unhinterfragbar betrachtet – denn Sie wollen doch nicht etwas die Schrift kritisieren (auf dem Vat I. als Häresie veruteilt!):

        “ Danach sah ich eine große Schar aus allen Nationen und Stämmen, Völkern und Sprachen; niemand konnte sie zählen. Sie standen in weißen Gewändern vor dem Thron und vor dem Lamm und trugen Palmzweige in den Händen. Sie riefen:
        DIE RETTUNG KOMMT VON UNSEREM GOTT, der auf dem Thron sitzt, und von dem Lamm.“ (Off. 7, 9f)

        In der desolaten Lage der Kirche ist es ungeheuer tröstlich, dass der Leib Christi von Seinem Haupt gerettet ist und gerettet bleibt und nicht durch sich selbst.
        Er ist der Weinstock… in Ihm wurzelt alles. Er ist der Erbe des Alls, durch Ihn sind alle Dinge gemacht.
        Uns ist gesagt, uns selbst bei aller Anstrengung doch vor Ihm als „unnütze Diener“ zu betrachten – das hört der Hochmut nich gerne, und doch ist es so.

        Setzen Sie auf Ihre eigenen „Analysen“ und Weisheiten – ich möchte mich lieber ganz und gar auf den Herrn verlassen, der denen, die Er erwählt, auch die Vollmacht zu retten gibt, solange sie ganz bei Ihm bleiben. Der Klerus ist jedoch mehrheitlich vom Glauben abgefallen – diesmal wirklich, und das ist inzwsischn weithin auch bewiesen und von berufenen Köpfen analysiert worden.
        Daher verlassen wir uns nicht auf uns, sondern auf Ihn, jedenfalls will ich das tun: Er ist der Herr, und nur Er:

        „Amen, Lob und Herrlichkeit, Weisheit und Dank, Ehre und Macht und Stärke unserem Gott in alle Ewigkeit. Amen.“ (Off. 7, 12)

      • Verehrte Frau Zeitschnur: dass Sie jetzt mit einzelnen „Schriftzitaten“ kommen, erweist erneut, wie tiefgehend Sie bereits vom protestantischen Bazillus infiziert sind. In der Bibel steht, das werden auch Sie wissen, allerhand Fragwürdiges, was niemals von Gott kommen kann, sondern rein menschlich ist. Was in der Bibel steht, wird nur durch die KIRCHE, durch das Lehramt und damit die Tradition zu „Gottes Wort“.

        Was Sie hier machen, ist das Luthersche sog. „sola scriptura“ in Reinkultur und dieses ist von der Kirche immer als Häresie verurteilt worden. Die Kirche hat niemals gelehrt und wird dies niemals zun, dass die Rettung „alleine durch Gott“ kommen kann. Und wenn das so tausendmal in der „Schrift“ stünde.

        Es war halt doch ein fataler Fehler des unseligen Konzils, die „Schrift“ derart zu pauperisieren und zu banalisieren, dass man sie in die Hände eines jeden Laien gegeben hat. Sie hätte den dafür Beufenen vorbehalten bleiben sollen!

      • Es ist schade, dass hier so auf @zeitschnur „rumgehackt“ wird !
        Ich habe auch meine Erfahrungen bei den Piusbrüdern gemacht und ich muss sagen, dass man leider auch dort sehr aufpassen muss, dass man nicht in die Irre geführt wird. Einerseits auf der theologischen Ebene: man hat zwar anscheinend klar erkannt, dass der Papst ziemlichen Mist baut (um es mal ganz einfach auszudrücken) und dass seit dem 2. Vat. die Kirche eine Krise durchmacht, aber sie ziehen nicht die notwendigen Konsequenzen daraus, sondern würden sich viel lieber als „Retter“ aufführen – B. Fellay ließ ja den Rosenkranz-Kreuzzug dafür beten, damit die Kirche wieder zur Tradition zurückkehren würde…Sie möchten so gerne Rom bekehren und als die „Guten“ dastehen. Aber so funktioniert das nicht !
        Jedenfalls habe ich davon in der Apokalypse nichts gelesen… Darüber wird man bei der PB ebenfalls (wie so oft) im Dunkeln gelassen. Sie fordern von ihren Gläubigen blinden Gehorsam, den sie der Autorität, die sie im Papst ja unbedingt anerkennen wollen, schuldig bleiben. Wie soll das gehen ? Den Papst zum guten Schein, als Kirchenoberhaupt anerkennen, aber ihm nicht folgen wollen, da er ja nichts Gutes im Schilde führt… Das kann sehr leicht in die Irre führen! Angesichts der Weltenstunde, in der wir uns befinden, wäre es besser klaren Kurs zu fahren, mutig auf das Oberhaupt zu „verzichten“ und die Worte des letzten Buches der Bibel zu beobachten: Dort steht ganz klar die Aufforderung von Gott persönlich in Offb. 18, 4: „Zieht fort von ihr, mein Volk, damit ihr euch nicht teilhaftig macht an ihren Sünden und nicht betroffen werdet von ihren Plagen…“ Da steht nichts davon, dass die Rettung von der Kirche kommt, denn das Geheimnis, das Johannes so sehr „überrascht“ hat, das auf der Stirn der Hure steht, müsste doch so langsam jedem wachen Geist gelüftet worden sein… Deshalb schließe ich mich zeitschnur an, die Rettung kann nur von Gott kommen ! Diese „Kirche“ wird uns demnächst einen Pseudo-Messias präsentieren, der diesem krisengeschütteltem Erdball Frieden bringen will: einen Frieden ohne Gott, so wie es jetzt schon durch diese Ökumene vorbereitet worden ist und durch diese unsäglichen Assisi-Treffen,…
        Jesus, der Gekreuzigte wird zum „Eine-Welt-Staat“- Feind Nr.1 – und dann müssen sich die Christen entscheiden, ob sie dem Pseudo-Erlöser ins Verderben folgen oder ob sie „in die Gefangenschaft gehen sollen oder mit dem Schwert getötet werden. Hier zeigt sich die Standhaftigkeit und der Glaube der Heiligen“ (Offb. 13 9-10) WER beschäftigt sich in „Tradi-Kreisen“ damit ? Wenn er JETZT nicht WAHRhaben will, was Sache ist ! Die PB wird Rom nicht bekehren können, die Geistlichen würden sich besser darauf konzentrieren, den Gläubigen beizustehen, den Weg des Kreuzes zu gehen! Doch dies ist mein 2. „Kritikpunkt“ bei der PB: weiße Westen tragen beim Kreuztragen funktioniert nicht: entweder oder…Jesus gibt sich tief gedemütigt vor Pilatus als König zu erkennen!

      • Ecce Homo – wo bleibt da unsere Nachfolge ?
        Wir wollen – auch in diesem Forum so gut wie möglich dastehen, RECHT haben, es richtiger sehen…
        Und dabei wird sich hier ganz schön angefeindet !
        Dies kann uns allen deutlich machen, wieviel von diesem antichristlichen Geist in uns steckt, ohne dass wir ihn bemerken wollen, denn dieser antichristliche Geist, ist ja nichts anderes, als „unter dem guten Schein, Böses tun“ – und wenn wir dies nicht demütig vor Gott bringen und unsere Lieblosigkeit einsehen, dann weiss ich nicht wie wir in der antichristlichen Zeit standhaft bleiben wollen ! Retten wird uns die Demut, verkörpert in der Arche des Neuen Bundes: die GottesMutter Maria ! “ Wie soll das geschehen, da ich keinen Mann erkenne“, waren ihre Worte zum Erzengel Gabriel und nicht „ja, ich bin die Miterlöserin!“ Ihr Weg war ein Weg des Glaubens: die Jungfrauengeburt…die Kreuzigung,…die Auferstehung,…
        Der Tod am Kreuz, die „Torheit“ Gottes, die weiser ist als die Menschen, sollte uns doch deutlich machen, dass es uns Sünder besser zu Gesicht stehen würde, dies auch so anzuerkennen, dass wir ERLÖSUNGSBEDÜRFTIG SIND, und uns NIEMALS SELBST ERLÖSEN KÖNNEN; auch nicht durch Millionen Rosenkränze. Das ist doch unser Kreuzweg: unsere Schwäche anzunehmen und zum Thronsitz der göttlichen Barmherzigkeit zu machen! So kann Gott in uns wirken! Die Liebe will leiden, nicht wie Udo Jürgens singt. „ich wünsch die Liebe ohne Leiden…“ – das gibt es nicht, das ist keine Liebe. Liebe zeigt sich im Leid!
        Die ersten Christen erkannte man an dieser Liebe, sie gingen zusammen in den Tod ! Würden wir das auch tun ??? Wir hier in diesem Forum, wie steht es um unsere Liebe unter „Brüdern“?
        Da könnten wir uns doch alle an die Brust schlagen „mea culpa, mea culpa, mea maxima culpa“, da brauchen wir keinen herauszudeuten, der dessen besonders bedürfen würde ! Dessen bedüfen wir ALLE !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
        Wo sind hier die Ecce homo ?
        Die nicht nur unter diesen furchtbaren Zustände in Welt und Kirche leiden, sondern auch unter sich selbst. Unter dem eigenen Versagen, unter der eigenen Lieblosigkeit,…
        Wo sind die Christen, die Jesus auf dem Weg des Kreuzes nachfolgen, und nicht rufen „seht dort ist er“ oder „dort in den Gemächern ist er“, sondern die durch Demut Öl für Ihre Lampen sammeln (Öl = Sinnbild für den HL. Geist, der durch unsere Reue auf uns herabkommt).
        Denn die Pforten der Hölle kann die wahre Kirche nicht überwinden – der Teufel kann alle möglichen Tugenden vortäuschen, aber demütig sein, dass kann er niemals !!!
        Jesus gibt uns – in aller Demut – das Vorbild: Ecce homo – und wir Christen glauben allzu oft, in einer Art religiösen Perfektionismus diesem Bild gerecht zu werden… Auch wir befinden uns oft auf dem Fluchtweg vor dem Kreuz: WER will schon als Versager dastehen, als Schwächling, als Sünder?
        WER bekennt sich zu Seiner Erlösungsbedürftigkeit ? Und nimmt dadurch in Kauf sich lächerlich zu machen ?
        Wer verrlicht Gott durch seine Demut ?!!!!!!!

      • „Traditionstreuer“ –

        Bitte bedenken Sie, dass nach der Lehre der Kirche die Hl. Schrift als von Gott geoffenbart gilt und derjenige unter Anathem steht, der behauptet, dass sie „Menschenwerk“ und darum fragwürdig sei (s.u.).

        Sie wiederholen hier im wesentlichen die Grundthesen des Modernismus, die aber mehrfach verworfen wurden. Als Beispiele mögen hier zwei Zitate genügen, die auch Bezug nehmen auf ältere lehramtliche Aussagen und sie um ein weiteres bestätigen:

        1. Vaticanum I:
        „(Canones über die Offenbarung:) 4. Wer die Bücher der heiligen Schrift nicht vollständig mit allen ihren Teilen, wie sie das heilige Konzil von Trient aufgezählt hat, als heilig und kanonisch annimmt oder leugnet, dass sie von Gott inspiriert sind: der sei mit dem Anathema belegt.“

        Lesen Sie bitte auch hier – ganz entgegen Ihrer irrigen und rein modernistischen Meinung – einen Abschnitt aus der Enzyklika „Divino afflante spiritu“ von Pius XII.:

        „Als in unserer Zeit der göttliche Ursprung der heiligen Bücher und ihre richtige Erklärung in hohem Maße gefährdet waren, übernahm sie deren Schutz und Verteidigung mit noch größerer Hingabe und Sorgfalt. So erklärte der heilige Kirchenrat von Trient in einem feierlichen Beschluß, die biblischen Bücher seien „ganz, mit allen ihren Teilen, als heilig und zum Kanon gehörig“ anzusehen, so „wie man sie in der katholischen Kirche zu lesen pflegt und die alte allgemein verbreitete lateinische Übersetzung (Vulgata) sie enthält.“ [1] Um falsche Lehren über die Inspiration zu verurteilen, hat dann in unseren Tagen das Vatikanische Konzil erklärt, diese biblischen Bücher seien als heilig und zum Kanon gehörig anzusehen „nicht deshalb, weil sie, in rein menschlicher Tätigkeit verfasst, hernach durch ihre, der Kirche, Autorität anerkannt worden seien; auch nicht bloß deshalb, weil sie die Offenbarung ohne Irrtum enthalten, sondern deshalb, weil sie unter Eingebung des Heiligen Geistes geschrieben, Gott zum Verfasser haben und als solche ihr, der Kirche, übergeben worden seien“. http://www.vatican.va/holy_father/pius_xii/encyclicals/documents/hf_p-xii_enc_30091943_divino-afflante-spiritu_ge.html

        Da ich in keinster Weise abgewichen bin von der Art „wie man sie in der katholischen Kirche zu lesen pflegt“, folge ich dem, was die Kirche tut, Sie dagegen reihen sich ausdrücklich selbst in die Gruppe derjeinigen ein, die verworfen werden.

        Sie widersprechen ausdrücklich insbesondere den am Schluss des Zitats aus der Enzyklika Pius XII. aufgeführten dogmatischen Definitionen des Vat. I.

      • Wir stellen fest: Frau Zeitschnur hat ein „Schriftverständnis“, wie es dem US-amerikanischen protestantischen Fundamentalismus schlimmster Provenienz eigen ist. Sie hängt der häretischen Lehre der „verbalinspiration“ der Schrift an.

        Wäre sie so konsequent, wie sie jetzt tut, dann müßte sich sich dafür einsetzen, dass ungehorsame Kinder mit dem Tode bestraft werden – wie wir dies im sog. „Heiligkeitsgesetz“ im 3. Mosebuch kodifiziert finden – ist ja reinstes Wort Gottes, also heilig.
        Und selbsterständich führt Zeitschnur auch kein Konto bei einer Bank, denn es gilt ja das von Gott verbalinspirierte biblische Zinsverbot. Gottes Wille, also heilig.
        Und natürlich wird Frau Zeitschnur ab heute nicht mehr hier posten, denn es gilt Gottes heiliger Wille, geoffenbart durch den Hl. Apostel Paulus: „Das Weib schweige in der Kirche!“

        Wir sind gespannt…

      • @ Traditionstreuer

        Was ist nur mit Ihnen los? Sie müssen einfach meine Postings genau lesen, vielleicht in zwei Wochen, wenn Sie sich abgekühlt haben, dann werden Sie entdecken, dass all Ihre Verschwörungsideen eine riesige und schwarze Illusion sind.
        Der hl. Paulus schreibt uns ja, woher dieser Geist der Lüge und Verleumdung kommt.

        Damit verabschiede ich mich aus dieser fruchtlosen Diskussion, die von schlimmster Bosheit, Verleumdung, Ressentiments, kurz: von dem geprägt ist, der die seinen lehrt, andere anzuklagen, weil er selbst der Ankläger par excellence ist.

    • @Zeitschnur

      Und hier haben wir zum x-ten Male – Ihr typisches Verhaltensmuster!

      Abwehr durch bewusst strategische Ablenkung vom zentralen Thema – Opferrolle – Aggression – Selbstaufwertung (unbeirrt, offener narzisstischer Typ) – Abwertung Anderer

  12. Das nennt man gerecht – ich werde zensiert und Zeitschnur hat bei Ihnen einen Freibrief zu sagen was immer sie möchte und sei es noch so unverschämt! Sie haben Angst, dass sie abspringt, sie brauchen sie und möchten sie nicht verärgern. Sie füllt Ihre Seiten, Hr. Nardi, nicht wahr? So läuft doch der Hase!

    • @ Cornelius, ich habe mich auch schon über die Art und Weise geärgert, wie Zeitschnur reagiert, wenn man anderer Meinung ist als sie.
      Aber sie wirft nicht einfach mit Schlagworten um sich, sondern begründet ihre Standpunkte gründlich und ausführlich.

      Sie kommt bei ihrer Kritik an der Lage von Kirche und Welt auch ganz ohne Freimaurer, Weltjudentum und sonstige Verschwörungstheorien aus, was hier ja nicht immer der Fall ist.

      Meiner persönlichen Meinung nach ist der Sinn eines Forums wie dieses, sich auszutauschen und auch über unterschiedliche Standpunkte zu diskutieren. Das kann durchaus hilfreich sein, sich nochmal zu vergewissern, warum man zu seinen Ansichten gekommen ist. Selbst in Fragen des Glaubens, wo es „unveränderbare Wahrheiten“ gibt.

      Daher empfinde ich Zeitschnur als Gewinn für das Forum, trotz meiner gelegentlichen Probleme mit ihrem Umgangston.

      Wenn der Sinn dieses Forums aber darin besteht, das weitestgehend Gleichgesinnte sich gegenseitig digital in den Arm nehmen, um über die Verworfenheit der Welt zu klagen, in der „früher alles besser war“, und jede Kritik, ob hier, oder in anderen Medien pauschal als „Hass“ und Beginn einer neuen Christenverfolgung zu sehen, dann wäre ich hier wohl falsch – und Zeitschnur eventuell auch.

  13. @Chorbisch
    Aus meinen Kommentaren vom 14. Nov. 12:51 und 15. Nov. 18:05 ersehen Sie, dass es mir nicht darum geht, Zeitschnur wegen Ihrer persönlichen Meinung, zu welchem Thema auch immer, zu kritisieren. Natürlich ist dieses Forum nicht dazu da, sich gegenseitig nur in den Arm zu nehmen, sondern auch zur Diskussion über unterschiedliche Standpunkte, das steht doch aber außer Frage und geht hier am Thema vorbei! Der springende Punkt ist, dass dies höflich und unter Wertschätzung des Gesprächspartners geschieht. Leider vermisst man dies häufig bei Zeitschnur. Dass sie Ihrer Meinung nach, ihre Standpunkte ausführlich begründet und Sie sie als Gewinn für das Forum betrachten, gibt ihr noch lange nicht das Recht, gegen andere immer wieder unsäglich ausfällig zu werden. Ich habe den Eindruck, Sie meinen, dass man sich das gefallen lassen muss!

Comments are closed.